Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

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Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 6. November 2019, 13:56

In diesen thread ( viewtopic.php?f=1&t=25819&start=80) gab es ein interessantes nebenthema.

Peter hat gemeint, das es für einen beziehung ausreicht, wann beide Parteien Interesse haben, das beiden 'ja' zu einander sagen.

Da gab es zwei Gegenwürfe.

Der eine, das dafür eine Situation mit zwei Menschen die sich gegenseitig für einander interessieren erforderlich ist
Wann nur eine der beiden parteien 'Ja' sagt, ergibt sich keinen Beziehung.

Das zweite Problem im Raum war: wie kann man den Gegenüber einschätzen, ob diese person auch tatsächlich Interesse hat?
(Und zwar Interesse an mehr als nur Freundschaft?)
Ich habe dabei gemeint das die wenigsten Klartext reden und viel durch den Blumen impliziert wird.
Also, einen art "Sag du jetzt zuerst 'Ja'"

Sogar der Art wie gemeint würde, das man einen eigenen Thread dazu eröffnen soll, war exemplarisch:
Calliandra hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 13:06
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 12:07
Woran man merkt, dass der andere ja zu einem sagen würde, ist wieder ein anderes Thema bzw. ein Folgethema. Im Grunde ist es ein Thema, dass einen eigenen Thread benötigt, weil es ein umfangreiches Thema ist.
Solch ein Thread würde mich ungemein interessieren :flirten:
Durch die blumen:
So ein Thread wäre doch schön.
Aber ich erstelle selbst keiner.
Macht ihr das doch.
Ganz schön indirekt.

So kenne ich das auch in der anbahnung.

Der frage: wie erkennt man, was mit solchen indirekten Hints gemeint ist?
Wie erkennt man Interesse, wann diese nur indirekt angedeutet wird?

Also; anbei, der Thread.
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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Peter » Mittwoch 6. November 2019, 14:10

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 13:56
Peter hat gemeint, das es für einen beziehung ausreicht, wann beide Parteien Interesse haben, das beiden 'ja' zu einander sagen.
Na, das ist wohl die Mindestvoraussetzung, weil wenn einer nein sagt...
Wenn du einen bestimmten Punkt im Leben erreicht hast, musst du wie deine eigenen Eltern sein. Du musst dich leiten und beschützen, aber du darfst das Kind in dir nicht töten.

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Calliandra » Mittwoch 6. November 2019, 14:18

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 13:56
Durch die blumen:
So ein Thread wäre doch schön.
Aber ich erstelle selbst keiner.
Macht ihr das doch.
Ganz schön indirekt.

So kenne ich das auch in der anbahnung.


Also; anbei, der Thread.
Ja, da hast du mich erwischt :lach: :shy:
Und danke für das Eingehen auf die "indirekte" Bitte.
Vielleicht hätte es für mich gleich einen Lerneffekt gehabt, wenn du mir gesagt hättest, ich solle ihn doch eröffnen, statt es selbst zu machen. ;)

Aber im Ernst: Ich habe sogar kurz drüber nachgedacht, den Thread zu eröffnen, hatte aber das Gefühl, dass ich selbst erstmal gar nichts konstruktives dazu beitragen kann. Daher kam ich mir dann irgendwie blöd dabei vor.

Ich fand es tatsächlich in so Anbahnungssituationen immer schwierig, erstens zu deuten, wie derjenige jetzt überhaupt mir gegenüber eingestellt ist (also auch schon die Frage, ob er jetzt eigentlich an einer Beziehung oder einfach an einem Abenteuer interessiert ist) und andersrum habe ich mich dann auch selbst kaum aus der Deckung gewagt, wenn ich mit meinen Gefühlen schon weiter war. Erstens, weil mir selbst die Vorstellung einer festen Beziehung irgendwie ein mulmiges Gefühl beschert hat (obwohl ich es mir rational wünsche – absurd, ich weiß) und andererseits, weil ich es schwierig fand, mich zu öffnen, ohne eine Art Rückversicherung zu haben, dass der andere sich das dann auch wünscht.

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 6. November 2019, 14:24

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:10
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 13:56
Peter hat gemeint, das es für einen beziehung ausreicht, wann beide Parteien Interesse haben, das beiden 'ja' zu einander sagen.
Na, das ist wohl die Mindestvoraussetzung, weil wenn einer nein sagt...
Been there, done that
Macht keinerlei spaß.

