Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

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Tania
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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Tania » Mittwoch 20. Mai 2020, 14:59

Sususus hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 13:48
Also braucht es doch Beziehungserfahrung...hmm, irgendwie hatte ich auf eine andere Antwort gehofft.

Weiß ich nicht. Als ich meine aktuelle Liste (sind drei Punkte eine Liste?) erstellt habe, hatte ich schon Beziehungserfahrung. Als ich mich in meinen ersten Freund verliebt habe, hatte ich keine Erfahrung, aber trotzdem schon eine Liste.

Also ich glaube nicht, dass man zum Erstellen einer Liste Beziehungserfahrung braucht. Aber Beziehungserfahrung hilft beim Überarbeiten der Liste.
Oder kann man aus dem Dauerpech dann doch schließen, dass die gewünschten Kriterien nicht passen?
Was heisst "nicht passen"? Meine Liste enthält nur Faktoren, die für mich absolut notwendig sind. Wenn die nicht erfüllt sind, bin ich überzeugt, allein besser dran zu sein. Dass sich niemand findet, der diese drei Punkte erfüllt, ist dann kein Pech, sondern eine unvermeidbare Seite des Konzepts.

Ich hatte auch schon Versuche mit Männern, bei denen nur 1-2 Punkte erfüllt waren. Oder gar keiner. Einfach weil ich verknallt genug war um zu sagen "ich versuche es trotzdem". Oder einsam genug. Und jede dieser Erfahrungen hat dazu beigetragen, dass ich mir sicherer wurde, dass wirklich alle drei Punkte erfüllt sein müssen.

Ich bin mit diesem "Einfach machen und später draus lernen"-Modell ganz gut gefahren. Ich kenne aber auch Leute, die sich haarklein überlegt haben, wie ihr Partner/in sein müsste und wie ihre Beziehung auszusehen hat. Und dann nach jemandem gesucht haben, der genau in diesen Rahmen gepasst hat. Manche sind fündig geworden, andere nicht. Es scheint da echt viele mögliche Wege zu geben.

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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Sususus » Mittwoch 20. Mai 2020, 15:16

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 14:59
Sususus hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 13:48
Also braucht es doch Beziehungserfahrung...hmm, irgendwie hatte ich auf eine andere Antwort gehofft.

Weiß ich nicht. Als ich meine aktuelle Liste (sind drei Punkte eine Liste?) erstellt habe, hatte ich schon Beziehungserfahrung. Als ich mich in meinen ersten Freund verliebt habe, hatte ich keine Erfahrung, aber trotzdem schon eine Liste.

Also ich glaube nicht, dass man zum Erstellen einer Liste Beziehungserfahrung braucht. Aber Beziehungserfahrung hilft beim Überarbeiten der Liste.
Oder kann man aus dem Dauerpech dann doch schließen, dass die gewünschten Kriterien nicht passen?
Was heisst "nicht passen"? Meine Liste enthält nur Faktoren, die für mich absolut notwendig sind. Wenn die nicht erfüllt sind, bin ich überzeugt, allein besser dran zu sein. Dass sich niemand findet, der diese drei Punkte erfüllt, ist dann kein Pech, sondern eine unvermeidbare Seite des Konzepts.

Ich hatte auch schon Versuche mit Männern, bei denen nur 1-2 Punkte erfüllt waren. Oder gar keiner. Einfach weil ich verknallt genug war um zu sagen "ich versuche es trotzdem". Oder einsam genug. Und jede dieser Erfahrungen hat dazu beigetragen, dass ich mir sicherer wurde, dass wirklich alle drei Punkte erfüllt sein müssen.

Ich bin mit diesem "Einfach machen und später draus lernen"-Modell ganz gut gefahren. Ich kenne aber auch Leute, die sich haarklein überlegt haben, wie ihr Partner/in sein müsste und wie ihre Beziehung auszusehen hat. Und dann nach jemandem gesucht haben, der genau in diesen Rahmen gepasst hat. Manche sind fündig geworden, andere nicht. Es scheint da echt viele mögliche Wege zu geben.
Eben, du hast mit deiner Liste einen Freund gefunden. Ich nicht - und ich weiß aber auch nicht, in welche Richtung ich sie anpassen soll. Klar hab ich versucht, beim Dating auch mal quasi über den Listenrand zu gucken, das hat aber auch nicht geklappt. Also fehlen die Erfahrungen, die mich darin sicherer machen, was ich will und was nicht; einfach weil der einzige Gradmesser mein Bauchgefühl ist und um konsequent auf mein Bauchgefühl hören zu können, brauche ich das Gefühl von Sicherheit und das mag sich grad nicht so recht einstellen (ich weiß zwar grundsätzlich, wo ich das herbekomme, aber das Fehlen einen sehr engen Beziehung lässt sich nur bedingt kompensieren und es ist wahnsinnig anstrengend, vor allem wenn alles andere auch unsicher ist).

