Kennenlernen - Verlieben - Sex

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Gatem
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Gatem » Mittwoch 8. August 2018, 19:12

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 11:39
Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 11:19
Grundsätzlich würde ich ja sagen, dass die genannte Reihenfolge optimal sein dürfte.
In der Praxis ist es jedoch so, dass ich überhaupt kein Interesse daran habe irgendeinen Menschen näher kennen zu lernen, wenn nicht bereits zuvor eine Verliebtheit, oder zumindest eine generelle Anziehung vorhanden ist.
Mit anderen Worten, Du bist nie daran interessiert, einen Mann näher kennenzulernen? Wie ist es mit Freunden? :gruebel:
Als Mann interessiere ich mich generell eher für Frauen. ;)
Aber zu der Frage als solcher: Freunde habe ich eigentlich keine. Die meisten Freundschaften, die ich in meinem Leben bisher hatte waren alle relativ schnell zu Ende, nachdem der gemeinsamme Rahmen weggefallen ist. (Freunde aus der Schulzeit waren nach dem Abschluss weg, Freunde beim Bund nach dem Wehrdienst, usw.)

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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Schneeleopard » Mittwoch 8. August 2018, 23:20

BartS hat geschrieben:
Sonntag 5. August 2018, 23:29
... um eine langfristige Beziehung zu finden wäre es wichtig, auf die Reihenfolge zu achten:
Kennenlernen, Verlieben, Sex. Man solle ruhig mehrere Dates mit derselben Person vereinbaren,
um diese richtig kennenzulernen. Dabei sollte man nicht nur Fragen stellen, welche Filme guckst
Du, welche Musik hörst Du. Wesentlich mehr über die Persönlichkeit erfährt man, wenn man fragt,
aus welchem Elternhaus kommst Du und wie verstehst Du Dich mit Deinen Eltern. Dann kann man
sich Zeit lassen, sich zu verlieben (oder auch nicht). Und dann kann man miteinander ins Bett gehen.
Ein sehr vernünftiger Rat.
BartS hat geschrieben:
Sonntag 5. August 2018, 23:29
Wenn ich nun manche Thesen hier im Forum, aber auch in Beziehungsforen lese, dann scheint man
gerne mal zwei Elemente bei der Reihenfolge zu tauschen. In einem Fall ist es, dass die Erwartung besteht,
beim 1. (oder 2.) Date müsste es knistern. Also sich schon verlieben, bevor man mit dem Kennenlernen
angefangen hat.
Was hat denn 'knistern' mit verlieben zu tun? Unter knistern versteht man doch im allgemeinen das
ein gewisses Begehren vorhanden ist. Dein Schluss, dass damit gemeint ist, dass man sich vor dem
gründlichen Kennenlernen 'verlieben' müsse ist schlicht falsch.
BartS hat geschrieben:
Sonntag 5. August 2018, 23:29
Und der zweite häufige Fall ist der Ratschlag, schon mal vorher in die Kiste zu steigen, um zu schauen,
ob es sich lohnt sich zu verlieben und eine Beziehung anzufangen.
Auch da interprätierst du einen Ratschlag, wohl weil er dir nicht passt, ziemlich falsch. Ich kann da
natürlich nur für mich sprechen, aber meine These ist es dass man sich erst intensiv kennenlernt
und dann 'ohne schuldhaftes Zögern' (ich liebe diese juristische Floskel!) in die Kissen fällt. Und eben
nicht dann solange zölibatär bleibt bis man eine Vertrautheit wie ein Ehepaar nach 20 Jahren hat.

