AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Ninja Turtle
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Ninja Turtle » Samstag 5. Januar 2019, 00:21

Wölkchen hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:00
Mein bester Freund meint ich wäre die Einzige, die da so eine riesen Sache draus macht und dass ich doch einfach ehrlich sein sollte, dann muss ich keine Angst mehr haben dass es wer rausfindet.
Da hat er recht. Ich selbst halte es auch so und hab damit nur gute Erfahrungen gemacht.
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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NickP
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von NickP » Samstag 5. Januar 2019, 00:41

Mmh, also ich spreche auch nur mit ausgewählten Leuten darüber, natürlich nicht gern. Für mich ist das AB Dasein und was bei mir eben dazu geführt hat alles sehr deprimierend und deshalb vermeide ich es darüber zu sprechen, denn zum einen grübel ich ohnehin schon ständig darüber zum anderen will ich auch nicht anderen zeigen wie deprimiert (und hilflos) ich deshalb bin.
Meine Familie weiß es, Freunde hab ich im Grunde nicht und die Leute in meinen SHG's wissen es auch.

LG Nick
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Valentin » Samstag 5. Januar 2019, 04:05

Hallo Wölkchen,

vielen Dank auch für Deinen sehr persönlichen Beitrag, mit dem Du Dich im Forum vorgestellt hast.

@Topic: Dies sind wirklich unangenehme Situationen. Ich denke, für die meisten Menschen ist ein AB-Dasein etwas, das es schlicht nicht gibt. Für sie ist es selbstverständlich, einen Partner zu haben oder ggf. zu finden. Sie kennen unsere Situation nicht, da es für sie einfach (Achtung: blöd) "normal" ist, jemanden zu haben oder zumindest gehabt zu haben. Daher ist es vielleicht auch für Deinen besten Freund schwierig zu verstehen, warum es Dir unangenehm ist, darüber zu reden. Es ist ein Thema, das Dich sehr beschäftigt, das Du aber auch nicht jedem unmittelbar mitteilen möchtest. Das ist in Ordnung: Du versetzt Dich damit ja auch ein Stück weit in die Lage der anderen und vermutest zumindest mögliche Reaktionen, die Dich ängstigen. Daher finde ich es gut, dass Du lediglich mit engen Freunden, denen Du vertraust und deren Reaktionen Du ein- und abschätzen kannst, darüber sprichst.

Es wäre für mich sicher auch nicht einfach, in eine solchen Gruppe darüber zu reden, und ich bin daher auch ganz froh, kaum in diese Situation zu kommen. In meinem Umfeld wird darüber nicht gesprochen. Doch wäre ich mit dem Zugeben auch eher vorsichtig: die wenigen Erfahrungen, die ich damit gesammelt habe, waren eher negativ (Ungläubigkeit, Abwertung). In einer größeren Runde würde ich wahrscheinlich eher schweigen oder solche Abende meiden (womit man sich aber auch wieder zurückzieht, was Du auch nicht möchtest).
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Milkman » Samstag 5. Januar 2019, 10:51

Ach, ich hab' mich glaube ich damals im Kommilitonen-/Freundeskreis in der Mensa geoutet. Das war relativ unspektakulär. Aber die Fassungslosigkeit der anderen, dass ich wirklich noch nie, nie Sex gehabt hatte, hat mich schon etwss nachdenklich gemacht... Immerhin, man hatte es mir offenbar zugetraut.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von fredstiller » Samstag 5. Januar 2019, 11:27

Valentin hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 04:05
Daher finde ich es gut, dass Du lediglich mit engen Freunden, denen Du vertraust und deren Reaktionen Du ein- und abschätzen kannst, darüber sprichst.

Es wäre für mich sicher auch nicht einfach, in eine solchen Gruppe darüber zu reden
Vielleicht wäre es nicht "einfach"... aber eventuell im Nachhinein "gar nicht so schlimm", oder gar richtig?
Ich frage mal so, jetzt am besten direkt auf/an die Threaderstellerin:
Wölkchen hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:00
ich hab jedes Mal Angst dass ich mich versehentlich "outen" könnte oder jemand durch eine direkte Frage die Wahrheit herausfindet. Ich hab sogar Angst davor, dass es jemand ahnen könnte
Stehst du nicht immer (wieder) in irgendeiner Art "innerer Anspannung"?
Etwas geheim halten zu wollen, aber zu fürchten, entdeckt zu werden?

