Bist du ein Mutter Söhnchen?

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Nonkonformist » Montag 11. November 2019, 05:00

knopper hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:38
Daniel84 hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:28

Jemand, der alleine lebt und aus Bequemlichkeit nur die Wohnung putzt, wenn Besuch kommt, hat nunmal andere Sauberkeitspräferenzen. Der kann noch so lange alleine leben, er wird es nie "lernen", seine Wohnung sauber zu halten, weil es ihn ja nicht so sehr stört, dass er dafür einen Finger krumm machen würde, wie Du schreibst. Hat doch weder mit "Muttersöhnchen" noch mit Unselbständigkeit was zu tun.
richtig. In dem Falle stört es ihn halt einfach nicht! Ist doch vollkommen legitim. :D
+1

Hanuta hat sich vielleicht erfolgreich von seinen eltern losgemacht.
Aber nicht von einen kleinbürgerlichen moral und lebensstil und gesellschaftliche erwartungen aus besagten kreisen....
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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Solalala » Montag 11. November 2019, 07:47

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:54
Für manche Fälle gibt es leider keine wirksame Hilfe :(
Bei allem Verständnis, dass die Pessimisten hier zusammenhalten geht es doch zu weit, hier jemanden, der dem äußeren Anschein nach schwerste Probleme hat, darin zu bestärken, keine Hilfe zu suchen.

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Onkel ABobert » Montag 11. November 2019, 12:04

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 20:50
Egil hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 18:50
Hanuta hat geschrieben:
Samstag 9. November 2019, 22:11


Du würdest also sagen, dass Menschen, die noch Zuhause wohnen tendenziell genau so selbständig sind wie Menschen, die schon seit Jahren alleine wohnen bzw. sich von ihren Eltern abgenabelt haben?
Um das wirklich allgemein beurteilen zu können, kenne ich nicht genug Fallbeispiele persönlich, genau genommen keins, mit Ausnahme meiner selbst - sieht man mal von einigen mehr oder weniger Behinderten ab, die gar nicht eigenständig zurechtkämen und die ich deshalb als für die Fragestellung nicht relevant betrachte, da offensichtlich unselbstständig . Hauptsächlich muss ich von mir selbst ausgehen, und ich halte mich für in jeder Hinsicht befähigt, den Haushalt auch selbst zu führen, wenn meine Mutter einmal ausfallen sollte - davon abgesehen, dass ich gar nicht die Zeit dazu hätte, weil ich dann hinsichtlich meines Betriebes total unter die Räder kommen würde. Ergo: ja, zuhause Wohnende können genauso selbstständig sein wie Ausgezogene, müssen es aber nicht sein. Dass man Kompromisse eingeht, wenn man mit einer anderen Person zusammen wohnt, ist klar, aber das ist in einer Beziehung oder einer WG nicht anders.
Wer würde denn von sich selbst behaupten, er bekäme es nicht hin ein paar Teller zu waschen und die Wäsche aufzuhängen?
Gerade Menschen mit einem akademischen Abschluss würden sich ja auch denken:"Ich habe einen Uni-Abschluss und dann soll ich sowas einfaches nicht hinbekommen?!"
Es geht ja nicht darum, dass man rein hypothetisch nicht in der Lage wäre den Haushalt zu schmeißen. Ich würde mal behaupten über 99% der Anwesenden würden das hinbekommen, wenn man es ihnen auftragen würde. Wie viele würden den Haushalt aber tatsächlich selbst schmeißen können ohne dass man es ihnen aufträgt? Ich denke die meisten die noch Zuhause wohnen werden es nämlich nicht hinkriegen. Das muss man nämlich auch erstmal lernen und oft wird vieles, was man selbst als nicht notwendig erachtet auch gar nicht erst gemacht. Da stapelt sich das Geschirr und die Wäsche. Der Boden oder das Klo werden dann auch nur alle paar Monate mal geputzt. Man selbst kann natürlich unter den Umständen leben, aber sauber wäre schon ganz schön. Genau hier liegt das Problem "Sauber wäre schon ganz schön, aber ich bin zu faul das zu machen und es stört mich auch nicht so sehr, dass ich dafür einen Finger krumm machen würde."
Wenn Gäste kommen wird dann natürlich überhastet alles auf Vordermann gebracht. Gerade wenn eine Frau mal kommen sollte, macht man alles gründlicher als man es jemals im Leben zuvor getan hätte.
Aber auch das hat Grenzen und wenn man die Frau vielleicht besser kennt, dann fällt man wieder in das alte Muster und die Frau muss damit leben, dass man es nicht gebacken bekommt den Haushalt zu erledigen.

