Museumsgedanken

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Tania
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Museumsgedanken

Beitrag von Tania » Freitag 11. Oktober 2019, 14:56

Gestern bin ich durch eine riesige Gemäldegalerie gewandert. Beim Betrachten der gefühlt Tausenden von Bildern kam mir der Gedanke: was, wenn ich mir hier eins für mein Wohnzimmer aussuchen könnte? Das könnte schwierig werden .... Und dann der zweite Gedanke: ist es nicht ähnlich schwierig, wenn es um Partnersuche geht? :gruebel:

Unter diesen Tausenden von Bildern das Beste für mich auszusuchen, ist echt nicht leicht. Okay, ich könnte mich von der öffentlichen Meinung leiten lassen und gleich die Mona Lisa nehmen. Aber ist eine fremde Frau, die mich überall mit ihren Blicken verfolgt, echt das Richtige für mein Wohnzimmer?

Oder ich könnte es wie in einer Singlebörse machen und filtern. Keine toten Tiere. Nichts über 2 m Höhe. Keine Heiligenbilder. Keine Schlachtenszenen. Aber dann bleiben immer noch 500 übrig. Und ich hab nicht ewig Zeit. Wie soll ich unter diesen 500 das Beste rausfinden? Ich kann sie grob durchblättern ... aber dabei fallen vielleicht 250 raus. Immer noch zu viele. Nochmal blättern und genauer hinsehen. 10 übrig. Okay, dann nehm ich davon das mit den meisten Rottönen. Aber schon beim Aufhängen merk ich, dass ich noch die anderen 9 im Kopf habe. Ich schlag den Nagel mal nicht zu tief in die Wand. Vielleicht tausche ich es ja noch um. Und ein günstiger Wechselrahmen muss reichen. Nur nicht zu viel in etwas investieren, das vielleicht doch nicht das Optimale ist. Ich geh in 3-4 Wochen ja noch mal in die Galerie ...

Oder ich nehm einfach das erste, das mir spontan gefällt und das von der Größe in meine Wohnung passt. Ohne mir die anderen groß anzugucken. Nehme es mit nach Hause, hänge es an die Wand und sehe es mir so lange an, bis ich ganz viele liebenswerte Details entdeckt habe. Ich bin überzeugt, dass jedes Bild solche Details besitzt, ich gehe also kein Risiko ein. Und ich baue ihm eigenhändig einen wunderschönen Rahmen, wische täglich auf ihm Staub .... vielleicht rede ich sogar mit ihm. Und damit wird es dann MEIN Bild. Eins, mit dem mich mehr verbindet als mit jedem anderen Bild aus der Galerie - und das ich deswegen nie gegen ein anderes tauschen würde. Zumindest solange es nicht von der Wand fällt und rettungslos kaputt ist.

Kann es sein, dass Partnersuche vielleicht ähnlich simpel funktionieren könnte? Dass man nicht DEN EINEN GANZ BESONDEREN suchen muss, sondern schlicht den ersten nehmen kann, bei dem beidseitig ein bisschen Interesse und Sympathie da sind? Und dass genau der dann durch die zunehmende Vertrautheit und durch alles, was man mit ihm und für ihn tut, zu etwas ganz Besonderem wird?

Dass es ein wenig komplizierter ist, weil ein Mensch im Gegensatz zu einem Bild ja auch ein Wörtchen mitzureden hat, ist mir durchaus klar. Aber wenn zwei Leute sich begegnen und es einfach, ohne viel Wenn und Aber, vorbehaltlos miteinander versuchen: ist die Chance, dass es funktioniert, dann nicht ziemlich groß? :gruebel:

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von bettaweib » Freitag 11. Oktober 2019, 15:07

Tania hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:56
.....

Oder ich nehm einfach das erste, das mir spontan gefällt und das von der Größe in meine Wohnung passt. Ohne mir die anderen groß anzugucken. Nehme es mit nach Hause, hänge es an die Wand und sehe es mir so lange an, bis ich ganz viele liebenswerte Details entdeckt habe. Ich bin überzeugt, dass jedes Bild solche Details besitzt, ich gehe also kein Risiko ein. Und ich baue ihm eigenhändig einen wunderschönen Rahmen, wische täglich auf ihm Staub .... vielleicht rede ich sogar mit ihm. Und damit wird es dann MEIN Bild. Eins, mit dem mich mehr verbindet als mit jedem anderen Bild aus der Galerie - und das ich deswegen nie gegen ein anderes tauschen würde. Zumindest solange es nicht von der Wand fällt und rettungslos kaputt ist.

