Wie bin ich fair zu ihr

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Wie bin ich fair zu ihr

Beitrag von LarryHovis » Dienstag 8. Januar 2019, 18:23

Es fehlt der Anfang. Grob gesagt: Ihr erster Eindruck auf mich war WOW. Dann war es etwas holprig und kamen viele Dämpfer. Das war allerdings innerhalb von zwei Wochen vor Weihnachten. Es hat mir auch jemand ohne Wissen um meine Gefühle gesteckt, dass sie vergeben sein könnte. Dann am Montag(Arbeitskollegen sind wir) treffe ich sie wieder und wir scheinen sehr vieles gemeinsam zu haben. Heute das gleiche. Hobbys und Geschmack extrem viele übereinstimmungen und jedes mal freute sie sich extrem, wenn wir wieder eine Sache fanden. Heute ziehe ich ein Fan-T-Shirt an und ich dachte sie wird verrückt. Sie hat das gleiche nur meins hat Autogramme. Das Motiv hat uns beiden aus den gleichen Grpünden gefallen. Bis zur Mittagspause, die wie gemeinsam machen mit ihrem Bekannten, der dazu kommt.

Ein Kumpel, großer Bruder oder was auch immer ist in der Nähe und kommt, um ihr etwas zu essen zu bringen. Erst dachte ich, dass es vielleicht der sagenumwogene Freund ist. Naja, sie sitzen da und essen Pizza. Sie hat mir angeboten auch etwas zu nehmen, aber ich war satt. Das Gespräch kommt irgendwann auf ihren freund und dass sie schon jetzt Streit haben, weil sie es eigentlich nicht offiziell machen wollte und er überall damit hausieren geht und es wäre auch jetzt schon anstrengend und darum ist sie sich nicht sicher wie lange es hält, weil er eine extreme Klette sein soll. Da dachte ich noch, dass es sich gut anhört. Dann fängt sie über irgendjemand anzusprechen, dass sie immer dachte, dass er ihr Kumpel sei, aber er würde sie anfangen immer wieder anzubaggern oder sie hat wörtlich gesagt, dass er immer "Andeutungen macht" und wie es sie ankotzt. Wie auch immer der Mann meinte, dazu, dass es doch nur eine Frage der Zeit war, wo rauf sie halt meinte, dass für sie immer glasklar war, dass er nur ein Kumpel ist und er es doch auch wissen müsste. Sie meinte sie versteht nicht, warum sie sehr viele Männer kennt die so sind. Jetzt komme ich ins Spiel. Ich habe das Gefühl gehabt, dass es mir passieren könnte, dass ich an seiner Stelle bin. Ich habe ein richtig schlechtes Gewissen bekommen. Ich will das nicht. Wie sollte ich jetzt weiter vorgehen? Ich weiß doch selber nicht oder nur halb, was ich eigentlich willl. Ich habe einen Kumpel sehr nötig so einsam wie ich bin und trotzdem ist der erste Eindruck und das. ich kann das doch nicht weg diskutieren. Ja, ich könnte mich wahrscheinlich damit abfinden und mir mehr als ihr Kumpel zu sein für immer versagen, fragt nicht wie viele Beispiele ich in meiner Vergangenheit habe, wo ich das getan und durchgehalten habe. Ich möchte trotzdem ehrlich oder sagen wir zumindest fair sein. Was ist jetzt richtig? Was würdet ihr an ihrer Stelle von mir erwarten? Ich meine. Ich weiß zwar dass da von meiner Seite auch weiterführende Gedanken sind, aber ich weiß auch, dass ich selbst nicht weiß, ob wenn ich morgen wüsste, dass sie alles erwidert, ob ich dann nicht kalte Füße kriegen würde und ob ich dann nicht derjenige wäre der sagen würde: Lass lieber Kumpels sein. Ich möchte tatsächlich wissen, was fair ist. Alles was vor dem Essen heute und auch gestern passiert ist, hat bei mir natürlich eine extreme Zuversicht hervorgerufen. Auch wenn ich versucht habe es zu kühlen. Wegen der Gerüchte um einen Freund. Jetzt ich, der sich entschlossen hat, als er noch gehört hat, dass da etwas zwar ist, aber am kriseln, es behutsam entwickeln lassen zu wollen und etwa eine halbe Stunde später dachte, dass es dann vielleicht für sie in einer der typischen Enttäuschungen endet, die sie auch beschrieben hat und ich das nicht möchte. Nur wie finde ich jetzt einen Weg der mir und ihr gerecht wird. Ich bin der artig unerfahren, dass ich nur weiß, dass ich nicht weiß, was richtig ist.