Und weiter, könnte es sein dir diese "Anspannung" selbst so unangenehm ist, dass sie dich in sozialer Runde einschränkt?
Und eventuell sehen dir das deine Freunde auch irgendwie an, bzw. spüren es (mindestens unterbewusst)?

Die Wahrheit kann sehr befreiend sein.

Und was würde im schlimmsten Falle passieren, wenn du sie ausprächest?
Nun gilt das "immer noch beziehungslos zu sein" in deinem Alter gesellschaftlich als ungewöhnlich.
Aber es ist ja nichts was irgendwie negativ verpönt wäre (wie manche sexuelle Paraphilien).

Auch wenn es Überwindung bzw. Mut kostet:
Könntest du dich dann in deinem Freundeskreis nicht ungezwungener bewegen?

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Pferdedieb » Samstag 5. Januar 2019, 11:41

Ich habe in den "Weihnachtsferien" diverse Leute getroffen (z.B. beim Einkaufen). Zufällig eben.

Einer davon war z.B. der Vater einer ehemaligen Mitschülerin, die (wie ihre beiden Schwestern) verheiratet ist und Kinder hat.
Ihr Vater meinte dann zu mir: "Und du? Du hast immer noch keine Freundin?" - Voll auf die Zwölf

Jemand anders, die ich eher flüchtig kenne, hat mich gefragt: "Haben Sie Familie?" Ich: "Nein". Sie: "Warum nicht?"

Ein weiterer Bekannter, den ich ab und an sehe meint immer nur: "Du bist ja ein Kerl ... du brauchst mal ne Freundin, Mensch... Wasn los bei dir?"

Man muss es also weder offen zugeben noch geheimhalten, es kommt immer raus!

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Gatem » Samstag 5. Januar 2019, 13:33

Also ich habe eigentlich kein Problem damit darüber zu reden, wenn mich jemand fragt. Warum auch? Bisher noch nie eine Beziehung gehabt zu haben ist doch nichts negatives oder schlechtes. Jeder Mensch startet so ins Leben.
Für mich ist das auch eher ein Qualitätsmerkmal. Das ist wie mit seltenen Sammlerstücken: Ungenutzte und originalverpackte Exemplare sind doch fast immer deutlich mehr Wert, als Dinge, die bereits genutzt wurden.
Aus meiner Sicht sind all diejenigen, die schon ein oder mehrmals Beziehungen hatten eher vergleichbar mit Second-Hand-Ware und viel eher diejenigen, die über ihren Status schweigen sollten.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Esperanza » Samstag 5. Januar 2019, 13:59

Pferdedieb hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 11:41
Ich habe in den "Weihnachtsferien" diverse Leute getroffen (z.B. beim Einkaufen). Zufällig eben.

Einer davon war z.B. der Vater einer ehemaligen Mitschülerin, die (wie ihre beiden Schwestern) verheiratet ist und Kinder hat.
Ihr Vater meinte dann zu mir: "Und du? Du hast immer noch keine Freundin?" - Voll auf die Zwölf

Jemand anders, die ich eher flüchtig kenne, hat mich gefragt: "Haben Sie Familie?" Ich: "Nein". Sie: "Warum nicht?"

Ein weiterer Bekannter, den ich ab und an sehe meint immer nur: "Du bist ja ein Kerl ... du brauchst mal ne Freundin, Mensch... Wasn los bei dir?"

Man muss es also weder offen zugeben noch geheimhalten, es kommt immer raus!
Reizend. Aber wehe man wäre genauso indiskret.
Ich werde sowas nicht gefragt. Aus dem Alter bin ich raus. Genauso wenig frage ich aber andere Menschen, warum sie ihren Partner der sie schlecht behandelt nicht verlassen. Es geht mich nichts an.
Ob du glaubst etwas erreichen zu können oder nicht - du liegst immer richtig. Henry Ford.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Gilbert » Samstag 5. Januar 2019, 14:04

Pferdedieb hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 11:41
Man muss es also weder offen zugeben noch geheimhalten, es kommt immer raus!
Nein, es kommt nicht immer raus. Auf den jeweiligen Typ kommt es an. Jeder verhält sich anders gegenüber seinem Umfeld.
Ich bin auf zahlreichen AB-Treffen schon vielen ABs begegnet. Manchen merkt man es u.U. an, bei anderen wiederum nicht.


