Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 11. Oktober 2019, 10:10

Thespian hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 18:17
Mobbing macht seine Opfer wehrlos. Mobber treten gerne in Überzahl auf, so dass sich die körperliche Gegenwehr einer Überzahl gegenübersieht. (Das Wort Mobbing ist ja auch ein Deutscher Begriff, augenscheinlich abgeleitet von Mob. Bezieht sich also im Musterfall auf eine Verhaltensstruktur die von mehreren Tätern oder Mitlaufenden geprägt ist. Der engllische Begriff ist bullying.)
Ich war vor dem Mobbing auch leicht wütend zu machen. Wer dann keinen Erfolg mit körperlicher Gegenwehr hat lernt sehr schnell, dass er schwach und hilflos ist.
Das Problem sind die Leute die drumherum stehen. So lange die dem Mobber signalisieren, dass sie ihn stark, cool, lustig oder wasimmer finden wird der weiter machen. Weil er sozial davon profitiert und seinen Status erhöht.
Bei Erwachsenen ist das auch niht anders. An viel zu vielen Stellen in unserer Gesellschaft geht es nur darum andere in irgendwelchen Wettbewerben zu besiegen. No time for losers und so weiter. Wer auf der Strecke bleibt ist egal. Die Rücksichtslosen werden dann befördert. So lange der Typus des rücksichtslosen, schnellen Entscheiders, der Bedenken kleinbrüllt und ohne Rücksicht auf Verluste seine Interessen durchsetzt als "Macher" verehrt wird, wird es so etwas geben.
Viel zu viele Menschen definieren sich nur über irgendwelche Gruppenzugehörigkeiten und nehmen es in Kauf, dass diese Gruppen sich dadurch definieren, dass sie andere ausschließen und unterdrücken.
+1 Oft ist es auch so, dass wenn jemand einen Opfer helfen würde, er oder sie selber zum Opfer werden würde. Und ja, wer was gegen unattraktive Leute mit Nerd-Hobbys hat, der galt als cool und wer gegen solche Leute noch aktiv vorging, sogar als besonders cool.
Nonkonformist hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 07:08
Mob = Crowd
Mobbing ist die gemeinschaft gegen einzelnen personen.
Mobbers agieren selten alleine. Dafür sind sie meist auch zu feige.
In gruppen und gegenüber personen die sich kaum wehren können.

Ich würde nicht von einzelnen personen gemobbt aber von gruppen.
Von alphas und deren betas.
Die meist zum typus kompetetiv, aggressiv, statussüchtig gehört haben.
Keine individualisten aber gruppentieren mit einen starken hang zum hierarchie.
Alphas haben grundsätzlich menschen nicht gemocht, von denen sie nicht offentlich bewundert würden.
Gemobbt würden immer diejenigen, die nicht in die hauptgruppe der alphas reingepasst haben.
Deren eigenen weg gegangen sind.
Andere hobbies, meinungen, lebensstile, kleidungsstil, etc, hatten.
Die anders als die gruppe waren.
Starkeren rebellen, die sich wehren konnten, würden lieber im ruhe gelassen.
Aber nerds und geeks, die sich weniger gut wehren konnten, waren die idealen opfer.
Die nerds und geeks haben an den ganzen populatitäts-wettbewerb nicht teilgenommen, hatten meist auch keinerlei respekt für der hierarchie der gruppe, weil sie aussenseiter waren und nicht brav mitgespielt haben. Und deswegen würden sie auch gehasst.
Ich habe mobbing immer als gruppenzwang verstanden.
Als eine in-group gegen abtrünnigen.
Als eine art andersartigen entweder zu zwingen sich an zu passen oder aus zu stoßen.
Für mich ist mobbing ein soziales phanomän, nicht die aktionen einzelnen personen.
Der kleine bruder von diskrimination, rassismus, genozid.
Der in-group gegenüber andersartigen.

(Es hat bei mir sogar mobber gegeben die indivviduell halbwegs nett waren, aber in der gruppe mitgemobbt haben.)
Genau so ist es. Mobber suchen sich am liebsten Opfer, wo sie keine Angst vor einen Gegenwehr haben müssen. Opfer, die sich wegen einer körperlichen Unterlegenheit und wenig oder keinen Freunden, die sie verteidigen würden, nicht wirklich wehren können. Das ist eine Frage vom können und nicht vom wollen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Thespian » Freitag 11. Oktober 2019, 19:52

Mobbing geht ja auch oft mit Machtstrukturen einher. Es geht gegen die Neuen, Aussenstehende oder gegen unliebsame Untergebene.
Die wehrlosigkeit des Opfers wird ausgenutzt und verstärkt.
Niemand, erstrecht keine Kinder in der frühen Selbstfindungsphase sollte damit alleine gelassen werden sich wehren zu müssen. Erst recht nicht in einer unübersichtlichen sozialen Situation, konfrontiert mit einem oder mehr Stärkeren.
Den Ruhigen und Zurückhaltenden sollte nie das Gefühl gegeben werden, sie seien selbst schuld.
(Ich weiß, dass du das nicht aussagen willst, aber es steckt drin in der Aussage.)
Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten und sammeln.
Irgendwann ergeben sie alle zusammengenommen einen epischen Roman.
Der ist dann zwar ziemlich schlecht, unlogisch aufgebaut und voller Rechtschreibfehler...
Aber ein Roman.

