Optimismus!

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Re: Optimismus!

Beitrag von Doggo » Donnerstag 8. November 2018, 12:05

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 11:49
Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 11:46
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 11:38


hm in Bezug auf das Gefühl das es doch noch klappen könnte?
Ja, das vor Allem.
war so ca. 3-4 mal der Fall, und immer habe ich es verbockt, wie bereits mehrfach geschrieben... :D

Ich weiß das so eine Situation wieder kommt (wenn doch selten) ...aber leider wird man eben nicht jünger....
3-4 mal in 15 Jahren optimistisch sein ist sehr wenig. Dabei meinte ich allgemein die eher optimistische Einstellung, nicht jetzt nur individuelle Fälle, die aber auch.

Das ist ein gutes Beispiel, dass man es nicht wirklich auf Schicksal, Gott, Frauen, Feminismus, Kapitalismus oder was auch immer schieben kann.

Cascade
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Re: Optimismus!

Beitrag von Cascade » Donnerstag 8. November 2018, 12:14

Ein gewisser Optimismus ist sicher nie verkehrt, aber man sollte auch immer ein Stück weit realistisch bleiben. Punkt 1 enthält ja durchaus gute Ansätze, aber der zweite Teil...

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Re: Optimismus!

Beitrag von Doggo » Donnerstag 8. November 2018, 12:24

Cascade hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:14
Ein gewisser Optimismus ist sicher nie verkehrt, aber man sollte auch immer ein Stück weit realistisch bleiben. Punkt 1 enthält ja durchaus gute Ansätze, aber der zweite Teil...
Genau das schrieb ich vorhin auch :D

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Re: Optimismus!

Beitrag von knopper » Donnerstag 8. November 2018, 12:27

Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:05

3-4 mal in 15 Jahren optimistisch sein ist sehr wenig. Dabei meinte ich allgemein die eher optimistische Einstellung, nicht jetzt nur individuelle Fälle, die aber auch.

Das ist ein gutes Beispiel, dass man es nicht wirklich auf Schicksal, Gott, Frauen, Feminismus, Kapitalismus oder was auch immer schieben kann.
naja allgemein optimistisch war ich schon öfters. :D keine Angst.
ich meinte das jetzt eher bezogen auf eine Situation, wo mir eine Frau näher kam und ich diesbzgl. optimistisch war.

Aber wie gesagt solche Situation lassen sich, zumindest bei mir, nicht herbei forcieren. Das kam immer einfach so, ausnahmslos.
Cascade hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:14
Ein gewisser Optimismus ist sicher nie verkehrt, aber man sollte auch immer ein Stück weit realistisch bleiben. Punkt 1 enthält ja durchaus gute Ansätze, aber der zweite Teil...
ja eben.

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Re: Optimismus!

Beitrag von Doggo » Donnerstag 8. November 2018, 13:14

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:27
Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:05

3-4 mal in 15 Jahren optimistisch sein ist sehr wenig. Dabei meinte ich allgemein die eher optimistische Einstellung, nicht jetzt nur individuelle Fälle, die aber auch.

Das ist ein gutes Beispiel, dass man es nicht wirklich auf Schicksal, Gott, Frauen, Feminismus, Kapitalismus oder was auch immer schieben kann.
naja allgemein optimistisch war ich schon öfters. :D keine Angst.
ich meinte das jetzt eher bezogen auf eine Situation, wo mir eine Frau näher kam und ich diesbzgl. optimistisch war.

Aber wie gesagt solche Situation lassen sich, zumindest bei mir, nicht herbei forcieren. Das kam immer einfach so, ausnahmslos.
Cascade hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:14
Ein gewisser Optimismus ist sicher nie verkehrt, aber man sollte auch immer ein Stück weit realistisch bleiben. Punkt 1 enthält ja durchaus gute Ansätze, aber der zweite Teil...
ja eben.
Dann weißt du wenigstens woran es nicht liegt, dass du keinen Erfolg hattest :D ^^ (also Kapitalismus, Gesellschaft etc. ^^)

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Re: Optimismus!

Beitrag von AviferAureus » Donnerstag 8. November 2018, 13:45

Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 13:14
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:27
Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:05

3-4 mal in 15 Jahren optimistisch sein ist sehr wenig. Dabei meinte ich allgemein die eher optimistische Einstellung, nicht jetzt nur individuelle Fälle, die aber auch.