Im voraus abschätzen können wie das gegenüber reagieren würde, wäre nett.
Aber meine OdBs exzellierten alle in Durch die Blumen reden.
Nix mit klartext, nur möglichen hints und andeutungen.
Ein bisschen Innuendo hier und ein mögliches Mach du doch ein schritt da.
Ich habe interesse an mir vermutet, aber genau so gut kann das alles nur bedeutungsloses dahingesagtes gewesen sein.
Sicher wann der anbahnung nur auf verbale ebene abläuft; wie kann man da einschätzen ob das alle jetzt ernst gemeint ist oder nicht?
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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Peter » Mittwoch 6. November 2019, 14:30

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:24
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:10
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 13:56
Peter hat gemeint, das es für einen beziehung ausreicht, wann beide Parteien Interesse haben, das beiden 'ja' zu einander sagen.
Na, das ist wohl die Mindestvoraussetzung, weil wenn einer nein sagt...
Been there, done that
Macht keinerlei spaß.

Im voraus abschätzen können wie das gegenüber reagieren würde, wäre nett.
Aber meine OdBs exzellierten alle in Durch die Blumen reden.
Nix mit klartext, nur möglichen hints und andeutungen.
Ein bisschen Innuendo hier und ein mögliches Mach du doch ein schritt da.
Ich habe interesse an mir vermutet, aber genau so gut können das alles nur bedeutungsloses dahingesagtes gewesen sein.
Sicher wann der anbahnung nur auf verbale ebene abläuft; wie kann man da einschätzen ob das alle jetzt ernst gemeint ist oder nicht?
Ah, verstehe jetzt wie Du das meinst. Mein "Ja" sagen war nicht wörtlich gemeint im Sinne, dass man sich wechselseitig den Willen zur Partnerschaft mündlich oder schriftlich bestätigt.

Es ging mir eher um das eigene innerliche Ja zum jeweils anderen.

Wie sich das dann eventuell nach Außen zeigt und wie beide dann zueinander kommen, ist dann das Thema dieses Threads. Denn klar, es kommt sicher gar nicht so selten vor, dass beide wollten aber trotzdem nicht zusammen kamen. Weil mindestens einer sein Interesse sehr gut verstecken konnte oder der andere dem Braten nicht getraut hat.
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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 6. November 2019, 14:47

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:30
Ah, verstehe jetzt wie Du das meinst. Mein "Ja" sagen war nicht wörtlich gemeint im Sinne, dass man sich wechselseitig den Willen zur Partnerschaft mündlich oder schriftlich bestätigt.

Es ging mir eher um das eigene innerliche Ja zum jeweils anderen.

Wie sich das dann eventuell nach Außen zeigt und wie beide dann zueinander kommen, ist dann das Thema dieses Threads. Denn klar, es kommt sicher gar nicht so selten vor, dass beide wollten aber trotzdem nicht zusammen kamen. Weil mindestens einer sein Interesse sehr gut verstecken konnte oder der andere dem Braten nicht getraut hat.
Das war aber einer meiner probleme.
Bei einige meiner OdBs habe ich vermutet, das es momente gegeben hat, das wir beiden innerich auf 'Ja' waren.
Das nur nicht so kommunizieren konnten.
(Hints das ich zuerst Ja sagen oder machen sollte, und ich der im anschluß erstarrt bin.)

Und weiter als das bin ich schon mal nie gekommen.

In wie fern mein gegenüber wirklich auf stand 'Ja' war, ist aber auch nur ein vermuten.

Zwei mal den innerlichen 'Ja' ohne der fähigkeit dieses auch zu kommunizieren, und man geht immer noch leer aus.
(Ich schätze das die beiden frauen aus meinen beispiele einfach zu den schluß gekommen sind das ich keine interesse hatte.)

Sicher bei meinen letzten Mega-OdB glaube ich das wir ständig an einander vorbei geredet haben (Sie genau so ein dauersingle wie ich mit einen sehr wahrscheinlichen bindungsangst - und die weltmeisterin in Durch die Blumen reden und Erstarren in meinen gegenwart. - Wir sind da häufig einfach beiden erstarrt, jedes mal das wir zusammen mittagspause gemacht haben, vier, fünf tagen die woche....)
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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 6. November 2019, 14:57

Calliandra hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:18
Ja, da hast du mich erwischt :lach: :shy:
Und danke für das Eingehen auf die "indirekte" Bitte.
Vielleicht hätte es für mich gleich einen Lerneffekt gehabt, wenn du mir gesagt hättest, ich solle ihn doch eröffnen, statt es selbst zu machen. ;)
Ich fand dein post dermassen treffend für Durch-die-Blumen-hints, das ich diese auch dankbar als beispiel benutzt habe.... :mrgreen:
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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Tania » Mittwoch 6. November 2019, 15:49