Es gibt Menschen die vielleicht noch stärker in ihrem Beruf eingespannt sind und trotzdem ihren Haushalt ohne die Eltern hinbekommen. Das wäre absolut kein Grund für mich. Gerade das zeigt doch die Selbständigkeit einer Person, wenn sie Beruf, Privatleben und Familie unter einen Hut bekommt. Da soll man nicht glauben, dass man selbst eine besonders schwierige Bürde zu tragen hat.
Andere die nicht Zuhause wohnen müssen das, was du von Mutter erledigt bekommst dann ja selbst machen. Bequemlichkeit ist für mich kein Argument. Ganz im Gegenteil. Ich würde das als Frau eher als Abtörner verstehen.
Ich weiß nicht, ob der Anteil an "Dreckspatzen" in Singlehaushalten oder gar AB-Singlehaushalten signifikant höher ist, als in Mehrpersonenhaushalten. Ich habe nun wirklich keinen allzu großen Bekanntenkreis; mir fallen aber auf Anhieb drei Mehrpersonenhaushalte (einmal ein kinderloses Paar in einem Einfamilienhaus, einmal ein Paar mit einem 13-jährigen Sohn in einer 4-Zimmer-Wohnung) ein, bei denen es wirklich schlimm aussieht - komplette Wohnung extrem unordentlich und unaufgeräumt. Es ist jetzt nicht unbedingt extrem dreckig im Sinne eines wochenlang nicht geputzten Badezimmers, aber es liegen eben überall Kram herum, für meinen Geschmack geht das schon in Richtung Messi.
Bei mir dagegen ist es aufgeräumt und sauber. Ist das nicht eher eine Grundeinstellung, unabhängig davon, ob man nun alleine lebt oder nicht?
Mich stört so etwas, also räume ich auf. Meinen Kumpel (aus dem Beispiel) und seine Frau stört es eben nicht, also bleibt es so.
Es grüßt euch

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Tania » Montag 11. November 2019, 12:33

Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:04
Ist das nicht eher eine Grundeinstellung, unabhängig davon, ob man nun alleine lebt oder nicht?
Mich stört so etwas, also räume ich auf. Meinen Kumpel (aus dem Beispiel) und seine Frau stört es eben nicht, also bleibt es so.
Ja, seh ich ähnlich - ist eine Einstellungssache. Es KANN funktionieren, wenn ein Ordnungsfreund und ein Chaot sich verlieben ... entweder mit getrennten Wohnungen (wobei man sich dann wohl öfter bei ersterem trifft), oder mit viel Toleranz und Verständnis von beiden Seiten. Und wahrscheinlich ein bisschen Mehrarbeit des Ordnungsfreundes .. denn das, was der Chaot nach 2 Stunden von ihm als völlig überflüssiger Arbeit als "aufgeräumt" präsentiert, wird der Ordnungsfreund wahrscheinlich noch als "ziemlich bäh" empfinden ;)

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Onkel ABobert » Montag 11. November 2019, 12:37

