Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

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Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von SciFiGirl » Freitag 21. November 2014, 09:13

Rosta hat geschrieben:Du hast mir mit deiner Erklärung unterstellt als ob ich nicht wüsste dass es jene Bereiche gibt die unterbezahlt sind. Und ich ggf. jene Bereiche nicht angemessen wertschätzen würde. Zumindest hast du das in Frage gestellt und ist somit eine Unterstellung.
Ich frage dich, ob du dir schon mal Gedanken gemacht hast, lieber Rosta. Die indirekte Antwort über deine frühere Arbeit war ein "Ja". Wo ist Dein Problem?
Rosta hat geschrieben:Zur Erinnerung: Wir unterhielten uns um "Gender Pay Gap", nicht um "Wertschätzung und Lohngerechtigkeit" in bezogen auf die Arbeit an sich. Dieses Pay Gap bezieht sich nur aufs Gender, sagt ja schon das Wort. Aber wie du meinst. ;)
Der Gender Pay Gap sollte sich nicht nur auf die Arbeit in den gleichen Jobs beziehen (und auch da wird immer noch unterschiedlich gezahlt ab einer bestimmt Position) sondern eben auch auf Arbeit im Allgemeinen. Und daher ist es ganz richtig, dass das in die Berechnung mit hineinfließt. Es ist also kein Fehler in der Statistik, sondern eine Frage der Definition.
Rosta hat geschrieben:Du hast meine Frage auf welche Textstelle sich die Frage bezog nicht beantwortet. Aber kann man beim Antworten schon mal verschlafen. :schlafen:
(in diesem Thread wo alles kreuz und quer diskutiert wird ist das meiner Ansicht nach nötig)
Ja, genau. Du hast das anscheinend schon wieder vergessen, damit hier das Zitat von dir:
Rosta hat geschrieben:Wenn eine normale Frau, und keine ca. 45 jährige burschikose verbrauchte Mutter, an mir interessiert ist können wir uns nochmal um den Pflichten unterhalten.
Also: eine burschikose, verbrauchte 45jährige Mutter, ist in deinen Augen also abnormal. Mal ganz davon abgesehen, dass das Kinderkriegen kein Zuckerschlecken ist und natürlich auch körperliche Auswirkungen hat, finde ich es in dem Zusammenhang wirklich traurig, was für ein Frauenbild du da zum Ausdruck bringst.
Rosta hat geschrieben:Wenn ich als einer der Beispiele erwähnt habe dass Frauen (bis auf ganz wenige Ausnahmen) sich von vorne rein nicht freiwillig als alleinigen Ernährer in der Familie sehen sowie ihren Ehemann als Hausmann unterhalten wollen , braucht man schon gar nicht mehr ausschließlich auf die juristische Schiene schauen.
Das Ganze betrifft mehr als nur das Gesetz.
Ja, das tut es. Hmm, danke, dass du mich darüber aufklärst, dass die juristische Sprache eine eigene ist. :roll: Ich darf dich daran erinnern, dass dich hier mehrere Leute nach deiner Definition gefragt haben und du nie eine Antwort gabst. Ich war also nicht die einzige, die nicht so richtig verstand, was du und die anderen Feminismus-Gegner immer meinen. Da meint vermutlich auch jeder was anderes mit. Es gibt schon auch vom Staat geforderte Pflichten.
Rosta hat geschrieben:Warum heute das Wort "Pflicht" anders verstanden werden sollte erschließt sich mir nicht. Ergibt für mich keinen Sinn. Die Lage hat sich geändert, ja. Von mir aus kann es das auch. Aber man kann keine Rechte einfordern ohne dafür etwas zu "geben" (ich weiß nicht wie ich das anders beschreiben soll. Damit ist die "Pflicht" gemeint. Eben als Synonym). Das ist alles was ich damit sagen will.
Nun ja, eine sehr beschränkte Sicht der Dinge. Man könnte dich ja jetzt auch mal fragen, warum dann im Gegenzug immer noch die meiste Hausarbeit an Frauen hängen bleibt, oder warum es immer noch Männer gibt, die sich leider immer noch komplett aus Kindererziehung raushalten (hier im Forum äußerte mal jemand, dass Kleinkinder extrem uninteressant seien, so als habe er mit deren Zeugung und Aufzucht nichts zu tun).
Rosta hat geschrieben:Da aber wahrscheinlich die meisten von euch an die stets gerechte Behandlung im Gericht glauben werden lohnt es sich nicht darauf näher einzugehen.
Ähem. Du hast keine sehr hohe Meinung von anderen Menschen, oder? Alle sind zu dumm Dinge zu sehen, außer dir? So kommt das gerade bei mir an. Glaub mir, ich bin selbst schon Opfer sexueller Gewalt geworden und weiß nur zu gut, dass Gerichte nicht unbedingt Recht sprechen bzw. das komplette Rechtssystem versagen kann. Das betrifft also nicht nur Männer, sondern auch Frauen.

Ich würde dir gerne noch folgendes Mitgeben. Viele Menschen haben auch heute noch die alten Rollenbilder in den Köpfen. Ein Mann hat stark zu sein, darf nicht weinen und wenn er sich nicht wehren kann, ist er ein Weichei. Eine Frau ist immer die liebe brave Unschuldige. Dies ist nicht nur so bei Mann/Frau - Frau/Mann, sondern gerade auch bei Mann/Mann - Frau/Frau (gerade Männer untereinander würden sich niemals eine Schwäche zugestehen und frotzeln über gewisse Verhaltensweisen, eben z.B. im Falle des Poklatschers) Sowohl die eine als auch die andere Seite kann aber durch den Feminismus aufgebrochen werden. Das Ändern der traditionellen Rollen kann also für beide Seiten eine Befreiung sein. Stattdessen gibt es Männer, die - der Einfachheithalber - lieber zum alten Rollenbild zurück wollen, den Feminismus per se verdammen und dann noch mit Verschwörungstheorien belegen, so nach dem Motto: "die wollen ja die Vorherrschaft, die wollen uns Männer unterdrücken". *stellt die drauende Musik an und geht jetzt einen Kaffee trinken* :winken:

Rosta

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Rosta » Freitag 21. November 2014, 17:21

Guten Morgen. :) ( :verwirrt: :verwirrt: :verwirrt: :verwirrt: )
Finchen hat geschrieben:Ich habe ja manchmal den Verdacht, dass Du eine ganz eigene Sprache sprichst. Du meinst "für mich attraktiv und kompatibel" und sagst "normal". Da ist es dann nicht verwunderlich, wenn Missverständnisse aufkommen. Und Dir die Gegenüberstellung von "normalen" Frauen mit 45-jährigen Müttern übel genommen wird. Weil: Wenn Du von Normalität sprichst, setzt Du damit eine Norm. Du sagst damit nicht nur, was üblich ist und für eine mehr oder minder große Mehrheit gilt, sondern auch, wie etwas, jemand, in diesem Fall: Frauen sein sollten. Nicht nur für Dich, um Deinem persönlichen Geschmack zu entsprechen, sondern ganz im Allgemeinen. Dass Du einer Frau, die 20 Jahre älter ist als Du, nicht mit sonderlich viel Interesse begegnest, kann ich nachvollziehen. Dass Du eine solche Frau durch Gegenüberstellung für "unnormal" erklärst, ist nicht in Ordnung.
Okay, mein Fehler war es die Person bzw. Personen (es gab in meinem Leben wie es der Zufall so will gar eine weitere Frau mit dem selben "Hintergrund") nicht genau zu beschreiben. Aber ich tu mich immer schwer damit die ganzen negativen Eigenschaften jedes mal runterzubeten. Verdient haben das die Frauen sicherlich nicht. Auch wird das einigen Frauen hier sauer aufstoßen, dessen bin ich mir auch bewusst. Aber, naja...

In erster Linie dreht es sich ja um den Altersunterschied. Dass ich nicht von allgemeiner Normalität gesprochen habe erkennt man ja daran dass es um mich geht. Okay, man könnte das auch fälschlicherweise interpretieren, stimmt, habe ich mich ungenau ausgedrückt. Sorry! So war das wirklich nicht gemeint. Es geht sich allein um das Verhältnis zu mir oder zu anderen möglichen Partnerschaften. Deswegen ja auch die Frage in dem zitierten Absatz von mir:
Rosta hat geschrieben:Aber solche Partnerschaften sind eben nicht die Norm. Und ich denke da eben "konservativ". Ich hätte schon gerne eine Partnerin in ungefähr meinen Alter. +- ~5Jahre?
Das werden die Meisten da draußen wohl ähnlich sehen. Oder etwa nicht ?
Die Eigenschaft "normal" bezog sich auch auf folgendes:
Rosta hat geschrieben:ich geh nochmal kurz auf das Wort "verbraucht" ein:
Wenn du einen Menschen siehst der ohne schwer zu erkennen eine Drogenkampagne in seinem Leben hinter sich gebracht hat und dadurch der Körper, in dem Fall das Gesicht, so seine Spuren hinterlassen hat, wie würdest du dies sonst alternativ beschreiben?
Das war nämlich der Fall.
Dies und andere Sachen (ich möchte dies eigentlich nicht wiederholt oder genauer beschreiben. Ist ja nicht alles was mir dazu einfällt aber das führt dann viel zu weit) führten dazu dass ich sie nicht als "normal" betrachte. Das hat nichts mit geisteskrank oder ähnlichem zu tun, sondern dass sie eben schlicht aus dem Rahmen fallen. Für mich in dem Zusammenhang eben negativ im Sinne von: Partnerschaft? Unmöglich.

Finchen hat geschrieben:Mir ist klar, dass Du diesen Satz in einer Gemütsverfassung geschrieben hast, in der es Dir aufs sorgfältige Wägen der Worte nicht so unbedingt ankam. Aber Du verstehst schon, dass sowas kommunikativ ganz übel ins Auge gehen kann, ja?
Ja, schon. :holy:
:hut:
Deswegen beneide ich andere um ihre Wortfindungs- und Ausdrucksstärke.
Finchen hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob allein der Staat bestimmt, was Feminismus ist. Und wie sehr sich die Menschen daran dann gebunden fühlen. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass der Staat die Macht hat, derart in das Denken der Menschen einzugreifen.
Das ist gerade der Punkt. Die meisten Menschen wissen gar nichts davon bzw. wissen den wirklichen Umfang davon nicht.
Finchen hat geschrieben:Dafür gibt es einfach zu viele Menschen, die es einen Pfeifendeckel interessiert, was der Staat so will und meint.
Es sind schon Eltern hierzulande ins Gefängnis gesteckt worden weil sie ihre Kinder zu bestimmten Themen nicht in die Schule schicken wollten.

Und im Bezug auf Gender-Mainstreaming (gehört ja zum Feminismus dazu) hier ein brandaktuelles Beispiel, von gestern:
http://spdnet.sozi.info/thueringen/dl/Koa_gesamt_16_final_mit_Logos.pdf hat geschrieben:Die Akzeptanz und Gleichstellung aller Lebensweisen zu befördern, ist eine Aufgabe, der sich
die Koalition verpflichtet fühlt. Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle, Transgender und interge schlechtliche Menschen sollen in Thüringen diskriminierungsfrei und gleichberechtigt leben können und weder im Alltag noch durch Verwaltungshandeln benachteiligt werden.
http://spdnet.sozi.info/thueringen/dl/Koa_gesamt_16_final_mit_Logos.pdf hat geschrieben:Die Koalition wird den Thüringer Bildungsplan von null bis 18 Jahre auch unter Berücksichtigung der Gleichstellung von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität fort schreiben.
Die Sexualisierung der Gesellschaft geht in die nächste Runde: Frühsexualisierung. Bereits bei Säuglingen mit 0 Jahren... :wuetend:

Wie man sehen kann geht man immer extremere Wege...
Finchen hat geschrieben:Staatliche Entscheidungen, die das Thema der Frauenrechte und -pflichten berühren... Lass mich mal nachdenken...