Ob das Gegenüber JA sagen würde, weiß ich nie. Im Zeichen-deuten bin ich nicht sonderlich gut, und mein nicht allzu optimistisches Selbstbewusstsein tendiert by default immer zu NEIN. Insofern gehe ich gefühlt immer in Vorleistung .... und wenn ich ganz großes Glück habe, renne ich eine wenigstens halb offene Tür ein.
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:30
Wie sich das dann eventuell nach Außen zeigt und wie beide dann zueinander kommen, ist dann das Thema dieses Threads.
Ich persönlich arbeite mich schrittweise vor. Wobei ich besagte Schritte nicht erst unternehme, wenn ich schon bis über beide Ohren verliebt bin, sondern schon beim ersten erwachenden Interesse. Wenn dann nix zurück kommt, kann ich gleich anfangen, besagtes beginnendes Gefühl zu töten.

Konkret fängt das mit Dingen an, die völlig harmlos sind. Auf Partys häufiger in seiner Nähe sein, das Gespräch suchen ... Wenn er dann nicht seine Freundin erwähnt oder Dinge wie "ich steh auf 25jährige Studentinnen" oder "ich würde nie was mit ner Frau mit Kindern anfangen" oder "der Typ da drüben ist soooo heiß", dann versuche ich, ein Treffen zu zweit einzufädeln. Wenn er da auch zustimmt, wird es schwierig .... dann müsste ich den Schritt aus der Friendzone raus wagen. Und da brauche ich etwas mehr Entgegenkommen ... dass er meinen Berührungen nicht ausweicht, sondern sie vielleicht sogar erwidert, dass er weitere Treffen ausdrücklich begrüßt, dass er vielleicht sogar mal selbst etwas vorschlägt, wo wir allein miteinander sind ...

Sprich, mein JA äußert sich eher als "also rein theoretisch würde ich ... wenn es Dir nix ausmacht ... ich will Dich ja nicht belästigen...." :flirten: :schuechtern: Dass ich mit einem Ring in der Hand spontan vor einem ahnungslosen Mann auf die Knie gehe oder einen Ausspruch der Kategorie "wer sind Sie und warum liegen Sie nackt in meinem Bett" provoziere, kommt eher selten vor.

In the end we only regret the chances we didn’t take, the relationships we were afraid to have, and the decisions we waited too long to make. (Lewis Carroll)

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Finnlandfreundin » Mittwoch 6. November 2019, 16:12

Irgendwie habe ich immer bei denjenigen das Gefühl, bei denen es nicht zutrifft. Wenn ich es denn geschafft habe, in Kontakt zu treten.

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Peter » Mittwoch 6. November 2019, 17:21

Generell ist es für mich hilfreich, wenn ich merke, dass sich die Dame um mich bemüht.
Ich bin da auch etwas naiv und glaube, wenn ich sie küssen darf, hat sie mich auch lieb :kopfstand: Von daher ist es auch nicht schlecht, wenn sie etwas dafür tut, mich diesbezüglich zu ermuntern.

Ich weiß, auch der Austausch von Zärtlichkeiten ist keine Garantie für einen Beziehungswunsch des anderen. Aber es ist für mich der Einstieg. Und wie es sich entwickelt, weiß man erst während es sich entwickelt.

Von daher zitiere ich mich einfach selbst aus vorherigen Diskussionen.

Bessere Antworten habe ich leider auf die Frage auch nicht. Aber vielleicht sind ein paar Anregungen für die aktuelle Diskussion dabei.
Peter hat geschrieben:
Freitag 13. März 2015, 09:58
Gerade die ersten Bälle sind ja oftmals sehr dezent. Es fällt mir schwer, dass jetzt in nachvollziehbare Worte zu fassen. Vielleicht kann ich es mit dem Wort „Exklusiv“ fassbar machen. Männer spüren es, wenn das Verhalten der Frau ihm gegenüber etwas exklusives hat. Sie redet in der Gruppe bevorzugt mit ihm. Ihr Blick in seine Augen ist tiefer und länger als bei den anderen. Ihr Lächeln ihm gegenüber ist anders, als gegenüber anderen. Wenn er raus geht um frische Luft zu schnappen, geht sie auch hinaus. Wenn alle raus gehen um Luft zu schnappen, nur er bleibt sitzen, bleibt sie auch sitzen. Spiegelt der Mann ihr Verhalten, hat das Ping Pong-Spiel in einer harmlosen, unverbindlichen Form bereits begonnen.

