Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

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Milkman
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Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Milkman » Mittwoch 6. Februar 2019, 06:17

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Eva Illouz hat auch schon zu Dauersingles/ABs geforscht und wird von Maja Roedenbeck in deren Buch über ABs gern zitiert.
Der Artikel beinhaltet mMn nach auch manches Fragwürdige, ist aber trotzdem interessant zu lesen.
Ich denke, dass es eine Obsession von Frauen gibt, Männer zu finden. Und das hat auch damit zu tun, dass Partnerbeziehungen etwas sehr Absolutes haben: Hingebung, Sorge füreinander, sich gegenseitig zu brauchen. Es gibt heute immer weniger Gemeinschaften, zu denen man sich zugehörig fühlt. Wenn man krank oder arbeitslos wird, gibt es oft keinen, der sich um einen kümmert. Deshalb würde ich weder Männern noch Frauen empfehlen, als Single auf die Bahamas zu fahren, ins Kino zu gehen, sich ein schönes Leben zu machen und zu denken, alles wird gut. Das ist Selbstbetrug. Menschen müssen fühlen, dass es einen Sinn gibt im Leben.
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Clochard » Mittwoch 6. Februar 2019, 09:18

im Partner den "Sinn des Lebens" suchen... das kann doch nur schief gehen :schwarzekatze:

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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von schmog » Mittwoch 6. Februar 2019, 10:36

Clochard hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 09:18
im Partner den "Sinn des Lebens" suchen... das kann doch nur schief gehen :schwarzekatze:
Das kann nicht gut gehen!
Damit ist man auf jemanden angewiesen und abhängig?
So schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Clochard » Mittwoch 6. Februar 2019, 10:44

man ist damit auch keine Bereicherung für den Partner, sondern eher eine Last... würdet ihr die Verantwortung übernehmen wollen, für jemanden der "Sinn des Lebens" zu sein?

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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 6. Februar 2019, 11:41

Menschen müssen fühlen, dass es einen Sinn gibt im Leben.
Bitte nochmal nachlesen. Das ist doch etwas völlig anderes?
Ich denke, dass es eine Obsession von Frauen gibt, Männer zu finden.
Meiner Erfahrung nach ist die Konkurrenz unter den Mädels viel größer. Habe ich als Mann so nie erlebt.
Was im Bekanntinnenkreis (kein Gender*) meiner Frau abgeht, ist wirklich knochenhart.
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von klecks » Mittwoch 6. Februar 2019, 16:31

Ich pflichte Montecristo bei.

Ich denke, es ist eher gemeint, dass Partnerschaft, wechselseitig Verantwortung zu übernehmen, evtl. Kinder aufzuziehen, etwas für eine Gemeinschaft zu tun, sinnstiftend ist. Und wir Menschen das Gefühl des Sinns im Leben brauchen. Immer noch "Spaß" haben wollen und sich zu entziehen, wenn etwas "anstrengend" wird, fühlt sich nicht lange gut an.

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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von klecks » Mittwoch 6. Februar 2019, 16:38

Montecristo hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 11:41

Meiner Erfahrung nach ist die Konkurrenz unter den Mädels viel größer. Habe ich als Mann so nie erlebt.
Was im Bekanntinnenkreis (kein Gender*) meiner Frau abgeht, ist wirklich knochenhart.
Kannst du näher erläutern, was du meinst? Meinst du das, was gemeinhin wohl mit "passivaggressives" Verhalten von Frauen betitelt wird? Dass sie einander beäugen, nach Schwachstellen suchen und sich ständig kritisieren? (Dabei gibt es unter Frauen auch sehr unterstützendes Verhalten!)

Oder hast du den Eindruck, dass die Frauen mehr in Konkurrenz sind, was das "abkriegen" von Männern in z.B. einem gemeinsamen Freundeskreis angeht? Während Männer das sportlicher nehmen? Wer der Beste oder der Auserwählte der Frau ist, kriegt sie halt. Und ansonsten lässt man sich von Mann zu Mann in Ruhe?

