Der Mythos vom Männlichen Beschützer

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Beschützer?

Ich bin weiblich und war schon mal in einer Partnerschaft und wurde dort eher beschützt
4
8%
Ich bin weiblich und war schon mal in einer Partnerschaft und war dort eher die Beschützerin
4
8%
Ich bin weiblich und war noch nie in einer Partnerschaft und glaube, dass der Mann das schützen übernehmen würde.
8
16%
Ich bin weiblich und war noch nie in einer Partnerschaft und glaube dass ich das übernehmen müsste
2
4%
Ich bin männlich und war schon mal in einer Partnerschaft und war der Beschützer.
6
12%
Ich bin männlich und war schon mal in einer Partnerschaft und hab mich auf meine Freundin verlassen.
3
6%
Ich bin männlich und war noch nie in einer Partnerschaft und halte mich für einen Beschützer.
10
20%
Ich bin männlich und war noch nie in einer Partnerschaft und tue das eher nicht.
7
14%
Ich habe eine ganz abweichende Meinung
6
12%
 
Abstimmungen insgesamt: 50

Bergkristall

Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Bergkristall » Samstag 7. Juli 2018, 16:08

Da in dem Paralell- Thread gerade wieder so schön das Beschützen als typisch männliches Verhalten benannt wird zusammen mit weiteren Klischees diese Umfrage.

Nicht dass ich es nicht auch wünschenswert fände.
Ich gebe offen zu, als mein jetziger Ex mir am Anfang schrieb, er fände es wichtig für seine Freundin der Fels in der Brandung zu sein etc, fand ich das scharf.
In der Praxis hieß es später immer: " Bergkristall.Schatz ich brauch mal Hilfe. "
Und die meiste Zeit war ich beschäftigt die Kohlen aus dem Feuer zu hohlen und die starke Schulter zu sein.
Die 2 x am Ende wo umgekehrt ich die Schulter gebraucht hätte, hat sich der Herr abgesetzt.

Genau so waren die 2 Ehen meiner Mutter und genauso habe ich es oft im Umfeld beobachtet.
Dass sich ganz viele Männer darauf verlassen, dass die starken Zugpferde zuhause es schon für sie richten werden.

Also: Ich bin gespannt, wie die Mehrheit entscheidet.

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Rohdiamant » Samstag 7. Juli 2018, 16:13

Ein interessantes Thema! Da wird es wieder einiges zum schreiben geben. :lol: Ich hab mich aber raus gehalten kann so das nicht beantworten. Vielleicht wenn es mal zu einer Partnerschaft kommt kann ich das immer noch nachholen. :pfeif:
Puh muss ich mir was neues einfallen lassen! :gruebel:

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Ninja Turtle » Samstag 7. Juli 2018, 16:38

Mich würde an dieser Stelle ja mal interessieren, ob ich auf andere wie ein Beschützer wirke, oder eher nicht. :shy:
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Tania » Samstag 7. Juli 2018, 16:53

Mir fehlt die Option "Wir beschützen uns gegenseitig, so gut wir können."

Glaubt bloß nicht alles, was ich schreibe. Würde ich wirklich wissen, wie Beziehungen funktionieren, hätte ich kaum dieses Forum entdeckt ;)

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Optimistin » Samstag 7. Juli 2018, 16:58

Ninja Turtle hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 16:38
Mich würde an dieser Stelle ja mal interessieren, ob ich auf andere wie ein Beschützer wirke, oder eher nicht. :shy:
Würde ich bejaen, du wirkst souverän, mutig und würdest einer Abine in Nöten sicher beispringen. :daumen: Ob sich das auch auf eine Partnerschaft erstreckt, wage ich Mal vorsichtig in Frage zu stellen, da kommt vermutlich eher deine Unabhängigkeit durch?
Entspanne Dich.
Lass das Ruder los.
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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von naptime » Samstag 7. Juli 2018, 17:00

Ich würde zwar mein Bestes tun um für meine (theoretische) Partnerin da zu sein und sie zu unterstützen, aber um sie zu "beschützen" halte ich mich selbst für zu schwach/dazu unfähig.
Aber so wie du das in deinem Startpost formuliert hast kommt mir das auch nicht wirklich nach "beschützen" und mehr nach unterstützen vor, also ist das vielleicht einfach eine Frage der individuellen Wortwahl. Keine Ahnung.

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 7. Juli 2018, 17:09

Tania hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 16:53
Mir fehlt die Option "Wir beschützen uns gegenseitig, so gut wir können."
+1
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Bergkristall

Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Bergkristall » Samstag 7. Juli 2018, 17:35

Tania hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 16:53
Mir fehlt die Option "Wir beschützen uns gegenseitig, so gut wir können."
Tja.
Das wär ehrlich gesagt mein persönlicher Favorit.

