Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

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Nonkonformist
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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 12. Juli 2019, 15:21

zumsel hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 15:04
Warum nicht lieber ins Schmutzige kommen ? :lach:

Das Leben ist nicht steril. Für mich persönlich bedeutet das meine Gedanken, die nach Eindeutigkeit, nach Sicherheit, nach klaren Verhältnissen schreien abzulegen. Rauszugehen. Das Leben so anzunehmen wie es ist. Sich nicht einzuigeln, wo man sein "sauberes Umfeld" geschaffen hat wie z.B. hier im Forum. Unbequemes zuzulassen und es auszuhalten und trotzdem noch einen draufzulegen nach dem Motto: "Die Scheiße übersteh ich jetzt auch noch". Ausrutschen und im Dreck landen, wieder aufstehen und weitermachen. Das ist das wahre Leben. Nicht das ausweichen. Das tolle ist aber, dass durch den ganzen Schmutz die schönen, reinen Momente umso stärker leuchten und das man sie dann auch ganz anders wahrnimmt. Wenn man sich raushält aus allem, dann wird es schwerer Dinge anzunehmen, weil man den Blick auf die Realität verliert und Ängste stärkt.
Ich war ne weile in einen obdachlosenheim, und vier jahren lang in einen WG mit alkoholiker und psychopatischen gewaltsverbrecher.
Es reicht mir mit den abenteuern und den ueberleben. Das wahre leben duerft ihr gerne behalten.....
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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von ComebackCat » Freitag 12. Juli 2019, 15:26

BTVS hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 00:15
Ich hatte heute ein sehr interessantes und tiefgründiges Gespräch mit einem Freund. Er ist zwar kein AB, aber seit Jahren erfolglos auf Partnersuche. Er hat gemeint gerade im Bezug auf sich und die Frauen, die er kennengelernt hat, dass man erst mit sich ins Reine kommen muss, um anderen gegenüber offen zu sein und bereit für eine Beziehung zu sein. Persönlich hat er ein paar persönliche Probleme und ist für sich zu diesem Schluss gekommen. Das Argument von meiner Seite, dass es einem automatisch besser geht, wenn man einen Partner an seiner Seite hat ist insofern für ihn falsch, da man zuviel Druck auf die andere Person ausübt oder zuviel erwartet. Natürlich kann ich nicht aus Erfahrung sprechen, stelle es mir aber zumindest so vor.

Ich habe viel darüber nachgedacht, weiss aber noch nicht, was ich davon halten bzw. ich das Ganze einschätzen soll. Natürlich strahlt man mehr Selbstbewusstsein aus, wenn man mit sich glücklich ist und an seinen Päckchen arbeitet und das merkt das andere Geschlecht auch. Aber kann man trotzdem auf Partnersuche gehen und hoffen, dass man zumindest glücklicher ist und einem das Arbeiten an sich selbst leichter fällt? Momentan bin ich allgemein emotional sehr unausgeglichen und kann alles nicht mit klaren Gedanken objektiv beurteilen.

Was habt ihr für Meinungen zu diesem Thema?
Ist auf jeden Fall sicherlich besser, wenn man sich selbst genügt und einigermaßen zufrieden ist. Und nicht krampfhaft und needy eine Partnerin sucht, um sich besser zu fühlen. Das ist dann ja auch respektlos der Frau gegenüber.
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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Polarfuchs » Freitag 12. Juli 2019, 15:51

ComebackCat hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 15:26
BTVS hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 00:15
Ich hatte heute ein sehr interessantes und tiefgründiges Gespräch mit einem Freund. Er ist zwar kein AB, aber seit Jahren erfolglos auf Partnersuche. Er hat gemeint gerade im Bezug auf sich und die Frauen, die er kennengelernt hat, dass man erst mit sich ins Reine kommen muss, um anderen gegenüber offen zu sein und bereit für eine Beziehung zu sein. Persönlich hat er ein paar persönliche Probleme und ist für sich zu diesem Schluss gekommen. Das Argument von meiner Seite, dass es einem automatisch besser geht, wenn man einen Partner an seiner Seite hat ist insofern für ihn falsch, da man zuviel Druck auf die andere Person ausübt oder zuviel erwartet. Natürlich kann ich nicht aus Erfahrung sprechen, stelle es mir aber zumindest so vor.

Ich habe viel darüber nachgedacht, weiss aber noch nicht, was ich davon halten bzw. ich das Ganze einschätzen soll. Natürlich strahlt man mehr Selbstbewusstsein aus, wenn man mit sich glücklich ist und an seinen Päckchen arbeitet und das merkt das andere Geschlecht auch. Aber kann man trotzdem auf Partnersuche gehen und hoffen, dass man zumindest glücklicher ist und einem das Arbeiten an sich selbst leichter fällt? Momentan bin ich allgemein emotional sehr unausgeglichen und kann alles nicht mit klaren Gedanken objektiv beurteilen.