Tania hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:33
Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:04
Ist das nicht eher eine Grundeinstellung, unabhängig davon, ob man nun alleine lebt oder nicht?
Mich stört so etwas, also räume ich auf. Meinen Kumpel (aus dem Beispiel) und seine Frau stört es eben nicht, also bleibt es so.
Ja, seh ich ähnlich - ist eine Einstellungssache. Es KANN funktionieren, wenn ein Ordnungsfreund und ein Chaot sich verlieben ... entweder mit getrennten Wohnungen (wobei man sich dann wohl öfter bei ersterem trifft), oder mit viel Toleranz und Verständnis von beiden Seiten. Und wahrscheinlich ein bisschen Mehrarbeit des Ordnungsfreundes .. denn das, was der Chaot nach 2 Stunden von ihm als völlig überflüssiger Arbeit als "aufgeräumt" präsentiert, wird der Ordnungsfreund wahrscheinlich noch als "ziemlich bäh" empfinden ;)
Ja, ist sicher nicht einfach.
Wenn allerdings zwei "Chaoten" zusammenkommen, dann sind sie sich zwar einig, aber es sieht dann eben wirklich doppelt schlimm aus. Wie bei meinem Kumpel und seiner Frau.
Da ist vielleicht das Regulativ eines Kompromisses ganz gut.
Es grüßt euch

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Nonkonformist » Montag 11. November 2019, 13:24

Tania hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:33
Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:04
Ist das nicht eher eine Grundeinstellung, unabhängig davon, ob man nun alleine lebt oder nicht?
Mich stört so etwas, also räume ich auf. Meinen Kumpel (aus dem Beispiel) und seine Frau stört es eben nicht, also bleibt es so.
Ja, seh ich ähnlich - ist eine Einstellungssache. Es KANN funktionieren, wenn ein Ordnungsfreund und ein Chaot sich verlieben ... entweder mit getrennten Wohnungen (wobei man sich dann wohl öfter bei ersterem trifft), oder mit viel Toleranz und Verständnis von beiden Seiten. Und wahrscheinlich ein bisschen Mehrarbeit des Ordnungsfreundes .. denn das, was der Chaot nach 2 Stunden von ihm als völlig überflüssiger Arbeit als "aufgeräumt" präsentiert, wird der Ordnungsfreund wahrscheinlich noch als "ziemlich bäh" empfinden ;)
Meine letzte Mega-OdB war eine großere ordnungsfreund als ich es bin. Ich hätte mich da wohl angepasst. Sogar in der firmenküche habe ich sie regelmäßig mit den afräumarbeiten geholfen (War weder ihrer noch meiner aufgabe, eigentlich war gedacht das jeder für sich sebst aufräumt, hat halt null funktioniert, und bei fast hundert mitarbeitern kanns mal chaotisch werden. Wann sie dann mal in eine stressige periode fast die krise bekommen hat, weil es dann immer auf sie zugekommen ist, habe ich sie regelmäßig geholfen. Mal alleine, mal zusammen - sie hatte mich meinen job vermittelt, ich hatte da auch was zu revanchieren. Einmal haben wir beide demonstrativ alle küchenarbeiten eingestellt. Man will nicht wissen wie es in der periode ausgesehen hat. Hat auch null funktioniert. Sie hat auch endlos versucht den anderen kollegen zum mitarbeit zu fordern. Recht bestrafend manchmal, und zurecht, wann in der kühlschrank mal wieder sachen gegammelt haben. Ich habe sie auch mal schertzend unsere Domina der Küche genennt, sie hat gemeint das das wohl so schlimm nicht sei und das sie eigentlich ganz lieb ist...)
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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Tania » Montag 11. November 2019, 14:58

Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:37
Wenn allerdings zwei "Chaoten" zusammenkommen, dann sind sie sich zwar einig, aber es sieht dann eben wirklich doppelt schlimm aus. Wie bei meinem Kumpel und seiner Frau.
Da ist vielleicht das Regulativ eines Kompromisses ganz gut.
Nein. Denn das "schlimm" ist lediglich DEINE Wertung. Wenn die beiden es nicht schlimm finden, wie es in ihrer Wohnung aussieht: who cares?

