Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

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dipa90
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Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von dipa90 » Mittwoch 12. September 2018, 19:50

Welche Strategien nutzt ihr zur Problembewältigung?

Ich selbst imaginiere viel und spiele damit..Als ersten Schritt erkenne ich es an und schätze es wert, das es gerade eine leidende Seite in mir gibt und das sie sich meldet und freue mich über ihren Besuch, wie über einen alten Freund...(Denn sie meldet sich ja nicht einfach so, sondern hat ja Bedürfnisse, bzw. möchte mich auf etwas Wichtiges aufmerksam machen...Also kann sie nicht mein Feind sein...)

Dann fixiere ich meinen Blick auf einen Gegenstand oder einen imaginären Punkt und warte bis mein Sichtfeld dabei etwas verschwimmt, atme dabei ruhig mit dem Bauch ein und aus...

Nun stelle ich mir vor, in welcher Form, Farbe, Geruch, Beschaffenheit, Stimme, Ort im Körper, Wesen, Bewegung, Geschmack, Größe, Nähe/Weite/Platz, Bennenung, Kälte/Wärme, Umgebung, Geräusche usw. mein „schlechtes Gefühl/Problem“ repräsentiert wird und stelle mir das ganz intensiv vor...Ich wandle sozusagen mein Gefühl in eine greifbare Metapher um...

Schließlich verändere ich imaginär, die oben genannten Eigenschaften in verschiedenster Art. Probiere hin und her und beobachte und fühle, wie sich mein „schlechtes Gefühl“ reagiert und ggf. gleich mit transformiert... Wenn es ein Wesen ist, platziere ich es weiter weg bzw. wo anders hin, verändere die Größe etc.(Siehe oben)... Manchmal hilft es auch, sich dabei eine Kindergestalt vorzustellen und mit ihr zu spielen, es zu hegen und zu pflegen und schauen, wie es sich bei einem selbst anfühlt...Die Fantasie kennt da keine Grenzen! Da kann man beliebig kreativ sein!...

Wenn ich mal nicht weiter weiß, imaginiere ich mir Fantasiegestalten und Helfer(Jemand aus nem Film, Buch, Familie, Freundeskreis, sonst was...) und frage ihn dann, wie sie in der Situation reagieren und was sie jetzt machen würde...

Wenn ich mal schnell was brauche, verändere ich meine Körperhaltung in eine eher ressourcenvollere Körperhaltung, stelle mir gute Erlebnisse auf allen Sinneskanälen vor, bewege mich anders, also eine Körperphysiologie die eher mit positiven Erlebnissen verknüpft ist...Das bahnt wiederum im Gehirn positive Netzwerke/Gedanken, Tanz/Musik hilft natürlich auch prima! :)
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Daywalker » Mittwoch 12. September 2018, 22:15

dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 19:50
Welche Strategien nutzt ihr zur Problembewältigung?

Ich selbst imaginiere viel und spiele damit..Als ersten Schritt erkenne ich es an und schätze es wert, das es gerade eine leidende Seite in mir gibt und das sie sich meldet und freue mich über ihren Besuch, wie über einen alten Freund...(Denn sie meldet sich ja nicht einfach so, sondern hat ja Bedürfnisse, bzw. möchte mich auf etwas Wichtiges aufmerksam machen...Also kann sie nicht mein Feind sein...)

Dann fixiere ich meinen Blick auf einen Gegenstand oder einen imaginären Punkt und warte bis mein Sichtfeld dabei etwas verschwimmt, atme dabei ruhig mit dem Bauch ein und aus...

Nun stelle ich mir vor, in welcher Form, Farbe, Geruch, Beschaffenheit, Stimme, Ort im Körper, Wesen, Bewegung, Geschmack, Größe, Nähe/Weite/Platz, Bennenung, Kälte/Wärme, Umgebung, Geräusche usw. mein „schlechtes Gefühl/Problem“ repräsentiert wird und stelle mir das ganz intensiv vor...Ich wandle sozusagen mein Gefühl in eine greifbare Metapher um...

