Auf dem Dorf ist das so.

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LonesomeCoder
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Re: Auf dem Dorf ist das so.

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 14. November 2019, 18:49

Egil hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 18:29
Nicht nur in den Mittelgebirgen. Wenn ich mir überlege, wie viele Betriebe hier in den letzten Jahren aufgehört haben...
Bei den Preisen für z.B. Milch oder Kälber wundert mich das nicht.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Auf dem Dorf ist das so.

Beitrag von Egil » Donnerstag 14. November 2019, 19:09

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 18:49
Egil hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 18:29
Nicht nur in den Mittelgebirgen. Wenn ich mir überlege, wie viele Betriebe hier in den letzten Jahren aufgehört haben...
Bei den Preisen für z.B. Milch oder Kälber wundert mich das nicht.
Uns gibt es nur noch, weil meine Großeltern vor über 50 Jahren in die Direktvermarktung und Gemüsehandel einfestiegen sind. Ein "normaler" landwirtschaftlicher Betrieb < 20ha ist schon seit Ewigkeiten nicht mehr rentabel.
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Re: Auf dem Dorf ist das so.

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 14. November 2019, 19:27

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 18:49
Bei den Preisen für z.B. Milch oder Kälber wundert mich das nicht.
Siehe auch Link hier -> viewtopic.php?f=16&t=11641&p=1150253#p1150253
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Re: Auf dem Dorf ist das so.

Beitrag von Melli » Donnerstag 14. November 2019, 23:28

Peter hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 09:38
Zum Beispiel durch Logik. [...]
Ich fasse es nicht. Was erzählen einem diese Landpomeranzen da? 🍊

Wenn sie austesten wollten, wie fassungsloses Entsetzen ist, dann hätten sie diese Nummer mal bei ihren eigenen Dorfältesten abziehen sollen (wo die doch bestimmt über alle Zweifel erhaben anständig sind) 😡

Oder werde ich jetzt hier gerade in diesem Thread veräppelt? Auf wen soll ich mich denn jetzt noch verlassen? 🙎🏾‍♀️
Cal hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 10:42
wie es im Studentenwohnheim zur Sache ging.
Vielleicht besser, daß ich von solchen Gepflogenheiten nichts mitbekommen habe. Ich wäre schreiend davongerannt 😱
Löcher in die Wand starren ist nur eine weitere Art, Mauern einzureißen.

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Re: Auf dem Dorf ist das so.

Beitrag von eggi » Mittwoch 4. Dezember 2019, 14:00

Cal hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 10:42
Ich komme selber vom Dorf und habe in der Großstadt studiert.
Den Eindruck, dass die Dorfbevölkerung zu übermäßigem Partnerwechsel neigt, teile ich so gar nicht - allein schon, weil sich eben alle kennen. Anonym schnell einen ONS mitnehmen ist hier fast unmöglich. Dagegen stand ich als Landei sprachlos da, als ich erlebt habe, wie es im Studentenwohnheim zur Sache ging.
+1
Bestimmt mit ein Grund warum ich immer noch HC-AB bin ist, dass ich schon immer einer war :wuetend:
Hat man diesen Ruf einmal weg, bekommt man ihn nicht mehr los und tut sich umso schwerer, etwas daran zu ändern, s.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 12:57
Mein Eindruck ist, dass es in Dörfern deutlich weniger AB-Anteil als in Städten gibt, diese aber umso festgefahrener sind. Etwa, weil sie es nicht schaffen, nachträglich in eine meist schon in jungen Jahren gebildete Clique zu kommen oder es nach einem ruinierten Ruf es nicht mehr schaffen, Anschluss zu finden. Selbst wenn sie sich geändert haben. Können es ja gar nicht zeigen, weil sie wegen dem alten Image keiner will. In der Anonymität einer Großstadt kann ein Neuanfang einfacher sein.
Ich würde sagen, je integrierter und angepasster jemand in der dörflichen Gemeinschaft lebt, desto eher entspricht er auch dem klassischen Rollenbild und hat teils in seinem Leben nur einen einzigen (Sexual-)Partner. Da kenne ich genügend Beispiele, quer durch alle Altersschichten.
AB zu sein gehört natürlich wiederum auch nicht zum klassischen Rollenbild, aber auch diese existierten schon immer am Rande der dörflichen Lebensgemeinschaft, jedenfalls eher als Leute mit vielen Partnerschaften :mrgreen: .

"Stadtmenschen" oder halt "unangepasste Dorfmenschen" interessiert es weniger, was die Umwelt von einem denkt. So lassen sich diese Personengruppen viel ungehemmter auf neue Kontakte ein.

