Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Stabil » Dienstag 10. Juli 2018, 09:48

Patti, du hast viele und auch ausführliche Antworten bekommen.

Darauf reagierst du nicht.
Patti hat geschrieben:
Montag 9. Juli 2018, 21:58
ach, ich bin in dem Thema einfach ein "VERSAGER" :shylove: :shylove: :shylove: :shylove: :shylove:
Du siehst dich als Versager, was das betrifft.

Und nun? Was bedeutet das für dich?
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Einsamer Wanderer » Dienstag 10. Juli 2018, 14:30

Sofern Du selbst nicht den Drang zur Teilnahme verspüren solltest, würde ich derartige Zusammenkünfte meiden, zumal sie einem AB mehr schaden als nützen könnten. Dies trifft insbesondere auf solche Events zu, in denen Leute lediglich aufkommen, um sich selbst mit Schweinebacke an der Seite öffentlich zu präsentieren.

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Stabil » Dienstag 10. Juli 2018, 15:53

Einsamer Wanderer hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 14:30
Sofern Du selbst nicht den Drang zur Teilnahme verspüren solltest, würde ich derartige Zusammenkünfte meiden, zumal sie einem AB mehr schaden als nützen könnten. Dies trifft insbesondere auf solche Events zu, in denen Leute lediglich aufkommen, um sich selbst mit Schweinebacke an der Seite öffentlich zu präsentieren.
DAS klingt schon sehr verächlich.

Bitte wie meinst du das? Ist das Frauenverachtung? Ist das Beziehungsneid? Oder etwas ganz anderes?
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Axolotl » Dienstag 10. Juli 2018, 16:34

Einsamer Wanderer hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 14:30
Sofern Du selbst nicht den Drang zur Teilnahme verspüren solltest, würde ich derartige Zusammenkünfte meiden, zumal sie einem AB mehr schaden als nützen könnten.
Die Alternative wäre, dass man sich einfach mal öffnet. Der Vorteil dabei ist, man kommt mal unter Leute und wirkt nicht wie der seltsame Kauz. Soziale Kontakte sind genauso wichtig, auch wenn es nur Kollegen sind. Daraus können auch freunde werden. Das kann durchaus der Pfad sein auch mit Frauen außerhalb des eigenen Bekannten-/Freundeskreis in Kontakt zu kommen ;)
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

Früher habe ich mich darüber geärgert, dass das Leben nicht fair ist. Dann habe ich erkannt, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn das Leben fair wäre.

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Freier Mensch » Dienstag 10. Juli 2018, 23:40

Vor weg. Firmenfeiern und ähnliches sind unglaublich wichtig. Dort kann man auf dem "kurzen Dienstweg" viel mehr erreichen, als durch harte Arbeit im Büro. Auch können aus Arbeitskollegen Freunden werden. Darum sollte man mitgehen, wenn die Abteilung nach der Arbeit nach ein Bier trinkt, in der Mittagspause gemeinsam essen geht oder aber eine Firmenfeier ansteht. Die sind für die Karriere sehr wichtig. Wer diese Termine auslässt, der macht sich leider häufig freiwillig zum Außenseiter.

Auf Firmenfeiern waren Partner kaum ein Thema. Meistens waren die nicht eingeladen oder aber zu weit weg um teilzunehmen. Auf privaten Feiern ist das allerdings anders und da ist es auffällig, dass man immer alleine da ist und das tut schon weh und ich kann den Eingangspost schon verstehen.
Aber auch bei manchen Paaren ist das seltsam. Eine Freundin meiner Mutter bringt zu Feiern nie ihren Mann mit, obwohl der immer eingeladen ist und alle anderen ihre Partner(Innen) mit bringen. Warum sie das tut ist mir bis heute schleierhaft, aber es traut sich auch keiner zu fragen :D

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 12. Juli 2018, 12:18

Rob_HBS hat geschrieben:
Montag 9. Juli 2018, 19:41
also auch die unmöglichen, die unsympathischen und die a...löcher die man täglich bei der arbeit erleben oder erdulden muss...
Vllt. sind sie daheim sehr brav und lassen ihre ganze angestaute Wut und Frust im Betrieb raus.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Siegfried » Donnerstag 12. Juli 2018, 20:48