Im Grundgesetz steht, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Dann erinnere ich mich noch an die Abschaffung des SChuldprinzips bei Ehescheidungen und ein paar Diskussionen darüber, ob auch eine verheiratete Frau noch das Recht hat, einen Beruf auszuüben, den Führerschein zu machen oder zu Sex mit ihrem Ehemann nein zu sagen. Ich hoffe sehr, dass wir über solche Themen nicht mehr diskutieren müssen.
Neeeein darum geht es mir nicht Finchen. :)
Um was es mir geht, meine grundlegende Meinung zu dem ganzen Thema hatte ich hier gepostet: http://abtreff.de/viewtopic.php?f=1&t=1 ... 80#p554711
mit offiziellen Quellenangaben.
finchen hat geschrieben:In jüngerer Zeit erinnere ich mich an die Neuregelung des Elterngeldes. Zwei zusätzliche Monate Geld, wenn auch der Mann mal ein bisschen zu Hause bleibt.
Nein, es gibt 2 Monate zusätzlich Geld wenn das andere Elternteil auch mal zu Hause bleibt. Es könnte also auch anders herum sein. Aber da sieht man ja wer für wen in der Regel aufkommt. ;)
Übrigens betraf das Vorgängermodell ebenso beide Geschlechter: das Erziehungsgeld. Auch wenn es damals fast nur Frauen beansprucht haben. (1994 - 98,3% Frauen - Quelle )

Der eigentliche Sinn aber hinter dem Ganzen ist es beiden Eltern "die Vereinbarkeit von Beruf und Familie" (Doppelverdiener-Modell als Standard) schmackhafter zu machen. Wenn es um die reine Möglichkeit und Chancengleichheit ginge wären ja solch Geschichten wie die "2 Monate" ja nicht da.
Finchen hat geschrieben:Gleichzeitig wurde eine Herdprämie aufgelegt, die einen Anreiz schafft, Kinder zu Hause zu betreuen.
Es heißt Betreuungsgeld, nicht Herdprämie. Herdprämie ist ein abwertender Begriff. Aber gut, da ich selber nicht besser in der Wortwahl bin sollte ich mich eigentlich nicht beschweren. :)

Soweit ich weiß geht es dabei darum den Eltern einen Anreiz zu geben das Kind zu Hause zu erziehen und zu versorgen. Zu Hause, das müssen also nicht unbedingt die Eltern selbst sein, sondern können z.B. auch die Großeltern sein.
Eigentlich geht es bei der Sache darum dass die KiTas und Krippenplätze nun mal auch Geld, mehr Geld kosten und diese somit erst einmal entlastet werden sollen. Deswegen stehen u.a. auch nicht genügend Plätze zur Verfügung. Zumindest unter heutigen Bedingungen.
Daher sollen beide Elternteile zukünftig weiter arbeiten gehen damit sich das finanziell lohnt und allgemein möglich wird.
Kurz nachgeschaut und z.B. folgendes gefunden:
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/betreuungsgeld-debatte-hannelore-kraft-alle-kinder-muessen-in-die-kita-11733952.html hat geschrieben:Überdies würde sich jeder Kitaplatz volkswirtschaftlich lohnen, weil Mütter dann erwerbstätig sein und Steuern und Sozialleistungen zahlen könnten, anstatt Transferleistungen zu beziehen.
Finchen hat geschrieben:Aber viel eher interessiert mich, ob es diese Themen sind, in denen Du einen Staatsfeminismus inklusive der unheilbringenden Tendenz zur verantwortungslosen Gleichmacherei erblickst. Ich vermag den nämlich eher nicht zu erblicken.
Ja. Unter anderem sehe ich den darin. Das Thema, was ja auch mit dem allgemeinen Zusammenleben zwischen den zwei Geschlechtern zu tun hat, ist für mich zudem so komplex, dass ich es selbst nich völlig verstehe.
Das tun aber andere auch nicht. Beispiel:

Dieses PUA-Bashing (ich halte übrigens selber nichts davon) gehört für mich mit dem Feminismus dazu. Man stellt sich überhaupt nicht die Frage warum PUA überhaupt existiert. Soweit ich informiert bin hat sich das daraus entwickelt, weil immer mehr Männer Probleme beim Flirten mit dem anderen Geschlecht haben. Sicherlich gibts verschiedene Auslegungen davon, auch extreme. Aber darum geht es mir nicht.
Erklärt sich z.B. letztens in dem Thread über den PUA Julien Blanc , der hier die Tage im Forum gepostet wurde.
Es gibt eine 15 sekündige Szene, bei dem die Frau scheinbar amüsiert ist von dem Mann. Sie lacht und zeigt entspannt den Finger auf ihn. Dürfte ja eigentlich nicht sein oder?
Wir wissen nicht warum sie dabei nicht aggressiv wird. Dies mit "dumm" abzustempeln halte ich für leichtfertig.

Was noch interessant ist: Das Millionenfach angeklickte, medial aufgebauschte Video ist aus Youtube verschwunden. Das interessante an diesem Video war: In dieser einen Szene die ich vorhin gepostet habe, hat man das Lächeln dieser Frau herausgeschnitten. Wertvolle Sekunden die einen krassen Unterschied ausmachen.
Das Video ist noch hierzu finden. Wie man sieht, kein Lächeln. Bloß den Mann schlecht darstehen lassen.

Nochmal bevor das irgendwer falsch versteht: Ich will nur wissen warum z.B. diese Frau lacht. Selber würde ich es nie tun. Nie. Aber das weiß eben keiner. Man will es auch nicht verstehen. ;)
Und daher der von mir bereits von einer anderen Quelle zitierte Text:

Wenn man an einem komplexen Zusammenhang, den man nicht gründlich versteht, Bedingungen ändert, wird der Mechanismus *zusammenbrechen.
*Ergänzung: Oder sich in einem Ausmaß verändern, welches man scheinbar nicht beabsichtigt hat.
finchen hat geschrieben: Dass sich auch Väter ein bisschen an der Kinderbetreuung beteiligen, ist für mich kein Schaden. Und für die betroffenen Kinder auch nicht, glaube ich.
Ich habe das nie behauptet.
Das ist eine falsche Unterstellung. Wie kommst du denn jetzt darauf? :?
Finchen hat geschrieben:Sondern? Ich bin gespannt auf Deine Vorschläge!
Meine Antwort wäre diese. Besonders ab 11.Sekunde. ;)
Finchen hat geschrieben:Ich fürchte, ich verstehe Dich noch immer nicht. Es geht um Rechte und Pflichten in Beziehungen und Partnerschaften. Du siehst da einen Staatsfeminismus am Werk, der in Beziehungen und Partnerschaften... was genau tut?
Der das Zusammenleben und der allgemeine Umgang zwischen den zwei Geschlechtern, sowie das Familienleben zerstört.

Dabei ist wichtig zu wissen: Feminismus kann u.a. die Emanzipation beeinhalten. Emanzipation selbst hat abernichts mit Feminismus zu tun. Das vergessen viele. Der fatalste Fehler ist es beide Begriffe gleichzusetzen. Schon zu oft gesehen dass einige denken dass Feminismus = Frauenemanzipation wäre. Das ist aber falsch.
Finchen hat geschrieben:Ich tue mich da gerade sehr schwer. Zum einen denke ich, dass im Bereich der Beziehungen und Partnerschaften Rechte und Pflichten individuell ausgehandelt werden, und dass dabei nicht die weitestgehende Gerechtigkeit das Ziel ist, sondern die weitestgehende Zufriedenheit aller Beteiligten. Gerechtigkeit spielt dort eine Rolle, wo es darum geht, die rechtlichen Seiten einer Beziehung zu regeln: Welche Verpflichtungen geht man mit einer Ehe ein, wie ist das Scheidungs- und das Sorgerecht geregelt? In Fragen der Beziehungsanbahnung und Partnerfindung sind allerdings Fragen der Gerechtigkeit, der Rechte und Pflichten... doch irgendwie vollkommen fehl am Platze, oder? Da geht es doch nicht darum, das bitteschön gerecht zu gestalten. Da gibt es ja noch nicht einmal irgendetwas zu gestalten. Menschen finden sich, Menschen finden sich nicht. Und scheren sich dabei einen Mürbteigkeks um Gerechtigkeit.
Stimme mit dir vollkommen überein.
Es ist nur mal so dass wenn Frauen eine höhere Bildung, höheres Einkommen oder sonst wie einen höheren Status haben diese die Männer mit weniger Einkommen, Bildung, Intellekt usw. oftmals (also nicht immer) nicht die Bohne interessieren. Zum Teil sogar mit Häme und Arroganz begegnen.
Wenn in unserem Land mit dem Feminismus es nur eins gibt: Frauenförderung, dann ist spätestens in diesem Moment klar dass Männer die weniger zu bieten haben, ob Humor, Intellekt, Status, Geld, (soziale) Einflussmöglichkeiten und so weiter und so fort, die Verlierer sind.
Aber auch die Frauen sind die Verlierer. Sie sind einfach mit solchen Männern nicht zufrieden, umgekehrt ist es aber oft auch so. Also das Männer ein Problem haben wenn die Frauen mehr zu bieten haben als sie selbst. Aber da sieht man auch dass jedes Geschlecht sich nichts gibt. Beide sind dran Schuld. Nun kommen Frauen wie Blau an und meinen die Unterschiede auflösen zu wollen. Das funktioniert aber nicht. Sieht man schon daran dass sich verhältnismäßig nichts verändert hat. Ein Blick auf elitepartner.de zeigt z.B. den sehr hohen Frauenanteil von hochgebildeten Frauen.
Man darf jetzt auch nicht den Trugschluss machen dass die Bestgestellten mit den Schlechstgestellten zusammenkommen sollen. Man muss das Ganze relativ sehen. Wie eine Kettenreaktion. Wie ein Domino-Effekt. Das Ganze nicht individuell, sondern allgemein betrachten. Am Ende der Fahnenstange sieht man dann eben die Extreme wo sich die Meisten der Partnersuchenden aufhalten.

Aber die Angelegenheit ist wohl noch komplizierter wie ich es mir selbst ausmalen könnte. In Momenten wie dieser wäre ich gern Verhaltensforscher. Doch manchmal ist es auch gut nicht allzu viel zu wissen. Manches möchte man einfach nicht wissen. ;)
Ich hätte das Ganze auch gerne nicht gewusst... im nachhinein.... aber , naja, wie dem auch sei. So ist es eben passiert.
Finchen hat geschrieben:Und Du siehst da also einen Staatsfeminismus in die Gestaltung von Beziehung und Partnerschaft hineinpfuschen, der Frauen einseitig Rechte zuspricht, ohne ihnen entsprechende Pflichten... ? Sorry, aber: Hä? Ich habe da noch nichts hineinpfuschen sehen. Es hat mich bisher noch kein Staatsfeminismus in der Gestaltung meiner persönlichen Beziehungen gestört. Okay, ich bin eine Frau. Ich muss mal meine männlichen Freunde fragen, ob es bei denen anders ist, mit den Rechten, mit den Pflichten, mit der Gerechtigkeit und mit dem störenden Einfluss des Staatsfeminismus.
Das Problem ist dass das meist sehr subtil passiert. Viele kennen den Begriff Feminismus noch nicht mal. Außerdem: Wo Feminismus/Genderismus drin ist steht auch nicht immer Feminismus/Genderismus drauf. Beispiele wie den Bildungsplan oder das hier habe ich schon gegeben. Weitere in dem verlinkten Thread weiter oben von dem Beitrag hier.
Oder das hier:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung.html
Schau dir die Seite an. Direkt auf der Hauptseite geht es nur um Frauen. Aber oh Wunder, das Ministerium heißt ja auch "für Familie, Senioren, Frauen und Jugend". Fehlt da nicht etwas? Nene.
Wer würde denn da auf die Idee kommen die Gleichstellungs- und Gleichberechtigungspolitik wäre nur für Frauen gedacht? ;)

Eine Sache noch zu: " Ich muss mal meine männlichen Freunde fragen, ob es bei denen anders ist, mit den Rechten, mit den Pflichten, mit der Gerechtigkeit"
Hier im Forum werden immer hohe Töne gespuckt von wegen "Jeder ist individuell verschieden". Und bei solchen Sachen gilt sie wieder nicht.

So ein Thema muss man allgemeiner betrachten. Allein wenn das schon vom Staat kommt. Ich bin nur einer derjenigen die am meisten auf die Schnauze gefallen sind bzw. ein Versager für die Frauenwelt war.

Und ich glaube jetzt wird man mir wieder unterstellen wollen dass ich meine Schuld der Partnerlosigkeit diesem Thema in die Schuhe schieben wolle. Döööööööööd! Falsch! :mrgreen:
Er trägt dazu bei, ist aber nicht die Hauptschuld. Das weiß ich. Die Hauptschuld liegt bei mir selbst.
Aber zur Partnersuche oder der Partnerfindung gehören nun mal mehrere Faktoren.
Finchen hat geschrieben:Und selbst da, findest Du, wirkt ein unguter Staatsfeminismus in dem Sinne, dass der zu unser aller Unglück alles gleich machen will? Die Art der Körperbewegung und die Mimik? Also, entweder verstehe ich Dich komplett falsch oder überhaupt nicht. Und es klingt jetzt vielleicht wie Spott, das täte mir leid, aber... Nein, ehrlich: Ich verstehe es nicht.
Neee, das liegt an mir. Sorry. :)
Ich weiß einfach nicht wie ich das klar und verständlich ausdrücken soll.... :?
Finchen hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben: Mir geht es ausschließlich um den Fall dass die Frau das Geld nach Hause bringt und der Mann sich um den Haushalt kümmert. Und dass das der freiwillige Wunsch beider war das so durchzuziehen.
Dass es solche Fälle gibt bestreite ich nicht. Doch jetzt kommt der Knackpunkt: Wie oft ist das der Fall ? Und unter welchen Verhältnissen?
Ganz ehrlich: Ich kenne absolut keinen Fall, in der die Verteilung von Erwerbsarbeit und Erziehungs-/ Hausarbeit völlig frei nach Wunsch gestaltet wird. Ich kenne jede Menge Männer, die das Gefühl haben, dass ihre Erwerbsarbeit ihnen nicht mehr genug Raum fürs Leben und insbesondere auch für ihre Familie lässt. Und jede Menge Frauen, die liebend gern wieder mehr arbeiten würden, wenn sie nur endlich eine anständige Kinderbetreuung fänden.
Finchen, davon war doch gar nicht die Rede. Warum musst du wieder in Extremen denken? :?
Ich hab doch nur von der Rollenverteilung: Frau geht arbeiten, Mann als Hausmann gesprochen.

Ich war heute morgen beim Metzger (ja, manchmal gönn ich mir bei Angeboten ein gutes Stück Fleisch :) ). Da stand auf einem Plakat der Spruch: "Hilfen für die Hausfrau". Also scheint es diese ja zu geben. ;) Sicher können sich viele das nicht mehr leisten, diese klare Rolleneinteilung, genau so siehts ja bei mir aus, aber diese Familien mit dieser Rollenverteilung gibt es.
Darauf bezog sich meine Aussage. Nur darauf.