Wobei ein Trial-and-Error-Prinzip ja grundsätzlich auch eine gute Idee sind, aber es sind einfach so viel Error-Meldungen und ich finde den Fehler nicht, das ist frustrierend. Ich bin frustriert.
Nach ein paar Metern fand ich in einer Apotheke einen Geldautomaten, doch ich gab die falsche Geheimzahl ein. [...] Ich war nicht besonders besorgt, meine Karte war ja nicht beschädigt, sondern eher traurig: Ich hatte einfach meine Geheimzahl vergessen. (Teju Cole: Open City)

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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Tania » Mittwoch 20. Mai 2020, 16:07

Sususus hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 15:16
Eben, du hast mit deiner Liste einen Freund gefunden.
Das war keine Kunst ... als langjähriges Mobbingopfer hatte ich eigentlich nur den Punkt "muss halbwegs freundlich zu mir sein" auf der Liste. Meine erste Verknalltheit galt also einem Jungen aus meinem Schachclub, der mal nach einem Spiel mit mir zusammen nach Hause gegangen ist. Nach 1.5 Jahren in der Friendzone (und es war seinerseits eher eine "naja, wenn meine Kumpel keine Zeit haben, spiel ich auch mit Dir Fussball" Freundschaft) habe ich meine Liste erweitert um "muss an mir interessiert sein". Ein paar Jahre später wurde der Satz ergänzt durch " ... und nicht nur an meinem Körper".
Also fehlen die Erfahrungen, die mich darin sicherer machen, was ich will und was nicht; einfach weil der einzige Gradmesser mein Bauchgefühl ist und um konsequent auf mein Bauchgefühl hören zu können, brauche ich das Gefühl von Sicherheit
Die Katze beisst sich da gerade ganz heftig in den Schwanz ... Wie kommst Du aus diesem Teufelskreis raus? Inkonsequent aufs Bauchgefühl hören hast Du vermutlich schon versucht?
Wobei ein Trial-and-Error-Prinzip ja grundsätzlich auch eine gute Idee sind, aber es sind einfach so viel Error-Meldungen und ich finde den Fehler nicht, das ist frustrierend. Ich bin frustriert.
:sadwoman:
Ich bin in meinen Anfangszeiten dazu übergegangen, die Errors als Erfolge zu definieren. Also statt niedergeschlagen zu sein, wenn sich ein Typ nach einem schönen Date nie mehr gemeldet hat, hab ich mir eingeredet, dass ich so immerhin einen schönen Abend hatte ... besser als allein vorm Fernseher zu sitzen. Irgendwann bin ich dann dazu übergegangen, nur noch Dates zu haben, wenn ich wirklich keine bessere Art, den Abend zu verbringen, finden konnte. Die Besser-als-Nichts-Methode, bei der ich eigentlich nur gewinnen konnte. Zwar in 99% aller Fälle nicht den Traumprinzen, aber in 97% aller Fälle wenigstens ein paar angenehme Stunden mit einem sympathischen Menschen.

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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von NBUC » Mittwoch 20. Mai 2020, 16:17

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 08:24
Wie Du es nennst, ist mir relativ egal - die praktische Relevanz ist trotzdem für mich gleich Null - und das gleich aus zwei Gründen..Erstens habe ich überhaupt kein Bedürfnis, meinen hypothetischen Partner zu ändern - ich unterstütze ihn nur, wenn er selbst Dinge ändern will (z.B. seinen Beziehungsstatus ;) ). Und zweitens habe ich keine ellenlange Liste von Bewerbern, die ich nach der Zahl der Kriterien, die sie jeweils erfüllen, sortieren muss. Wenn ich das Glück habe, jemanden zu finden, der die 2-3 wirklich wichtigen Kriterien erfüllt, dann nehm ich den und fertig.

Besagte Kriterien hab ich übrigens für mich herausgefunden, als mich vor Jahren mal einen Kollegin gebeten hat, eine Liste der Dinge aufzuschreiben, die meinen Traummann auszeichnen, damit sie dann jemanden für mich suchen kann. Diese Liste wurde länger und länger ... und irgendwann habe ich dann angefangen, neben jeden Punkt einen Vermerk zu machen "muss unbedingt sein" und "wenn der Rest stimmt, kann ich auf diesen Punkt verzichten". Die hab ich dann entsprechend sortiert ... ganz oben standen die 2-3 "muss sein" Punkte, danach der Rest. Besagte Kollegin meinte dann, dass das leider Dinge sind, die ich selbst herausfinden müsse ... womit zumindest das Thema "Büroverkuppelung" vom Tisch war ;) Allerdings habe ich es bisher nicht einmal geschafft, jemanden zu finden, der besagte 2-3 Punkte erfüllt - wozu also sollte ich dem Rest der Liste irgendwelche Aufmerksamkeit schenken?
Wie das heißt wäre tatsächlich egal. aber diese Benennungen stehen dafür, wie z.B. deine ursprünglich lange Liste verstanden und folgend sortiert werden kann in eben was dringend notwendig ist und was nur nice-to-have.
Entsprechend bezog sich das Verhandeln (Ok, ggf. missverständliche Nutzung des Begriffs) auch nicht auf die Verhandlung mit anderen Personen sondern mit sich selbst: Soll ich oder nicht?
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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Rumborak » Freitag 22. Mai 2020, 09:07

