Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Hoppala » Dienstag 4. Dezember 2018, 19:22

[+] BartS hat geschrieben
BartS hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 11:12
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 07:01
Und um künftigen Missverständnissen vorzubeugen: ich habe nicht behauptet "meine Überlegungen" gäben zu 100% Wirklichkeit wieder, sondern "diese Überlegung" (welche genau: siehe weiter oben).
Was ist denn der Unterschied? Ist diese Überlegung nicht Deine?
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 07:01
Abgesehen davon würde ich den Zusammenhang selbst in Zweifel ziehen: denn warum sollten "wirklich gute Ratschläge" nicht auch entstehen, wenn jemand nicht begreift was in den Köpfen der meisten ABs vor sch geht, wenn sie immer wieder Absagen erhalten?
Echt jetzt? Du stellst Dir diese Frage, und hast darauf keine Antwort gefunden? Sagt Dir Empathie etwas?
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 07:01
Insbesondere, da dies ja auch im Detail praktisch niemand weiß oder wissen kann - Foristen hier schon mal gar nicht.
Es geht darum, ob Du in der Lage bist Wahrnehmungen, Erlebtes, Emotionales, Gedanken von anderen Menschen zu verstehen.
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 07:01
Ich habe nicht behauptet, ein AB solle häufige negative Rückmeldungen ignorieren, schon gar nicht "einfach". Ich habe die Möglichkeit eines anderen Umgangs (anstelle des, zusammengefasst, "alle lehnen mich ab") damit angesprochen.
Was ist für Dich ein anderer Umgang? Und was meinst Du, wenn Du wiederholt von immunisieren spricht? Ich habe nämlich den Eindruck, dass Du dieses Wort anders gebrauchst als ich oder in den Sozialwissenschaften generell. Solange Du nicht wirklich klar sagst, was Du mit destruktiv erlebtes immunisieren meinst, wird es auch weiterhin diese Missverständnisse geben.
[+] Antwort auf Obiges
Keine Lust auf Pöbeleien dieser Art. Deine Frage wollen meines Erachtens mutwillig und sinnlos Streit provozieren, da die Antworten nur gelesen werden brauchen. Deine weiteren Aussagen tragen nichts zu einer konstruktiven Diskussion bei. Ich lese da nur Aufforderung zur Streiterei.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Dienstag 4. Dezember 2018, 22:57

@Hoppala, wenn Du die Frage, was Du mit "immunisieren" und "anderen Umgang" konkret meinst, schon als Aufforderung zur Streiterei verstehst, dann zeigt es wer hier wirklich kein Interesse an einer konstruktiven Diskussion hat. Es ist auch nicht das erste Mal, dass Du Dich auf die Art aus der Affäre ziehen willst. Aber egal, für mich zählen sowieso mehr die Taten als Worte.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Optimist » Samstag 8. Dezember 2018, 21:36

Morkel hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:50
Timido hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:32
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:17
Von Kontakten im wirklichen Leben hast du noch nichts geschrieben. Hast du ein soziales Leben, wo du zu Frauen in Kontakt kommst?
Abgesehen von Familie und Berufsleben habe ich keine sozialen Kontakte.
Das halte ich für die falsche Reihenfolge. IMHO macht es wenig Sinn auf eine Partnerschaft hinzuarbeiten, wenn man noch keinerlei soziale Kontakte außer den üblichen Zweckkontakten hat. Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen.
Das ist einfacher gesagt als getan und daran scheitern sehr viele MABs, die ich kennengelernt habe. Vor allem wenn man als Jugendlicher ein Außenseiter war bzw. Mobbingerfahrungen hatte, hat man nie gelernt sich ein soziales Netz aufzubauen. Oft sind MABs auch eher ruhig und wirken auf den ersten Blick langweilig.

Viele Kontakte bleiben oberflächlich und aus Angst vor Abweisung vermeidet man es die Kontakte zu vertiefen.
Timido hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 17:10
Wäre schön, wenn die Liebe ein wenig mehr kapitalistischer wäre, z. B. finanziell hätte ich einiges zu bieten.
So wörtlich wollte ich den Titel nicht verstanden wissen. ;)

Beim Online-Dating sieht man z.B. nicht den Kontostand des Gegenübers.
BartS hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 12:53
Optimist hat geschrieben:
Donnerstag 15. November 2018, 20:47
Mir fallen auch einige Parallelen zum Jobmarkt ein. Nur wer die nötigen Mindestqualifikationen erfüllt, wird zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Es sind die Mindestqualifikationen, die wir auch an unsere Partner stellen.
Klar. Man bewirbt sich ja auch nicht bei jedem Unternehmen.