Das ist ein gutes Beispiel, dass man es nicht wirklich auf Schicksal, Gott, Frauen, Feminismus, Kapitalismus oder was auch immer schieben kann.
naja allgemein optimistisch war ich schon öfters. :D keine Angst.
ich meinte das jetzt eher bezogen auf eine Situation, wo mir eine Frau näher kam und ich diesbzgl. optimistisch war.

Aber wie gesagt solche Situation lassen sich, zumindest bei mir, nicht herbei forcieren. Das kam immer einfach so, ausnahmslos.
Cascade hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:14
Ein gewisser Optimismus ist sicher nie verkehrt, aber man sollte auch immer ein Stück weit realistisch bleiben. Punkt 1 enthält ja durchaus gute Ansätze, aber der zweite Teil...
ja eben.
Dann weißt du wenigstens woran es nicht liegt, dass du keinen Erfolg hattest :D ^^ (also Kapitalismus, Gesellschaft etc. ^^)
In dieser Vollumfänglichkeit dürfte die Aussage unzutreffend sein. Selbst bei Wasserflöhen z. B. dürften die Reproduktionschancen von diversen Umständen, wie z. B. dem Nahrungsangebot oder der inter- und intrasexuellen Konkurrenz abhängen. Inwiefern das bei Menschen anders sein sollte, wüsste ich nicht. Zudem bestehen in unterschiedlichen Gesellschaften für die einzelnen Individuen unterschiedliche Regeln und Chancen. Wäre knopper ein Pharao im alten Ägypten wäre er vielleicht aufgrund geltender gesellschaftlicher Regeln (zwangs)verheiratet.

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Re: Optimismus!

Beitrag von knopper » Donnerstag 8. November 2018, 13:46

Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 13:14
Dann weißt du wenigstens woran es nicht liegt, dass du keinen Erfolg hattest :D ^^ (also Kapitalismus, Gesellschaft etc. ^^)
ja ne der Zusammenhang besteht auch nicht. Das ich nur selber diesen Zustand beenden kann ist mir klar.
Ich meine vielmehr diese Grundeinstellung die halt zu diesem Thema vorherrscht.... Motto "Es liegt immer nur an einem selber" ...weiß nicht ob es nur mir auffällt aber das liest man ja nun hier und auch anderswo mehr als oft. Das zieht sich ja wie ein roter Faden. Also als könne man Erfolg und Glück künstlich forcieren…

Ich weiß nicht woher das kommt, ob es bereits in der Schule so eingetrichtert wird oder allgemein an der Arbeitswelt usw... Fällt mir halt nur auf.

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Re: Optimismus!

Beitrag von Cascade » Donnerstag 8. November 2018, 14:15

Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:24
Cascade hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:14
Ein gewisser Optimismus ist sicher nie verkehrt, aber man sollte auch immer ein Stück weit realistisch bleiben. Punkt 1 enthält ja durchaus gute Ansätze, aber der zweite Teil...
Genau das schrieb ich vorhin auch :D
Habe ich nicht gesehen :D

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Re: Optimismus!

Beitrag von Cascade » Donnerstag 8. November 2018, 14:17

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:27
Cascade hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:14
Ein gewisser Optimismus ist sicher nie verkehrt, aber man sollte auch immer ein Stück weit realistisch bleiben. Punkt 1 enthält ja durchaus gute Ansätze, aber der zweite Teil...
ja eben.
Man muss eben die goldene Mitte finden sozusagen. Beim realistisch sein darf man sich auch nicht zu sehr runterziehen lassen, damit ist ja irgendwo auch nichts gewonnen.

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Re: Optimismus!

Beitrag von Tintenmalerin » Donnerstag 8. November 2018, 14:34

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 13:46
[...] Als könne man Erfolg und Glück künstlich forcieren…

Ich weiß nicht woher das kommt, ob es bereits in der Schule so eingetrichtert wird oder allgemein an der Arbeitswelt usw... Fällt mir halt nur auf.
Was bedeutet das denn, "Erfolg künstlich forcieren"?
Erfolg ist doch, wenn man durch (sein eigenes Handeln) etwas erreicht und eben nicht, wenn man Glück hat.
Wie sollte man denn Erfolg haben, wenn man nichts dafür tut? Bzw. wie kann man deiner Meinung nach natürlich bzw. nicht "künstlich forciert" Erfolg haben?
Das Leben ist einzigartig und wunderschön, selbst wenn es gerade schwer zu ertragen ist.