Schließlich verändere ich imaginär, die oben genannten Eigenschaften in verschiedenster Art. Probiere hin und her und beobachte und fühle, wie sich mein „schlechtes Gefühl“ reagiert und ggf. gleich mit transformiert... Wenn es ein Wesen ist, platziere ich es weiter weg bzw. wo anders hin, verändere die Größe etc.(Siehe oben)... Manchmal hilft es auch, sich dabei eine Kindergestalt vorzustellen und mit ihr zu spielen, es zu hegen und zu pflegen und schauen, wie es sich bei einem selbst anfühlt...Die Fantasie kennt da keine Grenzen! Da kann man beliebig kreativ sein!...

Wenn ich mal nicht weiter weiß, imaginiere ich mir Fantasiegestalten und Helfer(Jemand aus nem Film, Buch, Familie, Freundeskreis, sonst was...) und frage ihn dann, wie sie in der Situation reagieren und was sie jetzt machen würde...

Wenn ich mal schnell was brauche, verändere ich meine Körperhaltung in eine eher ressourcenvollere Körperhaltung, stelle mir gute Erlebnisse auf allen Sinneskanälen vor, bewege mich anders, also eine Körperphysiologie die eher mit positiven Erlebnissen verknüpft ist...Das bahnt wiederum im Gehirn positive Netzwerke/Gedanken, Tanz/Musik hilft natürlich auch prima! :)
Das kommt ganz auf das Problem an. Wenn ich krank bin, Gehe ich zum Beispiel zum Arzt. Wenn einer meiner Mitarbeiter Mist gemacht hat, rufe ich ihn zu mir und rede mit ihm, bis alles geklärt ist. Wenn meine Freundin mit mir streiten will, gehe ich eine rauchen.

Einen universellen Weg gibt's da nicht. Alles muss man irgendwie anders angehen.
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von dipa90 » Mittwoch 12. September 2018, 22:56

Daywalker hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 22:15
dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 19:50
Welche Strategien nutzt ihr zur Problembewältigung?

Ich selbst imaginiere viel und spiele damit..Als ersten Schritt erkenne ich es an und schätze es wert, das es gerade eine leidende Seite in mir gibt und das sie sich meldet und freue mich über ihren Besuch, wie über einen alten Freund...(Denn sie meldet sich ja nicht einfach so, sondern hat ja Bedürfnisse, bzw. möchte mich auf etwas Wichtiges aufmerksam machen...Also kann sie nicht mein Feind sein...)

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Schließlich verändere ich imaginär, die oben genannten Eigenschaften in verschiedenster Art. Probiere hin und her und beobachte und fühle, wie sich mein „schlechtes Gefühl“ reagiert und ggf. gleich mit transformiert... Wenn es ein Wesen ist, platziere ich es weiter weg bzw. wo anders hin, verändere die Größe etc.(Siehe oben)... Manchmal hilft es auch, sich dabei eine Kindergestalt vorzustellen und mit ihr zu spielen, es zu hegen und zu pflegen und schauen, wie es sich bei einem selbst anfühlt...Die Fantasie kennt da keine Grenzen! Da kann man beliebig kreativ sein!...

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Das kommt ganz auf das Problem an. Wenn ich krank bin, Gehe ich zum Beispiel zum Arzt. Wenn einer meiner Mitarbeiter Mist gemacht hat, rufe ich ihn zu mir und rede mit ihm, bis alles geklärt ist. Wenn meine Freundin mit mir streiten will, gehe ich eine rauchen.

Einen universellen Weg gibt's da nicht. Alles muss man irgendwie anders angehen.
Wer oder was, beziehungsweise welcher Teil in dir sagt, das du bei einem Problem jetzt so oder anders handeln musst?!

Woher weißt du das, das du so genau so handeln musst? Taucht da womöglich eine innere Stimme auf, eine Vorstellung, oder Erinnerung oder was ganz anderes?!..
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Mr. Lonely » Donnerstag 13. September 2018, 00:38

Also ich google erst mal.
Finde meinen Nick voll blöd. Ich bin mit 100%iger Sicherheit davon ausgegangen, dass der schon vergeben ist!