Du schreibst zurecht 'dann KANN man sich Zeit lassen'. Das bedeutet aber auch, dass man auch
früher ins Bett fallen kann, aber eben nie ohne sich zu verlieben. Und das geht beim einen schneller
und dauert beim Anderen länger .. aber wenn es endlos dauert, liegt ein zusätzliches Problem vor
wie tiefsitzende Ängste oder asexuelle Rollenbilder und dann sollte man sich nicht scheuen Hilfe zu
holen. Mit 'endlos' meine ich dabei alles was über 3 Monaten oder 10 Treffen hinausgeht. Und das
ist selbstverständlich nur meine Meinung!
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von BartS » Donnerstag 9. August 2018, 00:27

Schneeleopard hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 23:20
BartS hat geschrieben:
Sonntag 5. August 2018, 23:29
Wenn ich nun manche Thesen hier im Forum, aber auch in Beziehungsforen lese, dann scheint man
gerne mal zwei Elemente bei der Reihenfolge zu tauschen. In einem Fall ist es, dass die Erwartung besteht,
beim 1. (oder 2.) Date müsste es knistern. Also sich schon verlieben, bevor man mit dem Kennenlernen
angefangen hat.
Was hat denn 'knistern' mit verlieben zu tun? Unter knistern versteht man doch im allgemeinen das
ein gewisses Begehren vorhanden ist. Dein Schluss, dass damit gemeint ist, dass man sich vor dem
gründlichen Kennenlernen 'verlieben' müsse ist schlicht falsch.
"Knistern" sehe ich als eine Art Vorstufe zum Verlieben. Ohne Knistern, kein Verlieben.
Schneeleopard hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 23:20
Und eben
nicht dann solange zölibatär bleibt bis man eine Vertrautheit wie ein Ehepaar nach 20 Jahren hat.
Das hat jetzt auch keiner vorgeschlagen.
Schneeleopard hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 23:20
.. aber wenn es endlos dauert, liegt ein zusätzliches Problem vor
wie tiefsitzende Ängste oder asexuelle Rollenbilder und dann sollte man sich nicht scheuen Hilfe zu
holen. Mit 'endlos' meine ich dabei alles was über 3 Monaten oder 10 Treffen hinausgeht. Und das
ist selbstverständlich nur meine Meinung!
Wie gut, dass Du das sagst, weil ich wäre nie auf die Idee gekommen, 3 Monate als endlos anzusehen.
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Schneeleopard » Donnerstag 9. August 2018, 00:56

BartS hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 00:27
"Knistern" sehe ich als eine Art Vorstufe zum Verlieben. Ohne Knistern, kein Verlieben.
Eine mir zu eindimensionale Sichtweise. Obwohl alles was du schreibst meine Meinung wiedergibt.

Für mich gibt es Verlieben ... das richtet sich auf die ganzheitliche Person und vorallem ihren Charakter.
Und eben das 'knistern' ... als Umschreibung für körperliches Begehren. Diese beiden Schienen ergänzen
sich und bedingen sich selbstverständlich. Aber sie haben doch einen unterschiedlichen Ausgangspunkt.
Es ist quasi wie eine zweistufige Rakete. Und wie du es auch schreibst: Ohne Knistern, kein Verlieben!

'Knistern' bedeutet für mich, dass ich Lust habe den Körper einer Frau im Arm zu halten und zu streicheln.
Wenn ich nicht spätestens beim zweiten Treffen Interesse daran habe, macht ein weiteres Kennenlernen
mit dem Ziel einer Beziehung keinen Sinn mehr. Im Normalfall mache ich ohne dieses Interesse erst gar
kein Treffen aus. Dieses Interesse wird bei mir allerdings nicht nur optisch ausgelöst wenn ich die Frau sehe
sondern auch wenn ich mit ihr schreibe oder telefoniere ;-)

'verlieben' ist dann, dass ich vom OdB (man beachte die Bedeutung!) immer mehr erfahre und ein immer
dichteres Bild von ihrem Denken, ihrem Fühlen und ihren Charakter bekomme und mir immer besser ein
Leben mit ihr vorstellen kann ... ein schönes, glückliches, erfülltes Leben :shylove:
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Nonkonformist » Donnerstag 9. August 2018, 07:07

Dieses knistern kann bei mir erst sehr spaet entstehen, nachdem ich diese frau bereits seit monate kenne. Es gehoert bei mir auch zum verlieben dazu, aber bei so einige meiner OdBs gabs im anfangsstufe noch gar nichts davon. (Auch der grund warum ich mich fast ausschliesslich in arbeitskolleginnen verliebte, die ich ohne verliebtheitsgefuehle regelmaessig traf und mich erst ueber laengerem zeit verliebte. Sich schell in einen unbekanten ueber wenigen dates verlieben kann ich mich fuer mich eigentlich kaum vorstellen.)

