Ist der Zug abgefahren?

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von knopper » Samstag 12. Oktober 2019, 16:22

Gilbert hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 04:18

Ob AB oder nicht......ist doch eigentlich wurscht. Was willst Du denn machen, wenn dieses Gefühl noch nie spürbar war und sich partout nicht einstellen will? Auf den Sankt Nimmerleinstag warten und versauern? Oder vielleicht doch mal ohne dieses romantische Hollywood-Schmonzettengedöns einen Schritt wagen, der gefühlt eine Lebensverbesserung darstellen könnte? Und ja, es ist ernüchternd.....
das stimmt nicht so ganz...es war ja schon mal da in der Jugendzeit bzw. damals in der schule und auch später mal bei ner Kollegin. Aber eben nicht "bis zum Ende hin"...so nenne ich es immer. oder kurz gesagt, es lief nix mit diesen Frauen, das Gefühl war also nur einseitig.

Von daher ist es schon real und keineswegs Hollywoodgedöns. Nur jetzt in letzter Zeit halt gar nicht mehr bzw. keine Frau konnte dies in mir erwecken und das macht mir schon ein wenig Sorge bzw. vermute ich dass es auch mit dem Alter zusammenhängt....

fredstiller hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 10:08
knopper hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 03:45
Ich werf hier gerne noch mal das HC-AB sein mit rein und dass man so was schon noch gern mal erlebt hätte.... Muss nicht und bedingt, aber ich fänds schon ziemlich ernüchternd wenn ich jetzt einfach so ein eine evt. Beziehung hineinschlüpfen würde, ähnlich einer neuen Arbeitsstelle oder so, und wüsste das war jetzt bis ans Lebensende.
Wer sagt was von bis ans Lebensende?

das kann ja jederzeit kommen, Unfall, Amoklauf, Krebs kann auch jederzeit entstehen usw... ja darüber mache ich mir halt so meine Gedanken.
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von NeC » Samstag 12. Oktober 2019, 16:31

Tania hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 09:52
Für mich ist "mich verlieben" überwiegend ein aktiver Prozess - sprich, ich muss etwas dafür tun. Den kleinen Funken so lange füttern, bis er groß und stark ist. Tue ich das nicht, erlischt er irgendwann einfach.
Bei mir ist es eher so, dass ich in einer frühen Phase aktiv auf der Bremse stehen muss, damit mich das Gefühl nicht überrollt und ich nach einem frühen Korb nicht in ein Liebeskummer-Loch falle. Das Gefühl aktiv herbeizaubern habe ich auch schon mehrmals versucht - es wäre mitunter toll, wenn man aussuchen könnte, in wen man sich verliebt. Leider hat das aber bisher nie geklappt.

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 10:34
NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 09:30
(...) dass eine Frau ernsthaft und für Dich erkennbar darüber nachgedacht hat, ob Du ihr Partner fürs Leben sein könntest? Das war bei mir mit Anfang 30 wohl der Auslöser fürs erste mal Verliebt-sein. Allerdings erschreckt Dich im Gegensatz zu mir deises "fürs Leben" ja eher.
War das bei dir schon immer so oder erst nach einigen sexuellen Erfahrungen?
Das war schon von Anfang an so. Dieses "sich sexuell austoben" hat mich nie wirklich gereizt. Ich hätte gerne eine Partnerin an meiner Seite gehabt, und mit der würde sich sicher auch sexuell etwas finden lassen, was uns beiden Spaß macht.

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 10:51
NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 09:30
Knopper, warst Du schon einmal in der Situation, dass eine Frau ernsthaft und für Dich erkennbar darüber nachgedacht hat, ob Du ihr Partner fürs Leben sein könntest? Das war bei mir mit Anfang 30 wohl der Auslöser fürs erste mal Verliebt-sein.
Die frauen die das bei mir getan haben, über eindeutige liebesgeständnisse, waren alle frauen mit wem ich mich nichts vorstellen konnte. Einseitige interesse in mir von eine frau wird nicht automatisch bewirken das ich mich in sie verliebe. Oder auch nur mit ihr kuscheln will. Reicht für dich einseitige interesse aus?
Nein, natürlich nicht. Wie sich jetzt zeigt, reicht ja manchmal nicht mal gegenseitiges Interesse aus. :hammer: Es scheint ziemlich zufällig, in welche Frau ich mich verlieben kann.

