Umgang mit Enttäuschung

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Stabil
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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Stabil » Mittwoch 12. September 2018, 12:34

Endura hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 17:18
Mit Alkohol ist mein Elend deutlich leichter zu ertragen.
Endura hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 05:25
Mittlerweile mit Antidepressiva und viel Alkohol.
Endura hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 05:44
Und viel, ist nur für einen Abstinenzler wie mich viel. Kein Grund zur Sorge.
Zwischendurch hast du mir nochmals erklärt, dass du praktisch nichts trinkst

Da lässt sich schwer sagen, was man davon halten soll. Man macht sich dann halt so seine Gedanken.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Esperanza » Mittwoch 12. September 2018, 19:36

Endura hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 07:35
bettaweib hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 17:45
und löschen aller Nachrichten und Korrespondenz.
Ich behalte die alten Nachrichten und sonstige Andenken. Mir hat es geholfen ihren Kram zu sammeln und zu verstauen. Aber wegwerfen würde ich das nie, sind doch schließlich auch mit schönen Erinnerungen verbunden.
Mach ich auch so. Es ist schließlich der einzige "Beweis", dass es in meinem Leben tatsächlich mal einen Mann gab. :kuss:
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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Lilia » Mittwoch 12. September 2018, 19:45

Esperanza hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 19:36
Endura hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 07:35
bettaweib hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 17:45
und löschen aller Nachrichten und Korrespondenz.
Ich behalte die alten Nachrichten und sonstige Andenken. Mir hat es geholfen ihren Kram zu sammeln und zu verstauen. Aber wegwerfen würde ich das nie, sind doch schließlich auch mit schönen Erinnerungen verbunden.
Mach ich auch so. Es ist schließlich der einzige "Beweis", dass es in meinem Leben tatsächlich mal einen Mann gab. :kuss:
Aber ist das nicht auch ein Ballast, der einen daran hindert, offen für einen anderen Menschen zu sein und/oder eine Hürde für den oder die nächste(n) potentielle(n) Kandidaten/-in darstellt?

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von bettaweib » Mittwoch 12. September 2018, 19:58

Lilia hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 19:45


Aber ist das nicht auch ein Ballast, der einen daran hindert, offen für einen anderen Menschen zu sein und/oder eine Hürde für den oder die nächste(n) potentielle(n) Kandidaten/-in darstellt?
Eben....die Versuchung sich wieder an etwas Vergangenes zu klammern ist dann immer da.
Mir reißt das eher die Wunde wieder auf und tut zu sehr weh.

Wenn schon aufheben, dann an einem weiten, dunklen Ort, so dass man nur mit sehr viel Mühe dran kommen würde, also nicht sofort greifbar ist.
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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Esperanza » Mittwoch 12. September 2018, 20:03

Ich habe alles in ein Kiste gepackt und den Deckel zu gemacht.
Erinnern tu ich mich auch ohne das ganze.
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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Endura » Mittwoch 12. September 2018, 20:09

bettaweib hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 19:58
Wenn schon aufheben, dann an einem weiten, dunklen Ort, so dass man nur mit sehr viel Mühe dran kommen würde, also nicht sofort greifbar ist.
Nicht unbedingt, die Kiste wäre zwar innerhalb von 30 Sekunden erreichbar, aber ich schaue da nicht rein. Vielleicht brauche ich mal einen sentimentalen Moment, aber bisher hatte ich den noch nicht.

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von ozzy » Mittwoch 12. September 2018, 20:16

Würde es wsl auch nicht wegwerfen...ich würde es dann bereuen wenn es mir wieder besser geht...aber in die kiste reinschauen wäre für mich in der ersten zeit auch contraproduktiv

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Radioactivman » Mittwoch 12. September 2018, 21:57

Das ist wahrscheinlich auch wieder bei jedem anders.

Selbst wenn es schöne Erinnerungen sind, macht es mich je nach dem auch Jahre später noch traurig, wenn ich sie mir anschaue.
Deswegen versuche ich alles zu "entsorgen", um auch den Kopf irgendwann wieder frei zu bekommen.

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Hoppala » Samstag 15. September 2018, 23:45

Endura hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 14:04
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 13:52
Vorhin hat du gefragt, seit wann jemand dein Wohlergehen interessiert.
Jetzt interessiert sich jemand. Und du blockst ihn ab, indem du deinen Unmut darüber deutlich machst.
Eins von beidem ist vielleicht in Frage zu stellen?
Tut es das wirklich, oder ist es nur eine willkommene Gelegenheit seine Ratgebersprüche los zu werden?
Du kannst das eine oder das andere vermuten. Das wiederum ist deine Entscheidung. Entscheide dich für das, was dir lieber/angenehmer ist.

Inwieweit die "Ratgebersprüche" als solche geäußert wurden, oder als solche verstanden wurden, wäre auch noch zu bedenken.
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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 16. September 2018, 08:30

Alles wegschmeissen und vernichten ist fuer mich einfach der position annehmen das alles bezueglich der liebe volkommen wertlos und austauschbar ist. Inklusive der naechste beziehung: alles nur entsorgbar und austauchbar. Dann hat nichts noch einen grosseren wert. Am ende ist alles nur noch fuer die tonne. Wertlose und bedeutungslose gegenstaende zum verwenden, konsumieren und vergessen.

