Nice Guys und so

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Reinhard
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Nice Guys und so

Beitrag von Reinhard » Montag 30. September 2019, 23:17

Ich setze die Diskussion aus dem anderen Thread mal hier fort, weil es dort schon wieder eine Weile her ist und vielleicht auch Offtopic und überhaupt.
LaraMarie hat geschrieben:
Freitag 27. September 2019, 23:58
Reinhard hat geschrieben:
Freitag 27. September 2019, 22:52
Die sind dann im Nett-Arschloch-Spektrum nicht ganz bei nett, sondern irgendwo dazwischen; aber im Umgänglich-Schwierig-Verhaltens-Spektrum bei umgänglich. Und damit nicht perfekt authentisch, aber sicherlich im Rahmen des Erwünschten.
Warum sind sie nicht authentisch? Das leuchtet mir jetzt ehrlich gesagt nicht ein. :gruebel:
Man muss sich nicht für eine Person aufopfern und seine Bedürfnisse komplett hinter ranstellen, um als "sehr nett" zu gelten. Wenn das doch der Fall ist, dann ist das entweder krankhaft oder die Person hat so wenig Selbstbewusstsein, dass sie sich da einfach nicht zu mehr traut, aber das halte ich dann eben nicht für authentisch.
Wieso denkst du, das wäre krankhaft?

LaraMarie hat geschrieben:
Freitag 27. September 2019, 23:58
Reinhard hat geschrieben:
Freitag 27. September 2019, 22:52
Haben sie nicht unbedingt [Selbstbewusstsein]. Aber es jedem recht machen wollen, wirkt wohl so. Das ist auch nicht besonders durchsetzungsfähig.
Also nein, da muss ich leider widersprechen. Das ist ein Widerspruch in sich. Das sollte auch ein Logiker sehen^^
Wenn man es jedem recht machen will, dann hat man andere Ängste und durch diese Ängste handelt man so und das ist nicht authentisch.
Sobald im Kopf ein Krieg herrscht, ob man das denn tun soll oder nicht, ist das einfach nicht authentisch.
Ich glaube du versuchst gerade krampfhaft zu rechtfertigen, warum unauthentische Leute authentisch sind. :verwirrt:

Wer sagt, dass sie sich groß Gedanken darüber machen, ob sie etwas tun sollen oder nicht? Ja, man hat sich nicht unbedingt ausgesucht, ein wenig ausgeprägtes Selbstbewusstsein zu haben, aber das heißt ja nicht, dass man es ablehnt, das Verhalten zu zeigen, das man deswegen annimmt.


LaraMarie hat geschrieben:
Freitag 27. September 2019, 23:58
Reinhard hat geschrieben:
Freitag 27. September 2019, 22:55
Das ist einer der Punkte, bei dem sich die Frauen das Leben selber schwer machen.
Freundschaft schließt doch ein mehr nicht aus, eher im Gegenteil.
Eine Freundschaft, die einseitig ist, ist nicht wirklich eine Freundschaft und das ist bei vielen dieser "Friendzone"-Konstellationen der Fall. ;)
Und eine wo jemand unbedingt was von einem will ohne es dem anderen zu sagen, aber sich dann auf Freundschaft einlässt, um der Person wenigstens näher zu sein, ist auch keine richtige Freundschaft.
In der Regel sieht das ja so aus, dass der Kerl dem Mädchen ständig hinterherhechelt und alles tut was sie möchte ohne mal kontra zu geben, was in einer Freundschaft auf Augenhöhe ja der Fall sein sollte. :holy:
Die Schuld bei uns Frauen zu suchen ist dabei ziemlich unfair. Ich kann ja nichts dafür, dass einige Männer nicht in der Lage sind das Risiko einzugehen und mal den ersten Schritt zu machen. Dass mir dann noch die Schuld dafür in die Schuhe geschoben wird, zeigt mir dann einfach, dass es die richtige Wahl ist denjenigen nicht rangelassen zu haben und ich nichts falsch gemacht habe. :frech:
Es kann aus Freundschaft Liebe entstehen. Daran habe ich keine Zweifel. Es muss sich aber um eine Freundschaft handeln, die Augenhöhe liegt. 8-)
Meine beste Freundin hat leider auch gerade eine Situation, wo ein Klischee Nerd ihr alles hinterherträgt und sich mehr erhofft. Ich habe ihr gesagt, dass sie ihm doch mal sagen soll, dass er keine Chance hat. Es sieht einfach jeder aus meinem Freundeskreis, dass der junge Kerl gerne mit ihr zusammen wäre. Ist ja letztendlich ihre Sache, aber wenn das so offensichtlich wäre, dann würde ich wenigstens versuchen weniger Zeit mit der Person zu verbringen.
Andererseits ist das auch irgendwie seine Schuld, weil er sich nicht traut und nur von ihr nimmt. Sie nimmt ihn halt zu allen sozialen Events mit und macht auch allgemein viel mit ihm. Er läuft dann nur mit und bietet auch keine Eigeniniative. Im Austausch ist er wohl ihr Seelenmülleimer(auch wenn ich das Wort einfahc nicht ab kann). :sadman:
Wahrscheinlich bist du sicherlich der Ansicht, dass sie ihm doch eine Chance geben soll ;)