Es ging ja in meiner Antwort auch nur darum, dass das erste mal verliebt-sein bei mir eben so lange auf sich hat warten lassen. Das ist ja etwas seltsam, denn natürlich habe ich vorher auch schon für bestimmte Frauen geschwärmt. Bis dahin kannte ich aber ausschließlich Ablehnung von weiblicher Seite, bzw. bestenfalls sollte ich der persönliche Computerfachmann oder Handwerker sein. Die Frau, in die ich mich zum ersten mal verliebt habe, war gleichzeitig auch die erste, die erkennbar ehrliches Interesse an mir gezeigt hat. Toll fand ich sie natürlich auch. :mrgreen:

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von bettaweib » Samstag 12. Oktober 2019, 16:43

NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:31
Tania hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 09:52
Für mich ist "mich verlieben" überwiegend ein aktiver Prozess - sprich, ich muss etwas dafür tun. Den kleinen Funken so lange füttern, bis er groß und stark ist. Tue ich das nicht, erlischt er irgendwann einfach.
Bei mir ist es eher so, dass ich in einer frühen Phase aktiv auf der Bremse stehen muss, damit mich das Gefühl nicht überrollt und ich nach einem frühen Korb nicht in ein Liebeskummer-Loch falle. Das Gefühl aktiv herbeizaubern habe ich auch schon mehrmals versucht - es wäre mitunter toll, wenn man aussuchen könnte, in wen man sich verliebt. Leider hat das aber bisher nie geklappt.
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von NeC » Samstag 12. Oktober 2019, 16:54

bettaweib hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:43
NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:31
Tania hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 09:52
Für mich ist "mich verlieben" überwiegend ein aktiver Prozess - sprich, ich muss etwas dafür tun. Den kleinen Funken so lange füttern, bis er groß und stark ist. Tue ich das nicht, erlischt er irgendwann einfach.
Bei mir ist es eher so, dass ich in einer frühen Phase aktiv auf der Bremse stehen muss, damit mich das Gefühl nicht überrollt und ich nach einem frühen Korb nicht in ein Liebeskummer-Loch falle. Das Gefühl aktiv herbeizaubern habe ich auch schon mehrmals versucht - es wäre mitunter toll, wenn man aussuchen könnte, in wen man sich verliebt. Leider hat das aber bisher nie geklappt.
Kein Wunder, dass es nicht funktioniert....

Habt ihr Angst euch in die "falsche" Frau zu verlieben?
Ich kann nur für mich sprechen. Zu früh zu eindeutiges Interesse bzw. gar die eigene Verliebtheit offenbaren überfordert den Empfänger normalerweise. Am besten ist es doch, wenn man sich gegenseitig ineinander verliebt. Und das geht bei den meisten Leuten nicht immer auf den ersten Blick (ich weiß schon: bei Dir ist das anders, Du kannst das anscheinend vergleichsweise schnell). Folglich scheint die beste Vorgehensweise zu sein, anfangs ein wenig umeinander herumzuschleichen, gemeinsame Zeit verbringen und sich kennenlernen - und zu schauen, was auf beiden Seiten passiert.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 12. Oktober 2019, 16:55

NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:31
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 10:51
..... Reicht für dich einseitige interesse aus?
Nein, natürlich nicht. Wie sich jetzt zeigt, reicht ja manchmal nicht mal gegenseitiges Interesse aus. :hammer: Es scheint ziemlich zufällig, in welche Frau ich mich verlieben kann.

Es ging ja in meiner Antwort auch nur darum, dass das erste mal verliebt-sein bei mir eben so lange auf sich hat warten lassen. Das ist ja etwas seltsam, denn natürlich habe ich vorher auch schon für bestimmte Frauen geschwärmt. Bis dahin kannte ich aber ausschließlich Ablehnung von weiblicher Seite, bzw. bestenfalls sollte ich der persönliche Computerfachmann oder Handwerker sein. Die Frau, in die ich mich zum ersten mal verliebt habe, war gleichzeitig auch die erste, die erkennbar ehrliches Interesse an mir gezeigt hat. Toll fand ich sie natürlich auch. :mrgreen:
Da war ich ziemlich früh dabei.
Mit 7 habe ich zum ersten mal ein mädchen, eine mitschülerin in den ich verliebt war, gefragt, ob sie mein freundin sein wollte.
Sie hat sogar mit ein 'Ja' geantwortet; meine bis zur dato einzige erfolgsgeschichte.

