"Warum Leiden schöner ist als Veränderung... "

Verschiedene Medien und themenverwandte Angebote - Artikel, Bücher, Reportagen, Statistiken und weitere Mehr - zum Thema "Absolute Beginner"

Moderatoren: Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal, Kathy

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2787
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: "Warum Leiden schöner ist als Veränderung... "

Beitrag von Hoppala » Sonntag 13. Januar 2019, 14:23

Tania hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 01:50
Hoppala hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 01:31
In der Tat: wer meint, ich liege falsch, steht in der Verantwortung, mir das nachvollziehbar deutlich machen, wenn ich von meiner Argumentation und Meinung lassen soll.
Das sollst Du doch gar nicht. Behalt Deine Meinung - und akzeptiere ggf., wenn Dein Gesprächspartner seine behalten will.
1. Was benhaltet dein "ggf."? 2. Ich willl meine Meinung gar nicht behalten, wenn sie falsch und die Argumentation erkennabr fehlerhaft ist. 3. Wenn ich (oder sonst jemand) als fehlerhaft erkannte Arguemtnationen anderer einfach stehen lässt, ist das der Tod einer jeden Diskussion bzw. jeglichen lernen Austausches. Dann sind wir im Bereich der reinen Mitteilung bzw,. des unverbundenen Meinens angekommen.

Wie bereits mitgeteilt: erkennbar nicht fehlerhafte Argumentationen und daurauf aufbauende Meinungen dürfen selbstverständlich koexistieren. Ich habe nichts gegen das fliegende Spaghettimonster vorzubringen.

Übrigens ist Meinung was anderes als Argumentation. Eine Argumentation begründet eine Meinung. In deiner Kritik schient mir das etwas unvermttelt durcheinander zu gehen. Eine unbegründete - gar nicht argumentativ gestützte Meinung ist unhinterfragbar. "Ich mag Currywurst." Oka. "Ich mag Currywurst, weil sie schön scharf ist." Das kann - muss nicht, ist abhängig vom Kontext - Fragen aufwerfen: denn 1. ist nicht jede Currywurst scharf, und 2. gibt es auch andere scharfe Esswaren. "Ich mag Currywurst, weil sie so gesund ist". Das wird Nachfragen provozieren. Und wenn diese nicht überzeugend den gesundheitsfördernden Charakter von Currywurst belegen - sowie vorgetragene nicht gesundheitsförderliche Aspekte ausräumen - ist diese Argumentation fehlerhaft.
Unabhängig davon kann natürlich Behauptung 1 weiterbestehen, denn die wäre unhinterfragbar: "Ach, ich mag Currywurst halt einfach - und deshalb ist sie für mich gesund, 1x die Woche."
Tania hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 01:50
Wenn ich mit Dir diskutieren würde, erwarte ich nichts weiter, als dass Du meine Argumente zur Kenntnis nimmst und darüber nachdenkst. Und zwar wohlwollend und unter der Annahme, dass ich genauso gut Recht haben könnte wie Du. Bzw. genauso gut falsch liegen könnte wie Du. Und umgekehrt gehe ich mit Deinen Argumenten genauso um.

Und wenn am Ende jeder von uns immer noch zweifelsfrei von seinem Standpunkt überzeugt ist - dann ist das halt so. Davon wird die Welt nicht untergehen.
1. Das tue ich. 2. Das kommt drauf an. 3. Fehlerhafte Argumentationen, mit denen Meinungen begründet werden, mit denen jemand sich selbst oder andere schädigt, sind zwar "halt so" - aber nicht gut. Deshalb argumentiert man doch miteinander: damit man was Neues erfährt, mit dem was besser wird.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

Benutzeravatar
Tania
Meisterschreiberling
Beiträge: 6173
Registriert: Donnerstag 12. Mai 2016, 15:43
Geschlecht: weiblich
AB Status: mit AB befreundet
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Rostock

Re: "Warum Leiden schöner ist als Veränderung... "