Was habt ihr für Meinungen zu diesem Thema?
Ist auf jeden Fall sicherlich besser, wenn man sich selbst genügt und einigermaßen zufrieden ist. Und nicht krampfhaft und needy eine Partnerin sucht, um sich besser zu fühlen. Das ist dann ja auch respektlos der Frau gegenüber.
Man braucht ja nicht krampfhaft zu suchen-aber eben Augen und Ohren aufhalten und sich nach interessanten Menschen umsehen.
Es ist auch möglich, in Krisenzeiten neben der Beziehung eine Psychotherapie zu beginnen.

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Patti » Freitag 12. Juli 2019, 18:41

Immer dieses ins " Reine kommen". Was heißt das überhaupt? Ich hatte früher nie Probleme gehabt, hatte viele Freunde und war sogar in einem Verein. Habe da aber auch nie eine kennengelernt. Das Dilemma zog sich dann bis ich 25 war und da meine erstes mal erleben durfte und zwei Jahre später meine erste Freundin hatte.

Ich denke ich bin heute auhc mit mir im reinen, habe gute Freunde, genieße das Leben und habe trotzdem keine Partnerin. Ich weiß einfach nicht, was man damit genau meint? Ist für mich einfach nur irgendeine leere Floskel!

Dandy

Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Dandy » Freitag 12. Juli 2019, 19:24

Es stimmt sicherlich, dass man seine Anziehung durch Selbstbewusstsein steigern bzw. die Zielgruppe erweitern kann, aber wenn ich mal die Augen in der realen Welt etwas aufmache und sehe, wer alles trotz psychischer Probleme und dem Charisma eines Kartoffelsacks vergeben ist, dann relativieren sich solche Floskeln ganz schnell. Mittlerweile muss ich sagen, halte ich das für einen völlig überbewerteten Tipp, genauso wie "such dir erst interessante Hobbies" oder "mach dich durch Aktivität xy interessanter".

Die wenigsten Vergebenen sind dauergrinsende Lufthansa-Piloten, die 50 Länder im Jahr bereisen, hobbymäßig beim Fallschirmspringen 20 Instrumente gleichzeitig spielen und auf Knopfdruck immer interessante Stories aus Timbuktu parat haben. Auf 5 Sprachen natürlich.

Nicht verunsichern lassen. :roll:

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Kief » Freitag 12. Juli 2019, 19:31

Dandy hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 19:24
[ ... ], dann relativieren sich solche Floskeln ganz schnell. Mittlerweile muss ich sagen, halte ich das für einen völlig überbewerteten Tipp, genauso wie "such dir erst interessante Hobbies" oder "mach dich durch Aktivität xy interessanter".
Die Frage ist doch, welche Handlungsoptionen man hat.
Wenn der Kartoffelsack 20 Partnerschaftskandidaten an jeder Hand hat, aber Du nicht weisst, wie Du das kopieren kannst, dann hilft der Vergleich wenig.
Irgendwas muss der ja an Qualitaeten haben, die einem selbst fehlen.

Wenn man selbst nicht weiss, was man sinnvollerweise tun sollte, dann kann man durchaus Experimente austesten.
Nur das "mit sich ins Reine kommen" eben kein Experiment ist fuer mal eben ein-zwei Monate.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von silentium » Freitag 12. Juli 2019, 20:16

Es stimmt sicherlich, dass man seine Anziehung durch Selbstbewusstsein steigern bzw. die Zielgruppe erweitern kann, aber wenn ich mal die Augen in der realen Welt etwas aufmache und sehe, wer alles trotz psychischer Probleme und dem Charisma eines Kartoffelsacks vergeben ist, dann relativieren sich solche Floskeln ganz schnell. Mittlerweile muss ich sagen, halte ich das für einen völlig überbewerteten Tipp, genauso wie "such dir erst interessante Hobbies" oder "mach dich durch Aktivität xy interessanter".
1+

Meine Beobachtung: "Normalos" machen einfach. Da wird nicht vorher groß rumüberlegt, welche Defizite man mitbringt und ob man denn überhaupt so weit sei, sich einem anderen Menschen "zumuten" zu können.
(Besonders "toll" kommt so ein Tipp dann von Menschen, die einen Partner nach dem anderen haben, weil sie ja so "mit sich im Reinen" sind.)
Veränderung, weil es mir guttut, gerne, endlose Spirale der Selbstoptimierung für den "Beziehungsmarkt", nein danke.

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Finnlandfreundin » Freitag 12. Juli 2019, 20:32

Patti hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 18:41
Immer dieses ins " Reine kommen". Was heißt das überhaupt? Ich hatte früher nie Probleme gehabt, hatte viele Freunde und war sogar in einem Verein. Habe da aber auch nie eine kennengelernt. Das Dilemma zog sich dann bis ich 25 war und da meine erstes mal erleben durfte und zwei Jahre später meine erste Freundin hatte.