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Re: Optimismus!

Beitrag von AviferAureus » Donnerstag 8. November 2018, 14:58

Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 14:34
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 13:46
[...] Als könne man Erfolg und Glück künstlich forcieren…

Ich weiß nicht woher das kommt, ob es bereits in der Schule so eingetrichtert wird oder allgemein an der Arbeitswelt usw... Fällt mir halt nur auf.
Was bedeutet das denn, "Erfolg künstlich forcieren"?
Erfolg ist doch, wenn man durch (sein eigenes Handeln) etwas erreicht und eben nicht, wenn man Glück hat.
Wie sollte man denn Erfolg haben, wenn man nichts dafür tut? Bzw. wie kann man deiner Meinung nach natürlich bzw. nicht "künstlich forciert" Erfolg haben?
Mich dünkt, "Erfolg" bedeutet hier einfach soviel wie "Ausgang", "Folge" (vgl. Adelung, Bd. 1 (A-F), 2. Aufl. 1793, Sp. 1889; DWB, Bd. 3, Sp. 803). Der Eintrag bei dwds zu "Erfolg" nennt explizit die von dir vermutlich gemeinte, engere Bedeutung des Eintritts einer beabsichtigten, angestrebten Wirkung.

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Re: Optimismus!

Beitrag von Doggo » Donnerstag 8. November 2018, 15:24

AviferAureus hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 13:45
Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 13:14
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 12:27


naja allgemein optimistisch war ich schon öfters. :D keine Angst.
ich meinte das jetzt eher bezogen auf eine Situation, wo mir eine Frau näher kam und ich diesbzgl. optimistisch war.

Aber wie gesagt solche Situation lassen sich, zumindest bei mir, nicht herbei forcieren. Das kam immer einfach so, ausnahmslos.



ja eben.
Dann weißt du wenigstens woran es nicht liegt, dass du keinen Erfolg hattest :D ^^ (also Kapitalismus, Gesellschaft etc. ^^)
In dieser Vollumfänglichkeit dürfte die Aussage unzutreffend sein. Selbst bei Wasserflöhen z. B. dürften die Reproduktionschancen von diversen Umständen, wie z. B. dem Nahrungsangebot oder der inter- und intrasexuellen Konkurrenz abhängen. Inwiefern das bei Menschen anders sein sollte, wüsste ich nicht. Zudem bestehen in unterschiedlichen Gesellschaften für die einzelnen Individuen unterschiedliche Regeln und Chancen. Wäre knopper ein Pharao im alten Ägypten wäre er vielleicht aufgrund geltender gesellschaftlicher Regeln (zwangs)verheiratet.
Die Menschen sind nicht mit irgendwelchen Flöhen zu vergleichen :D Der Mensch hat aber die meisten Dinge in der eigenen Hand, streng genommen auch was das Aussehen angeht. Je nach dem halt. Aber so Dinge wie Einstellungen zum Leben, Einstellungen zu bestimmten Themen etc. das alles hat man selbst in der Hand. Da lässt sich auch was ändern.

Wenn ich mit 35 oder was weiß ich schon seit Ewigkeiten mit der Einstellung "ich bin ein Loser, ich tauge zu nichts" oder umgekehrt "ich bin der Geilste, die Frauen/Männer sind bloß nicht gut genug für mich. Ich kann nichts dafür, dass ich kein Erfolg habe (oder man lügt sich selbst an, dass man Erfolg haben hätte können es aber vermieden hat)" rumrenne dann kann mir keiner sagen das liegt an der Gesellschaft alleine oder an sonst was.

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Re: Optimismus!

Beitrag von NBUC » Donnerstag 8. November 2018, 16:24

Optimismus ist wie Selbstvertrauen letztlich keine elementare Eigenschaft oder gar etwas, was man beschließt zu haben, sondern das Sympthom für die aus Lebenserfahrung geprägte Grunderwartungshaltung.

Zum Selbstvertrauen kommt da halt noch das Vertrauen auf Zufall und Fremdhilfe mit dazu, um den Ausgang von Situationen abschätzen zu können, wobei dei Betonung dadurch irgendwo schon merklich auf "Glück" verschiebt.