Hab ich nur in der Realität noch bei keinem Paar gesehen.

Als ich noch Abine war hab ich immer geschrieben und gesagt:
Ich wünsche mir Augenhöhe und totale Gleichberechtigung in der Beziehung.

Heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob es sowas ausserhalb von Wunschträumen überhaupt gibt, einfach weil es eben auch meist einen stärkeren Part gibt, und sich der Andere dann eben... mit viel Pech auch auf Diesem ausruht.

Ich finde immer noch, dass man nach Ausgleich streben sollte und ich hoffe auch mal irgendwann einen Herren zu treffen, der mit meiner Stärke umgehen kann und sie Gleichzeitig nicht für sich ausschliesslich benutzt.

Das wird die Zukunft zeigen müssen.
Ich werde immer gern für meinen Mann da sein.
Aber ich beanspruche diesen Luxus eben auch für mich.

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von fidelchen » Samstag 7. Juli 2018, 17:45

Vielleicht sollte auch mal ganz kurz definiert werden was ein Beschützer genau ist? ;)... Das dies nicht heissen kann „löst alle Probleme für mich!“ sollte klar sein ;)

Ich selber würde das Verhältnis meiner Eltern und vieler Bekannter und Freunde schon so bezeichnen das der Mann eher der Beschützer war, selbst wenn die Frauen teilweise die Hosen anhaben ;).

Aber ich glaube ja auch, das man das vorgelebte wieder sucht und dann dies wieder erlebt. Sorry, aber wenn in der Familie es immer so war, im Bekanntenkreis es immer so war... ja dann wird es bei ein selbst vermutlich auch so sein...

Zudem kann der Mann nur Beschützer sein, wenn man den Mann auch Mann sein lässt und die Frau auch Frau ist. Sei jedem selbst die Frage gestellt, ob man sowas will.

Und schon sind wir wieder beim anderen Thread :p
AWG = Alles wird gut :-)

Nach ganz strenger Definition bin ich ein "Normalo"
Nach geschwächter Definition bin ich ein "SC-AB"
Und fühlen tu ich mich wie ein "XX-AB"
Was bin ich nun?

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Frangipani210 » Samstag 7. Juli 2018, 17:45

Tania hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 16:53
Mir fehlt die Option "Wir beschützen uns gegenseitig, so gut wir können."
Dem stimme ich zu.
Die einzigen 3 Dinge, die ein Mann an seiner Frau verändern sollte:

Ihren Nachnamen, ihre Adresse und ihre Sicht auf Männer

Bergkristall

Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Bergkristall » Samstag 7. Juli 2018, 17:52

naptime hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 17:00
Ich würde zwar mein Bestes tun um für meine (theoretische) Partnerin da zu sein und sie zu unterstützen, aber um sie zu "beschützen" halte ich mich selbst für zu schwach/dazu unfähig.
Aber so wie du das in deinem Startpost formuliert hast kommt mir das auch nicht wirklich nach "beschützen" und mehr nach unterstützen vor, also ist das vielleicht einfach eine Frage der individuellen Wortwahl. Keine Ahnung.
Es sind zwar zwei unterschiedliche Wörter, aber im Alltag wird selten wichtig, jemanden sprichwörtlich zu verhauen.
Es geht darum, wer die emotionalen Krisen und normalen Streitfälle löst, die Geldprobleme oder Jobprobleme oder was auch immer auf ein Paar so zu kommen kann.
Kann ich damit zu meinem Partner gehen und hilft er oder sie mir eine Lösung zu finden oder mich wieder besser zu fühlen, vielleicht sogar wenn er oder sie gerade selbst Probleme oder Stress hat?
Oder werden dann andere Prioritäten gesetzt und der Partner kann sehen wie er/ sie selbst klar kommt bis man wieder umgekehrt ein Anliegen hat?

So klärt sich schnell wer der Beschützer Part in der Praxis ist.

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von cama » Samstag 7. Juli 2018, 17:56

Als ich den Threadtitel gelesen habe, war ich gleich wieder 18 Jahre alt und bitter enttäuscht von mir selbst und den doofen Männern. :sadwoman:


Ich dachte, es ginge darum, daß man als Frau den Beschützerinstinkt bei Männern weckt und sie einen dann, naja, beschützen. Einem die Jacke leihen, wenn es kalt ist, und so. Das ist mir nie passiert und ich finde das doof. :fluchen2:


Aber darum geht es ja hier nicht.
Das, was hier gefragt wird, machen mein Partner und ich gemeinsam und einer für den anderen.
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."-Alexander von Humboldt zugeschrieben

Bergkristall

Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Bergkristall » Samstag 7. Juli 2018, 18:01

fidelchen hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 17:45
Vielleicht sollte auch mal ganz kurz definiert werden was ein Beschützer genau ist? ;)... Das dies nicht heissen kann „löst alle Probleme für mich!“ sollte klar sein ;)

Ich selber würde das Verhältnis meiner Eltern und vieler Bekannter und Freunde schon so bezeichnen das der Mann eher der Beschützer war, selbst wenn die Frauen teilweise die Hosen anhaben ;).