Ich denke ich bin heute auhc mit mir im reinen, habe gute Freunde, genieße das Leben und habe trotzdem keine Partnerin. Ich weiß einfach nicht, was man damit genau meint? Ist für mich einfach nur irgendeine leere Floskel!
Aber du hättest schon gern eine Freundin.

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Reinhard » Freitag 12. Juli 2019, 20:48

Also ich verstehe unter "mit sich im Reinen sein" nicht, dass man keine Baustellen mehr hat und es nichts mehr an einem gibt, das man verbessern könnte. Sondern dass man seine Baustellen kennt, an ihnen arbeitet, oder vielleicht auch bewusst entschieden hat, das nicht zu tun oder erst später; und dass man mit den Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben umgehen kann und sich nicht von deren Vorhandensein runterziehen lässt.

In dem Sinn sind wahrscheinlich dann doch eher mehr Leute mit sich im Reinen. Das ist dann nicht das große Hexenwerk des "optimalen Menschen". Und es hilft wohl auch bei der Partnersuche, das kann schon sein. Andererseits wird es unter den vielen, auf die das zutrifft, auch viele Singles geben. Das als den Tipp schlechthin zu verkaufen, ist wohl falsch.

Ich denke mal, mit sich ins Reine zu kommen, ist auch eines von den Dingen, die man für sich selbst tun sollte. :hierlang:
Wenn dabei eine Verbesserung für die Partnersuche mit rumkommt, gut, aber wenn nicht ist auch OK.
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Cornerback » Freitag 12. Juli 2019, 21:35

Für mich bedeutet es kein ganz anderer Mensch sein und ein ganz anderes Leben leben zu wollen, sondern sich im großen und ganzen selbst annehmen zu können wie man ist. Egal ob das jetzt auf Veränderung beruht oder einfach auf Akzeptanz. Ich empfinde mich trotzdessen, dass ich meine Baustellen kenne und daran arbeite nicht als mit mir im Reinen. Ich kann manche Dinge die ich nicht ändern kann nicht akzeptieren und auch Dinge an denen ich arbeite stören mich sehr, auch weil ich nicht weiß ob ich durch die Arbeit daran ausreichende Fortschritte machen kann um später Erfolge erzielen zu können.

Ich glaube nicht, dass es für eine Beziehung nötig ist. Es kann sicher helfen einen besseren Eindruck zu machen.
Es könnte alles so einfach sein.
Ist es aber nicht.

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Saraj » Samstag 13. Juli 2019, 10:40

Ich denke nicht, dass man alle seine psychischen Baustellen bis aufs letzte fertig kriegen muss. Wer hat denn bitte keine Probleme im Leben? Und will ich andersrum einen Partner, dem die ganze Zeit nur die Sonne aus dem Arsch scheint? Das wäre sehr unglaubwürdig.
Was mir aber in letzter Zeit immer wieder auffällt ist, dass es enorm wichtig für einen selbst ist, die Fähigkeit zu besitzen, auch längere Zeit ohne den Partner eine schöne und glückliche Zeit verbringen zu können. Längere Zeit ohne Partner bedeutet für mich, wieder Zeit zu haben, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und herauszufinden, was einem schon früher Kraft und Freude gebracht hat.

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Oreo » Samstag 13. Juli 2019, 12:02

Mit sich selbst im Reinen zu sein ist sicherlich eine gute Voraussetzung. Zumindest ist man dann auch als noch suchender Single zufriedener und strahlt das auch aus.

Wenn es aber eine Grundvoraussetzung für eine Beziehung wäre, gäbe es bestimmt viel mehr Singles auf der Welt.

Was ich schon glaube ist, dass man selber für eine Partnerschaft offen sein muss oder sich spätestens dann öffnen muss, wenn man eine interessante Person kennengelernt hat. Ich habe mich selber schon dabei ertappt, dass ich mir zwar lange eine Beziehung wünsche, mich unbewusst aber auch dagegen gesperrt habe. Hier versuche ich gerade umzudenken.

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von JohnnyCrash » Sonntag 14. Juli 2019, 16:56

Ich glaube jeder kennt den Spruch. Natürlich ist der wahr. Die Frage ist eben wieder nur: wie mache ich das am besten ;)
Also wie komme ich (dauerhaft) mit mir ins Reine wenn es etwas gibt was genau das verhindert.
Ich versuche das aktiv seit über 10 Jahren und es gibt nur wenige Tage im Jahr wo ich mich mit mir im Reinen fühle.

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Re: Erst mit sich selbst ins Reine kommen?

Beitrag von Giebenrath » Sonntag 14. Juli 2019, 17:57

Ich glaube nicht, dass dieser Spruch besonders wahr ist. Ich kenne einfach zu viele Neurotiker, die nicht mit sich selbst im Reinen sind, und daher auch ihre unglücklichen Beziehungen fortsetzen - schlichtundergreifend deshalb, weil sie allein nicht zurechtkommen bzw. Angst vor dem Alleinsein haben.
Give a man a mask and he will show his true face. - Oscar Wilde

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