Selbstwirksamkeit

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Re: Selbstwirksamkeit

Beitrag von Sinnsucher » Montag 20. August 2018, 23:12

ComebackCat hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 16:29
zumsel hat geschrieben: "Wer keine Beziehung hat will auch keine."
Du siehst halt die Welt aus der Perspektive eines Mannes, der optisch zu den oberen 20 % gehört. Dann hat man es in der Tat sehr leicht mit der Beziehungssuche.
Du hast sicher recht, dass man Erfahrungen von einer Person nicht auf alle anderen umlegen kann. Wir alle neigen dazu unsere eigenen Standards auch für andere als zumutbar zu betrachten. Oder aber (im Gegenteil) die Einzigartigkeit unserer persönlichen Situation überzubewerten. Da muss man vorsichtig vorgehen, stimmt. :)

Gleichzeitig besteht die Hoffnung bei Austausch in einem Forum ja gerade darin, Sichtweisen anderer einzuholen, um etwas zu lernen was man für sich anwenden kann. Ich sehe da immer die Gefahr, dass man die unbequemen Wahrheiten aussortiert weil sie gefühlt nicht auf einen zutreffen. Ich erliege diesem Bias sicher auch sehr oft.

Die Frage ist, imho, daher: Wie stark bewerten wir den Umstand, dass es unterdurchschnittlich attraktive Menschen vielleicht schwerer haben einen Partner zu finden? Und wie gehen wir damit um, dass es offenbar unzählige "unattraktive" Menschen gibt die trotzdem Beziehungen haben.
Ich schließe für mich daraus, dass es mit der Attraktivität als Argument nicht so weit her sein kann. Eine unbequeme Wahrheit. Aber dafür sind wir doch hier. Oder nicht?
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Re: Selbstwirksamkeit

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 21. August 2018, 10:23

Sinnsucher hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 23:12
Die Frage ist, imho, daher: Wie stark bewerten wir den Umstand, dass es unterdurchschnittlich attraktive Menschen vielleicht schwerer haben einen Partner zu finden? Und wie gehen wir damit um, dass es offenbar unzählige "unattraktive" Menschen gibt die trotzdem Beziehungen haben.
Ich schließe für mich daraus, dass es mit der Attraktivität als Argument nicht so weit her sein kann. Eine unbequeme Wahrheit. Aber dafür sind wir doch hier. Oder nicht?
Was ist denn Attraktivität? Schön, stark und mutig zu sein? Schön gegen die Wand gelaufen, stark abgeprallt und mutig wieder gegen gelaufen? ;)

Ich glaube, ein Teil von Attraktivität ist es auch, Niederlagen nicht so schwer zu nehmen. Nach dem Motto: "Wenn die eine Frau nicht will, dann eben die nächste!" Wohl erwählt, aber mit Marschrichtung Attacke. Gerade in diesem Punkt erlebe ich hier eindeutige Tendenzen, dass zurück geblickt, vergebenen Chancen nachgetrauert und der Fokus darauf gelegt wird, warum es gar nicht klappen kann. In diesen emotionalen Zuständen würde ich eine Traumfrau (näherungsweise) gar nicht erkennen, selbst wenn Sie mir dauernd auf die Füße treten würde.

Männer macht attraktiv, wenn sie mit sich selbst "im Reinen" sind und bereits irgendwo angekommen sind. Dann erscheinen sie klarer und wirken besser/mehr.
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Re: Selbstwirksamkeit

Beitrag von Sinnsucher » Dienstag 21. August 2018, 13:46

TheRealDeal hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 10:23
Was ist denn Attraktivität? Schön, stark und mutig zu sein? Schön gegen die Wand gelaufen, stark abgeprallt und mutig wieder gegen gelaufen? ;)
Ich glaube wir sehen das eh recht ähnlich, TheRealDeal. ;)

Ich sehe dass es hier zwei Tendenzen gibt: entweder wird alles auf eine durch Schönheitsideale geprägte Attraktivtitätsskala reduziert oder Attraktivität wird relativ als "Schönheit liegt im Auge der Betrachterin" festgemacht.