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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 6. Februar 2019, 18:13

klecks hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 16:38
Kannst du näher erläutern, was du meinst?
Ohje,so ganz verstehe ich Dich nicht. Gemeint ist eigentlich weder das eine, noch das andere.

Es ist schon starke Konkurrenz da. Aber sicher nicht direkt gegeneinander, weil sich die Jagdgründe doch stark unterscheiden.
Eher das beliebte Quartettspiel: "mein Mann, meine Kinder, mein Haus". Da wird schon sehr verglichen.
Ich habe auch oft erlebt, dass dann plötzlich nicht mehr miteinander geredet wird, wenn eine irgendwo "einen Vorsprung" rausarbeiten konnte.

Ich habe so etwas nur einmal vor langer Zeit bei einem Kollegen erlebt. Da ging es aber um die Karriere. Empfand ich als extrem unangenehm.
Vielleicht geht es bei Männern einfach um andere Themen? Keine Ahnung.
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 6. Februar 2019, 18:16

klecks hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 16:31
Ich denke, es ist eher gemeint, dass Partnerschaft, wechselseitig Verantwortung zu übernehmen, evtl. Kinder aufzuziehen, etwas für eine Gemeinschaft zu tun, sinnstiftend ist.
Ja, genau so.
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von schmog » Mittwoch 6. Februar 2019, 18:18

Montecristo hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 18:16
klecks hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 16:31
Ich denke, es ist eher gemeint, dass Partnerschaft, wechselseitig Verantwortung zu übernehmen, evtl. Kinder aufzuziehen, etwas für eine Gemeinschaft zu tun, sinnstiftend ist.
Ja, genau so.
Dann lebe ich ja echt sinnlos und deppert in den Tag hinein all die langen Jahre? ...
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Tania » Mittwoch 6. Februar 2019, 18:43

schmog hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 18:18
Montecristo hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 18:16
klecks hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 16:31
Ich denke, es ist eher gemeint, dass Partnerschaft, wechselseitig Verantwortung zu übernehmen, evtl. Kinder aufzuziehen, etwas für eine Gemeinschaft zu tun, sinnstiftend ist.
Ja, genau so.
Dann lebe ich ja echt sinnlos und deppert in den Tag hinein all die langen Jahre? ...
Partnerschaft und Kinder sind nur EINE Möglichkeit, etwas sinnvolles zu tun. Nicht die EINZIGE.

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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Stabil » Mittwoch 6. Februar 2019, 19:04

Das sehe ich so ähnlich. Partnerschaft kann dem Leben Sinn hinzu fügen. Sie kann aber nicht den Sinn im Leben ersetzen, der voher gefehlt hat. Aber das schien mir ohnhin nicht gemeint gewesen zu sein.
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Axolotl » Mittwoch 6. Februar 2019, 21:47

schmog hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 18:18
Dann lebe ich ja echt sinnlos und deppert in den Tag hinein all die langen Jahre? ...
Kann man so auch nicht sagen. Wie Tania schon sagt, es gibt mehr als eine Möglichkeit im Leben einen Sinn zu finden. Es gibt Leute die sind ohne Kinder und Familie auch glücklich. Das ist eben individuell verschieden.

Ich würde aber sogar ein Stück weit widersprechen und sagen, dass man seinen Sinn im Leben nicht durch Familie und Kinder findet, sondern wenn überhaupt nur zusammen mit ihnen. Weil wenn man nicht grade ein häuslicher Familientyp ist, der sich gerne 24/7 um die Familie kümmert, wird man nur dadurch ja auch nicht glücklich werden.
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Nordlicht84 » Donnerstag 7. Februar 2019, 16:04