Aber es wäre frustrierend wenn jedes Unternehmen Qualifikationen verlangen würde, die man nicht bieten kann. Stöber manchmal durch Profile bei OKCupid und fast jede Frau möchte einen sehr erfahrenen Mann. Die einzige Ausnahme war eine konservative Chinesin, die mit dem Sex bis nach der Ehe warten wollte. ;)

Von daher fällt es schwer als MAB Frauen off- und online anzusprechen, wenn man ein entscheidendes Kriterium nicht erfüllt. Ich bewerb mich ja auch nicht auf Jobs, die "verhandlungssicheres Spanisch" verlangen, weil ich leider kein Wort Spanisch spreche. Das würde spätestens im Vorstellungsgespräch auffliegen. :mrgreen:
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Samstag 8. Dezember 2018, 21:55

Optimist hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 21:36
Klar. Man bewirbt sich ja auch nicht bei jedem Unternehmen.

Aber es wäre frustrierend wenn jedes Unternehmen Qualifikationen verlangen würde, die man nicht bieten kann. Stöber manchmal durch Profile bei OKCupid und fast jede Frau möchte einen sehr erfahrenen Mann. Die einzige Ausnahme war eine konservative Chinesin, die mit dem Sex bis nach der Ehe warten wollte. ;)
Okay, ich kenne OKCupid und die dort vorhandenen Profile nicht. In Börsen wie Parship oder Gleichklang sind mir aber diese Wünsche oder Forderungen nach einem sehr erfahrenen Mann nicht aufgefallen. Gut, kann sein, dass diese insgemein gestellt werden, aber zumindest nicht offen. Was man eher häufig hört ist, dass sie keine Männer wollen, die sich kindisch verhalten oder nicht genau wissen, was sie wollen. Aber das würde ich nicht mit "sehr erfahren" gleichsetzen.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Hoppala » Samstag 8. Dezember 2018, 22:39

BartS hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 22:57
@Hoppala, wenn Du die Frage, was Du mit "immunisieren" und "anderen Umgang" konkret meinst, schon als Aufforderung zur Streiterei verstehst, dann zeigt es wer hier wirklich kein Interesse an einer konstruktiven Diskussion hat. Es ist auch nicht das erste Mal, dass Du Dich auf die Art aus der Affäre ziehen willst. Aber egal, für mich zählen sowieso mehr die Taten als Worte.
Wenn du meine Beiträge nicht liest oder warum auch immer nicht verstehst, oder ich deine nicht - außer dass sie mir unnötig aggressiv, begriffsstutzig und (ver)urteilend erscheinen (und auch recht humorlos, nach meinem Eindruck), wie auch dieser hier wieder -, dann macht's halt weder Spaß noch Sinn.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Samstag 8. Dezember 2018, 23:10

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 22:39
BartS hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 22:57
@Hoppala, wenn Du die Frage, was Du mit "immunisieren" und "anderen Umgang" konkret meinst, schon als Aufforderung zur Streiterei verstehst, dann zeigt es wer hier wirklich kein Interesse an einer konstruktiven Diskussion hat. Es ist auch nicht das erste Mal, dass Du Dich auf die Art aus der Affäre ziehen willst. Aber egal, für mich zählen sowieso mehr die Taten als Worte.
Wenn du meine Beiträge nicht liest oder warum auch immer nicht verstehst, oder ich deine nicht - außer dass sie mir unnötig aggressiv, begriffsstutzig und (ver)urteilend erscheinen (und auch recht humorlos, nach meinem Eindruck), wie auch dieser hier wieder -, dann macht's halt weder Spaß noch Sinn.
Lieber Hoppala, an meiner Art zu schreiben, Deine Beiträge zu lesen und zu verstehen (oder nicht zu verstehen), meinen Humor (oder Nicht-Humor), hat sich in all den Monaten nichts geändert. Also wieso fällt Dir ausgerechnet jetzt ein, dass das für Dich eine Rolle zu spielen scheint, während Du Dich vorher die ganze Zeit in den Diskussionen mit mir beteiligt hast? Das fällt Dir alles zu dem Zeitpunkt ein, wo ich Dich ganz konkret frage, was Du mit "immunisieren" meinst. Ziehe Deine eigenen Schlüsse, wie das wohl rüberkommt.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Morkel » Samstag 8. Dezember 2018, 23:54

Optimist hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 21:36
Morkel hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:50
Timido hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:32

Abgesehen von Familie und Berufsleben habe ich keine sozialen Kontakte.
Das halte ich für die falsche Reihenfolge. IMHO macht es wenig Sinn auf eine Partnerschaft hinzuarbeiten, wenn man noch keinerlei soziale Kontakte außer den üblichen Zweckkontakten hat. Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen.
Das ist einfacher gesagt als getan und daran scheitern sehr viele MABs, die ich kennengelernt habe. Vor allem wenn man als Jugendlicher ein Außenseiter war bzw. Mobbingerfahrungen hatte, hat man nie gelernt sich ein soziales Netz aufzubauen. Oft sind MABs auch eher ruhig und wirken auf den ersten Blick langweilig.