Wer weis, dass er xyz € auf dem Konto hat und an einem Automaten vorbei kommen wird, der braucht im Gegensatz zu einem, der auf die Tagessausbeute Pfandflaschen angewiesen ist keinen "Optimismus" bezgl. der Frage, ob es am Abend dann für eien Mahlzeit reichen wird. Bzw. er hat die Gewissheit, dass es sich um einen trivialen und leicht beherrschbaren Akt handelt.

Und ob Optimismus (oder umgekehrt Pessimismus) gut oder schlecht ist, hängt dann eben davon ab, wie berechtigt er ist.
Zu viel Optimismus und man rennt in Risiken, zu viel Pessimismus und Chancen werden abgehakt, bevor man sie näher erkundet (aber eben auch investiert) hat.

Anders geshene ist Optimismus auch ein Verwalter der inneren Energie. Niemand hat beliebig viel Energie und muss daher mit dieser haushalten. optimismus gibt dann eine Charge Energie frei und hofft dann auf eine Rendite in Form von Erfolg und damit oft auch einem Rückfluss von Energie. Liegt der Optimismus zu oft daneben, läuft die Energiereserve trocken und Folgeschäden stehen an, wenn es keien Quellen für eine Regeneration gibt.

"Motivation" kann den eigentlich kaum noch aktivierbaren Rest vorhandener Energie für eine weitere Investition wecken und so eine weitere Chance verleihen, welche das Ruder rumreißen kann. Aber wenn das auch danaben geht, steht der Zusammenbruch halt wenigstens kurz bevor. Also ist es eine erhebliche Verantwortungen niemanden so in ein Gefecht zu schicken, welches er nach Sachlage nicht gewinenn wird - außer natürlich dem Motivator geht es um was ganz anderes und der Beratene ist nur ein vernachlässigbares Opfer.
Natural Born UnCool

Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Optimismus!

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 8. November 2018, 22:15

Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 15:24
Der Mensch hat aber die meisten Dinge in der eigenen Hand, streng genommen auch was das Aussehen angeht. Je nach dem halt. Aber so Dinge wie Einstellungen zum Leben, Einstellungen zu bestimmten Themen etc. das alles hat man selbst in der Hand. Da lässt sich auch was ändern.
Die "Sache in der Hand zu haben" heisst ja nicht, dass man dann auch das richtige (erfolgreich) tut.
Doggo hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 15:24
Wenn ich mit 35 oder was weiß ich schon seit Ewigkeiten mit der Einstellung "ich bin ein Loser, ich tauge zu nichts" oder umgekehrt "ich bin der Geilste, die Frauen/Männer sind bloß nicht gut genug für mich. Ich kann nichts dafür, dass ich kein Erfolg habe (oder man lügt sich selbst an, dass man Erfolg haben hätte können es aber vermieden hat)" rumrenne dann kann mir keiner sagen das liegt an der Gesellschaft alleine oder an sonst was.
Ich mache für mich nicht die Frauenwelt, Gesellschaft oder sonstwas verantwortlich (auch wenn einige gesellschaftliche Umstände meine Erfolgschancen sicher nicht erhöhen). Ich lüge mich dabei auch nicht an, wenn ich sage, ich hätte Erfolg haben können. Ich vermeide ihn halt leider unwillkürlich.
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 11:49
war so ca. 3-4 mal der Fall, und immer habe ich es verbockt, wie bereits mehrfach geschrieben...

Ich weiß das so eine Situation wieder kommt (wenn doch selten) ...aber leider wird man eben nicht jünger....
Ich auch.
Ich verbocke es halt auch einfach jedes Mal.
Und das wird zur selbsterfüllenden Prophezeiung.
NBUC hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 16:24
Optimismus ist wie Selbstvertrauen letztlich keine elementare Eigenschaft oder gar etwas, was man beschließt zu haben, sondern das Sympthom für die aus Lebenserfahrung geprägte Grunderwartungshaltung.

Zum Selbstvertrauen kommt da halt noch das Vertrauen auf Zufall und Fremdhilfe mit dazu, um den Ausgang von Situationen abschätzen zu können, wobei dei Betonung dadurch irgendwo schon merklich auf "Glück" verschiebt.
Genau. Wären es meine äusseren Umstände, mein Umfeld, so könnte ich aus einer Änderung derselben vielleicht irgendwie Optimismus ziehen.
Da es allerdings mein eigenes (unwillkürliches) Verhalten ist, das ich nicht einfach mal ändern kann*, müsste sich Optimismus schon aus dem (erfahrenen) "Erfolg" an sich speisen.