Edit: Sorry, wenn ich gerade ein wenig wütend rüberkomme, aber bei einigen Kommentaren fällt mir einfach die Kinnlade runter.

Auch hier ist wieder die Einstufung als "keine richtige Freundschaft" ziemlich weit hergeholt. :hammer:
Sehe ich gerade umgekehrt.

Deine Aussage hat was von "alles schlechtreden". (Denk mal drüber nach.)

----


Die Situation mit dem Nerdfreund deiner Freundin kannst du sicher besser beurteilen, aber ich möchte mal eine mögliche Perspektive aus seiner Sicht einwerfen:
Hat er denn sonst jemanden, der sich mit ihm beschäftigt; ihn in den Freundeskreis einbindet; oder überhaupt ihm mal Aufmerksamkeit schenkt? Vielleicht hängt er aus Angst vor Einsamkeit an ihr; auch weil er sich Hoffnungen macht, aber ist das wirklich sein Hauptmotiv?

Vielleicht weiß er -- rational -- schon, dass er keine Chancen bei ihr hat; und es tut ihm weh, wenigstens ein bisschen Nähe zu bekommen, aber er hat wenig Alternativen? Vielleicht spricht er deshalb seinen Wunsch auf mehr nicht an, weil er dann noch mehr Sozialkontakte verlieren würde als nur den zu ihr? Und sie weiß es umgekehrt vermutlich auch.

Wenn das so ist, dann wird er auch schnell weg sein, sobald sich ihm was anderes ergibt (auch wenn das unwahrscheinlich ist). Aber falls das so kommt, sollte das auf keinen Fall so interpretiert werden, dass da keine Freundschaft war :dont: , sondern dass die Freundschaft ihm weh getan hat. Aber diese so gut(!) ist, dass es besser ist die Wehtun-Freundschaft zu haben als (evtl.) gar keine.

So weit zu meiner möglichen Interpretation. Gesetzt diesen Fall reagiert deine Freundin wesentlich freundlicher als du das deinen Aussagen nach tun würdest. :hierlang:
Und sie gibt ihm ja auch eine Chance, also kein Bedarf nach weiteren.


--------------------------


So jetzt zur hauptsächlichen Diskussion. Ich habe mal ein bisschen rumgemalt und ein Diagramm erstellt, damit ich nicht dauernd mit Worten beschreiben muss. Jetzt kann man Zahlen und Farben auch benutzen. :mrgreen:


Das Diagramm zur Einteilung der Menschen nach eigentlichem Wesen, und dem Verhalten, das sie zeigen. Ich nehme mal an, die rechte untere Ecke ist relativ leer (bis auf ein Frustrierte), weil sich ein natürlich-sanfter Mensch selten aggressiv verhalten wird. Aber ein egoistischer Mensch kann sich aus egoistischen Motiven sicherlich so verhalten, dass die anderen etwas für ihn tun und er davon mehr bekommt als er reinsteckt. Im Extrem ist das wohl bei den Soziopathen der Fall.