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 15:22
Und dann gibt es Gegenden, wo schon immer auch Arbeiter waren, weil der Conti oder der Pirelli dort ein Werk hat. Und diese kleinen Orte und ländlichen Gegenden werden immer weniger attraktiv, weil sich dort Einkommensschwache sammeln.
Das mit dem Werk in der Nähe trift voll und ganz auf meine Region zu. Hier arbeitet ein Großteil derer, die nicht noch irgendwie in der Landwirtschaft tätig sind, vor allem bei Automobilherstellern oder -Zulieferern. Viele andere Möglichkeiten gibt es dann aber auch nicht.
Dass diese Firmen einkommensschwache Familien an- bzw. heranziehen, kann ich allerdings so gar nicht bestätigen.
Da gehen selbst die "einfacheren (Schicht-)Arbeiter" nicht selten inkl. Prämien mit 60.000 Euro netto und mehr im Jahr nach Hause.
Extrem viel mehr verdienen auch die meisten langjährig angestellten Ingenieure nicht.

Auffällig ist, dass hierzulande zumindest Männer oft das Elternhaus nie so richtig verlassen.
Die einen beziehen zumindest für die Zeit des Studiums eine Zweitwohnung im Studienort, sind aber trotzdem fast jedes Wochenende im Elternhaus (trotz der vermeintlich größeren Freiheit in Sachen Beziehung). Die anderen ziehen überhaupt nie aus. Gefühlt 80% beider Gruppen bauen nach erfolgreichem Start ins Berufsleben entweder irgendwann das Elternhaus um oder im Dorf selbst neu. Die Partnerin wird von irgendwo aus der Gegend angelockt. Umgekehrte Fälle gibt es, sind aber weit seltener.
Mietwohnungen gibt es so gut wie gar keine. Hier hat fast jeder Wohneigentum (was auch wieder ein Beleg gegen die These mit den Einkommensschwachen ist).

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Re: Auf dem Dorf ist das so.

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 4. Dezember 2019, 17:35

eggi hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 14:00
Mietwohnungen gibt es so gut wie gar keine. Hier hat fast jeder Wohneigentum (was auch wieder ein Beleg gegen die These mit den Einkommensschwachen ist).
Das ist bei mir auch so. Selbst bei Paaren, wo sie Verkäuferin in einer Bäckerei und er Lagerist ist, also sehr schlecht bezahlte Berufe.
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Re: Auf dem Dorf ist das so.

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 4. Dezember 2019, 22:01

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 17:35
Selbst bei Paaren, wo sie Verkäuferin in einer Bäckerei und er Lagerist ist, also sehr schlecht bezahlte Berufe.
Lageristen werden nicht grundsätzlich schlecht bezahlt. Es hängt davon ab, für welches Unternehmen sie arbeiten. Branchenspezifische und zumeist tarifgebundene Firmen im industriellen Bereich zahlen beispielsweise sämtlichen Mitarbeitern den gleichen Tariflohn entsprechend des vereinbarten Tarifvertrags. Egal, ob kaufmännischer Angestellter, Produktionsarbeiter, Lagerarbeiter etc.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Auf dem Dorf ist das so.

Beitrag von alex321 » Donnerstag 5. Dezember 2019, 18:31

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 11:02
Was ich bestätigen kann: Heirat und erstes Kind kommen auf dem Dorf oft schon mit 20 Jahren, teils sogar schon früher. Liegt aber dran, dass dort die meisten Leute Haupt- und Realschüler mit Ausbildung sind, die schon so jung in den Beruf einsteigen. Akademiker, die erst später in den Beruf einsteigen und damit meist auch erst später mit der Familienplanung beginnen, ziehen meist nach dem Abi mangels Möglichkeiten zum Studium/Job weg. Auch sagen manche Zahlen: je gebildeter, desto älter ist jemand im Schnitt beim ersten Sex. Hauptschüler sollten den ersten Sex im Schnitt demnach schon mit 14 haben, Realschüler mit 15 und Gymnasiasten erst mit 17.
Ja, auch von Teeny-Schwangerschaften habe ich was mitbekommen. Aber diese gibts in Städten auch, nur da bekommt man es wegen der größeren Anonymität nicht so sehr mit.

Kurz: die Unterschiede scheinen also nicht direkt auf Stadt vs. Dorf zurückzuführen sein, sondern auf den wegen dem Job- und Kulturangebot dort deutlich höhereren Akademikeranteil in den Städten.
Das kann ich bestätigen. Ich bin auch auf dem Land aufgewachsen und die Leute die studierten oder sonst irgendwie Karriere gemacht haben sind alle in oder in die Umgebung von Städten gezogen. Zurückgeblieben sind die die am Land sesshaft werden wollten. Wenn man mit 18 schon einen fixen Wohnort und Job hat, kann man natürlich viel früher eine Familie gründen. In der Stadt gibts das genauso, nur sind hier auch all die Studenten und Karrieremenschen aus der Region versammelt die viel später eine Familie gründen.

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