Aus meiner Sicht spielt häufig das Äußerliche kurzfristig eine sehr große Rolle, z.B. wenn es um Verliebtheit und schnelle Körperlichkeiten geht. Langfristig sorgt aber vielleicht eher ein immer intensiver werdendes Gefühl der Vertrautheit, gegenseitige Achtung und eine gleiche Wellenlänge dafür, dass das Äußerliche nach und nach seinen Stellenwert deutlich verringert. Wobei es bestimmt Äußerlichkeiten gibt, die ihren hohen Stellenwert unwahrscheinlich verlieren. Also z.B. ein starkes Ekelgefühl vor einer anderen Person, die sich z.B. ungewöhnlich selten wäscht.

Ich kann mich aber irren, da das bei mir alles (leider (noch)) Theorie ist.

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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Guhhran » Sonntag 24. Mai 2020, 01:48

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 14:59
Sususus hat geschrieben:
Mittwoch 20. Mai 2020, 13:48
Also braucht es doch Beziehungserfahrung...hmm, irgendwie hatte ich auf eine andere Antwort gehofft.

Weiß ich nicht. Als ich meine aktuelle Liste (sind drei Punkte eine Liste?) erstellt habe, hatte ich schon Beziehungserfahrung. Als ich mich in meinen ersten Freund verliebt habe, hatte ich keine Erfahrung, aber trotzdem schon eine Liste.

Also ich glaube nicht, dass man zum Erstellen einer Liste Beziehungserfahrung braucht. Aber Beziehungserfahrung hilft beim Überarbeiten der Liste.
Oder kann man aus dem Dauerpech dann doch schließen, dass die gewünschten Kriterien nicht passen?
Was heisst "nicht passen"? Meine Liste enthält nur Faktoren, die für mich absolut notwendig sind. Wenn die nicht erfüllt sind, bin ich überzeugt, allein besser dran zu sein. Dass sich niemand findet, der diese drei Punkte erfüllt, ist dann kein Pech, sondern eine unvermeidbare Seite des Konzepts.

Ich hatte auch schon Versuche mit Männern, bei denen nur 1-2 Punkte erfüllt waren. Oder gar keiner. Einfach weil ich verknallt genug war um zu sagen "ich versuche es trotzdem". Oder einsam genug. Und jede dieser Erfahrungen hat dazu beigetragen, dass ich mir sicherer wurde, dass wirklich alle drei Punkte erfüllt sein müssen.

Ich bin mit diesem "Einfach machen und später draus lernen"-Modell ganz gut gefahren. Ich kenne aber auch Leute, die sich haarklein überlegt haben, wie ihr Partner/in sein müsste und wie ihre Beziehung auszusehen hat. Und dann nach jemandem gesucht haben, der genau in diesen Rahmen gepasst hat. Manche sind fündig geworden, andere nicht. Es scheint da echt viele mögliche Wege zu geben.
Nun, genau da wollte ich ja ansetzen. Gibt es Ansprüche überhaupt bzw. kann man diese "runterschrauben" um dann mal "Erfolge" oder zumindest Erfahrungen verbuchen zu können. Das "Einfach machen und später draus lernen" Funktioniert bei manchen scheinbar ja nicht (wohl dem Großteil der AB's weil es gar kein "machen" gibt. Das führt ja gerade dazu dass so manch anderer annimmt wir hätten solch eine Liste (die wir ja ohne Erfahrungen nunmal nur aus einem Bauchgefühl heraus erstellen können) und diese sei zu lang oder lässt zu wenig Spielraum. Das wird dann als "zu hohe Ansprüche" abgetan. Nur ohne wenigsten Referenzerfahrungen können wir die persönliche Liste ja schlecht überarbeiten weshalb diese auch keinerlei Anspruch auf Richtigkeit hat aber dann doch unsere einzigen Anhaltspunkte bei der Partnersuche sind. Das heißt ja wiederum wir können nicht alleine einfach so Ansprüche überdenken denn dafür bedarf es Erfahrung und gleichzeitig wäre dann aber zumindest für AB's der Begriff Anspruch nicht richtig.
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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Tania » Sonntag 24. Mai 2020, 03:16