Das Problem ist, dass viele Menschen sich nicht vorstellen können, dass die linke untere Ecke tatsächlich bevölkert ist. Es wird einfach angenommen, dass jeder seinen Egoismus ausleben will, weil es ja dem Einzelnen Vorteile auf Kosten der Allgemeinheit bringen soll (vor allem Wirtschaftswissenschaftler hängen solchen Theorien gerne an, und das färbt dann doch auf die Gesellschaft ab). Deshalb vermuten, alle sich "sehr lieb" verhaltende Personen (1 auf der X-Achse) wären eigentlich im orangenen oder grünen Bereich und deshalb abzulehnen.

Jetzt kann jeder mal dazuschreiben, in welchem Bereich er angebliche und tatsächliche nice guys verortet.
(Und nice girls natürlich, der Chart differenziert ja nicht nach Geschlecht.)


Bild

(Ich erlaube mir mal das Bild direkt einzubetten, weil ich es selbst erstelle habe.)
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von LaraMarie » Montag 30. September 2019, 23:35

Reinhard hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:17
Wieso denkst du, das wäre krankhaft?
Wie kann man von anderen Menschen erwarten, dass sie einen schätzen, wenn man es selbst nicht tut?
Reinhard hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:17
Wer sagt, dass sie sich groß Gedanken darüber machen, ob sie etwas tun sollen oder nicht? Ja, man hat sich nicht unbedingt ausgesucht, ein wenig ausgeprägtes Selbstbewusstsein zu haben, aber das heißt ja nicht, dass man es ablehnt, das Verhalten zu zeigen, das man deswegen annimmt.
Der Kern steckt im "wenig Selbstbewusstsein" ;)
Wir brauchen ja wohl jetzt echt nicht darüber diskutieren, dass ein sehr geringes Selbstbewusstsein die eigene Authentizität untergräbt, oder? :gruebel:
Wenn doch, dann bin ich wohl raus, weil ich das schon als gesetzt ansehe.
Mit einer Waffe vorm Kopf, wirst du ja wohl auch nicht die Meinung vertreten, die du eigentlich für richtig halten würdest, oder? :P
Oder meinste vor der eigenen Mutter würde man dann auch wenig Selbstbewusstsein haben?
Reinhard hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:17
Auch hier ist wieder die Einstufung als "keine richtige Freundschaft" ziemlich weit hergeholt.
Sehe ich gerade umgekehrt.
Wenn eine einseitige Freundschaft für dich "richtige Freundschaft" ist, dann ist das wohl so. Für mich wäre das keine Freundschaft.
Reinhard hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:17
Die Situation mit dem Nerdfreund deiner Freundin kannst du sicher besser beurteilen, aber ich möchte mal eine mögliche Perspektive aus seiner Sicht einwerfen:
Hat er denn sonst jemanden, der sich mit ihm beschäftigt; ihn in den Freundeskreis einbindet; oder überhaupt ihm mal Aufmerksamkeit schenkt? Vielleicht hängt er aus Angst vor Einsamkeit an ihr; auch weil er sich Hoffnungen macht, aber ist das wirklich sein Hauptmotiv?

Vielleicht weiß er -- rational -- schon, dass er keine Chancen bei ihr hat; und es tut ihm weh, wenigstens ein bisschen Nähe zu bekommen, aber er hat wenig Alternativen? Vielleicht spricht er deshalb seinen Wunsch auf mehr nicht an, weil er dann noch mehr Sozialkontakte verlieren würde als nur den zu ihr? Und sie weiß es umgekehrt vermutlich auch.
Das hängt wohl damit zusammen, ja.

Und um auf deine Grafik einzugehen. Ich bevorzuge 5/5.

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von samoht » Montag 30. September 2019, 23:56

Ich habe mal in einem Online-Dating-Ratgeber gelesen, dass Verführung und Liebe ein wechselseitiges Spiel der Über- und Unterordnung sein soll.

Ich bin Idealist und glaube daher nach wie vor an eine Symbiose. Wann "erniedrigt" man sich aufgrund geringen Selbstvertrauens für eine Dame, und wann ist es "wahre" Zuneigung/Liebe?

Bin ich vielleicht einfach nur deswegen AB, weil ich nicht an die Konstellation "ich Tarzan/Du Jane" / "wir beide Tarzan" / "ok, wir beide Tarzan, aber einer von uns ist größerer Tarzan" glaube?