Viele Kontakte bleiben oberflächlich und aus Angst vor Abweisung vermeidet man es die Kontakte zu vertiefen.
Klar ist es nicht einfach. Aber allemal sinnvoller als sein gesamtes soziales Defizit auf genau eine Beziehung und damit den potentiellen Partner zu projizieren. Das kann und will kein Mensch leisten.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Volta » Sonntag 9. Dezember 2018, 00:12

Morkel hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:50
Timido hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:32
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:17
Von Kontakten im wirklichen Leben hast du noch nichts geschrieben. Hast du ein soziales Leben, wo du zu Frauen in Kontakt kommst?
Abgesehen von Familie und Berufsleben habe ich keine sozialen Kontakte.
Das halte ich für die falsche Reihenfolge. IMHO macht es wenig Sinn auf eine Partnerschaft hinzuarbeiten, wenn man noch keinerlei soziale Kontakte außer den üblichen Zweckkontakten hat. Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen.
Oder man kann auch einfach beides machen.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Hoppala » Sonntag 9. Dezember 2018, 05:26

BartS hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 23:10
Das fällt Dir alles zu dem Zeitpunkt ein, wo ich Dich ganz konkret frage, was Du mit "immunisieren" meinst. Ziehe Deine eigenen Schlüsse, wie das wohl rüberkommt.
Das kommt so rüber, dass du dir aus dürftig selektierten Indizien eine Perspektive auf andere Foristen (in diesem Fall mich) zimmerst und davon nicht rechtzeitig ablässt.

Die Anworten auf deine Fragen stehen alle schon da. Ich kann mich da nur wiederholen und wüsste nicht, was ich auf deine wiederholten Fragen nach dem Gleichen anders antworten sollte.

Allerdings eine Frage war gerad neu:
BartS hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 23:10
Also wieso fällt Dir ausgerechnet jetzt ein, dass das für Dich eine Rolle zu spielen scheint, während Du Dich vorher die ganze Zeit in den Diskussionen mit mir beteiligt hast?
Seit du mich in dieser unproduktiven Form angehst, und ich keine Lust mehr auf den Spielfilm habe; der Trailer genügt vollkommen, um sich die Zeit im Kinosessel zu ersparen.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Stabil » Sonntag 9. Dezember 2018, 07:02

Morkel hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:50
Timido hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:32
Stabil hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:17
Von Kontakten im wirklichen Leben hast du noch nichts geschrieben. Hast du ein soziales Leben, wo du zu Frauen in Kontakt kommst?
Abgesehen von Familie und Berufsleben habe ich keine sozialen Kontakte.
Das halte ich für die falsche Reihenfolge. IMHO macht es wenig Sinn auf eine Partnerschaft hinzuarbeiten, wenn man noch keinerlei soziale Kontakte außer den üblichen Zweckkontakten hat. Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen.
Ich würde in der Situation immer auf beides hin arbeiten.

Erstens meine ich, dass es hier kein richtig und falsch gibt. Zweitens schränkt ein Aneinanderreihen der Aufgaben die Chancen ein.

Edit: Ich habe übersehen, dass Volta sich dazu geæussert hat. Zustimmung, man kann.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Siegfried » Sonntag 9. Dezember 2018, 08:29

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 07:02
Morkel hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:50
Timido hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:32

Abgesehen von Familie und Berufsleben habe ich keine sozialen Kontakte.
Das halte ich für die falsche Reihenfolge. IMHO macht es wenig Sinn auf eine Partnerschaft hinzuarbeiten, wenn man noch keinerlei soziale Kontakte außer den üblichen Zweckkontakten hat. Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen.
Ich würde in der Situation immer auf beides hin arbeiten.

Erstens meine ich, dass es hier kein richtig und falsch gibt. Zweitens schränkt ein Aneinanderreihen der Aufgaben die Chancen ein.

Edit: Ich habe übersehen, dass Volta sich dazu geæussert hat. Zustimmung, man kann.
Immer wieder geil wie mit sinnlosen Aufforderungen hier um sich geworfen wird aber auf die Ausgangsfrage wie man mit sozialen Defiziten ein soziales Netzwerk aufbaut gibt auch keiner eine brauchbare Antwort. :roll:
Mann könnte ja auch über einen umweg gehen und daran arbeiten kurzfristig zum Multimillionar zu werden um sich dann 20 Lakaien leisten zu können die einen optimieren.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Sonntag 9. Dezember 2018, 09:14

@Hoppala, dafür das Du angeblich keine Lust mehr hast, mir zu antworten, kommt noch viel Text zurück. Und vermutlich werden wir in Zukunft noch jede Menge Diskussionen erleben, wo Du Dich mit meinen Aussagen auseinandersetzt, obwohl Du ja keine Lust mehr hast. ;)
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Stabil » Sonntag 9. Dezember 2018, 09:27

Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 08:29
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 07:02
Morkel hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:50

Das halte ich für die falsche Reihenfolge. IMHO macht es wenig Sinn auf eine Partnerschaft hinzuarbeiten, wenn man noch keinerlei soziale Kontakte außer den üblichen Zweckkontakten hat. Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen.
Ich würde in der Situation immer auf beides hin arbeiten.