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von knopper » Sonntag 13. Oktober 2019, 04:17

Thespian hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 19:52
Mobbing geht ja auch oft mit Machtstrukturen einher. Es geht gegen die Neuen, Aussenstehende oder gegen unliebsame Untergebene.
Die wehrlosigkeit des Opfers wird ausgenutzt und verstärkt.
letztendlich kommt auch bei sowas das Tier in uns immer wieder zum Vorschein, heißt Machterhaltung, Territoriumsansprüche usw,,,

Was anderes ist ja bspw. die ganze Religion auch nicht. Letztendlich nur Machtausübung über andere, Gebiete und Ressourcen sichern usw....

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Melli » Sonntag 13. Oktober 2019, 15:32

knopper hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 04:17
Was anderes ist ja bspw. die ganze Religion auch nicht. Letztendlich nur Machtausübung über andere, Gebiete und Ressourcen sichern usw....
Genau, wir haben den Adelsstand davon überzeugt, daß wir das Sagen haben, nicht sie :hammer:

Die meisten Tiere sind nun deutlich anders als Menschen. Das können die sich gar nicht so recht vorstellen. Ok, das sind auch die schwierigeren Übungen :oops:

Wenn schon, dann kommt eher der Menschenaffe im Menschen manchmal zu sehr durch. Das halten manche immer noch für die gute alte Zeit :lach:


PS: Was das Mobbing anging, so habe ich mich sehr wohl gewehrt. Und zwar in schockierender Weise heftig. Das war zu viel für deren Nerven. Von wegen "Krieg" und so. Da sind die falschen "Tiere" aneinandergeraten 🙀
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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von knopper » Sonntag 13. Oktober 2019, 17:01

Melli hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 15:32

PS: Was das Mobbing anging, so habe ich mich sehr wohl gewehrt. Und zwar in schockierender Weise heftig. Das war zu viel für deren Nerven. Von wegen "Krieg" und so. Da sind die falschen "Tiere" aneinandergeraten 🙀
so was gibt es auch ja.
Und mit Religion + Territorialverhalten meine ich bspw. so was wie die Kreuzzüge damals. Es ging letztendlich nur um Macht und Besitz, bzw. "Land sichern".

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von NBUC » Sonntag 13. Oktober 2019, 17:46

knopper hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 17:01
Melli hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 15:32

PS: Was das Mobbing anging, so habe ich mich sehr wohl gewehrt. Und zwar in schockierender Weise heftig. Das war zu viel für deren Nerven. Von wegen "Krieg" und so. Da sind die falschen "Tiere" aneinandergeraten 🙀
so was gibt es auch ja.
Und mit Religion + Territorialverhalten meine ich bspw. so was wie die Kreuzzüge damals. Es ging letztendlich nur um Macht und Besitz, bzw. "Land sichern".
Wenn, vor allem dann schon die islamische Invasion in die Gegend dort.
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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von WishIWasAsexual » Samstag 19. Oktober 2019, 13:12

Tania hat geschrieben:
Montag 7. Oktober 2019, 21:53
Seb-X hat geschrieben:
Montag 7. Oktober 2019, 21:35
Wenn sie wollen - was stets egoistisch und zum Nachteil der Kinder ist - können sie Macht über ihre Kinder haben.

Bei mir hatte das geklappt. Einschüchterung, apokalyptische Belehrungen, v.a. leistungs- und benimmabhängige Liebe etc. Ich hatte Angst vor meinem Vater, obwohl körperliche Gewalt quantitativ die Ausnahme war, dafür aber "nur" in meinen Kiga- und Grundschuljahren angewandt wurde. Die psychische Gewalt war später vorherrschend und wirkungsvoller. Böse Blicke haben gereicht und ich war eingeschüchtert. Also macht man es dem Vater recht, will ihn glücklich machen. Das ist ein Beispiel für Macht über Kinder.
Das ist aber keine Macht, die Natur oder Gesetzgeber den Eltern verleihen, sondern eine Macht, die sich besagter Vater angemaßt hat.
Ich finde schon, dass das ein Stück weit naturgegeben ist, denn Kinder lernen und absorbieren naturgemäß hauptsächlich von ihren Eltern oder Erzieher. Und auf die Wahl dieser Bezugspersonen haben die Kinder keinen Einfluss, sie sind einfach gegeben.
Definitiv nichts, das alle Eltern betrifft...
Aber genug. Es gibt Menschen, die sollten einfach keine Eltern werden.
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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von WishIWasAsexual » Samstag 19. Oktober 2019, 13:22

