Minderwertigkeitsgefühle

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Daniel84
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Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Daniel84 » Sonntag 10. November 2019, 23:06

Ich empfinde es in vielerlei Hinsicht als äußerst unbefriedigend, keine Beziehung zu haben. Was mich am meisten belastet ist jedoch nicht mal der Zustand und die damit einhergehenden Einschränkungen an sich (obwohl die schon schlimm genug sind), sondern die Minderwertigkeitsgefühle, die mir dadurch entstehen. Ich fühle mich als Mann wertlos und als Versager, unfähig bei den fundamentalsten Dingen des Lebens. Ich bin hochintelligent und trotzdem zu blöd oder zu abstoßend oder jedenfalls einfach nicht gut genug, das zu schaffen, was 95% der Menschen hinbekommen, viele davon mit weniger Intelligenz gesegnet als ich.

Diese Gedanken und die damit einhergehenden Gefühle sind natürlich alles andere als hilfreich, weder um sich einigermaßen gut zu fühlen noch um Frauen kennenzulernen. Mich würde deshalb interessieren:

Kennt sonst noch jemand solche Gedanken?

Wenn ja, wie geht Ihr damit um?

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Melli » Montag 11. November 2019, 00:02

Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
Kennt sonst noch jemand solche Gedanken?
Ja, hatte ich auch zeitweise.
Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
[...] das zu schaffen, was 95% der Menschen hinbekommen, viele davon mit weniger Intelligenz gesegnet als ich.
Man wird zu sehen haben, daß das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.
Löcher in die Wand starren ist nur eine weitere Art, Mauern einzureißen.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Nonkonformist » Montag 11. November 2019, 06:11

Minderwertigkeitsgefühle hatte ich nie - hat vielleicht auch damit zu tun das sich ab und zu auch mal frauen in mich verliebt haben.

Ich betrachte verlieben, anbahung & co eher als emotionalen sachen die mit intelligenz wenig zu tun haben.
Ich glaube nicht das es zufall ist das sich hier im AB-treff vor allem die verkopften so schwer tun.,,,
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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Versingled » Montag 11. November 2019, 08:20

Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06

Kennt sonst noch jemand solche Gedanken?
Ja ... ging mir lange Zeit so. Wobei das bei mir eher allgemeine Gedanken waren, da kam die Beziehungslosigkeit eher nur als ein i-Düpfeli oben drauf.
Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
Wenn ja, wie geht Ihr damit um?
Ich habe inzwischen verstanden, dass der Beziehungsstatus "meinen Wert" in keinster Weise beeinflusst.
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Polarfuchs » Montag 11. November 2019, 08:31

Ja, im Gespräch mit den Normalo- Männern fühle ich irgendwie überfordert und minderwertig. Sie erzählen völlig unbekümmert von ihren langen Beziehungen, von den den Ehekrisen und gescheiterten Ehen. Dann denke ich immer, dass es nicht angemessen ist, solche intimen Details Fremden mitzuteilen. Leider traue ich mich aber immer nicht zu sagen, das ich das nicht wissen möchte.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Solalala » Montag 11. November 2019, 09:06

Ich kann es nachempfinden und habe zu meinen Zeiten als alleinstehender Herr ähnlich empfunden.

Was die Sache wieder eingeordnet hat, war der Blick auf mein Umfeld. Bei wievielen Paaren gibt es eine ungesunde interne Machtverteilung? Wie viele haben es sich in der “Pärchenhölle“ eingerichtet? Wie viele akzeptieren Umstände, die für inakzeptabel sind?

Im Anschluss hieran sind nicht so viele übrig geblieben, dass es Grund für mich “unten“ einordnen musste.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von schmog » Montag 11. November 2019, 09:44

Immer wieder (immer noch) habe ich Minderwertigkeitsgefühle. :sadman:

Vor allem wenn ich immer wieder daran erinnert werde und im öffentlichen Raum viele Pärchen sehe.
Schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von BTVS » Montag 11. November 2019, 10:40

Also vorab gesagt hat es mit Intelligenz rein gar nichts zu tun, ob man einen Partner findet oder nicht.

Ich habe leider auch mit Minderwertigkeitsgefühlen zu kämpfen vor allem wenn ich meinen Freundeskreis sehe, die mehr und mehr heiraten und Kinder bekommen. Alles, was ich auch immer wollte.

Wie man diese Gefühle wieder verliert? Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall sollte man zuerst an sich arbeiten und zufriedener mit sich selbst werden, sonst macht man auf das andere Geschlecht nur den Eindruck, unglücklich zu sein, was nicht gerade anziehend ist.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Zwerg » Montag 11. November 2019, 14:56

Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
Ich empfinde es in vielerlei Hinsicht als äußerst unbefriedigend, keine Beziehung zu haben. Was mich am meisten belastet ist jedoch nicht mal der Zustand und die damit einhergehenden Einschränkungen an sich (obwohl die schon schlimm genug sind), sondern die Minderwertigkeitsgefühle, die mir dadurch entstehen. Ich fühle mich als Mann wertlos und als Versager, unfähig bei den fundamentalsten Dingen des Lebens. Ich bin hochintelligent und trotzdem zu blöd oder zu abstoßend oder jedenfalls einfach nicht gut genug, das zu schaffen, was 95% der Menschen hinbekommen, viele davon mit weniger Intelligenz gesegnet als ich.

