Frage an Kenner von Musiktechnik

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Mit müden Augen
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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 13. Februar 2019, 13:52

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 12:46
Mir ist unter Windows leider keine direkte Möglichkeit bekannt um im File Explorer den Audio-Codec angezeigt zu bekommen.
VLC kann das.
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Captain Unsichtbar
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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von Captain Unsichtbar » Mittwoch 13. Februar 2019, 14:37

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 13:46
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 12:46
Mir ist unter Windows leider keine direkte Möglichkeit bekannt um im File Explorer den Audio-Codec angezeigt zu bekommen.
foobar2000 müßte das können. Aber dafür müßte man sich einlassen auf ein Monster von Anwendung, das in seiner Handhabung ziemlich komplex sein kann und obendrein optisch ein Überbleibsel aus der 16-Bit-Ära zu sein scheint.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 13:52
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 12:46
Mir ist unter Windows leider keine direkte Möglichkeit bekannt um im File Explorer den Audio-Codec angezeigt zu bekommen.
VLC kann das.
Ich dachte jetzt eigentlich nicht an einen Player. Unter "direkt im File Explorer" verstehe ich etwas anderes: Rechtsklick -> Eigenschaften bzw. Detailpanel in der Ordneransicht. Dort sieht man aber nur die Bitrate.

Ansonsten kann ich es mir auch gerade so gut testweise in eine meiner dutzenden Adobe-Tools laden, dann sehe ich's auch. :lol:

Okay, jetzt hab's jetzt schnell getestet, scheinen mir tatsächlich ein paar AAC-Formate untergekommen zu sein. Interessanterweise aber nicht alle. Im direkten Vergleich (AAC) sind M4As aber in der Tat zumindest kleiner als MP3s bei gleicher Qualität.

(Randnotiz: ich kenne jetzt noch ein Paar mehr meiner Programme, die das Format anzeigen -- wenn auch nicht direkt. :schwitzen: zum einen mp3tag, zum anderen SMPlayer (ich hasse VLC, habe ich das schon erwähnt :frech: ). Und die Überraschung: Adobe Bridge kann es nicht. Man lernt also nicht aus. :mrgreen: )
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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von schmog » Mittwoch 13. Februar 2019, 15:03

@Le Chiffre Zéro

Ja, 70er Jahre HiFi ist leider schon lange vorbei!
All die klangvollen Japan Hersteller wie Akai, JVC, Pioneer, Kenwood, Sansui, Technics, Luxman, Nakamichi, Toshiba, Hitachi, Sanyo, Sony usw.

Es gibt heute nur Billigramsch oder teures High End HiFi wie z.b. McIntosh. Das sind extrem teure und stabile USA Geräte seit über 60 Jahren.
Man bezahlt für bestimmte Vorverstärker/Endstufen den Neupreis eines Kleinwagens.
Die haben z.b. Schwergewichts Mono Endstufen mit über 1500 (!) brachialen Watt RMS, das muss man sich man vorstellen.
https://www.mcintoshlabs.com
https://www.mueller-spring.ch/shop/?man ... 5YEALw_wcB

Schade, kann ich mir diese finanziell nicht leisten.

Dieser Anbieter hat tolles Japan Vintage HiFi im Programm, leider sehr teuer:
http://www.audioscope.net/index.php?language=de
Zuletzt geändert von schmog am Mittwoch 13. Februar 2019, 15:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von Peter » Mittwoch 13. Februar 2019, 15:13

schmog hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 15:03
@Le Chiffre Zéro

Ja, 70er Jahre HiFi ist leider schon lange vorbei!
All die klangvollen Japan Hersteller wie Pioneer, Kenwood, Sansui, Technics, Luxman, Sony usw.
Nicht zu vergessen, Denon hat auch feine Sachen gemacht. Vermutlich noch heute. Den PMA-2500NE würde ich mir schon gefallen lassen.
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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von schmog » Mittwoch 13. Februar 2019, 15:16

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 15:13
schmog hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 15:03
@Le Chiffre Zéro

Ja, 70er Jahre HiFi ist leider schon lange vorbei!
All die klangvollen Japan Hersteller wie Pioneer, Kenwood, Sansui, Technics, Luxman, Sony usw.
Naja, Denon hat schon feine Sachen gemacht. Vermutlich auch heute noch. Den PMA-2500NE würde ich mir schon gefallen lassen.
Ich fahre ab auf Pioneer Vintage! 8-)

In den 70ern bezahlte man für einen solchen Spitzenklasse Receiver ein Monatseinkommen.

