Training und Ernährung

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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Talbot » Freitag 12. Oktober 2018, 17:36

Wie gesagt können die schwerwiegenden Probleme auftreten, wenn man große Mengen Fruchtzucker konsumiert und gleichzeitig im Kalorienüberschuss ist.
Weil dann der Fruchtzucker direkt als Fett gespeichert wird und Dinge wie Fettleber oder Diabetes mitbewirken kann.
Aber jetzt ausgerechnet vor Obst zu warnen halte ich für falsch.
Durchschnittlich liegt Obst irgendwo bei 5g Fruktose pro 100g, d.h nen durchschnittlicher Apfel enthält irgendwas um die 6g Fruktose.
D.h um auf Mengen von 50g (was noch vollkommen okay ist) oder 100g+ pro Tag zu kommen müssten man irgendwo bei 10-20 Äpfeln pro Tag liegen.
Da dürften die meisten es deutlich schneller hinkriegen auf 100-200g Haushaltszucker am Tag zu kommen, was dann ebenfalls dieselbe Menge an Fruchtzucker ausmacht.
Wenn man übrigens wirklich drauf achten würde kann man auch einfach hauptsächlich Bananen essen.
Die enthalten kaum Fruktose und dafür hauptsächlich Glukose, besonders wenn sie schon sehr reif sind.
Übrigens ist Obst z.B äußerst gut geeignet kleine Hungerlöcher zwischen z.B zwei größeren Mahlzeiten am Tag zu stopfen.
Dieser Hunger wird oft durch sich leerende Leberglykogenspeicher ausgelöst und da Fruktose direkt dort verstoffwechselt wird kann man damit gut sowas entgegenwirken.

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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Tyrion » Freitag 12. Oktober 2018, 18:21

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 17:21
Ich trinke seitdem keinen Fruchtsaft mehr und meide alles, was gesund tut aber viel Fruchtzucker enthält. Diabetes habe ich nicht, abnehmen möchte ich aber auch nicht.
Von Fruchtsäften würde ich auch jedem abraten! Das liegt aber auch daran, dass dort extrem viel Industriezucker drin ist. Am schlimmsten sind diese Fruchtsäfte, die Eltern ihren Kindern geben. Die wissen gar nicht, was sie ihren Kindern da antun.
Wenn man Saft trinken möchte, dann sollte man schon selbst pressen. Ich trinke fast ausschließlich Wasser und Kaffee.
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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Mit müden Augen » Freitag 12. Oktober 2018, 18:25

Ich weiß ja nicht was du unter Saft verstehst, für mich ist das reiner Fruchtsaft. Meinst du Nektar oder Mischgetränke?
edit: Wikipedia bestätigt, Fruchtsaft ist pur. https://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtsaft
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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Knallgrau » Freitag 12. Oktober 2018, 18:28

OnkelAndy hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 11:01
Abnehmen Prinzipiell auch nicht, durch Ernährungs umstellung verliert man max. 5-8kg aber dann hörts auf.
Blödsinn, ich hab 17kg nur durch ne krasse Ernährungsumstellung (Zucker soweit wie möglich gestrichen) abgenommen ganz ohne Training.
Aber mit Training ist sicher besser, da sich die Haut besser zurückbildet.
knallgraue Grüße von
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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Talbot » Freitag 12. Oktober 2018, 18:39

Knallgrau hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 18:28
Blödsinn, ich hab 17kg nur durch ne krasse Ernährungsumstellung (Zucker soweit wie möglich gestrichen) abgenommen ganz ohne Training.
Aber mit Training ist sicher besser, da sich die Haut besser zurückbildet.
Funktionieren tut das auf jeden Fall auch.
Wird halt irgendwann immer schwieriger weiter abzunehmen, da jedes Kilo was man verliert auch weniger verbrauchte Kalorien bedeutet und somit müsste man immer weiter reduzieren bis es irgendwann ohne Sport schon schwer wird da ein Defizit zu erreichen.
Dazu kommt noch, dass ohne Sport (besonders Kraftsport) und mit zu wenig Eiweiß die Rate an Muskeln, die man statt Fett verliert auch immer ansteigt und man dann zwar weniger wiegt/dünner wird, aber halt ziemlich schnell nicht viel besser aussieht.
Z.b also Skinny-Fat wird , also dünne Arme/usw kriegt und insgesamt sehr dünn aussieht , aber trotzdem noch nen Bauch hat.
Ist auch einer der Gründe für den Jojo-Effekt.
Durch ne schlechte Diät viele Muskeln verloren und dadurch ist dann der Verbrauch übermäßig gesunken und man nimmt nach der Diät schneller wieder zu als vorher.