Ich weiß auch nicht, ob eine Konfrontation mit dm was ich als die Wahrheit empfinde, ob das nicht auch schon krass für sie sein kann.

Auch die Überlegung, dass sie scheinbar zu viel Balast angesammelt hat und ich deswegen völlig davon Abstand nehmen sollte, kam auf. Andererseits, wenn Balast ein Grund dafür ist keine Chance zu geben, würde ich nie wieder eine Chance bekommen. Mein Umgang mit meinen Gefühlen in der Vergangenheit würde ich für mich auch als Balast verbuchen.

Insgesamt denke ich, ist mein Gefühlschaos kein guter Ratgeber und jemand kann vielleicht von einer weniger betroffenen Warte aus klügere Ideen bekommen.

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Re: Wie bin ich fair zu ihr

Beitrag von Tania » Dienstag 8. Januar 2019, 18:48

Nach diesem Gespräch würde ich ihr wahrscheinlich so etwas Ungewöhnliches sagen wie "Ich hab da noch mal über die Dinge nachgedacht, die Du über Deinen Kumpel gesagt hat, und mir ist aufgefallen, dass ich an seiner Stelle auch nicht gewusst hätte, was Sache ist. Du bist so ein herzlicher, aufmerksamer Mensch; das kann ein Mann schon mal missverstehen. Also solltest Du jemals beschließen, mich als Deinen guten Kumpel zu betrachten, dann gib mir das lieber schriftlich. So ungefähr auf A3 Größe, das wäre deutlich genug ;) "

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Re: Wie bin ich fair zu ihr

Beitrag von LarryHovis » Dienstag 8. Januar 2019, 19:05

Ja, genau am besten ein Sarkasmus-Schild wie für Sheldon Cooper. Aber mit dem Hinweis: "Kumpel-Schublade". Oh Gott wie ich das Wort hasse. Als ich mal eine Frau darein gepackt hatte, hatte ich galube eigentlich auch nur Angst eine gute Freundin zu verlieren. Ich weiß ja selbst nicht wie ich verpacken kann, dass ich zurzeit mir vorgenommen habe zu warten, ob das mit dem Freund in die Brüche geht. Das ist eigentlich hässlich. Nur denke ich hat es rein logisch zurzeit dann gar keinen Sinn mehr als Freundschaft zu wollen und trotzdem kann ich mir grundsätzlich mehr vorstellen. Es bringt nichts es zum falschen Zeitpunkt und dann am besten noch mit der Brechstange erzwingen zu wollen. Ich wollte sogar fast ins Gespräch heute einsteigen und die Idee anregen, dass sie vielleicht nicht deutlich genug Nein sagt, wenn Andeutungen kommen. Aber ich hatte das Gefühl auch ohne das schon vielleicht über und über rot zu sein, weil ich mich für alles was ich empfand schämte.

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Re: Wie bin ich fair zu ihr

Beitrag von AB-Wagen » Mittwoch 9. Januar 2019, 07:46

Wart ihr bei dem Gespräch mit der Pizza zu dritt an einem Tisch gesessen oder waren die beiden zu zweit und du hast heimlich mitgehört?

Wenn es zu dritt war, kann sie dich nicht gemeint haben, weil sie dann ja weiß, dass du mitgehört hast und dann hätte sie es dir gleich direkt sagen können. Sie hat da vermutlich irgendwen anders gemeint aus ihrem Freundeskreis, den du nicht kennst.