Mich selbst hätte man früher in meinen 20iger Jahren auch nicht als AB vermutet. Dafür wurde mir Homosexualität angedichtet. In meinem engsten Freundeskreis offenbarte ich mich. Mit der Folge, daß hinter meinem Rücken darüber getuschelt wurde und es auch Personen erfuhren, die es nicht wissen sollten. Mit dieser Erfahrung würde ich es heute nicht mehr öffentlich machen.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Tania » Samstag 5. Januar 2019, 14:09

Pferdedieb hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 11:41
Jemand anders, die ich eher flüchtig kenne, hat mich gefragt: "Haben Sie Familie?" Ich: "Nein". Sie: "Warum nicht?"
"Weil sie dauernd blöde Fragen gestellt haben und ich dazu neige, blöd fragende Leute zu erschießen."

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(Robert Frost)

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Arsonist » Samstag 5. Januar 2019, 14:11

Ehrlich gesagt wurde ich noch nie gefragt. Selbst bei Dates wurde ich noch nie nach meiner Beziehungshistorie gefragt. Also entweder ist es zu offensichtlich oder genau das Gegenteil. Mittlerweile sehe ich es auch nicht als etwas wofür man sich schämen muss, sondern als Teil der Persönlichkeit.

Was das ganze Thema angeht ob man es nun zugibt oder nicht ist ganz einfach: Bei guten Freunden oder Familienmitgliedern gehe ich ganz offen damit um sollte das thematisiert werden. Selbst wenn ein Wunder geschähe und es bei mir mal tatsächlich zu einer Beziehungsanbahnung käme würde ich die Wahrheit sagen, weil wie oben beschrieben ich das als Teil meiner Persönlichkeit sehe. Und wenn das der Dame nicht passt, dann soll sie sich jemand anderen suchen. Ich meine AB- sein ist ja was anderes als wenn ich drei Jahre wegen Vergewaltigung im Knast gesessen hätte. Bei Trinkspielen wie "I have never ever..." habe ich immer meine Rolle gespielt und geflunkert. Da will ich einfach nicht auffallen. Wenn bei Bekannten über Frauen geredet wird, denke ich mir auch immer was aus, will da nicht mit sowas auffallen. Dann streue ich sowas ein von wegen "Meine Ex war genauso"... . Auf der Arbeit habe ich auch eine Freundin gefaked. Da ist nämlich ein Kollege der ca 10 Jahre älter als ich ist und Langzeitsingle ist, während der Rest Frau oder Freundin hat. Das ist richtig krass, da ist keiner solo. Und hinter seinem Rücken wird gerne mal darüber geredet. Der Vorteil ist dass bei uns im Büro niemand Bilder von der Frau auf dem Schreibtisch stehen hat, und dass privat nichts mit Partnern und Kollegen gemacht wird, insofern lässt sich da einfach eine Geschichte zusammenlügen.

Man kann es natürlich halten wie man will, aber ich finde es ist nichts wofür man sich schämen muss, aber man fällt damit trotzdem auf.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Zwerg » Samstag 5. Januar 2019, 14:16

Wenn ich solche Schilderungen und Antworten lese komme ich mir wie ein einer Parallelwelt vor. Vielleicht ist es eine Generationenfrage. Absolut niemand in meinem Umfeld legt sein Sexleben dar und niemand fragte oder fragt direkt nach dem aktuellen oder vergangenen Beziehungsstatus, nach dem "Vorleben" und dergleichen. Was den Status Single/Vergeben etc. angeht, wird die indirekte Vorgehensweise fast immer bevorzugt, also meist Informationen über Dritte. Nur bei einem eindeutigen Date (z.B. nach dem Kennenlernen über eine Singlebörse) habe ich mich darauf eingestellt, auf versteckte Andeutungen in Richtung "Vorerfahrungen" adäqat zu antworten.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Volta » Samstag 5. Januar 2019, 14:16

So ne ganze Beziehungsgeschichte erfinden ist schon krass, Hut ab.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Milkman » Samstag 5. Januar 2019, 14:43