Umgekehrt gab es auch frauen bei wem es bei mir schon einen sofortigen knistern gab.
Ein paar wenige davon sind tatsaechlich zum OdBs geworden, bei den meisten andern war das knistern schnell wieder vorbei.
Aus knistern wird nicht zwangshaft eine verliebtheit, und ist, bei mir, auch keinen klaren indiz dafuer das ich mich verlieben wird.
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Pferdedieb » Donnerstag 9. August 2018, 11:02

BartS hat geschrieben:
Sonntag 5. August 2018, 23:29
Für Singles (insbesondere Frauen) hatte er folgenden Rat gehabt, um eine langfristige Beziehung zu finden wäre es wichtig, auf die Reihenfolge zu achten: Kennenlernen, Verlieben, Sex.
Bei vielen Normalos beginnt die Reihenfolge mit Sex, dann eventuell nochmals Sex und dann erst verliebt man sich.
Das "richtige" Kennenlernen kommt zum Schluss und am Ende hat man dann doch eine Beziehung.
Die kann funktionieren, muss aber nicht.
Wenn ich die Reihenfolge "Kennenlernen, Verlieben, Sex" einhalte, hab ich aber genauso das Risiko, dass meine Beziehung scheitert.

Diese ganzen "Reihenfolgen, damit es auf jeden Fall klappt" sind letztendlich m.E. ausgemachter Blödsinn.

Liebe / Beziehung ist doch letztendlich so ein kompliziertes Konstrukt zwischen zwei Individuen, dass man nicht einfach eine Reihenfolge festlegen kann wie bei einem Backrezept. Gibt es wissenschaftliche Nachweise, dass die Reihenfolge "Kennenlernen, Verlieben, Sex" tatsächlich zu längerfristigen Beziehungen führt als eine andere Reihenfolge?

Off-Topic:
PS: Herr Thiel mag durchaus qualifiziert sein, aber Coach ist kein Beruf. Der Begriff ist keine geschützte Berufsbezeichnung, was viele Leute gar nicht wissen. Auch gibt es keine Ausbildung dazu (weils ja kein Beruf ist). Das heißt im Klartext, JEDER kann Coach werden und eine - nennen wir es Praxis - eröffnen. Wenn man also durch die Stadt läuft und sieht ein Schild "Max Mustermann - Singlecoach" sollte man sich erst mal überlegen, ob Herr Max Mustermann tatsächlich was "kann" oder ob er ein Buch gelesen hat und nun meint, er könne Singles und Paare beraten. Die Praxisschilder mit der Aufschrift "Coach" sehen immer sehr verlockend aus - man kann aber auch an Leute geraten, die von der Thematik keine Ahnung haben. Die Gesprächsstunde kostet dann natürlich Geld, eventuell hat man aber keinerlei Nutzen davon.

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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von BartS » Donnerstag 9. August 2018, 12:01

Pferdedieb hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 11:02
Wenn ich die Reihenfolge "Kennenlernen, Verlieben, Sex" einhalte, hab ich aber genauso das Risiko, dass meine Beziehung scheitert.