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Reinhard » Dienstag 1. Oktober 2019, 00:05

LaraMarie hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:35
Reinhard hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:17
Wieso denkst du, das wäre krankhaft?
Wie kann man von anderen Menschen erwarten, dass sie einen schätzen, wenn man es selbst nicht tut?
Selbstbewusstsein ist nicht dasselbe wie Selbstwert. Man kann sich für einen liebenswerten Menschen halten, obwohl man anderen nach dem Mund redet. Oder sogar: weil.

LaraMarie hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:35
Reinhard hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:17
Wer sagt, dass sie sich groß Gedanken darüber machen, ob sie etwas tun sollen oder nicht? Ja, man hat sich nicht unbedingt ausgesucht, ein wenig ausgeprägtes Selbstbewusstsein zu haben, aber das heißt ja nicht, dass man es ablehnt, das Verhalten zu zeigen, das man deswegen annimmt.
Der Kern steckt im "wenig Selbstbewusstsein" ;)
Wir brauchen ja wohl jetzt echt nicht darüber diskutieren, dass ein sehr geringes Selbstbewusstsein die eigene Authentizität untergräbt, oder? :gruebel:
Wenn doch, dann bin ich wohl raus, weil ich das schon als gesetzt ansehe.
Mit einer Waffe vorm Kopf, wirst du ja wohl auch nicht die Meinung vertreten, die du eigentlich für richtig halten würdest, oder? :P
Oder meinste vor der eigenen Mutter würde man dann auch wenig Selbstbewusstsein haben?
Die Entscheidung, lieber lebendig und ausgeraubt als tot zu sein, kann man auch authentisch und selbstbewusst treffen.
(Die Frage mit der Mutter verstehe ich nicht.)

LaraMarie hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:35

Und um auf deine Grafik einzugehen. Ich bevorzuge 5/5.

Und wo sind die Nice Guys?
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von LaraMarie » Dienstag 1. Oktober 2019, 00:23

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 00:05
Selbstbewusstsein ist nicht dasselbe wie Selbstwert. Man kann sich für einen liebenswerten Menschen halten, obwohl man anderen nach dem Mund redet. Oder sogar: weil.
Versuchst du das jetzt auch noch auf diese Ebene zu schieben, wo wir jetzt auch noch darüber diskutieren müssen, ob das jetzt Selbstbewusstsein oder Selbstwertgefühl ist? :crybaby:
Wenn du anderen nach dem Mund redest um nicht anzuecken, dann bist du nicht authentisch, weil du einen Beweggrund hast nicht anzuecken und würdest daher eine Rolle einnehmen.
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 00:05
Die Entscheidung, lieber lebendig und ausgeraubt als tot zu sein, kann man auch authentisch und selbstbewusst treffen.
(Die Frage mit der Mutter verstehe ich nicht.)
Ich verstehe deine Antwort auf meine Frage nicht. :verwirrt:
Würdest du denn eine negative Antwort geben, wenn du eine Waffe vor den Kopf gehalten bekommst mit dem Wissen, dass der Schütze eine positive Antwort erwartet?
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 00:05
Und wo sind die Nice Guys?
Was bedeutet denn überhaupt "lieb" und was bedeutet "unausstehlich"?
Was macht eine Person "lieb"?

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Kief » Dienstag 1. Oktober 2019, 00:32

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 00:05
LaraMarie hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:35
Und um auf deine Grafik einzugehen. Ich bevorzuge 5/5.
Und wo sind die Nice Guys?
Ich kann die Skala-Einteilung nicht nachvollziehen.
Die grundlegenden Dimensionen vermute ich anders.

Ich glaube, lieb sowie egoistisch sind jeweils eigene Dimensionen, und harmonisch zu unausstehlich, da kann man ein Kontinuum vergleichen.

In jedem Fall habe ich den Eindruck, dass eine relevante Kernkomponente noch nicht integriert ist in der Graphik, die die Fragestellung aufdeckt.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Melli » Dienstag 1. Oktober 2019, 09:27

Nichts gegen frustbedingt-misanthropische Anwandlungen 😱 Daß sich im wesentlichen alles zwischen Schleimscheißern 💩 (wozu Manipulation wohl auch gehört, vielleicht oft auch "Diplomatie" und "Höflichkeit") und Ärschen 🍑 abspielen soll, ist dann doch leider zu viel für meine schwachen Nerven 😔

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Gatem » Dienstag 1. Oktober 2019, 10:01