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 16:34
Einsamer Wanderer hat geschrieben:
Dienstag 10. Juli 2018, 14:30
Sofern Du selbst nicht den Drang zur Teilnahme verspüren solltest, würde ich derartige Zusammenkünfte meiden, zumal sie einem AB mehr schaden als nützen könnten.
Die Alternative wäre, dass man sich einfach mal öffnet. Der Vorteil dabei ist, man kommt mal unter Leute und wirkt nicht wie der seltsame Kauz. Soziale Kontakte sind genauso wichtig, auch wenn es nur Kollegen sind. Daraus können auch freunde werden. Das kann durchaus der Pfad sein auch mit Frauen außerhalb des eigenen Bekannten-/Freundeskreis in Kontakt zu kommen ;)
Alles relativ. Wenn das öffnen nur darin besteht über sein eigenes erbärmlichen Privatleben zu jammern will das doch eigentlich auch niemand hören und man rückt mehr in Abseits als wenn man seinen Mund hält und dazu schweigt. Wenn sich die Kollegen jetzt alle über ihren bevorstehenden Urlaub mit der Familie/Freundin freuen und voller Vorfreude erzählen, müsste ich, wenn ich ehrlich wäre sagen wie sehr mich mein bevorstehender Sommer-Zwangsurlaub jetzt schon ankotzt weil es drauf hinausläuft nur 3 Woche gelangweilt in der Bude zu hocken und die Zeit vor der Glotze/Web/Zocken totzuschlagen. Und wie sehr mir diese Fragen auf den Sack gehen wenn man nach dem Urlaub wieder auf die Arbeit kommt und gefragt wird wie der Urlaub so war, ob man weg war etc. :fluchen: Mit einer ehrlichen und offenen Antwort macht man sich doch erst recht zum komischen Kauz und Außenseiter. Da bleibt man lieber verschlossen und da es eh keiner nachprüfen kann erfindet man halt irgendwas welches nicht ganz so erbärmlich klingt.

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von bettaweib » Donnerstag 12. Juli 2018, 20:56

Siegfried hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 20:48
Mit einer ehrlichen und offenen Antwort macht man sich doch erst recht zum komischen Kauz und Außenseiter. Da bleibt man lieber verschlossen und da es eh keiner nachprüfen kann erfindet man halt irgendwas welches nicht ganz so erbärmlich klingt.
Das kann ich gut nachvollziehen. Manchmal schmücke ich die Details auch etwas aus. Die eine oder andere Kollegin ist nämlich eine wandelnde Buschtrommel.
"Die Frau ist eine raffinierte Mischung aus Brandstifter und Feuerwehr."
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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 13. Juli 2018, 17:29

Siegfried hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 20:48
Wenn sich die Kollegen jetzt alle über ihren bevorstehenden Urlaub mit der Familie/Freundin freuen und voller Vorfreude erzählen, müsste ich, wenn ich ehrlich wäre sagen wie sehr mich mein bevorstehender Sommer-Zwangsurlaub jetzt schon ankotzt weil es drauf hinausläuft nur 3 Woche gelangweilt in der Bude zu hocken und die Zeit vor der Glotze/Web/Zocken totzuschlagen. Und wie sehr mir diese Fragen auf den Sack gehen wenn man nach dem Urlaub wieder auf die Arbeit kommt und gefragt wird wie der Urlaub so war, ob man weg war etc.
Im Urlaub unterwegs gewesen sein, aber sagen zu müssen, dass das alleine oder mit den Eltern erfolgte, weil alle Freunde verpartnert sind und nur unter sich oder mit anderen Paaren verreisen, ist genau so doof.
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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Maverick » Freitag 13. Juli 2018, 23:27

Siegfried hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 20:48
Alles relativ. Wenn das öffnen nur darin besteht über sein eigenes erbärmlichen Privatleben zu jammern will das doch eigentlich auch niemand hören und man rückt mehr in Abseits als wenn man seinen Mund hält und dazu schweigt. Wenn sich die Kollegen jetzt alle über ihren bevorstehenden Urlaub mit der Familie/Freundin freuen und voller Vorfreude erzählen, müsste ich, wenn ich ehrlich wäre sagen wie sehr mich mein bevorstehender Sommer-Zwangsurlaub jetzt schon ankotzt weil es drauf hinausläuft nur 3 Woche gelangweilt in der Bude zu hocken und die Zeit vor der Glotze/Web/Zocken totzuschlagen. Und wie sehr mir diese Fragen auf den Sack gehen wenn man nach dem Urlaub wieder auf die Arbeit kommt und gefragt wird wie der Urlaub so war, ob man weg war etc. :fluchen: Mit einer ehrlichen und offenen Antwort macht man sich doch erst recht zum komischen Kauz und Außenseiter. Da bleibt man lieber verschlossen und da es eh keiner nachprüfen kann erfindet man halt irgendwas welches nicht ganz so erbärmlich klingt.
Dito Siegfried.

