Angst vor Erwartungen

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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BartS
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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von BartS » Sonntag 30. Dezember 2018, 23:27

@Oxymoron, falls Du hier noch mitliest und Du musst auch nicht darauf antworten. Mir kam da nur so ein Gedanke, waren Deine Eltern sehr führsorglich Dir gegenüber? Haben Sie häufig auf Dich aufgepasst, oder waren besorgt, dass Dir als Kind oder später was schlimmes passiert? Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang zu der Furcht vor den Erwartungen.
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Oxymoron
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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von Oxymoron » Mittwoch 2. Januar 2019, 13:39

Nein, meine Mutter war mal sehr fürsorglich, aber dies ohne wirkliche Nähe zu geben. Mal aber sehr aggressiv, abwertend und gewalttätig. Dies geschah ohne das ich darauf Einfluss nehmen konnte. Ich konnte Erwartungen nicht erfüllen, weil das einfach alles willkürlich war.
Mein Vater war nur am Wochenende zuhause.

Die Angst vor Erwartungen trat jetzt erst so richtig bewusst und stark auf. Ich bin früher Beziehungen aus Angst davor mich in eben dieser falsch zu verhalten nicht eingegangen.
Jetzt wurde mir erst richtig bewusst, dass ich nicht weiß wie man sich in einer Beziehung verhält und dies immer das Verlassenwerden zur Folge hat.

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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von Sunshine Lady » Mittwoch 2. Januar 2019, 18:11

Oxymoron hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 22:02
Hey,

vielleicht kennen es ja Einige von euch. Die Angst den Erwartungen eines möglichen Partners nicht zu genügen. Ich hatte früher oft Bammel davor, dass ich mich falsch in einer möglichen Beziehung verhalten werde, so daß ich diese gar nicht erst einging.

Jetzt jedoch hatte ich diese Angst überwunden und mir wurde jedes Mal klar gemacht, dass mir das gewisse Etwas fehlt. Ich mich anscheinend falsch verhalte, nicht so wie es in einer Anbahnung oder in einer Beziehung erwartet wird. Nie hat im Nachhinein Eine gesagt was wirklich an mir gut ist. Nur das ich liebevoll und geduldig bin. Also langweilig, das gewisse Etwas fehlt halt.

Irgendwie übernimmt mich diese Angst jetzt wieder und mir wird richtig übel wenn ich daran denke mich irgendwann noch einmal mit einer Frau zu treffen.

Es werden gewisse Sachen vorausgesetzt, ob es nun sexuelle oder beziehungstechnische Erfahrungen sind. Das mag auch von Frau zu Frau (bzw. Mann/Divers) unterschiedlich sein.
Aber ich glaube von mir, dass ich in allen Sachen Defizite aufweise und ich eh sehr schnell wieder uninteressant werde. Bei mir ist es immer so, dass die Frauen am Anfang oftmals sehr interessiert sind aber irgendwann die Balance kippt und ich der Bittsteller bin. Obwohl ich immer ein Gleichgewicht anstrebe, also das man gemeinsam "führt"

Ich hätte schon gern irgend wann mal eine schöne Beziehung, aber ich glaube das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit für mich.
Ich kann mir absolut nicht mehr vorstellen mit einer Frau intim zu werden, weil ich Angst davor habe zu enttäuschen.

