Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von knopper » Sonntag 13. Oktober 2019, 04:15

Hanuta hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 19:37

Ja, genau davon spreche ich. Während meines Studiums habe ich mir desöfteren mal von Physikern oder Mathematikern anhören müssen wie nutzlos Sprachen oder Geisteswissenschaften sind und wurde dann darüber belehrt, dass "ohne Physik und Mathe nichts auf der Welt funktionieren würde".
ach noch nicht mal da...
so ähnlich hört man es ja auch mal öfters von Menschen die angeblich richtige Arbeit habe gegenüber solchen die bspw. nur im Büro sitzen und zu dem noch aus Steuergeldern bezahlt werden. :D
Würde ich nicht so viel drauf geben.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Nordlicht84 » Sonntag 13. Oktober 2019, 15:27

Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 19:21
Hanuta hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 19:09
Soll ja gerade unter Naturwissenschaftlerkreisen relativ häufig vorkommen, dass einige Individuen alle Fächer abseits der Naturwissenschaften als unnötig betrachten bzw. wertlos ;)
Die wenigsten Aussagen waren von Naturwissenschaftlern und Mathematikern.
Es waren Leute mit Ausbildungsberufen, ein Historiker, ein Arzt, mehrere Verwaltungs- und Betriebswirte darunter.
Besonders verbreitet ist sas wettern über die ganze überflüssige Mathematik. ;)
Kann ich leider so nicht bestätigen. Ich war einige Male an Unis und FHs bei Ersti-Vorlesungen für diverse Studiengänge. Ingenieurs- und IT-Profs lästern dort sehr gern über die baldigen Taxifahrer aus den anderen Studiengängen.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Lazarus Long » Sonntag 13. Oktober 2019, 15:30

Nordlicht84 hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 15:27
Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 19:21
Hanuta hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 19:09
Soll ja gerade unter Naturwissenschaftlerkreisen relativ häufig vorkommen, dass einige Individuen alle Fächer abseits der Naturwissenschaften als unnötig betrachten bzw. wertlos ;)
Die wenigsten Aussagen waren von Naturwissenschaftlern und Mathematikern.
Es waren Leute mit Ausbildungsberufen, ein Historiker, ein Arzt, mehrere Verwaltungs- und Betriebswirte darunter.
Besonders verbreitet ist sas wettern über die ganze überflüssige Mathematik. ;)
Kann ich leider so nicht bestätigen. Ich war einige Male an Unis und FHs bei Ersti-Vorlesungen für diverse Studiengänge. Ingenieurs- und IT-Profs lästern dort sehr gern über die baldigen Taxifahrer aus den anderen Studiengängen.
Ja, kenn ich auch. Darum ging es aber nicht.
Es ging darum, was in der Schule für überflüssig gehalten wird.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von NBUC » Sonntag 13. Oktober 2019, 16:25

Lazarus Long hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 15:30
Es ging darum, was in der Schule für überflüssig gehalten wird.
Nicht einmal überflüssig, aber in der aktuellen Form nicht sinnvoll.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Lazarus Long » Sonntag 13. Oktober 2019, 16:30

NBUC hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 16:25
Lazarus Long hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 15:30
Es ging darum, was in der Schule für überflüssig gehalten wird.
Nicht einmal überflüssig, aber in der aktuellen Form nicht sinnvoll.
War dein Ansatz. Ich habe darauf hingewisen, daß es Leute gibt, die da deutlich rigider wären.

Aber wir fangen an uns im Kreis zu drehen.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Melli » Montag 14. Oktober 2019, 00:42

NBUC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 13:01
Wobei man so einige Fächer tatsächlich mal überdenken müsste.
Jeder hält seine Fächer für unverzichtbar. Aber darüber läßt sich schmerzlos streiten. Die wirklich schlimmen Dinge sind übellaunige Mitschüler und unfreundliche, bisweilen unbeherrschte Lehrer.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von knopper » Montag 14. Oktober 2019, 10:05

Nordlicht84 hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 15:27
Ingenieurs- und IT-Profs lästern dort sehr gern über die baldigen Taxifahrer aus den anderen Studiengängen.
was ja auch teilweise so ist... mein Bruder Literaturwissenschaftler (Master), liegt mit seinem Nebenjob-Stundenlohn weit unter meinem IHK-Fachinformatiker. :D
und selbst wenn er dann mal n richtigen Job hat ist es mal grade genauso viel... wenn nicht grad ÖD mit höherer Entgeltgruppe.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Nordlicht84 » Montag 14. Oktober 2019, 11:56