Erstens meine ich, dass es hier kein richtig und falsch gibt. Zweitens schränkt ein Aneinanderreihen der Aufgaben die Chancen ein.

Edit: Ich habe übersehen, dass Volta sich dazu geæussert hat. Zustimmung, man kann.
Immer wieder geil wie mit sinnlosen Aufforderungen hier um sich geworfen wird ...
Ich habe da keine Aufforderng gelesen. Anscheinend ist in deiner Vorstellung eine Aufforderung entstanden. Dann bist aber du die Person die sich Aufforderungen ausdenkt oder sich an Aufforderungen von früher erinnert.

Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 08:29
aber auf die Ausgangsfrage wie man mit sozialen Defiziten ein soziales Netzwerk aufbaut gibt auch keiner eine brauchbare Antwort. :roll:
Dazu müsstest du, anstatt mit den Augen zu rollen, viele konkrete und detaillierte Fragen stellen.

Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 08:29
Mann könnte ja auch über einen umweg gehen und daran arbeiten kurzfristig zum Multimillionar zu werden um sich dann 20 Lakaien leisten zu können die einen optimieren.
Bringen dich deine flachen Scherzchen weiter? Bist du deinem Ziel dadurch jetzt einen Schritt näher gekommen?
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Sonntag 9. Dezember 2018, 09:41

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:27
Ich habe da keine Aufforderng gelesen. Anscheinend ist in deiner Vorstellung eine Aufforderung entstanden. Dann bist aber du die Person die sich Aufforderungen ausdenkt oder sich an Aufforderungen von früher erinnert.
Also wenn man Texte liest, die mit "Ich halte", "man sollte" oder "ich würde" anfangen, dann kann ich es schon nachvollziehen, das jemand das als Aufforderung versteht.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:27
Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 08:29
aber auf die Ausgangsfrage wie man mit sozialen Defiziten ein soziales Netzwerk aufbaut gibt auch keiner eine brauchbare Antwort. :roll:
Dazu müsstest du, anstatt mit den Augen zu rollen, viele konkrete und detaillierte Fragen stellen.
Leider sind die Texte wie "Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen." auch nicht wirklich konkret und detailliert. Natürlich ist es sinnvoll, sich ein soziales Netz aufzubauen. Es ist auch sinnvoll und für viele erstrebenswert, Freunde zu haben. Das sage ich auch immer wieder. Das was Siegfried sinngemäß anmerkt ist, dass zu den formulierten erstrebenswerten Zielen keine brauchbaren Wegbeschreibungen hier existieren. Das ist vermutlich so, als wenn in einem Auto-Forum immer wieder geschrieben wird, wie schön es ist, ein funktionierendes Auto zu besitzen, aber niemand schreibt, wie man es in Stand hält.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Gatem » Sonntag 9. Dezember 2018, 10:36

Morkel hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:50
Das halte ich für die falsche Reihenfolge. IMHO macht es wenig Sinn auf eine Partnerschaft hinzuarbeiten, wenn man noch keinerlei soziale Kontakte außer den üblichen Zweckkontakten hat. Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen.
Wenn man mal davon ausgeht, dass es sich bei dem angedachten Partner um einen „normalen“ Menschen handelt, der also einen Freundeskreis und weitere soziale Kontakte mitbringt, an die man dann selbst anknüpfen kann, dann erledigt man mit dem Erreichen der Partnerschaft beide Punkte. Also ein klassischer Fall von „zwei Fliegen mit einer Klappe“ und das vermutlich mit weniger Zeit- und Energieaufwand, als zu versuchen sich erst einen Freundeskreis zu erarbeiten und dann das Thema Beziehungen anzugehen.

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Stabil » Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58

BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:41
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:27
Ich habe da keine Aufforderng gelesen. Anscheinend ist in deiner Vorstellung eine Aufforderung entstanden. Dann bist aber du die Person die sich Aufforderungen ausdenkt oder sich an Aufforderungen von früher erinnert.
Also wenn man Texte liest, die mit "Ich halte", "man sollte" oder "ich würde" anfangen, dann kann ich es schon nachvollziehen, das jemand das als Aufforderung versteht.
"man sollte" steht nicht da. Damit verfehlst du das Thema, um das es hier geht. Ein Einwand gegen "man sollte" ist eher dort hilfreich, wo jemand auch geschrieben hat, "man sollte".

"Ich halte" drückt klar eine Meinung des Schreibers aus.
Zu einer Aufforderung im Leser kann es werden, wenn der Leser besonderen Zielen folgt, wie zum Beispiel, dass er meint, bei jedem, der eine Meinung äussert, diese auch umsetzen zu müssen. Das kommt durchaus vor. In diesem Fall kann es hilfreich sein, diese Einstellung zum Thema zu machen. Im Allgemeinen wird wohl klar sein, dass es viele Meinungen gibt, und man ohnehin nicht jeder folgen kann.