Beitrag von Tania » Sonntag 13. Januar 2019, 14:52

Hoppala hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 14:23
Tania hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 01:50
Behalt Deine Meinung - und akzeptiere ggf., wenn Dein Gesprächspartner seine behalten will.
1. Was benhaltet dein "ggf."?
"Ggf" bedeutet "gegebenenfalls" ;) Konkret: sollte der Fall gegeben sein, dass der Betreffende von der Korrektheit seiner Meinung überzeugt ist. Um mal Dein Beispiel aufzugreifen: wenn Dein Gegenüber argumentiert, dass Currywurst gesund ist, weil er seit Beginn seiner Low Carb Diät täglich zwei davon isst, schon 10kg abgenommen hat und der Arzt begeistert von seinen Blutwerten ist - dann kann man die Debatte beenden. Die Argumente für jeden Standpunkt sind genannt, verstanden worden, dennoch wurde kein Konsens gefunden - fertig.
2. Ich will meine Meinung gar nicht behalten, wenn sie falsch und die Argumentation erkennabr fehlerhaft ist.
Bist Du tatsächlich felsenfest überzeugt, dass Du fähig bist, immer die Fehler Deines Standpunktes zu erkennen? Vorausgesetzt es gibt in dieser Frage überhaupt ein Richtig oder Falsch. Vor 50 Jahren war z.B. jeder überzeugt, dass Babys unbedingt in Bauchlage schlafen müssen. Es gab super Argumente dafür. Heute gilt Bauchlage als starker Risikofaktor für plötzlichen Kindstod und sollte unbedingt vermieden werden.
3. Wenn ich (oder sonst jemand) als fehlerhaft erkannte Arguemtnationen anderer einfach stehen lässt, ist das der Tod einer jeden Diskussion bzw. jeglichen lernen Austausches. Dann sind wir im Bereich der reinen Mitteilung bzw,. des unverbundenen Meinens angekommen.
"Einfach stehen lassen" verlangt ja niemand. Ich persönlich begrüße es, wenn jemand zu meiner Ansicht Stellung nimmt und gehe dann auch gern auf Punkte ein, bei denen ich den Eindruck habe, dass da der Kern meiner Aussage nicht verstanden wurde.

Aber wenn ich merke, dass das Gegenüber es aus irgendwelchen Gründen nicht verstehen will oder kann - dann lasse ich es. Genauso, wenn ich merke, dass seine Meinung unverrückbar feststeht und jede Antwort meinerseits nur der Aufhänger ist, an dem er seine Ansichten noch einmal darlegen kann.

Wobei ich zugebe, dass ich solche Dinge mitunter sehr spät merke ... :schuechtern:

The woods are lovely, dark and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
And miles to go before I sleep.
(Robert Frost)

Volta
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 1103
Registriert: Montag 4. April 2016, 21:47
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Berlin

Re: "Warum Leiden schöner ist als Veränderung... "

Beitrag von Volta » Sonntag 13. Januar 2019, 18:18

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 17:21
Volta hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 02:05
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 01:42
Morkel weiß das offensichtlich.
Nein, denn er hat es ja hier bestritten:

" Der Artikel macht es sich leicht und geht davon aus, dass die Betreffenden genau wissen müssten, wie sie es besser machen.

Tut er das? Habe ich jedenfalls nirgendwo gelesen."
Für mich bestätigt er hier, dass der Text über diesen Aspekt hinweggeht.
Nein, er bestreit es.
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 17:21
Volta hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 02:05
Es kann nicht sein, dass sie es nicht hinbekommen. Denn zur Gruppe A gehören per Defintion Menschen, die es hinbekommen haben. Nachdem sie sich auf ihren je eigenen Weg mit alle Unsicherheiten und Einbrüchen gemacht haben.
Und währendessen auch mal gescheitert sind, weil sie es nicht hinbekommen haben. Du erzählst Unsinn.
Ich kann absolut keinen Widerspruch (Unsinn) erkennen. Niemand behauptet oder erwartet, dass man a) am Anfang des Weges alles wissen muss und/oder b) wenn man alles Erforderliche weiß, ni cht auch zwischendurch scheitern kann.
Darum ging es doch gar nicht?

