Das Endziel von AB-Treff

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F.Dark
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Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von F.Dark » Dienstag 28. Juli 2020, 23:17

Eine Frage die ich mir schon länger gestellt habe ist, wie soll eine oder ein AB sein, wenn sie/er vom ABtum geheilt ist, sein muss/sollte?

Also reicht es wenn in einer Beziehung oder muss da eine komplette Transformation zum Aufreisser her?

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Informatiker » Dienstag 28. Juli 2020, 23:19

Ich habe bei den Erfolgsmeldungen oft den Eindruck, dass oft Glück eine größere Rolle spielt als eigenes Bemühen. Also keine Transformation zum Player. :hallo:
Zuletzt geändert von Informatiker am Dienstag 28. Juli 2020, 23:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 28. Juli 2020, 23:20

Das ziel hier is unseren persönlichen zielen zu erreichen, nicht um zum Pick Up Gurus zu werden.

Wer sowas will ist hier definitiv im falschen forum.
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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Hanuta » Dienstag 28. Juli 2020, 23:25

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 28. Juli 2020, 23:20
Das ziel hier is unseren persönlichen zielen zu erreichen, nicht um zum Pick Up Gurus zu werden.
Ich finde das ja immer sehr interessant, dass einige Leute da scheinbar nur die 2 Seiten sehen. Entweder man ist ein Aufreißer, der natürlich dann so viele Frauen wie möglich hat, oder AB.
Scheint für mich schon sehr Projektion der Vorstellungen der jeweiligen Menschen zu sein.
Wer zum Gigolo werden will muss sich da wohl etwas anderes suchen.

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Daniog » Dienstag 28. Juli 2020, 23:32

Informatiker hat geschrieben:
Dienstag 28. Juli 2020, 23:19
Ich habe bei den Erfolgsmeldungen oft den Eindruck, dass oft Glück eine größere Rolle spielt als eigenes Bemühen. Also keine Transformation zum Player. :hallo:
Das kann ich nur unterstreichen. Bei mir war es nur Glück.

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Lucius » Mittwoch 29. Juli 2020, 06:39

F.Dark hat geschrieben:
Dienstag 28. Juli 2020, 23:17
Eine Frage die ich mir schon länger gestellt habe ist, wie soll eine oder ein AB sein, wenn sie/er vom ABtum geheilt ist, sein muss/sollte?

Also reicht es wenn in einer Beziehung oder muss da eine komplette Transformation zum Aufreisser her?
Die beiden Fragen klingen für mich sehr stark nach:
"Wie muss ich sein um geliebt und akzeptiert zu werden ?"

Eine Frau mit der ich sehr gut befreundet bin hat mir geholfen, sie sagte ich strahle Bedürftigkeit aus und sowas ist der Abturner.

Daher war ihr Ratschlag an mich die aktive Beziehungssuche für ein paar Monate auszusetzen In der Zeit sollte ich mich um mich selbst kümmern.

Ich sollte die Dinge wiederfinden die mich ausmachen und auch Selbstfürsorge betreiben, Demontage beenden, Hobbys wieder aufnehmen bzw. neue entwickeln.

Das hat mit Sicherheit geholfen und es war natürlich auch Glück dabei.

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Guhhran » Mittwoch 29. Juli 2020, 08:03

Lucius hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 06:39
F.Dark hat geschrieben:
Dienstag 28. Juli 2020, 23:17
Eine Frage die ich mir schon länger gestellt habe ist, wie soll eine oder ein AB sein, wenn sie/er vom ABtum geheilt ist, sein muss/sollte?

Also reicht es wenn in einer Beziehung oder muss da eine komplette Transformation zum Aufreisser her?
Die beiden Fragen klingen für mich sehr stark nach:
"Wie muss ich sein um geliebt und akzeptiert zu werden ?"

Eine Frau mit der ich sehr gut befreundet bin hat mir geholfen, sie sagte ich strahle Bedürftigkeit aus und sowas ist der Abturner.