Geht es euch da ähnlich bzw. wie stellt ihr euch eurer Angst?
Du schreibst irgendwie als würde es sich um eine Bewerbung bei einem Job handeln.
Jeder Mensch hat Defizite, nur eben andere. Die Summe ist so ziemlich bei jedem Menschen die Selbe!
Ich bin jetzt seit fast 15 Jahren mit dem selben Mann zusammen. Auch ich hätte diese Angst.
Ich wüsste ganz ehrlich auch nicht mehr wie man da anfängt.....weil es eben mit jedem Menschen anders ist. Entweder man harmoniert, auch auf diesem Gebiet, oder eben nicht. Es gehören immer zwei dazu. Man sollte die Fehler nicht immer nur bei sich suchen, was nicht heißt man ist fehlerfrei. Aber wenn man sich selber nicht genug mag, tun das andere auch nicht. Das strahlt man schon irgendwie aus.
Ich kenne dich nicht, wüsste jetzt aber auch nicht warum du es schlechter machen solltest als andere.
Das gewisse Etwas ist für jeden Menschen etwas anderes. Gott sei Dank! Merkmale die meine Freundinnen lieben, mag ich nicht und umgekehrt. Es hat eben bisher einfach noch nicht wirklich gepasst, was nicht allein an dir liegt. Du klingst so verschlossen dass man vielleicht auch gar nicht mehr die Chance hat dich vollständig kennen zu lernen. Jeder Mensch ist auf seine Art liebenswert. Nur nicht für jeden. Wenn du es aus Angst nicht versuchst hast du schon verloren. Was soll schon passieren. Von Vorteil sind eben immer gleiche Hobbys oder Interessen, denn dann hast du ja schon was Spannendes:-) und der selbe Homor! :vielglueck: nicht aufgeben

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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von Dr. House » Mittwoch 2. Januar 2019, 18:27

Sunshine Lady hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 18:11
Oxymoron hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 22:02
Hey,

vielleicht kennen es ja Einige von euch. Die Angst den Erwartungen eines möglichen Partners nicht zu genügen. Ich hatte früher oft Bammel davor, dass ich mich falsch in einer möglichen Beziehung verhalten werde, so daß ich diese gar nicht erst einging.

Jetzt jedoch hatte ich diese Angst überwunden und mir wurde jedes Mal klar gemacht, dass mir das gewisse Etwas fehlt. Ich mich anscheinend falsch verhalte, nicht so wie es in einer Anbahnung oder in einer Beziehung erwartet wird. Nie hat im Nachhinein Eine gesagt was wirklich an mir gut ist. Nur das ich liebevoll und geduldig bin. Also langweilig, das gewisse Etwas fehlt halt.

Irgendwie übernimmt mich diese Angst jetzt wieder und mir wird richtig übel wenn ich daran denke mich irgendwann noch einmal mit einer Frau zu treffen.

Es werden gewisse Sachen vorausgesetzt, ob es nun sexuelle oder beziehungstechnische Erfahrungen sind. Das mag auch von Frau zu Frau (bzw. Mann/Divers) unterschiedlich sein.
Aber ich glaube von mir, dass ich in allen Sachen Defizite aufweise und ich eh sehr schnell wieder uninteressant werde. Bei mir ist es immer so, dass die Frauen am Anfang oftmals sehr interessiert sind aber irgendwann die Balance kippt und ich der Bittsteller bin. Obwohl ich immer ein Gleichgewicht anstrebe, also das man gemeinsam "führt"

Ich hätte schon gern irgend wann mal eine schöne Beziehung, aber ich glaube das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit für mich.
Ich kann mir absolut nicht mehr vorstellen mit einer Frau intim zu werden, weil ich Angst davor habe zu enttäuschen.

Geht es euch da ähnlich bzw. wie stellt ihr euch eurer Angst?
Du schreibst irgendwie als würde es sich um eine Bewerbung bei einem Job handeln.
Inzwischen ist es doch genauso. Wer nicht passt, wird aussortiert. Es nimmt sich heute niemand die Zeit, dich besser und weiter kennenzulernen. Warum auch?
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
Doch ich war glücklich.

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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von Oxymoron » Mittwoch 2. Januar 2019, 19:12

Es ist auch Niemand mehr kompromissbereit. Es zählen nur noch Selbstverwirklichung und Freiheitsdrang. Für einen Partner ist da kein Platz. Klar muss man ein wenig "Freiheit" aufgeben, aber dafür teilt man gemeinsam schöne Erlebnisse. Aber man fühlt sich eher beschnitten und eingeengt. Man hat Angst davor etwas zu verpassen, aber verpasst indem man vorsorglich drauf verzichtet und dem ganzen nicht einmal die Chance gibt vielleicht doch das Beste.