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Oktober 2019, 11:13
Habe mich immer angestrengt ihm in nichts ähnlich zu werden.
Macht, gewalt, alphatum, etc, damit will ich nichts zu tun haben.
Aber Alphatum heisst ja nicht unbedingt Gewalttätigkeit. Ich glaube da muss man differenzieren. Es gibt Leader und es gibt Tyrannen. Nicht alle Alphas sind Arschlöcher und nicht alle Arschlöcher Alphas.
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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Finnlandfreundin » Samstag 19. Oktober 2019, 14:40

WishIWasAsexual hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 13:22
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Oktober 2019, 11:13
Habe mich immer angestrengt ihm in nichts ähnlich zu werden.
Macht, gewalt, alphatum, etc, damit will ich nichts zu tun haben.
Aber Alphatum heisst ja nicht unbedingt Gewalttätigkeit. Ich glaube da muss man differenzieren. Es gibt Leader und es gibt Tyrannen. Nicht alle Alphas sind Arschlöcher und nicht alle Arschlöcher Alphas.
Die, die andere mobben haben meist ein geringes Selbstwertgefühl. Sie können nicht von alleine starke Persönlichkeiten sein, sie brauchen einen Schwächeren, den sie noch weiter runterdrücken können. Eine richtige Alphapersönlichkeit braucht das nicht, sie strahlt diese Stärke von alleine aus.

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Hanuta » Samstag 19. Oktober 2019, 14:48

Finnlandfreundin hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 14:40
WishIWasAsexual hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 13:22
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 8. Oktober 2019, 11:13
Habe mich immer angestrengt ihm in nichts ähnlich zu werden.
Macht, gewalt, alphatum, etc, damit will ich nichts zu tun haben.
Aber Alphatum heisst ja nicht unbedingt Gewalttätigkeit. Ich glaube da muss man differenzieren. Es gibt Leader und es gibt Tyrannen. Nicht alle Alphas sind Arschlöcher und nicht alle Arschlöcher Alphas.
Die, die andere mobben haben meist ein geringes Selbstwertgefühl. Sie können nicht von alleine starke Persönlichkeiten sein, sie brauchen einen Schwächeren, den sie noch weiter runterdrücken können. Eine richtige Alphapersönlichkeit braucht das nicht, sie strahlt diese Stärke von alleine aus.
Sehe ich genau so. Ich frage mich ja wo dieses ganze Alpha-Gehabe plötzlich herkommt(also allgemein gesprochen).
Entweder man ist Alpha oder nicht. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, wenn Menschen sich ständig beweisen wollen wie "Alpha" sie doch sind. Viele haben das Konzept einfach nicht verstanden. Genau so wie die Leute, die sagen, dass man selbstbewusst ist, aber die Meinung der anderen über einen sehr wichtig ist.

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 19. Oktober 2019, 15:10

Was ich weiß, ist das ich auch mal regisseur war; also, ein führungsjob.
Was mich eher in den schoß geworfen worden ist, als das ich mich gezielt hinzu gearbeitet habe.

Sicher in preproduktion waren hervorragende künstler.
Die am besten funktioniert haben wann man die sein laßt.
Also, alles was man da machen müß ist leicht lenken.

Ich habe da schon für andersartige regisseure gearbeitet.
Sicher für welche, die obsessiv mit macht umgegangen sind, und jeder als bedrohung gesehen haben.
Alle ideen der anderen abgewertet haben.
Das waren häufig tyrannen.

Mein führungsstil war eher harmonisch.
Alle konnten was einbringen, viele der gute ideen waren nicht meins.
Ich habe dann meist nur selektiert welche ideen am besten im gesammtkonzept reingepasst haben.
(Und natürlich auch selbst ein paar sachen mit rein gebracht.)

Auch als supervisor in China.
Da waren welche andere die wenig respekt für den mitarbeitern zeigten.
Das hat man am finalen deadlines gemerkt, da gab es kaum noch kooperation.
Ich habe den Chinesischen künstler meist in schutz genommen, wann die probleme von unserer seite entstanden sind.
Und hatte dafür eine sehr lockere finale deadline.