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Onkel ABobert » Montag 11. November 2019, 15:04

Tania hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 14:58
Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:37
Wenn allerdings zwei "Chaoten" zusammenkommen, dann sind sie sich zwar einig, aber es sieht dann eben wirklich doppelt schlimm aus. Wie bei meinem Kumpel und seiner Frau.
Da ist vielleicht das Regulativ eines Kompromisses ganz gut.
Nein. Denn das "schlimm" ist lediglich DEINE Wertung. Wenn die beiden es nicht schlimm finden, wie es in ihrer Wohnung aussieht: who cares?
Stimmt schon. Aber Nachbarn oder Verwandte kannst dann halt nicht mehr einladen :-)
Es grüßt euch

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Brax » Montag 11. November 2019, 15:12

AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:59
Brax hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:35
jeden Tag von 9:00 bis 20:00/21:00 Uhr im Büro sitzen. Und zum Teil am Wochenende noch reingehen.
Die Zeiten sind je nach Branche noch human
:roll:
Also andere arbeiten 24/7 ohne jegliche Pause, meinst du? Viel mehr als das, was ich genannt habe, kann man gar nicht arbeiten.

AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:59
andere Jobs sind körperlich anstrengender
Seit wann geht es jetzt um körperliche Anstrengung? Im Übrigen kann auch ein Bürojob dich fertig machen, dazu braucht man keine physische Anstrengung.

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Brax » Montag 11. November 2019, 15:12

Seb-X hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 01:38
Irrelevant, wenn man sich zu den wichtigsten Dingen zwingen muss. Erst muss da mehr Antrieb rein.
Nein, das ist nicht irrelevant. Was machst du gerne?

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Brax » Montag 11. November 2019, 15:28

Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:04
Ich weiß nicht, ob der Anteil an "Dreckspatzen" in Singlehaushalten oder gar AB-Singlehaushalten signifikant höher ist, als in Mehrpersonenhaushalten. [...] Ist das nicht eher eine Grundeinstellung, unabhängig davon, ob man nun alleine lebt oder nicht?
Ich gebe dir ebenfalls recht, das hängt sicher viel mehr mit der Grundeinstellung zusammen als mit dem Wohnstatus.
Meine Sorge, wenn ich mich mit einem Nesthocker zusammentun würde, wäre aber auch nicht, ob er es gern ordentlich mag, sondern ob ich ihm hinterherräumen müsste. Das wäre der Fall, wenn
1) er viel unordentlicher ist als ich (muss kein Nesthocker sein).
2) er es durchaus ordentlich mag (oder auch nicht) und nicht aufräumt, weil er es nicht gewohnt ist, da es ja immer jemand anderes (aka Mama) für ihn getan hat (Nesthocker).
Habe ich nicht letztens das Beispiel gebracht von dem Herrn, der von seiner Mutter direkt zur Frau gezogen ist und seine Frau gerne darauf hinweist, wenn es dreckig ist? Das macht er aus Gewohnheit so. Natürlich könnte er theoretisch auch selbst staubsaugen, daran gibts ja nichts zu lernen, aber es ist ja immer eine Frau da, die das für ihn macht. Das war schon immer so, warum sollte es sich jetzt ändern?

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von AviferAureus » Montag 11. November 2019, 16:07

Brax hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 15:12
AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:59
Brax hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:35
jeden Tag von 9:00 bis 20:00/21:00 Uhr im Büro sitzen. Und zum Teil am Wochenende noch reingehen.
Die Zeiten sind je nach Branche noch human
:roll:
Also andere arbeiten 24/7 ohne jegliche Pause, meinst du? Viel mehr als das, was ich genannt habe, kann man gar nicht arbeiten.
Häh? Wo habe ich denn was von 24/7 geschrieben?
Brax hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 15:12
AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:59
andere Jobs sind körperlich anstrengender
Seit wann geht es jetzt um körperliche Anstrengung? Im Übrigen kann auch ein Bürojob dich fertig machen, dazu braucht man keine physische Anstrengung.
Häh? Wer lesen kann, der wäre im Vorteil:
AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:59
..... Und auch wenn die Arbeit anstrengend und z. B. wegen einzuhaltender Fristen auch sehr stressig und kräftezehrend sein kann...
Mein Ignore-Liste war doch glatt noch unvollständig :surprise: . Welche Nachlässigkeit, sie wurde selbstredend sofort erweitert.