Ich verstehe es einfach nicht. Mir passiert es immer und immer wieder, dass die Frauen sich urplötzlich umentscheiden. Dann waren ja doch alle großen Gefühlsbekundungen nicht so gemeint oder sind nie geschehen. Obwohl es ja doch super gepasst hat. Ich kann mich nicht mehr vorurteilsfrei auf etwas einlassen.

Man ist nicht mehr bereit bei dem Auftreten vermeintlicher Beziehungsprobleme miteinander ehrlich zu reden. Dann wird lieber entsorgt und nach dem perfekten Partner gesucht, den es aber nicht gibt. Zurück bleiben nur gebrochene Herzen.

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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von Strange Lady » Mittwoch 2. Januar 2019, 19:40

Oxymoron hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 19:12
Es ist auch Niemand mehr kompromissbereit. Es zählen nur noch Selbstverwirklichung und Freiheitsdrang. Für einen Partner ist da kein Platz. Klar muss man ein wenig "Freiheit" aufgeben, aber dafür teilt man gemeinsam schöne Erlebnisse. Aber man fühlt sich eher beschnitten und eingeengt. Man hat Angst davor etwas zu verpassen, aber verpasst indem man vorsorglich drauf verzichtet und dem ganzen nicht einmal die Chance gibt vielleicht doch das Beste.

Ich verstehe es einfach nicht. Mir passiert es immer und immer wieder, dass die Frauen sich urplötzlich umentscheiden. Dann waren ja doch alle großen Gefühlsbekundungen nicht so gemeint oder sind nie geschehen. Obwohl es ja doch super gepasst hat. Ich kann mich nicht mehr vorurteilsfrei auf etwas einlassen.

Man ist nicht mehr bereit bei dem Auftreten vermeintlicher Beziehungsprobleme miteinander ehrlich zu reden. Dann wird lieber entsorgt und nach dem perfekten Partner gesucht, den es aber nicht gibt. Zurück bleiben nur gebrochene Herzen.
Ich kann deinen Frust und die Resignation verstehen. Das ist wirklich der Supergau: nach einiger Zeit des Zusammenseins immer wieder verlassen zu werden stell ich mir um einiges härter vor als von vornherein abgelehnt zu werden.
Denn das interpretiert man/Frau dann oft so: nicht mein Aussehen, sondern mein Charakter ist so inakzeptabel, dass niemand bei mir bleiben möchte.

Ich selbst habe iwie immer geahnt, dass mein Wesen, mein Charakter, meine Macken langfristig einfach unzumutbar sein und ich keinen Mann länger halten können würde. Unbewusst habe ich dann alles, was in Richtung Beziehung gehen könnte, zielsicher sabotiert, idR in einer frühen Phase des Kennenlernens, wo der Charakter noch gar nicht auf dem Prüfstand ist. Rückblickend glaube ich sogar, dass ich mich sehr lange unbewussterweise hässlich gemacht habe, um mich aus dem Spiel zu nehmen, noch bevor mein Charakter sichtbar werden und zum Tragen kommen konnte.
Es ist so leicht und psychohygienisch bequem und entlastend alles über's Aussehen zu erklären.
Ist aber alles viel komplexer.