Dieser 100 Watt (sehr viel für damals) Pioneer (22kg Spitzemodell) Receiver von 1974 kostete stolze CHF 2'500.- DM 2600.-
https://www.hifiengine.com/manual_libra ... 1010.shtml
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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Mittwoch 13. Februar 2019, 16:15

schmog hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 15:03
Es gibt heute nur Billigramsch oder teures High End HiFi wie z.b. McIntosh. Das sind extrem teure und stabile USA Geräte seit über 60 Jahren.
Man bezahlt für bestimmte Vorverstärker/Endstufen den Neupreis eines Kleinwagens.
Die haben z.b. Schwergewichts Mono Endstufen mit über 1500 (!) brachialen Watt RMS, das muss man sich man vorstellen.
https://www.mcintoshlabs.com
https://www.mueller-spring.ch/shop/?man ... 5YEALw_wcB

Schade, kann ich mir diese finanziell nicht leisten.
High End kann man bis zum Exzeß betreiben. Ein Extrembeispiel, das ich vor vielen Jahren in natura sehen durfte (als Teil einer Anlage im Gesamtwert von DM 140.000,—), ist die B&W Nautilus. Eine davon braucht vier dedizierte Monoendstufen, eine pro Treiber.

Aber auch Bowers & Wilkins baut Lautsprecher zu zivileren Preisen. Generell hält sich die Lautsprecherbranche wacker. Ein Nicht-mehr-so-Geheimtip ist ja Teufel, die nur direkt an den Kunden verkaufen und durch das Überspringen des Zwischenhandels ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Manche Produkte halten sich da auch ewig, etwa die JBL Control One, die sich sehr gut eignet zum Beschallen von Lokalen oder auch als erstaunlich guter (weil eben nicht klanglich schönender) Regallautsprecher für schmalere Budgets für zu Hause.

Wenn man genau hinsieht, findet man sogar noch gute neue Plattenspieler zwischen simplen USB-Drehern für einen Zwanziger und dem monströsen Clearaudio Statement. So ist Thorens wieder da (vermutlich auch als Reaktion auf den lebhaften Handel mit gebrauchten Thorens – und obwohl sich viele einig sind, daß die neuen Thorens nicht so gut sind wie die alten, die eben auch im Preis-Leistungs-Verhältnis besser dastehen, sofern von Enthusiast zu Enthusiast gehandelt), und auch Pro-Ject hat nach wie vor eine ziemliche Modellpalette.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von schmog » Mittwoch 13. Februar 2019, 16:51

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 16:15
schmog hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 15:03
Es gibt heute nur Billigramsch oder teures High End HiFi wie z.b. McIntosh. Das sind extrem teure und stabile USA Geräte seit über 60 Jahren.
Man bezahlt für bestimmte Vorverstärker/Endstufen den Neupreis eines Kleinwagens.
Die haben z.b. Schwergewichts Mono Endstufen mit über 1500 (!) brachialen Watt RMS, das muss man sich man vorstellen.
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Schade, kann ich mir diese finanziell nicht leisten.
High End kann man bis zum Exzeß betreiben. Ein Extrembeispiel, das ich vor vielen Jahren in natura sehen durfte (als Teil einer Anlage im Gesamtwert von DM 140.000,—), ist die B&W Nautilus. Eine davon braucht vier dedizierte Monoendstufen, eine pro Treiber.

Aber auch Bowers & Wilkins baut Lautsprecher zu zivileren Preisen. Generell hält sich die Lautsprecherbranche wacker. Ein Nicht-mehr-so-Geheimtip ist ja Teufel, die nur direkt an den Kunden verkaufen und durch das Überspringen des Zwischenhandels ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Manche Produkte halten sich da auch ewig, etwa die JBL Control One, die sich sehr gut eignet zum Beschallen von Lokalen oder auch als erstaunlich guter (weil eben nicht klanglich schönender) Regallautsprecher für schmalere Budgets für zu Hause.