Daher war ihr Ratschlag an mich die aktive Beziehungssuche für ein paar Monate auszusetzen In der Zeit sollte ich mich um mich selbst kümmern.

Ich sollte die Dinge wiederfinden die mich ausmachen und auch Selbstfürsorge betreiben, Demontage beenden, Hobbys wieder aufnehmen bzw. neue entwickeln.

Das hat mit Sicherheit geholfen und es war natürlich auch Glück dabei.
Mich interessiert dabei ja nur wie man keine Bedürftigkeit ausstrahlt 🤔
Also z. B. gegenüber fremden, vorallen Frauen gegenüber bin ich zunächst sehr zurückhaltend. Wenn dann aber doch mal eine Interaktion zustande kommt dann schaffe ich es relativ sicher und offen zu sein aber es passte bisher nie dass der "Vibe" da war.
Gegenüber meinem OdB habe ich das Problem natürlich nicht, der Vibe ist da und ich verbringe mit niemanden lieber Zeit aber entsprechend bin ich auch immer zur Stelle wenn sie ruft.

Demnach müsste ich gegenüber fremden Frauen garnichts ändern und darauf warten dass irgendwann mal doch eine bei ist mit der ich auch einer Wellenlänge denke und gegenüber meinem OdB müsste ich nur öfter mal absagen oder was anderes unternehmen (was ich ja auch tue nur nehme ich sie dann halt mit).
Ich bin insofern ja bedürftig weil sie mein lieblingsmensch ist 🤔
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Wir neigen weitaus weniger dazu jemanden zu lieben, nur weil er uns liebt, als jemanden zu hassen, nur weil er uns hasst!

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Lucius » Mittwoch 29. Juli 2020, 08:26

Guhhran hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 08:03


Mich interessiert dabei ja nur wie man keine Bedürftigkeit ausstrahlt 🤔
[...]
Gegenüber meinem OdB habe ich das Problem natürlich nicht, der Vibe ist da und ich verbringe mit niemanden lieber Zeit aber entsprechend bin ich auch immer zur Stelle wenn sie ruft.

Demnach müsste ich gegenüber fremden Frauen garnichts ändern und darauf warten dass irgendwann mal doch eine bei ist mit der ich auch einer Wellenlänge denke und gegenüber meinem OdB müsste ich nur öfter mal absagen oder was anderes unternehmen (was ich ja auch tue nur nehme ich sie dann halt mit).
Ich bin insofern ja bedürftig weil sie mein lieblingsmensch ist 🤔
Ich finde deine Analyse richtig.
Du wirkst auf sie bedürftig, weil du immer für sie da bist. Sie weiß sie kann dich jederzeit haben.

Die Schlußfolgerung, sie ist dein Lieblingsmensch und deswegen bist du bedürftig ist allerdings falsch. Sie kann durchaus sein Lieblingsmensch sein.
Meiner Meinung nach sollte aber bei euch beiden im besten Fall das rumkommen was ihr euch beide gemeinsam erhofft.
Wenn sie dich nur als einen Freund sieht und du
sagst ich gebe mich auch mit weniger zufrieden in der Hoffnung dennoch das zu bekommen, was du dir erhoffst, dann bist du bedürftg.
Jedoch weiß ich nicht ob, dass was ich sage auf dich zutrifft. Daher ist es nur eine Theorie.

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Informatiker » Mittwoch 29. Juli 2020, 09:02