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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Pierre » Donnerstag 13. September 2018, 03:36

dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 22:56
Wer oder was, beziehungsweise welcher Teil in dir sagt, das du bei einem Problem jetzt so oder anders handeln musst?!
Was bringt Dich auf die Idee, dass Daywalker eine multiple Persönlichkeit ist?
Woher weißt du das, das du so genau so handeln musst? Taucht da womöglich eine innere Stimme auf, eine Vorstellung, oder Erinnerung oder was ganz anderes?!..
Also bei mir isses so, ich hab zuweilen göttliche Eingebungen die aus der Allwissenheit schöpfen. (An der Allmächtigkeit arbeite ich noch - dafür bräuchte es ein jungfräuliches Opfer).

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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Daywalker » Donnerstag 13. September 2018, 05:40

dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 22:56
Daywalker hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 22:15
dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 19:50
Welche Strategien nutzt ihr zur Problembewältigung?

Ich selbst imaginiere viel und spiele damit..Als ersten Schritt erkenne ich es an und schätze es wert, das es gerade eine leidende Seite in mir gibt und das sie sich meldet und freue mich über ihren Besuch, wie über einen alten Freund...(Denn sie meldet sich ja nicht einfach so, sondern hat ja Bedürfnisse, bzw. möchte mich auf etwas Wichtiges aufmerksam machen...Also kann sie nicht mein Feind sein...)

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Nun stelle ich mir vor, in welcher Form, Farbe, Geruch, Beschaffenheit, Stimme, Ort im Körper, Wesen, Bewegung, Geschmack, Größe, Nähe/Weite/Platz, Bennenung, Kälte/Wärme, Umgebung, Geräusche usw. mein „schlechtes Gefühl/Problem“ repräsentiert wird und stelle mir das ganz intensiv vor...Ich wandle sozusagen mein Gefühl in eine greifbare Metapher um...

Schließlich verändere ich imaginär, die oben genannten Eigenschaften in verschiedenster Art. Probiere hin und her und beobachte und fühle, wie sich mein „schlechtes Gefühl“ reagiert und ggf. gleich mit transformiert... Wenn es ein Wesen ist, platziere ich es weiter weg bzw. wo anders hin, verändere die Größe etc.(Siehe oben)... Manchmal hilft es auch, sich dabei eine Kindergestalt vorzustellen und mit ihr zu spielen, es zu hegen und zu pflegen und schauen, wie es sich bei einem selbst anfühlt...Die Fantasie kennt da keine Grenzen! Da kann man beliebig kreativ sein!...

Wenn ich mal nicht weiter weiß, imaginiere ich mir Fantasiegestalten und Helfer(Jemand aus nem Film, Buch, Familie, Freundeskreis, sonst was...) und frage ihn dann, wie sie in der Situation reagieren und was sie jetzt machen würde...

Wenn ich mal schnell was brauche, verändere ich meine Körperhaltung in eine eher ressourcenvollere Körperhaltung, stelle mir gute Erlebnisse auf allen Sinneskanälen vor, bewege mich anders, also eine Körperphysiologie die eher mit positiven Erlebnissen verknüpft ist...Das bahnt wiederum im Gehirn positive Netzwerke/Gedanken, Tanz/Musik hilft natürlich auch prima! :)
Das kommt ganz auf das Problem an. Wenn ich krank bin, Gehe ich zum Beispiel zum Arzt. Wenn einer meiner Mitarbeiter Mist gemacht hat, rufe ich ihn zu mir und rede mit ihm, bis alles geklärt ist. Wenn meine Freundin mit mir streiten will, gehe ich eine rauchen.

Einen universellen Weg gibt's da nicht. Alles muss man irgendwie anders angehen.
Wer oder was, beziehungsweise welcher Teil in dir sagt, das du bei einem Problem jetzt so oder anders handeln musst?!

Woher weißt du das, das du so genau so handeln musst? Taucht da womöglich eine innere Stimme auf, eine Vorstellung, oder Erinnerung oder was ganz anderes?!..
Ich bin zwar kein medizinischer Experte, aber ich glaube, diesen Teil in mir nennt man Gehirn. Ja... Mit dem Gehirn spiele ich mehrere Varianten durch und die, die am wenigsten schlecht ausgeht, wird dann umgesetzt. Ob das dann letztendlich funktioniert, weiß ich vorher auch nicht.