Guhhran hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 01:48
Nur ohne wenigsten Referenzerfahrungen können wir die persönliche Liste ja schlecht überarbeiten weshalb diese auch keinerlei Anspruch auf Richtigkeit hat aber dann doch unsere einzigen Anhaltspunkte bei der Partnersuche sind. Das heißt ja wiederum wir können nicht alleine einfach so Ansprüche überdenken denn dafür bedarf es Erfahrung und gleichzeitig wäre dann aber zumindest für AB's der Begriff Anspruch nicht richtig.
Auch die Erfahrung, dass es einfach niemanden gibt, der alle Punkte der Liste erfüllt, ist eine Erfahrung, die man nutzen kann, um die Liste zu überarbeiten.

Ist wie beim Restaurantbesuch. Du kannst dort reingehen mit dem Anspruch, Entenbrustfilet mit Brokkoli und Reis essen zu wollen. Wenn das nicht auf der Karte ist, wechselst Du vielleicht erstmal das Restaurant. Irgendwann hast Du aber echt Hunger, oder einfach keinen Bock mehr zu suchen, und nimmst dann das Rinderfilet mit Brokkoli und Reis. Oder vielleicht sogar den Kaiserschmarrn. Kann sein, dass Du dann völlig unzufrieden bist und das nie wieder essen, sondern lieber den Hunger aushalten willst. Kann auch sein, dass Du sagst "okay, ist nicht so super, aber deutlich besser als nix". Kann aber auch sein, dass es Dir so gut schmeckt, dass es auf Deine Liste kommt.

Und ähnlich ist es, wenn Du tatsächlich das Glück hast, Entenbrustfilet mit Brokkoli und Reis zu bekommen. Vielleicht erfüllt es Deine Erwartungen völlig und es gibt keinen Grund, die Liste zu überarbeiten. Vielleicht erweist sich der Brokkoli aber auch als völlig unnötig oder sogar unangenehm, und fliegt er von der Liste. Könnte aber auch sein, dass es zu diesem Essen gratis noch einen Schokopudding gibt, der dermaßen gut ist, dass er der Liste hinzugefügt wird.

Du hast Recht, es gibt Menschen, die bekommen einfach nie die Chance, irgendetwas zu probieren, die werden bei jedem Restaurant schon an der Tür abgewiesen. Das sind dann natürlich keine Anspruchs-ABs. Es gibt aber auch welche, die sich eine Kombination wünschen, die einfach auf kaum einer Speisekarte steht, und die sich hartnäckig weigern, etwas anderes überhaupt zu probieren - auch wenn der Kellner es ihnen quasi auf dem Silbertablett serviert und ihnen sämtliche Freunde bestätigen, dass das echt gut schmeckt.

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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 24. Mai 2020, 08:14

Tania hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 03:16
Auch die Erfahrung, dass es einfach niemanden gibt, der alle Punkte der Liste erfüllt, ist eine Erfahrung, die man nutzen kann, um die Liste zu überarbeiten.

Ist wie beim Restaurantbesuch. Du kannst dort reingehen mit dem Anspruch, Entenbrustfilet mit Brokkoli und Reis essen zu wollen. Wenn das nicht auf der Karte ist, wechselst Du vielleicht erstmal das Restaurant. Irgendwann hast Du aber echt Hunger, oder einfach keinen Bock mehr zu suchen, und nimmst dann das Rinderfilet mit Brokkoli und Reis. Oder vielleicht sogar den Kaiserschmarrn. Kann sein, dass Du dann völlig unzufrieden bist und das nie wieder essen, sondern lieber den Hunger aushalten willst. Kann auch sein, dass Du sagst "okay, ist nicht so super, aber deutlich besser als nix". Kann aber auch sein, dass es Dir so gut schmeckt, dass es auf Deine Liste kommt.

Und ähnlich ist es, wenn Du tatsächlich das Glück hast, Entenbrustfilet mit Brokkoli und Reis zu bekommen. Vielleicht erfüllt es Deine Erwartungen völlig und es gibt keinen Grund, die Liste zu überarbeiten. Vielleicht erweist sich der Brokkoli aber auch als völlig unnötig oder sogar unangenehm, und fliegt er von der Liste. Könnte aber auch sein, dass es zu diesem Essen gratis noch einen Schokopudding gibt, der dermaßen gut ist, dass er der Liste hinzugefügt wird.