Kann es sein, dass Partnersuche vielleicht ähnlich simpel funktionieren könnte? Dass man nicht DEN EINEN GANZ BESONDEREN suchen muss, sondern schlicht den ersten nehmen kann, bei dem beidseitig ein bisschen Interesse und Sympathie da sind? Und dass genau der dann durch die zunehmende Vertrautheit und durch alles, was man mit ihm und für ihn tut, zu etwas ganz Besonderem wird?

Dass es ein wenig komplizierter ist, weil ein Mensch im Gegensatz zu einem Bild ja auch ein Wörtchen mitzureden hat, ist mir durchaus klar. Aber wenn zwei Leute sich begegnen und es einfach, ohne viel Wenn und Aber, vorbehaltlos miteinander versuchen: ist die Chance, dass es funktioniert, dann nicht ziemlich groß? :gruebel:
Ich würde das Bild nehmen, dass mir auf Anhieb gut gefällt. Nur wenn es 5m oder so groß wäre, dass es nicht in meine Wohnung paßt.....

Wenn ich merke, den Mann kann ich gut riechen, der ist mir sympathisch, ich fühle mich bei ihm wohl....perfekt. 80% Passgenauigkeit reichen vollkommen. Mein Bauch entscheidet.

Ich würde es immer versuchen.

Mir hat mal ein Mann gesagt, dass die Leute einfach mal eine Beziehung eingehen sollten, um Erfahrungen zu sammeln, um es mal auszuprobieren. Und er sagte auch, die Leute sollten nicht immer gleich nach etwas besserem suchen. Der Meinung bin ich auch.
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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 11. Oktober 2019, 15:08

Ich suche eigentlich gar nicht.
Nix mit vorselektion, oder jede frau checken ob sie vielleicht passen könnte.
Nach deiner bilder-analogie stört es mir nicht, das an meine wände keine bilder hängen.
So ganz, ganz manchmal gibt es da so eine frau, die mir nach eine weile nicht mehr aus den kopf geht.
Erst ab den moment habe ich ein problem...
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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Automobilist » Freitag 11. Oktober 2019, 15:15

Tania hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:56
Aber wenn zwei Leute sich begegnen und es einfach, ohne viel Wenn und Aber, vorbehaltlos miteinander versuchen: ist die Chance, dass es funktioniert, dann nicht ziemlich groß? :gruebel:
Gesetzt den Fall, ich sei einer der zwei Leute, so hielte ich die Wahrscheinlichkeit für äußerst gering....schon beim Trennen von " Weizen " und " Spreu " blieben verzweifelt wenige " Auswahlmöglichkeiten " - wofern überhaupt noch von " Auswahl " gesprochen werden könnte.
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Re: Museumsgedanken

Beitrag von ComebackCat » Freitag 11. Oktober 2019, 15:16

Ein Problem besteht nur leider darin, dass aus AB-Sicht ja quasi jedes Bild unbezahlbar ist, bzw. es sich spätestens bei den Preisverhandlungen herausstellt, dass man das Bild höchstens mal ab und zu ausleihen könnte, ohne es anfassen zu "dürfen", etc.
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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Finnlandfreundin » Freitag 11. Oktober 2019, 15:28

bettaweib hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:07
Mir hat mal ein Mann gesagt, dass die Leute einfach mal eine Beziehung eingehen sollten, um Erfahrungen zu sammeln, um es mal auszuprobieren. Und er sagte auch, die Leute sollten nicht immer gleich nach etwas besserem suchen. Der Meinung bin ich auch.
Klingt leichter als gesagt. Ich möchte gerne eine richtige Beziehung, brauche nur noch einen Mann, der diesen Weg mit mir gehen möchte.

Ich würde behaupten, die meisten suchen nicht gleich nach was Besserem.

Das Beispiel vom Anfang erinnert mich an meinen Autokauf. Mit paar Orientierungspunkten geht man an die Suche heran und wenn man was Passendes gefunden hat, schlägt man zu. Wenn man zu lange wartet, kann es weg sein. Nachdem ich mein Auto hatte, suchte ich nicht weiter. Und das seit über 16 Jahren.