Dadurch reden viele ABs und ABinen hier im Forum aneinander vorbei denke ich. Mein Ziel ist es, die Mittelwege zu beschreiten. Je nachdem wem man antwortet, wird ein Aspekt stärker hervorgehoben und der Rest bleibt implizit.
TheRealDeal hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 10:23
Ich glaube, ein Teil von Attraktivität ist es auch, Niederlagen nicht so schwer zu nehmen. Nach dem Motto: "Wenn die eine Frau nicht will, dann eben die nächste!"
Der souveräne Umgang mit Niederlagen macht sicherlich sehr anziehend. :)
TheRealDeal hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 10:23
Männer macht attraktiv, wenn sie mit sich selbst "im Reinen" sind und bereits irgendwo angekommen sind. Dann erscheinen sie klarer und wirken besser/mehr.
Wie oben angedeutet ist es denke ich schon fair zu sagen, dass es einen Unterschied zwischen Attraktivität und Ausstrahlung gibt. Ausstrahlung kommt von Innen, drückt sich durch Selbstakzeptanz und Anteilnahme etc aus (im Reinen mit sich sein und angekommen sein, wie du sagst). Daraus folgt mMn aber nicht, dass es nicht auch "objektiv" (echte Objektivität gibt es natürlich so gut wie nie) attraktivere oder weniger attraktive Menschen gibt.
ABs u d ABinen tendieren halt dazu Attraktivität überzubewerten (mich selbst eingeschlossen) und die wsl viel wichtigere Rolle der Ausstrahlung auszublenden.

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Re: Selbstwirksamkeit

Beitrag von Tintenmalerin » Donnerstag 30. August 2018, 18:08

Sinnsucher hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 22:57
Ich glaube uns geht es ums gleiche. :) Für mich hat "Eigenverantwortung" bisher nie die Dramatik vermittelt die eine Situation wie meine (zunehmende psychosomatische Eskalation) hatte. Der Begriff Eigenverantwortung wird in meinem Umfeld so inflationär gebraucht, dass ich nie realisiert habe, was er konsequent betrachtet bedeutet.
Und "Schuld" vermittelt diese Dramatik? Oder noch ein ganz anderes Wort?
Wie würdest du denn (anhand von konkreten Beispielen) eigenverantwortliches vs. nicht eigenverantwortliches Handeln beschreiben? (Vor allem wenn man das Selbstbezichtigen weglässt...) :)
Für mich gehört definitiv dazu, sich eigene Gedanken zu machen. Über sich selbst und seine eigenen Wünsche und Grenzen. Sich nicht danach zu richten, wie "man das macht", sondern seinen eigenen Weg zu finden, egal, wie nahe oder weit weg der davon ist.
Also zum Beispiel nicht den Berufsweg wählen, den die Eltern sich wünschen, sondern den, der einem am meisten zusagt.
Ich musste bei deiner Frage aber auch an meine eigene Entwicklung denken.
Ich war früher sehr, sehr schüchtern. Habe mich kaum getraut, anderen in die Augen zu schauen, hatte sehr viel Angst und habe mich so gut es ging unsichtbar gemacht.
Viele dieser Ängste und auch einen großen Teil der Schüchternheit habe ich mittlerweile abgelegt. So weit, dass mir einige Dinge so leicht und selbstverständlich gelingen, dass ich kaum noch verstehe, warum sie mal unvorstellbar schwer für mich waren.
Vor ein paar Jahren hatte ich dann eine Phase, in der ich sehr mit meinem früheren Ich gehadert habe. Es ist doch eigentlich so einfach, das hätte doch auch früher gehen müssen!
Aber nein, ging es eben nicht. Früher war ich noch nicht so weit. Ich musste das erst akzeptieren und nachsichtig mir selbst gegenüber werden. Mir selbst verzeihen.
Und dann konnte ich meine Erfahrungen auch wertschätzen. Ich konnte stolz auf das sein, was ich erreicht hatte. Aus eigener Kraft. Das war eine sehr wertvolle Erkenntnis für mich.
Beantwortet das mehr oder weniger deine Frage?
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Re: Selbstwirksamkeit

Beitrag von Sinnsucher » Dienstag 11. September 2018, 20:58

Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 18:08
Sinnsucher hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 22:57
Ich glaube uns geht es ums gleiche. :) Für mich hat "Eigenverantwortung" bisher nie die Dramatik vermittelt die eine Situation wie meine (zunehmende psychosomatische Eskalation) hatte. Der Begriff Eigenverantwortung wird in meinem Umfeld so inflationär gebraucht, dass ich nie realisiert habe, was er konsequent betrachtet bedeutet.
Und "Schuld" vermittelt diese Dramatik? Oder noch ein ganz anderes Wort?
Ich bin ganz bei dir: Auch mir gefällt das "Schuld"-Framing ganz und gar nicht! Es vermittelt eine moralische Schwäche, eine erniedrigende Minderwertigkeit, Scham und Unzulänglichkeit.

