Neustart Umzug ins Ausland

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desigual
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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von desigual » Montag 30. Juli 2018, 11:18

Clochard hat geschrieben:
Montag 30. Juli 2018, 10:46
Das neue Gedrängel an den Tafeln und die Wohnungssuche fielen mir da spontan ein. Gibt noch weit mehr, was z. B. auch die Besetzung des öffentlichen Raumes angeht.
Danke!
AviferAureus hat geschrieben:
Montag 30. Juli 2018, 11:05
Das ist hier ein AB-Treff: Ein Forum zum Austausch erwachsener Menschen, unfreiwillig ohne oder nur mit geringer Beziehungserfahrung - nicht weniger und auch nicht mehr!
Wer über (nicht-Forumsthemen-relevante) Politik debattieren will, findet sicherlich für ihn passende Politikforen und muss hier nicht das AB-Forum zuspammen.
Stell dich doch nicht so an. Ich habe sachlich gefragt und Clochard hat sachlich geantwortet. Das ist keine politische Debatte. Dass die nicht erwünscht ist, weiß ich sehr wohl.
Der ganze Thread hat maximal einen entfernten AB-Bezug, lies ihn halt nicht, wenn dich nur forumsrelevante Beiträge interessieren.

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von Cascade » Montag 30. Juli 2018, 11:45

Das es in Deutschland einige Probleme gibt wie die mehr als bescheidene Infrastruktur oder die politische Thematik ist einfach Tatsache. Grundsätzlich denke ich aber doch das wir in Deutschland recht priviligiert leben, hohe soziale Absicherung, niedrige Eigenleistungen im Gesundheitswesen etc.
Das findet man in anderen Ländern nicht unbedingt.

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fidelchen
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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von fidelchen » Montag 30. Juli 2018, 14:42

Batman hat geschrieben:
Sonntag 29. Juli 2018, 20:26
Dazu möchte ich auch noch etwas sagen :reporter:

Wir leben in Deutschland wie Könige ( etwas überspitzt )
Doch uns geht es sehr gut, in anderen wie xanura es schon erwähnte, sieht es schlechter aus.

Es fehlt uns an nix, dafür sollten wir jeden Tag dankbar sein.

Mag sein, das es die Menschen in Skandivanien und der Schweiz höhere Gehälter haben und besser leben, naja wer weiß :gruebel: alles Ansichtssache.

Wir haben dennoch alles, geht es mir schlecht, dann wird mir schnell geholfen. In anderen Ländern kannst du nur zu Gott beten, dass man es schafft.

Wir jammern und wollen immer mehr, kauft sich der Nachbar einen M5, dann muss ich ihn überbieten :wuetend:

Man ist nie zufrieden :roll: doch wir haben intakte Sanitäranlagen, genügend zu essen, medizinisch einen guten Standart und und und....

Gruß Batman :winken:
Normal...
Wohlstand und Glück ist ein relativer Begriff. In manchen Ländern der dritten Welt sind die Menschen viel glücklicher als hierzulande. Der Punkt ist immer die relative Betrachtung. Zumindestens wenn die Grundbedürfnisse abgedeckt sind.

Wenn das nämlich zutrifft, hat man nämlich den Peak erreicht, wenn man ein wenig mehr besitzt als der Rest der Gesellschaft in der man sich befindet.

Irgendwann habe ich mal darüber ein Bericht gelesen und als jemand der schon ein Monat bei der normalen Bevölkerung in der dritten Welt gelebt hat und schon mehrmals dort unterwegs war, kann ich es nur bestätigen. Zugegeben... keine Waschmaschine, übler Geruch, extreme Lautstärken in der Nacht, kaltes nicht trinkbares Wasser das nur mal hier und da funktioniert sowie kein durchgängigen Strom, Ungeziefer und Hitze gegen die man sich nicht schützen kann, sind für uns Europäer wirklich hart zu akzeptieren, aber wenn man so aufgewachsen ist, macht es den meisten kaum was aus... man ist es ja so gewohnt... Ein viel größeres Problem ist nach meiner Meinung die schlechte Gesundheitsversorgung bzw. soziale Absicherung in diesen Ländern die zumeist nur durch die Familien gegeben ist. Auch sowas wie Bildung, von Grundschule mal abgesehen, ist ja zumeist ein Jammerspiel. Wenn ich mich nur daran erinnere wie es da früher an der einen "Bildungseinrichtung" war... Viren und Pornoverseuchte Rechner dessen Tastatur halb zerstört war... Internetzugang über das eigene Smartphone für die ganze Klasse... insgesamt zwei Stühle für 20-30 junge Erwachsene... auf der anderen Seite waren die alle unheimlich diziplimiert... Am schlimmsten war aber dann doch eher die Korruption die ein manchmal gelinde gesagt nur ankotzt...