So kann ich nicht leben.
Bin zwar ein zyniker geworden, aber so zynisch und gleichgueltig kann ich nicht werden.
Ein mensch der mir dermassen bedeutungslos ist, will ich nicht mal daten, geschweige mehr.

Wanns was wert war, dan schmerzt es auch wie die hoelle wann wir es verlieren.
And we gotta live with that.
Alles andere ist geschichtsverfaelschung und kognitiver dissonanz.
Oder im schlimmsten fall wird diese gleichgueltigkeit teil des persoenlichkeits und es wird der rest des lebens niemanden mehr geben der einem emotional noch wirklich nahe kommt, aus reiner selbstschutz.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Ferienhaus » Sonntag 16. September 2018, 15:19

Nach dem ersten Durchlesen vieler Beiträge hier (und so mancher Links zu dem Thema), habe ich ein "Feeling" dafür bekommen, wie ziemlich am Ar*** ich bezüglich meines AB-Status doch bin.

Ich versuche mich nun demnächst, wieder mehr auf mein Studium zu konzentrieren und mich abzulenken. Das ist denke ich keine schlechte Strategie.
Besitzer eines Leben, welches zerstört ist, bevor es überhaupt angefangen hat.

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Radioactivman » Sonntag 16. September 2018, 18:47

Ferienhaus hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 15:19
Nach dem ersten Durchlesen vieler Beiträge hier (und so mancher Links zu dem Thema), habe ich ein "Feeling" dafür bekommen, wie ziemlich am Ar*** ich bezüglich meines AB-Status doch bin.

Ich versuche mich nun demnächst, wieder mehr auf mein Studium zu konzentrieren und mich abzulenken. Das ist denke ich keine schlechte Strategie.
Wieso am Arsch?

Also mir Hilft meine Arbeit nur wenig, im Umgang mit der Enttäuschung.
Ich habe leider zu viel Zeit für mich, wo ich nachdenken kann, wenn ich auf der Arbeit sitze!
Aber vielleicht klappt es bei dir ja mit dem Studium.

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Radioactivman » Sonntag 16. September 2018, 18:49

Bisher wurde es von Tag zu Tag besser bei mir. Die starken negativen Emotionen wurden seltener und nicht mehr ganz heftig...bis heute...
Gerade fühle ich mich wie zu dem Zeitpunkt, als wir den Kontakt abgebrochen haben.
Keine Ahnung, warum das jetzt alles wieder hochkommt, nach genau einer Woche (ist mir jetzt erst bewusst geworden, nicht vorher, dass es genau eine ist).

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Ferienhaus » Sonntag 16. September 2018, 18:56

Radioactivman hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 18:47
Wieso am Arsch?
Kein Freundeskreis, allein in fremder Stadt, psychische Erkrankung die letzten Jahre mit teilweise zwanghaften Verhaltensweisen, keine Reisen, keine Hobbys, oder irgendwelche interessanten Erlebnisse von denen ich berichten könnte, habe bis vor kurzem allein bei meinen Eltern im tiefsten Kuhkaff gewohnt. Hatte tatsächlich (außer ein paar Leuten aus meiner Heimat, welche ich schon von Kindheitstagen kannte) kaum nennenswerte Interaktionen überhaupt mit irgendwelchen "Millennials", also Leuten in meinem Alter. Mit jungen Frauen schon mal gar nicht. Ich gehe davon aus, dass ich bei Leuten, welche ich nicht kenne, abstoßend und unbeholfen wirke (dürfte wahrscheinlich schon auf meine Beiträge hier zutreffen).

Da springt das "Freakwarnsystem" jeder Kommilitonin (alle inzwischen deutlich über 5 Jahre jünger als ich, weil ich erst am Anfang meines Studiums stehe) aber schneller an als der Rauchmelder in meiner Wohnung.
Besitzer eines Leben, welches zerstört ist, bevor es überhaupt angefangen hat.

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Timmy87 » Sonntag 16. September 2018, 19:32

Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich es mit Humor nehme. Da meinstens immer die Abfuhrantwort kommt, " Du bist zwar ein netter Kerl, aber ich kann keine Gefühle für dich aufbringen. Anfangs hab ich da immer ein flaues Gefühl im Magen und mach mir etwas Gedanken. Kann mich aber dann durch Aktionen mit Freunden oder einfach nur etwas Laute Musik anhören wieder aufraffen. Hab es früher mal echt schlechter weggesteckt, aber wie gesagt ich hab möglichkeiten gefunden wie ich es wegstecke und die Suche geht weiter.

Bin zur Zeit wieder mit einer Frau in Kontakt, die mir sehr zusagt und wir unternehmen auch schon etwas, mal sehen was draus wird. Wichtig ist auch, dass man bei einer Enttäuschung nicht verbissen ist. Mit jemanden darüber reden hilft auch etwas.