Ich hatte es auch mal mit Klatschen und Tanzen versucht, aber das hat sich nicht so bewährt. Oftmals hat das die Probleme noch schlimmer gemacht. Irgendwie bin ich dann zu der Überzeugung gelangt, dass gründlichs Nachdenken und dann gezieltes Handeln besser funktionieren.
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Lilia » Donnerstag 13. September 2018, 06:20

Daywalker hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 05:40
dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 22:56
Daywalker hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 22:15


Das kommt ganz auf das Problem an. Wenn ich krank bin, Gehe ich zum Beispiel zum Arzt. Wenn einer meiner Mitarbeiter Mist gemacht hat, rufe ich ihn zu mir und rede mit ihm, bis alles geklärt ist. Wenn meine Freundin mit mir streiten will, gehe ich eine rauchen.

Einen universellen Weg gibt's da nicht. Alles muss man irgendwie anders angehen.
Wer oder was, beziehungsweise welcher Teil in dir sagt, das du bei einem Problem jetzt so oder anders handeln musst?!

Woher weißt du das, das du so genau so handeln musst? Taucht da womöglich eine innere Stimme auf, eine Vorstellung, oder Erinnerung oder was ganz anderes?!..
Ich bin zwar kein medizinischer Experte, aber ich glaube, diesen Teil in mir nennt man Gehirn. Ja... Mit dem Gehirn spiele ich mehrere Varianten durch und die, die am wenigsten schlecht ausgeht, wird dann umgesetzt. Ob das dann letztendlich funktioniert, weiß ich vorher auch nicht.

Ich hatte es auch mal mit Klatschen und Tanzen versucht, aber das hat sich nicht so bewährt. Oftmals hat das die Probleme noch schlimmer gemacht. Irgendwie bin ich dann zu der Überzeugung gelangt, dass gründlichs Nachdenken und dann gezieltes Handeln besser funktionieren.
Wenn es wirklich mal Differenzen zwischen meinem Freund und mir gibt, nutze ich mein Hirn dazu, seine Sichtweise zu erfassen und mit ihm zu reden, nicht, eine rauchen zu gehen. Dass das besser funktioniert, kann ich dir aus meiner langjährigen Nutzung meines Hirns als Speichermedium sagen. Ich glaube, dass nennt man "Erfahrung". ;)

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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Daywalker » Donnerstag 13. September 2018, 06:28

Lilia hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 06:20
Daywalker hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 05:40
dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 22:56


Wer oder was, beziehungsweise welcher Teil in dir sagt, das du bei einem Problem jetzt so oder anders handeln musst?!

Woher weißt du das, das du so genau so handeln musst? Taucht da womöglich eine innere Stimme auf, eine Vorstellung, oder Erinnerung oder was ganz anderes?!..
Ich bin zwar kein medizinischer Experte, aber ich glaube, diesen Teil in mir nennt man Gehirn. Ja... Mit dem Gehirn spiele ich mehrere Varianten durch und die, die am wenigsten schlecht ausgeht, wird dann umgesetzt. Ob das dann letztendlich funktioniert, weiß ich vorher auch nicht.

Ich hatte es auch mal mit Klatschen und Tanzen versucht, aber das hat sich nicht so bewährt. Oftmals hat das die Probleme noch schlimmer gemacht. Irgendwie bin ich dann zu der Überzeugung gelangt, dass gründlichs Nachdenken und dann gezieltes Handeln besser funktionieren.
Wenn es wirklich mal Differenzen zwischen meinem Freund und mir gibt, nutze ich mein Hirn dazu, seine Sichtweise zu erfassen und mit ihm zu reden, nicht, eine rauchen zu gehen. Dass das besser funktioniert, kann ich dir aus meiner langjährigen Nutzung meines Hirns als Speichermedium sagen. Ich glaube, dass nennt man "Erfahrung". ;)
Ja klar. War ja auch nur eine mögliche Bewältigungsstrategie. Zwar eine relativ einfache, die nur kurzzeitig hilft, aber manchmal hat man einfach die Lust nicht, die Diskussion sofort zu führen. Manchmal macht es Sinn, das auf einen günstigeren Zeitpunkt zu verschieben, zumindest laut meiner "Erfahrung".
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Tania » Donnerstag 13. September 2018, 06:58