Ich schweife total ab...
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Nach geschwächter Definition bin ich ein "SC-AB"
Und fühlen tu ich mich wie ein "XX-AB"
Was bin ich nun?

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von ComebackCat » Montag 30. Juli 2018, 14:56

desigual hat geschrieben:
Montag 30. Juli 2018, 10:36
Clochard hat geschrieben:
Sonntag 29. Juli 2018, 20:53
Und gerade den unteren Schichten in Deutschland geht es heutzutage deutlich schlechter als früher, die haben also jedes Recht sich zu beschweren. Fing mit Hartz 4 an und hat sich durch die Flüchtlingskrise noch um ein Vielfaches verschärft.
Könntest du mal ein paar konkrete Beispiele nennen, inwiefern die Flüchtlingskrise die Lebensbedingungen von Hartz IV-Empfängern verschlechtert?
Ich habe diese Behauptung schon mehrfach gelesen/gehört, jedoch stets ohne Beispiele. Deshalb würde mich das wirklich mal interessieren.
Von Hartz 4-Empfängern vielleicht nicht unbedingt, aber seit 2016 haben sich z.B. die Lebensbedingungen für behinderte Menschen verschlechtert.
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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von Clochard » Montag 30. Juli 2018, 19:56

Viele arme Menschen gehen ja auch Pfandflaschen sammeln. Die ganzen Flüchtlinge, die jetzt da sind, machen das nun aber auch... auch da also ein Verdrängungskampf arm gegen arm (der aber wohl gewollt ist, denn wenn die Armen alle gegeneinander kämpfen, haben die Reichen ihre Ruhe)

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von xanura » Montag 30. Juli 2018, 20:05

AviferAureus hat geschrieben:
Montag 30. Juli 2018, 11:05
Es wäre schön, wenn man beim AB-Forum-Themenkreis ("AB-Forum: Ein Forum zum Austausch erwachsener Menschen, unfreiwillig ohne oder nur mit geringer Beziehungserfahrung") bleiben könnte.
Ach komm, da hats aber einige Themen, die sich null auf die AB-Thematik beziehen, die hier diskutiert werden. Was ist schlimm daran?
Eigentlich war aber meine Frage betreffend Umzug und Leben in Hamburg - auch als AB!
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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von Clochard » Montag 30. Juli 2018, 21:06

Der Witz ist ja, und damit machen wir das offtopic zum ontopic, dass die "In-Viertel" in den Städten (auch und gerade Hamburg), lustigerweise die sind, wo Armut und Asozialität noch sichtbar sind, z. B. der Park mit den Säufern auf den Bänken und den Drogendealern hinter den Büschen. Dann ist es nämlich noch hipp. Wenn sowas komplett verscheucht wurde und alles durchgentrifiziert ist, dann will selbst der vegane IT'ler, der 80k im Jahr verdient, da nicht mehr hin. Denn nix hasst der mehr, als da zu wohnen, wo alles durchgentrifiziert ist, obwohl er mit seinen 80k im Jahr alles tut um dazu beizutragen.

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von calcetto » Freitag 3. August 2018, 19:11

Xanura hatte ja mal Durschnittgehältern gefragt. Es gibt wohl eine neue Statistik:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/so ... n-100.html

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von xanura » Freitag 3. August 2018, 21:05

calcetto hat geschrieben:
Freitag 3. August 2018, 19:11
Xanura hatte ja mal Durschnittgehältern gefragt. Es gibt wohl eine neue Statistik:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/so ... n-100.html
cool, vielen Dank!
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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von calcetto » Freitag 3. August 2018, 21:16

Bitte schön :-)

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 3. August 2018, 23:17

Wer sein Verhalten nicht ändert, wird woanders bald wieder die gleiche Situation haben. Verhalten ändern geht auch vor Ort. Ein neuer Ort birgt immer das Risiko, dass es einem dort (noch) schlechter geht als am alten Ort.
Ob die Schweiz gegen Deutschland tauschen eine gute Idee ist, ich weiß es nicht. Ich finde, die Schweiz steht einen Tick besser da als Deutschland.