Diese ganzen "Reihenfolgen, damit es auf jeden Fall klappt" sind letztendlich m.E. ausgemachter Blödsinn.
Sorry, ich glaube da hast Du etwas missverstanden. Er hat nicht gesagt, dass mit der Reihenfolge es immer klappt. Seine Aussage war, dass die Chancen am größten sind, dass die Beziehung längerfristig hält. So sollte man die allermeisten Ratschläge im Leben verstehen. Es geht oft darum, seine eigenen Chancen zu verbessern. Mehr kann man auch nicht tun. Im Sport versucht man auch zu lernen, wie man die besten Chancen hat, seine Leistung zu verbessern.
Pferdedieb hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 11:02
Liebe / Beziehung ist doch letztendlich so ein kompliziertes Konstrukt zwischen zwei Individuen, dass man nicht einfach eine Reihenfolge festlegen kann wie bei einem Backrezept.
Gibt es wissenschaftliche Nachweise, dass die Reihenfolge "Kennenlernen, Verlieben, Sex" tatsächlich zu längerfristigen Beziehungen führt als eine andere Reihenfolge?
Natürlich kann man für sich festlegen, wie man selbst vorgehen will. Gerade in komplizierten Situationen können ein paar heuristische Regeln helfen, Orientierung zu finden. Die Aussage über die Reihenfolge stammt übrigens vom Singleberater Christian Thiel. Er hatte allgemein auf die Nachweise verwiesen. Ich kenne leider keine konkreten Studien.
Pferdedieb hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 11:02
Off-Topic:
PS: Herr Thiel mag durchaus qualifiziert sein, aber Coach ist kein Beruf. Der Begriff ist keine geschützte Berufsbezeichnung, was viele Leute gar nicht wissen. Auch gibt es keine Ausbildung dazu (weils ja kein Beruf ist). Das heißt im Klartext, JEDER kann Coach werden und eine - nennen wir es Praxis - eröffnen. Wenn man also durch die Stadt läuft und sieht ein Schild "Max Mustermann - Singlecoach" sollte man sich erst mal überlegen, ob Herr Max Mustermann tatsächlich was "kann" oder ob er ein Buch gelesen hat und nun meint, er könne Singles und Paare beraten. Die Praxisschilder mit der Aufschrift "Coach" sehen immer sehr verlockend aus - man kann aber auch an Leute geraten, die von der Thematik keine Ahnung haben. Die Gesprächsstunde kostet dann natürlich Geld, eventuell hat man aber keinerlei Nutzen davon.
Das ist richtig, jeder kann sich Coach nennen. Allerdings wird nicht jeder als Coach Erfolg haben. Eigentlich hat er durch Mund-zu-Mund-Propaganda relativ guten Zulauf.
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Genosse Premier » Sonntag 12. August 2018, 14:26

Die Frage nach dem Elternhaus ist durchaus interessant. Das verrät tatsächlich einiges über den potenziellen Partner. Mit ein einem guten Riecher kann man da viele Rückschlüsse ziehen. Wobei es dem Psychologen aus dem Beitrag aber sicher nur um das Bauchgefühl ging. ;)

Ansonsten spricht nichts dagegen, wenn es nach dem Kennenlernen schnell ins Bett geht - sofern man sich denn darauf einlassen kann.

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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von BartS » Sonntag 12. August 2018, 15:18

Genosse Premier hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 14:26
Die Frage nach dem Elternhaus ist durchaus interessant. Das verrät tatsächlich einiges über den potenziellen Partner. Mit ein einem guten Riecher kann man da viele Rückschlüsse ziehen. Wobei es dem Psychologen aus dem Beitrag aber sicher nur um das Bauchgefühl ging. ;)
Im letzten Punkt, nein. Christian Thiel ist als Singlecoach dafür bekannt, dass er für mehr Verstand bei der Partnerwahl wirbt, weil seiner Meinung nach oft nur auf das Bauchgefühl geachtet wird.
Genosse Premier hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 14:26
Ansonsten spricht nichts dagegen, wenn es nach dem Kennenlernen schnell ins Bett geht - sofern man sich denn darauf einlassen kann.
Ich denke schon, dass einiges dagegen spricht (anderes auch dafür). Es bringt das Kennenlernen auf eine Ebene, wo es hauptsächlich um die körperlichen Anziehung geht, aber die Paare dann monatespäter feststellen, dass sie im Alltag überhaupt nicht zusammenpassen. Ich sags mal so, für einen Mann ist es relativ einfach Frauen zu finden, die er körperlich anziehend findet. Aber Frauen zu finden, mit denen er lange und ohne großen Stress zusammenleben kann, da wird es schwer. :schwitzen:
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Schneeleopard » Sonntag 12. August 2018, 15:58

BartS hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 15:18
... dass er für mehr Verstand bei der Partnerwahl wirbt, weil seiner Meinung nach oft nur auf das Bauchgefühl geachtet wird.
Das sehe ich auch so ... insbesondere wenn Menschen sich total auf das Gefühl des 'Verliebtseins' verlassen.
Und das gilt in beiden Richtungen:
- wenn man ewig darauf wartet und Beziehungsansätze abbricht weil man es nicht fühlt.
- wenn man sich im Sexrausch verliebt und dann glaubt alles wäre paradiesisch.