Daywalker hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 06:28
. manchmal hat man einfach die Lust nicht, die Diskussion sofort zu führen. Manchmal macht es Sinn, das auf einen günstigeren Zeitpunkt zu verschieben, zumindest laut meiner "Erfahrung".
"Keine Lust" als Grund, um die Partnerin, die gerade Redebedarf angemeldet hat, mit ihrem Problem allein zu lassen? Ein "Schatz, bitte jetzt nicht, ich komme gerade von der Arbeit, können wir in einer Stunde reden" wäre ja verständlich und akzeptabel. Aber sie abblocken und eine rauchen gehen vermeidet zwar die Diskussion, löst aber das Problem nicht. Sprich, sie wird irgendwann selbst eine Lösung finden. Dann vermutlich eine, die Deine Bedürfnisse nicht berücksichtigt und bei Ihr das Gefühl hinterlässt, allein gelassen worden zu sein.

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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Daywalker » Donnerstag 13. September 2018, 07:04

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 06:58
Daywalker hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 06:28
. manchmal hat man einfach die Lust nicht, die Diskussion sofort zu führen. Manchmal macht es Sinn, das auf einen günstigeren Zeitpunkt zu verschieben, zumindest laut meiner "Erfahrung".
"Keine Lust" als Grund, um die Partnerin, die gerade Redebedarf angemeldet hat, mit ihrem Problem allein zu lassen? Ein "Schatz, bitte jetzt nicht, ich komme gerade von der Arbeit, können wir in einer Stunde reden" wäre ja verständlich und akzeptabel. Aber sie abblocken und eine rauchen gehen vermeidet zwar die Diskussion, löst aber das Problem nicht. Sprich, sie wird irgendwann selbst eine Lösung finden. Dann vermutlich eine, die Deine Bedürfnisse nicht berücksichtigt und bei Ihr das Gefühl hinterlässt, allein gelassen worden zu sein.
Nein. Du mutmaßt schon wieder wild ins Blaue rein.

Außerdem habe ich gesagt "wenn sie streiten will" (so wie du gerade) und nicht wenn sie Redebedarf hat.
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von kreisel » Donnerstag 13. September 2018, 07:26

Pierre hat geschrieben:Also bei mir isses so, ich hab zuweilen göttliche Eingebungen die aus der Allwissenheit schöpfen. (An der Allmächtigkeit arbeite ich noch - dafür bräuchte es ein jungfräuliches Opfer).
:shock: :schrei: freiwillige vor?

Oh Mann, die ersten Beiträge des Threads haben mich heute fertig gemacht. :mrgreen: :lol: :lach:
Es muss an der Kombination der Thesen und Attitüden liegen. :gewinner: :opa: :gruppe:

Edit: sozialfriedlich überarbeitet, keine Du Botschaften...

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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Saraj » Donnerstag 13. September 2018, 09:45

Im Moment wird mir alles zu viel und ich bewältige nur noch, indem ich mich ins Bett verkrieche und schlafe.

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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von dipa90 » Donnerstag 13. September 2018, 09:58

Pierre hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 03:36
dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 22:56
Wer oder was, beziehungsweise welcher Teil in dir sagt, das du bei einem Problem jetzt so oder anders handeln musst?!
Was bringt Dich auf die Idee, dass Daywalker eine multiple Persönlichkeit ist?
Woher weißt du das, das du so genau so handeln musst? Taucht da womöglich eine innere Stimme auf, eine Vorstellung, oder Erinnerung oder was ganz anderes?!..
Also bei mir isses so, ich hab zuweilen göttliche Eingebungen die aus der Allwissenheit schöpfen. (An der Allmächtigkeit arbeite ich noch - dafür bräuchte es ein jungfräuliches Opfer).
Hehe..Das behaupte ich auch frech bei dir lieber Pierre, weil wir alle multiple Persönlichkeiten sind...Dieses Konzept nennt man auch Teilemodell...Es gibt stets ein Beobachter-Ich und viele andere Teil-Ich’s... Je nachdem welches Ich sich grad als Chef befördert, so handeln wir dann...

Gehen wir mal vom Extremfall aus und nehmen wir mal an, du siehst eine Frau und möchtest sie ansprechen(vermutlich ist dann gerade dein mutiges Ich/Ego-State der Chef, denn du ergreifst die Initiative, handelst und deine Körpersprache ist aufgerichteter, raumgreifender, deine Stimme wäre lauter, entschlossener, usw..., denn ein entsprechendes Hirnnetzwerk ist schließlich grad aktiv...)