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von xanura » Samstag 4. August 2018, 16:57

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 3. August 2018, 23:17
Wer sein Verhalten nicht ändert, wird woanders bald wieder die gleiche Situation haben. Verhalten ändern geht auch vor Ort. Ein neuer Ort birgt immer das Risiko, dass es einem dort (noch) schlechter geht als am alten Ort.
Ob die Schweiz gegen Deutschland tauschen eine gute Idee ist, ich weiß es nicht. Ich finde, die Schweiz steht einen Tick besser da als Deutschland.
Naja siehst du, genau darum geht es nicht. Aber danke für den "Tipp" :).
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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von Rohdiamant » Samstag 4. August 2018, 18:16

xanura hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 16:57
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 3. August 2018, 23:17
Wer sein Verhalten nicht ändert, wird woanders bald wieder die gleiche Situation haben. Verhalten ändern geht auch vor Ort. Ein neuer Ort birgt immer das Risiko, dass es einem dort (noch) schlechter geht als am alten Ort.
Ob die Schweiz gegen Deutschland tauschen eine gute Idee ist, ich weiß es nicht. Ich finde, die Schweiz steht einen Tick besser da als Deutschland.
Naja siehst du, genau darum geht es nicht. Aber danke für den "Tipp" :).
Das habe ich auch erlebt. Einen Ortswechsel bringt nicht viel wenn man nicht an sich selber arbeitet. :hammer:
Seit Bitte nett zu HC-ABs für uns ist es wirklich nicht leicht! Andersherum gilt das Gleiche! ;)

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von uhu2163 » Samstag 4. August 2018, 20:41

xanura hat geschrieben:
Montag 23. Juli 2018, 20:34
Aber es wird mir sicherlich helfen, dass ich einen sehr guten Uni-Abschluss und mehrere Jahre Berufserfahrung in nationalen und internationalen Unternehmen vorweisen kann. Im untersten Low-Segment werde ich da salärmässig also sicher nicht landen.. Meine einzige Vermutung oder Befürchtung: Dass man in Hamburg jetzt nicht auf eine Schweizerin gewartet hat. Aber probieren geht über studieren, oder?
Ich denke, dass ist eine der zwei großen Schwierigkeiten, an denen es hapert. Du brauchst einen Job, damit du eine Wohnung bekommst. Ohne Wohnung oder einer Bleibe kannst du keinen Job ausüben.
Wie leicht es für dich wird, einen Job zu finden, hängt natürlich von Beruf und Branche ab.
In HH, als große Stadt mit internationaler Prägung durch den Hafen, hast du da vielleicht etwas bessere Karten, als in der deutschen Provinz.

Mit der Mentalität der Norddeutschen wirst du sicher klarkommen. Die sind unkompliziert und pflegeleicht. Es zieht dich ja nicht ohne Grund dahin. Und so ein Wechsel der Lebensperspektive kann natürlich eine Veränderung im positiven Sinne auslösen. Muss es aber nicht.
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von Clochard » Samstag 4. August 2018, 21:16

Durch den aktuellen "Jahrtausendsommer" gerät sowas natürlich in den Hintergrund, aber HH ist eine der klimatisch eher bescheidenen Städte Deutschlands. Da ist nicht jedes Jahr Sommer wie man es erwartet. Da regnet es manchmal durch und ist nur 18 Grad maximal. Bin selber mal im Sommer mit kurzen Hosen und T-Shirt von Berlin damals nach HH und hab mir da einen abgefroren. War zum Glück nur einen Tag da.

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von Reinhard » Sonntag 5. August 2018, 12:43

xanura hat geschrieben:
Freitag 3. August 2018, 21:05
calcetto hat geschrieben:
Freitag 3. August 2018, 19:11
Xanura hatte ja mal Durschnittgehältern gefragt. Es gibt wohl eine neue Statistik:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/so ... n-100.html
cool, vielen Dank!
Naja, man kann solche Listen ja auch anders lesen. Die Jobs sind an den Orten ja nicht notwendigerweise deshalb besser bezahlt, weil dort die Beschäftigung auf den Bäumen wächst, sondern weil man eine entsprechende Menge Geld braucht, um die örtlichen Preise, insbesondere Mieten zahlen zu können. Und Lebenszufriedenheit erreicht man auch eher, wenn man mehr als die Anderen verdient, anstatt es an einer konkreten Zahl in Euro festzumachen.