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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Knallgrau » Freitag 12. Oktober 2018, 18:46

Talbot hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 18:39
Knallgrau hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 18:28
Blödsinn, ich hab 17kg nur durch ne krasse Ernährungsumstellung (Zucker soweit wie möglich gestrichen) abgenommen ganz ohne Training.
Aber mit Training ist sicher besser, da sich die Haut besser zurückbildet.
Funktionieren tut das auf jeden Fall auch.
Wird halt irgendwann immer schwieriger weiter abzunehmen, da jedes Kilo was man verliert auch weniger verbrauchte Kalorien bedeutet und somit müsste man immer weiter reduzieren bis es irgendwann ohne Sport schon schwer wird da ein Defizit zu erreichen.
Dazu kommt noch, dass ohne Sport (besonders Kraftsport) und mit zu wenig Eiweiß die Rate an Muskeln, die man statt Fett verliert auch immer ansteigt und man dann zwar weniger wiegt/dünner wird, aber halt ziemlich schnell nicht viel besser aussieht.
Z.b also Skinny-Fat wird , also dünne Arme/usw kriegt und insgesamt sehr dünn aussieht , aber trotzdem noch nen Bauch hat.
Ist auch einer der Gründe für den Jojo-Effekt.
Durch ne schlechte Diät viele Muskeln verloren und dadurch ist dann der Verbrauch übermäßig gesunken und man nimmt nach der Diät schneller wieder zu als vorher.
Damit hast du völlig recht.
Irgendwann lassen sich die Kalorien nicht mehr reduzieren bzw. mehr wie Zucker weglassen geht auch nicht. Ich will mich ja trotzdem gesund ernähren. Daher gibts morgens bei mir Frühstücksbrei mit Obst, mittags Gemüse mit ner Sättigungsbeilage (Quinoa, Hirse, Bulgur, manchmal Nudeln oder Reis) auch mal mit Fleisch und Fisch und abends Vollkornbrot mit nem Aufstrich, dazu Wasser und ungesüßte Kräutertees.
Deshalb steh ich auch seit April mit meinem Gewicht (1-2 kg auf oder ab). Einfach weils auch mal Ausnahme wie Feiern o.ä. gibt.
Also langfristig bleibt Sport ohnehin nicht aus, was ich aber sagen wollte: Es geht.
knallgraue Grüße von
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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Lazarus Long » Freitag 12. Oktober 2018, 18:47

Sorry Tyrion, aber du meinst nicht Fruchtaft, du meinst Nektar oder fruchtsafthaltiges Getränk.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Tyrion » Freitag 12. Oktober 2018, 20:45

Also ich sehe recht häufig so genannte Fruchtsäfte im Supermarkt und da ist eindeutig Zucker drin. Der Saft, den wir aus den Früchten aus dem Garten pressen, ist aber auch so schon etwas anderes. Mein Vertrauen in die Fruchtsafthersteller ist nicht so wahnsinnig groß.
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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Der Coon » Samstag 13. Oktober 2018, 18:43

Hallo Andreas, ich gehe seit 8 Monaten ins Fitness Studio. Von der statur her bin ich "normal" sprich, bin schlank habe aber durch meine ernährung einen bauchansatz bekommen. Gewichtsmäßig bin ich gerade bei 65 KG, vor diesen 8 Monaten wog ich 70. Ich bemerke an meinem körper, das die muskeln wachsen und ich langsam "definierter" ausschaue. Nun meine frage, sollte ich einer definitionsphase machen oder eher aufbauphase ? Vom training her, mache ich ein ganzkörper training. Arme, Bauch, Schultern, Rücken, Beine. Was ich mir angewöhnt habe, früh anstatt cornflakes Haferflocken zu essen. Und Abends als letzte mahlzeit. Speisequark mit reingeschnittener Banane und Mandeln. Für das nötige eiweiß. Als Getränk trinke ich nur Wasser. Hin und wieder mal ein Eistee oder Cola.
Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit die uns was gibt.