Nun stehst du vor Frau X und willst ihr Folgendes sagen:...Und Flupp!! Surprise! Surprise!... Es feuert ganz unwillkürlich ein Ich, was verknüpft ist mit Angstnetzwerken, eventuell mit Totstellreflex, oder Flucht etc...(Prozesse des Stammhirns sozusagen) Das könnte sich wiederum darin äußern, das deine Stimme nun hoch und schnell wird, du erstarrst vielleicht kataleptisch, dein Raumerleben sich subjektiv enger anfüllt, du dich ganz klein erlebst, deine Körpersprache eher unterwürfig wird... Und das wiederum bedeutet verständlicherweise, das es der Frau schwer fallen wird, dich als potentiell attraktiven Mann zu sehen, denn ihre eigenen unbewussten, unwillkürlichen Prozesse, haben sich nur kurzem Abgleich bereits blitzartig gegen dich entschieden...

Kurze Zeit später ergreift vielleicht ein Kritiker-Ich/Innere Kritiker den Chefsessel und straft dich vielleicht auch noch ab: „Hättest du nur das und das gesagt...!“, „Du bist unattraktiv!“, „Du Versager!“(Die Pallette aller wertschätzenden Selbstgeißelungen, die es halt dazu gibt...)

Komischerweise kann man sich auch noch an alle diese Ereignisse gut erinnern, also muss es noch ein Beobachter-Ich geben, was davon auch noch alles mitbekommt!?..Und Tada! Da ist man schon mindestens zu viert unterwegs!.. :D
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Polarfuchs » Donnerstag 13. September 2018, 10:23

dipa90 hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 09:58
Pierre hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 03:36
dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 22:56
Wer oder was, beziehungsweise welcher Teil in dir sagt, das du bei einem Problem jetzt so oder anders handeln musst?!
Was bringt Dich auf die Idee, dass Daywalker eine multiple Persönlichkeit ist?
Woher weißt du das, das du so genau so handeln musst? Taucht da womöglich eine innere Stimme auf, eine Vorstellung, oder Erinnerung oder was ganz anderes?!..
Also bei mir isses so, ich hab zuweilen göttliche Eingebungen die aus der Allwissenheit schöpfen. (An der Allmächtigkeit arbeite ich noch - dafür bräuchte es ein jungfräuliches Opfer).
Hehe..Das behaupte ich auch frech bei dir lieber Pierre, weil wir alle multiple Persönlichkeiten sind...Dieses Konzept nennt man auch Teilemodell...Es gibt stets ein Beobachter-Ich und viele andere Teil-Ich’s... Je nachdem welches Ich sich grad als Chef befördert, so handeln wir dann...

Gehen wir mal vom Extremfall aus und nehmen wir mal an, du siehst eine Frau und möchtest sie ansprechen(vermutlich ist dann gerade dein mutiges Ich/Ego-State der Chef, denn du ergreifst die Initiative, handelst und deine Körpersprache ist aufgerichteter, raumgreifender, deine Stimme wäre lauter, entschlossener, usw..., denn ein entsprechendes Hirnnetzwerk ist schließlich grad aktiv...)

Nun stehst du vor Frau X und willst ihr Folgendes sagen:...Und Flupp!! Surprise! Surprise!... Es feuert ganz unwillkürlich ein Ich, was verknüpft ist mit Angstnetzwerken, eventuell mit Totstellreflex, oder Flucht etc...(Prozesse des Stammhirns sozusagen) Das könnte sich wiederum darin äußern, das deine Stimme nun hoch und schnell wird, du erstarrst vielleicht kataleptisch, dein Raumerleben sich subjektiv enger anfüllt, du dich ganz klein erlebst, deine Körpersprache eher unterwürfig wird... Und das wiederum bedeutet verständlicherweise, das es der Frau schwer fallen wird, dich als potentiell attraktiven Mann zu sehen, denn ihre eigenen unbewussten, unwillkürlichen Prozesse, haben sich nur kurzem Abgleich bereits blitzartig gegen dich entschieden...