Manchen Männern reicht das schon um initiativ zu werden. Ich vermute, dass MAB's solche Männer meinen, wenn sie von Alfas sprechen. Vordergründig gehen diese Männer „aggressiv ran“ und kommen damit auch noch durch. Dabei wird aber übersehen, dass auf einer subtileren Ebene schon einiges vorher passiert ist.

Die meisten Männer warten aber erst noch etwas ab, wie sich das Spiel weiter entwickelt. Sie spielen erst noch ein paar deutlicher werdende Bälle zurück, bevor sie anfangen, dass Spiel selbst in die Hand zu nehmen. Haben sie kein Interesse, lassen sie den zugespielten Ball einfach liegen.

Ich finde das ziemlich praktisch, weil dadurch das Risiko einer Korb-Situation gesenkt wird.
Peter hat geschrieben:
Montag 5. Dezember 2016, 11:53
fast alle Menschen haben Angst vor Ablehnung. Deshalb hat sich ja dieses uralte Ping-Pong-Spiel etabliert. Einer spielt dem anderen einen Ball in Form einer Andeutung/Zweideutigkeit/Kompliment etc. zu. Die Liste ist erweiterbar. Dann schaut er/sie, ob der Ball aufgenommen und zurück gespielt wird. Im Idealfall ist der zurückgespielte Ball etwas gewagter als der erhaltene. Danach spielt der/die andere den Ball wieder zurück. Das ganze geht so lange, bis das Spiel eine Eindeutigkeit erhalten hat, die für zumindest einen von beiden ermutigend genug ist, um sich komplett aus dem Fenster zu lehnen und den Sack zuzumachen.
Werden die Bälle nicht zurück gespielt, wird das gemeinhin als Desinteresse gewertet. Der Vorteil des Spiels liegt darin, dass niemand in eine peinliche Situation gebracht wird, wenn das Interesse nicht erwidert wird.
Peter hat geschrieben:
Dienstag 8. August 2017, 14:24
Es gibt Frauen und Männer, die sehr eindeutig und offensiv an die Sache rangehen.
Aber die breite Mitte der Menschen tastet sich vor.
Man kann es sich wie ein Seil vorstellen, dessen Enden von Beiden in den Händen gehalten wird. Mit jeder flirtigen Bemerkung/Handlung wird das Seil etwas kürzer. Dabei schaut man, ob der jeweils andere ebenfalls daran mitwirkt, das Seil zu verkürzen. Mal ein großes Stück. Mal ein kleineres. Bis man so nahe herangerückt ist, dass sich einer von beiden sicher genug ist, gänzlich aus der Deckung zu gehen und den Finalen Schritt zu wagen.
Anbahnung ist quasi Teamwork ;)

Manche verkürzen das Seil bis zum Nasestupsen innerhalb einer Stunde, bei anderen dauert es deutlich länger. Aber es sollte zumindest kontinuierlich verkürzt werden, weil sonst die Unsicherheit bleibt/wächst.
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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Calliandra » Mittwoch 6. November 2019, 17:26

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:30

Es ging mir eher um das eigene innerliche Ja zum jeweils anderen.
Als du im anderen Thread dies hier schriebst:
Woran man merkt, dass der andere ja zu einem sagen würde, ist wieder ein anderes Thema bzw. ein Folgethema. Im Grunde ist es ein Thema, dass einen eigenen Thread benötigt, weil es ein umfangreiches Thema ist.
… war für mich tatsächlich auch mehr dieser Aspekt interessant. Dass man vorher überhaupt erstmal ein inneres Ja zur anderen Person entwickelt haben müsste, wäre dann natürlich Voraussetzung.

Ich persönlich bin dann tatsächlich immer total verunsichert, wenn ich merke, mir wird jemand wichtiger und meine Gefühle werden stärker.
Und ja, ich bin auch feige, mich da zu öffnen, wenn ich nicht von der anderen Seite spüre, dass da ernsthaftes Interesse vorhanden ist.
Natürlich geht es gar nicht voran, wenn beide darauf warten, dass da von der anderen Seite ein eindeutiges Zeichen kommt.

Ich glaube, bei mir gibt es da zwei Probleme. Einerseits diese Angst, dass das Interesse beim anderen sich dann doch nicht hält und man selbst verletzt wird, wenn man sich auf die Weiterentwicklung der Gefühle einlässt. (Ich kenne es eben dummerweise auch nur so).
Andererseits merke ich auch, dass ich mir selbst schon (vielleicht aus Selbstschutz, damit genau das nicht passiert), vorher immer unterbewusst Gründe ausmale, warum das jetzt für eine Beziehung nicht passend wäre.
Ich weiß gar nicht, wie man diese innere Sicherheit für ein eigenes Ja dazu überhaupt erlangen kann.