Du hast Recht, es gibt Menschen, die bekommen einfach nie die Chance, irgendetwas zu probieren, die werden bei jedem Restaurant schon an der Tür abgewiesen. Das sind dann natürlich keine Anspruchs-ABs. Es gibt aber auch welche, die sich eine Kombination wünschen, die einfach auf kaum einer Speisekarte steht, und die sich hartnäckig weigern, etwas anderes überhaupt zu probieren - auch wenn der Kellner es ihnen quasi auf dem Silbertablett serviert und ihnen sämtliche Freunde bestätigen, dass das echt gut schmeckt.
Alles ein bisschen zu simplifiziert.
Eine partnerin soll nicht nur eine sexpartnerin sein, aber zugleich eine meiner besten freunden.
In sachen freundschaft habe ich einen recht guten erfahrung, mit welchen menschen ich kann, und mit welchen nicht.
Die verehrerinnen die ich selbst gekorbt habe, waren auch keine neutrale freundinnen; es waren frauen mit dem ich auf keine einzige ebene was anfangen konnte.
Liebe ist, meiner meinung nach, keine eigenständige sache, aber eine kombination aus mehreren faktoren - und mit ein teil dieser faktoren habe ich reichlich erfahrung; da weiß ich was mir gefällt, und was nicht.
In einer frau, mit der ich nicht befreundet sein kann, wird ich mich auch nicht verlieben.
Ich weiß aus erfahrung das ich rosenkohl echt ekelhaft finde.
Ich wird diese also auch nicht in ein restaurant bestellen.
Weder mit schweinefleisch, rindsfleisch noch hänchen.
Und wann des essen schlecht duftet, dann lasse ich es auch lieber sein.
Der ideale kombi besteht wohl nicht.
Keine meiner OdBs war eine ideale kombi.
Manche hatten eigentlich absolute No-Go kriterien.
Aber es gibt trotzdem zusaten die mir gar nicht schmecken oder anekeln.
(Hänchen oder rindsfleisch, egal, ich mag beides. Aber würmchen; nein, da verzichte ich. So wie auf das gekochtes ei in den chineischen restaurant in Nanjing, das man mich versuchen lassen wollte - mit darin ein fast völlig ausgewachsenes hühnerküken.)
Zu viele zusaten den ich nicht mag, und ich lasse das restaurant sein, und ich koche mir lieber selbst was zuhause....
Zuletzt geändert von Nonkonformist am Sonntag 24. Mai 2020, 08:40, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 24. Mai 2020, 08:21

Guhhran hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 01:48
Nun, genau da wollte ich ja ansetzen. Gibt es Ansprüche überhaupt bzw. kann man diese "runterschrauben" um dann mal "Erfolge" oder zumindest Erfahrungen verbuchen zu können. Das "Einfach machen und später draus lernen" Funktioniert bei manchen scheinbar ja nicht (wohl dem Großteil der AB's weil es gar kein "machen" gibt. Das führt ja gerade dazu dass so manch anderer annimmt wir hätten solch eine Liste (die wir ja ohne Erfahrungen nunmal nur aus einem Bauchgefühl heraus erstellen können) und diese sei zu lang oder lässt zu wenig Spielraum. Das wird dann als "zu hohe Ansprüche" abgetan. Nur ohne wenigsten Referenzerfahrungen können wir die persönliche Liste ja schlecht überarbeiten weshalb diese auch keinerlei Anspruch auf Richtigkeit hat aber dann doch unsere einzigen Anhaltspunkte bei der Partnersuche sind. Das heißt ja wiederum wir können nicht alleine einfach so Ansprüche überdenken denn dafür bedarf es Erfahrung und gleichzeitig wäre dann aber zumindest für AB's der Begriff Anspruch nicht richtig.
Ich kann auch aus erfahrungen von anderen lernen.
Meine eltern haben null zusammen gepasst.
Deren beziehung war toxisch.
Sie eine atheistin, er ein frommer calvinist mit gotteswahn.
Ergebnis: psychoterror und versuche zum zwangskonvertierung die immer in wochenlange dauerstreit endeten..
Meine tante und mein onkel haben null zusammen gepaßt.
Er wollte sie zum partnertausch zwingen. Mit körperlichen gewalt. Und hat sich an seinen eigenen tochter vergriffen.
Mein bruder war auch mal verheiratet. Sie hat ihm mit anderen betrogen, ihm finanziell ruiniert, und meine mutter um etwa fünfzigtausend euro beklaut.
Meine familie hat ein ziemliches talent dafür sich blauäugig in grausamen ehen zu sturzen.

Man lenrt auch aus den fehlern der anderen.

Und eine sache bin ich mir sicher.
Zu unterschiedlich hat keine einzige chance.
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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Tania » Sonntag 24. Mai 2020, 10:11

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 08:14
Eine partnerin soll nicht nur eine sexpartnerin sein, aber zugleich eine meiner besten freunden.
In sachen freundschaft habe ich einen recht guten erfahrung, mit welchen menschen ich kann, und mit welchen nicht.