Guhhran hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 08:03
Gegenüber meinem OdB habe ich das Problem natürlich nicht, der Vibe ist da und ich verbringe mit niemanden lieber Zeit aber entsprechend bin ich auch immer zur Stelle wenn sie ruft. und gegenüber meinem OdB müsste ich nur öfter mal absagen oder was anderes unternehmen (was ich ja auch tue nur nehme ich sie dann halt mit).
Ich bin insofern ja bedürftig weil sie mein lieblingsmensch ist 🤔
Dein Verhalten ist der Inbegriff von Bedürftigkeit. :hallo:
Guhhran hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 08:03
Mich interessiert dabei ja nur wie man keine Bedürftigkeit ausstrahlt 🤔
Also z. B. gegenüber fremden, vorallen Frauen gegenüber bin ich zunächst sehr zurückhaltend. Wenn dann aber doch mal eine Interaktion zustande kommt dann schaffe ich es relativ sicher und offen zu sein aber es passte bisher nie dass der "Vibe" da war.
Demnach müsste ich gegenüber fremden Frauen garnichts ändern und darauf warten dass irgendwann mal doch eine bei ist mit der ich auch einer Wellenlänge denke
Wie gehst du vor wenn du auf einen Frau triffst die auf deiner Wellenlänge bist? Läufst du der genauso hinterher wie deinem OdB? Bei mir hat sich das durchgezogen. Ich habe immer innerhalb einer Stunde geantwortet, hatte immer Zeit und habe deutlich mehr investiert. Während ich für sie nur einer von vielen war. :wuetend:

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Homeofficer » Mittwoch 29. Juli 2020, 10:49

F.Dark hat geschrieben:
Dienstag 28. Juli 2020, 23:17
Eine Frage die ich mir schon länger gestellt habe ist, wie soll eine oder ein AB sein, wenn sie/er vom ABtum geheilt ist, sein muss/sollte?
"Geheilt"? Ist AB-Tum eine (anerkannte) Krankheit? Sich selbst in diese Schublade zu packen klingt nicht gerade hilfreich.
Also reicht es wenn in einer Beziehung ...
Das kann schon als "Meilenstein" ganz gut fürs Selbstwertgefühl sein. Ist aber sicherlich kein Endziel, und erst der Anfang des weiteren (gemeinsamen) Weges. Und man sollte sich auch nicht in die irrige Annahme versteifen, dass mit einer Beziehung plötzlich der ganze emotionale/psychische Müll den man sein ganzes Leben lang mit sich rumgeschleppt hat, auf wundersame Weise verschwindet, und einen der/die Andere quasi "errettet". Gerade in Partnerschaft kommt das alles noch mal richtig schön hoch (wenn der Drogenrausch der Verliebtheit sich wieder etwas gelegt hat).
... oder muss da eine komplette Transformation zum Aufreisser her?
Vielleicht ist dieses unrealistische Schwarz-Weiß-Denken (also entweder bin ich weiter ein bemitleidenswerter "kranker" (s.o.) AB oder mache eine (wirklich extrem unrealistische) 180Grad-Drehung zum Alpha-Obermacho-Aufreißertypen) ja einer der vielen Hinderungsgründe mal schrittweise etwas Veränderung in seinem Leben zuzulassen?

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 29. Juli 2020, 11:01

Homeofficer hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 10:49
Und man sollte sich auch nicht in die irrige Annahme versteifen, dass mit einer Beziehung plötzlich der ganze emotionale/psychische Müll den man sein ganzes Leben lang mit sich rumgeschleppt hat, auf wundersame Weise verschwindet, und einen der/die Andere quasi "errettet". Gerade in Partnerschaft kommt das alles noch mal richtig schön hoch
...so sieht das aus und es kann ganz schön heftig werden.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Homeofficer » Mittwoch 29. Juli 2020, 11:33