Aber selbst wenn ich das schaffen sollte, ist mir noch unklar, woran ich erkennen kann, ob es demjenigen eigentlich auch ernst mit mir ist.
Tania hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 15:49
Ob das Gegenüber JA sagen würde, weiß ich nie. …
In deinem Post geht es eher um die totalen Anfänge. Ich weiß auch nach einer ganzen Weile nicht, ob ich (sein) Interesse ernst nehmen kann. Also ab einem bestimmten Punkt der Anbahnung können ja viele scheinbar so ein innerliches Ja entwickeln und das ausreichend ausstrahlen und das beim Gegenüber auch wahrnehmen. Das will mir nicht gelingen.

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Peter » Mittwoch 6. November 2019, 17:56

Calliandra hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 17:26
Ich glaube, bei mir gibt es da zwei Probleme. Einerseits diese Angst, dass das Interesse beim anderen sich dann doch nicht hält und man selbst verletzt wird, wenn man sich auf die Weiterentwicklung der Gefühle einlässt. (Ich kenne es eben dummerweise auch nur so).
Andererseits merke ich auch, dass ich mir selbst schon (vielleicht aus Selbstschutz, damit genau das nicht passiert), vorher immer unterbewusst Gründe ausmale, warum das jetzt für eine Beziehung nicht passend wäre.
Ich weiß gar nicht, wie man diese innere Sicherheit für ein eigenes Ja dazu überhaupt erlangen kann.
Ich denke, das eigene innerliche Ja ist wirklich wichtig, weil man erst dann wirklich so weit ist, sich zu den von mir ein Post weiter oben beschriebenen Aktivitäten zu motivieren bzw. zu überwinden.

Vielleicht gibt es ja hier User, denen es ebenso ging und einen Weg beschreiben können, wie sie ein solches Ja erlangen konnten.

Es gab mal eine Userin, die hatte hier so eine Art Tagebuch geschrieben, in der sie ihren Weg beschrieben hat.

Ich kann mich leider nicht erinnern, welche Userin das war. Ist aber noch nicht so lange her. Falls jemand weiß, wen ich meine, kann er ja den Thread mal verlinken.
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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von cama » Mittwoch 6. November 2019, 17:59

Keine Ahnung. Ich wußte immer nur, ob ich zu dem jeweiligen 'er' 'ja' sagen würde. Ich habe mir damals, zu Anfang meiner Beziehungsvita, ein paar fiese Körbe eingefangen. Mit meinem Mann bin ich zusammen, weil er mir einfach keinen Korb gegeben hat, egal, was ich versucht habe...irgendwie folgerichtig, daß es zwei Jahre gedauert hat bis zum ersten Kuß. Ich war entmutigt von allem, was vorher war.

Seit ich hier mitlese, erfahre ich von diesem Pingpongspiel, und von den sogenannten 'indirekten' Annäherungsversuchen.

Wieso gibt es dafür eigentlich keinen Kurs oder sowas, wie soll man da von alleine drauf kommen? :verwirrt:

Ich bin blind dafür, ich sehe auch nicht, wenn andere Menschen flirten. Vielleicht ergibt ja dieser Thread noch neue Erkenntnisse.
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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Calliandra » Mittwoch 6. November 2019, 18:30

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 17:56
Calliandra hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 17:26
Ich glaube, bei mir gibt es da zwei Probleme. Einerseits diese Angst, dass das Interesse beim anderen sich dann doch nicht hält und man selbst verletzt wird, wenn man sich auf die Weiterentwicklung der Gefühle einlässt. (Ich kenne es eben dummerweise auch nur so).
Andererseits merke ich auch, dass ich mir selbst schon (vielleicht aus Selbstschutz, damit genau das nicht passiert), vorher immer unterbewusst Gründe ausmale, warum das jetzt für eine Beziehung nicht passend wäre.
Ich weiß gar nicht, wie man diese innere Sicherheit für ein eigenes Ja dazu überhaupt erlangen kann.
Ich denke, das eigene innerliche Ja ist wirklich wichtig, weil man erst dann wirklich so weit ist, sich zu den von mir ein Post weiter oben beschriebenen Aktivitäten zu motivieren bzw. zu überwinden.

Vielleicht gibt es ja hier User, denen es ebenso ging und einen Weg beschreiben können, wie sie ein solches Ja erlangen konnten.