Anders ist, wenn die beiden zu zweit waren und sie nicht wusste, dass du mithörst. Dann kann es durchaus auch sein, dass sie dich damit gemeint hat, wenn du Andeutungen gemacht hast.

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Re: Wie bin ich fair zu ihr

Beitrag von LarryHovis » Mittwoch 9. Januar 2019, 10:07

Wir waren zu dritt.

Ich weiß nicht gemeint zu sein. Ich kenne sie kaum. Den anderen kennt sie scheinbar mindestens ein Jahr. Ich dachte nur dass ich vielleicht in zukunft sie vielleicht ungewollt ähnlich enttäuschen könnte.

Jetzt hat der Computer die Vorgeschichte gefressen. Ich habe sie gesehen und war von ihrer Erscheinung überwältigt. Das war zwei Wochen vor Weihnachten. Ich habe ihr dann ein Kompliment wegen ihres Parfüms gemacht und nach den Namen gefragt. Aus einen mir unbekannten Druck heraus konnte ich es dabei nicht belassen und fing an darüber zu rätseln wonach es riechen könnte. Das muss schräg gewirkt haben. Um es zu beenden habe ich gesagt: Das Wetter ist schön. Sie hat es bestätigt und dann habe ich geschafft meinen Mund zu halten. Eine Woche später erzählt sie von einen Hobby, dass ich auch habe, aber das man nicht alleine machen kann. Ich habe gesagt, dass es mir auch gefällt aber nie weiß, wo ich es machen soll, wo sie es macht. Dann hat sie etwas verwundert gesagt, dass es fast überall möglich ist. Ich habe dann gesagt: Ja, aber ich bin allein, weißt du, das ist blöd. Sie hat nicht verstanden, dass ich gerne fragen wollte, ob wir nicht zusammen einmal. Es ging noch etwas hin und her, aber irgendwann war ich mir nicht mehr sicher, ob sie vielleicht doch weiß, was ich meine, aber keine Lust hat und dann habe ich es sein gelassen. Nebenbei höre ich auf den Fluren, dass sie vergeben sein soll. Ich habe generell versucht den Ball flach zu halten. Die erste Woche im neuen Jahr versuche ich dann noch mit einer anderen Kollegin etwas Smalltalk zu machen, wo ein Kollege denkt, dass ich etwas von ihr will. Ich hatte nämlich erst vor mir von ihm einen Rat für die eigentlich zu holen, aber als er sofort dachte, dass es um die andere geht und er dann anfingen mit es wäre nur verständlich, weil sie hübsch ist und ich würde mir zu viel Gedanken machen. Da habe ich Angst gekriegt, dass die die ich meine vielleicht objektiv nicht hübsch ist und habe nicht den Mut gefunden das Missverständnis aufzuklären. Die ist schon hübsch, aber die andere ist bei mir völlig anders in meiner Wahrnehmung. Ich habe auch letzte Woche gedacht als nur die Kollegin über die der Kolleg sprach da war, dass die vielleicht sogar gleich gut in Frage kommen. Als ich am Montag jetzt aber die andere wieder gesehen habe, habe ich gemerkt, dass ich mir da etwas vor machen würde.

Jetzt am Montag habe ich sie dann wieder gesehen nach Weihnachten das erste Mal und wir haben gemerkt sehr viele Gemeinsamkeiten zu haben. Sie hat sich extrem gefreut jedes mal wenn uns etwas neues aufgefallen ist. Ich auch. Ich hatte nur im Hinterkopf, dass sie vielleicht vergeben ist. Jetzt hatten wir auch über Musik gesprochen und ich hatte die Idee, dass ich doch ein Fan-T-Shirt habe von einer der Bands. Ich ziehe es an und dann sie fast ausgeflippt, weil sie das gleiche hat. Aber meins hat sogar Autogramme und wir haben festgestellt, dass wir uns aus den gleichen Gründen für dieses entschieden haben. Ich habe dann organisiert, dass wir gemeinsam nach der Mittagspause arbeiten konnten und ich wollte eigentlich das Hobby noch mal anschneiden, dass ich einen Partner dafür brauche, ob sie vielleicht Lust hat. Dann lässt sie sich die Pizza von jemand bringen, der dann ja auch da war und dann habe ich zugehört.

