Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

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Pferdedieb
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Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Pferdedieb » Sonntag 12. Januar 2020, 11:47

Hallo ihr Lieben!

Meine Frage richtet sich auch an diejenigen, die schon mal eine Beziehung hatten oder derzeit eine haben.
Natürlich dürfen alle antworten, auch die, die in meiner Situation sind (HC+AB).

Und zwar befürchte ich - bei allen positiven Seiten einer Beziehung - dass meine Partnerin versuchen könnte, mich in gewissen Dinge "umzuerziehen". Auch wenn sie das "nur gut" meint. Umgekehrt gilt das natürlich auch für ABinen, die einen Partner finden.
Gewisse "Vorzüge", die das ABtum letztendlich mit sich bringt, könnten dann vorbei sein.

Prädestiniert sind natürlich die Bereiche Gesundheit, Umwelt, Kleidung etc.
Was mache ich, wenn sie z.B. sagt: "Das hier kaufst du besser nicht mehr, das ist ungesund."
Es trotzdem kaufen und einen Streit riskieren? Heimlich kaufen und unterwegs essen? Tatsächlich nicht mehr kaufen?

Es gibt im Alltag zahlreiche Bereiche, die natürlich jeder anders sieht. Umgekehrt würde ich bei ihr wohl auch Dinge finden,
die ich selbst so nicht machen würde (z.B. das Auto solange nicht waschen, bis der Dreck von selbst abfällt).

Wie aber arrangiert man sich? Muss dann jeder Kompromisse eingehen und sich von bestimmten Gewohnheiten trennen, weil der Partner etwas nicht gut findet? Spielt sich das irgendwie automatisch ein? Man kann ja nicht jede Angelegenheit ewig diskutieren.
Streichen wir das Zimmer jetzt gelb oder blau? Oder mischen wir beides und streichen es grün?
Kaufen wir den billigen Fernseher oder den teuren?
Fahren wir in Urlaub oder nicht? Und falls ja, dahin oder dorthin?

Endlose Liste. Der eine sagt so, der andere so. Ich kann mir Lösungen nur so vorstellen, dass man entweder immer Kompromisse findet oder eben streitet, bis einer recht bekommt bzw. bis der andere nachgibt. Der Klügere gibt aber nur solange nach, bis er selbst der Dumme ist.
Nicht umsonst heißt es, der Kompromiss ist der Feind der Entscheidung.

Da ich mich seit fast 33 Jahren kenne, weiß ich, dass ich in solchen Situationen meistens den kürzeren ziehe. Soll heißen, ich mache Dinge, auch gegen meinen Willen, weil mich andere Personen nur allzu gut überreden können und ich keine Argumente entgegensetzen kann.
Es hat sich immerhin gebessert in den letzten Jahren. Früher habe ich tatsächlich beim Kleidungskauf auf die Ratschläge der Verkäuferin gehört und mich zu Hause geärgert, wie ich das denn nur kaufen konnte. Heute wünsche ich keinerlei "Beratung" beim Kleidungskauf, sondern sage der Verkäuferin dass ich keine Hilfe benötige und meine Kleidung selbst aussuche.

Die Verkäuferin kann ich wegschicken, aber nicht meine Partnerin ... Wie wird man sich denn bei den ganzen Entscheidungen einig?
Im Idealfall ticken beide dermaßen gleich, dass beide ohnehin das gleiche wollen, aber das ist wohl Illusion.

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 12. Januar 2020, 12:18

In praktischen sachen, und unwichtigeren sachen, würde ich schon kompromisse schließen.

Wann es auf lebensziele, wertvorstellungen, große charakterlichen änderungen ankommt, eher nicht.

Ich würde zum beispiel als atheist nie zu einen religion konvertieren.
Wenn sie nicht allzu orthodox ist, und mich sein lasst, kann sie zum beispiel gerne ohne mich zur kirche gehen, aber ich mache da nicht mit, und wird auch meinen meinung über den ganzen nicht verstecken, wann es mal auseinandersetzungen gäbe.

Auch zu einen LMS-persönlichkeit würde ich für niemanden konvertieren.