Aber wie sich darin schon zeigt: Frauen wollen das nicht. Brauchen das nicht.
Sieht man spätestens am Spruch "Der Mann soll mit beiden Beinen im Leben stehen" --> Entweder auf (über) Augenhöhe oder "Tschö".
Finchen hat geschrieben: Dass heute viele Männer einen Mehrteil der Erwerbsarbeit leisten und viele Frauen einen Mehrteil der Familienarbeit, sagt, glaube ich, nichts darüber aus, was nun ganz naturgemäß dem Wesen von Männern und Frauen entspricht.
Jede Familie soll ihr Leben gestalten wie es ihr beliebt.
Beim letzten Teil deines Satzes allerdings... habe ich eine andere Meinung zu. ;)
Z.B. tragen Mütter bei Naturvölkern ihre Babys immer bei sich. Vor allem damit sie sie stets stillen können. Auch habe ich gelesen dass dadurch Babys tendenziell weniger schreien. Da macht auch das Wort "Stillen" wieder Sinn. ;)
Beweisen kann ich es nicht. Habe ich nur irgendwo gelesen. Leider weiß ich die Seite nicht mehr. Aber es gibt bestimmt auch andere Wissenschaftler/Autoren oder sonstige die ähnliches zu berichten haben. Hmm..hab mal kurz gegoogelt. Hab den Text nur überflogen aber vielleicht ist er lesenswert: http://das-kind-muss-ins-bett.de/hints_carryin.html
Finchen hat geschrieben:Und viel darüber, welchen Zwängen Männer und Frauen unterliegen.
Niemand ist völlig frei davon. :) Weder du, noch ich.
Finchen hat geschrieben:Eigentlich überlege ich da gerade ganz ernsthaft, ob nicht vielleicht ein bisschen Staatsfeminismus einen guten Teil dazu beiragen könnte, diese Zwänge abzubauen und Eltern wirklich mal frei entscheiden zu lassen, wie sie's machen wollen. ;)
Wenn das deine Meinung ist, okay. Aber wie ich schon sagte:
Rosta hat geschrieben: Wenn man an einem komplexen Zusammenhang, den man nicht gründlich versteht, Bedingungen ändert, wird der Mechanismus *zusammenbrechen.
*Ergänzung: Oder sich in einem Ausmaß verändern, welches man scheinbar nicht beabsichtigt hat.
---
Blau hat geschrieben:Mannmannmann, eigentlich wollte ich auf deine Beiträge hier ja nicht mehr eingehen, aber manches kann man einfach nicht so stehen lassen.
Puh, hab langsam auch keine Lust mehr zu antworten. Immerhin haben wir da was gemeinsam. :mrgreen:
Blau hat geschrieben:Dann frag mal eine "normale" Frau, mit was für Sprüchen und Angrabbeleien sie so bereits im Leben zu tun hatte. Bringt doch nix, das jetzt gegeneinander aufzurechnen :roll: Sich da rauszumanövrieren ohne als verklemmt, humorlos oder prüde zu gelten ist übrigens auch für eine Frau nicht einfach.
Du hast mein Anliegen nicht verstanden. Wenn du es verstanden hättest würdest du mir damit nun sagen wollen dass Frauen genau so belächelt werden wenn Männer sie Betatschen. Was einfach nicht der Fall ist.
Blau hat geschrieben:Darf ich hierzu Wikipedia zitieren: "Der unbereinigte GPG lag nach der Analyse bei rund 23 % und der bereinigte GPG bei ca. 8 %. Dies bedeutet, dass im Durchschnitt Frauen auch unter der Voraussetzung vergleichbarer Tätigkeit und gleicher Qualifikation pro Stunde 8 % weniger als Männer verdienten."
Ich hätte das Fass jetzt nicht aufgemacht, aber da du ja so darauf herumreitest solltest du auch die ganze Wahrheit schreiben ;)
:schlafen: Uaah. Jetzt hast du mich. Oh warte, doch nicht. :mrgreen:
Les dir doch mal den Satz genau durch.

"dass im Durchschnitt Frauen auch unter der Voraussetzung vergleichbarer Tätigkeit und gleicher Qualifikation pro Stunde 8 % weniger als Männer verdienten."
Die Frage die sich mir hier stellt: Was soll denn vergleichbar sein?

Wenn da stehen würde "dass Frauen bei gleicher Tätigkeit und gleicher Leistung pro Stunde ? % soundsoviel als Männer verdienten" wäre ja alles in Butter, aber so?

Im Wikipedia-Artikel steht auch kurz darauf:
"Der bereinigte Gender Pay Gap kann laut dem Statistischen Bundesamt das tatsächliche Ausmaß an Benachteiligung sowohl über- als auch unterschätzen."
Wie will man sich da bitte auf die 8% stützen? :roll:

Noch ein Zitat aus Wikipedia, um mein bereits genanntes Beispiel zu wiederholen:
"Die Arbeitsmarktsegregation, d.h. Frauen und Männer arbeiten tendenziell in verschiedenen Wirtschaftssektoren oder Branchen, und die Unterbewertung der Arbeit von Frauen werden von der Europäischen Kommission als wichtige Gründe für den Gender Pay Gap angegeben."
Oh wie schlimm dass Männer und Frauen im Schnitt in verschiedenen Arbeits-/Berufsfeldern arbeiten.
Und noch schlimmer dass frauenübliche Berufe im Schnitt weniger bezahlt werden. Ja, nur entlarvend dass Männer die in diesen frauenüblichen Berufen arbeiten genau so kacke bezahlt werden wie Frauen.

Was will man denn erreichen? Dass frauenübliche Berufe aufgewertet werden? Das ist ein Problem unseres Wirtschaftssystems !
Was will man alternativ erreichen? Dass Männer und Frauen gleichermaßen auf die Berufsfelder verteilt werden? Das haben die Menschen gefälligst selbst zu entscheiden.

Schmeiß die Gender Pay Gap Lüge endlich in die Tonne. Man könnte sachlicher und detailreicher an die Sache gehen aber man sieht hier doch hier schon dass das alles Kokolores ist.

Es gibt im Netz auch detaillierte Berechnungen zu dem Thema. Das musst du aber selbst recherchieren.
Blau hat geschrieben:Zum einen ist der Mann als Alleinernährer ein auslaufendes Modell,
Ein auslaufendes Modell, soso. Du möchtest also anderen vorschreiben dass dies nicht mehr gewünscht ist und heute einfach beide zu arbeiten haben.
Das du das so krass siehst...
btw: Was ist mit der Frau? Ach, als Alleinernährerin war das ja eh noch nie so. Stimmt. Ist dann ja auch gar nicht erwähnenswert. Logisch. Jaja. ;)
Blau hat geschrieben:Frag mal die Männer, die zuhause eine Hausfrau haben, ob sie gerne mit dieser tauschen würden ;)
Äpfel und Birnen. :roll:

Blau, mal ernsthaft. Wir haben mal eine Diskussion damit beendet dass jeder, auch jedes Paar, selbst entscheiden soll wie sie ihr Leben gestalten möchten. Nun kommst du mir damit an dass ja alle unbedingt nur arbeiten wollen, häusliche Arbeiten minderwertig wären. Ist ja schön dass diese Einstellung den Leuten heutzutage von den Medien eingeträllert wird. Diese Meinung vertreten aber nicht alle.

Frag doch mal die Frauen, die zuhause einen Hausmann haben, ob sie gerne mit diesem tauschen würden. Insbesondere wenn ein Kind unterwegs ist. ;)
Es gibt übrigens auch noch Teilzeit. Oder Menschen die nur eine gewisse Spannbreite in ihrem Leben zu Hause sein wollen um später wieder in die Arbeitswelt einzusteigen.
Und es gibt eine Menge Leute die ihre Erwerbsarbeit einfach nur ankotzt, ihr sie nur nachgehen weil sie den Lohn zum Überleben brauchen. Nicht jeder findet seine Erfüllung in seiner Lohnarbeit (so wie ich und einige andere die ich kenne, Männer wie Frauen).
Blau hat geschrieben:Ich bin jetzt seit etwas über einem Jahr als Hausfrau und Mama zuhause, und ich würde liebend gerne sofort einen Vollzeitjob annehmen wenn mir dafür jemand Haushalt und Kind abnehmen würde. Hausfrau sein ist einfach zum Kotzen öde :wuetend: , ich würde mittlerweile sogar lieber bei der Müllabfuhr arbeiten als täglich hier den gleichen Kram zu machen, dafür nichts zu verdienen und keine Bestätigung zu bekommen (außer vielleicht ein "Hm, lecker" von meinem Partner für meine Koch- und Backkünste).
Habe doch auch gar nichts dagegen. Jedem liegt es frei sein Leben so zu gestalten wie es ihm beliebt. (ich hoffe keiner denkt jetzt übertriebenerweise an Mord&Totschlag o.ä. ;) )
Blau hat geschrieben:Und: im Ernährermodell begibt man sich in eine Abhängigkeit, [...]
Mir zu sagen, ich wäre unabhängig wenn ich einer Arbeit nachgehen würde, ist nichts weiter als Spott und Hohn über mein persönliches Leben.
Blau hat geschrieben:[...] die sich auch noch im hohen Alter auswirken kann.Hausfrauen zahlen nun mal nix in die Rentenkasse ein, wenn Männe sie irgendwann verlässt (was ja durchaus vorkommen soll, es sind ja nicht immer nur die bösen Frauen die sich trennen) stehen sie auch noch im Alter schlecht da. Zudem wird es auf dem Arbeitsmarkt schwierig wenn man mal ein paar Jahre draußen war, das merke ich ja jetzt schon. Wie es einem als Frau und Mutter bei der Jobsuche geht haben ich und andere hier ja auch schon zur Genüge beschrieben.
Meine Mutter hat fast ihr ganzes Leben gearbeitet und wird eine vorraussichtliche Rente bekommen, die ein dreistelliger Witz ist.
Da ich (eigentlich) im gleichen Lohnbereich arbeite, die Rentenbeiträge stetig sinken, und auch sonst die Preise da draußen sich immer erhöhen, brauch ich mir um meine Rente überhaupt keine Gedanken zu machen. Denn ich bezweifle sogar dass es überhaupt eine für mich geben wird. Schon mal ein paar Artikeln zu dem Thema gelesen? Dann wirst du erkannt haben dass man bereits heute davon spricht zukünftig eine Art Mindestrente auszuzahlen damit "seine Existenz gesichert ist". Man wird als Geringverdiener angeraten vorzusorgen. Ja mit welchem Geld denn wenn eh alles schon so knapp ist?

Ach... naja... :tanzen2:
Blau hat geschrieben:
Rosta hat geschrieben:Oder meinst du das Ganze hat keinen Einfluss auf das gesamte Verhalten? Denk doch auch mal an Threads und Artikeln wie "Wo sind die richtigen Männer?" die da draußen im Netz verstreut sind.
Vielleicht solltest du dich mal mehr mit dem Real Life beschäftigen anstatt solche Artikel zu lesen?
Hmmm, was war wohl zuerst da? Das Lesen der Artikel oder die Ablehnung der Frauenwelt gegenüber mir? :roll:
In meinen unterschiedlichen Freundeskreisen bin ich was das betrifft ein Einzelfall. Aber Foren wie diese zeigen doch dass ich nicht ganz ein Einzelfall bin was die erfolglose Suche und Findung betrifft.
An eine Freundin habe ich bereits mit Anfang der Pubertät gedacht. Mit 16 und 17 schon mit Freunden Wetten abeschlossen: "Diese Sommerferien wird's passieren". Mit Ende 17-22 ein aktives Partyleben gehabt, mich äußerlich geändert (Kleidungsstil, abgenommen usw.) . Alles erfolglos. Dann Pause. Schließlich mit 25 angefangen mehr darüber zu grübeln, noch mehr nachzudenken warum ich einfach gar nichts in der Frauenwelt gebacken bekomme. Bis ich zufällig zu bestimmten Themen gestoßen bin und naja... das ist hier daraus geworden.

Wenn die immer und immer wieder abgelehnten Hardcore ABs sich nicht allgemein um gesellschaftliche Verhältnisse interessieren und nur sich im Blick haben, ist es nicht mein Ding. Da muss jeder selbst seinen Weg finden. Dass ich mich allerdings zu sehr um dieses Thema drehe und mich mal selbst mehr im Blick haben sollte, wie es mir kräuterfrau schon richtig angeraten hat, ist auch richtig.
Da muss ich mich mal an die eigene Nase fassen. Aber gewaltig. :holy:
Trotzdem: Das Leben hat mehr Zusammenhänge als man manchmal glaubt. Selber bin ich da oft auch nicht besser, klar. Aber man kann wenigstens versuchen manches zu hinterblicken.
Blau hat geschrieben:Ich weiß immer noch nicht, wo du das Gefühl hast dass irgendjemand (Frauen?) zu wenig gibt. Nur weil viele Tätigkeiten wie beispielsweise im Haushalt, bei der Kindererziehung, bei der Altenpflege etc, geringer bis gar nicht entlohnt werden heisst das doch nicht dass sie nichts wert sind?
Das ist ein völlig falscher Rückschluss über meine Aussage. Habe aber schon oft genug erläutert was ich damit meine...
Blau hat geschrieben:Und wenn du jetzt wieder auf den Beziehungsmarkt anspielst: tut mir ja leid, dass sich noch keine Frau um dich bemüht hat, aber du kannst deshalb nicht unterstellen Frauen würden da nur passiv auf den Prinzen warten. Gibt vielleicht solche Frauen, aber das ist dann deren Sache, und dazu muss es dann ja auch Männer geben, die gerne den Prinzen spielen.
Du vereinfachst meine Gedanken und Aussagen zu dem Thema viel zu sehr. Ich habe auch keine Lust das Ganze nochmal und nochmal zu erklären... glaub über mich was du glauben willst. Steht ja auch jedem frei.
Blau hat geschrieben:Allgemein gilt eher: Wenn Frau Interesse am Mann hat wird sie aktiv, wenn auch vielleicht etwas subtiler als das Männer oft tun. Und letztendlich haben zur Entwicklung des Partnermarktes beide Geschlechter beigetragen, da jetzt nur von den Frauen zu fordern sie müssten mehr tun ist dann auch nur die halbe Geschichte.
Ist vollkommen richtig was du da schreibst.
Aber ich sag ja: Entweder zieht man mit den (Erwartungen der) Frauen nach oder überholt sie. Schafft man das nicht wird man einfach liegen gelassen.
Man muss Frauen begeistern. Vor allem muss man sie zum Lachen bringen. Dass eine Frau, von sich aus, mich aktiv begeistert hat, hat es noch nie gegeben.
Finchen hat geschrieben:In diesem Fall, lieber Rosta, wäre meine Antwort: Natürlich sind es die Frauen, die schwanger werden. Es ist aber keineswegs "natürlich", als Chef deswegen davon auszugehen, dass die betreffende Frau deswegen für Jahre ausfallen oder keine anständige Arbeit leisten wird. Noch sehr viel weniger natürlich ist es, als Chef davon auszugehen, dass es bei einem Mann egal ist, ob er Vater ist oder nicht, da er sämtliches Kümmern ums Kind ja wie von der Natur vorgesehen der Kindsmutter überlassen wird und deshalb der Firma jederzeit vollumfänglich und ohne jede Einschränkung zur Verfügung stehen wird.
Schau dir doch draußen auf den Bürgersteigen an wer da mit den Kinderwägen umherfährt. Ich sehe fast nur Frauen. Wenige Männer. Da haben wir doch schon einen Vergleich. Wäre alles so gleich wäre das schon einigermaßen 50:50 verteilt. Ist es aber nicht.
Und wir leben in einem Zeitalter der gewinnorientierten Wirtschaft. ("Wirtschaftswachstum" wird so oft hoch und runtergebetet wie das Amen in der Kirche). Da liegt das Problem. Und wenn die Frau nun mal ein höheres Risiko für den Gewinn eines Unternehmens darstellt, dann ist sie das eben und wird aussortiert. So wie ich aussortiert werde weil ich eine Lebenslauflücke habe und ich ebenso ein Risiko für das Unternehmen darstelle.