Daniog hat geschrieben:
Dienstag 28. Juli 2020, 23:32
Informatiker hat geschrieben:
Dienstag 28. Juli 2020, 23:19
Ich habe bei den Erfolgsmeldungen oft den Eindruck, dass oft Glück eine größere Rolle spielt als eigenes Bemühen. Also keine Transformation zum Player. :hallo:
Das kann ich nur unterstreichen. Bei mir war es nur Glück.
Naja, was man so als "reinen Zufall / Glück" empfindet, entsteht ja trotzdem nicht aus dem Nichts, sondern (wenn auch oft indirekt) dadurch, dass man vorher über einen gewissen Zeitraum immer wieder "Bemühungen" unternommen und Rahmenbedingungen geschaffen hat (und seien diese im eigenen Empfinden noch so klein und unbedeutend).
Wenn ich mich z.B. (als Extrembeispiel) komplett gehenlasse und nur noch in meiner dunklen Bude in depressivem Selbstmitleid versacke werde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wenig Rahmenbedingungen für mögliche "Erfolgsmeldungen" oder überhaupt irgendwelche Glücksmomente schaffen. Davon dass plötzlich wie aus dem Nichts die "Frau meines Lebens" an der Tür klopft mal ganz zu schweigen.
Wenn ich mich hingegen jeden Tag ein kleines Stückchen aufrapple und z.B. trotzdem zum Sport/Tanzen/Verein/Wandern/Freunde treffen/was auch immer mir liegt gehe, dann ist das vermeintlich "rein zufällige" Glück was mir dort oder auf dem Weg dorthin begegnen kann für mich kein reiner Zufall mehr, sondern hat schon ziemlich mit den vorangegangenen alltäglichen "Bemühungen" meinerseits zu tun.
Zuletzt geändert von Homeofficer am Mittwoch 29. Juli 2020, 11:44, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Maverick » Mittwoch 29. Juli 2020, 11:33

Homeofficer hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 10:49
F.Dark hat geschrieben:
Dienstag 28. Juli 2020, 23:17
Eine Frage die ich mir schon länger gestellt habe ist, wie soll eine oder ein AB sein, wenn sie/er vom ABtum geheilt ist, sein muss/sollte?
"Geheilt"? Ist AB-Tum eine (anerkannte) Krankheit? Sich selbst in diese Schublade zu packen klingt nicht gerade hilfreich.
Also reicht es wenn in einer Beziehung ...
Das kann schon als "Meilenstein" ganz gut fürs Selbstwertgefühl sein. Ist aber sicherlich kein Endziel, und erst der Anfang des weiteren (gemeinsamen) Weges. Und man sollte sich auch nicht in die irrige Annahme versteifen, dass mit einer Beziehung plötzlich der ganze emotionale/psychische Müll den man sein ganzes Leben lang mit sich rumgeschleppt hat, auf wundersame Weise verschwindet, und einen der/die Andere quasi "errettet". Gerade in Partnerschaft kommt das alles noch mal richtig schön hoch (wenn der Drogenrausch der Verliebtheit sich wieder etwas gelegt hat).
... oder muss da eine komplette Transformation zum Aufreisser her?
Vielleicht ist dieses unrealistische Schwarz-Weiß-Denken (also entweder bin ich weiter ein bemitleidenswerter "kranker" (s.o.) AB oder mache eine (wirklich extrem unrealistische) 180Grad-Drehung zum Alpha-Obermacho-Aufreißertypen) ja einer der vielen Hinderungsgründe mal schrittweise etwas Veränderung in seinem Leben zuzulassen?
Ich vermute, dass der Threadersteller das mit der Heilung sinnbildlich meinte, kann mich da aber durchaus täuschen. Die Heilung würde ich auf die "unfreiwillige Plage" AB-Tum beziehen. Das AB-Tum als Krankheit zu bezeichnen ginge m. E. auch zu weit. Eher ist das AB-Tum in meinen Augen eine mögliche Folge von (psychischen) Erkrankungen (muss natürlich nicht), aber selbst keine Krankheit. Man könnte m. E. aber darüber nachdenken, es in den ICD mit aufzunehmen, da AB-Tum ja auch psychisch krank machen kann.

Deinem Beitrag muss ich recht geben, wenn das AB-Tum Folge von psychischen Erkrankungsbildern war bzw. ist. Dann ist es unwahrscheinlich, dass eine Beziehung das "Endziel" ist. Hat das AB-Tum andere Gründe, kann es natürlich das Endziel sein. Wobei sich dann ja in der Beziehung neue Ziele definieren (ggfs. Hochzeit oder Kinder / gemeinsam Auswandern) etc. Das ist aber zu individuell, um das pauschal beantworten zu können.