Milkman hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 06:17
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Eva Illouz hat auch schon zu Dauersingles/ABs geforscht und wird von Maja Roedenbeck in deren Buch über ABs gern zitiert.
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Ich denke, dass es eine Obsession von Frauen gibt, Männer zu finden. Und das hat auch damit zu tun, dass Partnerbeziehungen etwas sehr Absolutes haben: Hingebung, Sorge füreinander, sich gegenseitig zu brauchen. Es gibt heute immer weniger Gemeinschaften, zu denen man sich zugehörig fühlt. Wenn man krank oder arbeitslos wird, gibt es oft keinen, der sich um einen kümmert. Deshalb würde ich weder Männern noch Frauen empfehlen, als Single auf die Bahamas zu fahren, ins Kino zu gehen, sich ein schönes Leben zu machen und zu denken, alles wird gut. Das ist Selbstbetrug. Menschen müssen fühlen, dass es einen Sinn gibt im Leben.
Ja, mit der guten Illouz habe ich mich auch schon vor 10 Jahren auseinander gesetzt. Sie hat ja gerade auch viel über Online-Dating geschrieben und schon damals eigentlich alles vorweggenommen, woran Online-Dating heute krankt. Damals hab ich noch mit dem Kopf geschüttelt, weil ich noch über Jappy und Co. genug Damen kennenlernen konnte. Heute is es genauso, wie sie es beschrieben hat.

Montecristo hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 18:13
klecks hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 16:38
Kannst du näher erläutern, was du meinst?
Ohje,so ganz verstehe ich Dich nicht. Gemeint ist eigentlich weder das eine, noch das andere.

Es ist schon starke Konkurrenz da. Aber sicher nicht direkt gegeneinander, weil sich die Jagdgründe doch stark unterscheiden.
Eher das beliebte Quartettspiel: "mein Mann, meine Kinder, mein Haus". Da wird schon sehr verglichen.
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Ich habe so etwas nur einmal vor langer Zeit bei einem Kollegen erlebt. Da ging es aber um die Karriere. Empfand ich als extrem unangenehm.
Vielleicht geht es bei Männern einfach um andere Themen? Keine Ahnung.

Davon hör ich auch immer wieder. Wie ein Wettrennen, wer das Beste aus seinem Leben rausholt. Verstehen kann ich das nur bedingt. Auch ich stehe nicht da, wo ich gern wäre, aber ich wäre mit Frau, Kindern und Haus im Grünen am Ziel. Mehr bräuchte ich gar nicht. Da muss es kein Ferienhaus in den Alpen sein, oder ein Boot irgendwo am Hafen oder was weiß ich.... :sadman:
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 7. Februar 2019, 16:52

Ich habe auch ganz selten erlebt, dass weibliche Bekannte von mir nach der Hochzeit ihren Namen behielten. Allenfalls noch Doppelname.
Den Männern wäre das vermutlich völlig egal gewesen. Aber die Frauen wollten es eben wohl wirklich zeigen: Ich habs amtlich.
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Giebenrath » Freitag 8. Februar 2019, 11:12

Illouz ist dieses Jahr Gastprofessorin in Bielefeld. Man darf gespannt, ob sie ihren Aufenthalt in Deutschland zum Anlass nimmt, dass Paarungsverhalten der Deutschen zu erforschen.
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Re: Soziologin Eva Illouz „Es wird viel mehr Menschen geben, die allein leben"

Beitrag von Valkyrja » Mittwoch 20. Februar 2019, 01:45

Auf Spiegel-Online gibt es ein Interview zu ihrem aktuellen Buch.

Ich habe es gelesen, fand es nicht nur interessant, sondern kann ihr in Vielem, aus eigenen Beobachtungen/Erfahrungen nur Recht geben.

Ich werde mir auch ihre anderen Bücher zum Thema besorgen.

Man sollte sich heute auf Nichts mehr verlassen im Leben, sondern zusehen, dass es einem so gut wie möglich geht, ganz besonders, wenn man seine Wege im Alleingang gehen muss...
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
(George R. R. Martin)

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