Wenn man genau hinsieht, findet man sogar noch gute neue Plattenspieler zwischen simplen USB-Drehern für einen Zwanziger und dem monströsen Clearaudio Statement. So ist Thorens wieder da (vermutlich auch als Reaktion auf den lebhaften Handel mit gebrauchten Thorens – und obwohl sich viele einig sind, daß die neuen Thorens nicht so gut sind wie die alten, die eben auch im Preis-Leistungs-Verhältnis besser dastehen, sofern von Enthusiast zu Enthusiast gehandelt), und auch Pro-Ject hat nach wie vor eine ziemliche Modellpalette.
Dieser bekannte High End Händler in St.Gallen hat B&W und McIntosh im Sortiment!
https://www.candrian-hifi.ch/index.html

Mit vielen Bilden von Referenz/Kundenanlagen:
https://www.candrian-hifi.ch/seite6.html

Audioscope hatte übrigens eine seltene Technics Vintage Anlage im Sortiment für fast 230'000.- Euro:
http://www.audioscope.net/das-jahrhunde ... -1786.html
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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von Peter » Mittwoch 13. Februar 2019, 16:59

schmog hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 16:51
Mit vielen Bilden von Referenz/Kundenanlagen:
https://www.candrian-hifi.ch/seite6.html
Hifi porn :mrgreen:
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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von schmog » Mittwoch 13. Februar 2019, 17:07

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 16:59
schmog hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 16:51
Mit vielen Bilden von Referenz/Kundenanlagen:
https://www.candrian-hifi.ch/seite6.html
Hifi porn :mrgreen:
:D

Hätte ich Geld wie Heu würde ich als erstes ein Haus kaufen, dann eine High End HiFi Anlage für CHF 500'000.-

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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von NeC » Mittwoch 13. Februar 2019, 21:51

Hehe, LCZ: unterhaltsam zu lesen, danke dafür! :good:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 11:46
Generell scheinen es besonders die ab 1980 Geborenen zu sein, für die „Klangqualität“ in erster Linie ein möglichst lauter, fetter, wummernder Baß ist plus vielleicht noch übertrieben zischelnde Höhen.

Die waren es besonders, die Mitte der 90er Jahre auf den MP3-Hype aufsprangen. Während die alternde HiFi-Fraktion debattierte, ob DVD-Audio (theoretisch bis 24 Bit/192 kHz, bis 5.1) oder SACD (1-Bit DSD/2822,4 kHz, bis 5.1) die Zukunft gehören soll, besorgten sich jüngere Semester ihre Musik kostenlos als MP3s im noch jungen World Wide Web (Stichwort Napster).
Ich fühle mich nicht berücksichtigt, denn ich bin offenbar die Generation dazwischen: Der Start der (Kauf-)Musiksammlung war noch in Vinyl, aber sie war noch überschaubar genug, um sofort nach aufkommen der Audio-CD durch diese ersetzt zu werden. Allerdings war mir klar, dass mehr als 16bit/44,1kHz zwar für Produktion und Abmischen super ist, aber als Endkunden-Datenformat schlicht unnötig, da praktisch unhörbar. Im Gegenteil waren ja schon damals einige CD-Produktionen weit unter dem technisch machbaren Qualitätslevel. Insofern habe ich sowohl DVD-Audio als auch SACD schon immer als Totgeburt betrachtet. MP3 war halt etwas für portable Player; unterwegs hatte man sowieso nicht den perfekten Sound.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 16:15
Ein Nicht-mehr-so-Geheimtip ist ja Teufel, die nur direkt an den Kunden verkaufen und durch das Überspringen des Zwischenhandels ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis haben.
Dazu sei angemerkt, dass die mich derbe enttäuscht haben. Fürs Heimkino ganz ok, aber zum Musikhören fand ich das von mir getestete System schlicht ungeeignet. Super ist allerdings, dass man die Dinger bei sich zuhause ausprobieren kann.

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Re: Frage an Kenner von Musiktechnik

Beitrag von schmog » Donnerstag 14. Februar 2019, 13:34

High End Lautsprecher Tipp!

JBL K2 S-9900, das Paar für fast 40'000.- Euro.
https://www.connect.de/testbericht/stan ... 98971.html

Die möchte ich einmal zum Lauthören! :good:
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