Hast du denn kein Interesse, zu verreisen? Auch nicht notfalls alleine?

Ich arbeite immer relativ hart und fahre zwei bis drei Mal im Jahr alleine in Urlaub, um runterzukommen. Das ist für mich “die beste Medizin“. Paare und Familien stören mich da gar nicht. Hauptsache, ich habe meine Ruhe. Zuhause bleiben wäre für mich gar keine Option.

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Automobilist » Samstag 14. Juli 2018, 00:59

Das ist mir nicht nur egal....zum Einen sieht man sich sehr selten; ggf. nur einmal im Jahr ( " Weihnachtsfeier " ). Dabei fällt es dann auf, daß es praktisch überhaupt keine gemeinsamen Gesprächsthemen gibt ( außer es geht um Technik ); keinen dieser Leute könnte ich mir je als " Freund " vorstellen. Daß " Urlaub " mich nicht interessiert ( und schon gar nicht am " Meer ", als Nichtschwimmer ) ist hinlänglich bekannt.
Meist enden diese " Feiern " mit einer Schachpartie ( die Chefin gegen mich ).

" Bier " trinke ich selbstverständlich nicht.
Facit : ich bin nicht unfroh, wenn man sich wieder verabschiedet - und niemand würde auch nur daran denken, mich zu fragen, weshalb niemals jemand mitkommt - das ist schon immer so und wird auch nicht mehr hinterfragt.
Was ist " humour " ? Excellenz Erich Ludendorff

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Siegfried » Samstag 14. Juli 2018, 07:35

bettaweib hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 20:56
Siegfried hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 20:48
Mit einer ehrlichen und offenen Antwort macht man sich doch erst recht zum komischen Kauz und Außenseiter. Da bleibt man lieber verschlossen und da es eh keiner nachprüfen kann erfindet man halt irgendwas welches nicht ganz so erbärmlich klingt.
Das kann ich gut nachvollziehen. Manchmal schmücke ich die Details auch etwas aus. Die eine oder andere Kollegin ist nämlich eine wandelnde Buschtrommel.
Wenn man wie jeder andere auch positives berichten könnte neben den negativen Dingen im Leben und sich das ganze die Waage halten würde fände ich das gar nicht mal so schlimm. Man erzählt lieber über das vergangene Wochenende wenn man was mit dem Partner/Freunden unternommen hat als wenn man immer nur zu erzählen hat das man jedes Wochenende immer alleine zuhause verbringt.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 17:29
Siegfried hat geschrieben:
Donnerstag 12. Juli 2018, 20:48
Wenn sich die Kollegen jetzt alle über ihren bevorstehenden Urlaub mit der Familie/Freundin freuen und voller Vorfreude erzählen, müsste ich, wenn ich ehrlich wäre sagen wie sehr mich mein bevorstehender Sommer-Zwangsurlaub jetzt schon ankotzt weil es drauf hinausläuft nur 3 Woche gelangweilt in der Bude zu hocken und die Zeit vor der Glotze/Web/Zocken totzuschlagen. Und wie sehr mir diese Fragen auf den Sack gehen wenn man nach dem Urlaub wieder auf die Arbeit kommt und gefragt wird wie der Urlaub so war, ob man weg war etc.
Im Urlaub unterwegs gewesen sein, aber sagen zu müssen, dass das alleine oder mit den Eltern erfolgte, weil alle Freunde verpartnert sind und nur unter sich oder mit anderen Paaren verreisen, ist genau so doof.
Am besten noch einschieben das man mit 30 oder 40 noch zu Hause im Kinderzimmer wohnt und anstatt mit der mittlerweile eigenen Familie man immer noch mit den Eltern zusammen verreist und jedes Wochenende alleine verbringt weil man keine Freunde hat mit denen man was unternehmen könnte. :lol:
Maverick hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 23:27
Dito Siegfried.