Es gab mal eine Userin, die hatte hier so eine Art Tagebuch geschrieben, in der sie ihren Weg beschrieben hat.

Ich kann mich leider nicht erinnern, welche Userin das war. Ist aber noch nicht so lange her. Falls jemand weiß, wen ich meine, kann er ja den Thread mal verlinken.
Danke, ich bin mir schon bewusst, dass es natürlich diese innere Sicherheit braucht, um es auch auszustrahlen, damit sich der andere wiederum darauf einlassen kann.
Ich kann mich eigentlich so im Nachhinein an 3 Fälle erinnern, wo ich schnell innerlich Ja gesagt habe und es dann auch bis zu einem gewissen Punkt gegangen ist. In allen Fällen war ich noch ziemlich jung (17, 23, 28).
Im ersten Fall körperlich nur bis Knutscherei, aber schon Beziehungsgefühl nach mehreren Treffen, dann wollte er nicht mehr.
Im zweiten Fall ähnliches mit etwas mehr körperlicher Annäherung bis Petting, nach ca. 6 Wochen wollte er nicht mehr.
Im dritten Fall hatten wir eigentlich gleich Sex, ich hätte unbedingt mehr gewollt, er nicht. Es wurde dann noch eine Affäre draus, die irgendwann eine Freundschaft wurde. Anfangs hat das oft weh getan, irgendwann war das weg. Dazu hat aber vielleicht eine räumliche Trennung geholfen (ich war zwei Jahre im Ausland).

Später ist das nicht mehr passiert, dass ich Männer kennengelernt habe, wo ich schnell ein innerliches Ja entwickelt habe. Ich weiß aber nicht, ob unbewusst diese 3 Ablehnungen ein Grund dafür sind. Objektiv kommt es mir so vor, als hätten mich die Männer die ich später kennengelernt habe, einfach nicht so schnell interessiert.
EDIT: Das habe ich blöd formuliert, interessieren können mich Männer schon schneller, im Sinne von ich mag sie oder finde sie spannend oder attraktiv oder alles … nur die Vorstellung, dass es da wirklich zu einer Partnerschaft kommen könnte, ist irgendwie nicht so da.

Bei einigen Männern, die ich später kennenlernte, war ein Interesse von ihrer Seite da und sie haben sich da teilweise ins Zeug gelegt, ich habe aber erst Gefühle nach einer Weile entwickeln können. Nur leider war ihr Interesse dann immer weg, wenn meines stärker wurde.
Desigual hat da einen Thread eröffnet, in dem ich mich auch gut wiedererkennen kann.
Zuletzt geändert von Calliandra am Mittwoch 6. November 2019, 18:47, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Calliandra » Mittwoch 6. November 2019, 18:32

cama hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 17:59
Seit ich hier mitlese, erfahre ich von diesem Pingpongspiel, und von den sogenannten 'indirekten' Annäherungsversuchen.

Wieso gibt es dafür eigentlich keinen Kurs oder sowas, wie soll man da von alleine drauf kommen? :verwirrt:

Ich bin blind dafür, ich sehe auch nicht, wenn andere Menschen flirten. Vielleicht ergibt ja dieser Thread noch neue Erkenntnisse.
Ich denke mir, das ist normalerweise im Menschen angelegt, dieses Pingpong-Spiel erfolgreich zu spielen, so wie das Laufen lernen. Und ich habe das Gefühl, ABs fehlt da irgendein Gen.

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 6. November 2019, 18:41

Ich kritisere zwar diese durch-die-blumen sprache, aber bin selbst nicht besser.

Bei mir fangt es meist damit an das meine spätere OdB den kontakt mit mir sucht, auch mit flirten fangt sie an.

Meine reaktion ist, das ich verwirrt bin, und mich frage, ob sie was von mich will.
Und ob ich mich überhaupt was mit sie vorstellen kann.
So lange als ich sie kaum kenne, ist mein antwort darauf: Ich weiß es nicht.

Und so verhalte ich mich auch.
Wann die frau mir sympatisch ist, flirte ich schon zurück, aber immer ein bisschen auf der notbremse.
Bis hier und nicht weiter und ganz langsam an.
Macht sie einen zu forschen schritt, dann folgt bei mir einen rückzieher.
Ich bin neugierig, fasziniert, aber volkommen unentschlossen und noch nicht verliebt.
Will in der fase auch noch nicht körperlich werden.
Mehr gibt es da auch noch nicht zu kommunizieren.
Also zeige ich mich nicht interessierter als ich in der fase bin.
Von ihre seite auch nichts konkretes; alles schön durch die blumen.