Das "ich halte" kann auch dadurch zu einer Aufforderung im Leser werden, wenn der Leser die Personen verwechselt. Wenn jemand schnell liest und irrtümlich "wir halten" liest, kann das zu Verwirrung führen. Ein nochmaliges langsames Lesen hilft in diesem einfachen Fall. Nicht so einfach ist die Angelegenheit, wenn das Verwechseln der Personen fortlaufend passiert. Das kann mit "unklaren Ich Grenzen" bzw. einem "fragilen Selbst" zu tun haben. So wird in der Fachliteratur ein bestimmter Persönlichkeitszug des Narzismus beschrieben. Das hat noch lange nichts mit einer "narzisstischen Persönlichkeitsstörung" zu tun, das wäre eine psychiatrische Diagnose. Von narzisstischen Erlebensweisen sind viele betroffen und können angemessen damit umgehen.

"Ich würde" drückt eine persönliche Präferenz aus, das impliziert das vorhanden Sein einer bestimmten Handlungsweise.
Auch hier gilt das im letzten Absatz Geschriebene.


Anstatt jetzt den Schreibern Anforderungen an zu dichten, wo tatsächlich keine geäussert wurden, kann es auch hilfreich sein, mal zu hinterfragen, wie kann ich mit der möglicherweise verwirrenden Vielfalt an Meinungen gut umgehen.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:41
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:27
Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 08:29
aber auf die Ausgangsfrage wie man mit sozialen Defiziten ein soziales Netzwerk aufbaut gibt auch keiner eine brauchbare Antwort. :roll:
Dazu müsstest du, anstatt mit den Augen zu rollen, viele konkrete und detaillierte Fragen stellen.
Leider sind die Texte wie "Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen." auch nicht wirklich konkret und detailliert.
Ein kurzer Hinweis kann doch nicht detailliert und konkret sein.

Da es keine einfachen allgemeinen Antworten geben kann - die Menschen sind nun mal sehr unterschiedlich - ist es erforderlich, konkrete und detaillierte Fragen zu stellen. Es gibt keine Garantie, dass alles zufriedenstellend beantwortet wird, aber die Chance, dass man einiges an hilfreicher Information bekommt, ist doch recht gross. Das Umsetzen ist dann der Bereich, den andere Forenteilnehmer nicht übernehmen können.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:41
Natürlich ist es sinnvoll, sich ein soziales Netz aufzubauen. Es ist auch sinnvoll und für viele erstrebenswert, Freunde zu haben. Das sage ich auch immer wieder. Das was Siegfried sinngemäß anmerkt ist, dass zu den formulierten erstrebenswerten Zielen keine brauchbaren Wegbeschreibungen hier existieren. Das ist vermutlich so, als wenn in einem Auto-Forum immer wieder geschrieben wird, wie schön es ist, ein funktionierendes Auto zu besitzen, aber niemand schreibt, wie man es in Stand hält.
Genau, deswegen werden dort konkrete Fragen gestellt.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Sonntag 9. Dezember 2018, 10:59

Gatem hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:36
Morkel hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 22:50
Das halte ich für die falsche Reihenfolge. IMHO macht es wenig Sinn auf eine Partnerschaft hinzuarbeiten, wenn man noch keinerlei soziale Kontakte außer den üblichen Zweckkontakten hat. Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen.
Wenn man mal davon ausgeht, dass es sich bei dem angedachten Partner um einen „normalen“ Menschen handelt, der also einen Freundeskreis und weitere soziale Kontakte mitbringt, an die man dann selbst anknüpfen kann, dann erledigt man mit dem Erreichen der Partnerschaft beide Punkte. Also ein klassischer Fall von „zwei Fliegen mit einer Klappe“ und das vermutlich mit weniger Zeit- und Energieaufwand, als zu versuchen sich erst einen Freundeskreis zu erarbeiten und dann das Thema Beziehungen anzugehen.
Das sehe ich leider etwas anders. Zum einen, die Freunde des Partners werden nicht automatisch zu den eigenen Freunden. Wenn die Chemie nicht stimmt, man wenig gemeinsam unternimmt oder sich nicht sonderlich sympathisch ist, dann entsteht daraus auch keine wirkliche Freundschaft. Vielleicht mag man bei den Treffen mit dem Freundeskreis des Partners dabei sein. Mehr aber auch nicht.