LaraMarie hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:35
Der Kern steckt im "wenig Selbstbewusstsein" ;)
Wir brauchen ja wohl jetzt echt nicht darüber diskutieren, dass ein sehr geringes Selbstbewusstsein die eigene Authentizität untergräbt, oder? :gruebel:
Wenn doch, dann bin ich wohl raus, weil ich das schon als gesetzt ansehe.
Ich glaube hier ist dein eigentliches Problem.
Du scheinst nicht begreifen zu wollen, dass jemand mit sehr niedrigem Selbstbewusstsein, der ständig versucht es allen recht zu machen, genau SO authentisch ist. Genau DAS ist dann sein Charakter und somit ist er nur dann authentisch, wenn er so agiert.
Würde er plötzlich anfangen zu Widersprechen, DANN wäre etwas faul und er wäre nicht mehr authentisch, da er sich konträr zu seinem eigentlichen Charakter verhalten würde. Das wäre ein starker Hinweis darauf, dass er irgendeinen Hintergedanken hätte, also manipulativ agiert.

Für mich bedeutet „authentisch“ jedenfalls, sich seinem Wesen entsprechend zu verhalten und sich nicht zu verstellen.

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von schmog » Dienstag 1. Oktober 2019, 10:07

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 10:01
LaraMarie hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:35
Der Kern steckt im "wenig Selbstbewusstsein" ;)
Wir brauchen ja wohl jetzt echt nicht darüber diskutieren, dass ein sehr geringes Selbstbewusstsein die eigene Authentizität untergräbt, oder?
:gruebel:
Wenn doch, dann bin ich wohl raus, weil ich das schon als gesetzt ansehe.
Ich glaube hier ist dein eigentliches Problem.
Du scheinst nicht begreifen zu wollen, dass jemand mit sehr niedrigem Selbstbewusstsein, der ständig versucht es allen recht zu machen, genau SO authentisch ist. Genau DAS ist dann sein Charakter und somit ist er nur dann authentisch, wenn er so agiert.
Würde er plötzlich anfangen zu Widersprechen, DANN wäre etwas faul und er wäre nicht mehr authentisch, da er sich konträr zu seinem eigentlichen Charakter verhalten würde. Das wäre ein starker Hinweis darauf, dass er irgendeinen Hintergedanken hätte, also manipulativ agiert.

Für mich bedeutet „authentisch“ jedenfalls, sich seinem Wesen entsprechend zu verhalten und sich nicht zu verstellen.
Ich würde sagen beide haben recht!

LaraMarie's Aussage ist noch etwas treffender. :daumen:
Schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Lazarus Long » Dienstag 1. Oktober 2019, 10:16

Jemand ist nicht authentisch, weil er sich immer so verhält. Jemand ist authentisch, wenn er sich so verhält, wie er ist.
Wenn jemand nett isg, nur weil er nicht genug Selbstbewußtsein hat, sich seinem inneren Wesen entsprechend zu verhalten, dann ist das verlogen.
Und an seinem Selbstbewußtsein kann man arbeiten, man kann es entwickeln und nein, das ist nicht einfach.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Montecristo » Dienstag 1. Oktober 2019, 10:24

Reinhard hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:17
(Ich erlaube mir mal das Bild direkt einzubetten, weil ich es selbst erstelle habe.)
Trifft es IMHO sehr gut.
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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 1. Oktober 2019, 10:26

Ich habe nie versucht es allen recht zu machen.
War immer mich.
Und würde deswegen gemobbt.
Was so passiert wenn man sich nicht gut wehren kann.

Gut für meinen selbstwert war es bestimmt nicht.

Ich bin ein Nonkonformist und passe mich grundsätzlich nicht an.
Mag als HSP auch keine konflikte oder dauerstreit.
Also meide ich den normalen und suche ich mein sozialkreis in nischen.
Bei menschen die mich so nehmen wie ich bin ohne mich konformieren zu wollen.
Ich habe nicht die energie mich ständig durchsetzen zu müßen.