Das dauert bis zu meinen In Denial fase.
Da bin ich eigentlich schon verliebt aber ich will es nicht wahr haben, und gestehe nicht mal mich selbst meine gefühle.
Meine signale gegenüber mein AB müssen in der fase recht abstrüß sein.

Und einmal verliebt gibt es mein selbstsabotagesystem und erstarre ich bei jeden guten gelegenheit.
Mein verhalten müß in der periode extrem verwirrend sein
Mein rationales ich schafft es noch, gute gelegenheiten mit zu gestalten.
Aber einmal in solchen gelegenheiten mache ich krasse panische rückzieher.


Ich habe es sogar geschafft meine lezten Mega-OdB vorabends einen Valentinskarte auf ihren arbeitsplatz zu hinterlassen (versteckt für dritten, natürlich) um in anschluß ein rückzieher zu machen. (Sie hat zwar nicht so reagiert wie ich es mich erhofft hatte, aber wirklich gekorbt hat sie mich nicht; ich habe aber so reagiert ob wie das ein klarer korb war. (Nicht zum ersten mal.) Auch wann sie mir in den tagen nach den vermeintlichen korb mehrmals hinterher gelaufen ist und gelegenheiten kreiiert hat wo wir beiden ungestört zusammen waren. Meine letzte große aktion, seitdem habe ich das vertrauen an mich verloren.)

Aber auch in diesen beispiel bekam ich von meinen OdB über der ganze linie nicht mehr als so Durch Die Blumen bemerkungen und hints; nichts konkretes. Ihren kuscheltier auf meinen arbeitsplatz, zwei wochen nach meiner karte. Und ich der nicht wußte wie darauf zu reagieren (Wir hätten wahrscheinlich gut zu einander gepasst; beide volkommen behemmert....)

Der kommunikation ist von beiden seiten unklar bis volkommen widersprüchlich.

Dazu kommt das ich in der verliebtheitsfase meine nerven verliere.
Bevor ich mich verliebe bin ich zwar vorsicht und zurückhaltend aber dennoch entspannt.
Einmal verliebt verliere ich die nerven, und ich merke das das mein OdB nervös macht.
Meine letzte Mega-OdB war eigentlich recht entspannt gegenüber mich an tagen das ich selbst entspannt war.
Und auch nervös an tagen das ich nervös war.

Nach eine weile gehen sie vielen auf distanz.

Nicht der art balztanz der zum erfolg führt....
Zu schnelle direkte liebegeständnisse sind dermassen konfrontierend das sie fast nur scheitern können.
Für eine langsamere, natürlichere art annäherung fehlen mir die nerven, ich erstarre, wird handlungsunfähig, mache rückzieher.
Diese Valentinskarte war indirekt und feige, aber für alles andere und tapfere haben mir die nerven gefehlt.

Das endergebnis: Mögliche durch die blumen-hints das ich was machen soll, mit im anschluß rückzieher meiner seite.
Und ganz ab und zu eine sehr ungeschickte und verzweifelte aktion meinerseits.
Manchmal kommt dann ein klarer korb, manchmal aber reagiert sie recht abstruß und verwirrend und ist nicht mal klar ob ich wirklich gekorbt würde.
Nix mit ein klares Ja, und als antwort ein klares Ja.

Anscheinend bin ich vor allem gut darin für sprachverwirrung zu sorgen.
Für ein solches ping-pong spiel fehlt mir auch jegliches talent...
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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Tania » Mittwoch 6. November 2019, 19:20

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 17:56

Es gab mal eine Userin, die hatte hier so eine Art Tagebuch geschrieben, in der sie ihren Weg beschrieben hat.
War das nicht Bergkristall? :gruebel:
Calliandra hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 17:26
Ob das Gegenüber JA sagen würde, weiß ich nie. …
In deinem Post geht es eher um die totalen Anfänge. Ich weiß auch nach einer ganzen Weile nicht, ob ich (sein) Interesse ernst nehmen kann.
Das weiß ich auch erst viel später. Ich denk ehrlich gesagt anfangs auch eher dran, ob er gewillt sein könnte, mit mir Spaß zu haben .... also dieses ganze Paket um "treffen, reden, knutschen, liebhaben". Wenn das alles gegeben ist - und in einer Qualität und Häufigkeit, dass ich damit glücklich bin -, dann bin ich erstmal einfach nur glücklich, konzentriere mich auf ihn und denk nicht weiter drüber nach, ob er es "ernst" meint. Wenn er paar Monate oder Jahre später immer noch da ist, wenn die Gefühle Richtung "ich liebe Dich" gewachsen sind, wenn beide Familien und Freundeskreise von der Existenz des Partners wissen, wenn der nächste Urlaub besprochen wird und wenn es nicht mehr heißt "kann ich morgen mal vorbeikommen", sondern eher "nächstes Wochenende sehen wir uns mal nicht" (Treffen also eher Routine sind als speziell zu verabredende Events), dann würde ich mal davon ausgehen, dass die Sache langfristig angelegt ist.
Also ab einem bestimmten Punkt der Anbahnung können ja viele scheinbar so ein innerliches Ja entwickeln und das ausreichend ausstrahlen und das beim Gegenüber auch wahrnehmen. Das will mir nicht gelingen.
Ich weiß nicht, ob mir das Ausstrahlen gelingt. Ich geb mir eigentlich auch immer Mühe, es nicht zu zeigen. Wegen "zu viel Druck" und "zu needy" und zu feige ;)