knopper hat geschrieben:
Montag 14. Oktober 2019, 10:05
Nordlicht84 hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 15:27
Ingenieurs- und IT-Profs lästern dort sehr gern über die baldigen Taxifahrer aus den anderen Studiengängen.
was ja auch teilweise so ist... mein Bruder Literaturwissenschaftler (Master), liegt mit seinem Nebenjob-Stundenlohn weit unter meinem IHK-Fachinformatiker. :D
und selbst wenn er dann mal n richtigen Job hat ist es mal grade genauso viel... wenn nicht grad ÖD mit höherer Entgeltgruppe.
Ja, is halt immer abhängig, was man für einen Abschluss hat und was man damit anfangen möchte.
Wer nen PhD in feministischem Stepptanz der Renaissance besitzt und in dieser Sparte was machen möchte, der verdient halt nicht im Ansatz soviel, wie ein gelernter Schlosser in nem Werk bei ZF.

Ich selbst hab zwar auch "nur" nen BA of Arts, aufgrund meiner nebenberuflichen Erfahrungen und meiner kaufmännischen Ausbildung, habe ich aber trotzdem nen guten Job in der Industrie ergattern können, den Kommilitonen nicht haben.


Is allerdings alles Off-Topic
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von NBUC » Montag 14. Oktober 2019, 16:18

Melli hat geschrieben:
Montag 14. Oktober 2019, 00:42
NBUC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 13:01
Wobei man so einige Fächer tatsächlich mal überdenken müsste.
Jeder hält seine Fächer für unverzichtbar. Aber darüber läßt sich schmerzlos streiten. Die wirklich schlimmen Dinge sind übellaunige Mitschüler und unfreundliche, bisweilen unbeherrschte Lehrer.
Nein, man sollte auch über rationale Betrachtung zu einem begründbaren Ergebnis kommen können.
Mir hat die Möglichkeit Sportabi zu machen erheblich geholfen, aber sinnvoll war es trotzdem nicht.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Melli » Montag 14. Oktober 2019, 16:42

NBUC hat geschrieben:
Montag 14. Oktober 2019, 16:18
Mir hat die Möglichkeit Sportabi zu machen erheblich geholfen, aber sinnvoll war es trotzdem nicht.
Da muß man nicht so streng sein, die Leute wählen Fächer, in denen sie gut sind, für die sie sich interessieren, die bequem sind, oder auch weil es an kleineren Schuien nicht die ideale Auswahl gibt.

Leistungskurs Sport umfaßte zu meiner Zeit auch theoretischen Unterricht, u.a. mit Überschneidungen zu Themen aus der Medizin. Wirklich sinnlos ist das nicht. (Auch wenn es nicht meine Interessen sind.)

Allgemeine Hochschulreife bedeutet nicht mehr, als daß man zu einem Studium als befähigt gilt. (Mit einigen wenigen Ausnahmen.)

Was für mich in der Rückschau betrachtet sinnvoll war ist eher enttäuschend. Aber man kann es sich leider nicht aussuchen 🤷🏾‍♀️

Was definitiv aber nicht sinnvoll war, war die leider öfters mal miserable Atmosphäre ertragen zu müssen, selbst wenn es nicht gegen mich gerichtet war. Aber das mitansehen zu müssen kann einem echt die Tage verhageln :( Das ist soziales Lernen der ganz besonderen Art :(

Naja, ich fürchte, so wie ich später drauf war, hätte ich mich auch schonmal einem Lehrer entgegengestellt :shock:

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 14. Oktober 2019, 18:28

Solalala hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 12:42
Du hast hier geäußert, dass eine Radtour oder eine Wanderung ein Problem für Dich darstellt. Aber auch, dass Du Freunde und Liebschaften suchst.

Fußballerisch gesprochen kann ich Dir nicht erklären, was Du machen musst, um ein Tor zu schießen. Aber ich kann Dir erklären, was Du machen musst, um Torchancen zu erhalten.
Das bezog sich aber auf die extremen Beispiele (hatte genauere Anforderungen und Bedingungen an entsprechender Stelle genannt) von einigen Sporturlauben, die weit über eine durchschnittliche Fitness hinausgehen.
Jemanden ohne Interesse an Fußball interessiert es aber nicht, wie man mehr Torchancen bekommt. Selbst wenn sehr viele in DE Fußball mögen, es gibt auch Ausnahmen.
NBUC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 13:01
Stell dir vor jemand schlägt vor, in Mathe sollte es die guten Noten für Schönschreiben und absichtlich Fehler machen geben, damit die anderen Kinder nicht beschämt werden. Fänden Leute, die Mathe so hassen wie du Sport sicher auch toll.