Morkel
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 241
Registriert: Samstag 22. September 2018, 15:32

Re: "Warum Leiden schöner ist als Veränderung... "

Beitrag von Morkel » Sonntag 13. Januar 2019, 18:43

Hm, hat diese ganze Diskussion überhaupt noch irgendwas mit dem Inhalt des Artikels zu tun? :gruebel:

Benutzeravatar
LonesomeCoder
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 4088
Registriert: Samstag 15. Oktober 2016, 21:50
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: verdammt bissig.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: "Warum Leiden schöner ist als Veränderung... "

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 15. Januar 2019, 17:23

eggi hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 11:12
Dem Kern der Aussage bzgl. des Überredens würde ich zustimmen.
Es bleibt dabei aber außer Acht, dass in Übertragung auf Liebeserfahrungen eben nicht "nur jeder für sich" springen kann. Dazu braucht man jemand anderen als Partner. Und genau daran scheitert es ja. Außerdem unterstelle ich mal, dass die wenigsten ABs hier noch nie einen einzigen Versuch zum "Absprung" gestartet haben. Nur endete dieser Versuch in einer Abfuhr. Um beim Bild des Bungee-Jumpings zu bleiben (den fehlenden Partner mal außen vor gelassen) könnte man vllt. sagen man hat den Absprung gewagt, nur ist man irgendwo an der Absprungbasis hängengeblieben und hat sich vllt. auch noch verletzt. Und hat dementsprechend Angst vor dem nächsten Sprung.
Gibt auch ABs, bei denen Hemmungen oder Ängste gar keine Rolle spielen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

Morkel
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 241
Registriert: Samstag 22. September 2018, 15:32

Re: "Warum Leiden schöner ist als Veränderung... "

Beitrag von Morkel » Dienstag 15. Januar 2019, 20:56

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 17:23
eggi hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 11:12
Dem Kern der Aussage bzgl. des Überredens würde ich zustimmen.
Es bleibt dabei aber außer Acht, dass in Übertragung auf Liebeserfahrungen eben nicht "nur jeder für sich" springen kann. Dazu braucht man jemand anderen als Partner. Und genau daran scheitert es ja. Außerdem unterstelle ich mal, dass die wenigsten ABs hier noch nie einen einzigen Versuch zum "Absprung" gestartet haben. Nur endete dieser Versuch in einer Abfuhr. Um beim Bild des Bungee-Jumpings zu bleiben (den fehlenden Partner mal außen vor gelassen) könnte man vllt. sagen man hat den Absprung gewagt, nur ist man irgendwo an der Absprungbasis hängengeblieben und hat sich vllt. auch noch verletzt. Und hat dementsprechend Angst vor dem nächsten Sprung.
Gibt auch ABs, bei denen Hemmungen oder Ängste gar keine Rolle spielen.
Meint das jetzt das andere Extrem, also soziale "Inkompatibilität" aufgrund des Fehlens jeglicher zwischenmenschlicher Hemmungen? Sowas soll's ja schließlich auch geben. Oder doch was ganz anderes, z.B. religiöse Gründe? :gruebel:

Gerade hier im Forum kann ich mir niemanden so recht vorstellen (was mich mit einschließt), dessen AB-Tum nicht mit einem nicht unerheblichen, passenden Päckchen aus Ängsten und Hemmungen einhergeht.

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2787
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: "Warum Leiden schöner ist als Veränderung... "

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 16. Januar 2019, 01:17

Volta hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 18:18
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 17:21
Volta hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 02:05
Nein, denn er hat es ja hier bestritten:

" Der Artikel macht es sich leicht und geht davon aus, dass die Betreffenden genau wissen müssten, wie sie es besser machen.

Tut er das? Habe ich jedenfalls nirgendwo gelesen."
Für mich bestätigt er hier, dass der Text über diesen Aspekt hinweggeht.
Nein, er bestreit es.
Nur der Klarheit wegen: Da nach obigem Zitat der Artikel "davon ausgeht, dass ...", wird dieser Aspekt im Artikel nicht näher behandelt und also darüber hinweggegangen - nämlich über: "wissen müssen, wie sie besser machen".
Das ist die Aussage, wie ich sie da lese.
Volta hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 02:05
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 17:21
Volta hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 02:05

Und währendessen auch mal gescheitert sind, weil sie es nicht hinbekommen haben. Du erzählst Unsinn.
Ich kann absolut keinen Widerspruch (Unsinn) erkennen. Niemand behauptet oder erwartet, dass man a) am Anfang des Weges alles wissen muss und/oder b) wenn man alles Erforderliche weiß, ni cht auch zwischendurch scheitern kann.
Darum ging es doch gar nicht?
Meines Erachtens schon, unter anderem.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

Antworten

Zurück zu „Medien“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Clochard und 5 Gäste