Dass Frauen aber durch so ein Vorurteil aussortiert werden halte ich natürlich ebenso für falsch. Da sind wir uns einer Meinung. Ich setze nur die Problemfindung woanders an.
Finchen hat geschrieben:Der große Vorteil, den er dabei hat: Er kann unter viel mehr qualifizierten Bewerbern wählen
Richtig. Deswegen sollen zukünftig Männer und Frauen gleichermaßen arbeiten um noch mehr Gewinn für die Unternehmen zu erzielen. Sowie die Kinder massenhaft in die Krippen/KiTas reinstecken zu können.
Wer dabei auf der Strecke bleibt? Die Familien die sich dieses Modell nicht freiwillig wünscht und generell alle die sich hierzulande um die Arbeitsplätze streiten.
Finchen hat geschrieben:Und ich glaube auch nicht, dass das für die betroffenen Mütter, Väter, Kinder und unter Fortpflanzungsverdacht stehenden Singles ganz gravierende Nachteile hätte. Du?
Solange man die fremdbestimmte geforderte Arbeitsleistung als Selbstbestimmung ansieht nicht.
Aber glückliche Sklaven sind auch leichter zu halten.

Warum das Alleinverdienermodell ausgedient haben soll, obwohl Paare das in Betracht ziehen würden (hätten meine auch gerne getan als wir klein waren, ging aber finanziell nicht) , ja, das wüsste ich mal zu gern.
SciFiGirl hat geschrieben:Der Gender Pay Gap sollte sich nicht nur auf die Arbeit in den gleichen Jobs beziehen (und auch da wird immer noch unterschiedlich gezahlt ab einer bestimmt Position) sondern eben auch auf Arbeit im Allgemeinen. Und daher ist es ganz richtig, dass das in die Berechnung mit hineinfließt. Es ist also kein Fehler in der Statistik, sondern eine Frage der Definition.
Er sollte? ;) Da haben wir doch schon den Salat.

Erklär mir doch warum in den offiziellen Unterlagen: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Br ... b=true.pdf

auf dem Titel steht:

Entgeltungleichheit zwischen Männern und Frauen - Einstellungen, Erfahrungen und Forderungen der Bevölkerung zum "gender pay gap"
In dieser Studie geht es um die Perspektive der Bevölkerung in Bezug auf Entgeltungleich­heit: um ihre Einstellungen, ihre Erfahrungen und Forderungen. Die qualitative und quanti­tative Untersuchung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu Gleichstellung aus dem 2007 hat bereits deutlich gezeigt, dass die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern ein wichtiges Thema der Menschen ist
Was du da schreibst stimmt also nicht.
SciFiGirl hat geschrieben:Also: eine burschikose, verbrauchte 45jährige Mutter, ist in deinen Augen also abnormal. Mal ganz davon abgesehen, dass das Kinderkriegen kein Zuckerschlecken ist und natürlich auch körperliche Auswirkungen hat, finde ich es in dem Zusammenhang wirklich traurig, was für ein Frauenbild du da zum Ausdruck bringst.
lol... lern mal Lesen und Verstehen. Ich habe mehrmals in diesem Thread erwähnt wie dieser Satz zu verstehen ist.
Du willst gar nichts verstehen, keine Bereitschaft ist zu erkennen. Geh einfach bitte weiter.
SciFiGirl hat geschrieben: Ich darf dich daran erinnern, dass dich hier mehrere Leute nach deiner Definition gefragt haben und du nie eine Antwort gabst. Ich war also nicht die einzige, die nicht so richtig verstand, was du und die anderen Feminismus-Gegner immer meinen. Da meint vermutlich auch jeder was anderes mit. Es gibt schon auch vom Staat geforderte Pflichten.
Wird ja immer besser... wir befinden uns wieder auf Stand 0. Du hast überhaupt nicht verstanden um was es mir hier geht.
Aber wer nicht verstehen will, wird auch nichts verstehen.
SciFiGirl hat geschrieben:Nun ja, eine sehr beschränkte Sicht der Dinge. Man könnte dich ja jetzt auch mal fragen, warum dann im Gegenzug immer noch die meiste Hausarbeit an Frauen hängen bleibt, oder warum es immer noch Männer gibt, die sich leider immer noch komplett aus Kindererziehung raushalten (hier im Forum äußerte mal jemand, dass Kleinkinder extrem uninteressant seien, so als habe er mit deren Zeugung und Aufzucht nichts zu tun).
Ah haha, lustig. Ich hab noch einen:
Man könnte dich ja auch mal fragen wo im Gegenzug die Frauen sind die sich einen Hausmann halten würden. Aber stimmt, Alleinverdienermodell = böse. Hausarbeit = böse.
SciFiGirl hat geschrieben:Ähem. Du hast keine sehr hohe Meinung von anderen Menschen, oder? Alle sind zu dumm Dinge zu sehen, außer dir? So kommt das gerade bei mir an. Glaub mir, ich bin selbst schon Opfer sexueller Gewalt geworden und weiß nur zu gut, dass Gerichte nicht unbedingt Recht sprechen bzw. das komplette Rechtssystem versagen kann.
(ohne Ironie!)
Okay, Sorry. Da hätte ich mich wirklich besser ausdrücken können. Sollte nicht so rüberkommen.
Es ist nur so dass die meisten Menschen die ich kenne dieses Vertrauen noch haben. Da bin ich mit einem zu großen Vorurteil an die Sache rangegangen.
:hut:
SciFiGirl hat geschrieben:Das betrifft also nicht nur Männer, sondern auch Frauen.
Was das allerdings wieder sollte weißt wohl nur du.
SciFiGirl hat geschrieben:Ich würde dir gerne noch folgendes Mitgeben. Viele Menschen haben auch heute noch die alten Rollenbilder in den Köpfen.
Und wieder eine Unterstellung. Als ob ich nicht aufgeschlossen wäre. Nur habe ich gewisse Grenzen. Andere Grenzen.
In den Köpfen der eurer gibt es die doch auch. Da kommt auch nur das rein was in eurer ideologisches Köpfchen passt. Das verkauft ihr dann als volle Aufgeschlossenheit zwischen den Rollenverteilungen. Ja ne is klar. :roll:
SciFiGirl hat geschrieben: Ein Mann hat stark zu sein, darf nicht weinen und wenn er sich nicht wehren kann, ist er ein Weichei.
Ja, ich habe in meinem Leben schon gemerkt wie attraktiv ich für Frauen rüberkam weil ich das Gegenteil von einem Macho war und keine nackten Weiber in meinem Zimmer aufgehangen habe.
Aber komisch, die Jungs die das gemacht haben haben allesamt eine Freundin. Einige haben sie sogar während sie mit einer zusammen sind welche hängen.

Na, willste mir jetzt auch noch sagen dass es nicht davon abhängt dass man sich nackte Weiber an die Wand heftet ? Meine Güte, es ist ein Beispiel.
("hab ich doch gar nicht gesagt" kommt dann wahrscheinlich noch. Aber so sieht für mich die Diskussion die ganze Zeit schon aus)
SciFiGirl hat geschrieben:Eine Frau ist immer die liebe brave Unschuldige.
:lach:
SciFiGirl hat geschrieben:Dies ist nicht nur so bei Mann/Frau - Frau/Mann
Den Unterschied zwischen den beiden musst du mir mal erklären. :brille1:
SciFiGirl hat geschrieben:(gerade Männer untereinander würden sich niemals eine Schwäche zugestehen und frotzeln über gewisse Verhaltensweisen, eben z.B. im Falle des Poklatschers)
:o :o :o Neeeeeääaeeeiiiiin! :schrei: :mrgreen:
SciFiGirl hat geschrieben:Sowohl die eine als auch die andere Seite kann aber durch den Feminismus aufgebrochen werden.
Sowohl die eine als auch die andere Seite kann aber durch den Maskulismus aufgebrochen werden.
(Verstehst du was ich hiermit meine?)
SciFiGirl hat geschrieben:Das Ändern der traditionellen Rollen kann also für beide Seiten eine Befreiung sein.
Befreiung? Vor was?
Es ist eine bloße Theorie dass es uns allgemein was nützt. Die ganze Scheiße von wegen "soziales Geschlecht" ist nichts weiter als eine verlogene Geschichte, habe ich schon mehrmals erzählt und begründet.

Alle sind so frei. So frei. Nur blöd dass das Verhältnis zu den Polen dann daraufhin gestört ist. Grobes blödes Beispiel: Wenn Frauen und Männer auf ihre Traumprinzleins warten kann auch nix passieren. So viel zu den "freien Rollen". Ach Moment, für Frauen hat sich nichts geändert? Ja wie auch? Wir reden schließlich vom Feminismus. Da werden halt Frauen gefördert. Das Opfergeschlecht. Was sollen wir uns auch um das Tätgerschlecht kümmern?
SciFiGirl hat geschrieben:Stattdessen gibt es Männer, die - der Einfachheithalber - lieber zum alten Rollenbild zurück wollen, den Feminismus per se verdammen
Ich stell mir gerade vor wie wenn Frauen den "Maskulismus" hervorheben würden. :roll:
:verwirrt:
SciFiGirl hat geschrieben:und dann noch mit Verschwörungstheorien belegen
:daumen: Hab ich doch gerne gemacht. Na heut euch die ganze Unterhaltungsshow gefallen?
SciFiGirl hat geschrieben:so nach dem Motto: "die wollen ja die Vorherrschaft, die wollen uns Männer unterdrücken"
Falsch. So betrachte ich den Feminismus nicht. Ich ziehe da andere Rückschlüsse.
(Männerfeindliche Frauen mag es in einigen Strömungen geben, darum geht es hier aber nicht)
SciFiGirl hat geschrieben: *stellt die drauende Musik an und geht jetzt einen Kaffee trinken* :winken:
Ja dir auch noch viel Spaß. :winken:


---

Möglich das hierauf keine Antwort mehr von mir folgen wird. Also denkt daran: Glaubt an das, was ihr glauben wollt. Nichts anderes werdet ihr auch über mich denken. Bye Bye. :hut:


P.S.: Hab diesmal nicht auf Fehler überprüft. Wer sich also den Text antun möchte... biddeeeee :mrgreen:

Tilion

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Tilion » Freitag 21. November 2014, 17:36

Nun beantworte mir doch mal die Frage, was an der Akzeptanz und Gleichstellung von Menschen dramatisch sein soll und was daran schlecht sein soll, dass Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle, Transgender und interge schlechtliche Menschen in Thüringen diskriminierungsfrei und gleichberechtigt leben können sollen.

Und was die Fortschreibung des Thüringer Bildungsplan von null bis 18 Jahre auch unter Berücksichtigung
der Gleichstellung von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität mit der Sexualisierung von Babies zu tun hat, erschließt sich mir ebenso wenig.