Insofern ... je nachdem, ob der angestrebte Beruf was ist, der die Ortsabhängigkeit der Bezahlung eher mitmacht oder nicht, kann man auch die hochbezahlten Orte meiden wollen.
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von MannMitHut » Sonntag 12. August 2018, 22:57

xanura hat geschrieben:
Montag 23. Juli 2018, 16:02
Hamburg war für mich Liebe auf den ersten Blick
Hallo xanura,

ich beglückwünsche dich, dass du in der schönsten Weltstadt der Welt wohnen möchtest! :good:
In einem Reiseführer steht: "Bei Hamburg gibt es nur zwei Extreme, entweder man kann überhaupt nichts damit anfangen oder es ist Liebe auf den ersten Blick." Was es bei mir beim ersten Besuch 1999 war, brauche ich wohl nicht extra zu erklären. :lol:
2006 bis 2010 habe ich jedes Jahr dort eine Woche Urlaub gemacht, dann wieder 2013. Habe vor einer Stunde mein Hotelzimmer für den 1.-7. Oktober 2018 gebucht. Vor ein paar Wochen beschlossen, dass ich da mal wieder hin muss. Angeblich soll die Elbphilharmonie ja fertig sein. :) 2013 waren sie gerade dabei, die neuen Fenster wieder rauszureißen, weil sie nicht gepasst haben.
xanura hat geschrieben:
Montag 23. Juli 2018, 16:02
Mich würde interessieren, ob es hier im Forum Leute gibt, die ebenfalls einen grösseren Umzug (kann auch innerhalb Deutschlands sein) auf sich genommen, und nochmals bei null angefangen haben. Wie ist es euch dabei ergangen?
2004 bin ich zwar nur 40 km weit umgezogen, aber "größer" war das auch. Ich musste nach dem Tod meines verwitweten Vaters das Elternhaus ausräumen, dann vermieten und dann verkaufen und dann an meinem jetzigen Ort erst eine Mietwohnung beziehen und dann meine Eigentumswohnung (gekauft vom Erlös des Elternhauses). Der Umzug war durch den neuen Arbeitsplatz bedingt und ich habe durchaus ein Stück "Lebenserfahrung" dadurch gewonnen. Durch das Eingespanntsein in die Arbeit blieb nicht viel Zeit zum Nachdenken.
"Ich war leider nie verheiratet und bin es, Gott sei Dank, noch immer nicht." (Johannes Brahms, 1833-1897)

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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von MannMitHut » Sonntag 12. August 2018, 23:54

xanura hat geschrieben:
Montag 23. Juli 2018, 16:02
Ahja, und obwohl ich Hamburg zwar etwas kenne, fände ich es doch interessant von den Hamburgern unter euch zu hören, wie ihr eure Kultur und euren Lifestyle beschreiben würdet.
Da musste nicht die Hamburger fragen, sondern die Nicht-Hamburger. :mrgreen:

(Tschuldigung, bin etwas aufgedreht, weil ich heute die Urlaubsreise unter Dach und Fach gebracht habe.)
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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von xanura » Mittwoch 15. August 2018, 21:28

MannMitHut hat geschrieben:
Sonntag 12. August 2018, 23:54
xanura hat geschrieben:
Montag 23. Juli 2018, 16:02
Ahja, und obwohl ich Hamburg zwar etwas kenne, fände ich es doch interessant von den Hamburgern unter euch zu hören, wie ihr eure Kultur und euren Lifestyle beschreiben würdet.
Da musste nicht die Hamburger fragen, sondern die Nicht-Hamburger. :mrgreen:

(Tschuldigung, bin etwas aufgedreht, weil ich heute die Urlaubsreise unter Dach und Fach gebracht habe.)
Kein Problem - wenigstens mal jemand mit etwas Pepp im Allerwertesten ;-))) Danke für die Inputs!
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Re: Neustart Umzug ins Ausland

Beitrag von Thorson » Mittwoch 15. August 2018, 21:31

xanura hat geschrieben:
Montag 23. Juli 2018, 19:39

Das mit den Mieten stimmt. Für 2-3 Zimmer kommst du hier ganz schnell mal auf 1'400 - 1'700 Franken im Monat. Da gibt es noch ein paar wenige Glückliche wie mich, die in einer Genossenschaft wohnen können und da weniger Miete zahlen. Aber sonst würde ich sagen, macht das rund 1/4 vom Einkommen aus. Bei den meisten jedenfalls.
Naja, in Deutschland zahlt man da dann inzwischen auch schon 1000€ (Stuttgart und Umgebung), was dann aber gleich mal 40-50% des Nettolohnes ausmacht (bei E12 z.B.).
Meine Meinung: In der Schweiz bleibt unterm Strich deutlich mehr übrig, das bestätigen auch die Statistiken (15-25% sind es demnach bzgl Kaufkraftindex). Finanziell lohnt sich der Umzug daher nicht.

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