Wann es meine freunde dreckig geht, unterstutze ich diese.
Mein bester kumpel konnte eine weile lang kaum laufen.
Also habe ich ein paar monate lang seine einkaufen erledigt, ohne um gegenleistungen zu fragen.
Wann es meine OdBs dreckig gegangen ist, habe ich diese auch unterstutzt.
Weil man das so macht für menschen die man gern hat.
Nein, streiten mag ich tatsächlich nicht, mache ich nur wann es wirklich nötig ist, nicht wegen lappalien, bin harmoniebedürftig.
Ich möchte wirklich keine streitlustige freundin, oder eine mit massenhaften shittests. (Die ich nicht sehr nett finde.)
Soll aber anscheinend ein verbrechen sein, und unnatraktiv machen.
Na ja, selber schuld.....-
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Gatem » Dienstag 1. Oktober 2019, 10:57

Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 10:16
Jemand ist nicht authentisch, weil er sich immer so verhält. Jemand ist authentisch, wenn er sich so verhält, wie er ist.
Genau das meine ich doch. Der Knackpunkt liegt aber hier:
Wenn jemand nett isg, nur weil er nicht genug Selbstbewußtsein hat, sich seinem inneren Wesen entsprechend zu verhalten, dann ist das verlogen.
Du erwartest, dass sich die Personen ihrem inneren Wesen entsprechend verhalten, aber scheinst ebenso wie LaraMarie nicht verstehen zu wollen/können, dass eben genau das „allen Recht machen“ das innere Wesen eben dieser Personen IST. Es ist kein verlogenes Verhalten, sondern eben genau das, was die Person ist und ausmacht.

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Lazarus Long » Dienstag 1. Oktober 2019, 11:20

Wenn jemand meint es allen Recht machen zu müssen, dann ist das für mich kein Ausdruck des inneren Wesens, so viel Selbstverleugnung besitzt niemand, daß er freiwillig es allen anderen Recht macht und damit ggf. ja seinen Interessen wiedersprechende Dinge tut. Er tut es, weil er nicht genug Selbstbewustsein/Selbstwertgefühl hat, sich anders zu verhalten. Müssen bedeutet, da ist ein Zwang, er zwingt sich, sich so zu verhalten und daß im Zweifel auch noch ohne innere Überzeugung. Spätestens, wenn letzteres der Fall ist, dann ist es verlogen ...
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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Seb-X » Dienstag 1. Oktober 2019, 11:51

LaraMarie hat geschrieben:
Montag 30. September 2019, 23:35
Wir brauchen ja wohl jetzt echt nicht darüber diskutieren, dass ein sehr geringes Selbstbewusstsein die eigene Authentizität untergräbt, oder? 
Das halte ich allerdings für stark diskussionswürdig. Wie kann etwas authentisch sein, das im Moment nicht existiert? Oder wie kann der aktuelle, ungeschönte Zustand nicht authentisch sein? Man kann also erst authentisch sein, wenn die Persönlichkeit ohne Schauspiel nahezu perfekt ist?
Wenn die-/derjenige momentan nicht sehr selbstbewusst ist, dies aber nicht verschleiert, dann ist das doch authentisch.
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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Seb-X » Dienstag 1. Oktober 2019, 11:57

Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 10:16
Und an seinem Selbstbewußtsein kann man arbeiten, man kann es entwickeln und nein, das ist nicht einfach.
Dann sollen aber bitte die engsten Mitmenschen kein Problem damit haben, wenn man auf diesem Weg auch anstrengend und unbequem ist, weil man eben sich anstrengt und es sich nicht bequem macht. Das ist von denen kein bisschen zuviel verlangt.
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Re: Nice Guys und so

Beitrag von NBUC » Dienstag 1. Oktober 2019, 12:00

Der niceguy-Vorwurf fällt doch schon viel früher als bei bedingungsloser Unterwürfigkeit und umfasst damit auch eine Vielzahl von "Vergehen"/Verhaltensweisen.