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Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Strange Lady » Freitag 21. November 2014, 20:27

Puh, mal angenommen: ein Schwachsinniger schmeißt den Schlüssel zum Goldschrank in den Brunnen. Sollten nun alle klugen Leute in den Brunnen springen, um den Schlüssel rauszuholen? Oder aber den Schwachsinnigen schwachsinnig sein lassen und stattdessen den Goldschrank in Sicherheit bringen?
Das ging mir beim Lesen der Beiträge einiger Schwachköpfe hier durch den Kopf ... ich denke, man sollte sie ignorieren und seine Ressourcen für andere Dinge verwenden.
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Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Blau » Freitag 21. November 2014, 21:53

@Rosta: ich glaube dass es nicht wirklich was bringt noch weiter inhaltlich auf deine Beiträge hier einzugehen, letztendlich hast du dich bereits so tief in in deine Ideologien,Theorien und Gedankenkonstrukte hineinverstrickt, dass du wahrscheinlich auch nur noch das siehst was du sehen willst und dir entsprechend alles hindrehst. Das ist dir dabei wahrscheinlich gar nicht mal mehr bewusst.
Wie alt bist du, 27? Meine Güte, mit 27 habe ich meine Jungfräulichkeit verloren, und das nicht weil ich mich stundenlang mit irgendwelchen Texten, Theorien und Grübeleien beschäftigt habe, sondern weil ich endlich angefangen habe das Leben zu lieben, zu feiern und zu genießen. Also, schnapp dir ein paar Kumpels und zieh mit denen um die Häuser, denk nicht weiter drüber nach sondern lass dich einfach mal gehen. Und dann setz dir ein paar neue Ziele für's Leben, insbesondere deine berufliche Zukunft. Kann doch nicht sein dass du meinst mit 27 Jahren im Niedriglohnsektor verharren zu müssen, du kannst doch mehr aus dir machen!
Eins wollte ich aber doch noch zu deinen Anmerkungen zum Lohnunterschied sagen: tendenziell ist es tatsächlich so, dass Frauen für dieselbe Tätigkeit in derselben Branche unter denselben Bedingungen weniger Lohn bekommen als Männer. Das liegt daran, dass sie in Gehaltsforderungen oft zu bescheiden auftreten und dass bei tariflicher Entlohnung eine Einstufung nach Erfahrungsjahren erfolgt, wodurch Frauen mit längeren Kinderpausen eben geringer eingestuft werden. Selber Schuld, könnte man sagen, sie können doch einfach mehr fordern und von ihren Männern verlangen, dass die genauso für die Kinder beruflich zurücktreten. Warum machen sie das nicht? Tjaha, da sind einfach noch alte Strukturen und Denkmuster dran schuld, für deren Auflösung der von dir so angefeindete "Staatsfeminismus" vielleicht doch nicht so verkehrt ist.
Und noch was zur Orientierung von Frauen nach oben auf dem Partnermarkt, weil sich das bei dir so oft wiederholt (persönliches Trauma?): wie erklärst du dir dann, dass es in eigentlich jeder Einkommensklasse verpartnerte Menschen gibt, und ich würde sogar behaupten, dass sich die Singlequote zwischen den Einkommensklassen gar nicht groß unterscheidet? Ich habe jedenfalls noch nirgendwo etwas davon gehört, dass Männer im Niedriglohnsektor extrem häufiger von Partnerlosigkeit betroffen sein sollen als Männer anderer Sektoren. Und jetzt sag nicht: dann muss es wohl jeweils noch schlechter ausgebildete bzw. verdienende Frauen geben. Das kommt nämlich irgendwann nicht mehr hin.

dfg82

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von dfg82 » Freitag 21. November 2014, 22:28

Rosta hat geschrieben: Es ist nur mal so dass wenn Frauen eine höhere Bildung, höheres Einkommen oder sonst wie einen höheren Status haben diese die Männer mit weniger Einkommen, Bildung, Intellekt usw. oftmals (also nicht immer) nicht die Bohne interessieren. Zum Teil sogar mit Häme und Arroganz begegnen.
Die Ansprüche steigen. Warun siehst Du das kritisch? Niemand wird sich unter Wert verkaufen. Du nicht, ich nicht und niemand sonst.
Rosta hat geschrieben: Wenn in unserem Land mit dem Feminismus es nur eins gibt: Frauenförderung, dann ist spätestens in diesem Moment klar dass Männer die weniger zu bieten haben, ob Humor, Intellekt, Status, Geld, (soziale) Einflussmöglichkeiten und so weiter und so fort, die Verlierer sind.
Was soll es denn zusätzlich zur Frauenförderung noch geben? Männerförderung, damit sie mit den Frauen mithalten können? Wenn ja, wie soll diese Förderung aussehen?
Rosta hat geschrieben: Nun kommen Frauen wie Blau an und meinen die Unterschiede auflösen zu wollen. Das funktioniert aber nicht.
Wenn das nicht funktioniert, was wäre denn eine einfache Lösung für dieses Problem?

Rosta

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Rosta » Freitag 21. November 2014, 22:58

Tilion hat geschrieben:Nun beantworte mir doch mal die Frage, was an der Akzeptanz und Gleichstellung von Menschen dramatisch sein soll und was daran schlecht sein soll, dass Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle, Transgender und interge schlechtliche Menschen in Thüringen diskriminierungsfrei und gleichberechtigt leben können sollen.
Sag mir du doch warum allein schon das Wort Toleranz nicht ausreicht.
Warum muss es Akzeptanz sein? Warum soll man gezwungen sein diese Meinung gut zu heißen?
Und warum willst du in das sexuelle Denken eines Menschen herumfuschen? Warum soll das keine Privatsache mehr sein? Schon mal den Gedanken aufgeschnappt dass Theorie und Praxis verschieden ausfallen könnten ?
http://spdnet.sozi.info/thueringen/dl/Koa_gesamt_16_final_mit_Logos.pdf hat geschrieben:die landesrechtlichen Möglichkeiten zur rechtlichen Gleichstellung aller Lebensweisen im Hinblick auf die Öffnung der Ehe und das volle Adoptionsrecht werden ausgeschöpft und
entsprechende Initiativen im Bundesrat unterstützt
Wer in dem Fall für ein Kind "Mama und Papa" im klassischen Sinne vorzieht, diskriminiert Transgender-Menschen. Das soll abgeschafft werden. Steht doch da schwarz auf weiß. Wie kann man das nur ansatzweise unterstützen?

Aber das sind dann wohl auch die Leute die das Wort Heteronormativität in den Mund nehmen. Du auch? :no:
Früher hieß es Rassenlehre, heute heißt es Genderlehre.
Tilion hat geschrieben:Und was die Fortschreibung des Thüringer Bildungsplan von null bis 18 Jahre auch unter Berücksichtigung
der Gleichstellung von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität mit der Sexualisierung von Babies zu tun hat, erschließt sich mir ebenso wenig.
Kein Kommentar. Dafür hab ich kein Verständnis.
Strange Lady hat geschrieben:Puh, mal angenommen: ein Schwachsinniger schmeißt den Schlüssel zum Goldschrank in den Brunnen. Sollten nun alle klugen Leute in den Brunnen springen, um den Schlüssel rauszuholen? Oder aber den Schwachsinnigen schwachsinnig sein lassen und stattdessen den Goldschrank in Sicherheit bringen?
Das ging mir beim Lesen der Beiträge einiger Schwachköpfe hier durch den Kopf ... ich denke, man sollte sie ignorieren und seine Ressourcen für andere Dinge verwenden.
Wie war das noch gleich? Wenn man keine Argumente mehr vorzuweisen hat müssen es die bloßen Beleidigungen sein?

Latsch du mal deiner "mabsen-Theorie" hinterher.

Blau hat geschrieben:@Rosta: ich glaube dass es nicht wirklich was bringt noch weiter inhaltlich auf deine Beiträge hier einzugehen, letztendlich hast du dich bereits so tief in in deine Ideologien,Theorien und Gedankenkonstrukte hineinverstrickt, dass du wahrscheinlich auch nur noch das siehst was du sehen willst und dir entsprechend alles hindrehst. Das ist dir dabei wahrscheinlich gar nicht mal mehr bewusst.
Ich bin derjenige der hier die Links und Zusammenhänge erklärt, den Anfang der Geschichte von Gender erläutert hat. Von euch kommt gar nichts.
Mir zu unterstellen ich wäre ideologisch... ja es war wohl zu ideologisch das Gender-Geschwür aus euch herauszuquetschen. Aber da war ich wohl naiv dumm.
Den Vorwurf gebe ich übrigens zurück. Ist ja wohl der Hammer.
Blau hat geschrieben:Wie alt bist du, 27? Meine Güte, mit 27 habe ich meine Jungfräulichkeit verloren, und das nicht weil ich mich stundenlang mit irgendwelchen Texten, Theorien und Grübeleien beschäftigt habe, sondern weil ich endlich angefangen habe das Leben zu lieben, zu feiern und zu genießen.
Oh nein tatsächlich? Bist du erst mit 27 aufgewacht? Tut mir leid Blau, aber ich hab die Phase schon lange hinter mir.
Deswegen find ichs auch immer ganz toll wenn ich mit ABs verglichen werde die erst mit 20 oder 30 oder noch später aufgewacht sind :"Oh, ja, so ein Partner, wär doch auch mal toll." oder erst dann angefangen haben sich zu verändern um mir hiermit vorzuwerfen, ich wäre schon immer so gewesen.
Das ich nicht lache.
Blau hat geschrieben:Also, schnapp dir ein paar Kumpels und zieh mit denen um die Häuser, denk nicht weiter drüber nach sondern lass dich einfach mal gehen. Und dann setz dir ein paar neue Ziele für's Leben, insbesondere deine berufliche Zukunft. Kann doch nicht sein dass du meinst mit 27 Jahren im Niedriglohnsektor verharren zu müssen, du kannst doch mehr aus dir machen!
Beim Lesen dieses Textes fühlt es sich bei mir so an als würdest du mir ein Messer in meinen Bauch rammen.
Was meinste was ich schon alles hinter mir habe?!?!?!?!?!?
Blau hat geschrieben:Eins wollte ich aber doch noch zu deinen Anmerkungen zum Lohnunterschied sagen: tendenziell ist es tatsächlich so, dass Frauen für dieselbe Tätigkeit in derselben Branche unter denselben Bedingungen weniger Lohn bekommen als Männer. Das liegt daran, dass sie in Gehaltsforderungen oft zu bescheiden auftreten und dass bei tariflicher Entlohnung eine Einstufung nach Erfahrungsjahren erfolgt, wodurch Frauen mit längeren Kinderpausen eben geringer eingestuft werden. Selber Schuld, könnte man sagen, sie können doch einfach mehr fordern und von ihren Männern verlangen, dass die genauso für die Kinder beruflich zurücktreten.
Nein Blau, so wird nicht gerechnet. Da werden alle Löhne in den Topf geschmissen. Das ist Gender Pay Gap.
Das was du da vorschlägst ist dein Gedanke, nicht den des Staates. Im Endeffekt müsste ich nach deiner Logik für irgendeine Mutter bezahlen, obwohl ich da im Unternehmen als AB arbeite. Also jetzt theoretisch.
Aber da haben wir es wieder: Mann soll Pflichten übernehmen damit Frau ein weiteres Recht bekommt. :roll: Du merkst es nicht einmal.
Blau hat geschrieben: Warum machen sie das nicht? Tjaha, da sind einfach noch alte Strukturen und Denkmuster dran schuld, für deren Auflösung der von dir so angefeindete "Staatsfeminismus" vielleicht doch nicht so verkehrt ist.
:vielglueck: Zu Weihnachten schenke ich dir eine Portion Staatsmaskulismus.
Blau hat geschrieben:Und noch was zur Orientierung von Frauen nach oben auf dem Partnermarkt, weil sich das bei dir so oft wiederholt (persönliches Trauma?): wie erklärst du dir dann, dass es in eigentlich jeder Einkommensklasse verpartnerte Menschen gibt, und ich würde sogar behaupten, dass sich die Singlequote zwischen den Einkommensklassen gar nicht groß unterscheidet? Ich habe jedenfalls noch nirgendwo etwas davon gehört, dass Männer im Niedriglohnsektor extrem häufiger von Partnerlosigkeit betroffen sein sollen als Männer anderer Sektoren. Und jetzt sag nicht: dann muss es wohl jeweils noch schlechter ausgebildete bzw. verdienende Frauen geben. Das kommt nämlich irgendwann nicht mehr hin.
Es bleibt schlicht und einfach "nicht genug übrig".
Von wem hörst du übrigens öfter den Spruch "muss mit beiden Beinen im Leben stehen". Von Frauen, oder von Männern?

Dass ich übrigens persönlich zwei Männer kenne die wegen den Ansprüchen und schlechten Erfahrungen von deutschen Frauen bewusst ins Ausland bei der Partnersuche blicken rundet das Ganze ab.

Ich habe auch keine Lust das weiter konstruktiv zu kommentieren. Suchergebnisse Google: Singles frauen zu anspruchsvoll > 1150 Ergebnisse , Singles männer zu anspruchsvoll > 5 Ergebnisse.
dfg82 hat geschrieben:Die Ansprüche steigen. Warun siehst Du das kritisch? Niemand wird sich unter Wert verkaufen. Du nicht, ich nicht und niemand sonst.
Gebe ich dir recht. Allerdings sehe ich das kritisch weil immer behauptet wird dass alles gut wäre. Das bei einer absoluten Gleichstellung keine negativen Effekte zu erwarten sind.

Aber es ist eben ein Zeichen einer egoistischen Gesellschaft. Hauptsache ich ich ich.
dfg82 hat geschrieben:Was soll es denn zusätzlich zur Frauenförderung noch geben? Männerförderung, damit sie mit den Frauen mithalten können? Wenn ja, wie soll diese Förderung aussehen?
Ich bin überhaupt nicht für Förderung. Das macht Emanzipation aus.
dfg82 hat geschrieben:Wenn das nicht funktioniert, was wäre denn eine einfache Lösung für dieses Problem?
Das ganze abzuschaffen und zu begraben. :roll:

Aber ich weiß, das ist nur eine ideologische Vorstellung von mir. ;)



Ich werde mich übrigens löschen lassen weil ich sonst einen Wutanfall bekomme hier. Und ich kann es auch nicht sein lassen mich immer und immer wieder einzuloggen.
Zudem glaube ich dass ich zukünftig bei wirklichen AB-Themen nichts mehr dazu schreiben kann weil jetzt so gut wie alle auf meiner Stirn "Frauenhasser" verinnerlicht haben. Obwohl ich das mit diesen Bombentexten zu widerlegen versucht habe.
Sieht man an den Reaktionen. Verstanden hat mich bisher nicht einer. Es will auch keiner verstehen. Sieht man auch daran dass viele Eklärungen von mir einfach übersprungen werden. Habe das bis hierhin ignoriert aber langsam wird mir das echt zu blöd.
Aber kann mir nun auch egal sein.

Eins habe ich hiermit gelernt: Gehe deinen Weg, lass alle anderen zurück.
Damit reiht sich ein weiterer Egoist in die Egoisten-Gesellschaft ein. Die Dekadenz nimmt ihren Lauf.