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Automobilist » Freitag 11. Oktober 2019, 15:34

Finnlandfreundin hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:28

Das Beispiel vom Anfang erinnert mich an meinen Autokauf. Mit paar Orientierungspunkten geht man an die Suche heran und wenn man was Passendes gefunden hat, schlägt man zu. Wenn man zu lange wartet, kann es weg sein. Nachdem ich mein Auto hatte, suchte ich nicht weiter. Und das seit über 16 Jahren.
Das halte ich, mit Verlaub, für einen schlechten Vergleich. Auch ich habe über die Jahrzehnte lernen müssen, welche Wagen am Besten durchdacht sind; wo man mit wenigen Handgriffen unterwegs Kerzen tauschen kann oder in 10 Min. einen Anlasser ausgebaut hat.
Das alles weiß man nicht ab initio; Erfahrung macht da klug, nichts Anderes. Auch ein bestimmtes Automobil lässt sich finden, selbst wenn man einen Wartburg 313 sucht...
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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Finnlandfreundin » Freitag 11. Oktober 2019, 15:41

Automobilist hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:34
Finnlandfreundin hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:28

Das Beispiel vom Anfang erinnert mich an meinen Autokauf. Mit paar Orientierungspunkten geht man an die Suche heran und wenn man was Passendes gefunden hat, schlägt man zu. Wenn man zu lange wartet, kann es weg sein. Nachdem ich mein Auto hatte, suchte ich nicht weiter. Und das seit über 16 Jahren.
Das halte ich, mit Verlaub, für einen schlechten Vergleich. Auch ich habe über die Jahrzehnte lernen müssen, welche Wagen am Besten durchdacht sind; wo man mit wenigen Handgriffen unterwegs Kerzen tauschen kann oder in 10 Min. einen Anlasser ausgebaut hat.
Das alles weiß man nicht ab initio; Erfahrung macht da klug, nichts Anderes. Auch ein bestimmtes Automobil lässt sich finden, selbst wenn man einen Wartburg 313 sucht...
So ging ich aber nicht an die Suche ran. Wenn irgendwas mit meinem Auto ist, gehe ich zur Werkstatt.

Mir ging es bei dem Beispiel auch nur darum zu verdeutlichen, dass ich, nachdem ich ein Auto gefunden hatte, nicht weiter nach Autos Ausschau gehalten habe. Es wurde zu meinem Auto.

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Hanuta » Freitag 11. Oktober 2019, 15:41

https://en.wikipedia.org/wiki/Overchoice

Kenn ich nur zu gut. Wäre im Bezug auf Partnersuche tatsächlich sinnvoller sich mal auf die Menschen einzulassen. Denke, dass es dann auch allgemein weniger Unmut in der Bevölkerung gibt.

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Bonbon » Freitag 11. Oktober 2019, 15:44

Das klingt so einfach, ist es aber nicht. Mir fällt es schwer ein Bild mit einem Menschen zu vergleichen. Menschen sind nicht Tag für Tag gleich und sie können sich verändern, tun es vielleicht sogar in einer Beziehung. Menschen lachen, weinen, tun gut, verletzen, atmen, leben. Bilder nicht, sie hängen stumm an der Wand herum.

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Vidar » Freitag 11. Oktober 2019, 15:44

Tania hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:56
Kann es sein, dass Partnersuche vielleicht ähnlich simpel funktionieren könnte? Dass man nicht DEN EINEN GANZ BESONDEREN suchen muss, sondern schlicht den ersten nehmen kann, bei dem beidseitig ein bisschen Interesse und Sympathie da sind? Und dass genau der dann durch die zunehmende Vertrautheit und durch alles, was man mit ihm und für ihn tut, zu etwas ganz Besonderem wird?
Ist das nicht genau das Muster, nachdem es meistens sowieso ablaeuft? Abgesehen von Hollywood-Movies und einigen Ausnahmen?
Man lernt jemanden kennen, ist sich sympathisch, findet sich sexuell anziehend, probiert es mal miteinander.

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Melli » Freitag 11. Oktober 2019, 15:44

Irgendwer hat mal gesagt, es würden mehr Menschen miteinander können, als sie denken. Glaube ich teilweise auch. Teilweise bleibt aber das Problem, daß sie anders denken :(

(Wollte ich Bilder kaufen, würde ich mich mal zu ein paar Galeristen bemühen. Ja doch, könnte schon interessant sein :))

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Bonbon » Freitag 11. Oktober 2019, 15:45

Bonbon hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:44
Das klingt so einfach, ist es aber nicht. Mir fällt es schwer ein Bild mit einem Menschen zu vergleichen. Menschen sind nicht Tag für Tag gleich und sie können sich verändern, tun es vielleicht sogar in einer Beziehung. Menschen lachen, weinen, tun gut, verletzen, atmen, leben. Bilder nicht, sie hängen stumm an der Wand herum. Wenn ich mich für ein Bild entscheide, gefällt es mir genau so wie es ist. Ein Mensch zeigt ja erstmal nur seine Hülle. :oops:

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Bonbon » Freitag 11. Oktober 2019, 15:46

Was habe ich denn da gemacht? :gruebel:

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 11. Oktober 2019, 15:48

Hanuta hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:41
https://en.wikipedia.org/wiki/Overchoice

Kenn ich nur zu gut. Wäre im Bezug auf Partnersuche tatsächlich sinnvoller sich mal auf die Menschen einzulassen. Denke, dass es dann auch allgemein weniger Unmut in der Bevölkerung gibt.
Wird schwieriger wann man mit 99.9999% der frauen explizit nicht kuscheln, beziehungsweise kein sex oder beziehung will, und nur ganz manchmal eine ausnahmefrau im frage käme... Nicht verliebt, gibt es bei mir keine lücke. Will ich auch niemanden am leib.
(Habe überhaupt keinen algemeinen, personsunabhängigen sex oder beziehungswünsch.)
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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Automobilist » Freitag 11. Oktober 2019, 15:50

Nonkonformist hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:48

Wird schwieriger wann man mit 99.9999% der frauen explizit nicht kuscheln, beziehungsweise kein sex oder beziehung will, und nur ganz manchmal eine ausnahmefrau im frage käme... Nicht verliebt, gibt es bei mir keine lücke. Will ich auch niemanden am leib.
(Habe überhaupt keinen algemeinen, personsunabhängigen sex oder beziehungswünsch.)
+ 1. Schnoddrig in mich hineingrinsend denke ich hier an den Film " Seven chances "....
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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Saraj » Freitag 11. Oktober 2019, 15:54

Das Bild, das mir spontan am besten gefällt, weil es etwas in mir anspricht und ich mich mit dem darauf Abgebildeten identifizieren kann, nehme ich.
Ob links oder rechts davon was objektiv betrachtet handwerklich Besseres oder Schlechteres rumhängt, spielt für meine persönliche Wahl keine Rolle.
Weil mein Partner nicht perfekt sein, sondern zu mir passen muss. (Womit er natürlich automatisch einer von den Perfekten ist :cooler: , würde zumsel an dieser Stelle vermutlich mit einem Augenzwinkern hinzufügen...)

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Tania » Freitag 11. Oktober 2019, 15:55

Bonbon hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:45
Das klingt so einfach, ist es aber nicht. Mir fällt es schwer ein Bild mit einem Menschen zu vergleichen. Menschen sind nicht Tag für Tag gleich und sie können sich verändern, tun es vielleicht sogar in einer Beziehung. Menschen lachen, weinen, tun gut, verletzen, atmen, leben. Bilder nicht, sie hängen stumm an der Wand herum. Wenn ich mich für ein Bild entscheide, gefällt es mir genau so wie es ist. Ein Mensch zeigt ja erstmal nur seine Hülle. :oops:
Jeder Vergleich hinkt irgendwo. Stell Dir einfach vor, Du hättest, um Dich für das Bild zu entscheiden, nur ein 5x5 cm großes Foto desselben zur Verfügung. Genug für den ersten Eindruck, aber die Details entdeckst Du erst später. Manche erst nach Monaten. Und ab und zu pinkelt ne Fliege drauf, oder Farben dunkeln nach oder verblassen, oder Deine Katze stellt sich davor und hat Sprühdurchfall, oder der betrunkene Onkel August wirft mit Dartpfeilen drauf ....

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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 11. Oktober 2019, 15:57

Saraj hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:54
Das Bild, das mir spontan am besten gefällt, weil es etwas in mir anspricht und ich mich mit dem darauf Abgebildeten identifizieren kann, nehme ich.
Ob links oder rechts davon was objektiv betrachtet handwerklich Besseres oder Schlechteres rumhängt, spielt für meine persönliche Wahl keine Rolle.
Und was. wann von al den bilder dort kein einziges dir richtig gefällt?
Was dann?
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Re: Museumsgedanken

Beitrag von Automobilist » Freitag 11. Oktober 2019, 16:00

Nonkonformist hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 15:57
Und was. wann von al den bilder dort kein einziges dir richtig gefällt?
Was dann?
Das wenigst hässliche...?
Ei, d a s war phänomenal...nein; nicht das am wenigsten Häßliche, gemütlich weggehen und sich sagen : " Pech; es war leider nichts dabei ! "
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