Vielleicht solltet du dich fragen, ob es auch solche selbstsabotierenden Anteile in dir gibt. Welche aktive Rolle spielst du selbst in deiner Inszenierung "Ich werde immer verlassen"?
In der Regel senden wir selbst ständig Signale aus und diktieren den Menschen durch unser unbewusstes Sozial- und Kommunikationsverhalten, wie wir behandelt werden möchten.
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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von Oxymoron » Mittwoch 2. Januar 2019, 19:49

Beim letzten Mal habe ich halt ab und an Paranoia geschoben. Und mit einer Art Schockstarre (also eine Art Depersonalisation) auf Situationen reagiert die mich an vergangene ähnliche Verlassenwerden-Situationen erinnert haben. Oder habe dann was dummes instinktiv gesagt.
Aber das hätte die Beziehung nur ein wenig verlängert.

Weil Bindungsängstler ziehen Bindungsängstler magisch an. Das Thema würde ich sogar den meisten hier mal ans Herz legen zum Recherchieren. Das ist denke ich ein großer Grund der AB Problematik

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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von Strange Lady » Mittwoch 2. Januar 2019, 20:01

Oxymoron hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 19:49
Beim letzten Mal habe ich halt ab und an Paranoia geschoben. Und mit einer Art Schockstarre (also eine Art Depersonalisation) auf Situationen reagiert die mich an vergangene ähnliche Verlassenwerden-Situationen erinnert haben. Oder habe dann was dummes instinktiv gesagt.
Aber das hätte die Beziehung nur ein wenig verlängert.

Weil Bindungsängstler ziehen Bindungsängstler magisch an. Das Thema würde ich sogar den meisten hier mal ans Herz legen zum Recherchieren. Das ist denke ich ein großer Grund der AB Problematik
Sehr richtig.
Dass du das erkannt hast, ist schon ein guter Schritt.
Das Problem mit der Depersonalisation kenne ich nur allzu gut. Das fühlt sich dann echt so an, als würde ich aus mir selbst rausfallen und zurück bleibt eine Zombiehülle ohne Gefühl oder Bewusstsein. Irgendwer/irgendwas kickt mich aus mir selbst raus. Das spüren andere leider auch, das kann Menschen irritieren und sehr schnell abtörnen.

So richtig eine Lösung weiss ich da leider auch nicht.
Stabil empfahl mir vor kurzem "limited reparenting", hab das aber noch nicht recherchiert. Jeder Strohhalm zählt.
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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von Sunshine Lady » Mittwoch 2. Januar 2019, 20:55

Oxymoron hat geschrieben:
Mittwoch 2. Januar 2019, 19:12
Es ist auch Niemand mehr kompromissbereit. Es zählen nur noch Selbstverwirklichung und Freiheitsdrang. Für einen Partner ist da kein Platz. Klar muss man ein wenig "Freiheit" aufgeben, aber dafür teilt man gemeinsam schöne Erlebnisse. Aber man fühlt sich eher beschnitten und eingeengt. Man hat Angst davor etwas zu verpassen, aber verpasst indem man vorsorglich drauf verzichtet und dem ganzen nicht einmal die Chance gibt vielleicht doch das Beste.

Ich verstehe es einfach nicht. Mir passiert es immer und immer wieder, dass die Frauen sich urplötzlich umentscheiden. Dann waren ja doch alle großen Gefühlsbekundungen nicht so gemeint oder sind nie geschehen. Obwohl es ja doch super gepasst hat. Ich kann mich nicht mehr vorurteilsfrei auf etwas einlassen.

Man ist nicht mehr bereit bei dem Auftreten vermeintlicher Beziehungsprobleme miteinander ehrlich zu reden. Dann wird lieber entsorgt und nach dem perfekten Partner gesucht, den es aber nicht gibt. Zurück bleiben nur gebrochene Herzen.

Es hat nicht jeder Mensch die selben Lebensziele. Nicht jeder will heiraten Haus Hund und Kind. Aber das liegt nicht an dir! Ein bisschen liegt es auch am Alter denke ich. Das Beziehungsbild von früher hat sich echt verändert ja. Zuviele Kompromisse halt eine Beziehung auch nicht dass ist zu ermüdend auf Dauer. Auch wenn ein paar einfach sein müssen! Was hast du denn für Interessen? Kann man die gut teilen? Bist du in einem Verein z bsp oder so? So etwas festigt halt einfach von vorn herein! Weil man automatisch was hat was beide gern haben.