Es ist mal wieder wie immer: Die Dosis macht das Gift ... und nur eine gute Balance macht glücklich.
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Genosse Premier » Sonntag 12. August 2018, 19:33

BartS hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 15:18
Genosse Premier hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 14:26
Ansonsten spricht nichts dagegen, wenn es nach dem Kennenlernen schnell ins Bett geht - sofern man sich denn darauf einlassen kann.
Ich denke schon, dass einiges dagegen spricht (anderes auch dafür). Es bringt das Kennenlernen auf eine Ebene, wo es hauptsächlich um die körperlichen Anziehung geht, aber die Paare dann monatespäter feststellen, dass sie im Alltag überhaupt nicht zusammenpassen. Ich sags mal so, für einen Mann ist es relativ einfach Frauen zu finden, die er körperlich anziehend findet. Aber Frauen zu finden, mit denen er lange und ohne großen Stress zusammenleben kann, da wird es schwer. :schwitzen:
Ja, da ist auch etwas dran. :lol:
Vielleicht sollte ich mir Christian Thiel mal anhören, bevor ich dazu etwas sagen kann. Aber das Gefühl des Verliebstseins würde ich genau nicht als Bauchgefühl bezeichnen. Das geht ja irgendwann weg, und es trickst einen natürlich aus. Es deckt vielleicht auch Zweifel zu, die vorhanden sind. Nur, mit rationalem Denken kann man sich dem Problem ja auch schwer nähern, finde ich.

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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Tania » Sonntag 12. August 2018, 23:29

BartS hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 15:18
Genosse Premier hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 14:26
Ansonsten spricht nichts dagegen, wenn es nach dem Kennenlernen schnell ins Bett geht - sofern man sich denn darauf einlassen kann.
Ich denke schon, dass einiges dagegen spricht (anderes auch dafür). Es bringt das Kennenlernen auf eine Ebene, wo es hauptsächlich um die körperlichen Anziehung geht, aber die Paare dann Monate später feststellen, dass sie im Alltag überhaupt nicht zusammenpassen.
Die Frage ist nur: was wäre die Alternative? Einander im Alltag kennen zu lernen, ist nun mal eine recht späte Phase des Kennenlernprozesses. Und das Erproben der Alltagskompatibilität dauert durchaus paar Monate. Wann ungefähr sollte man da die körperliche Ebene ins Spiel bringen? Und ist ein realitätsnaher Alltagstest ohne diese überhaupt möglich? Und vor allem: Warum sollten zwei Menschen überhaupt den Wunsch entwickeln, ihren Alltag miteinander zu verbringen (was ja Voraussetzung für so einen Test wäre)? Das wäre denkbar, wenn
- beide eine Beziehung um der Beziehung willen wollen, oder
- wenn sie verliebt sind und einfach viel zusammen sein wollen, oder
- wenn sie eine WG gründen wollen.

Zu Variante 1 kann ich mangels Erfahrung nix sagen . Variante 2 bewirkt bei mir eine starke Sehnsucht nach Körperlichkeit, würde ich also kaum durchhalten. Und Variante 3 testet zwar Alltagskompatibilität, aber daraus wird nur mit Glück tatsächlich eine Beziehung. :gruebel:

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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von BartS » Montag 13. August 2018, 01:00

@Tania, es ist interessant, dass Du viele offene Fragen stellst, aber im Subtext Dich doch für den schnellen Sex und das spätere Kennenlernen aussprichst. Dazu nur zwei Anmerkungen. Wer es weiterhin so machen will wie bisher, muss sich von der Threadüberschrift nicht bedroht sehen. Jeder führt sein eigenes Leben und ist sein eigener Entscheider. Und als zweites, wer wirklich was ändern will, der sucht nicht ständig nach Gründen, warum er es am Ende dann doch so macht wie bisher.
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Schneeleopard » Montag 13. August 2018, 01:24