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Seb-X » Montag 11. November 2019, 16:07

Brax hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 15:12
Seb-X hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 01:38
Irrelevant, wenn man sich zu den wichtigsten Dingen zwingen muss. Erst muss da mehr Antrieb rein.
Nein, das ist nicht irrelevant. Was machst du gerne?
Rumhängen, vielleicht was lesen, alles gern in der Waagerechten. Mehr ist es momentan nicht.
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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Brax » Montag 11. November 2019, 16:22

Seb-X hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:07
Rumhängen, vielleicht was lesen, alles gern in der Waagerechten. Mehr ist es momentan nicht.
Dann tu doch das und gönne es dir auch.

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Seb-X » Montag 11. November 2019, 16:26

Brax hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:22
Seb-X hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:07
Rumhängen, vielleicht was lesen, alles gern in der Waagerechten. Mehr ist es momentan nicht.
Dann tu doch das und gönne es dir auch.
Davon kann ich mich nicht ernähren und damit bleibe ich nicht fit. Öfter als am WE geht es sowieso nicht.
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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Brax » Montag 11. November 2019, 16:27

AviferAureus hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:07
Brax hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 15:12
AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:59

Die Zeiten sind je nach Branche noch human
:roll:
Also andere arbeiten 24/7 ohne jegliche Pause, meinst du? Viel mehr als das, was ich genannt habe, kann man gar nicht arbeiten.
Häh? Wo habe ich denn was von 24/7 geschrieben?
Logische Konsequenz: Wenn 9:00 bis 21:00 "noch human" ist, müssen schlimmere Arbeitszeiten ja noch deutlich länger sein. Viel länger geht aber nicht mehr. Der Tag hat nur 24h.

AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:59
..... Und auch wenn die Arbeit anstrengend und z. B. wegen einzuhaltender Fristen auch sehr stressig und kräftezehrend sein kann...
Whatever... ursprünglich gings darum, keine --Zeit-- für Hausarbeit zu haben. Da ist eigentlich egal, wie anstrengend der Job ist.

AviferAureus hat geschrieben:
Sonntag 10. November 2019, 23:59
Mein Ignore-Liste war doch glatt noch unvollständig :surprise: . Welche Nachlässigkeit, sie wurde selbstredend sofort erweitert.
Hast du keine Argumente mehr? :mrgreen:

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Brax » Montag 11. November 2019, 16:29

Seb-X hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:26
Davon kann ich mich nicht ernähren und damit bleibe ich nicht fit. Öfter als am WE geht es sowieso nicht.
Ja, sicher. Aber mir scheint, dich beschäftigt vor allem das, wozu du dich zwingen musst. Wenn du jeden Tag, sagen wir, eine halbe Stunde im Bett liegst und liest, weil du das gerne machst, dann tu das und denk dabei nicht "Ich muss ja noch dies und dann jenes und lesen bringt mir ja eh nix", sondern genieße es!

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Onkel ABobert » Montag 11. November 2019, 16:39