Ich habe deswegen auch nicht von Schuld gesprochen, sondern von "fahrlässiger Unterlassung der Selbstfürsorge". Stimmt, es klingt zu stark nach Straftat. Und das trägt unnötig dazu bei, sich für das was nicht gut gelaufen ist auch noch runter zu machen.

Mir ging es darum aufzuzeigen, wie unsere Standards bei anderen uns anvertrauten Menschen wesentlich höher sind als bei uns selbst. Als Erwachsene sind wir und unser Wohl uns selbst anvertraut. Wenn sich jemand selbst zugrunde richtet, oder sich selbst grob vernachlässigt, dann wird das zu einem viel größeren Maß hingenommen, als wenn das anderen gegenüber geschieht.
Auf diese Assyemetrie wollte ich mit meiner drastischen Wortwahl hinweisen.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 18:08
Wie würdest du denn (anhand von konkreten Beispielen) eigenverantwortliches vs. nicht eigenverantwortliches Handeln beschreiben? (Vor allem wenn man das Selbstbezichtigen weglässt...) :)
Für mich gehört definitiv dazu, sich eigene Gedanken zu machen. Über sich selbst und seine eigenen Wünsche und Grenzen. Sich nicht danach zu richten, wie "man das macht", sondern seinen eigenen Weg zu finden, egal, wie nahe oder weit weg der davon ist.
Ich zähle eher zu den reflektierteren Menschen. Zumindest wird mir das immer wieder gesagt. Ich habe also relativ (sicher nicht absolut) eigenständige Gedanken. Bei mir hat es aber immer daran gemangelt, den Einsichten Taten folgen zu lassen. Deswegen ist mir bei der Selbstverantwortung immer der Handlungsaspekt wichtig. Unverantwortlich bin ich persönlich da, wo ich trotz besseren Wissens nach kurzfristiger Bequemlichkeit/Eitelkeit/Kleinlichkeit handle, statt so, wie es langfristig für mich gut wäre.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 18:08
Also zum Beispiel nicht den Berufsweg wählen, den die Eltern sich wünschen, sondern den, der einem am meisten zusagt.
Es ist gar nicht so leicht die verinnerlichten Erwartungshaltungen Anderer und die eigenen Ziele auseinanderzudröseln...
Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 18:08
Ich musste bei deiner Frage aber auch an meine eigene Entwicklung denken.
Ich war früher sehr, sehr schüchtern. Habe mich kaum getraut, anderen in die Augen zu schauen, hatte sehr viel Angst und habe mich so gut es ging unsichtbar gemacht.
Viele dieser Ängste und auch einen großen Teil der Schüchternheit habe ich mittlerweile abgelegt. So weit, dass mir einige Dinge so leicht und selbstverständlich gelingen, dass ich kaum noch verstehe, warum sie mal unvorstellbar schwer für mich waren.
Eine Lösung zu einem Rätsel wirkt im Nachhinein auch oft einfach, trivial, logisch. Man fragt sich warum man nicht früher draufgekommen ist. Davor ist aber alles mächtig kompliziert und unlösbar.

Bei Ängsten & Mut und bei Rätseln & Lösungen ist dazwischen immer ein (emotionaler oder geistiger) Perspektivenwechsel nötig. Rückblickend sagen wir dann ungelenk "Ich hab mich einfach getraut..." oder "Ich bin einfach draufgekommen..." Aber wir mussten irgendwie mal zu diesem Punkt kommen.