Ich sehe persönlich eine Beziehung als das Endziel für den Status meiner AB-Phase an, wohlwissend, dass sich dann neue Ziele ergeben werden. Das Hauptziel in meinem Leben ist eine Beziehung aber nicht. Es müsste schon passen.
Zuletzt geändert von Maverick am Mittwoch 29. Juli 2020, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 29. Juli 2020, 11:36

Informatiker hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 09:02
Guhhran hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 08:03
Gegenüber meinem OdB habe ich das Problem natürlich nicht, der Vibe ist da und ich verbringe mit niemanden lieber Zeit aber entsprechend bin ich auch immer zur Stelle wenn sie ruft. und gegenüber meinem OdB müsste ich nur öfter mal absagen oder was anderes unternehmen (was ich ja auch tue nur nehme ich sie dann halt mit).
Ich bin insofern ja bedürftig weil sie mein lieblingsmensch ist 🤔
Dein Verhalten ist der Inbegriff von Bedürftigkeit. :hallo:
Guhhran hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 08:03
Mich interessiert dabei ja nur wie man keine Bedürftigkeit ausstrahlt 🤔
Also z. B. gegenüber fremden, vorallen Frauen gegenüber bin ich zunächst sehr zurückhaltend. Wenn dann aber doch mal eine Interaktion zustande kommt dann schaffe ich es relativ sicher und offen zu sein aber es passte bisher nie dass der "Vibe" da war.
Demnach müsste ich gegenüber fremden Frauen garnichts ändern und darauf warten dass irgendwann mal doch eine bei ist mit der ich auch einer Wellenlänge denke
Wie gehst du vor wenn du auf einen Frau triffst die auf deiner Wellenlänge bist? Läufst du der genauso hinterher wie deinem OdB? Bei mir hat sich das durchgezogen. Ich habe immer innerhalb einer Stunde geantwortet, hatte immer Zeit und habe deutlich mehr investiert. Während ich für sie nur einer von vielen war. :wuetend:
Für mich ist es völlig normal, dass in eine Person, die einem viel bedeutet und von der man mehr will, mehr Zeit als in andere Kontakte investiert wird. Werden Frauen bestimmt auch so machen, selbst wenn das nicht jeder AB aus eigener Erfahrung kennt. Aber ja, das sollte auf Gegenseitigkeit basieren.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von desigual » Mittwoch 29. Juli 2020, 12:57

Ich würde mich wohl erst so richtig als Ex-Abine fühlen, wenn ich es schaffen würde, ohne größere Probleme zu finden und diese so zu pflegen, dass sie stabil ist und hält.
Was den ersten Teil betrifft habe ich in den letzten 10,12 Jahren riesige Fortschritte gemacht, sodass ich mittlerweile zumindest alle zwei, drei Jahre etwa einen Beziehungsversuch starte. Letzteres ist mir noch nie gelungen.

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Esperanza » Mittwoch 29. Juli 2020, 13:04

Dass ich aufgrund meines Partners keine Zeit mehr für den ABtreff und keine Notwendigkeit mehr sehe und mich abmelde.
Das wäre mein Endziel.... :lol:
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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von eiertanz » Mittwoch 29. Juli 2020, 13:08

Guhhran hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 08:03
Mich interessiert dabei ja nur wie man keine Bedürftigkeit ausstrahlt 🤔
In dem man eine Frau nicht ständig zu eigenen Unternehmungen mitnimmt, auch wenn der Aufwand dafür überschaubar ist.

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Gatem » Mittwoch 29. Juli 2020, 14:51

Homeofficer hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 10:49
... oder muss da eine komplette Transformation zum Aufreisser her?
Vielleicht ist dieses unrealistische Schwarz-Weiß-Denken (also entweder bin ich weiter ein bemitleidenswerter "kranker" (s.o.) AB oder mache eine (wirklich extrem unrealistische) 180Grad-Drehung zum Alpha-Obermacho-Aufreißertypen) ja einer der vielen Hinderungsgründe mal schrittweise etwas Veränderung in seinem Leben zuzulassen?
Die Frage ist doch, ob das wirklich Gegensätze sind.
Der Aufreißer mag vielleicht besser mit den Leuten in Kontakt kommen und auch ins Bett kommt er sie vielleicht schneller. Diese Art von Person kann aber ebenso bindungsunfähig und damit ebenfalls AB sein, wie der schüchterne Typ, der kein Wort rausbringt.