Meine Beobachtungen dazu:
a) "niceguy" ist auch der Vorwurf wenn nicht übermäßige Anpassung sondern mangelndes proaktives Dominanzverhalten anliegt.
b) bei der Suche nach einem durchsetzungsstarken/Orientierung gebenden Partner ist bisher mangelnder Anlass zu Anecken/Widerspruch damit keine Entschuldigung, sonders das Fehlen eines Attraktivitätssignals.
c) Einschleimversuche oder Konfliktscheue gibt es natürlich auch tatsächlich.
d) in wie weit Dominanz oder EInschleimen erfolgt hat oder abgelehnt wird, scheint davon abzuhängen, welche Erwartungshaltungen zum aktuellen Punkt sie schon hat. Dominant sein darf man in ihren Unsicherheitsräumen und gegenüber Anderen im Rahmen ihrer persönlichen Agenda.
e) Das generelle Maß an "Nettigkeiten" scheint sehr niedrig zu liegen und damit werden Abweichungen dann verdächtig. Unterstützung (z.B. beim Umzug) wird von der Familie oder guten Freunden erwartet/erhofft. Bei Bekannten erzeugt das schon merklich Überraschung wenn Hilfe angeboten wird. Und damit kann natürich bei potentiellen Beziehungskandidaten der Verdacht nach Sekundärintentionen aufkommen.
f) Wer selbst in einem Sud aus Egozentrik kocht, wird da natürlcih noch einmal deutlich skeptischer reagieren und kann sich im Extrem vielelicht nicht einmal mehr Vorstellen, dass Hilfe ohne Hintergedanken angeboten wird - würde man selbst ja auch nicht ... .
g) In den offenen Datingumgebungen ist schneller Filter schon Selbstschutz und dann wird halt dankbar alles angenommen, was da Handreiche bieten kann. Weil aber wohl meist doch noch klar ist, dass man da oberflächlich, ggf. fehlerbehaftet und manchmal auch einfach ungerecht agiert, hilft es dem eigenen Ego das Fehlverhalten der anderen Seite zuzuschieben.
h) Autentizität: Mit entsprechender Erziehung und Verstärkung in den Vorerfahrungen ist Harmoniebedürfnis, Fürsorglichkeit und Hilfsbereitschaft ggf. der natürliche Zug von jemanden. Da stehen dann keine unterdrückten Egotrips oder versteckte Bezahlungsserwartungen hinter. Kann sich jemand von Typ f) aber ggf. nicht vorstellen.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Gatem » Dienstag 1. Oktober 2019, 13:34

Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 11:20
Müssen bedeutet, da ist ein Zwang, er zwingt sich, sich so zu verhalten und daß im Zweifel auch noch ohne innere Überzeugung. Spätestens, wenn letzteres der Fall ist, dann ist es verlogen ...
Das jemand sich zu etwas zwingt heißt doch nicht, dass es nicht aus Überzeugung geschieht. Jeder Mensch zwingt sich täglich zu verschiedenen Dingen… das geht bei manchen doch schon mit dem Aufstehen los. Aber nur weil diese Leute sich zu etwas zwingen müssen, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass dieser „Zwang“ nicht dennoch aus dem tiefsten Inneren kommen kann.

Aber ich habe den Eindruck, dass wir hier nicht auf einen Nenner kommen…

TheHoff
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Re: Nice Guys und so

Beitrag von TheHoff » Dienstag 1. Oktober 2019, 14:21

Gatem hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 10:57

Du erwartest, dass sich die Personen ihrem inneren Wesen entsprechend verhalten, aber scheinst ebenso wie LaraMarie nicht verstehen zu wollen/können, dass eben genau das „allen Recht machen“ das innere Wesen eben dieser Personen IST. Es ist kein verlogenes Verhalten, sondern eben genau das, was die Person ist und ausmacht.
Ich fürchte, dass das falsch ist. Zumindest zum Teil. Ängste und wenig Selbstvertrauen schränken mit Sicherheit die Persönlichkeitsentfaltung ein.

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Zigg
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Re: Nice Guys und so

Beitrag von Zigg » Dienstag 1. Oktober 2019, 14:37

Seb-X hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 11:57
Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 1. Oktober 2019, 10:16
Und an seinem Selbstbewußtsein kann man arbeiten, man kann es entwickeln und nein, das ist nicht einfach.
Dann sollen aber bitte die engsten Mitmenschen kein Problem damit haben, wenn man auf diesem Weg auch anstrengend und unbequem ist, weil man eben sich anstrengt und es sich nicht bequem macht. Das ist von denen kein bisschen zuviel verlangt.
In dem Augenblick, In dem du für dich entscheidest, dein Selbstbewusstsein zu stärken, muss es dir egal sein, ob deine engsten Mitmenschen das toll finden, oder nicht. Das gehört zu dieser Entwicklung dazu.
Ich hab es durch. Glaub mir, es befreit und stärkt.
R+ P-
P+ R-

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