Ich fühle mich so betroffen, weil auf der einen Seite trifft das was ich erlebt habe das Wort Perfekt. Auf der anderen Seite ich habe keine oder kaum Freunde. Ich habe beides unendlich nötig und sie kommt für beides in Frage und der Rest habe ich oben denke ich schon alles erklärt. Ich bin selber unsicher wie macht man das alles, wenn man flirtet ohne mit der Tür ins Huas zu fallen und dann aber die Kompliziertheit, was sie für Erfahrungen scheinbar gemacht hat. Keiner möchte wohl gerne später als wieder so einer abgestempelt werden. Ich kann ihr aber denke ich auch nicht mein Gefühlschaos für die Füße kippen und sagen: Ja, ich würde gerne versuchen, ob wir zusammen kommen, aber bekomme das erst mal mit dein Freund für dich klar. Als Kumpel kommst du für mich auch gut in Frage... das überfordert Menschen doch und außerdem weiß ich nicht wie da bei ihr etwas entstehen soll.

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Re: Wie bin ich fair zu ihr

Beitrag von Svenne » Mittwoch 9. Januar 2019, 12:47

Vielleicht ist es besser wenn du ein bisschen Abstand nimmst. Mach etwas mit Freunden. Such Dir einen Partner für euer Hobby oder zur Not mach es mit ihr zusammen aber sag nur als Freunde ;). Lass sie doch erstmal klären was mit ihrer Beziehung ist. Ich mach immer wieder den Fehler das ich für "Freundinnen" alles stehen und liegen lasse. So kommt man aber nicht aus der Friendzone raus. Mich beschäftigt dieses Thema auch schon länger und mir wird immer Bewusster das ich immer wieder die gleichen Fehler mache. Eine Frau die dir hinterher rennt finden die meisten Männer auch nicht attraktiv. Bei Frauen ist es ähnlich. GL

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Re: Wie bin ich fair zu ihr

Beitrag von LarryHovis » Mittwoch 9. Januar 2019, 13:28

Ich denke, ich lade sie zum Hobby ein und lasse alles auf mich zu kommen. Wenn es irgendwann auf das Thema kommt und sie von mir eine Position verlangt, sage ich, dass was ist. Ich möchte einen Kumpel und ob sich mehr ergibt, möchte ich gerne schauen. Es ist das normalste auf der Welt. Warum soll ich jetzt wieder im Kopf 200 Szenarien durchspielen, wie es schiefgeht? Falls ich nachher einer von denen bin über den sie redet, sagt es mehr über sie aus als über mich. Ihr anderer Kumpel hat doch gemeint, dass es nur eine Frage der Zeit war. Im Prinzip heißt das er hat es gewusst und sie hätte es wissen können. Wenn ich das Gefühl habe, dass es Zeit ist, dann mache ich auch den ersten Schritt und wenn nicht falle ich eben auf die Nase. Es ist eine Erfahrung. Vielleicht kann ich ihr irgendwann noch dazwischen streuen, dass ihre Art sehr stark den Eindruck erweckt bei mir, dass auch von ihrer Seite grundsätzlich Interesse für mehr ist, ob ich mich darin vertue oder dass ich für mich von ihr eine klare Aussage darüber brauche.

Aber von etwas für sie stehen und liegen lassen, kann nicht die rede sein. Das ist doch das was mich fasziniert. Ich sage etwas ohne ihr gefallen zu wollen und trotzdem ist das eine Begeisterung bei ihr plötzlich zu der ich wahrscheinlich nicht mal in der Lage wäre.

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