Ich weiß aus erfahrung das ich rosenkohl echt ekelhaft finde.
Ja, auch das sind Erfahrungen, mit denen man seine Liste füllen kann. Und Du bist auch keiner von den Menschen, die wegen einer zu anspruchsvollen Liste nicht fündig werden - Du bist recht flexibel, was Deine Zutaten betrifft, und findest auf vielen Speisekarten etwas, das Dir schmecken würde. Das Blöde ist nur: sobald es Dir serviert wird, sitzt Du starr davor und rührst es nicht an.

... und ich lasse das restaurant sein, und ich koche mir lieber selbst was zuhause....
Zu Hause keul... äh, kochen ist ein beliebtes Mittel, um zu vermeiden, so hungrig zu werden, dass man sich wahllos das erstbeste Gericht von der Speisekarte reinzieht ;) Allerdings kein guter Weg, Erfahrungen zu sammeln - zu Hause kocht man ja doch meist das, was man kennt. Das sind dann die "Kein-Hunger-ABs" - die können selbst dann überleben, wenn ihre Liste so anspruchsvoll ist, dass ausschließlich Aphrodite ihr genügen kann.

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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 24. Mai 2020, 11:04

Tania hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 10:11

Das Blöde ist nur: sobald es Dir serviert wird, sitzt Du starr davor und rührst es nicht an.
Ja bindungsangst.
Irgendeinen irrsinnigen wahnidee/urangst dass das so gut riechenden und schmackhaften essen trotzdem zu einen gastritis führen wird....
Tania hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 10:11
... und ich lasse das restaurant sein, und ich koche mir lieber selbst was zuhause....
Zu Hause keul... äh, kochen ist ein beliebtes Mittel, um zu vermeiden, so hungrig zu werden, dass man sich wahllos das erstbeste Gericht von der Speisekarte reinzieht ;) Allerdings kein guter Weg, Erfahrungen zu sammeln - zu Hause kocht man ja doch meist das, was man kennt. Das sind dann die "Kein-Hunger-ABs" - die können selbst dann überleben, wenn ihre Liste so anspruchsvoll ist, dass ausschließlich Aphrodite ihr genügen kann.
Erfahrungen sammeln rein um erfahrungen zu sammeln war noch nie hoch auf meinen liste.
Ich hätte sex mit einseitigen verehrerinnen haben können; eine hat mir ein direktes angebot gemacht, wann ich 15 war. Ich war nicht verliebt in sie, und bin froh. dass ich mich diesen erfahrung bespart habe.
Meine erfahrungen habe ich ausschlielich mit meinen OdBs und einige meiner semi-OdBs sammen wollen.
Sex mit frauen mit dem ich überhaupt kein sex haben will steht ncht wirklich auf meinen wünschliste von erfahrungen die ich unbedingt haben will.

Ich habe slechte erfahrungen gemacht, eine menge, in mehreren bereiche.
Sie haben mich zynisch gemacht und verbittert.
Zu viele schlechte erfahrungen in der liebe, und ich würde mich entscheiden, ganz auf sie zu verzichten: ich bin da bereits sehr nah drann. Ich glaube schon kaum noch, das die liebe so wunderbar ist, das sie meinen bisherigen qualen und elend ausgleichen wird.
(Eine meiner Mega-OdBs hat mich tatsächlich von reiner stress einen krassen gastritis besorgt, der dazu geführt hat, das ich zuerst in kurzesten zeit sieben kilo verloren habe, und in anschluss, das mein magen nie wieder vitamin B12 mehr aufnehmen kann (und mein blut deswegen kein sauerstoff; ohne den jetzigen medizin wäre ich an diesen liebeskummer gestorben. Ich wird monatlich, bei meinen vitamin B12 injektionen, an sie erinnert - seit fast drei jahrzehnten.)

Meine schlechte erfahrungen haben mich nicht unbedingt zu einen besseren mensch gemacht.
Was einem nicht tötet mach einem stärker, vielleicht - aber bestimmt nicht zu einen besseren mensch.
Nur zu einer mit noch mehr schutzschilden und defenzmechanismen.

Mein früheres, naiveres Ich, ohne den erfahrungen, war ein wesentlich angenehmerer und positiverer mensch als ich es jetzt bin.

Und bei jede gescheiterte verliebtheit habe ich weniger lust drauf, mich nochmals zu verlieben.
Zuletzt geändert von Nonkonformist am Sonntag 24. Mai 2020, 11:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von eiertanz » Sonntag 24. Mai 2020, 11:16

Tania hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 03:16
Guhhran hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 01:48
Nur ohne wenigsten Referenzerfahrungen können wir die persönliche Liste ja schlecht überarbeiten weshalb diese auch keinerlei Anspruch auf Richtigkeit hat aber dann doch unsere einzigen Anhaltspunkte bei der Partnersuche sind. Das heißt ja wiederum wir können nicht alleine einfach so Ansprüche überdenken denn dafür bedarf es Erfahrung und gleichzeitig wäre dann aber zumindest für AB's der Begriff Anspruch nicht richtig.
Auch die Erfahrung, dass es einfach niemanden gibt, der alle Punkte der Liste erfüllt, ist eine Erfahrung, die man nutzen kann, um die Liste zu überarbeiten.