Als alphas betrachte ich diejenigen die bei meetings immer mal checken ob sich der hackordnung geändert hat.
Sich immer durchsetzen wollen.
Die alles als wettbewerb und machtstreit gesehen haben.
Vor allem im werbebereich waren manche davon sowas von besessen.
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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Hanuta » Samstag 19. Oktober 2019, 15:30

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 15:10
Was ich weiß, ist das ich auch mal regisseur war; also, ein führungsjob.
Was mich eher in den schoß geworfen worden ist, als das ich mich gezielt hinzu gearbeitet habe.

Sicher in preproduktion waren hervorragende künstler.
Die am besten funktioniert haben wann man die sein laßt.
Also, alles was man da machen müß ist leicht lenken.

Ich habe da schon für andersartige regisseure gearbeitet.
Sicher für welche, die obsessiv mit macht umgegangen sind, und jeder als bedrohung gesehen haben.
Alle ideen der anderen abgewertet haben.
Das waren häufig tyrannen.

Mein führungsstil war eher harmonisch.
Alle konnten was einbringen, viele der gute ideen waren nicht meins.
Ich habe dann meist nur selektiert welche ideen am besten im gesammtkonzept reingepasst haben.
(Und natürlich auch selbst ein paar sachen mit rein gebracht.)

Auch als supervisor in China.
Da waren welche andere die wenig respekt für den mitarbeitern zeigten.
Das hat man am finalen deadlines gemerkt, da gab es kaum noch kooperation.
Ich habe den Chinesischen künstler meist in schutz genommen, wann die probleme von unserer seite entstanden sind.
Und hatte dafür eine sehr lockere finale deadline.

Als alphas betrachte ich diejenigen die bei meetings immer mal checken ob sich der hackordnung geändert hat.
Sich immer durchsetzen wollen.
Die alles als wettbewerb und machtstreit gesehen haben.
Vor allem im werbebereich waren manche davon sowas von besessen.
Wie siehts mit Menschen aus, die natürlicherweise durch ihre Ausstrahlung den Menschen Sicherheit und Struktur geben und sie sich gerne mit ihm abgeben bzw. ihm Folge leisten?
Was du unter Alpha verstehst, sehe ich eher als "Möchtegern-Alpha". Menschen wo ihre natürliche Art nicht ausreicht, um andere Menschen zum folgen zu bewegen und sich dann gewisse Rechte herausnehmen, um sie dazu zu zwingen.

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 19. Oktober 2019, 15:45

Hanuta hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 15:30
Wie siehts mit Menschen aus, die natürlicherweise durch ihre Ausstrahlung den Menschen Sicherheit und Struktur geben und sie sich gerne mit ihm abgeben bzw. ihm Folge leisten?
Die gibt es vor allem in märchen.
In der realität bin ich nur ganz wenige begegnet.
Hanuta hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 15:30
Was du unter Alpha verstehst, sehe ich eher als "Möchtegern-Alpha". Menschen wo ihre natürliche Art nicht ausreicht, um andere Menschen zum folgen zu bewegen und sich dann gewisse Rechte herausnehmen, um sie dazu zu zwingen.
Es sind aber die die überall die führungspositionen bekommen.

Das buch Neanderthals At Work beschreibt es hervorragend.
Es teilt den arbeitsplatz in drei kategorien mitarbeitern auf.

1) Die Gläubigen. Hard arbeitenden naiven mitarbeiter, die denken das man mit fleiß alleine weiter kommt. Und deswegen sehr frustriert sind, weil die welt so nicht funktioniert.
2) Die Rebellen. Menschen mit spezielle fähigkeiten, aber mit einen misachtung für hierarchie. Weder respektieren sie macht noch sind sie selbst drann interessiert. Werden wegen deren einzigartigkeit toleriert. Unter künstler gibt es davon viele.
3) Die Rivalen. Sind am meisten mit deren eigenen aufstieg beschäftigt. Tun vor allem das was einem selbst weiter bringt. Betrachen alle anderen als konkurrenten. Es sind die politiker.

Diese Rivalen sind die Alphas.


https://www.amazon.com/Neanderthals-at- ... 0345382331
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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Hanuta » Samstag 19. Oktober 2019, 16:26

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 15:45
Die gibt es vor allem in märchen.
In der realität bin ich nur ganz wenige begegnet.
Keine Ahnung ob du das nur auf der beruflichen Ebene meinst, aber ich begegne da so einigen, vor allem im sozialen Umfeld.
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 15:45
Es sind aber die die überall die führungspositionen bekommen.
Die Welt besteht nicht nur aus dem Beruf und klar musst du dich eben an die Gegebenheiten anpassen, wenn du in ein Haifischbecken schwimmen willst. Unternehmer sind in der Regel z.B. gar nicht so. Führungspositionen in großen internationalen Firmen schon eher, aber auch da kann man nicht jeden über einen Kamm scheren.
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 15:45
Das buch Neanderthals At Work beschreibt es hervorragend.
Es teilt den arbeitsplatz in drei kategorien mitarbeitern auf.