Wenn die frau mich nicht mag so wie ich bin, wieso ist sie dann überhaupt mit mir zusammen?

Das was passt genießen, und sich gegenseitig frei lassen und respektieren wo es nicht passt.
Und wann das nicht ausreicht, ist es offensichtlich nicht der richtige; ich könnte so was auch nicht mit jeder beliebiger frau.

Aber gut, als nicht beziehungserfahrener bin ich da eine leihe.

Hatte aber in meinen eltern, und anderen in der direkte familie, sehr gute und destruktive beispiele was passiert wann es auf der ebene nicht passt - zwangsreligionskonvertierungen, zwangs-swingerclub-besuche mit gewalt bei fehlenden kooperation, und was dies mehr sei.
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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Brax » Sonntag 12. Januar 2020, 12:19

Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
Und zwar befürchte ich - bei allen positiven Seiten einer Beziehung - dass meine Partnerin versuchen könnte, mich in gewissen Dinge "umzuerziehen". Auch wenn sie das "nur gut" meint.
Sie kann dich nur "umerziehen", wenn du es mitmachst.

Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
Was mache ich, wenn sie z.B. sagt: "Das hier kaufst du besser nicht mehr, das ist ungesund."
Es trotzdem kaufen und einen Streit riskieren? Heimlich kaufen und unterwegs essen? Tatsächlich nicht mehr kaufen?
Wenn du bei solchen Lappalien wie ne Tüte Chips kaufen und essen schon mit Heimlichkeiten anfangen musst, kannst du die Beziehung gleich vergessen.

Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
Wie aber arrangiert man sich? Muss dann jeder Kompromisse eingehen
Ja. Also ich schätze mal, dass eine Beziehung immer Kompromisse erfordert. Nur ist natürlich die Frage, ob es wirklich notwendige Kompromisse sind, damit ein Zusammenleben gelingt, und mit denen du auch gut leben kannst, oder ob du dich herumkommandieren lässt. Letzteres muss natürlich nicht sein.

Es ist sicher hilfreich, wenn einem bewusst ist, warum man etwas haben oder auf eine bestimmte Weise machen will und wie wichtig das einem ist. Kann man auch darauf verzichten? Oder fühlt sich das dann ganz schlecht an? Gilt für beide.

Aber wenn es um so Minikram geht wie Kleidung oder Essen - in anderen Worten: mein Partner mir vorschreiben will, was ich essen und was ich anziehen darf - dann würde ich es lieber lassen.

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Sususus » Sonntag 12. Januar 2020, 12:29

Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
Wie aber arrangiert man sich? Muss dann jeder Kompromisse eingehen und sich von bestimmten Gewohnheiten trennen, weil der Partner etwas nicht gut findet? Spielt sich das irgendwie automatisch ein? Man kann ja nicht jede Angelegenheit ewig diskutieren.
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Endlose Liste. Der eine sagt so, der andere so. Ich kann mir Lösungen nur so vorstellen, dass man entweder immer Kompromisse findet oder eben streitet, bis einer recht bekommt bzw. bis der andere nachgibt. Der Klügere gibt aber nur solange nach, bis er selbst der Dumme ist.
Nicht umsonst heißt es, der Kompromiss ist der Feind der Entscheidung.
Kompromisse gehören nunmal zum Leben dazu. Ich sehe das aber auch gar nicht so negativ: Kompromiss heißt doch, dass beide mit einer Lösung/ Variante zufrieden sind. Und das ist doch dann genauso gut wie die allein getroffene Entscheidung, die möglicherweise von dem abweicht.
Nach ein paar Metern fand ich in einer Apotheke einen Geldautomaten, doch ich gab die falsche Geheimzahl ein. [...] Ich war nicht besonders besorgt, meine Karte war ja nicht beschädigt, sondern eher traurig: Ich hatte einfach meine Geheimzahl vergessen. (Teju Cole: Open City)

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Hanuta » Sonntag 12. Januar 2020, 12:40

Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
Und zwar befürchte ich - bei allen positiven Seiten einer Beziehung - dass meine Partnerin versuchen könnte, mich in gewissen Dinge "umzuerziehen". Auch wenn sie das "nur gut" meint. Umgekehrt gilt das natürlich auch für ABinen, die einen Partner finden.
Gewisse "Vorzüge", die das ABtum letztendlich mit sich bringt, könnten dann vorbei sein.
Das tut nahezu jeder irgendwann in der Beziehung. Der Punkt ist eher, ob du es mit dir machen lässt.
Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
Prädestiniert sind natürlich die Bereiche Gesundheit, Umwelt, Kleidung etc.
Was mache ich, wenn sie z.B. sagt: "Das hier kaufst du besser nicht mehr, das ist ungesund."
Es trotzdem kaufen und einen Streit riskieren? Heimlich kaufen und unterwegs essen? Tatsächlich nicht mehr kaufen?
Das wäre für mich gar keine Diskussion wert. Wenn das meine Freundin wäre würde ich da gar keine Kompromisse machen. Das ist doch mein Ding und hat sie nicht zu interessieren.
Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
Wie aber arrangiert man sich? Muss dann jeder Kompromisse eingehen und sich von bestimmten Gewohnheiten trennen, weil der Partner etwas nicht gut findet? Spielt sich das irgendwie automatisch ein? Man kann ja nicht jede Angelegenheit ewig diskutieren.
Streichen wir das Zimmer jetzt gelb oder blau? Oder mischen wir beides und streichen es grün?
Kaufen wir den billigen Fernseher oder den teuren?
Fahren wir in Urlaub oder nicht? Und falls ja, dahin oder dorthin?
Optimalerweise habt ihr natürlich eine ähnliche Einstellung zu den meisten Dingen und die wenigen, wo es wirklich grundverschiedene Ansichten gibt, könnte man ja tatsächlich mit Kompromissen beipflichten.
Wenn ihr überall sehr unterschiedlich seid, dann werdet ihr wahrscheinlich auch keine lange Beziehung mehr führen.
Gibt ja so einige Pärchen, die schon einige Jahre zusammen sind und dann zusammenziehen und die Beziehung den Bach runtergeht, weil beide zu unterschiedlich für den Alltag sind.
Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
Endlose Liste. Der eine sagt so, der andere so. Ich kann mir Lösungen nur so vorstellen, dass man entweder immer Kompromisse findet oder eben streitet, bis einer recht bekommt bzw. bis der andere nachgibt. Der Klügere gibt aber nur solange nach, bis er selbst der Dumme ist.
Nicht umsonst heißt es, der Kompromiss ist der Feind der Entscheidung.
Da liegt es denke ich auch immer an den Menschen selbst wie kreativ sie sind bzgl. der Kompromisse. Ich denke die meisten Dinge kann man gut regeln.

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Swenja » Sonntag 12. Januar 2020, 12:45

mMn ist ein Kompromiss auch eine Entscheidung - und zwar die, von beiden Seiten, aufeinander zuzugehen
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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 12. Januar 2020, 13:01

Swenja hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 12:45
mMn ist ein Kompromiss auch eine Entscheidung - und zwar die, von beiden Seiten, aufeinander zuzugehen
Das ist auch OK.

Kenne aber viele beispiele von Du machst jetzt dasjenige was ich dir befehle, oder sonnst gibt es repressailen....

Kompromisse funktionieren nur wenn diese beiderseits auf freiwilliger basis stattfinden.

Nicht wenn diese mit drohungen abgezwungen werden.
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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von mak1 » Sonntag 12. Januar 2020, 13:06

Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
...
Prädestiniert sind natürlich die Bereiche Gesundheit, Umwelt, Kleidung etc.
...
Wie Susus, Brax und Swenja oben schon schrieben, eine Beziehung ist ein ständiger Kompromis. Mal gibt der eine mal der andere nach. Es kann durchaus schön und interessant sein Kompromisse einzugehen.
Wenn eine Seite sich aber der Kompromisse wegen verbiegen muss, taugt die Beziehung wenig.
Swenja hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 12:45
mMn ist ein Kompromiss auch eine Entscheidung - und zwar die, von beiden Seiten, aufeinander zuzugehen
Stichwort Klamotten: Vor Jahren hatte ich eine einfarbige Phase. Ich fand mich in Brauntönen besonders wohl. Meine damalige Freundin wollte mir immer farbige Hemden, Hosen und Jacken andrehen. Eines Tages gab es einen VHS-Kursus zu Farbberatung. Ich wollte wissen wer denn nun mit seiner Ansicht falsch lag und machte mit. Du wirst Dich wundern, ich war der einzige Mann zwischen etwa 12 Frauen meistens gesetzteren Alters. Es wurden verschiedenfarbige Schals über die Schultern gelegt und man wurde gefragt wie man sich mit der Farbe fühle. Nun, es gab einige Farben (nicht braun) mit denen ich mich gut fühlte. Seither habe ich farbigere Hemden, Hosen und Jacken und fühle mich sehr gut dabei.
Mir wurde gesagt, ich hätte auch eine bessere Ausstrahlung dadurch.

Also, Mut zu Veränderungen und Versuchen.
Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
...
Im Idealfall ticken beide dermaßen gleich, dass beide ohnehin das gleiche wollen, aber das ist wohl Illusion.
Nein, das ist keine Illusion. Das gibt es wirklich.
Zuletzt geändert von mak1 am Sonntag 12. Januar 2020, 13:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 12. Januar 2020, 13:08

Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 11:47
Natürlich dürfen alle antworten, auch die, die in meiner Situation sind (HC+AB).

Und zwar befürchte ich - bei allen positiven Seiten einer Beziehung - dass meine Partnerin versuchen könnte, mich in gewissen Dinge "umzuerziehen". Auch wenn sie das "nur gut" meint. Umgekehrt gilt das natürlich auch für ABinen, die einen Partner finden.
Gewisse "Vorzüge", die das ABtum letztendlich mit sich bringt, könnten dann vorbei sein.

Prädestiniert sind natürlich die Bereiche Gesundheit, Umwelt, Kleidung etc.
Was mache ich, wenn sie z.B. sagt: "Das hier kaufst du besser nicht mehr, das ist ungesund."
Es trotzdem kaufen und einen Streit riskieren? Heimlich kaufen und unterwegs essen? Tatsächlich nicht mehr kaufen?
Bin zwar HC, aber mein komplettes Umfeld ist seit langen verpartnert. Solche Umerziehungen habe ich dort leider sehr oft mitbekommen. Die extremsten Beispiele: Missionierung zum Vegetarier werden, Hobby aufgeben müssen weil "zu kindisch" (zocken), Hobby aufgeben müssen weil "zu riskant" (Motorrad), keine sexy Kleidung mehr tragen (weil sie ja verpartnert ist und sie nicht mehr andere Männer beeindrucken braucht, so die Begründung). Die ersten drei Punkte wurden von Frauen an Männern verfügt, der letzte Punkt von einem Mann an eine Frau.
Und weil ich keinerlei Lust haben, meinen Alltag nach anderen auszurichten, strebe ich keine Beziehung an. Wenn für dich Anpassungen und Unterordnung auch so schlimm ist und schon ein Kleidungsstück oder eine Tüte Chips zum Problem werden kann, dann weiß ich nicht, ob eine Beziehung im klassischen Sinne (d.h. mit zusammen wohnen und Alltag teilen) dir so gut tun würde. Vllt. besser LAT (living apart together) oder eine Fernbeziehung?
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Wölkchen » Sonntag 12. Januar 2020, 13:21

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:08
Wenn für dich Anpassungen und Unterordnung auch so schlimm ist und schon ein Kleidungsstück oder eine Tüte Chips zum Problem werden kann, dann weiß ich nicht, ob eine Beziehung im klassischen Sinne (d.h. mit zusammen wohnen und Alltag teilen) dir so gut tun würde. Vllt. besser LAT (living apart together) oder eine Fernbeziehung?
Also ich finde es nicht gut, Pferdedieb jetzt schon solche möglichen Probleme einzureden, wenn er noch nichtmal jemanden hat, mit dem er sich eine Beziehung vorstellen könnte. Die genannten Probleme treten, wie du selber sagst, ja meist erst mit dem Zusammenleben auf, und bis dahin hat Pferdedieb sicher noch jede Menge Zeit. Außerdem, nur weil es so passieren kann wie den Personen in deinem Umfeld, heißt es ja nicht dass es zwingend so sein muss.