Und ein weiterer Punkt, wenn man Defizite hat, Freundschaften zu halten, dann mag es zwar ein Startvorteil sein, wenn es neue Kontakte über den Freundeskreis des Partners gibt. Aber wenn die Defizite tiefgehend sind, dann tut man sich weiterhin schwer, diese neuen Freundschaften zu erhalten.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Sonntag 9. Dezember 2018, 11:28

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:41
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:27
Ich habe da keine Aufforderng gelesen. Anscheinend ist in deiner Vorstellung eine Aufforderung entstanden. Dann bist aber du die Person die sich Aufforderungen ausdenkt oder sich an Aufforderungen von früher erinnert.
Also wenn man Texte liest, die mit "Ich halte", "man sollte" oder "ich würde" anfangen, dann kann ich es schon nachvollziehen, das jemand das als Aufforderung versteht.
"man sollte" steht nicht da. Damit verfehlst du das Thema, um das es hier geht.
Aus dem Posting von Morkel: "Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen."
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
"Ich halte" drückt klar eine Meinung des Schreibers aus.
Zu einer Aufforderung im Leser kann es werden, wenn der Leser besonderen Zielen folgt, wie zum Beispiel, dass er meint, bei jedem, der eine Meinung äussert, diese auch umsetzen zu müssen. Das kommt durchaus vor. In diesem Fall kann es hilfreich sein, diese Einstellung zum Thema zu machen. Im Allgemeinen wird wohl klar sein, dass es viele Meinungen gibt, und man ohnehin nicht jeder folgen kann.
Zur Kommunikation gehört nicht nur das, was der Sender als Botschaft rausschicken will. Es gehört auch dazu, wie der Empfänger diese Botschaft wahrscheinlich auffassen wird. Ich halte es für verständlich, dass nicht wenige Leser die gesendeten Botschaften als Aufforderung verstehen. Wenn die Botschaften aber ausdrücklich nicht als Aufforderung gemeint waren, dann ist es durchaus hilfreich, das explizit zu betonen.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
Anstatt jetzt den Schreibern Anforderungen an zu dichten, wo tatsächlich keine geäussert wurden, kann es auch hilfreich sein, mal zu hinterfragen, wie kann ich mit der möglicherweise verwirrenden Vielfalt an Meinungen gut umgehen.
Ich vermute mal, das Siegfried den Versuch gestartet hat, darzulegen, wie er diese Botschaften hier wahrnimmt. Das wäre eine gute Gelegenheit das aufzugreifen und die eigene Botschaft nochmal mit anderen Worten zu erklären. Und da fände ich es hilfreich, keine Aussagen wie "Bringen dich deine flachen Scherzchen weiter?" zu verwenden. Selbst dann nicht, wenn man die Frage für richtig hält. ;) Ich bin der Meinung, bei einer erfolgreichen Kommunikation muss man nicht nur überlegen, was man sagt, sondern was man besser nicht sagen sollte. :holy:
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:41
Leider sind die Texte wie "Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen." auch nicht wirklich konkret und detailliert.
Ein kurzer Hinweis kann doch nicht detailliert und konkret sein.
Das sehe ich ganz genauso wie Du. Leider war dieser Satz nicht die Einleitung zu einer weiterführenden Erklärung, wie man beispielsweise nächste Schritte dahin ausüben kann. Es war der Schlusssatz eines Postings. Ich vermute mal, dass die allermeisten User hier wissen, wie wichtig ein soziales Netz ist. Sie vermissen aber Hinweise, wie man diesem Ziel näher kommt.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
Da es keine einfachen allgemeinen Antworten geben kann - die Menschen sind nun mal sehr unterschiedlich - ist es erforderlich, konkrete und detaillierte Fragen zu stellen.
Ich stimme Dir da absolut zu. Ich glaube allerdings, dass viele User auch bei konkreten und detaillierten Fragen die Antworten vermissen. In der Rubrik "Austausch" finden sich sehr viele persönliche Geschichten, aus denen sich auch persönliche Fragen ergeben. Leider neigen aber die Antworter manchmal dazu, in allgemeinen Aussagen überzugehen. Ich will mich da gar nicht von ausschließen. Ich würde deshalb Reaktionen wie von Siegfried als Wunsch verstehen, in solchen Fällen nicht nur bei allgemeinen Aussagen zu bleiben ala 'ein soziales Netz ist wichtig' oder 'Freundschaften sind wichtig', sondern in ein gemeinsames Gespräch einzusteigen.
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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von Stabil » Sonntag 9. Dezember 2018, 12:47

BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 11:28
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Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:41

Also wenn man Texte liest, die mit "Ich halte", "man sollte" oder "ich würde" anfangen, dann kann ich es schon nachvollziehen, das jemand das als Aufforderung versteht.
"man sollte" steht nicht da. Damit verfehlst du das Thema, um das es hier geht.
Aus dem Posting von Morkel: "Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen."
OK, habe ich überlesen. Gehört also zum Thema. Wobei Morkel den Gedankengang mit IMHO eingeleitet hat und damit relativiert. "Seiner bescheidenen Meinung nach" sollte ... .

BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 11:28
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Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
"Ich halte" drückt klar eine Meinung des Schreibers aus.
Zu einer Aufforderung im Leser kann es werden, wenn der Leser besonderen Zielen folgt, wie zum Beispiel, dass er meint, bei jedem, der eine Meinung äussert, diese auch umsetzen zu müssen. Das kommt durchaus vor. In diesem Fall kann es hilfreich sein, diese Einstellung zum Thema zu machen. Im Allgemeinen wird wohl klar sein, dass es viele Meinungen gibt, und man ohnehin nicht jeder folgen kann.
Zur Kommunikation gehört nicht nur das, was der Sender als Botschaft rausschicken will. Es gehört auch dazu, wie der Empfänger diese Botschaft wahrscheinlich auffassen wird. Ich halte es für verständlich, dass nicht wenige Leser die gesendeten Botschaften als Aufforderung verstehen.
Wenn die Botschaften aber ausdrücklich nicht als Aufforderung gemeint waren, dann ist es durchaus hilfreich, das explizit zu betonen.
Du übersiehst, dass es hier sehr viele Empfänger gibt, und von da her ist es schon unmöglich, alle möglichen Konnotationen zu antizipieren. Die übliche Lösung ist, dass man sagt, was man meint. Dass man die Botschaften so aufnimmt, wie sie gesagt werden. Und dass man Rücksprache hält, wenn das nicht ausreicht.

Die Forderung, dass immer mitgeschickt wird, wie etwas NICHT aufgefasst werden sollte, ist eine unangemessene und völlig unrealistische.

Das Auffassen einer Meinungsäusserung als Aufforderung halte ich eher für ein individuelles Problem, dass man bei Bedarf besprechen kann.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 11:28
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Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
Anstatt jetzt den Schreibern Anforderungen an zu dichten, wo tatsächlich keine geäussert wurden, kann es auch hilfreich sein, mal zu hinterfragen, wie kann ich mit der möglicherweise verwirrenden Vielfalt an Meinungen gut umgehen.
Ich vermute mal, das Siegfried den Versuch gestartet hat, darzulegen, wie er diese Botschaften hier wahrnimmt. Das wäre eine gute Gelegenheit das aufzugreifen und die eigene Botschaft nochmal mit anderen Worten zu erklären. Und da fände ich es hilfreich, keine Aussagen wie "Bringen dich deine flachen Scherzchen weiter?" zu verwenden. Selbst dann nicht, wenn man die Frage für richtig hält. ;) Ich bin der Meinung, bei einer erfolgreichen Kommunikation muss man nicht nur überlegen, was man sagt, sondern was man besser nicht sagen sollte. :holy:
Wenn einer fragt, wie etwas gemeint ist, oder schlicht feststellt, dass er etwas nicht versteht, dann reiche ich gerne weiter Erklärungen nach.

Das Augenrollen und Flachwitze fasse ich nicht als Bitte um Erläuterungen auf.

Dass ich ihm sein Augenrollen und sein Witzeln zurück gespiegelt habe, halte ich für eine angemessene Reaktion. Deinen Einwänden schliesse ich mich nicht an.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 11:28
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Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 09:41
Leider sind die Texte wie "Man sollte sich erst mal ein soziales Netz aufbauen." auch nicht wirklich konkret und detailliert.
Ein kurzer Hinweis kann doch nicht detailliert und konkret sein.
Das sehe ich ganz genauso wie Du. Leider war dieser Satz nicht die Einleitung zu einer weiterführenden Erklärung, wie man beispielsweise nächste Schritte dahin ausüben kann. Es war der Schlusssatz eines Postings. Ich vermute mal, dass die allermeisten User hier wissen, wie wichtig ein soziales Netz ist.
Sie vermissen aber Hinweise, wie man diesem Ziel näher kommt.
Die konkreten Fragen kann er nicht vorweg nehmen. Wer mehr Antworten braucht, kann ja Fragen stellen.

Die Antworten, die Timido braucht, sind andere, als die, die Siegfried braucht. Dir ist wohl bewusst, dass Morkels Antwort an Timido gerichtet war und meine an Morkel. Ich steige gerne auf Zwischenfragen von jedem ein. Aber man kann von mir nicht erwarten, dass ich voraussehen kann, wer das liest, wen das interessiert, wer Zeit hat drauf einzusteigen, und was der jetzt konkret und praktisch in seiner Lebenssituation braucht.

BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 11:28
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Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 10:58
Da es keine einfachen allgemeinen Antworten geben kann - die Menschen sind nun mal sehr unterschiedlich - ist es erforderlich, konkrete und detaillierte Fragen zu stellen.
Ich stimme Dir da absolut zu. Ich glaube allerdings, dass viele User auch bei konkreten und detaillierten Fragen die Antworten vermissen. In der Rubrik "Austausch" finden sich sehr viele persönliche Geschichten, aus denen sich auch persönliche Fragen ergeben. Leider neigen aber die Antworter manchmal dazu, in allgemeinen Aussagen überzugehen. Ich will mich da gar nicht von ausschließen.
Ich würde deshalb Reaktionen wie von Siegfried als Wunsch verstehen, in solchen Fällen nicht nur bei allgemeinen Aussagen zu bleiben ala 'ein soziales Netz ist wichtig' oder 'Freundschaften sind wichtig', sondern in ein gemeinsames Gespräch einzusteigen.
Ja es bleibt dir unbenommen, auf Siegfrieds Posting in diesem Sinn zu antworten, wenn dich sein Einstieg motiviert.