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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Talbot » Samstag 13. Oktober 2018, 20:26

Der Coon hat geschrieben:
Samstag 13. Oktober 2018, 18:43
Hallo Andreas, ich gehe seit 8 Monaten ins Fitness Studio. Von der statur her bin ich "normal" sprich, bin schlank habe aber durch meine ernährung einen bauchansatz bekommen. Gewichtsmäßig bin ich gerade bei 65 KG, vor diesen 8 Monaten wog ich 70. Ich bemerke an meinem körper, das die muskeln wachsen und ich langsam "definierter" ausschaue. Nun meine frage, sollte ich einer definitionsphase machen oder eher aufbauphase ? Vom training her, mache ich ein ganzkörper training. Arme, Bauch, Schultern, Rücken, Beine. Was ich mir angewöhnt habe, früh anstatt cornflakes Haferflocken zu essen. Und Abends als letzte mahlzeit. Speisequark mit reingeschnittener Banane und Mandeln. Für das nötige eiweiß. Als Getränk trinke ich nur Wasser. Hin und wieder mal ein Eistee oder Cola.
Ist wohl die klassische Anfängerfrage wenn´s um Training geht.
Die eine richtige Antwort gibt es da nie drauf, aber grundsätzlich würde ich gerade als Anfänger keine richtige Diät/Definitionsphase machen, wenn du nicht deutlich übergewichtig bist.
Deine Beschreibung klingt jedenfalls nicht danach, daher würde ich es lassen.
Gerade in den ersten 1-2 Jahren kann man die größten Fortschritte machen und das würde ich eher nicht einschränken indem ich deutlich im Defizit bin was die Kalorien angeht.
Ein gewisser Bauchansatz klingt aber jetzt auch nicht so als ob du der klassische "Hardgainer" wärst, der überhaupt kein Gewicht drauf kriegt, also würde ich von einer klassischen Aufbauphase auch abraten.
Würde mal gucken wo du so grob Kalorienmäßig liegst und dann einen kleinen Überschuss fahren ~300 Kalorien.
Damit bauste mit nem soliden Tempo Muskeln auf ohne jetzt groß zu verfetten.
Klassische Aufbauphasen arten oft ziemlich aus und auf einmal guckt man sich nen Jahr später im Spiegel an und denkt sich "Boah bin ich Fett geworden".
Dann hat man zwar gut Muskeln aufgebaut, aber sieht davon auch erstmal nichts, bis man das ganze unnötige Fett in ner mühseligen längeren und härteren Diät wieder runter hat.
Der moderate Ansatz ist da oft deutlich komfortabler und am Ende auch zeitsparender.
Ganzkörperplan ist auf jeden Fall für den Anfang der richtige Ansatz.
Weiter durchziehen und im Training immer stärker werden+ nen leichter Überschuss und das dürfte gut laufen.
So ab ~April bis Mai könnte man dann mal gucken wies mit ner kleineren Diät aussieht Richtung Sommer.

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Der Coon
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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Der Coon » Sonntag 14. Oktober 2018, 00:52