1) Die Gläubigen. Hard arbeitenden naiven mitarbeiter, die denken das man mit fleiß alleine weiter kommt. Und deswegen sehr frustriert sind, weil die welt so nicht funktioniert.
2) Die Rebellen. Menschen mit spezielle fähigkeiten, aber mit einen misachtung für hierarchie. Weder respektieren sie macht noch sind sie selbst drann interessiert. Werden wegen deren einzigartigkeit toleriert. Unter künstler gibt es davon viele.
3) Die Rivalen. Sind am meisten mit deren eigenen aufstieg beschäftigt. Tun vor allem das was einem selbst weiter bringt. Betrachen alle anderen als konkurrenten. Es sind die politiker.

Diese Rivalen sind die Alphas.
Habe mir jetzt mal einige Reviews zu dem Buch durchgelesen und das Buch ist mir zu eindimensional. Es kategorisiert lediglich diese 3 Typen, aber es gibt auch viele Mischformen und nicht jeder, der aufsteigt ist automatisch auch eine aggressive Person.
In einer Demokratie kannst du ja auch nicht alle Bedürfnisse befriedigen. Es kann zwangsläufig eben nicht ALLE Bedürfnisse gleichermaßen befriedigt werden und da ist es notwendig, dass die Interessen einiger Menschen eben übergangen werden. Das ist in jedem Lebensbereich so. In Lebensbereichen, wo jeder einzelne Anspruch auf Gehört hat und wo die Meinung einer einzelnen Person so viel wiegt wie die von 100, wird es keinen Konsens geben.

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 19. Oktober 2019, 17:14

Hanuta hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 16:26
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 15:45
Die gibt es vor allem in märchen.
In der realität bin ich nur ganz wenige begegnet.
Keine Ahnung ob du das nur auf der beruflichen Ebene meinst, aber ich begegne da so einigen, vor allem im sozialen Umfeld.
In meinen persönlcen vorberuflichen sozialen umfeld gab es vor allem einzelgängerischen nerds; einmal im berufsleben kam 99% meines sozialen umfeld aus den beruf. (Bin ja weder kneipen/discogänger noch vereinsmensch) Meist waren meine cliquen zusammengestellt aus leicht anarchistischen nonkonformisten. Keine große charismatischen vorgänger. Meist hatte einer lust auf etwas, und wann die anderen lust hätten, haben wir auf spontan etwas gemacht. Oder uns demokratisch entschieden, wann es mehreren vorschläge gab. Mal hat den einen die initiative genommen, mal ein anderer. Um ehrlich zu sein bin ich den 'charismatischen typen' und konformeren gruppen meist aus dem weg gegangen. Will auch selbst weder führen noch folgen. Gegenüber charismatischen menschen war ich schon immer ziemlich mistrauisch.
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 15:45
Es sind aber die die überall die führungspositionen bekommen.
Hanuta hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 16:26
Die Welt besteht nicht nur aus dem Beruf und klar musst du dich eben an die Gegebenheiten anpassen, wenn du in ein Haifischbecken schwimmen willst. Unternehmer sind in der Regel z.B. gar nicht so. Führungspositionen in großen internationalen Firmen schon eher, aber auch da kann man nicht jeden über einen Kamm scheren.
Ich war seit 1987 berufstätig und habe da so einiges an machtmenschen miterlebt. Im schlimmstfall inklusive bedrohungen und intimidation. Es gab ausnahmen, aber die waren selten.
(Ich arbeitete für Werbung, TV, Kino, aber auch in einen Hochschule)
Hanuta hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 16:26
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 19. Oktober 2019, 15:45
Das buch Neanderthals At Work beschreibt es hervorragend.........
Habe mir jetzt mal einige Reviews zu dem Buch durchgelesen und das Buch ist mir zu eindimensional. Es kategorisiert lediglich diese 3 Typen, aber es gibt auch viele Mischformen und nicht jeder, der aufsteigt ist automatisch auch eine aggressive Person.
In einer Demokratie kannst du ja auch nicht alle Bedürfnisse befriedigen. Es kann zwangsläufig eben nicht ALLE Bedürfnisse gleichermaßen befriedigt werden und da ist es notwendig, dass die Interessen einiger Menschen eben übergangen werden. Das ist in jedem Lebensbereich so. In Lebensbereichen, wo jeder einzelne Anspruch auf Gehört hat und wo die Meinung einer einzelnen Person so viel wiegt wie die von 100, wird es keinen Konsens geben.
Auch im buch war es weniger eindimensional, aber menschen tendieren nach ein dieser typen.
In meinen berufsfeld war der wiedererkennungsfaktor schon sehr groß.
Und unsere 'demokratie' tendiert mehr und mehr dazu, nur die interessen der ultrareichen zu befriedigen.
Aber gut, politische diskussionen sind hier nicht erwünscht, und der diskussion hat mittlereweile auch nichts mehr mit den topic dieser thread (Häßlichkeit) zu tun.
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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von WishIWasAsexual » Sonntag 20. Oktober 2019, 13:34