Brax hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 15:28
Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:04
Ich weiß nicht, ob der Anteil an "Dreckspatzen" in Singlehaushalten oder gar AB-Singlehaushalten signifikant höher ist, als in Mehrpersonenhaushalten. [...] Ist das nicht eher eine Grundeinstellung, unabhängig davon, ob man nun alleine lebt oder nicht?
Ich gebe dir ebenfalls recht, das hängt sicher viel mehr mit der Grundeinstellung zusammen als mit dem Wohnstatus.
Meine Sorge, wenn ich mich mit einem Nesthocker zusammentun würde, wäre aber auch nicht, ob er es gern ordentlich mag, sondern ob ich ihm hinterherräumen müsste. Das wäre der Fall, wenn
1) er viel unordentlicher ist als ich (muss kein Nesthocker sein).
2) er es durchaus ordentlich mag (oder auch nicht) und nicht aufräumt, weil er es nicht gewohnt ist, da es ja immer jemand anderes (aka Mama) für ihn getan hat (Nesthocker).
Habe ich nicht letztens das Beispiel gebracht von dem Herrn, der von seiner Mutter direkt zur Frau gezogen ist und seine Frau gerne darauf hinweist, wenn es dreckig ist? Das macht er aus Gewohnheit so. Natürlich könnte er theoretisch auch selbst staubsaugen, daran gibts ja nichts zu lernen, aber es ist ja immer eine Frau da, die das für ihn macht. Das war schon immer so, warum sollte es sich jetzt ändern?
So etwas ist natürlich übel.
Aber es ist ja auch nicht in Stein gemeißelt, daß ein Nesthocker sich von Muddi bedienen läßt.

Ich habe schon mit 14 oder 15 im Haushalt mitgeholfen. Staubsaugen, staubwischen und Straßenfegen (Kehrwoche) war mein Metier. Und ich habe auch in der Ausbildung 200 DM (etwa 1/3 meines damaligen Azubi-Lohnes) monatlich abgegeben - freiwillig.

Ich bin zwar mit 22 ausgezogen, aber ich bin mir sicher, wenn ich heute mit meinen Eltern in einem Haus leben würde (was ich ja eigentlich gerne so hätte), dann würden sowohl Kosten als auch Arbeitsaufwand gerecht aufgeteilt. Auch das ist in meinen Augen eher eine Grundeinstellung.
Es grüßt euch

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Solalala » Montag 11. November 2019, 16:43

Seb-X hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:26
Brax hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:22
Seb-X hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:07
Rumhängen, vielleicht was lesen, alles gern in der Waagerechten. Mehr ist es momentan nicht.
Dann tu doch das und gönne es dir auch.
Davon kann ich mich nicht ernähren und damit bleibe ich nicht fit. Öfter als am WE geht es sowieso nicht.
In Deutschland verhungert man nicht so schnell. Der Erhalt der Fitness ist ein Langzeitprojekt. An Deiner Stelle würde ich daher die Herstellung mentalen Wohlbefindens an erste Stelle setzen. Langfristig dürfte das auch für Beruf und die körperliche Gesundheit förderlich sein.

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Re: Bist du ein Muttersöhnchen?

Beitrag von Seb-X » Montag 11. November 2019, 17:25

Solalala hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:43
Seb-X hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:26
Brax hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 16:22
Dann tu doch das und gönne es dir auch.
Davon kann ich mich nicht ernähren und damit bleibe ich nicht fit. Öfter als am WE geht es sowieso nicht.
In Deutschland verhungert man nicht so schnell. Der Erhalt der Fitness ist ein Langzeitprojekt. An Deiner Stelle würde ich daher die Herstellung mentalen Wohlbefindens an erste Stelle setzen. Langfristig dürfte das auch für Beruf und die körperliche Gesundheit förderlich sein.
Soll ich etwa meinen Job aufgeben und vom Staat leben? Kommt nicht in Frage. Langzeitprojekt? Das ändert nichts an Regelmäßigkeit, womit nicht alle paar Wochen gemeint ist. An erste Stelle kann ich es gar nicht setzen, ich hab wegen meines Jobs insgesamt täglich ca. 3 Stunden reine Fahrzeit. Da hab ich keinen Finger gekrümmt, keine einzige Minute offiziell gearbeitet. Wenn ich abends Zuhause bin, gibt's immer noch was zu tun. Keine Ahnung, in welchem Paradies manche leben. Mit der mentalen Gesundheit kann ich mich abends um Zehn beschäftigen, dann esse ich meistens erst zu Abend, v.a. wenn ich noch Sport hatte.
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