Aber ich glaube ja auch, das man das vorgelebte wieder sucht und dann dies wieder erlebt. Sorry, aber wenn in der Familie es immer so war, im Bekanntenkreis es immer so war... ja dann wird es bei ein selbst vermutlich auch so sein...

Zudem kann der Mann nur Beschützer sein, wenn man den Mann auch Mann sein lässt und die Frau auch Frau ist. Sei jedem selbst die Frage gestellt, ob man sowas will.

Und schon sind wir wieder beim anderen Thread :p
Mit einer Ausnahme.
Obige Tabelle wird Realitäten Aufzeigen.
Tut sie ja teilweise schon jetzt.

Männer halten sich für Beschützer etc.
Viele Frauen sind es in der Praxis tatsächlich.

Mehr wollte ich hier auch gar nicht erreichen.

Die Konstellationen sind so unterschiedlich wie die Menschen.
Und über Klischees wie das vom starken männlichen Beschützer kann man sich tot diskutieren...siehe anderes Thema.
Davon wird es nur nicht reeller.

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Milkman » Samstag 7. Juli 2018, 18:24

Ich wollte jetzt schreiben, dass ich schon in zwei Beziehungen war, wo die Frauen mehr oder weniger explizit von mir erwarteten, dass ich ihr verkorkstes Welt- und Männerbild wieder richte - aber das würde das Ergebnis der Umfrage verfälschen.
Whatever floats your boat...

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Siegfried » Samstag 7. Juli 2018, 18:32

Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 18:01

Männer halten sich für Beschützer etc.
Viele Frauen sind es in der Praxis tatsächlich.

Mehr wollte ich hier auch gar nicht erreichen.

Die Konstellationen sind so unterschiedlich wie die Menschen.
Und über Klischees wie das vom starken männlichen Beschützer kann man sich tot diskutieren...siehe anderes Thema.
Davon wird es nur nicht reeller.
Vielleicht siegst du dieses "Beschützen" als zu allgemein. Männer sehen oder benutzen den Begriff eher wenn es darum geht seinen Besitz zu verteidigen mitunter auch physisch und hat nichts damit zu tun wer die Hosen an hat wenn es darum geht wohin in Urlaub gefahren wird.

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von naptime » Samstag 7. Juli 2018, 18:48

Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 17:52
naptime hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 17:00
Ich würde zwar mein Bestes tun um für meine (theoretische) Partnerin da zu sein und sie zu unterstützen, aber um sie zu "beschützen" halte ich mich selbst für zu schwach/dazu unfähig.
Aber so wie du das in deinem Startpost formuliert hast kommt mir das auch nicht wirklich nach "beschützen" und mehr nach unterstützen vor, also ist das vielleicht einfach eine Frage der individuellen Wortwahl. Keine Ahnung.
Es sind zwar zwei unterschiedliche Wörter, aber im Alltag wird selten wichtig, jemanden sprichwörtlich zu verhauen.
Es geht darum, wer die emotionalen Krisen und normalen Streitfälle löst, die Geldprobleme oder Jobprobleme oder was auch immer auf ein Paar so zu kommen kann.
Kann ich damit zu meinem Partner gehen und hilft er oder sie mir eine Lösung zu finden oder mich wieder besser zu fühlen, vielleicht sogar wenn er oder sie gerade selbst Probleme oder Stress hat?
Oder werden dann andere Prioritäten gesetzt und der Partner kann sehen wie er/ sie selbst klar kommt bis man wieder umgekehrt ein Anliegen hat?

So klärt sich schnell wer der Beschützer Part in der Praxis ist.
Ich meinte auch weniger das tatsächliche "Verhauen" u.ä.
Für mich hört sich "beschützen" aber einfach so an, als würde ich meine Partnerin vor Problemen bewahren; die Probleme komplett auf mich nehmen um ihr jegliche Konfrontation zu ersparen. Und dafür musste man m.E. auch mental unverhältnismäßig stark sein bzw. sein eigenes Leben bereits voll im Griff haben. Die Erwartung, dass ein Partner bedingungslos alleine für Probleme zuständig sein sollte kommt mir wenig praktikabel vor. Was du beschreibst klingt für mich eher nach Kooperation und Unterstützung und damit auch wie der gesündere Weg.