Weitere OdBs gab es dann mit 14, 16, 21, 26, 33.
Betrachtliche lücken, einmal in großeren trickstudios verliebte ich mich viel häufiger.
Dazwischen auch eine reihe semi-OdBs (Kombination von bereits verpartnert und nicht wirklich kompatibel, aber trotzdem verliebt.)
Alle hatten zumindestens eine freundschaftlichen interesse an mir, alle haben mit mir geflirtet.

In meinen fall glaube ich nicht das zu spät dabei sein mein problem war.
Aber ich habe mich als adoleszent und jungerwachsene recht selten für verfügbare mädchen/frauen interessiert.
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von NeC » Samstag 12. Oktober 2019, 17:01

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:55
In meinen fall glaube ich nicht das zu spät dabei sein mein problem war.
Es ging ja auch um Knopper. Mittlerweile hat er aber geschrieben, dass er auch schon früher verliebt war, und das Gefühl durchaus kennt, es sich nur heutzutage nicht mehr einzustellen scheint. Also beruhte das ganze ohnehin nur auf einem Missverständnis. ;)

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 12. Oktober 2019, 17:07

bettaweib hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:43
Kein Wunder, dass es nicht funktioniert....

Habt ihr Angst euch in die "falsche" Frau zu verlieben?
Um als anspruchs-Ab für mich zu antworten:

Ich habe mich in nicht wirklich kompatibelen und bereits verpartnerten mädchen/frauen (leicht) verliebt.
Ich verliebe mich nicht nach checkliste.
Aber die checkliste kommt schon dazu wenn ich mich entscheide was ich mit diese verliebtheit mache.
Und ich kann mich auch dazu entscheiden nichts zu tun und so eine semi-OdB ohne weiteres gehen zu lassen, ohne meine gefühle zu verraten.
Bei einige dieser semi-OdBs hatte ich vielleicht sogar chancen, aber ich wollte keine existierende langzeitbeziehungen zerstören für vielleicht nicht mehr als eine kurze affäre.

Angst um mit so eine 'Falsche' eine beziehung an zu fangen habe ich allerdings.
Die gefahr das ich aus falschen gründen zu lange in so eine nicht wirklich passende beziehung hängen bleibe, aus eine art übertriebene loyalität, schätze ich als recht groß ein.
Und die gefahr das ich sie am ende bei eine besser passende neue in den ich mich wirklich verliebe doch noch verlassen wird, ist auch groß.
Nur meine Große OdBs und Mega-OdBs hätten da wenig zu fürchten.
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von bettaweib » Samstag 12. Oktober 2019, 17:11

NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:54
bettaweib hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:43
NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:31

Bei mir ist es eher so, dass ich in einer frühen Phase aktiv auf der Bremse stehen muss, damit mich das Gefühl nicht überrollt und ich nach einem frühen Korb nicht in ein Liebeskummer-Loch falle. Das Gefühl aktiv herbeizaubern habe ich auch schon mehrmals versucht - es wäre mitunter toll, wenn man aussuchen könnte, in wen man sich verliebt. Leider hat das aber bisher nie geklappt.
Kein Wunder, dass es nicht funktioniert....

Habt ihr Angst euch in die "falsche" Frau zu verlieben?
Ich kann nur für mich sprechen. Zu früh zu eindeutiges Interesse bzw. gar die eigene Verliebtheit offenbaren überfordert den Empfänger normalerweise. Am besten ist es doch, wenn man sich gegenseitig ineinander verliebt. Und das geht bei den meisten Leuten nicht immer auf den ersten Blick (ich weiß schon: bei Dir ist das anders, Du kannst das anscheinend vergleichsweise schnell). Folglich scheint die beste Vorgehensweise zu sein, anfangs ein wenig umeinander herumzuschleichen, gemeinsame Zeit verbringen und sich kennenlernen - und zu schauen, was auf beiden Seiten passiert.

Interesse zeigen ist doch wichtig, wenn du etwas von der Frau willst. Wie sonst soll sie das erfahren? Und du musst ja nicht gleich beim 1. Date das große Liebesgeständnis auftischen. Aber wir Frauen freuen uns auch mal, wenn der Mann charmant zeigt, dass er die Frau toll findet. Wie sonst soll man zueinander finden.....und ob und wann sich die Frau verliebt, kannst du eh nicht entscheiden. Aber du kannst etwas dafür tun, dass es wahrscheinlicher wird. Indem du Interesse zeigst und deine beste Seite offenbarst.