Von daher, lieber Pferdedieb, würde ich mir an deiner Stelle jetzt nicht so große Sorgen um Dinge machen, die noch gar nicht da sind. Lass das doch einfach auf dich zukommen. Sollte sich später irgendwann rausstellen, dass du richtig danebengegriffen hast, kannst du die Beziehung doch immer noch überdenken. Als AB macht man sich immer riesige Gedankenkonstrukte wie irgendwas eventuell sein oder schief gehen könnte, die einen nur noch mehr blockieren, als man ohnehin schon ist.
Brax hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 12:19
Sie kann dich nur "umerziehen", wenn du es mitmachst.
Sehe ich auch so.

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Sususus » Sonntag 12. Januar 2020, 13:24

mak1 hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:06
Wie Susus, Brax und Swenja oben schon schrieben, eine Beziehung ist ein ständiger Kompromis. Mal gibt der eine mal der andere nach. Es kann durchaus schön und interessant sein Kompromisse einzugehen.
Wenn eine Seite sich aber der Kompromisse wegen verbiegen muss, taugt die Beziehung wenig.
Kompromiss heißt für mich aber gerade NICHT, dass sich eine der Parteien verbiegen muss oder eine nachgeben muss.
Person 1 findet Variante A am allerbesten, Person 2 Variante B. Und dann gibt es aber noch Variante C, mit der beide zufrieden sind.

Eine Freundin von mir kommt immer zu spät, ich bin immer pünktlich und mich nervt das, weil ich warten muss. Inzwischen holt sie mich zuhause ab und ich muss nicht mehr auf sie warten, sondern kann dann noch andere Sachen machen. So hat keiner "nachgegeben" und beiden gehts gut.
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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von klecks » Sonntag 12. Januar 2020, 13:25

Pferdedieb: Aus meiner Sicht und Erfahrung ist der Prozess der Aushandlung des alltäglichen Klein-Kleines ein wesentlicher Teil von Beziehung. Dabei lernt man sich und den anderen sehr gut kennen ...

Viele wehren sich dagegen, "umerzogen" zu werden (seltener "umzuerziehen"). Dem entgegen fand ich in einem Hochzeitsratgeber explizit als einen "Vertragspunkt" für eine funktionierende Partnerschaft: Ich bin bereit zu lehren und zu lernen. Und das meinte genau das: Ich nehme die Spiegelung des anderen nicht als Angriff wahr, sondern als Angebot, mich mit mir und uns auseinanderzusetzen. Warum stört den anderen etwas, mich aber nicht? Warum stört es mich auch, aber ich kann es nicht so einfach ändern? ... Welche Wirkung hat es, wenn ich etwas ändere auf Vorschlag meines Partners etc.

Der Satz: "Du musst mich akzeptieren, wie ich nunmal bin" - ist ein Totschlagargument, geeignet, einen notwendigen Kommunikationsprozess zu stoppen oder dauerhaft zu beenden.

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Hanuta » Sonntag 12. Januar 2020, 13:26

Wölkchen hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:21
Von daher, lieber Pferdedieb, würde ich mir an deiner Stelle jetzt nicht so große Sorgen um Dinge machen, die noch gar nicht da sind. Lass das doch einfach auf dich zukommen. Sollte sich später irgendwann rausstellen, dass du richtig danebengegriffen hast, kannst du die Beziehung doch immer noch überdenken. Als AB macht man sich immer riesige Gedankenkonstrukte wie irgendwas eventuell sein oder schief gehen könnte, die einen nur noch mehr blockieren, als man ohnehin schon ist.
Ich finde allgemein, dass Pferdedieb da erstmal nochmal an seinem eigenen Selbstwert arbeiten sollte, denn mit den genannten Voraussetzungen ist es erstmal überhaupt schwierig eine Frau für sich zu begeistern und im weiteren ist man sehr davon abhängig wie die Frau mit einem umgeht. Das sind jedenfalls meiner Meinung nach keine guten Voraussetzungen eine Beziehung zu führen.
Nicht dass er sich dann komplett nach der Frau richtet und sie ihn am Ende sogar noch betrügt und fallen lässt, weil er mit sich sowieso alles machen lässt.