Wobei man so einige Fächer tatsächlich mal überdenken müsste.
Abseits von Leuten, die genau da hin wollen und das dann als Vertiefungsfach wählen wollen, sind tatsächlich einige Fächer in der gegebenen Form nur Balast und Frust für die Untalentierten. In dem Sinne wäre ein Fach Gesundheit mit Ernährung und grundlegendem Fitnessport denke ich förderlicher als das bisherige Fach Sport. Entsprechend würde hier auch ein "Schein" reichen, d.h. mit Mindestqualifikation teilgenommen.
Kunst und Musik noch einmal deutlicher und der Teil von denen, der zur Allgemeinsbildung gehörte, dann mit in einen abgerundeteren Geschichtsunterricht.
In Mathe sind einige Inhalte und die Denkweisen das, was man daraus lernen sollte. Aber in Sport sehe ich Ziele wie schneller laufen oder weiter springen als für ein Schulfach falsch an, da sollte eher Zusammenhalt, Integration und Fair Play das Ziel sein. Wer Wettbewerb will, kann ja in einen Verein gehen.

Ja, bei Sport in der Schule würde ich weg von Leistung gegen Noten hinzu wie gesagt Zusammenhalt, Integration und Fair Play gehen und wie du gesagt hast, auch Ernährung einbauen. Musik und Kunst sollten weniger Praxis, sondern mehr Allgemeinbildung haben. Die praktische Ausübung einer für den Alltag irrelevanten Tätigkeit sehe ich als Hobby oder Wahlfach an, aber nicht als was, worauf jeder, also auch Leute ohne Talent und Interesse dafür Noten bekommen sollen. Geschichte sollte mehr "lessons learned" anstatt pures Auswendig lernen sein. Religion sollte durch das neutrale Ethik ersetzt werden. Zumindest an staatlichen Schulen, Staat und Kirche sind doch getrennt oder nicht? Und sowas wie Medienkompetenz müsste her. Gibt ja tatsächlich Leute, die die Glaubwürdigkeit von einem Video an der Zahl der Follower des Autors festmachen :hammer:
Nordlicht84 hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 15:27
Kann ich leider so nicht bestätigen. Ich war einige Male an Unis und FHs bei Ersti-Vorlesungen für diverse Studiengänge. Ingenieurs- und IT-Profs lästern dort sehr gern über die baldigen Taxifahrer aus den anderen Studiengängen.
Die Perspektiven mit manchen Abschlüssen sind wirklich mies. Aber das heißt nicht, dass die Studieninhalte nutzlos sind. Die Jobchancen sind nur einer von mehreren Aspekten eines Studiums.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Krausig » Mittwoch 16. Oktober 2019, 12:31

Pferdefreundin hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 11:32
Neveryoung hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 11:16
Pferdefreundin hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 10:47
"Die Dicke" ist ein menschliches Wesen, welches verdient hat, dass man sie mit Respekt und Anstand behandelt und nicht auf ihren Gefühlen rumgetrampelt wird.

Darum geht's. Um Respekt und Anstand und Wahrung der Menschenwürde. Diese steht auch Menschen zu, die nicht ins eingemauerte Korsett passen.

"Die Dicke" ist mehr als nur ihr Körper. Niemand weiß wie es ist, in ihren Schuhen zu laufen, warum sie dick ist (geht einem eigentlich auch gar nichts an) .

Sie zu akzeptieren heißt nicht, dass man sie schön finden oder gar mit ihr ins Bett gehen muss. Nicht stigmatisieren und sie zu respektieren reicht völlig.

Im Übrigen: Sie ist ein Mensch, eine Frau. Und nicht "die Dicke". Deren "normaler Mann" vielleicht die einzigartige Gabe hat, sie nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Herzen zu sehen.

Zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland sind übergewichtig. Ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen) ist stark übergewichtig (adipös).

Die Übergewichtigen Menschen bildet mittlerweile die Überzahl hier in Deutschland. Von wem werden sie denn entmenschlicht? So was höre ich nur von anderen dicken Menschen.

Übrigens, alle Ärzte sind sich einig: Übergewicht, insbesondere starkes Übergewicht ist gesundheitsgefährdend. Ich würde jedem Menschen empfehlen auf seine Gesundheit zu achten, dann hat er oder sie auch, und langfristig, mehr vom Leben.
Das wissen die Betroffenen selber, das muss man ihnen nicht täglich auf's Brot schmieren. Trifft im Übrigen auch auf Raucher und Alkoholiker und Drogenkonsumenten zu, nur lasst es sich auf die nicht so gut verbal eindreschen.