Ich meinte mit Alphas schlicht die Anführer einer Gruppe — in dem Beispiel die Familie. Per Definition ist es unwichtig, ob das ranghöchste Tier mit physischer Stärke (Gewalt), Intelligenz, Empathie oder andere Eigenschaften seinen Rang erreicht hat und behält. Es kann also "gute" und "böse" Alphas geben. Aber ich sehe, dass es dazu subjektive Meinungsverschiedenheiten gibt.
Zuletzt geändert von WishIWasAsexual am Sonntag 20. Oktober 2019, 14:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von John Brown » Sonntag 20. Oktober 2019, 14:05

menschen die andere mobben, waren irgendwann mal selbst opfer und versuchen halt nich wieder in diese schreckliche situation zu rutschen. wenn jeder angst vor dir hat, dann legt sich halt auch keiner mit dir an und du wirst nich gemobbt. mir tun die mobber leid, weil ich denk mir halt was müssen die für schlimme sachen erlebt haben, dass sie so drastische methoden anwenden?🤷
was macht einen echten alpha aus? ich weiß es nicht, mir is es aber schon öfter passiert dass ich mal in diese rolle gerutscht bin, gerade wenn man älter wird erlebt man das immer öfter, vielleicht ist es weisheit die einen guten alpha ausmacht?
wenn keine narren auf der welt wären, was wäre dann die welt?
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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Thespian » Sonntag 20. Oktober 2019, 15:07

Führungsverhalten gibt es auf vielerlei Weise.
Allerdings muss ich schon sagen, dass mir das von Nonkonformist beschriebene Negativbeispiel recht oft beschrieben wird. Das ist aber auch beruflich eingefärbt. Bei mir beschweren sich die Leute immer nur wenn es schlecht läuft. Das allerdings folgt einem Muster. Wenn mir Menschen von Mobbing durch Vorgesetzte erzäjhlen kann ich inzwischen quasi einen Zaubertrick ausführen und ihnen ihren Chef beschreiben bevor sie es tun. Es ist ein ganz bestimmter Menschenschlag. Kleine Trumps die unbedingt Macht wollen und die in den genau die Art von "Führung" simulieren können die mit Aufstieg belohnt wird. Wer dann darunter zu leiden hat ist sekundär.

Ob es die beschriebenen "natürlichen Anführertypen" gibt weiss ich nicht. Mir ist noch nie einer begegnet, der dieses Gefühl (von dem/der will ich mich führen lassen" ausgelöst hätte. Ein ehemaliger Chef von mir hat wohl in Anderen solche Emotionen ausgelöst. Bei mir hat das nie funktioniert. Jedes Mal wenn der in der Niederlassung war und seine Motivationsreden gehalten hat hab ich am Abend hinterher Stellenanzeigen gegoogelt.
Dazu gehören im Zweifel zwei. einer der Führung vermittelt und einer der führen will. Ich persönlich halte das zwar für eine der lästigen Untugenden der Menschheit; den eigenen Verstand auszuschalten und sich auf die "weise" Führung Anderer zu verlassen; aber das lässt sich wohl nicht loswerden. Manche Leute brauchen das und lassen sich dann auch gerne zu großem Unheil ver-führen. Gerne auch in Mobbing und andere (dann hoffentlich weniger schlimme, manchmal aber eben doch schlimme) gruppendynamische Prozesse.

Was ich auch noch loswerden will: ich finde den Begriff Alpha furchtbar! Nicht nur, dass ich nicht an natürliche Anführerpersönlichkeiten glaube, auch der Begriff an sich fühlt sich für mich schlimm an. Ich bin ein Mensch. Kein Wolf und kein Gorilla. Diese einteilung von Menschen in Alpha, Beta, Omega klingt nach PU-Ideologie (wo sie mir beim Querlesen zuerst begegnet ist). Sie klingt nach Menschen-sortieren; nach Wertigkeit; nach Wolfsrudel.
Menschen (ich zumindest) funktionieren aber nicht wie Wolfsrudel. Wir funktionieren auch nicht mehr wie die Sippe von Höhlenmenschen in der sich der Stärkste und gemeinste durchgesetzt hat. (Der dann machen konnet was er wollte - klingt doch schön heimelig nach Mobbing oder? Obwohl ich der wissenschaftlichen Genauigkeit halber hinzufügen muss, dass wir wissenschaftlich abgesichert herzlich wenig darüber wissen, wie sich Höhlenmenschen wirklich verhalten haben. Was sich die meisten Leute so zusammenreimen sind schlicht Projektionen, Spekulationen und wenn es hochkommt Interpretationen auf der Basis von Halbwissen über Naturvölker - die man aber auch nicht alle über einen Kamm scheren kann.)
Klar gibt es überall Hierarchien: in Familien, Firman, Kirche, Staat. aber je starrer diese Hierarchien sind, je weniger die Menschen an der Spitze hinterfragt werden, desto sicherer kann man sein, dass diese Hierarchien Schaden an den Beteiligten anrichten.
Das soll niemanden angreifen, der den Begriff Alpha für seine Gedankengebäude braucht. Ich finde ihn trotzdem furchtbar.
Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten und sammeln.
Irgendwann ergeben sie alle zusammengenommen einen epischen Roman.
Der ist dann zwar ziemlich schlecht, unlogisch aufgebaut und voller Rechtschreibfehler...
Aber ein Roman.