Gemeinsame Zeit ist gut, ideal zum Kennnlernen und beschnuppern. Aber nicht ein halbes Jahr lang oder noch länger...eine Abine macht das noch naiv mit, aber viele andere Frauen ziehen schnell die Reißleine, wenn vom Mann kein Interesse kommt.

Ich verliebe mich nicht besonders schnell. Aber ich lasse meine Gefühle zu, sowie ich erkenne, der Mann ist lieb und nett zu mir, ich kann ihn gut riechen und ich mag seine Nähe. Dann ist es wahrscheinlich, dass ich mich in ihn verlieben kann. Ich lasse es einfach zu! Ich gehe das Risiko ein, wieder eine Bruchlandung zu erleben und einen weiteren Riss in meinem Herzen zu haben. Aber ich kann nicht anders. Ich war das erste mal mit ca. 14/15 in einen Klassenkameraden verliebt. Unnötig zu erwähnen, dass nichts daraus wurde. Ich war zeitlebens eine Analphabetin in Sachen Liebe.
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Kief » Samstag 12. Oktober 2019, 21:23

bettaweib hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 17:11
Und du musst ja nicht gleich beim 1. Date das große Liebesgeständnis auftischen. Aber wir Frauen freuen uns auch mal, wenn der Mann charmant zeigt, dass er die Frau toll findet.
Ich habe den Eindruck, wenn Du dies propagierst, dann hast Du davon eine Vorstellung, die erheblich von den Erlebnissen der hiesigen Maenner abweicht.

Was Du den Maennern da so als "sei charmant" empfiehlst, da habe ich in meinen Erlebnissen die ersten Male erstmal in die Fresse bekommen, und ueble Arschtritte und Hohn oder einfach nur Erschrecken geerntet ...
bis ich gelernt habe, auf welche Weise Zuneigung auszudruecken weniger verschreckt oder den Deppen Angriffsflaeche bietet.

Da wird man ganz fix erstmal reserviert und vorsichtig, bevor sich man wieder verletzlich zeigt.
Heutzutage ist nur noch das Risiko, wie ruecksichtsvoll die Anggesprochene ist, und vielen Detail-Fallen kann ich jetzt vorbeugen.
Mich jetzt in bestimmten Situationen zu oeffnen, da musste ich erstmal lernen, auf welche Rahmenbedingungen ich da besser achte, um nicht staendig anzuecken.


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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Hanuta » Samstag 12. Oktober 2019, 21:37

Kief hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 21:23
bettaweib hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 17:11
Und du musst ja nicht gleich beim 1. Date das große Liebesgeständnis auftischen. Aber wir Frauen freuen uns auch mal, wenn der Mann charmant zeigt, dass er die Frau toll findet.
Ich habe den Eindruck, wenn Du dies propagierst, dann hast Du davon eine Vorstellung, die erheblich von den Erlebnissen der hiesigen Maenner abweicht.

Was Du den Maennern da so als "sei charmant" empfiehlst, da habe ich in meinen Erlebnissen die ersten Male erstmal in die Fresse bekommen, und ueble Arschtritte und Hohn oder einfach nur Erschrecken geerntet ...
bis ich gelernt habe, auf welche Weise Zuneigung auszudruecken weniger verschreckt oder den Deppen Angriffsflaeche bietet.

Da wird man ganz fix erstmal reserviert und vorsichtig, bevor sich man wieder verletzlich zeigt.
Heutzutage ist nur noch das Risiko, wie ruecksichtsvoll die Anggesprochene ist, und vielen Detail-Fallen kann ich jetzt vorbeugen.
Mich jetzt in bestimmten Situationen zu oeffnen, da musste ich erstmal lernen, auf welche Rahmenbedingungen ich da besser achte, um nicht staendig anzuecken.