Ach, und du weißt, dass alle übergewichtigen Menschen sich ungesund ernähren? Dann erkläre mal einer Patientin mit Hashimoto, die sich schon gesund ernährt und die noch auf der verzweifelten Suche nach der richtigen Dosierung / Einstellung ist und froh ist, dass sie immerhin nicht weiter zunimmt. was sie denn noch machen soll.
Meiner Erfahrung nach haben vor allem dicke Frauen (oder solche die sich für zu dick halten) ein Problem wenn man sie oder andere Frauen als dick bezeichnet.
Ich hab so gut nie einen Mann getroffen der beleidigt wäre, wenn man ihn Dicker nennt. Ich bin auch nicht ganz schlank und wenn ich das gesagt bekomme, dann klopfe ich grinsend auf mein Bäuchlein und sage, ja genau so ist das. Eventuell noch mit einem, mir schmeckt das Essen einfach zu gut.
Frauen sind nach meiner Erfahrung da ganz anders. Die fühlen sich da meist gleich zu Tode beleidigt.
Das sollte jeder Mann im Hinterkopf haben. ;)

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Krausig » Mittwoch 16. Oktober 2019, 12:41

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 13:55
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 13:26
Da einzig und allein das verzerrte Medien Bild heranzuziehen ist also nicht ganz richtig....es sehen halt viele wirklich so aus! Glaubt mir :D
Laut Statistik sind ungefähr 53% der Frauen und 67% der Männer in D übergewichtig. Ein bisschen muss es also auch an Dir liegen, wenn Du diese Mehrheit der Bevölkerung nicht wahrnimmst.
Er nimmt ausserdem wohl nur junge Frauen überhaupt als Frauen wahr ;) Und da sind anteilig sicher (noch) mehr schlank

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von knopper » Mittwoch 16. Oktober 2019, 12:41

Krausig hat geschrieben:
Mittwoch 16. Oktober 2019, 12:31

Meiner Erfahrung nach haben vor allem dicke Frauen (oder solche die sich für zu dick halten) ein Problem wenn man sie oder andere Frauen als dick bezeichnet.
Ich hab so gut nie einen Mann getroffen der beleidigt wäre, wenn man ihn Dicker nennt. Ich bin auch nicht ganz schlank und wenn ich das gesagt bekomme, dann klopfe ich grinsend auf mein Bäuchlein und sage, ja genau so ist das. Eventuell noch mit einem, mir schmeckt das Essen einfach zu gut.
Frauen sind nach meiner Erfahrung da ganz anders. Die fühlen sich da meist gleich zu Tode beleidigt.
Das sollte jeder Mann im Hinterkopf haben. ;)
ähm ja, das kann ich leider auch nur bestätigen.
Auch dass dann eben genau von diesen Frauen öfters Sprüche zu lesen sind wie "ich fühl mich wohl in meiner Haut und bin so wie ich bin" :D als müssten sie sich irgendwie rechtfertigen, bzw. da schon mal was vorweg nehmen.

Iich hab bis jetzt jedenfalls noch nie irgendeine eine schlanke, attraktive Frau mit Bikinifigur gesehn, die auch genau diesen Satz in ihrem Profil hat… :gruebel:
Krausig hat geschrieben:
Mittwoch 16. Oktober 2019, 12:41
Und da sind anteilig sicher (noch) mehr schlank
irgendwie fast jede. und unter den Studentinnen sowieso nochmals mehr.
jedenfalls gefühlt :D

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Krausig » Mittwoch 16. Oktober 2019, 12:50

Seb-X hat geschrieben:
Freitag 11. Oktober 2019, 14:47
Dann gib mir Lust und Hoffnung für die Umsetzung. Stattdessen wird mir indirekt gesagt, ich soll so weitermachen wie bisher: mich zwingen.
Wie schafft ihr es denn, euch ständig zwingen zu können, also sehr oft jeden Tag?
Nein, stattdessen gilt auch in der Problemlösung die protestantische Arbeitsethik.
Ja ich muss mich oft zwingen. Morgens zur Arbeit zu gehen, Bock drauf hab ich meist nicht.
Abends zum Joggen muss ich mich ganz besonders zwingen, da hab ich meist gar keine Lust drauf. Danach gehts mir aber richtig gut.
Im Haushalt was zu machen, dazu muss ich mich auch immer zwingen.
Ich muss mich auch oft mal zwingen mit meiner Partnerin das zu unternehmen, worauf sie Lust hat, weil ich darauf wenig Bock hab. Aber Partnerschaft macht eben Kompromisse nötig. Meist wird das trotzdem schön.

Dein Problem scheint mir nicht daz Zwingen zu sein, sondern dass dir kaum irgendwas Spaß macht oder wenigstens nachträglich ein gutes Gefühl erzeugt.

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