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Hanuta » Sonntag 20. Oktober 2019, 15:21

Thespian hat geschrieben:
Sonntag 20. Oktober 2019, 15:07
Führungsverhalten gibt es auf vielerlei Weise.
Allerdings muss ich schon sagen, dass mir das von Nonkonformist beschriebene Negativbeispiel recht oft beschrieben wird. Das ist aber auch beruflich eingefärbt. Bei mir beschweren sich die Leute immer nur wenn es schlecht läuft. Das allerdings folgt einem Muster. Wenn mir Menschen von Mobbing durch Vorgesetzte erzäjhlen kann ich inzwischen quasi einen Zaubertrick ausführen und ihnen ihren Chef beschreiben bevor sie es tun. Es ist ein ganz bestimmter Menschenschlag. Kleine Trumps die unbedingt Macht wollen und die in den genau die Art von "Führung" simulieren können die mit Aufstieg belohnt wird. Wer dann darunter zu leiden hat ist sekundär.

Ob es die beschriebenen "natürlichen Anführertypen" gibt weiss ich nicht. Mir ist noch nie einer begegnet, der dieses Gefühl (von dem/der will ich mich führen lassen" ausgelöst hätte. Ein ehemaliger Chef von mir hat wohl in Anderen solche Emotionen ausgelöst. Bei mir hat das nie funktioniert. Jedes Mal wenn der in der Niederlassung war und seine Motivationsreden gehalten hat hab ich am Abend hinterher Stellenanzeigen gegoogelt.
Dazu gehören im Zweifel zwei. einer der Führung vermittelt und einer der führen will. Ich persönlich halte das zwar für eine der lästigen Untugenden der Menschheit; den eigenen Verstand auszuschalten und sich auf die "weise" Führung Anderer zu verlassen; aber das lässt sich wohl nicht loswerden. Manche Leute brauchen das und lassen sich dann auch gerne zu großem Unheil ver-führen. Gerne auch in Mobbing und andere (dann hoffentlich weniger schlimme, manchmal aber eben doch schlimme) gruppendynamische Prozesse.

Was ich auch noch loswerden will: ich finde den Begriff Alpha furchtbar! Nicht nur, dass ich nicht an natürliche Anführerpersönlichkeiten glaube, auch der Begriff an sich fühlt sich für mich schlimm an. Ich bin ein Mensch. Kein Wolf und kein Gorilla. Diese einteilung von Menschen in Alpha, Beta, Omega klingt nach PU-Ideologie (wo sie mir beim Querlesen zuerst begegnet ist). Sie klingt nach Menschen-sortieren; nach Wertigkeit; nach Wolfsrudel.
Menschen (ich zumindest) funktionieren aber nicht wie Wolfsrudel. Wir funktionieren auch nicht mehr wie die Sippe von Höhlenmenschen in der sich der Stärkste und gemeinste durchgesetzt hat. (Der dann machen konnet was er wollte - klingt doch schön heimelig nach Mobbing oder? Obwohl ich der wissenschaftlichen Genauigkeit halber hinzufügen muss, dass wir wissenschaftlich abgesichert herzlich wenig darüber wissen, wie sich Höhlenmenschen wirklich verhalten haben. Was sich die meisten Leute so zusammenreimen sind schlicht Projektionen, Spekulationen und wenn es hochkommt Interpretationen auf der Basis von Halbwissen über Naturvölker - die man aber auch nicht alle über einen Kamm scheren kann.)
Klar gibt es überall Hierarchien: in Familien, Firman, Kirche, Staat. aber je starrer diese Hierarchien sind, je weniger die Menschen an der Spitze hinterfragt werden, desto sicherer kann man sein, dass diese Hierarchien Schaden an den Beteiligten anrichten.
Das soll niemanden angreifen, der den Begriff Alpha für seine Gedankengebäude braucht. Ich finde ihn trotzdem furchtbar.
Es wird auch kein Mensch sich selbst sagen:"Ohh, ja führe mich. Ich will, dass du mein Chef bist!"
Du merkst es vielleicht oft gar nicht, aber in jeder Gruppe gibt es einen Leader. Jede Konstellation von Gruppen hat in der Regel eine Person, die tonangebend ist. Das sind z.B. die Menschen, die dann den ersten Vorschlag machen.
Das sind ganz unterbewusste Vorgänge. Man folgt der Person, die man persönlich für am kompetentesten hält.
Und Menschen sind auch heute noch Rudeltiere. Das sieht man überall. Es gibt sicher Einzelgänger, aber die Mehrheit fühlt sich deutlich wohler, wenn man einer Gruppe angehört.
Darunter fallen auch die Menschen, die gerne einen sozialen Bekanntenkreis hätten.