Für mich stellt sich da immer die Frage, wie weit es im Bereich des eigenen Wissens oder Willens liegt, den Schritt zu machen.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 18:08
Vor ein paar Jahren hatte ich dann eine Phase, in der ich sehr mit meinem früheren Ich gehadert habe. Es ist doch eigentlich so einfach, das hätte doch auch früher gehen müssen!
Aber nein, ging es eben nicht. Früher war ich noch nicht so weit. Ich musste das erst akzeptieren und nachsichtig mir selbst gegenüber werden. Mir selbst verzeihen.
Und dann konnte ich meine Erfahrungen auch wertschätzen. Ich konnte stolz auf das sein, was ich erreicht hatte. Aus eigener Kraft. Das war eine sehr wertvolle Erkenntnis für mich.
Das ist sicher eine Kerneinsicht. Danke! : )
Mir ist es noch nicht gelungen. Wohl weil ich mich dem Verlustschmerz nicht gewachsen fühle.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 18:08
Beantwortet das mehr oder weniger deine Frage?
Du würdest also sagen, eigenverantwortliches Handeln unterscheidet sich vom nicht eigenverantwortlichen Handeln dadurch, dass man lernt sich zu akzeptieren und Handlungen zu setzen, die dem akzeptierten Ich und nur nachrangig den Erwartungen anderer entsprechen? Oder wäre das zu kurz gegriffen? :)

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Re: Selbstwirksamkeit

Beitrag von Tintenmalerin » Sonntag 16. September 2018, 17:58

Sinnsucher hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 20:58
Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 30. August 2018, 18:08
Vor ein paar Jahren hatte ich dann eine Phase, in der ich sehr mit meinem früheren Ich gehadert habe. Es ist doch eigentlich so einfach, das hätte doch auch früher gehen müssen!
Aber nein, ging es eben nicht. Früher war ich noch nicht so weit. Ich musste das erst akzeptieren und nachsichtig mir selbst gegenüber werden. Mir selbst verzeihen.
Und dann konnte ich meine Erfahrungen auch wertschätzen. Ich konnte stolz auf das sein, was ich erreicht hatte. Aus eigener Kraft. Das war eine sehr wertvolle Erkenntnis für mich.
Das ist sicher eine Kerneinsicht. Danke! : )
Mir ist es noch nicht gelungen. Wohl weil ich mich dem Verlustschmerz nicht gewachsen fühle.
Gerne :hut:
Was meinst du denn mit "Verlustschmerz"? Was würdest du verlieren?
Du würdest also sagen, eigenverantwortliches Handeln unterscheidet sich vom nicht eigenverantwortlichen Handeln dadurch, dass man lernt sich zu akzeptieren und Handlungen zu setzen, die dem akzeptierten Ich und nur nachrangig den Erwartungen anderer entsprechen? Oder wäre das zu kurz gegriffen? :)
Nein, würde ich nicht sagen. Das sind für mich zwei verschiedene Ebenen.
Eigenverantwortung bedeutet für mich, dass jeder für seine Entscheidungen und sein Handeln selbst verantwortlich ist. Dann gibt es im Grunde kein nicht eigenverantwortliches Handeln.
Der entscheidende Unterschied ist dann der, ob man diese Eigenverantwortung akzeptiert und annimmt, oder ablehnt und auf andere abwälzt.
Zum Beispiel wie ich mit einem Rat umgehe. Ob ich damit scheitere und dann dem Ratgebenden vorwerfe, dass ich seinen Rat befolgt habe, oder ob ich ihn abwäge und danach handle, weil ich es für sinnvoll halte, egal, was dabei herauskommt.
Ob ich Freunden insgeheim vorwerfe, sich nicht zu melden, oder ob ich mich einfach bei ihnen melde - wenn sie mir wichtig sind und mir danach ist.
Ob ich meine, dass die Welt mir irgendetwas schuldig ist, oder meine Kraft und Entschlossenheit dafür einsetze, dass zu bekommen, was ich will.

Ganz so simpel ist es natürlich nicht, Einflüsse von außen spielen auch mit rein. Positiv betrachtet emotionale Verbundenheit und Vertrauen.
Negativ betrachtet alte Wunden, Grausamkeit, Bevormundung... Eigene Entscheidungen zu treffen muss man lernen und üben. Alte Verletzungen aus dem Entscheidungsprozess zu streichen leider auch.

Dass man sich mit früheren Entscheidungen versöhnt, hat dagegen in meinen Augen mehr mit einem liebevollen, nachsichtigen Umgang mit sich selbst zu tun.
Das Leben ist einzigartig und wunderschön, selbst wenn es gerade schwer zu ertragen ist.

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