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Naja, "charmant" != "needy".
Es ist ein himmelweiter Unterschied, aber doch ziemlich vom "Frame" abhängig, den man setzt.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von knopper » Sonntag 13. Oktober 2019, 03:58

sorry obiger Post war nch nicht vollständig :D
Gilbert hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 04:18

Ob AB oder nicht......ist doch eigentlich wurscht. Was willst Du denn machen, wenn dieses Gefühl noch nie spürbar war und sich partout nicht einstellen will? Auf den Sankt Nimmerleinstag warten und versauern? Oder vielleicht doch mal ohne dieses romantische Hollywood-Schmonzettengedöns einen Schritt wagen, der gefühlt eine Lebensverbesserung darstellen könnte? Und ja, es ist ernüchternd.....
das stimmt nicht so ganz...es war ja schon mal da in der Jugendzeit bzw. damals in der schule und auch später mal bei ner Kollegin. Aber eben nicht "bis zum Ende hin"...so nenne ich es immer. oder kurz gesagt, es lief nix mit diesen Frauen, das Gefühl war also nur einseitig.

Von daher ist es schon real und keineswegs Hollywoodgedöns. Nur jetzt in letzter Zeit halt gar nicht mehr bzw. keine Frau konnte dies in mir erwecken und das macht mir schon ein wenig Sorge bzw. vermute ich dass es auch mit dem Alter zusammenhängt....

NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 09:30
Knopper, warst Du schon einmal in der Situation, dass eine Frau ernsthaft und für Dich erkennbar darüber nachgedacht hat, ob Du ihr Partner fürs Leben sein könntest?
so weit war ich noch nicht, nein.

NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 09:30
Allerdings erschreckt Dich im Gegensatz zu mir deises "fürs Leben" ja eher. Vielleicht kann man das daher sowieso nicht vergleichen. Denn die Kombination aus Verliebt-sein und Angst davor, dass diese Verbindung ein Leben lang hält, passt für mich auch so gar nicht zusammen. Möglicherweise blockierst Du Dich damit selbst.
naja was mich verschreckt ist eher dieses festnageln von einer Frau…eben WEIL sie mein Alter halt, alles schon irgendwie durch hat, und nun langsam mal was ernstes sucht.

Ein Umstand der wiederum mit dem AB-Sein einher geht, denn hätte ich bisher ein Normal-leben gehabt wäre ich evt. auch langsam an dem Punkt etwas Festes zu suchen, da ich eben alle üblichen Erfahrungen schon gemacht hätte. So aber ist alles immer noch auf 0, was die Erfahrungen angeht.
Daher fällt mir der Gedanke schwer gleich in eine feste Beziehung zu gehen, sondern es lieber erstmal locker angehen zu lassen da eben alles so neu wäre…so wie Teenies bzw. noch knapp ü20 Jährigen halt
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 10:34
Ich kann knopper schon verstehen, bevor ich einen Gedanken ans "sesshaft machen" verschwende, will ich erstmal die Welt als "Nomade" erkunden. Wenn mich das mal nicht mehr reizen würde (ich kann nicht wissen, ob das bei mir eintreten könnte), würde ich vllt. meine Ziele ändern.
richtig. So meine ich das.
NeC hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:31
Die Frau, in die ich mich zum ersten mal verliebt habe, war gleichzeitig auch die erste, die erkennbar ehrliches Interesse an mir gezeigt hat. Toll fand ich sie natürlich auch. :mrgreen:
ja eben diese Konstellation gab es bei mir noch nicht....bzw. gab es evt. schon, ich bin mir aber bis heute nicht sicher, da ich keinen weiteren aktiven Versuch unternommen habe sie bspw. auf einen Kaffee einzuladen.
Die die es mir unmissverständlich gezeigt und auch gesagt haben, bei denen war eben kein Interesse meinerseits vorhanden. Hab ich ja schon ein paar mal geschrieben.
Und die Sache mit "netten Computerfachmann" kenne ich natürlich auch. :mrgreen:

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Solalala » Sonntag 13. Oktober 2019, 10:37

fredstiller hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 16:12
Die Frau will nicht wegziehen.
Der Mann will nicht wegziehen.
Den Kindern soll keine andere Schule zugemutet werden.
Ein etwas längerer Pendelweg keiner der drei Parteien.

Mit "Existenzrisiko" hat all das nichts zu tun.
Das wird vom Sozialstaat abgefangen.