Hast du denn kein Interesse, zu verreisen? Auch nicht notfalls alleine?

Ich arbeite immer relativ hart und fahre zwei bis drei Mal im Jahr alleine in Urlaub, um runterzukommen. Das ist für mich “die beste Medizin“. Paare und Familien stören mich da gar nicht. Hauptsache, ich habe meine Ruhe. Zuhause bleiben wäre für mich gar keine Option.
Ab und zu mal für eine Woche alleine im Winter in die Berge. Im Sommer sind die Ziele schon sehr begrenzt....alleine irgendwo an das Meer zu fahren und sich da 2 Wochen im Hotel tot zu langweilen und dafür noch Geld ausgeben :schrei:
Zum runterkommen brauch ich keinen Urlaub da ich einen chilligen Job habe und auch schon um 14:00 Uhr zu Hause bin.

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Tania » Samstag 14. Juli 2018, 12:00

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 07:35
Im Sommer sind die Ziele schon sehr begrenzt....alleine irgendwo an das Meer zu fahren und sich da 2 Wochen im Hotel tot zu langweilen und dafür noch Geld ausgeben :schrei: ü
Du könntest auch irgendwo ans Meer fahren, die Zeit mit Gartenarbeit oder als Bauhelfer verbringen und dafür keinen Cent bezahlen ... :pfeif:

Glaubt bloß nicht alles, was ich schreibe. Würde ich wirklich wissen, wie Beziehungen funktionieren, hätte ich kaum dieses Forum entdeckt ;)

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Stabil » Samstag 14. Juli 2018, 12:53

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 07:35
Man erzählt lieber über das vergangene Wochenende wenn man was mit dem Partner/Freunden unternommen hat als wenn man immer nur zu erzählen hat das man jedes Wochenende immer alleine zuhause verbringt.
Und warum nicht mit Begeisterung von den tollen Erlebnissen allein zuhause erzählen? Das meine ich ernst. Ich erzähle gerne von Büchern, die ich gelesen habe, von interessanten Recherchen, von meinen Hobbyprojekten, spannenden Diskussionen, den neuesten Kochkreationen, Entdeckungen bei meinen Fortbildungsbemühungen, vom Sport, schönen Spaziergängen, Wanderungen in der Umgebung, Besichtigungen in der Stadt, .... . Das sind alles Sachen, die mir sehr wertvoll sind. Schliesslich machen wir zuhause in der Freizeit die Dinge, die wir uns selbst aussuchen.
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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von schmog » Samstag 14. Juli 2018, 13:23

Stabil hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 12:53
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 07:35
Man erzählt lieber über das vergangene Wochenende wenn man was mit dem Partner/Freunden unternommen hat als wenn man immer nur zu erzählen hat das man jedes Wochenende immer alleine zuhause verbringt.
Und warum nicht mit Begeisterung von den tollen Erlebnissen allein zuhause erzählen? Das meine ich ernst. Ich erzähle gerne von Büchern, die ich gelesen habe, von interessanten Recherchen, von meinen Hobbyprojekten, spannenden Diskussionen, den neuesten Kochkreationen, Entdeckungen bei meinen Fortbildungsbemühungen, vom Sport, schönen Spaziergängen, Wanderungen in der Umgebung, Besichtigungen in der Stadt, .... . Das sind alles Sachen, die mir sehr wertvoll sind. Schliesslich machen wir zuhause in der Freizeit die Dinge, die wir uns selbst aussuchen.
Siegfried hat schon recht!

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Was soll ich da andern spannendes erzählen? Heute war ich dem Forum, gestern im andern? ...
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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Axolotl » Samstag 14. Juli 2018, 13:44

schmog hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 13:23
Siegfried hat schon recht!

Ich bin seit Jahrzehnten (!) Stubenhocker und seit Jahren täglich stundenlang online.
Was soll ich da andern spannendes erzählen? Heute war ich dem Forum, gestern im andern? ...
Das geht schon. Online findet man auch tolle Dinge. Von banalen Kochtipps bis zum anspruchsvollen Themen wie höherer Mathematik und Physik findet man doch online alles. Und du findest immer jemanden, der ähnliche Vorlieben hat. Da kommt man ganz schnell ins Gespräch.
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

Früher habe ich mich darüber geärgert, dass das Leben nicht fair ist. Dann habe ich erkannt, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn das Leben fair wäre.