Talbot hat geschrieben:
Samstag 13. Oktober 2018, 20:26
Ist wohl die klassische Anfängerfrage wenn´s um Training geht.
Die eine richtige Antwort gibt es da nie drauf, aber grundsätzlich würde ich gerade als Anfänger keine richtige Diät/Definitionsphase machen, wenn du nicht deutlich übergewichtig bist.
Deine Beschreibung klingt jedenfalls nicht danach, daher würde ich es lassen.
Gerade in den ersten 1-2 Jahren kann man die größten Fortschritte machen und das würde ich eher nicht einschränken indem ich deutlich im Defizit bin was die Kalorien angeht.
Ein gewisser Bauchansatz klingt aber jetzt auch nicht so als ob du der klassische "Hardgainer" wärst, der überhaupt kein Gewicht drauf kriegt, also würde ich von einer klassischen Aufbauphase auch abraten.
Würde mal gucken wo du so grob Kalorienmäßig liegst und dann einen kleinen Überschuss fahren ~300 Kalorien.
Damit bauste mit nem soliden Tempo Muskeln auf ohne jetzt groß zu verfetten.
Klassische Aufbauphasen arten oft ziemlich aus und auf einmal guckt man sich nen Jahr später im Spiegel an und denkt sich "Boah bin ich Fett geworden".
Dann hat man zwar gut Muskeln aufgebaut, aber sieht davon auch erstmal nichts, bis man das ganze unnötige Fett in ner mühseligen längeren und härteren Diät wieder runter hat.
Der moderate Ansatz ist da oft deutlich komfortabler und am Ende auch zeitsparender.
Ganzkörperplan ist auf jeden Fall für den Anfang der richtige Ansatz.
Weiter durchziehen und im Training immer stärker werden+ nen leichter Überschuss und das dürfte gut laufen.
So ab ~April bis Mai könnte man dann mal gucken wies mit ner kleineren Diät aussieht Richtung Sommer.
Danke für deine Antwort. Habe auch schon gelesen, das eine diät bei krafttraining nicht so gut sein soll. Da der körper zuerst muskeln abbaut weil er sich in einer "not" situation sieht, und den stoffwechsel runterfährt. Ich habe einen Körperlich anstrengenden Job (Lagerist), und daher ist ein kalorien defizit denke ich auch momentan nicht der richtige weg.
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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Talbot » Sonntag 14. Oktober 2018, 17:23

Der Coon hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 00:52
Danke für deine Antwort. Habe auch schon gelesen, das eine diät bei krafttraining nicht so gut sein soll. Da der körper zuerst muskeln abbaut weil er sich in einer "not" situation sieht, und den stoffwechsel runterfährt. Ich habe einen Körperlich anstrengenden Job (Lagerist), und daher ist ein kalorien defizit denke ich auch momentan nicht der richtige weg.
Das stimmt so nicht wirklich.
Der Körper baut täglich Muskeln (und auch Fett) auf und wieder ab.
Was jetzt überwiegt hängt halt von einigen Faktoren zusammen.
Krafttraining und Nahrung z.B sorgen für akute Hochphasen was den Aufbau angeht.
In einer Diät in der man im Kaloriendefizit unterwegs ist überwiegt die meiste Zeit halt der Prozess des Abbaus von Fett und Muskeln und nur daher kann man überhaupt Fett abbauen.
Die Menge an abgebauten Muskeln hängt dabei von einer Menge Faktoren ab und es kann sogar durchaus bei einigen Kombinationen von Faktoren passieren, dass man in der Diät gleichzeitig noch Muskeln aufbaut.
Tendenziell sollte da aber eher das Ziel sein durch Ernährung+Training den Abbau von Muskeln zu minimieren.
Bei dir würde ich bei deiner körperlichen Situationen aufgrund deines Anfängerstatus keine Diät machen.
Gerade anfangs hat man enormes Potential was den Aufbau angeht und da kann eine Diät dafür sorgen, dass man das eher verschenkt bzw. vermindert.
Macht außerdem wenig Sinn bei kaum vorhandener Muskelmasse einen geringen Körperfettanteil anzustreben.
Bei zuwenig Muskeln siehste mit weniger Fett teilweise schlechter aus als vor der Diät.
Bei einem körperlich anstrengenden Job würde ich eher mal gezielt drauf gucken, ob du genügend isst.
Da kommt schnell ein recht großer Verbrauch zusammen und da kann es durchaus schnell sein, dass du unbewusst im Defizit ist und damit ebenfalls deine Möglichkeiten im Training limitierst.
Besonders die Regenerationsfähigkeit würde mir da Sorgen bereiten, wenn du im Defizit wärst und neben einem körperlich anstrengenden Job auch noch trainieren willst.

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Re: Training und Ernährung

Beitrag von Der Coon » Sonntag 14. Oktober 2018, 21:00

Okay, dann werde ich weiterhin "normal" weiter essen. Ohne jetzt extrem kalorien zu zählen.
Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit die uns was gibt.

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