Gatem hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 13:33
Für mich ist das auch eher ein Qualitätsmerkmal. Das ist wie mit seltenen Sammlerstücken: Ungenutzte und originalverpackte Exemplare sind doch fast immer deutlich mehr Wert, als Dinge, die bereits genutzt wurden.
Geht auch umgekehrt: Bei Lebensmitteln, die keiner kauft, ist irgendwann das Haltbarkeitsdatum abgelaufen, und sie werden vom Regal direkt in den Müll entsorgt.
Volta hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 14:16
So ne ganze Beziehungsgeschichte erfinden ist schon krass, Hut ab.
Wäre mir deutlich zu anstrengend. Immer den Schein aufrecht erhalten, keine logischen Lücken in der Darstellung entstehen lassen - und immer hoffen, dass nicht doch mal einer die Wahrheit rauskriegt und man dann blamiert ist.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Oxymoron » Samstag 5. Januar 2019, 15:26

Aber wenn beim Dating gefragt wird wielang die letzte Beziehung her war, würde ich immer lügen. Ich denke da wird dann auch nicht mehr groß gefragt.
Den Fehler ehrlich zu sein, mache ich nie wieder.
Meine Posts beziehen sich auf meine persönlichen Erfahrungen und pauschalisieren nicht alle Menschen, sondern auf die welche ich leider kennenlernen durfte. Bevor wieder jemand Tränen in die Augen bekommt und die rosarote Welt zu zerbrechen droht.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von John McClane » Samstag 5. Januar 2019, 15:44

Milkman hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 10:51
Ach, ich hab' mich glaube ich damals im Kommilitonen-/Freundeskreis in der Mensa geoutet. Das war relativ unspektakulär. Aber die Fassungslosigkeit der anderen, dass ich wirklich noch nie, nie Sex gehabt hatte, hat mich schon etwss nachdenklich gemacht... Immerhin, man hatte es mir offenbar zugetraut.
Einfach unfassbar sowas. Fehlt nur noch, dass sie Oh Gott, ein ALIEN! rufen. Dann einen in Ketten legen und ausstellen, mit dem Schild drunter "HATTE NIE SEX". Genau wegen solcher Reaktionen, würde ich nie die Wahrheit sagen - geht auch keinen was an. Aber es ist in der heutigen Zeit doch gar nicht soooooooo verwunderlich, nie gebumst zu haben (was nichts daran ändern, dass es mich extrem stört, da alles Schöne verpasst zu haben). Allein in Deutschland gibt es 1-2 Millionen Jungfrauen zwischen 20 und 40 Jahren - so schätzt man.
Zuletzt geändert von John McClane am Samstag 5. Januar 2019, 15:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von John McClane » Samstag 5. Januar 2019, 15:48

Pferdedieb hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 11:41
"Und du? Du hast immer noch keine Freundin?" - Voll auf die Zwölf
:shock: wtf
Ganz ehrlich: Ich hätte ihm gesagt "Geht Sie einen Scheißdreck an". Und das ohne zu zögern.
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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Gatem » Samstag 5. Januar 2019, 16:40

Milkman hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 14:43
Gatem hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 13:33
Für mich ist das auch eher ein Qualitätsmerkmal. Das ist wie mit seltenen Sammlerstücken: Ungenutzte und originalverpackte Exemplare sind doch fast immer deutlich mehr Wert, als Dinge, die bereits genutzt wurden.
Geht auch umgekehrt: Bei Lebensmitteln, die keiner kauft, ist irgendwann das Haltbarkeitsdatum abgelaufen, und sie werden vom Regal direkt in den Müll entsorgt.
Nur das Menschen keine verderblichen Waren mit Haltbarkeitsdatum sind.
Aber auch in diesem Beispiel würde ja wohl niemand ein Lebensmittel haben wollen, dass schonmal gekauft, geöffnet und dann zurück gebracht worden ist…

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Dr. House » Samstag 5. Januar 2019, 17:09

Ich erzähle es niemanden und es weis auch niemand bescheid. Weder Familie noch etwaige vorhandene Freunde.
Ob sie's sich denken (können)? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Tendiere eher zu letzterem. Vielleicht haben sie auch einfach keine Lust mehr zu fragen.

Das geht keinen was an.
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
Doch ich war glücklich.

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Re: AB-Sein zugeben oder geheim halten?

Beitrag von Pferdedieb » Samstag 5. Januar 2019, 20:14

John McClane hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 15:48
Pferdedieb hat geschrieben:
Samstag 5. Januar 2019, 11:41
"Und du? Du hast immer noch keine Freundin?" - Voll auf die Zwölf
:shock: wtf
Ganz ehrlich: Ich hätte ihm gesagt "Geht Sie einen Scheißdreck an". Und das ohne zu zögern.
Dazu fehlt dem Pferdedieb Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein .... :sadman:

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