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von pink_raven » Sonntag 12. Januar 2020, 13:30

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:08
Bin zwar HC, aber mein komplettes Umfeld ist seit langen verpartnert. Solche Umerziehungen habe ich dort leider sehr oft mitbekommen. Die extremsten Beispiele: Missionierung zum Vegetarier werden, Hobby aufgeben müssen weil "zu kindisch" (zocken), Hobby aufgeben müssen weil "zu riskant" (Motorrad), keine sexy Kleidung mehr tragen (weil sie ja verpartnert ist und sie nicht mehr andere Männer beeindrucken braucht, so die Begründung). Die ersten drei Punkte wurden von Frauen an Männern verfügt, der letzte Punkt von einem Mann an eine Frau.
Das ist jetzt aber auch die Frage, sieht das nur für dich von außerhalb so aus, als hätte der eine Partner dem anderen etwas vorgeschrieben oder war das eine gemeinschaftliche Entscheidung??
Thema zocken -> hat sie ihm das verboten oder hat er nur in einer Beziehung plötzlich besseres zu tun und verbringt seine Zeit lieber mit ihr?
Thema Motorrad fahren -> hat sie ihm das verboten oder hat sie vielleicht einen Bruder/Vater/... der bei einem Motorrad-Unfall schwer verunglückt oder gestorben ist und hat ihn darum gebeten das zu lassen, weil sie schreckliche Angst um ihn hat? Und er hat beschlossen, dass ihm Motorrad fahren dann doch nicht soo wichtig ist?

Ich will ja nicht bestreiten, dass es solche "Verbote" geben mag, es ist nur von außen schwer zu sagen, was in der Beziehung wirklich passiert und ob sich nicht beide darauf geeinigt haben, ohne dass sich einer verbiegen oder aufgeben muss.
Nicht jede Veränderung ist eine Verbesserung, aber wenn sich etwas verbessern soll, muss sich etwas verändern!

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 12. Januar 2020, 13:47

pink_raven hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:30
Ich will ja nicht bestreiten, dass es solche "Verbote" geben mag, es ist nur von außen schwer zu sagen, was in der Beziehung wirklich passiert und ob sich nicht beide darauf geeinigt haben, ohne dass sich einer verbiegen oder aufgeben muss.
Bei mir in der familie waren es verbote.
Und hat der eine 95% der kompromisse machen müßen (sprich sich verbiegen müssen), gegen 5 % an der andere seite.

Das problem ist meist ein ungleiches machtsverhältnis.
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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von ComebackCat » Sonntag 12. Januar 2020, 13:59

Wölkchen hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:21


Von daher, lieber Pferdedieb, würde ich mir an deiner Stelle jetzt nicht so große Sorgen um Dinge machen, die noch gar nicht da sind. Lass das doch einfach auf dich zukommen. Sollte sich später irgendwann rausstellen, dass du richtig danebengegriffen hast, kannst du die Beziehung doch immer noch überdenken.
Aber wäre doch eigentlich besser, wenn er schon vorher vermeidet, richtig daneben zu greifen.
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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von pink_raven » Sonntag 12. Januar 2020, 14:06

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:47
pink_raven hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:30
Ich will ja nicht bestreiten, dass es solche "Verbote" geben mag, es ist nur von außen schwer zu sagen, was in der Beziehung wirklich passiert und ob sich nicht beide darauf geeinigt haben, ohne dass sich einer verbiegen oder aufgeben muss.
Bei mir in der familie waren es verbote.
Und hat der eine 95% der kompromisse machen müßen (sprich sich verbiegen müssen), gegen 5 % an der andere seite.

Das problem ist meist ein ungleiches machtsverhältnis.
(Und ich habe davon reichlich beispiele gesehen...)
Ja gut, das wäre keine Beziehung, die ich führen will. :fessel: Ich will eine Beziehung auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt. Das beisst sich aber mit Verboten und Machtspielchen. :peitsche:
Nicht jede Veränderung ist eine Verbesserung, aber wenn sich etwas verbessern soll, muss sich etwas verändern!