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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von TheRealDeal » Donnerstag 10. Januar 2019, 19:06

NBUC hat geschrieben:
Freitag 7. Dezember 2018, 21:17
Ansonsten: Die Frage mit den Erwartungen dürfte oft genug auch einfach eine Frage der akuten "Prüfungssituation " sein, vor der man steht. Wenn man langsamer zusammenwächst lernt man ja auch die Maßstäbe dann zunehmend kennen.
Das hilft nicht diese ggf dann zu erfüllen, aber meinem Empfinden/Erleben nach hilft das erheblich gegen die Unsicherheit/Angst in diesem Zusammenhang.
Wenn ich an einen anderen Menschen gewisse Erwartungen habe, ist das mein Thema. Es hat also etwas mit mir zu tun, ob diese erfüllt werden, oder nicht. (Auch) deshalb habe ich an meine Partnerin keine Erwartung. Außer einen, den gesellschaftlichen Normen entsprechenden, gepflegten Umgang miteinander.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von NBUC » Donnerstag 10. Januar 2019, 22:54

TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 19:06
NBUC hat geschrieben:
Freitag 7. Dezember 2018, 21:17
Ansonsten: Die Frage mit den Erwartungen dürfte oft genug auch einfach eine Frage der akuten "Prüfungssituation " sein, vor der man steht. Wenn man langsamer zusammenwächst lernt man ja auch die Maßstäbe dann zunehmend kennen.
Das hilft nicht diese ggf dann zu erfüllen, aber meinem Empfinden/Erleben nach hilft das erheblich gegen die Unsicherheit/Angst in diesem Zusammenhang.
Wenn ich an einen anderen Menschen gewisse Erwartungen habe, ist das mein Thema. Es hat also etwas mit mir zu tun, ob diese erfüllt werden, oder nicht. (Auch) deshalb habe ich an meine Partnerin keine Erwartung. Außer einen, den gesellschaftlichen Normen entsprechenden, gepflegten Umgang miteinander.
Und du glaubst jetzt, dass es jetzt um die Angst vor den eigenen Erwartungen geht? :gruebel:
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Re: Angst vor Erwartungen

Beitrag von TheRealDeal » Freitag 11. Januar 2019, 16:08

NBUC hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 22:54
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 19:06
NBUC hat geschrieben:
Freitag 7. Dezember 2018, 21:17
Ansonsten: Die Frage mit den Erwartungen dürfte oft genug auch einfach eine Frage der akuten "Prüfungssituation " sein, vor der man steht. Wenn man langsamer zusammenwächst lernt man ja auch die Maßstäbe dann zunehmend kennen.
Das hilft nicht diese ggf dann zu erfüllen, aber meinem Empfinden/Erleben nach hilft das erheblich gegen die Unsicherheit/Angst in diesem Zusammenhang.
Wenn ich an einen anderen Menschen gewisse Erwartungen habe, ist das mein Thema. Es hat also etwas mit mir zu tun, ob diese erfüllt werden, oder nicht. (Auch) deshalb habe ich an meine Partnerin keine Erwartung. Außer einen, den gesellschaftlichen Normen entsprechenden, gepflegten Umgang miteinander.
Und du glaubst jetzt, dass es jetzt um die Angst vor den eigenen Erwartungen geht? :gruebel:
Nein. Ich rede von mir, weil ich nicht weiß, wie sich andere Menschen fühlen und was diese von mir erwarten. Aber was auch immer sie von mir erwarten mögen ist ihr Thema. Heißt, dass ich keine Schuld daran habe, sollte ich diese nicht erfüllen. Bestenfalls habe ich eine Form von Verantwortung, sollte ich diese erfüllen wollen...
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