Dann nimmt man sich halt eine kleinere Wohnung bzw. ein Zimmer.
Ich habe auch jahrelang auf 25qm und weniger gewohnt.
Ich fürchte, dass es egal ist, was Du oder ich für zumutbar halten. Tatsache ist doch, dass es eine wachsende „Klasse“ an Männern gibt (Zeitarbeiter, einfache Dienstleistungen, „gebrochene Erwerbsbiographien“, gesundheitlich eingeschränkte), für die eine Familiengründung nur mit Hilfe des Sozialstaats möglich wäre. Und mit Frauen, die sich unter diesen Umständen darauf einlassen. Und den Mann, mit dem die Frau sich eine Familiengründung partout nicht vorstellen kann oder will, den schubst sie tendenziell von der Bettkante.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 13. Oktober 2019, 11:00

Solalala hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 10:37
Ich fürchte, dass es egal ist, was Du oder ich für zumutbar halten. Tatsache ist doch, dass es eine wachsende „Klasse“ an Männern gibt (Zeitarbeiter, einfache Dienstleistungen, „gebrochene Erwerbsbiographien“, gesundheitlich eingeschränkte), für die eine Familiengründung nur mit Hilfe des Sozialstaats möglich wäre. Und mit Frauen, die sich unter diesen Umständen darauf einlassen. Und den Mann, mit dem die Frau sich eine Familiengründung partout nicht vorstellen kann oder will, den schubst sie tendenziell von der Bettkante.
Für mich sind sowieso nur die frauen im frage gekommen, die selbst kein kinderwünsch hatten oder höhestens eine winzig minimale.
Die, die absolut kinder wollen, hätte ich selbst wohl von der bettkante geschoben....
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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von fifaboy1981 » Sonntag 13. Oktober 2019, 11:46

Hanuta hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 20:28
fifaboy1981 hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 19:49
Also auf 10 Dates komme ich wahrscheinlich aber eher nicht, aber auf mehr Frauen mit denen ich in kontakt kam und von mehr nicht abgeneigt gewesen wäre.
Erfordert ja auch einen gewissen Mut, dann mal einen Schritt nach vorne zu machen.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 19:49
Also verbittert bin ich deswegen jetzt nicht.
Gut sollte halt nicht sein, mache ich anderes was mir spass macht.
Gibt ja leider Menschen, die dadurch verbittert geworden sind.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Mittwoch 9. Oktober 2019, 19:49
Irgendwann gabs zuviele Gründe warum das ganze eh gescheitert wäre, dann habe ich aufgehört es zu versuchen. Seitdem ist es dabei geblieben.

Ich sehe auch heute nicht was dazu führen könnte das sich was ändern kann, selbst wenn ich es versuchen würde.
Kennst du denn die Gründe dafür?
Klar, aber die kann ich bzw. will ich auch nicht ändern.
Wenns dann halt nicht reicht, dann reichts eben nicht.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von NeC » Sonntag 13. Oktober 2019, 12:48

bettaweib hat geschrieben:
Samstag 12. Oktober 2019, 17:11
Interesse zeigen ist doch wichtig, wenn du etwas von der Frau willst. Wie sonst soll sie das erfahren? Und du musst ja nicht gleich beim 1. Date das große Liebesgeständnis auftischen.
(...)
Gemeinsame Zeit ist gut, ideal zum Kennnlernen und beschnuppern. Aber nicht ein halbes Jahr lang oder noch länger...
(...)
Ich verliebe mich nicht besonders schnell. Aber ich lasse meine Gefühle zu, sowie ich erkenne, der Mann ist lieb und nett zu mir, ich kann ihn gut riechen und ich mag seine Nähe. Dann ist es wahrscheinlich, dass ich mich in ihn verlieben kann. Ich lasse es einfach zu!
Auch wenn Dich das jetzt überraschen mag, aber da sind wir gar nicht so weit entfernt voneinander. :klassiker: Es gibt nur kein "Patentrezept", wie so ein Kennenlernen normalerweise am besten ablaufen soll. Es hängt anscheinend sehr viel von äußeren Umständen, von der Einschätzung der Lage, und natürlich auch von den eigenen Stimmungen und Gefühlen ab.

Vielleicht, damit wir nicht immer nur abstrakte Ideen besprechen, mal drei sehr unterschiedliche persönlich erlebte Situationen:

A. habe ich erstmals in einer Größeren Runde kennengelernt. Und sie hat mich innerhalb von Minuten bezaubert. Noch bevor sie überhaupt auf mich aufmerksam geworden ist, war mir klar, dass ich irgendwie näheren Kontakt zu ihr aufnehmen musste. Sie schien sehr quirlig - was zu mir etwas gemütlichen Typen wohl gar nicht so gut passt - also würde ich mir vermutlich einen Korb abholen, aber ich musste mein Glück versuchen, weil ich ahnte, dass mein Herz sonst keine Ruhe geben würde. Hier war ein drohendes Verliebtheitsgefühl also nahezu von Beginn an da, und ich musste auf der Gefühls-Bremse stehen, um sie überhaupt erstmal auf mich aufmerksam zu machen, und mich ihr, wie Du schreibst, nicht beim ersten Date gleich an den Hals zu werfen. Erwartungsgemäß holte ich mir den Korb auch ab. Und war froh, mich nicht Hals-über-Kopf verliebt gehabt zu haben. Denn so konnte ich ohne Herzschmerz mit ihr in losem Kontakt bleiben.