Kurze Zeit später ergreift vielleicht ein Kritiker-Ich/Innere Kritiker den Chefsessel und straft dich vielleicht auch noch ab: „Hättest du nur das und das gesagt...!“, „Du bist unattraktiv!“, „Du Versager!“(Die Pallette aller wertschätzenden Selbstgeißelungen, die es halt dazu gibt...)

Komischerweise kann man sich auch noch an alle diese Ereignisse gut erinnern, also muss es noch ein Beobachter-Ich geben, was davon auch noch alles mitbekommt!?..Und Tada! Da ist man schon mindestens zu viert unterwegs!.. :D
Ist eine multiple Persönlichkeit nicht eine Person ihr "Ich" auf mehrere Anteile aufteilt, um lebensbedrohliche Ereignisse zu überstehen? Diese Anteile "kennen" sich wahrscheinlich gar nicht... :gruebel:

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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von dipa90 » Donnerstag 13. September 2018, 10:31

Sicherlich gibts zig Erklärungsmodelle dafür... Ich gehe hier vom hypnosytemischen Konzept aus.. :)
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Genosse Premier
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Genosse Premier » Donnerstag 13. September 2018, 10:40

Ich versuche das Problem als solches anzunehmen, aber gleichzeitig versuche ich es auch einzugrenzen, d.h. mich von dem Problem nicht vereinnahmen zu lassen. Dann überlege ich, was ich tun kann, um es anzugehen. Oder, wenn ich es nicht lösen kann, mich wenigstens so abzusichern, dass es nicht schlimmer wird. Im konkreten Fall hat es z.b. geholfen, mit unbeteiligten drüber zu reden, um eine neue Sicht zu bekommen.

"Aussitzen" mache ich leider noch zu oft. Das kann man machen, denn das Leben geht ja trotzdem weiter. Aber das strapaziert die Nerven zu sehr.

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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Tyralis Fiena » Donnerstag 13. September 2018, 10:51

Kommt darauf an, um was für Probleme es sich handelt. Ich durchleuchte sie, zerlege komplexere Probleme, setze meine Prioritäten und überlege mir Lösungsvarianten, die ich dann durchspiele. Zudem ziehe ich vergangene Erfahrungen heran. Was davon funktioniert, führe ich weiter aus. Und wenn sich keine Lösung aufzeigt, lasse ich es erstmal so stehen und wende mich anderen Punkten zu.

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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von dipa90 » Donnerstag 13. September 2018, 11:03

Bisher gute Beiträge!...Und wer weiß es schon genau, vielleicht helfen Sie dem Einen oder Anderen ja oder bringen ihn auf neue Ideen?!... :)
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Nell The Sentinel » Donnerstag 13. September 2018, 16:59

Ich bin nicht so die Problembewältigerin. Was ich bei unangenehmen Dingen zuerst mache, ist, gegen meinen Flucht- und Vermeidungsdrang zu arbeiten. Wenn ich merke, die Spannung steigt an, nutze ich teils bewusst, teils automatisiert verschiedene Skills, um mich zu beruhigen. Das kann ein bewusstes Entspannen meiner verkrampften Körperstellen sein, ein achtsames Beobachten des Gefühls, das da gerade in mir aufwallt und ein Stoppen von Gedankenströmen, die dann kommen.

Das Problem selbst wird aber so dahingewurschtelt gelöst. Wenn ich mich drücken will, ist meine Devise inzwischen "nervt zwar, muss aber sein". Ich nutze da als Motivation eine gewisse Sorge, wieder in alte Muster zurückzukehren, die mein Leben schlechter gemacht haben. Aktuell habe ich gerade eine Phase, wo ich mich ordentlich durchackern muss und viele alte Strukturen wieder nach oben kommen.
Vor allem das ungeduldige Kind in mir ist gerade sehr stark und ich habe Probleme damit, zu erkennen, wann dieses "Ich" zum Vorschein kommt (bin ja ich, nur in einer anderen Facette meiner Persönlichkeit).
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Re: Eure Bewältigungsstrategien bei Problemen!

Beitrag von Stabil » Donnerstag 13. September 2018, 18:10

dipa90 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 19:50
... Welche Strategien nutzt ihr zur Problembewältigung?
Ach wie nett, ein NLPer. Schon lange keinen mehr gesehen. Und nein, ich bin keiner.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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