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Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Reni » Samstag 22. November 2014, 02:02

Rosta, ich geb Dir Recht, wenn eine Frau nur dann ein halbwegs akzeptables Leben führen könnten, wenn sie dafür einen Mann haben muss, der sie ernährt und ihr sagt wo es lang geht, dann gäbe es vermutlich weniger Singles. Früher gab es ja zusätzlich noch die Lösung, das Verhältnis der Geschlechter zugunsten der Männer durch kleinere oder größere Kriege zu verbessern. Es steht Dir natürlich frei, Dir dies zurückzuwünschen. Dass Frauen ungern Menschen zweiter Klasse sind, ist für Dich unverständlich? Auch ok, ist akzeptiert. Da Du mit Wutausbrüchen darauf reagierst, dass andere sich nicht bekehren lassen wollen, legt nahe, dass da ganz viel Hass drinsteckt, welch Wunder, dass man Dir Frauenhass "unterstellt". Aber zu behaupten, Du müsstest Dich zum Egoismus "ändern" find ich witzig, ich hab selten mehr Egoismus als bei Dir gelesen. Die Hälfte der Menschen zu unterdrücken und dumm zu halten, damit Du mehr Auswahl hast, ist Egoismus pur. Dass die Einstellung Deine Auswahl nicht verbessert, vielleicht sogar an Deinem Mangel mitschuld ist, wird sich Dir hoffentlich irgendwann erschließen.

dfg82

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von dfg82 » Samstag 22. November 2014, 03:44

Rosta hat geschrieben:Allerdings sehe ich das kritisch weil immer behauptet wird dass alles gut wäre. Das bei einer absoluten Gleichstellung keine negativen Effekte zu erwarten sind.
Diese negativen Effekte bzgl. des Partnermarktes würde ich für die gewonne Freiheit der Frauen in Kauf nehmen. Oder anders gesagt: Es ist wichtiger, dass Frauen heutzutage die Freiheit dazu haben, aus alten Rollenbildern ausbrechen können, als dass irgendwelche Männer wieder als Versorger dienen können.

Und diejenigen, die diesen alten Zeiten hinterherjammern, in denen Mann immer eine abgekriegt hat, weil Frau ja so hilflos war und versorgt werden musste, sollen endlich aufwachen und akzeptieren, dass diese Zeiten vorbei sind. So zu denken wäre übrigens stark egoistisch.

Es finden übrigens noch genug Männer und Frauen in allen Schichten zueinander und auch in meinem Umfeld sind entweder alte Rollenverteilungen anzutreffen oder beide müssen arbeiten, um zu überleben.

Ist das nur ein Problem einer klitzekleinen Minderheit?

Rosta

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Rosta » Samstag 22. November 2014, 06:49

Da der Account scheinbar noch funktioniert:
Reni hat geschrieben:wenn eine Frau nur dann ein halbwegs akzeptables Leben führen könnten, wenn sie dafür einen Mann haben muss, der sie ernährt und ihr sagt wo es lang geht, dann gäbe es vermutlich weniger Singles. Früher gab es ja zusätzlich noch die Lösung, das Verhältnis der Geschlechter zugunsten der Männer durch kleinere oder größere Kriege zu verbessern. Es steht Dir natürlich frei, Dir dies zurückzuwünschen. Dass Frauen ungern Menschen zweiter Klasse sind, ist für Dich unverständlich?
dfg82 hat geschrieben:Und diejenigen, die diesen alten Zeiten hinterherjammern, in denen Mann immer eine abgekriegt hat, weil Frau ja so hilflos war und versorgt werden musste, sollen endlich aufwachen und akzeptieren, dass diese Zeiten vorbei sind. So zu denken wäre übrigens stark egoistisch.
Ich finde es eine FRECHHEIT mir sowas zu unterstellen. Aber daran erkenn ich auch dass ihr nichts, rein gar nichts kapiert habt.
Reni hat geschrieben:Da Du mit Wutausbrüchen darauf reagierst, dass andere sich nicht bekehren lassen wollen, legt nahe, dass da ganz viel Hass drinsteckt ,dass man Dir Frauenhass "unterstellt".
Nenenee, nicht gegen das Geschlecht. Gegen Leute wie ihr. Es betrifft ja wohl auch Männer ja? Oder bin ich jetzt ein Menschenhasser?
Komisch, dabei werde ich heute abend mit diesen Kreaturen etwas unternehmen. Und vielleicht ist sogar die eine oder andere Frau dabei. Aber in euren Augen nehme ich sie als Menschen 2.Klasse war. :roll: Was für ein Blödsinn.
Allein der Vorwurf ich würde mir Zeiten wünschen in denen die Frau dem Mann untergestellt wird. Ihr habt sie doch nicht mehr alle. Fangt erstmal an meine Texte zu verstehen anstatt sie nur zu lesen.
dfg82 hat geschrieben:Diese negativen Effekte bzgl. des Partnermarktes würde ich für die gewonne Freiheit der Frauen in Kauf nehmen.
Ok, das ist Meinungssache.

( Anmerkung: Das Wort Freiheit ist beliebig interpretierbar. Wer das leugnet, dem ist eh nicht zu helfen )
dfg82 hat geschrieben:Oder anders gesagt: Es ist wichtiger, dass Frauen heutzutage die Freiheit dazu haben, aus alten Rollenbildern ausbrechen können, als dass irgendwelche Männer wieder als Versorger dienen können.
Da haben wir den Quatsch doch. Es geht eigentlich gar nicht darum dass alle aus ihren Rollenbildern ausbrechen können. Neeeein, es geht vorwiegend nur um die armen armen armen Frauen. (Feminismus eben)
dfg82 hat geschrieben:Es finden übrigens noch genug Männer und Frauen in allen Schichten zueinander und auch in meinem Umfeld sind entweder alte Rollenverteilungen anzutreffen oder beide müssen arbeiten, um zu überleben.
"Entweder sind alte Rollenverteilungen anzutreffen oder beide müssen arbeiten".... Ne, wenn du nur einen klitzekleinen Aspekt des Ganzen herauspickst kann nichts dabei herauskommen.

Das noch genügend zueinander finden bestreite ich nicht. Bei den Losern auf dem Partnermarkt fängt es nun mal an.
Außerdem betrifft das ganze Thema auch intakte Partnerschaften oder Partnerschaften die beendet wurden. Aber ich werde da auch nicht mehr drauf eingehen.

Wozu auch? Ihr habt ja jetzt in eurem Schubladendenken für mich die bequemste Rolle für euer Denken ausgewählt.
Die neuen, ungewohnten Rollen sind nur für euch da. Nur für euch. :no:

dfg82

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von dfg82 » Samstag 22. November 2014, 07:21

Ich unterstelle Dir überhaupt nichts. Sonst hätte ich Dich direkt angesprochen. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich etwas schreibe und Du es auf Dich beziehst.

Rosta

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Rosta » Samstag 22. November 2014, 07:29

Da haste recht. Interessante Schreibweise übrigens. ;)
Nur frag ich mich auf was sich dann der Text beziehen soll wenn du, nachdem du mich zitiert hast, dies geschrieben hast. Oder inwiefern er mich beziehen könnte.

Naja, ist auch egal. Alles in Butter. Bin jetzt weg. Alles Jute. :hut:

dfg82

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von dfg82 » Samstag 22. November 2014, 07:35

Der Text bezieht sich allgemein auf diejenigen, die hier in all den Jahren derartige Thesen verbreitet haben. Das hat nichts mit Dir zu tun. Weg bist Du übrigens noch lange nicht. Ich werd mal sehen, was sich machen lässt. Lass Dich doch einfach für einen bestimmten Zeitraum sperren.

Tilion

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Tilion » Samstag 22. November 2014, 08:27

@Rosta: Ich finde es lustig, dass ausgerechnest du uns Schubladendenken unterstellst. Wer versucht denn hier seit Tagen, allen einzureden, dass Gleichberechtigung und Akzeptanz etwas Schlechtes ist und reagiert denn über, wenn derjenige Gegenwind bekommt.

Akzeptanz heisst nicht, dass man das Gut finden soll, sondern dass nun mal Leute gibt, die homosexuell oder transgender sind und man kein Recht hat solch Leute zu beschimpfen oder sie sonst wie zu diskriminieren. Ich verstehe auch deinen Einwand mit dem sexuellen Denken und der Privatsache in dem Zusammenhang nicht.

Wie man sich so dagegen wehren, kann solch Menschen zu akzeptieren, verstehe ich überhaupt nicht. Es könnte da leicht der Verdacht aufkommen, dass du so viele Problem mit solch Menschen hast, dass du gar nicht wissen willst, dass es sie gibt. Sieh nun mal ein, dass Menschen gibt, die eine andere sexuelle Orientierung haben und diese auch das Recht haben, aufgrund dieser Orientierung weder diskriminiert zu werden noch andere Nachteile zu haben.
Ich finde das eine gute Sache.

Ich will in niemandes Denke herumpfuschen, dass kann jeder für sich selbst entscheiden, ich weiß aber auch nicht wie das funktionieren soll, wenn man für Diskriminierungsfreiheit von anderen Menschen ist.

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Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von fidelchen » Samstag 22. November 2014, 10:41

Blau hat geschrieben: Eins wollte ich aber doch noch zu deinen Anmerkungen zum Lohnunterschied sagen: tendenziell ist es tatsächlich so, dass Frauen für dieselbe Tätigkeit in derselben Branche unter denselben Bedingungen weniger Lohn bekommen als Männer. Das liegt daran, dass sie in Gehaltsforderungen oft zu bescheiden auftreten und dass bei tariflicher Entlohnung eine Einstufung nach Erfahrungsjahren erfolgt, wodurch Frauen mit längeren Kinderpausen eben geringer eingestuft werden. Selber Schuld, könnte man sagen, sie können doch einfach mehr fordern und von ihren Männern verlangen, dass die genauso für die Kinder beruflich zurücktreten. Warum machen sie das nicht? Tjaha, da sind einfach noch alte Strukturen und Denkmuster dran schuld, für deren Auflösung der von dir so angefeindete "Staatsfeminismus" vielleicht doch nicht so verkehrt ist.
Sowas ist aber ein Problem wofür nicht die Politik zuständig ist. Dafür muss sich was in unserer Gesellschaft ändern, was aber in langsamen Schritten sowieso schon passiert. Die typischen Muster ändern sich ja zum Glück immer mehr. Übrigens habe ich die Begründung genauso in ein Spiegel-Artikel gelesen... sehr interessant... wenn man betrachtet warum noch ein Unterschied trotz gleicher Leistung und gleichen Job zustande kommt.
Blau hat geschrieben: Und noch was zur Orientierung von Frauen nach oben auf dem Partnermarkt, weil sich das bei dir so oft wiederholt (persönliches Trauma?): wie erklärst du dir dann, dass es in eigentlich jeder Einkommensklasse verpartnerte Menschen gibt, und ich würde sogar behaupten, dass sich die Singlequote zwischen den Einkommensklassen gar nicht groß unterscheidet? Ich habe jedenfalls noch nirgendwo etwas davon gehört, dass Männer im Niedriglohnsektor extrem häufiger von Partnerlosigkeit betroffen sein sollen als Männer anderer Sektoren. Und jetzt sag nicht: dann muss es wohl jeweils noch schlechter ausgebildete bzw. verdienende Frauen geben. Das kommt nämlich irgendwann nicht mehr hin.
Das mit den Singelquoten stimmt aber nicht. Gerade Hartz4 Männer (sind ja sogar unter Niedriglohnsektor) und hoch qualifizierte Frauen sind eher vom Singeldasein betroffen. Und das ist keine Meinung sondern TATSACHE...

@Rosta du schreibst mir zuviel, sodass ich deins nicht gelesen habe... Sorry nicht böse nehmen...
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Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Blau » Samstag 22. November 2014, 14:13