B. habe ich im Urlaub kennengelernt. Sie war sympathisch und attraktiv. Ich war aber gar nicht im Flirtlaune, hab im Urlaub die Gemeinschaft mit allen Mitreisenden genossen, und hätte auch nicht erwartet, das ausgerechnet ich für sie interessant sein könnte. Das zeigte sich erst am letzten Tag, wo sie meine Nähe suchte und aktiv sicherstellte, dass wir in Kontakt bleiben könnten. Ich war etwas überrumpelt - aber sehr erfreut. Wir blieben in Kontakt, flirteten teilweise heftig per Textnachrichten, und telefonierten auch gelegentlich lange. Da verliebte ich mich, blieb aber auf der emotionalen Bremse, bis wir uns recht bald live wiedergesehen haben, die Chemie weiterhin passte, und wir uns geküsst haben. Ab da ließ ich die Bremse los und meine Gefühle in vollem Umfang zu. Ein heftiger Korb folgte zeitnah.

C. lernte ich ebenfalls in größerer Runde kennen. Sie war ebenfalls sympathisch und attraktiv, wirkte aber etwas verschlossen. Ich war neugierig und wollte sie gern näher kennenlernen. Das klappte auch, wir waren einmal zusammen aus ... aber wir fanden keinen richtigen Draht zueinander. Vielleicht waren wir beide nur unbeholfen? Ich blieb neugierig und wollte mich gern weiter mit ihr treffen, aber wir fanden kaum Dinge, die wir gemeinsam machen könnten, und irgendwann antwortete sie mir nicht mehr. Vermutlich war ich uninteressant für sie, bzw. sie hatte wohl doch zu unterschiedliche Interessen. Einige Jahre später kamen wir wieder in Kontakt, und trafen uns sogar auch wieder. Die seltsame Distanz und die unterschiedlichen Interessen waren noch da, aber auch ein paar Gemeinsamkeiten. Wir konnten gelegentlich schöne Dinge zusammen unternehmen - die nun vornehmlich sie initiierte. War da jetzt doch Interesse an mir? Oder war das reines Wunschdenken? Immerhin hatte ich damals etwas wie einen "Korb light" bekommen. Freundschaftlicher Kontakt mit ihr wäre schön (so ähnlich wie bei A.), aber würde ich denn überhaupt mehr wollen? Ich war offen und habe geschaut, wie ich fühle. Es war schön, mit ihr etwas zu unternehmen. Sogar die Distanz wurde in manchen Momenten durch eine überraschende Vertrautheit abgelöst, Aber Verliebtheits- oder Zusammengehörigkeitsgefühle kamen leider nicht auf.


Und das Fazit aus diesem langen Text?
Der Zug ist nie abgefahren, aber es gibt auch kein Patentrezept.
Authentisch bleiben ist (für mich) das einzige, was sinnvoll ist.
Die Kennenlern-Situationen sind so unterschiedlich wie die dabei beteiligten Menschen.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Hanuta » Sonntag 13. Oktober 2019, 13:27

knopper hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 03:58
das stimmt nicht so ganz...es war ja schon mal da in der Jugendzeit bzw. damals in der schule und auch später mal bei ner Kollegin. Aber eben nicht "bis zum Ende hin"...so nenne ich es immer. oder kurz gesagt, es lief nix mit diesen Frauen, das Gefühl war also nur einseitig.