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Wenn ja, wie geht Ihr damit um?
Minderwertigkeitsgefühle gründen meist in prägenden Erfahrungen der Kindheit und Jugend. Eine Verknüpfung mit der Partnerlosigkeit ist da eher "zufällig". Leider funktioniert unser Gehirn nicht nach so logischen Gesichtspunkten. Vielleicht schaffst Du es, sie zu abstrahieren, wenn Du Dir bewusst machst, dass diese Gefühle (wahrscheinlich) schon viel früher vorhanden waren bzw. entstanden sind.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Cornerback » Montag 11. November 2019, 14:58

Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
Ich empfinde es in vielerlei Hinsicht als äußerst unbefriedigend, keine Beziehung zu haben. Was mich am meisten belastet ist jedoch nicht mal der Zustand und die damit einhergehenden Einschränkungen an sich (obwohl die schon schlimm genug sind), sondern die Minderwertigkeitsgefühle, die mir dadurch entstehen. Ich fühle mich als Mann wertlos und als Versager, unfähig bei den fundamentalsten Dingen des Lebens. Ich bin hochintelligent und trotzdem zu blöd oder zu abstoßend oder jedenfalls einfach nicht gut genug, das zu schaffen, was 95% der Menschen hinbekommen, viele davon mit weniger Intelligenz gesegnet als ich.

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Wenn ja, wie geht Ihr damit um?
Ja, die Gedanken und Gefühle kenne ich sehr gut. Ich versuche den Zustand nicht persönlich zu nehmen und nicht als Urteil oder Bewertung von mir als Person zu sehen, sondern eben als Folge meiner individuellen Probleme. Dass ich einerseits meine Qualitäten nicht so gut rüberbringen kann/konnte und mich auch oft genug nicht getraut habe Risiken einzugehen, obwohl vielleicht eine kleine Chance da gewesen wäre.
Es könnte alles so einfach sein.
Ist es aber nicht.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von NBUC » Montag 11. November 2019, 16:26

Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
Ich empfinde es in vielerlei Hinsicht als äußerst unbefriedigend, keine Beziehung zu haben. Was mich am meisten belastet ist jedoch nicht mal der Zustand und die damit einhergehenden Einschränkungen an sich (obwohl die schon schlimm genug sind), sondern die Minderwertigkeitsgefühle, die mir dadurch entstehen. Ich fühle mich als Mann wertlos und als Versager, unfähig bei den fundamentalsten Dingen des Lebens. Ich bin hochintelligent und trotzdem zu blöd oder zu abstoßend oder jedenfalls einfach nicht gut genug, das zu schaffen, was 95% der Menschen hinbekommen, viele davon mit weniger Intelligenz gesegnet als ich.

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Wenn ja, wie geht Ihr damit um?
Man(n) könnte unterschreiben, dass mann ohne Partnerin minderwertig ist - zumindest in dieser Kathegorie und nach dem Urteil der Damenschaft. Das ist natürlich nichts erfreuliches ... - doppelt, wenn man in dieser Richtung besonderen Leidensdruck spürt.

Aber das ist einmal nur eine Facette, man ist nicht nur mann, sondern Mensch mit verschiedenen Facetten. Und da wäre dann zu überlegen, wie viel Anteil man da dem mann persönlich an der eigenen Gesamtheit zugestehen will, bzw. wie viel man da ggf. externen Bewertern die Deutungshoheit zugestehen will.

Wenn ich nun jetzt dringend eine Beziehung oder auch nur Sex haben wollte, dann komme ich nicht darum herum die Deutungshoheit diejenigen, von denen ich das haben will, zu akzeptieren - die Meinung von Kumpeln oder Familie, die dann ggf. sagen: du musst schon viel weniger.

Und auch bei der Zielgruppe selbst könnte ich noch einmal zu prüfen/erkunden versuchen:
- sind deren Maßstäbe/Ansprüche denn nachvollziehbar/berechtigt (wenn nicht, will ich unter den Bedingungen nun immer noch selbst?)
- sind diese Maßstäbe so deutlich, dass ich gezielt was an der Sachlage ändern könnte.
- ist es ggf. nur Bildheit der Zielgruppe oder auch mangelhafter Auftritt meiner Person (liegt also trotz Misserfolgen vielleicht gar kein Defizit oder kein nicht behebbares Defizit vor)

Die Infos zur Beurteilung dieser Aspekte in diesem Dschungel sind leider arg versteckt und dazu müsste man dann jemanden fragen, der sich im Detail, nicht nur vom theoretischen Prinzip her auskennt.
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wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Seb-X » Montag 11. November 2019, 17:26

Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
Kennt sonst noch jemand solche Gedanken?
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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Obelix » Montag 11. November 2019, 19:09

Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
Ich empfinde es in vielerlei Hinsicht als äußerst unbefriedigend, keine Beziehung zu haben.
Bis hierhin kann ich Dir folgen. Das geht mir ganz genauso.
Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
Was mich am meisten belastet ist jedoch nicht mal der Zustand und die damit einhergehenden Einschränkungen an sich (obwohl die schon schlimm genug sind), sondern die Minderwertigkeitsgefühle, die mir dadurch entstehen. Ich fühle mich als Mann wertlos und als Versager, unfähig bei den fundamentalsten Dingen des Lebens.
Dieses Minderwertigkeitsgefühl kenne ich nicht. Ich bekomme beruflich reichlich positives Feedback und bin auch im privaten Umfeld durchaus geschätzt. Insofern habe ich genügend Felder, in denen mir vermittelt wird, dass ich etwas "wert" bin. Und so mancher Familienvater war schon mal auf mich neidisch, weil ich als kinderloser Mensch so viel Zeit für Freizeitaktivitäten habe, zu denen er wegen der Verantwortung für seine Kinder nicht kommt. So langsam legen sich allerdings solche Kommentare, weil bei diesen Leuten langsam die Kinder erwachsen werden.
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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Reinhard » Montag 11. November 2019, 20:17

Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:06
Ich bin hochintelligent und trotzdem zu blöd oder zu abstoßend oder jedenfalls einfach nicht gut genug, das zu schaffen, was 95% der Menschen hinbekommen, viele davon mit weniger Intelligenz gesegnet als ich.
Intelligenz ist kontraindiziert zu Erfolg im Leben. :hierlang:
Merkwürdigerweise ...
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Tania » Montag 11. November 2019, 20:42

Reinhard hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 20:17
Intelligenz ist kontraindiziert zu Erfolg im Leben. :hierlang:
Merkwürdigerweise ...
Kommt immer drauf an, wie man "Erfolg" definiert.
Vielleicht sind intelligente Menschen einfach schwerer mit sich zufrieden?

Aber was weiss ich Dummerchen denn schon ;)

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Nonkonformist » Montag 11. November 2019, 20:57

Ich schätze mal, das alles hat mehr mit verkopftheit als mit interlligenz zu tun.
(Also, mit zuviel logik und zu wenig emotionen.)
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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Obelix » Montag 11. November 2019, 21:05

Reinhard hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 20:17
Intelligenz ist kontraindiziert zu Erfolg im Leben. :hierlang:
Merkwürdigerweise ...
Kann ich nicht bestätigen. Ich kenne diverse verbürgt hochintelligente Menschen, die einiges an Erfolgen im Leben vorweisen können - sei es im Beruf oder in Sachen Lebenspartnerschaft oder in beidem. Für einen verkorksten Lebenslauf sind andere Parameter verantwortlich.
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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Reinhard » Montag 11. November 2019, 21:11

Obelix hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 21:05
Reinhard hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 20:17
Intelligenz ist kontraindiziert zu Erfolg im Leben. :hierlang:
Merkwürdigerweise ...
Kann ich nicht bestätigen. Ich kenne diverse verbürgt hochintelligente Menschen, die einiges an Erfolgen im Leben vorweisen können - sei es im Beruf oder in Sachen Lebenspartnerschaft oder in beidem. Für einen verkorksten Lebenslauf sind andere Parameter verantwortlich.
Sind sie trotz oder wegen Intelligenz erfolgreich?

Intelligenz ist halt in erster Linie geistige Beschäftigung mit etwas. Aber eben kein Anlass zu irgendeiner Art Tun zu kommen. Und vielleicht sogar eher ein Hindernis dabei. Und das obwohl eigentlich klar ist, dass man nur mit Denken zu keinem Erfolg kommt. (Jetzt von eher engen Teilbereichen wie Mathematik abgesehen.)
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von Daniel84 » Montag 11. November 2019, 21:18

Versingled hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 08:20
Ich habe inzwischen verstanden, dass der Beziehungsstatus "meinen Wert" in keinster Weise beeinflusst.
Wie?

TheAbyss
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Re: Minderwertigkeitsgefühle

Beitrag von TheAbyss » Montag 11. November 2019, 21:33

Kennt sonst noch jemand solche Gedanken?
Na klar, wenn man sich umguckt und lauter (Ehe)Paare sieht und Freunde, wegen Beziehungen und frischem Nachwuchs, keine Zeit haben, dann wird man sehr unangenehm an die eigene Situation erinnert :cry: . Jetzt wo es früher dunkel wird und auch so langsam die Advent bzw.Weihnachtszeit näher rückt wirds noch etwas schwerer.
Wenn ja, wie geht Ihr damit um?
Naja, also ich bin froh wenn ich auf der Arbeit bin (Einzelhandel), wenn man sich mit den Kollegen(innen) unterhält bzw. flachst, dann vergisst man es. Abends einen lustigen Film schauen oder in irgendeiner Bar was trinken gehen.

Was mir leider auffällt, dass ich sehr gleichgültig gegenüber vielen Dingen werde. :sadman:

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