Ist wie beim Restaurantbesuch. Du kannst dort reingehen mit dem Anspruch, Entenbrustfilet mit Brokkoli und Reis essen zu wollen. Wenn das nicht auf der Karte ist, wechselst Du vielleicht erstmal das Restaurant. Irgendwann hast Du aber echt Hunger, oder einfach keinen Bock mehr zu suchen, und nimmst dann das Rinderfilet mit Brokkoli und Reis. Oder vielleicht sogar den Kaiserschmarrn. Kann sein, dass Du dann völlig unzufrieden bist und das nie wieder essen, sondern lieber den Hunger aushalten willst. Kann auch sein, dass Du sagst "okay, ist nicht so super, aber deutlich besser als nix". Kann aber auch sein, dass es Dir so gut schmeckt, dass es auf Deine Liste kommt.

Und ähnlich ist es, wenn Du tatsächlich das Glück hast, Entenbrustfilet mit Brokkoli und Reis zu bekommen. Vielleicht erfüllt es Deine Erwartungen völlig und es gibt keinen Grund, die Liste zu überarbeiten. Vielleicht erweist sich der Brokkoli aber auch als völlig unnötig oder sogar unangenehm, und fliegt er von der Liste. Könnte aber auch sein, dass es zu diesem Essen gratis noch einen Schokopudding gibt, der dermaßen gut ist, dass er der Liste hinzugefügt wird.

Du hast Recht, es gibt Menschen, die bekommen einfach nie die Chance, irgendetwas zu probieren, die werden bei jedem Restaurant schon an der Tür abgewiesen. Das sind dann natürlich keine Anspruchs-ABs. Es gibt aber auch welche, die sich eine Kombination wünschen, die einfach auf kaum einer Speisekarte steht, und die sich hartnäckig weigern, etwas anderes überhaupt zu probieren - auch wenn der Kellner es ihnen quasi auf dem Silbertablett serviert und ihnen sämtliche Freunde bestätigen, dass das echt gut schmeckt.
Es gibt auch manchmal das Problem, dass man in einem Provinzkaff aufwächst, wo es dann nur dieses eine Restaurant gibt, wo es nur den immer gleichen Schweinsbraten gibt. Wenn man dann das vegane Tofu mit Chiasamen und Balsamico-Dressing, dazu Paleo-Kuchen und Basilikum-Smoothie haben möchte, muss man in die Großstadt ziehen.

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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Guhhran » Sonntag 24. Mai 2020, 16:47

Interessant wie jetzt (durchaus gelungene) Assoziationen zwischen Essen und Beziehungen gezogen werden. Liebe geht halt durch den Magen was? xD

Genauso wie Nonkonformist starr vorm Essen sitzt wenn es Serviert wird obwohl die Zutaten genau die zu sein scheinen die in seinem Rezept stehen
kommt es vor das bei manchen einfach noch die falschen Zutaten im Rezept stehen. Dazu müssten sie ihr Rezept aber auch einmal kosten um im Anschluss zu wissen was aus dem Rezept gestrichen werden kann oder was noch fehlt. Andere wiederum finden einfach kein Gericht wo die Zutaten zusammenlaufen weil das Kochbuch nicht mehr hergibt. Und wieder andere finden den Weg zur Küche oder Wahlweise Restaurant garnicht erst um überhaupt was zum Essen zu finden.
Ein warmer Schimmer, ein heller Schein, dringt sanft aus jedem Fenster.
Nur ich steh' noch immer draußen allein' und mich jagen die Gespenster.


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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 24. Mai 2020, 17:03

Guhhran hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 16:47
Interessant wie jetzt (durchaus gelungene) Assoziationen zwischen Essen und Beziehungen gezogen werden. Liebe geht halt durch den Magen was? xD

Genauso wie Nonkonformist starr vorm Essen sitzt wenn es Serviert wird obwohl die Zutaten genau die zu sein scheinen die in seinem Rezept stehen
kommt es vor das bei manchen einfach noch die falschen Zutaten im Rezept stehen. Dazu müssten sie ihr Rezept aber auch einmal kosten um im Anschluss zu wissen was aus dem Rezept gestrichen werden kann oder was noch fehlt. Andere wiederum finden einfach kein Gericht wo die Zutaten zusammenlaufen weil das Kochbuch nicht mehr hergibt. Und wieder andere finden den Weg zur Küche oder Wahlweise Restaurant garnicht erst um überhaupt was zum Essen zu finden.
Ich denke, das der basis stimmen müß.
So wie bei Pizza.
Wer Pizza Margherita und Pizzen generell hasst, wird es auch egal sein, welchen weiteren zusaten auf der pizza sind.
Und vielleicht lieber currywurst mit pommes essen.
Oder ein Hänchen Tikka Masala.