BartS hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 15:18
Ich denke schon, dass einiges dagegen spricht (anderes auch dafür).
Sorry ... aber der Satz ist eine nette aussagefreie Floskel .. mehr nicht.
BartS hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 15:18
Es bringt das Kennenlernen auf eine Ebene, wo es hauptsächlich um die körperlichen Anziehung geht,
aber die Paare dann Monate später feststellen, dass sie im Alltag überhaupt nicht zusammenpassen.
Für mich stellt sich das grundsätzlich anders da. Meiner Meinung nach macht nur eine Reihenfolge Sinn:
- Kennenlernen und Sympathie im Sinn eines Kumpels (das kann Jahre so laufen)
- Knisterndes Begehren setzt plötzlich ein (und findet binnen Wochen Erfüllung bevor es schwindet)
- Man zeigt das Begehren und es wird erwidert (und dabei oft erst durchs Zeigen ausgelöst!)
- Man landet im Bett und geniesst den Sex
- Man lernt sich unter dem Einfluss der beim Sex ausgeschütteten Hormone neu, anders und besser kennen
- Man findet dadurch im Alltag zueinander

Das Hauptproblem bei deiner Sichtweise ist, dass man ohne Sex keinen hinreichenden Grund und zuwenig
Nähe hat um jemanden so intensiv kennenzulernen. Und es ist unmöglich zu beurteilen, ob eine Beziehung
im Alltag zwei Menschen verbinden kann, wenn der für diese Bindung notwendige Klebstoff (Sex & Hormone)
noch fehlt. Ohne die grundlegenden Transformationen im Hirn durch die Hormone kann eine Beziehung nicht
funktionieren. Ausser als nette WG ... aber das ist ein anderes Thema.
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Tania » Montag 13. August 2018, 08:17

BartS hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 01:00
@Tania, es ist interessant, dass Du viele offene Fragen stellst, aber im Subtext Dich doch für den schnellen Sex und das spätere Kennenlernen aussprichst.
Nicht Kennenlernen - Test der Alltagskompatibilität. Grundsätzliches Kennenlernen wäre für mich schon Voraussetzung, um überhaupt Sex zu wollen - und manchmal zeigt schon dieses erste Kennenlernen, dass das Ganze kein Beziehungspotential hat. Auch dann könnte man Sex haben - kürzlich war ein wunderschöner Erfahrungsbericht einer Abine über einen Herren auf der Durchreise zu lesen - aber wenn man zu den Menschen gehört, für die Sex nur in einer Beziehung denkbar ist, kann man es auch lassen.

Ansonsten hat Schneeleopard es ziemlich gut beschrieben. Mir ist es bisher auch nur so gegangen, dass da nach kurzem oder längerem Kennenlernen der Wunsch nach mehr gemeinsamer Zeit und nach Sex aufkam. Dieser Wunsch führte dann dazu, dass man jeweils Zeit in der Wohnung des Anderen verbracht hat. So viel Zeit, dass man unweigerlich auch ein Stück Alltag mitbekam - und letztlich gemeinsam meisterte. Oder feststellte, dass das einfach nicht funktioniert.

Aber noch nie ist es mir passiert, dass jemand sagte "Hey, lass uns doch mal paar Wochen zusammen leben. Und wenn das funktioniert, haben wir Sex. Und wenn das auch funktioniert, starten wir ne Beziehung." Es gab zwar Menschen, mit denen ich prima zusammen gelebt habe - aber das war und blieb dann komplett unerotisch.


Wer es weiterhin so machen will wie bisher, muss sich von der Threadüberschrift nicht bedroht sehen.
Das aktuelle Thema ist "Test der Alltagskompatibilität". Das ist schon eine sehr weite Auslegung von "Kennenlernen". Und genau daran krankt die Theorie von Herrn Thiel - es bleibt unklar, wie viel Kennenlernen er vor das Verlieben und den Sex setzt. Und auch, wie intensiv besagtes Verlieben sein muss. Wenn "Kennenlernen" der Austausch von Name, Wohnort, Job, Lebenslauf, Interessen und Weltanschauung bedeutet, Und "Verlieben" die berühmten "Schmetterlinge", dann bin ich bei ca. 80% meiner Beziehungsversuche sogar voll auf seiner Linie gewesen. Bedeutet "Kennenlernen" aber "Geprüfte Alltagskompatibilität" und "verlieben" das "will bis zum Ende meiner Tage an Deiner Seite sein" - Gefühl... dann hatte ich immer zuerst Sex.