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Homeofficer » Mittwoch 29. Juli 2020, 15:12

Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 14:51
Homeofficer hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 10:49
... oder muss da eine komplette Transformation zum Aufreisser her?
Vielleicht ist dieses unrealistische Schwarz-Weiß-Denken (also entweder bin ich weiter ein bemitleidenswerter "kranker" (s.o.) AB oder mache eine (wirklich extrem unrealistische) 180Grad-Drehung zum Alpha-Obermacho-Aufreißertypen) ja einer der vielen Hinderungsgründe mal schrittweise etwas Veränderung in seinem Leben zuzulassen?
Die Frage ist doch, ob das wirklich Gegensätze sind.
Der Aufreißer mag vielleicht besser mit den Leuten in Kontakt kommen und auch ins Bett kommt er sie vielleicht schneller. Diese Art von Person kann aber ebenso bindungsunfähig und damit ebenfalls AB sein, wie der schüchterne Typ, der kein Wort rausbringt.
Ich denke nur an der Oberfläche. Sind zwar krasse Gegensätze, im Kern haben aber meist beide (ähnlich) unsichere, bindungsängstliche verletzte innere Kinder. Halt mit sehr gegensätzlichen Kompensationsmechanismen... krassestes Beispiel für diesen Gegensatz sind für mich immer die richtig heftigen Narzissten (besonders wenn man schon mal das wirklich extrem verletzte innere Kind durchblitzen gesehen hat, was die i.d.R. sehr gut verstecken). Und Leute die einem ONS nach dem anderen nachjagen und Frauen als Trophäen betrachten sind im Grunde ja eh nicht als sonderlich beziehungsfähig zu betrachten (um es jetzt mal weniger laienpsychologisch zu sagen und wieder zu den Aufreißern zurückzuholen).

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Re: Das Endziel von AB-Treff

Beitrag von Daniog » Mittwoch 29. Juli 2020, 16:37

Homeofficer hat geschrieben:
Mittwoch 29. Juli 2020, 11:33
Naja, was man so als "reinen Zufall / Glück" empfindet, entsteht ja trotzdem nicht aus dem Nichts, sondern (wenn auch oft indirekt) dadurch, dass man vorher über einen gewissen Zeitraum immer wieder "Bemühungen" unternommen und Rahmenbedingungen geschaffen hat (und seien diese im eigenen Empfinden noch so klein und unbedeutend).
Wenn ich mich z.B. (als Extrembeispiel) komplett gehenlasse und nur noch in meiner dunklen Bude in depressivem Selbstmitleid versacke werde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wenig Rahmenbedingungen für mögliche "Erfolgsmeldungen" oder überhaupt irgendwelche Glücksmomente schaffen. Davon dass plötzlich wie aus dem Nichts die "Frau meines Lebens" an der Tür klopft mal ganz zu schweigen.
Wenn ich mich hingegen jeden Tag ein kleines Stückchen aufrapple und z.B. trotzdem zum Sport/Tanzen/Verein/Wandern/Freunde treffen/was auch immer mir liegt gehe, dann ist das vermeintlich "rein zufällige" Glück was mir dort oder auf dem Weg dorthin begegnen kann für mich kein reiner Zufall mehr, sondern hat schon ziemlich mit den vorangegangenen alltäglichen "Bemühungen" meinerseits zu tun.
Also bei mir war es Glück ich habe mein OdB eigentlich schon sehr lange abgeschrieben gehabt, wir waren gut befreundet. Für mich war es nur noch Freundschaft. Sie ist ohne großartiges Zutun von mir auf mich zu gekommen. Ich war als Freund für sie da, hatte aber keine Unternehmungen in Richtung Beziehung gestartet.

Alles was ich von mir aus probiert habe ging schief.

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