Ich mag pizzen generell.
Ein oder zwei extra zusaten die meinen geschmack nach weniger passen kann ich noch verkraften.
Sogar die todsünde Pizza Hawaii esse ich wann es sein müß.

Eine Pizza mit wirklich ekliche stinkkäse aber nicht.
Und ich kenne jemanden der einen notarzt brauchte, weil zuviel oregano auf der pizza war.
Weil allergie.

Die guten zusaten müßen die schlechten ausgleichen.
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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Guhhran » Sonntag 24. Mai 2020, 17:16

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 17:03
Guhhran hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 16:47
Interessant wie jetzt (durchaus gelungene) Assoziationen zwischen Essen und Beziehungen gezogen werden. Liebe geht halt durch den Magen was? xD

Genauso wie Nonkonformist starr vorm Essen sitzt wenn es Serviert wird obwohl die Zutaten genau die zu sein scheinen die in seinem Rezept stehen
kommt es vor das bei manchen einfach noch die falschen Zutaten im Rezept stehen. Dazu müssten sie ihr Rezept aber auch einmal kosten um im Anschluss zu wissen was aus dem Rezept gestrichen werden kann oder was noch fehlt. Andere wiederum finden einfach kein Gericht wo die Zutaten zusammenlaufen weil das Kochbuch nicht mehr hergibt. Und wieder andere finden den Weg zur Küche oder Wahlweise Restaurant garnicht erst um überhaupt was zum Essen zu finden.
Ich denke, das der basis stimmen müß.
So wie bei Pizza.
Wer Pizza Margherita und Pizzen generell hasst, wird es auch egal sein, welchen weiteren zusaten auf der pizza sind.
Und vielleicht lieber currywurst mit pommes essen.
Oder ein Hänchen Tikka Masala.

Ich mag pizzen generell.
Ein oder zwei extra zusaten die meinen geschmack nach weniger passen kann ich noch verkraften.
Sogar die todsünde Pizza Hawaii esse ich wann es sein müß.

Eine Pizza mit wirklich ekliche stinkkäse aber nicht.
Und ich kenne jemanden der einen notarzt brauchte, weil zuviel oregano auf der pizza war.
Weil allergie.

Die guten zusaten müßen die schlechten ausgleichen.
Ganz genau, aber ob von einigen zu viel drin war lässt sich ja so schnell nicht sagen. Manches klingt auch erst nach einer guten Kombination bis sich heraus stellt dass es doch nicht zusammen passt
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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 24. Mai 2020, 17:21

Guhhran hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 17:16
Ganz genau, aber ob von einigen zu viel drin war lässt sich ja so schnell nicht sagen. Manches klingt auch erst nach einer guten Kombination bis sich heraus stellt dass es doch nicht zusammen passt
Ich denke das man diese zweiffelsfälle probieren soll.
Nicht alle meiner OdBs waren Mega-OdBs.
Und sogar bei meinen Mega OdBs waren noch zweiffel da.
Alle meiner OdBs waren zweiffelsfälle.

Und alle meiner nicht-OdBs waren das nicht.
Da gab es nicht zu zweiffeln; ich wollte sie nicht.
Alle meiner OdBs haben als nicht-OdBs angefangen; nur bei 15 habe ich meinen meinung über zeit geändert.
Die würden von geht-gar-nicht zum zweiffelsfälle.

Eine garantie hat man nie.

Aber wenn ich mich bereits im voraus völlig sicher bin das daraus nichts wird, wenn der gestank der käse auf der pizza mir den magen umdreht, wird ich daran auch kein zeit und emotionen verschwenden.
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Re: Gibt es ''Ansprüche'' überhaupt?

Beitrag von Obelix » Montag 25. Mai 2020, 06:32

eiertanz hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 11:16
Es gibt auch manchmal das Problem, dass man in einem Provinzkaff aufwächst, wo es dann nur dieses eine Restaurant gibt, wo es nur den immer gleichen Schweinsbraten gibt. Wenn man dann das vegane Tofu mit Chiasamen und Balsamico-Dressing, dazu Paleo-Kuchen und Basilikum-Smoothie haben möchte, muss man in die Großstadt ziehen.
Und dann kommst Du in die Großstadt und stellst fest, dass dieses edle Essen erstens schweineteuer ist, und dass es zweitens zwar toll aussieht, aber längst nicht so gut schmeckt, wie Du Dir das vorgestellt hast. Also muss auch wieder ein Kompromiss her.
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