Rosta hat geschrieben:
Tilion hat geschrieben:Nun beantworte mir doch mal die Frage, was an der Akzeptanz und Gleichstellung von Menschen dramatisch sein soll und was daran schlecht sein soll, dass Homosexuelle, Bi- und Transsexuelle, Transgender und interge schlechtliche Menschen in Thüringen diskriminierungsfrei und gleichberechtigt leben können sollen.
Sag mir du doch warum allein schon das Wort Toleranz nicht ausreicht.
Warum muss es Akzeptanz sein? Warum soll man gezwungen sein diese Meinung gut zu heißen?
Und warum willst du in das sexuelle Denken eines Menschen herumfuschen? Warum soll das keine Privatsache mehr sein? Schon mal den Gedanken aufgeschnappt dass Theorie und Praxis verschieden ausfallen könnten ?
http://spdnet.sozi.info/thueringen/dl/Koa_gesamt_16_final_mit_Logos.pdf hat geschrieben:die landesrechtlichen Möglichkeiten zur rechtlichen Gleichstellung aller Lebensweisen im Hinblick auf die Öffnung der Ehe und das volle Adoptionsrecht werden ausgeschöpft und
entsprechende Initiativen im Bundesrat unterstützt
Wer in dem Fall für ein Kind "Mama und Papa" im klassischen Sinne vorzieht, diskriminiert Transgender-Menschen. Das soll abgeschafft werden. Steht doch da schwarz auf weiß. Wie kann man das nur ansatzweise unterstützen?
Ja, warum auch nicht? Wieso sollten "Mann und Frau" (oder was meinst du mit "Mama und Papa"?) per se die besseren Adoptiveltern sein? Ein Kind braucht jemand, der sich liebevoll und fürsorglich um es kümmert und stets zu seinem Wohl handelt. Das können zwei Männer so gut wie zwei Frauen so gut wie Mann und Frau. nenn mal einen vernünftigen Grund (außer, dass es leider noch immer ein paar Betonköpfe gibt die sowas "unmöglich" finden und sich entsprechend das Maul zerreißen), warum ein schwules oder ein lesbisches Pärchen keine guten Adoptiveltern sein sollten?
Im Übrigen heisst das im Umkehrschluss ja nicht, dass homosexuelle Paare bei der Adoption bevorzugt werden. Es wird immer noch im Einzelfall entschieden.
Aber interessant, wenn der Gedanke dass Schwule und Lesben genauso adoptieren können sollen wie heterosexuelle Paare für dich so abwegig ist, dann sagt das eine menge über deine Denkweise aus und erklärt, warum dir so einige hier oft einfach nicht folgen können....
Rosta hat geschrieben:
Blau hat geschrieben:Eins wollte ich aber doch noch zu deinen Anmerkungen zum Lohnunterschied sagen: tendenziell ist es tatsächlich so, dass Frauen für dieselbe Tätigkeit in derselben Branche unter denselben Bedingungen weniger Lohn bekommen als Männer. Das liegt daran, dass sie in Gehaltsforderungen oft zu bescheiden auftreten und dass bei tariflicher Entlohnung eine Einstufung nach Erfahrungsjahren erfolgt, wodurch Frauen mit längeren Kinderpausen eben geringer eingestuft werden. Selber Schuld, könnte man sagen, sie können doch einfach mehr fordern und von ihren Männern verlangen, dass die genauso für die Kinder beruflich zurücktreten.
Nein Blau, so wird nicht gerechnet. Da werden alle Löhne in den Topf geschmissen. Das ist Gender Pay Gap.
Das was du da vorschlägst ist dein Gedanke, nicht den des Staates. Im Endeffekt müsste ich nach deiner Logik für irgendeine Mutter bezahlen, obwohl ich da im Unternehmen als AB arbeite. Also jetzt theoretisch.
Aber da haben wir es wieder: Mann soll Pflichten übernehmen damit Frau ein weiteres Recht bekommt. :roll: Du merkst es nicht einmal.
Ich habe nicht vom Gender Pay Gap gesprochen (wie der berechnet wird ist mir klar) sondern davon, warum es tendenziell eben doch Lohnunterschiede für ein und dieselbe Arbeit geben kann. Dass das nicht nur meine gedanklichen Hirngespinste sind wurde hier bereits von fidelchen bestätigt. Ich habe darüber hinaus nichts davon gesagt, dass ein Lohnausgleich stattfinden sollte, das hast du reininterpretiert. Und dann natürlich auch gleich übers Ziel hinausgeschossen, dass das wieder männerbenachteiligend wäre. Kinderlose Frauen müssten in dem Fall aber übrigens genauso mitbezahlen. Es geht ja nicht um die Förderung von Frauen, sondern letztendlich von Kindern. Was meinst du eigentlich, wer mal deine Rente oder Sozialhilfe aufbringen soll, wenn du AB bleibst und irgendwann alt bist?
Rosta hat geschrieben:
Blau hat geschrieben:Und noch was zur Orientierung von Frauen nach oben auf dem Partnermarkt, weil sich das bei dir so oft wiederholt (persönliches Trauma?): wie erklärst du dir dann, dass es in eigentlich jeder Einkommensklasse verpartnerte Menschen gibt, und ich würde sogar behaupten, dass sich die Singlequote zwischen den Einkommensklassen gar nicht groß unterscheidet? Ich habe jedenfalls noch nirgendwo etwas davon gehört, dass Männer im Niedriglohnsektor extrem häufiger von Partnerlosigkeit betroffen sein sollen als Männer anderer Sektoren. Und jetzt sag nicht: dann muss es wohl jeweils noch schlechter ausgebildete bzw. verdienende Frauen geben. Das kommt nämlich irgendwann nicht mehr hin.
Es bleibt schlicht und einfach "nicht genug übrig".
Von wem hörst du übrigens öfter den Spruch "muss mit beiden Beinen im Leben stehen". Von Frauen, oder von Männern?

Dass ich übrigens persönlich zwei Männer kenne die wegen den Ansprüchen und schlechten Erfahrungen von deutschen Frauen bewusst ins Ausland bei der Partnersuche blicken rundet das Ganze ab.
Gut, und ich habe bei der Partnersuche immer tunlichst vermieden auch nur anzudeuten dass ich einen Dr. habe weil das oft gleich ein Zurückweichen und Interessensverlust des Mannes bedeutet hat. Was ich gelernt habe: es gibt wohl Frauen, die Männer mit einem niedrigeren Abschluss/Status/Einkommen nicht wollen, genauso gibt es aber auch Männer, die einen höheren Abschluss/Status/Einkommen bei einer Frau nicht wollen. Gibt sich also nicht viel.

Finchen

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Finchen » Samstag 22. November 2014, 17:44

Rosta hat geschrieben:
Finchen hat geschrieben:Ich fürchte, ich verstehe Dich noch immer nicht. Es geht um Rechte und Pflichten in Beziehungen und Partnerschaften. Du siehst da einen Staatsfeminismus am Werk, der in Beziehungen und Partnerschaften... was genau tut?
Der das Zusammenleben und der allgemeine Umgang zwischen den zwei Geschlechtern, sowie das Familienleben zerstört.
Ich würde Dich wirklich gern verstehen, Rosta. Klappt aber nicht. Ich sehe keine zerstörten Familien, auch kein zerstörtes Familienleben. Und dort, wo ich es sehe, vermag ich keinen Staatsfeminismus zu erkennen, der dafür verantwortlich gemacht werden könnte.
Finchen hat geschrieben:Und ich glaube auch nicht, dass das für die betroffenen Mütter, Väter, Kinder und unter Fortpflanzungsverdacht stehenden Singles ganz gravierende Nachteile hätte. Du?
Solange man die fremdbestimmte geforderte Arbeitsleistung als Selbstbestimmung ansieht nicht.
Aber glückliche Sklaven sind auch leichter zu halten.
Ich kann sehr gut verstehen, warum Du Erwerbsarbeit als Sklaverei ansiehst. Ginge mir ehrlich gesagt auch so, würde ich in so einer Zeitarbeitsfirma festhängen. Aber: Es gibt gar nicht so wenige Menschen, die mehr Glück hatten und etwas tun, was Ihnen Spaß macht, was sie als sinnvoll und erfüllend empfinden. Darunter auch einige Frauen. Nicht mal nur die gut ausgebildeten wie Blau, ich hatte auch schon im Verkauf eine Kollegin, die den Job als Ehefrau eines gut verdienenden Mannes kein bisschen nötig gehabt hätte. Aber sie machte ihn gern: "Da komme ich wenigstens mal ein bisschen unter die Leute!" hat sie immer gesagt.

Ich glaube, wie gesagt, dass es ganz viele Familien gibt, die das Alleinverdienermodell (oder das Hinzuverdiener-Modell) zwar praktizieren, damit aber kein bisschen glücklich sind. In denen sie gern mehr (und ihrer Qualifikation entsprechend) arbeiten würde, er hingegen weniger. Das geht aber nicht, weil die Betreuungsmöglichkeiten fehlen. In einem extremen Fall in meinem näheren Bekanntenkreis kam die Zusage für den Kita-Platz nach jahrelangem Warten gute vier Monate, bevor das Kind in den Kindergarten gekommen wäre.

Und da, finde ich, wäre dann tatsächlich der Staat gefragt. Von mir aus auch der Staatsfeminismus. Der soll doch, bitte schön, die Möglichkeiten dafür schaffen, dass jede Familie Erwerbs- und Familienarbeit so verteilen kann, wie sie es möchte, und die nachgefragten Kita-Plätze zur Verfügung stellen. Und die, die dann lieber den Klassiker haben möchten, bei dem er zu Hause bleibt und sie sich den Kindern und dem Zuhause widmet, die müssen sich doch davon kein bisschen gestört fühlen. Die können das doch dann ganz genauso machen.

Ansonsten fällt mir auf, dass Du Dich anscheinend sehr ärgerst gerade, weil Dich anscheindend niemand verstehen will und Du das Gefühl hast, kein bisschen durchzudringen. Das trifft in meinem Fall sogar zu, muss ich bekennen, ich habe noch immer nicht begriffen, warum der Staatsfeminismus die Mimik und Körperhaltung von Männlein und Weiblein einander angleicht. Aber weißt Du: Es ist keine böse Absicht. Niemand will Dich ärgern. Wir sehen nur manche Dinge sehr verschieden. Für Dich mag es vollkommen offensichtlich sein, dass die Förderung der Akzeptanz verschiedener Lebensformen und das Ziel, diese nicht zu benachteiligen, ganz offenkundig macht, wie fatal das Gender-Mainstreaming wirkt. Für mich ist es das nicht. Ich habe kein Problem damit, Homo-, Bi- und Transsexuelle nicht nur irgendwie zu tolerieren, sondern sie ganz ernsthaft zu akzeptieren, und ich hätte gern, dass die diskriminierungsfrei und gleichberechtigt leben können. Warum sollten sie das auch nicht? (Das ist eine ernsthafte Frage.)

Das sind einfach nur verschiedene Auffassungen, Rosta. Warum macht Dich das so unglaublich wütend?

Rosta

Re: Anzeichen von Männer- oder Frauenhass

Beitrag von Rosta » Samstag 3. Januar 2015, 06:47

Hallo zusammen. :hut:

Hab die Tage überlegt ob ich auf diesen Thread überhaupt nochmal reagieren soll. Aber ich denke ich sollte mit meiner Neuanmeldung doch nochmal darauf eingehen. (was aber wahscheinlich zu eh nichts führen wird. :mrgreen: )
dfg82 hat geschrieben:Weg bist Du übrigens noch lange nicht. Ich werd mal sehen, was sich machen lässt. Lass Dich doch einfach für einen bestimmten Zeitraum sperren.
Hey, nachträglich Danke dfg82. :) Aber bin ja wieder da. :twisted: ;)
Auf in's neue Gefecht. Möge dieser anders ausfallen. 8-)
dfg82 hat geschrieben:Der Text bezieht sich allgemein auf diejenigen, die hier in all den Jahren derartige Thesen verbreitet haben. Das hat nichts mit Dir zu tun.
Im ersten Satz sprichst du von "derartige Thesen", im zweiten hat es plötzlich doch nichts mit mir zu tun. Widerspricht sich das nicht zumindest ein bisschen? ;)
Naja, wie dem auch sei.
Wie in jedem Bereich des Lebens gibt es hier und dort, mal mehr oder weniger, unterschiedliche Auffassungen eines Themas, selbst wenn man grob übereinstimmt.
Da ich niemanden versorgen könnte, weil ich einfach "nichts", oder eben in dem Fall nicht arbeitslos zu sein einen unbedeutenden kleinen Haufen verdiene, ist das Argument des Versorgers für mich eh nichtig. Kurz: Ich könnte schlicht mit meinem Verdienst eh niemanden versorgen.

Ich kann deinen Gedankengang verstehen, habe ihn selbst den Großteil meines Lebens geteilt. Aber es gibt auch Leute wie mich die die "Gleichstellung", zumindest in der Form wie sie heute hierzulande betrieben wird, aus einem ganz anderen Blickwinkel kritisch sehen. Da bringt es auch nicht viel alte bzw. veraltete Vorurteile auf die der neuen Sorgen wie meiner gleichzusetzen.
Ich selbst hau da noch was selbst exotisches drauf, eben weil ich selbst mal den Sprung zwischen den zwei Geschlechterrollen einigermaßen gewagt habe und mich vor Jahren schon fast als Transgender bezeichnen wollte. Wenn man sich in dem besagten Bereich bewegt hat werden auch einige Tatsachen vor dem Kopf geworfen die man zuvor nicht glauben wollte. Dazu muss man sich aber auch einlassen.

Dies und andere Erfahrungen in meinem Leben bilden dann meine Meinung dazu. Sowie Gespräche mit Freunden und sonstige Erlebnisse die das Ganze noch abrunden.

Tilion hat geschrieben:@Rosta: Ich finde es lustig, dass ausgerechnest du uns Schubladendenken unterstellst. Wer versucht denn hier seit Tagen, allen einzureden, dass Gleichberechtigung und Akzeptanz etwas Schlechtes ist und reagiert denn über, wenn derjenige Gegenwind bekommt.
Ja nu, ihr steckt mich auch in Schubladen in der ich meiner Meinung nach nicht hineingehöre. Da müsst ihr euch nicht wundern. ;)
Das Wort Akzeptanz ist nicht schlechtes, sondern das was man Akzeptieren, also Gutheißen soll bzw. muss.
Außerdem ging es eher um Gleichstellung, als um Gleichberechtigung.
Tilion hat geschrieben:Akzeptanz heisst nicht, dass man das Gut finden soll, sondern dass nun mal Leute gibt, die homosexuell oder transgender sind und man kein Recht hat solch Leute zu beschimpfen oder sie sonst wie zu diskriminieren.
Ich weiß gar nicht wie ich darauf vernünftig antworten soll. Der Satz ist soo falsch formuliert... naja ok, lassen wir's. ;)
Tilion hat geschrieben: Ich verstehe auch deinen Einwand mit dem sexuellen Denken und der Privatsache in dem Zusammenhang nicht.
Weil das Intimste was der Mensch zu bieten hat, der Sex, nicht zur Staatssache erhoben werden sollte.
Tilion hat geschrieben:Wie man sich so dagegen wehren, kann solch Menschen zu akzeptieren, verstehe ich überhaupt nicht. Es könnte da leicht der Verdacht aufkommen, dass du so viele Problem mit solch Menschen hast, dass du gar nicht wissen willst, dass es sie gibt. Sieh nun mal ein, dass Menschen gibt, die eine andere sexuelle Orientierung haben und diese auch das Recht haben, aufgrund dieser Orientierung weder diskriminiert zu werden noch andere Nachteile zu haben.
Ich finde das eine gute Sache.
Falls es dich interessiert kannst du u.a. meinen Vorstellungsthread nachträglich durchlesen. Spätestens dann wirst du erkennen dass ich mehr mit der Homo- und Transsexualität zu tun hatte als so manch einer vermuten würde.
All meine Sorgen und Gedanken dazu habe ich hier nicht niedergeschrieben, wäre auch zu viel. Aber nunja, es ist zumindest schon mal nicht wenig.
Tilion hat geschrieben:Ich will in niemandes Denke herumpfuschen, dass kann jeder für sich selbst entscheiden, ich weiß aber auch nicht wie das funktionieren soll, wenn man für Diskriminierungsfreiheit von anderen Menschen ist.
Das ist es. Es ist eben bis zu einem gewissen Punkt nicht weiter möglich eine Diskriminierungsfreiheit anzustreben. Ist wie die Idee des Pazifismus. Erstrebenswert, keine Frage, aber bis zu einem gewissen Grad nicht realistisch. Leider.
fidelchen hat geschrieben:@Rosta du schreibst mir zuviel, sodass ich deins nicht gelesen habe... Sorry nicht böse nehmen...
Kein Problem, kann ich verstehen. :hut:

Blau hat geschrieben:Ja, warum auch nicht? Wieso sollten "Mann und Frau" (oder was meinst du mit "Mama und Papa"?) per se die besseren Adoptiveltern sein? Ein Kind braucht jemand, der sich liebevoll und fürsorglich um es kümmert und stets zu seinem Wohl handelt. Das können zwei Männer so gut wie zwei Frauen so gut wie Mann und Frau. nenn mal einen vernünftigen Grund (außer, dass es leider noch immer ein paar Betonköpfe gibt die sowas "unmöglich" finden und sich entsprechend das Maul zerreißen), warum ein schwules oder ein lesbisches Pärchen keine guten Adoptiveltern sein sollten?
Du solltest dich mal damit beschäftigen dass Vater und Mutter, Mann und Frau sich einander ergänzen. "Yin und Yang". Männer haben ihre Stärken und Schwächen, sowie Frauen ihre Stärken und Schwächen haben. Du willst einen Einheitsbrei daraus machen? Warum? Auch mal was von Vorbildfunktionen gegenüber den Kindern gehört? Oder willst du mit deinem Gendergedanken wirklich schon die eigentlichen Geschlechter abschaffen? Ach ich vergaß, du willst dein Kind geschlechtsneutral erziehen... nagut, lassen wir das.
Blau hat geschrieben:Im Übrigen heisst das im Umkehrschluss ja nicht, dass homosexuelle Paare bei der Adoption bevorzugt werden.
Bei dem Begriff Gleichstellung ist das durchaus möglich.
Blau hat geschrieben:Aber interessant, wenn der Gedanke dass Schwule und Lesben genauso adoptieren können sollen wie heterosexuelle Paare für dich so abwegig ist, dann sagt das eine menge über deine Denkweise aus und erklärt, warum dir so einige hier oft einfach nicht folgen können....
Wie du meinst.
Blau hat geschrieben:Ich habe nicht vom Gender Pay Gap gesprochen (wie der berechnet wird ist mir klar) sondern davon, warum es tendenziell eben doch Lohnunterschiede für ein und dieselbe Arbeit geben kann. Dass das nicht nur meine gedanklichen Hirngespinste sind wurde hier bereits von fidelchen bestätigt. Ich habe darüber hinaus nichts davon gesagt, dass ein Lohnausgleich stattfinden sollte, das hast du reininterpretiert. Und dann natürlich auch gleich übers Ziel hinausgeschossen, dass das wieder männerbenachteiligend wäre. Kinderlose Frauen müssten in dem Fall aber übrigens genauso mitbezahlen. Es geht ja nicht um die Förderung von Frauen, sondern letztendlich von Kindern. Was meinst du eigentlich, wer mal deine Rente oder Sozialhilfe aufbringen soll, wenn du AB bleibst und irgendwann alt bist?
Kann?
Du hast nicht vom Gender Pay Gap gesprochen? Du solltest schon klare Ansagen machen wenn du von einem Thema ins andere hinüberspringst. Das finde ich schon ziemlich unfair von dir. So kann man keine vernünftige Diskussion führen.

Auf das Nachfolgende gehe ich nicht ein. Vor allem weil es wieder in andere Themenbereiche überschwappt, die hiermit eher weniger zu tun haben.
Blau hat geschrieben:Gut, und ich habe bei der Partnersuche immer tunlichst vermieden auch nur anzudeuten dass ich einen Dr. habe weil das oft gleich ein Zurückweichen und Interessensverlust des Mannes bedeutet hat.
Tja, so gleich scheinen Männer und Frauen wohl nicht bei der Partnerfindung zu reagieren?!
Sollte man sich mal Gedanken darüber machen, während man die Gender-Ideologie befürwortet.
Blau hat geschrieben:Was ich gelernt habe: es gibt wohl Frauen, die Männer mit einem niedrigeren Abschluss/Status/Einkommen nicht wollen, genauso gibt es aber auch Männer, die einen höheren Abschluss/Status/Einkommen bei einer Frau nicht wollen. Gibt sich also nicht viel.
Klar. Ob jedoch das Meinungsverhältnis zwischen den Geschlechtern auch nur annähernd ausgeglichen ist bezweifle ich stark. ;)

Finchen hat geschrieben:Ich würde Dich wirklich gern verstehen, Rosta. Klappt aber nicht. Ich sehe keine zerstörten Familien, auch kein zerstörtes Familienleben. Und dort, wo ich es sehe, vermag ich keinen Staatsfeminismus zu erkennen, der dafür verantwortlich gemacht werden könnte.
Dieser trägt ja auch keine Alleinschuld. So einfach ist die Welt natürlich nicht.
Wie ich schon mal schrieb, ich mache es auch nicht allein für meine Partnerlosigkeit verantwortlich. Ganz klar.
Finchen hat geschrieben:Ich kann sehr gut verstehen, warum Du Erwerbsarbeit als Sklaverei ansiehst. Ginge mir ehrlich gesagt auch so, würde ich in so einer Zeitarbeitsfirma festhängen. Aber: Es gibt gar nicht so wenige Menschen, die mehr Glück hatten und etwas tun, was Ihnen Spaß macht, was sie als sinnvoll und erfüllend empfinden. Darunter auch einige Frauen. Nicht mal nur die gut ausgebildeten wie Blau, ich hatte auch schon im Verkauf eine Kollegin, die den Job als Ehefrau eines gut verdienenden Mannes kein bisschen nötig gehabt hätte. Aber sie machte ihn gern: "Da komme ich wenigstens mal ein bisschen unter die Leute!" hat sie immer gesagt.
Kann ich verstehen. Läuft aber auch alles unter anderen Motiven und Lebenssituationen ab. Kann man z.B. mit mir nicht vergleichen.
Finchen hat geschrieben:Ich glaube, wie gesagt, dass es ganz viele Familien gibt, die das Alleinverdienermodell (oder das Hinzuverdiener-Modell) zwar praktizieren, damit aber kein bisschen glücklich sind. In denen sie gern mehr (und ihrer Qualifikation entsprechend) arbeiten würde, er hingegen weniger. Das geht aber nicht, weil die Betreuungsmöglichkeiten fehlen.
Und es gibt Familien die das Alleinverdienermodell gerne leben würden, obwohl sie jeweils nur einen Hungerlohn verdienen, und es daher unmöglich ist. Aber die haben wohl dann anscheinend "Pech gehabt" ?

Allein dass du in der Hinsicht wieder einen Unterschied zwischen Männlein und Weiblein machst indem du nur hinter "sie" ein "ihrer Qualifkation enstsprechend" anhängst, sagt schon deine Gesinnung aus.

Naja, als Mann ist man ohne beruflichen Status eben nichts. Man taucht gar nicht erst auf dem Radar auf. Knallharte Wahrheit, die hier mal wieder auf eine gewisse Weise zum Vorschein kommt aber sonst hier mit perfiden Methoden unter dem Teppich gekehrt werden soll. Auch wenn das von dir bestimmt nicht so beabsichtigt war. Aber... wenn das nicht naheliegend ist, was soll ich sonst daraus lesen? Soll das ein Missverständnis sein? Da hat mir mein Leben etwas anderes gelehrt...
Finchen hat geschrieben:Und da, finde ich, wäre dann tatsächlich der Staat gefragt. Von mir aus auch der Staatsfeminismus. Der soll doch, bitte schön, die Möglichkeiten dafür schaffen, dass jede Familie Erwerbs- und Familienarbeit so verteilen kann, wie sie es möchte, und die nachgefragten Kita-Plätze zur Verfügung stellen. Und die, die dann lieber den Klassiker haben möchten, bei dem er zu Hause bleibt und sie sich den Kindern und dem Zuhause widmet, die müssen sich doch davon kein bisschen gestört fühlen. Die können das doch dann ganz genauso machen.
Du hast das Ganze sowas von missverstanden und missinterpretiert.
Traurig...und gefährlich. :? :sadman:
Wesentliches dazu habe ich bereits im Forum gesagt. Das erneut zu Widerlegen ist wohl sinnlos. Daher belass ich dich im Irrglauben. Aber du solltest dich nicht wundern wenn jemand diese Ideologie angreift und du die Gegenargumente nicht verstehst. Eben weil du damit etwas verbindest, was gar nicht dafür steht.
Finchen hat geschrieben:Ansonsten fällt mir auf, dass Du Dich anscheinend sehr ärgerst gerade, weil Dich anscheindend niemand verstehen will und Du das Gefühl hast, kein bisschen durchzudringen.
Naja, was heißt verstehen will. Mich kann wohl annähernd niemand verstehen weil ich niemanden kenne der ungefähr selbes durchgemacht hat. Um mich verstehen zu können muss man so sehr viel Geduld aufbringen, dass bringt wohl nicht mal ein bezahlter Psychiather auf. Eher stopft er mich mit Antidepressiva zu. ;)
Langsam gewöhne ich mich dran und werde immer mehr zum Eigenbrötler. In Zukunft werde ich auch weniger ausholen und mehr direktes ohne Hintergrundinfos raushauen. Denn wie ich hier, woanders und auch im echten Leben erlebt habe: Es wird so oder so nicht beachtet.

Bei den ganzen Unterstellungen die mir so hier begegnet sind bekomme ich langsam die Lust nachzugeben. Einfach um gegen die Unterstellungen nicht mehr anzukämpfen. Sie zuzulassen.
Finchen hat geschrieben:Das trifft in meinem Fall sogar zu, muss ich bekennen, ich habe noch immer nicht begriffen, warum der Staatsfeminismus die Mimik und Körperhaltung von Männlein und Weiblein einander angleicht.
Du pickst hier nur ein Thema von vielen heraus. ;) Außerdem ist damit eher die Gender-Ideologie gemeint, die mit dem Feminismus verknüpft ist. Sie will einem nur beibringen dass es egal ist, aber im Endeffekt ist es nicht egal wie Männlein und Weiblein sich verhalten. Siehe z.b. die Doktortitelgeschichte von Blau.
Finchen hat geschrieben:Wir sehen nur manche Dinge sehr verschieden. Für Dich mag es vollkommen offensichtlich sein, dass die Förderung der Akzeptanz verschiedener Lebensformen und das Ziel, diese nicht zu benachteiligen, ganz offenkundig macht, wie fatal das Gender-Mainstreaming wirkt. Für mich ist es das nicht. Ich habe kein Problem damit, Homo-, Bi- und Transsexuelle nicht nur irgendwie zu tolerieren, sondern sie ganz ernsthaft zu akzeptieren, und ich hätte gern, dass die diskriminierungsfrei und gleichberechtigt leben können. Warum sollten sie das auch nicht? (Das ist eine ernsthafte Frage.)
Spätestens bei der Frage warum männliche Crossdresser, Transvestiten o.ä. auf wesentliche Abneigung bei Frauen begegnen , da hast du z.B. nicht mehr die vorhandene Diskriminierungsfreiheit.
Frauen in Männerkleidung werden vieeel mehr toleriert und gar akzeptiert als umgekehrt. Ist euch das noch nie aufgefallen ?

Dir und anderen würde ich mal geschriebene Erlebnisse von Frauen empfehlen, die mit einem Mann zusammen sind oder waren, der sich als Crossdresser/Transvestit geoutet hat und es ggf. ausgelebt hat.
Oder auf solchen Datingportalen umschauen. Wenn man maaaaal eine Frau sieht ist sie 1.) seeeeehr reserviert und 2.) fast ausnahmslos sehr dominant im Auftreten.

Es gibt keine Regeln, keine Grenzen? Schön wär's. Reines Wunschdenken. Hatte ich auch mal. Habe ich aber mittlweile sinnigerweise abgelegt. Es ist lediglich ein Traum. Ein Traum... ein Alptraum.
Finchen hat geschrieben:Das sind einfach nur verschiedene Auffassungen, Rosta. Warum macht Dich das so unglaublich wütend?
;)

Was denkt eine Person die immer nur gesagt bekommt: "Du findet schon eine" , "Du bist so lieb, dir wünsch ich eine echt Nette" ,wenn es neben der Ablehnung und arrogante Verhalten von Frauen, dessen ich ja auch gewohnt bin, überhaupt nur zu solchen Aussagen kommt. Und selbst diese die Höhepunkte bei Annäherungen von Frauen in meinem Leben sind.
Hilft das bei der Partnersuche weiter? Nein! Man wird stets weitergereicht und quatscht von etwas, von dem man keine Ahnung hat oder haben will. Nach dem Motto: Das sollen andere lösen. Andere. Hab ich nichts mit am Hut. Wer die anderen sind? Interessiert mich nicht. Wird's schon geben... geh mal...weiter.... beeeestimmmmmmt gibts da draußen irgendwer....

Yeah. :roll:


Naja, ich denke hiermit wird das Thema dann auch auslaufen und werde mich zukünftig mehr zurückhalten. Auf einen zukünftig gemäßigteren Austausch. :hut: (ich weiß, ich habs angezettelt. Rechne ich mir auch selbst an ,keine Sorge :mrgreen: 8-) )

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