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Captain Unsichtbar » Samstag 7. Juli 2018, 18:57

Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 18:01
Obige Tabelle wird Realitäten Aufzeigen.
Tut sie ja teilweise schon jetzt.

Männer halten sich für Beschützer etc.
Viele Frauen sind es in der Praxis tatsächlich.

Mehr wollte ich hier auch gar nicht erreichen.

Die Konstellationen sind so unterschiedlich wie die Menschen.
Und über Klischees wie das vom starken männlichen Beschützer kann man sich tot diskutieren...siehe anderes Thema.
Davon wird es nur nicht reeller.
Tut sie das?
Es haben bisher nur Frauen mit Beziehungserfahrung abgestimmt entgegen haben bei den Männern nur User abgestimmt, welche noch keine Beziehung hatten.
Ich selbst halte mich nicht für einen Beschützer, ich werde nur immer in diese Rolle gedrängt... Jedes Mal wenn ich eine Frau kennen gelernt habe, bei der die kleinste Chance darauf bestand, dass es weiter Richtung Date gehen könnte, hat sich herausgestellt, dass bloss ein Heulkissen, eine starke Schulter, ein Problemlöser etc. gesucht war. Dann durfte ich mich mit x Problemen voll laden, während ich selbst wieder einmal absolut gar nichts davon hatte. Am Ende keine Energie mehr und gefrustet aufgegeben. Also nein, Männer halten sich nicht alle für Beschützer, man(n) hat nur oft keine Wahl.
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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Ninja Turtle » Samstag 7. Juli 2018, 19:08

Optimistin hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 16:58
Ninja Turtle hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 16:38
Mich würde an dieser Stelle ja mal interessieren, ob ich auf andere wie ein Beschützer wirke, oder eher nicht. :shy:
Würde ich bejaen, du wirkst souverän, mutig und würdest einer Abine in Nöten sicher beispringen. :daumen: Ob sich das auch auf eine Partnerschaft erstreckt, wage ich Mal vorsichtig in Frage zu stellen, da kommt vermutlich eher deine Unabhängigkeit durch?
Also ein klares jain. 8-)
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Tania » Samstag 7. Juli 2018, 21:05

Bergkristall hat geschrieben:
Samstag 7. Juli 2018, 17:35

Tja.
Das wär ehrlich gesagt mein persönlicher Favorit.

Hab ich nur in der Realität noch bei keinem Paar gesehen.
Ich schon. Bei meinen Eltern und Großeltern. Wobei mitunter der Schutz vor dem Teufel Alkohol und der ungesunden Ernährung auch Stress brachte ;)

Und in der Anfangszeit hat es mit meinem Ex-Mann auch funktioniert. Nur zum Ende hin ... Da hätten wir beide Unterstützung gebraucht - und hatten noch drei zu beschützende Kinder. Das ging dann nicht mehr. Man kann halt nicht mehr geben, als man hat.

Glaubt bloß nicht alles, was ich schreibe. Würde ich wirklich wissen, wie Beziehungen funktionieren, hätte ich kaum dieses Forum entdeckt ;)

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Re: Der Mythos vom Männlichen Beschützer

Beitrag von Tyralis Fiena » Samstag 7. Juli 2018, 21:23

Als Beschützer sehe ich mich definitiv nicht. Diese Rolle könnte ich wohl auch nicht erfüllen. Ich glaube allerdings auch nicht, dass viele Frauen darauf stehen würden. Aus meiner Sicht erscheinen sie mir zumeist stark, unabhängig und lösen ihre Probleme selbst oder ggf. mit Freundeshilfe. Insofern erscheint mir das auch so, dass der männliche Beschützer eher ein Mythos scheint bzw. auch oftmals deplatziert zu sein. Selbst wenn die Frau nicht im Vordergrund erscheint, managt sie im Hintergrund die Probleme im Stillen - ist zumindest so mein häufiger Eindruck. Bei meinen Eltern lief es in der Art auch so ab, bis meine Mutter nicht mehr wollte und es zur Scheidung kam.

Ich für meinen Teil finde das allerdings auch nicht sehr reizend, wenn mich eine Frau versuchen würde, zu schützen. Unterschwellig lehne ich es ab und wahrscheinlich ist das auch ein Grund, warum ich Partnerschaft eher meide. Aus meiner Lage heraus ist es unwahrscheinlich, dass ich nicht der "schwächere" Part wäre. Notwendig finde ich es persönlich, wenn es auf Gleichberechtigung hinauslaufen würde und keiner beiden "stärker" bzw. "schwächer" wäre und keiner den jeweils anderen führen würde (auch das weckt ziemliches Unbehagen in mir, das jemand den anderen führt). Leider scheint es überwiegend mehr eine Illusion als real zu sein.

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