* ich kann mir ja nicht einfach (erfolgreich) sagen "diesmal verbocke ich es halt einfach mal nicht".
Klar, einzureden probieren kann ich es mir schon, aber das heisst ja nicht, dass es dann auch klappt.

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Re: Optimismus!

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 11. November 2018, 00:03

NBUC hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 16:24
Optimismus ist wie Selbstvertrauen letztlich keine elementare Eigenschaft oder gar etwas, was man beschließt zu haben, sondern das Sympthom für die aus Lebenserfahrung geprägte Grunderwartungshaltung.

Zum Selbstvertrauen kommt da halt noch das Vertrauen auf Zufall und Fremdhilfe mit dazu, um den Ausgang von Situationen abschätzen zu können, wobei dei Betonung dadurch irgendwo schon merklich auf "Glück" verschiebt.
Richtig. Manche ABs haben noch nie Erfolgserlebnisse gehabt, die ihnen Hoffnung machen würden und es gibt teilweise auch keine Gründe warum man denken soll, das das in Zukunft anders werden wird (außer Glück und Zufall).
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Re: Optimismus!

Beitrag von MattEagle » Sonntag 11. November 2018, 10:58

Ich glaube das es bei mir und auch anderen nicht so einfach ist..
Es ist bei mir nie das Problem das ich zu schüchtern oder mit zu wenig Selbstbewusstsein auf die Frauen zugehe.
Hier haben ja doch viele das Problem, zu schüchtern zu sein bzw. zu wenig Selbstbewusstsein zu haben.

Bestimmt kann man einigen auch mit Tipps aus Flirt- und Lebensratgebern weiterhelfen, aber längst nicht allen.

Für meinen Fall kann ich nur sagen das ich "by the book" alles eigentlich richtig mache... aber der "Erfolg" ist trotzdem gleich null.

Leider habe ich auch vermutlich den Grund dafür festgestellt. Mir und anderen ist schon oft aufgefallen das sich das Verhalten vieler Frauen ändert wenn ich nur in deren Gesellschaft bin... z.b auf Partys, oder bei Hobbys... geanauso wie bei einigen " die Sonne aufgeht" wenn sie den Raum betreten.... ist bei mir irgendwie genau umgekehrt. Das bezieht sich aber nur auf den sog. "ersten Eindruck" wenn man sich öfter sieht legt sich das. Aber wenn man den Psychologen glaubt dass sind die ersten 2 Sekunden entscheidend sind.... naja sowas raubt einem über die Jahre schon den Optimismus, da ich nicht weiss wie man das ändern kann.

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Re: Optimismus!

Beitrag von schmog » Sonntag 11. November 2018, 11:14

Optmismus ist für mich gleich sinnlos wie positives Denken!
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Re: Optimismus!

Beitrag von Doggo » Sonntag 11. November 2018, 17:09

schmog hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 11:14
Optmismus ist für mich gleich sinnlos wie positives Denken!
Dann soll man halt weiter in seiner negativen Welt ersticken, hat man sich selber so ausgesucht bei so einer Einstellung.

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Re: Optimismus!

Beitrag von schmog » Sonntag 11. November 2018, 17:12

Doggo hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 17:09
schmog hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 11:14
Optmismus ist für mich gleich sinnlos wie positives Denken!
Dann soll man halt weiter in seiner negativen Welt ersticken, hat man sich selber so ausgesucht bei so einer Einstellung.
Tatsächlich?
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Re: Optimismus!

Beitrag von Doggo » Sonntag 11. November 2018, 17:19

schmog hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 17:12
Doggo hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 17:09
schmog hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 11:14
Optmismus ist für mich gleich sinnlos wie positives Denken!
Dann soll man halt weiter in seiner negativen Welt ersticken, hat man sich selber so ausgesucht bei so einer Einstellung.
Tatsächlich?
Wenn man Optimismus und positives Denken als sinnlos betrachtet dann soll man halt mit negativem Denken und Pessimismus rumlaufen, wird einen nicht weiterbringen. Im Gegenteil. Ich frage mich nur was man sich dabei erhofft? Dass es so irgendwann von alleine besser wird? Dass die Mitmenschen nun alle sich für so einen ständig aufopfern werden? (wenns blöd läuft werden sie auch noch mit reingezogen)

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