Aber eigentlich weiß ich nach wenigen Treffen, ob es für mich Grenzen gibt, oder ob ich den Menschen einfach mag. Und in letzterem Fall gilt die gute alte binäre Logik: wenn es kein Nein gibt, dann ist es ein Ja. Fehlt dann nun noch das Ja des Gegenübers.

In the end we only regret the chances we didn’t take, the relationships we were afraid to have, and the decisions we waited too long to make. (Lewis Carroll)

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Soluna » Mittwoch 6. November 2019, 20:00

Calliandra hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 18:32
cama hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 17:59
Seit ich hier mitlese, erfahre ich von diesem Pingpongspiel, und von den sogenannten 'indirekten' Annäherungsversuchen.

Wieso gibt es dafür eigentlich keinen Kurs oder sowas, wie soll man da von alleine drauf kommen? :verwirrt:

Ich bin blind dafür, ich sehe auch nicht, wenn andere Menschen flirten. Vielleicht ergibt ja dieser Thread noch neue Erkenntnisse.
Ich denke mir, das ist normalerweise im Menschen angelegt, dieses Pingpong-Spiel erfolgreich zu spielen, so wie das Laufen lernen. Und ich habe das Gefühl, ABs fehlt da irgendein Gen.
Ja das Gefühl habe ich auch :) Und was soll man tun, wenn beide Seiten das Ping-Pong-Spiel nicht beherrschen?
Wenn ich bereits Gefühle entwickelt habe, dann gelingt mir dieses Ping-Pong-Spiel nicht mehr. Dann bin ich nicht mehr locker, nicht mehr lustig und führe sachliche Unterhaltungen, ohne jeglichen Flirtfaktor. Und bleibe auf Distanz, obwohl ich das gar nicht möchte. Was, wenn meinem Gegenüber das genauso geht? Dann schleicht man versachtlich umeinander herum. Wie kommt man da raus?

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Soluna » Mittwoch 6. November 2019, 20:05

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:47

Sicher bei meinen letzten Mega-OdB glaube ich das wir ständig an einander vorbei geredet haben (Sie genau so ein dauersingle wie ich mit einen sehr wahrscheinlichen bindungsangst - und die weltmeisterin in Durch die Blumen reden und Erstarren in meinen gegenwart. - Wir sind da häufig einfach beiden erstarrt, jedes mal das wir zusammen mittagspause gemacht haben, vier, fünf tagen die woche....)
Wie genau hat man sich denn dieses Erstarren dann vorzustellen? Habt ihr dann stumm nebeneinander die Pausen verbracht oder war es auch eher so, dass ihr bei sachlichen/unpersönlichen Themen und auf Distanz geblieben seid?

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Re: Woran merkt man, das das Gegenüber 'Ja' sagen würde...?

Beitrag von Melli » Mittwoch 6. November 2019, 22:05

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:24
Im voraus abschätzen können wie das gegenüber reagieren würde, wäre nett.
Ich wüßte nicht, wie das gehen sollte :wahrsagerin:

Kann mich auch für die Pingpong-Metapher nicht begeistern. Ich möchte solche Spiele noch nie 🏓 Es geht hier um Interaktionen, die (a) wesentlich komplexer sind, und (b) über längere Zeit hinweg andauern.

Meiner bitteren Erfahrung nach sollte ich mir auch nicht einbilden, eine Beziehung (vorläufiger OdB-Status) sei bereits in trockenen Tüchern, nur weil beide mal "Ja gesagt" hätten.
Löcher in die Wand starren ist nur eine weitere Art, Mauern einzureißen.

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