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Brax » Sonntag 12. Januar 2020, 14:09

Wölkchen hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:21
Von daher, lieber Pferdedieb, würde ich mir an deiner Stelle jetzt nicht so große Sorgen um Dinge machen, die noch gar nicht da sind. Lass das doch einfach auf dich zukommen. Sollte sich später irgendwann rausstellen, dass du richtig danebengegriffen hast, kannst du die Beziehung doch immer noch überdenken. Als AB macht man sich immer riesige Gedankenkonstrukte wie irgendwas eventuell sein oder schief gehen könnte, die einen nur noch mehr blockieren, als man ohnehin schon ist.
Da muss ich Hanuta beipflichten: Einfach nur darauf warten, dass es in der Beziehung schwierig wird, ist jetzt auch nicht die optimale Lösung. Pferdedieb hat ja schon gemerkt, dass er häufig den Kürzeren zieht. Also hat er ein Problem (und das nicht nur in einer möglichen Beziehung). Wenn man sich so gar nicht durchsetzen kann und dann wahrscheinlich auch nicht so richtig seine Meinung und Wünsche äußert, dann entscheiden eben einfach die Anderen für einen, d.h. wenn eine Frau in dem Fall Entscheidungen für ihn trifft oder jede Meinungsäußerung ihrerseits für ihn zum Befehl wird, dann muss er nicht unbedingt "daneben gegriffen" haben, sondern die Frau füllt einfach das, wo von seiner Seite aus nur Leere ist.

Ich würde Pferdedieb raten, immer wieder zu reflektieren, wenn Entscheidungen anstehen oder andere etwas von ihm wollen, was er selbst wirklich will, wie sehr er es will, ob er darauf verzichten kann (oder nicht), welche anderen Varianten davon sich für ihn auch gut anfühlen würden, etc. und dem eigenen Gefühl dann treu zu bleiben. Man muss nicht immer seinen Kopf durchsetzen, aber man sollte sich auch nicht selbst verraten.
Das zu lernen ist sehr wichtig für eine Beziehung (und für alle anderen Beziehungen, die man mit wem auch immer hat - Freunde, Verwandte, etc.)

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:08
Und weil ich keinerlei Lust haben, meinen Alltag nach anderen auszurichten, strebe ich keine Beziehung an. Wenn für dich Anpassungen und Unterordnung auch so schlimm ist...
Wäre es nicht das lohnenswertere Ziel, zu lernen 1) zu unterscheiden, was einem wirklich wichtig ist und was nicht so sehr und 2) zu sich selbst zu stehen und sich auch mal durchsetzen zu können? Dann kann man auch befriedigende Kompromisse finden. Und wenn nicht, dann passt es halt nicht und man sucht sich jemand Passenderes.

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Wölkchen » Sonntag 12. Januar 2020, 14:12

ComebackCat hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 13:59
Aber wäre doch eigentlich besser, wenn er schon vorher vermeidet, richtig daneben zu greifen.
Schon, aber diese Einstellung "ich bleibe besser Single, dann kann es mir garantiert nicht passieren dass meine hypothetische Partnerin versucht mich umzuerziehen" ist zwar technisch richtig aber nicht gerade förderlich, wenn man an sich doch eine Beziehung möchte.
Und auch mit Partner erkennt man das nicht immer sofort. Ich hab im Freundeskreis ein paar Beziehungen erlebt, die mit dem Zusammenziehen den Bach runter gingen (und dann auch zur Trennung geführt haben). Das kann man vorher nicht so absehen.

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Re: Umerziehung - Veränderungen - Kompromisse

Beitrag von Brax » Sonntag 12. Januar 2020, 14:20

Wölkchen hat geschrieben:
Sonntag 12. Januar 2020, 14:12
Das kann man vorher nicht so absehen.
Doch, eigentlich schon. Wenn er sich jetzt schon nicht durchsetzen kann, wird er es bei einer Partnerin auch nicht können. Deswegen sollte er es lernen.

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