"Immer wieder geil wie mit sinnlosen Aufforderungen hier um sich geworfen wird aber auf die Ausgangsfrage wie man mit sozialen Defiziten ein soziales Netzwerk aufbaut gibt auch keiner eine brauchbare Antwort. :roll: "
Mich hat das nicht motiviert. Wer mit den Augen rollt scheint mir nicht gerade sehr offen zu sein.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Liebe ist kapitalistisch und wird in dieser Gesellschaft kapitalisiert

Beitrag von BartS » Sonntag 9. Dezember 2018, 13:37

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 12:47
BartS hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 11:28
Wenn die Botschaften aber ausdrücklich nicht als Aufforderung gemeint waren, dann ist es durchaus hilfreich, das explizit zu betonen.
Du übersiehst, dass es hier sehr viele Empfänger gibt, und von da her ist es schon unmöglich, alle möglichen Konnotationen zu antizipieren.
Man kann nicht im Vorfeld die Befindlichkeiten aller Empfänger berücksichtigen und sämtliche Konnotationen vorherahnen, da stimme ich Dir absolut zu. Ich bin der Meinung, man sollte später auf die Empfänger hören, wenn sie auf etwas hinweisen. Siegfried hat sich deutlich geäußert. Da würde ich nicht so tun, als wenn das allein sein Problem ist, wenn er etwas interpretiert, was angeblich nicht geschrieben wurde. Spätestens dann würde ich eigene Aussagen überdenken und überlegen, ob man es verständlicher übermitteln kann.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 12:47
Die übliche Lösung ist, dass man sagt, was man meint. Dass man die Botschaften so aufnimmt, wie sie gesagt werden. Und dass man Rücksprache hält, wenn das nicht ausreicht.
Das (fettgedruckte) ist ein Wunsch, wird aber oft nicht erreicht.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 12:47
Die Forderung, dass immer mitgeschickt wird, wie etwas NICHT aufgefasst werden sollte, ist eine unangemessene und völlig unrealistische.
Nicht Forderung, sondern Hinweis, wie man selber etwas gemeint oder nicht gemeint hat.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 12:47
Das Augenrollen und Flachwitze fasse ich nicht als Bitte um Erläuterungen auf.
Ich bin übrigens der Meinung, dass man bei einer guten Kommunikation nicht zu sehr auf eigene Befindlichkeiten achten sollten und auch mal über bestimmte Formen hinwegsehen kann. Diese Ansicht muss natürlich nicht jeder teilen, ist erstmal eine Idee. :)
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 12:47
Dass ich ihm sein Augenrollen und sein Witzeln zurück gespiegelt habe, halte ich für eine angemessene Reaktion.
Ich nicht, aber das ist wie gesagt meine Meinung.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 12:47
Die konkreten Fragen kann er nicht vorweg nehmen. Wer mehr Antworten braucht, kann ja Fragen stellen.
Wie ich schon schrieb, hier im Forum und speziell in der Rubrik "Austausch" wurden schon immer konkrete Fragen gestellt. Von daher denke ich nicht, dass es da einen Mangel gibt.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 12:47
"Immer wieder geil wie mit sinnlosen Aufforderungen hier um sich geworfen wird aber auf die Ausgangsfrage wie man mit sozialen Defiziten ein soziales Netzwerk aufbaut gibt auch keiner eine brauchbare Antwort. :roll: "
Mich hat das nicht motiviert. Wer mit den Augen rollt scheint mir nicht gerade sehr offen zu sein.
Ich sags mal so, nicht nur als Betroffener im Forum braucht man ein dickes Fell, sondern auch als User, der hier nur helfen will. Natürlich macht der Ton die Musik und wenn man ungeduldig wird, dann kommt auch schon mal eine schräge Musik heraus. Wenn man über Jahrzehnte nicht erlebt hat geliebt zu werden oder in einer erfüllenden Beziehung zu leben, dann ist man auch mal ungeduldig. :sadman: Es ist nur meine Meinung, aber ab und zu muss man über den rauen Ton hinwegsehen können und diesen nicht als Anlass nehmen, eine begonnene Kommunikation wieder zu beenden. Wohlgemerkt, es gibt immer Grenzen und es verlangt auch niemand, dass man bei jedem Ausraster im Gespräch bleibt. Vielleicht muss nicht nur Siegfried mehr darauf achten, welche Worte er hier verwendet, vielleicht musst Du auch lernen, einen besseren Zugang zu Menschen wie Siegfried zu finden, wenn Du wirklich hier helfen willst.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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