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Stabil » Samstag 14. Juli 2018, 19:32

schmog hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 13:23
Was soll ich da andern spannendes erzählen? Heute war ich dem Forum, gestern im andern? ...
Das sehe ich wie Axolotl.
Axolotl hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 13:44
Das geht schon. Online findet man auch tolle Dinge. Von banalen Kochtipps bis zum anspruchsvollen Themen wie höherer Mathematik und Physik findet man doch online alles. Und du findest immer jemanden, der ähnliche Vorlieben hat. Da kommt man ganz schnell ins Gespräch.
Mein Erzählen würde ich nicht darauf beschränken, dass ich in einem bestimmten Forum war. Im Gegenteil, welches Forum ist oft gar nicht so wichtig, kann aber auch wichtig sein.

Ich würde von den Inhalten erzählen, die mich interessieren. Da würde ich beispielsweise erzählen: Da wurde das und das diskutiert und ich war ganz überrascht, wie unterschiedlich das von den Menschen gesehen werden kann. Und wenn es mich interessiert, dann habe ich ein spannendes und an Details reiches Thema.

Manches berührt mich und dann wird sogar ein Berichten von einem Forumsbesuch etwas sehr Persönliches. Wenn es für mich passt und zu dem Verhältnis passt, das ich zum Gesprächspartner habe, dann kann ich auch DAVON erzählen. Mich interessieren handwerkliche, technische, humanwissenschaftliche und Beziehungsthemen. Da finde ich immer etwas, wovon ich begeistert bin, etwas das mich tiefer gehend bewegt oder das mich nachdenklich macht.
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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Siegfried » Samstag 14. Juli 2018, 19:43

Axolotl hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 13:44
schmog hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 13:23
Siegfried hat schon recht!

Ich bin seit Jahrzehnten (!) Stubenhocker und seit Jahren täglich stundenlang online.
Was soll ich da andern spannendes erzählen? Heute war ich dem Forum, gestern im andern? ...
Das geht schon. Online findet man auch tolle Dinge. Von banalen Kochtipps bis zum anspruchsvollen Themen wie höherer Mathematik und Physik findet man doch online alles. Und du findest immer jemanden, der ähnliche Vorlieben hat. Da kommt man ganz schnell ins Gespräch.

Solange man online bleibt findet sich immer jemand auch durch die 1000 themenbezogenen Foren im Internet wo man sich austauschen kann.
Das funktioniert aber im RL nicht mehr da die Schnittmengen zwischen Thema und Anzahl Benutzer gegen 0 gehen wenn es etwas spezieller wird zumal man ja auch erstmal wissen müsste wer sich für was interessiert.... das müsste man ja auch erst rausfinden. Thema AB.... ich wüsste jetzt niemanden im RL der davon betroffen ist ergo ist es auch nie ein Thema und von selbst werde ich den Teufel tun das zum Thema zu machen. Ich interessiere mich z.B. für japanische Sportwagen der 90er Jahre.... im RL Umfeld interessiert das keine Sau.

Und wenn ich dann wieder nur auf der Ebene bin mich mit jemanden nur über irgendwelche Kochrezepte oder Sachthemen auszutauschen oder die Bundesliga am Samstag zu diskutieren frag ich mich was dieser oberflächlicher Smalltalk noch mit sich öffnen zu tun hat.

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Axolotl » Samstag 14. Juli 2018, 22:18

Stabil hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 19:32
Mein Erzählen würde ich nicht darauf beschränken, dass ich in einem bestimmten Forum war. Im Gegenteil, welches Forum ist oft gar nicht so wichtig, kann aber auch wichtig sein.
Hab ich doch auch gar nicht geschrieben :gruebel:
Stabil hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 19:32
Ich würde von den Inhalten erzählen, die mich interessieren. Da würde ich beispielsweise erzählen: Da wurde das und das diskutiert und ich war ganz überrascht, wie unterschiedlich das von den Menschen gesehen werden kann. Und wenn es mich interessiert, dann habe ich ein spannendes und an Details reiches Thema.
Was schon eher dem entspricht was ich gesagt habe.
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 19:43
Solange man online bleibt findet sich immer jemand auch durch die 1000 themenbezogenen Foren im Internet wo man sich austauschen kann.
Das funktioniert aber im RL nicht mehr da die Schnittmengen zwischen Thema und Anzahl Benutzer gegen 0 gehen wenn es etwas spezieller wird zumal man ja auch erstmal wissen müsste wer sich für was interessiert.... das müsste man ja auch erst rausfinden.
Und wie findet man so etwas heraus? In dem man mal drüber redet ;)