Liebe knüpft ein Band zwischen uns, aber nicht, um uns zurückzuhalten. Es soll uns davor bewahren, abzustürzen, oder dabei helfen, höher hinauszuklettern. (Aus "Unravel Two")

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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Peter » Montag 13. August 2018, 10:00

Tania hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 08:17
Das aktuelle Thema ist "Test der Alltagskompatibilität". Das ist schon eine sehr weite Auslegung von "Kennenlernen". Und genau daran krankt die Theorie von Herrn Thiel - es bleibt unklar, wie viel Kennenlernen er vor das Verlieben und den Sex setzt.
Der Begriff „Kennenlernen“ wird wohl auch hier im Forum unterschiedlich aufgefasst. Ab wann hat man jemanden genug kennengelernt? Was ist überhaupt mit Kennenlernen gemeint.
Mir scheint, dass hier verschiedene Ziele von Kennenlernen aneinander vorbei diskutiert werden. Je nach persönlichem Naturell.
Das Kennenlernen als Prüfung nach Passgenauigkeit.
Das Kennenlernen bis man genug Vertrauen und Nähe aufgebaut hat um sich auch für körperliche Zuwendungen öffnen zu können.
Das Kennenlernen bis man sich romantisch zu jemanden hingezogen fühlt.

Die Gewichtung der drei Arten ist wohl ebenso unterschiedlich wie die Zeit, die man jeweils benötigt.

Aber egal wie man da gewichtet, auf das langfristige Funktionieren einer Beziehung hat es meiner Meinung nach wenig Einfluss. Zumindest wenn man nicht nach dem Prinzip „der nächstbeste sofort bei gleichzeitiger Abschaltung jeglichen Bauchgefühls und aller Alarmglocken“ handelt.

Wobei ich vermute, dass Menschen mit dem Bedürfnis eines sehr langen Kennenlernens es schwerer bei der Anbahnung haben.
Wieso Red Dead Redemption 2, wenn man auch Spyro haben kann?

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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von BartS » Montag 13. August 2018, 10:45

Schneeleopard hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 01:24
Meiner Meinung nach macht nur eine Reihenfolge Sinn:
Dann scheinen ja viele Paare unsinnige Beziehungen zu führen. ;)

Im Ernst jetzt, was soll ich jetzt auf eine latent-dogmatische sex-zentrierte Sichtweise schreiben, was ich nicht schon vorher in den Postings erwähnt habe?
Schneeleopard hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 01:24
Das Hauptproblem bei deiner Sichtweise ist, dass man ohne Sex keinen hinreichenden Grund und zuwenig
Nähe hat um jemanden so intensiv kennenzulernen.
Wenn Du ohne Sex keinen Grund siehst, jemanden intensiv kennenzulernen, dann tust Du mir menschlich einfach leid. Ich war letzten Samstag mit einer älteren Dame, die verwitwet ist, auf einer Tanzparty und hab sie vorher zu Hause besucht. Ich habe viel von ihrem Leben erfahren, ich fand das für mich äußerst bereichernd. Ich brauchte keinen Sex, um das zu wollen.
Schneeleopard hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 01:24
Und es ist unmöglich zu beurteilen, ob eine Beziehung
im Alltag zwei Menschen verbinden kann, wenn der für diese Bindung notwendige Klebstoff (Sex & Hormone)
noch fehlt.
Wenn Beziehungen scheitern, dann liegt es in der Regel nicht am fehlenden Klebstoff, sondern an real existierenden Problemen durch Inkompatibilitäten der Persönlichkeiten, Zielen und Alltag. Und der fehlende Sex ist dann keine Ursache, sondern eine Folge von Konflikten, die auf einer anderen Ebene liegen.
Schneeleopard hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 01:24
Ohne die grundlegenden Transformationen im Hirn durch die Hormone kann eine Beziehung nicht
funktionieren. Ausser als nette WG ... aber das ist ein anderes Thema.
Wir wissen doch mittlerweile alle im Forum, dass für Dich eine Beziehung ohne Sex keine Beziehung ist. Also was soll ich hier gegenargumentieren?
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Swenja » Montag 13. August 2018, 11:01