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Radioactivman » Sonntag 16. September 2018, 20:54

Ferienhaus hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 18:56
Radioactivman hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 18:47
Wieso am Arsch?
Kein Freundeskreis, allein in fremder Stadt, psychische Erkrankung die letzten Jahre mit teilweise zwanghaften Verhaltensweisen, keine Reisen, keine Hobbys, oder irgendwelche interessanten Erlebnisse von denen ich berichten könnte, habe bis vor kurzem allein bei meinen Eltern im tiefsten Kuhkaff gewohnt. Hatte tatsächlich (außer ein paar Leuten aus meiner Heimat, welche ich schon von Kindheitstagen kannte) kaum nennenswerte Interaktionen überhaupt mit irgendwelchen "Millennials", also Leuten in meinem Alter. Mit jungen Frauen schon mal gar nicht. Ich gehe davon aus, dass ich bei Leuten, welche ich nicht kenne, abstoßend und unbeholfen wirke (dürfte wahrscheinlich schon auf meine Beiträge hier zutreffen).

Da springt das "Freakwarnsystem" jeder Kommilitonin (alle inzwischen deutlich über 5 Jahre jünger als ich, weil ich erst am Anfang meines Studiums stehe) aber schneller an als der Rauchmelder in meiner Wohnung.
Ok, verstehe. Hört sich wirklich nach einer schlechten Kombination an. Aber aussichtslos ist es bestimmt nicht.
Gegen deine psychische Erkrunkung machst du doch sicher etwas.
Mein Freundeskreis ist sehr klein geworden, da ich mich von den negativen Einflüssen entfernt habe.
Der Rest ist glücklich vergeben, heiratet, kriegt Kinder. Habe keine Lust immer neben glücklichen Pärchen zu sitzen und die meisten hängen sowieso nur noch zu Hause und unternehmen so gut wie nichts. Den Punkt kann ich also glaube ich etwas nachfühlen.
Gibt es denn nichts, also in Richtung Hobbys, was du gerne machen würdest? Wie verbringst du denn deine Freizeit?

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Radioactivman » Sonntag 16. September 2018, 20:55

Timmy87 hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 19:32
Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich es mit Humor nehme. Da meinstens immer die Abfuhrantwort kommt, " Du bist zwar ein netter Kerl, aber ich kann keine Gefühle für dich aufbringen. Anfangs hab ich da immer ein flaues Gefühl im Magen und mach mir etwas Gedanken. Kann mich aber dann durch Aktionen mit Freunden oder einfach nur etwas Laute Musik anhören wieder aufraffen. Hab es früher mal echt schlechter weggesteckt, aber wie gesagt ich hab möglichkeiten gefunden wie ich es wegstecke und die Suche geht weiter.

Bin zur Zeit wieder mit einer Frau in Kontakt, die mir sehr zusagt und wir unternehmen auch schon etwas, mal sehen was draus wird. Wichtig ist auch, dass man bei einer Enttäuschung nicht verbissen ist. Mit jemanden darüber reden hilft auch etwas.
Gut, wenn du das kannst.
Also ich habe keine Abfuhr bekommen in dem Fall. Es ist viel viel komplizierter.

Die Musik macht mich momentan entweder aggressiv oder traurig. Ablenkung habe ich, so lange ich etwas mit Freunden mache, aber wenn ich alleine bin, kommt alles wieder hoch.
Auch habe ich schon mit Freunden darüber geredet, aber an den Gefühlen hat es leider nichts geändert.

Wahrscheinlich muss ich einen anderen Weg für mich finden, der hilft.

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Ferienhaus » Sonntag 16. September 2018, 20:57

Radioactivman hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 20:54
Gibt es denn nichts, also in Richtung Hobbys, was du gerne machen würdest? Wie verbringst du denn deine Freizeit?
Mit Nichtstun... Im Ernst, danke für dein Interesse. Weiter per PN? Das gehört eigentlich nicht in diesen Thread. ;)
Besitzer eines Leben, welches zerstört ist, bevor es überhaupt angefangen hat.

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Radioactivman » Sonntag 16. September 2018, 21:00

Ferienhaus hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 20:57
Radioactivman hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 20:54
Gibt es denn nichts, also in Richtung Hobbys, was du gerne machen würdest? Wie verbringst du denn deine Freizeit?
Mit Nichtstun... Im Ernst, danke für dein Interesse. Weiter per PN? Das gehört eigentlich nicht in diesen Thread. ;)
Hm ok. Können wir gerne machen. Habe dir mal eine Nachricht geschickt.

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Re: Umgang mit Enttäuschung

Beitrag von Tyralis Fiena » Sonntag 16. September 2018, 22:29

In Bezug auf Zurückweisung erlebe ich keine Enttäuschung mehr. Verlassenwerden bei einer emotional gewichtigen Beziehung benötigt für mich ein paar Tage Abgeschiedenheit, bis der Schmerz verblasst ist. Machen muss ich dafür sonst nichts weiter. In der Hinsicht kann ich mir inzwischen immer sicher sein, dass es relativ schnell abklingt bzw. verschwindet und keinen nachhaltigen Schaden für mich nach sich zieht.

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