Kommt drauf an was man als speziell ansieht. Wer natürlich mit anderen über Tensoranalysis und Mannigfaltigkeiten debattieren will, wird wohl nur selten fündig :lach: Andersherum gibt es immer Themen die sehr speziell wirken, aber doch allgemein interessant sind. Vor allem wenn man darüber selbst was erzählen will und das auch mit Begeisterung tut.
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 19:43
Thema AB.... ich wüsste jetzt niemanden im RL der davon betroffen ist ergo ist es auch nie ein Thema und von selbst werde ich den Teufel tun das zum Thema zu machen. Ich interessiere mich z.B. für japanische Sportwagen der 90er Jahre.... im RL Umfeld interessiert das keine Sau.
Über das ABtum würde ich auch nicht reden wollen. Ist schon peinlich genug ;) Von daher ist das Beispiel jetzt sowieso irgendwie deplatziert. Aber du wirst ja nicht nur ein Interesse/Hobby haben. Und wenn doch: Es kann ja auch mal spannend sein über den Tellerrand hinaus zu schauen und vielleicht auch mal etwas Neues zu probieren ;)
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 19:43
Und wenn ich dann wieder nur auf der Ebene bin mich mit jemanden nur über irgendwelche Kochrezepte oder Sachthemen auszutauschen oder die Bundesliga am Samstag zu diskutieren frag ich mich was dieser oberflächlicher Smalltalk noch mit sich öffnen zu tun hat.
So fängt man an Bekanntschaften zu schließen, in dem man sich Belangloses unterhält. Grade weil du nicht weißt, was der Andere für Interessen hat, ist das ein guter Gesprächseinstieg. Wenn man da etwas Lockerheit zeigt, dann baut man auch eine Sympathie auf. Und dann wird das Gespräch spezieller bzw auf spezieller Themen ausgeweitet. Wenn man natürlich komplett unwillig ist sich auch mal an belanglosem Smalltalk zu beteiligen oder aber auch Interesse für die Hobbys anderer zu zeigen, gehen einem die Leute eben aus dem Weg.
Es ist möglich keine Fehler zu machen und trotzdem zu verlieren. Das ist keine Schwäche, das ist das Leben.

Früher habe ich mich darüber geärgert, dass das Leben nicht fair ist. Dann habe ich erkannt, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn das Leben fair wäre.

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Re: Im Kollegenkreis wieder der einzigste alleine - wie geht ihr damit um? :(

Beitrag von Stabil » Samstag 14. Juli 2018, 22:41

Axolotl hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 22:18
Stabil hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 19:32
Mein Erzählen würde ich nicht darauf beschränken, dass ich in einem bestimmten Forum war. Im Gegenteil, welches Forum ist oft gar nicht so wichtig, kann aber auch wichtig sein.
Hab ich doch auch gar nicht geschrieben :gruebel:
Ich habe nicht geschrieben, dass du das geschrieben hast. Mir schien klar, dass aus dem Zusammenhang hervorgeht, dass ich den Inhalt von schmogs Beitrag meinte.
Axolotl hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 22:18
Stabil hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 19:32
Ich würde von den Inhalten erzählen, die mich interessieren. Da würde ich beispielsweise erzählen: Da wurde das und das diskutiert und ich war ganz überrascht, wie unterschiedlich das von den Menschen gesehen werden kann. Und wenn es mich interessiert, dann habe ich ein spannendes und an Details reiches Thema.
Was schon eher dem entspricht was ich gesagt habe.
Und genau das habe ich gemeint, als ich schrieb, "Das sehe ich wie Axolotl."

Offensichtlich haben wir ein unterschiedliches Empfinden, wie etwas im Zusammenhang zu lesen ist.
Ich finde es mühsam, das dann in dieser Form richtig zu stellen.
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