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Re: Zu hässlich, keine Chance bei Frauen.

Beitrag von Thespian » Sonntag 20. Oktober 2019, 15:43

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 20. Oktober 2019, 15:21

Es wird auch kein Mensch sich selbst sagen:"Ohh, ja führe mich. Ich will, dass du mein Chef bist!"
Du merkst es vielleicht oft gar nicht, aber in jeder Gruppe gibt es einen Leader. Jede Konstellation von Gruppen hat in der Regel eine Person, die tonangebend ist. Das sind z.B. die Menschen, die dann den ersten Vorschlag machen.
Das sind ganz unterbewusste Vorgänge. Man folgt der Person, die man persönlich für am kompetentesten hält.
Und Menschen sind auch heute noch Rudeltiere. Das sieht man überall. Es gibt sicher Einzelgänger, aber die Mehrheit fühlt sich deutlich wohler, wenn man einer Gruppe angehört.
Darunter fallen auch die Menschen, die gerne einen sozialen Bekanntenkreis hätten.
Mir sind durchaus schon Menschen begegnet, die das geradezu ausstrahlten, dieses "oh ja, führe mich,...". Also, die gibt es schon.

Auch bei bestimmten Projekten, fühlen sich manche Menschen wohler wenn es jemanden gibt, der die Verantwortung übernimmt. Da hast du durchaus Recht. Auch dass es situationen und Arten von Projekten gibt, die eine klare Führung verlangen will ich nicht in abrede stellen.
Allerdings kann das je nach Situation schnell wechseln und man sollte es auch nicht übertreiben. Es sind halt nicht immer die, die sich als geborene Anführer sehen, die das dann auch gut machen. Wie gesagt: unhinterfragte Hierarchien richten oft Schaden an. Gerade dass man dem folgt, den man für am kompetentesten hält ist oft genug ein Problem, da dabei gelegentlich die Lautesten gewinnen. Wer wirklich viel von einer Sache weiss hinterfragt sich, kennt die Risiken, ist vorsichtig. Wer nur solides Halbwissen und volles Ego hat verkündet alles sei kein Problem, alles ganz einfach und dem rennen dann alle hinterher - er wirkt ja so selbstsicher.

Ich habe auch schon Projekte geführt und gemerkt, dass sich die Leute von mir klarere Ansagen gewünscht haben. Dabei war ich selbst auf der Suche nach dem perfekten Weg. Die klaren ansagen gab es dann erst als ich begriffen habe, dass der perfekte Weg nicht mehr zu erreichen war.

Es mag ja sein, dass es Menschen mit besonderer Führungskompetenz geben mag. Mir laufen beruflich bedingt halt immer nur die toxisxhen "führungs"figuren über den Weg.

Der Mensch ist ohne Zweifel ein soziales - man kann auch sagen Rudeltier. Allerdings gehört es zum Rudelverhalten immer ein "Wir" und ein "die Anderen" zu definieren und dann auf die Anderen loszugehen. Das macht das Zusammenleben oft schwierig.

Ist vielleicht ein persönliches Ding. Ich war zu oft "die Anderen" um Rudeln zu vertrauen (oder ihnen angehören zu wollen). Und ich will mich nicht beherrschen lassen (vielleicht weil ich ein bisschen selbst herrschen will). Deshalb bin ich in der von dier beschriebenen Situation vielleicht nicht der, der als Erstes das wort ergreift, den ersten Vorschlag macht. Aber ich bin mit sicherheit unter den Ersten die widersprechen. Und ich werde widersprechen.
Vielleicht werde ich von Führungsansprüchen einfach getriggert.
Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten und sammeln.
Irgendwann ergeben sie alle zusammengenommen einen epischen Roman.
Der ist dann zwar ziemlich schlecht, unlogisch aufgebaut und voller Rechtschreibfehler...
Aber ein Roman.

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