Von daher ist es schon real und keineswegs Hollywoodgedöns. Nur jetzt in letzter Zeit halt gar nicht mehr bzw. keine Frau konnte dies in mir erwecken und das macht mir schon ein wenig Sorge bzw. vermute ich dass es auch mit dem Alter zusammenhängt....
Oder vielleicht weckt das in dir jede Frau, die du anhimmelst, weil sie so gut aussieht und mit der du auch zufällig etwas zu tun hast ;)
knopper hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 03:58
naja was mich verschreckt ist eher dieses festnageln von einer Frau…eben WEIL sie mein Alter halt, alles schon irgendwie durch hat, und nun langsam mal was ernstes sucht.
Welches "festnageln"? Hast du das denn schon an dir selbst erlebt wie dich eine Frau jetzt festnagelt, weil sie sofort eine Familie und ein Kind haben will?
Und was ernstes zu suchen, tun viele Mädels im Alter von 20 auch. Zwar nicht mit Kindern, aber schon eine feste Beziehung.
knopper hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 03:58
Daher fällt mir der Gedanke schwer gleich in eine feste Beziehung zu gehen, sondern es lieber erstmal locker angehen zu lassen da eben alles so neu wäre…so wie Teenies bzw. noch knapp ü20 Jährigen halt
Naja, sofort nicht, aber grundsätzlich offen für eine Beziehung wäre schon mal ein Anfang und nicht ständig von einer Frau zur nächsten springen, weil man ja noch so viel ausprobieren will. Zumindest wenn man es sich nicht leisten kann.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von knopper » Sonntag 13. Oktober 2019, 14:08

fifaboy1981 hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 11:46

Klar, aber die kann ich bzw. will ich auch nicht ändern.
Wenns dann halt nicht reicht, dann reichts eben nicht.
...muss dir leider zustimmen. Ja genauso fühlt es sich bei mir auch irgendwie an. Also dieses "nicht reichen", dass ich halt irgendwie einer Frau nicht gewachsen bin, steigend mit dem Attraktivitätsgrad natürlich.
Bzw. allgemein einer Beziehung noch viel weniger gewachsen bin, wenn ich mir so die Verpflichtungen die damit einher gehen so anschaue.
Ein endgültiges akzeptieren der AB-Situation ist daher eine Option die in greifbare Nähe rückt...leider.
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 13:27
knopper hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 03:58
Daher fällt mir der Gedanke schwer gleich in eine feste Beziehung zu gehen, sondern es lieber erstmal locker angehen zu lassen da eben alles so neu wäre…so wie Teenies bzw. noch knapp ü20 Jährigen halt
Naja, sofort nicht, aber grundsätzlich offen für eine Beziehung wäre schon mal ein Anfang und nicht ständig von einer Frau zur nächsten springen, weil man ja noch so viel ausprobieren will. Zumindest wenn man es sich nicht leisten kann.
nein das natürlich nicht. Nur halt langsam angehen bei einer neuen Beziehung.
Eine Frau der ich bspw. mein AB-Status verschweige könnte nun aufgrund meines Alters davon ausgehen dass ich schon genau weiß wie der Hase läuft und halt auch was festeres Suche inkl. Zusammenziehen usw.. erst recht wenn sie bereits ein Kind hat.

Das schreckt mich halt ein wenig ab. Das ist in der Jugend alles etwas entspannter, da Familie + evt. schon vorhandnes Kind da noch kein Thema sind.

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Tania » Sonntag 13. Oktober 2019, 15:18

knopper hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 14:08
Bzw. allgemein einer Beziehung noch viel weniger gewachsen bin, wenn ich mir so die Verpflichtungen die damit einher gehen so anschaue.
Welche Verpflichtungen wären das denn? :gruebel:

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Lazarus Long » Sonntag 13. Oktober 2019, 15:23

knopper hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 14:08
Bzw. allgemein einer Beziehung noch viel weniger gewachsen bin, wenn ich mir so die Verpflichtungen die damit einher gehen so anschaue.
Ich bin echt neugierig, an was du da so denkst, insbesondere am Anfang ...
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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1767 - 1835

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Re: Ist der Zug abgefahren?

Beitrag von Tania » Sonntag 13. Oktober 2019, 15:35

Lazarus Long hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 15:23
knopper hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 14:08
Bzw. allgemein einer Beziehung noch viel weniger gewachsen bin, wenn ich mir so die Verpflichtungen die damit einher gehen so anschaue.
Ich bin echt neugierig, an was du da so denkst, insbesondere am Anfang ...
Wahrscheinlich die ganz schlimmen, unangenehmen Sachen. Im Kino Händchen halten. Oder ... ich schreib es lieber klein, um niemanden zu traumatisieren ... ... wenn er bei ihr übernachtet, den Klositz nach Badbenutzung wieder runter klappen! :surprise:

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