kennenlernen (no-gos abklopfen) - verlieben (gerne zeitnah) - sex

...u. aus dem nähkästchen (letzte beziehung) - ich war schon verliebt, da hatten wir uns noch nicht im rl gesehen/getroffen.
zum ersten date bin ich mit den gedanken an sex gefahren (vorausgesetzt - er wehrt sich nicht mit händen und füßen) und egal, ob für ihn eine beziehung mit mir in betracht kommt oder nicht.

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Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von Swenja » Montag 13. August 2018, 11:03

Barts, was soll man eigentlich auf eine, in meinen augen, latent vorhandene, subtile abwertung (der meinung) eines users antworten ....?

...und wer ist "wir" ?
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Re: Kennenlernen - Verlieben - Sex

Beitrag von BartS » Montag 13. August 2018, 11:07

Tania hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 08:17
BartS hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 01:00
@Tania, es ist interessant, dass Du viele offene Fragen stellst, aber im Subtext Dich doch für den schnellen Sex und das spätere Kennenlernen aussprichst.
Nicht Kennenlernen - Test der Alltagskompatibilität.
Es gibt einen schönen Begriff dafür, die diesen Test erleichtert bzw. deren Ausgang besser vorhersagen lässt. Menschenkenntnis. Das ist nichts angeborenes, das lernt man in der Interaktion mit anderen Menschen. Und ab und zu mal die rosarote Brille absetzen, kann auch helfen. :brille1:
Tania hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 08:17
Ansonsten hat Schneeleopard es ziemlich gut beschrieben. Mir ist es bisher auch nur so gegangen, dass da nach kurzem oder längerem Kennenlernen der Wunsch nach mehr gemeinsamer Zeit und nach Sex aufkam. Dieser Wunsch führte dann dazu, dass man jeweils Zeit in der Wohnung des Anderen verbracht hat.
Seltsam. Ich habe schon viele Wohnungen von innen gesehen, ohne mit den Bewohnern Sex gehabt zu haben. Ich habe sogar bei denen übernachtet. Muss wohl eine seltsame Sitte sein, dass man jemanden in seine Wohnung lässt, ohne ihn gleichzeitig an seine Wäsche zu lassen. :gruebel:
Tania hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 08:17
Aber noch nie ist es mir passiert, dass jemand sagte "Hey, lass uns doch mal paar Wochen zusammen leben. Und wenn das funktioniert, haben wir Sex. Und wenn das auch funktioniert, starten wir ne Beziehung." Es gab zwar Menschen, mit denen ich prima zusammen gelebt habe - aber das war und blieb dann komplett unerotisch.
Bloß weil Dir kein solcher Mann begegnet ist, heißt das nicht, dass keine solche existieren. Am Ende landet man sowieso bei den Menschen, die man sucht. Und wenn man einen bestimmten Typ Mann oder Frau nicht sucht, dann nimmt man diese auch nicht als potentielle Partner wahr. So einfach kann manchmal das Leben sein. :D
Tania hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 08:17
Das aktuelle Thema ist "Test der Alltagskompatibilität". Das ist schon eine sehr weite Auslegung von "Kennenlernen". Und genau daran krankt die Theorie von Herrn Thiel
Ich glaube eher, es fehlt mehr am Wissen einzelner Menschen, wie man im Vorfeld die Alltagstauglichkeit abschätzen kann.
Tania hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 08:17
es bleibt unklar, wie viel Kennenlernen er vor das Verlieben und den Sex setzt. Und auch, wie intensiv besagtes Verlieben sein muss.
Die Aussage "Kennenlernen - verlieben - Sex" ist eine ganz grobe Richtschnur. Von dieser Überschrift kann man nicht erwarten, dass man eine detaillierte Aufschlüsselung erfährt. Dazu kann man gerne die Singleseminare besuchen oder eines seiner Bücher kaufen.
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