Kummerkastentante: ABine, Ende 30

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Dieerrax
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Kummerkastentante: ABine, Ende 30

Beitrag von Dieerrax » Montag 14. Mai 2018, 17:37

Englisch hier:
https://www.theguardian.com/lifeandstyl ... a-frostrup

Deutsche Übersetzung:
Ich bin Enddreißigerin, Single, habe keine Kinder und ich war noch nie in einer Beziehung. Ich bin über die Jahre ein bisschen auf Dates gegangen und habe Onlinedating ausprobiert, aber das hat nie zu etwas Ernstem geführt. Ich habe manchmal ONS oder verbringe Zeit mit einem Mann, oft ist es sogar nett, aber ich kann niemals entspannt sein oder ich selbst sein, wenn ich mit Männern zusammen sein. Ich bin die Älteste von dreien und meine Eltern hatten immer schlimme Beziehungsprobleme. Über mehrere Jahre hinweg drohte mein Vater regelmäßig und laut, sich umzubringen, sollte meine Mutter ihn verlassen, er hatte extreme Stimmungsschwankungen und erzählte mir während dieser Episoden oft von ihrem Sexleben [als Kind wenn ich das richtig interpretiere]. Durch Sitzungen mit einem Psychologen wurde mir klar, dass ein Teil von mir immer noch in diesem Raum mit meinem Vater ist und gezwungen ist, seine weinenden und extrem intimen Geschichten zu hören, zu schockiert, um irgendetwas zu sagen, und diese Erfahrungen haben dazu geführt, dass ich Angst habe mit Männern völlig vertraut zu sein [eher: mich bei Männern völlig fallen zu lassen], sogar jetzt. Ich versuche herauszufinden, was ich tun kann, um da raus zu kommen und mich besser um mein lädiertes und verletztes Selbst zu kümmern.
Auszug aus Antwort:
Sie haben bereits einige wichtige Schritte unternommen, um einen Psychologen zu sehen und zu erkennen, woher Ihre Probleme bei der Bildung von Beziehungen stammen könnten. Jetzt ist es an der Zeit, in die Zukunft zu schauen, und in Ermangelung von Raketentreibstoff würde ich eine Explosion von kalter, harter Wut empfehlen, um Sie von der Opferrolle zu einer nachhaltigeren Zukunft zu treiben. Insbesondere musst du weiterhin mit deinem Psychologen sprechen, aber zusammen mit diesen hoffentlich heilenden Sitzungen ist es an der Zeit, einfach anzufangen, dich selbst herauszufordern, anders zu interagieren. Sie müssen mit jedem reden, der zuhört - der Sinn eines Dates ist es, zu sehen, ob es überhaupt eine Verbindung gibt. Versuche, deine Verwundbarkeit nicht zu fürchten; in Maßen zieht es Menschen sogar an.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass Sie bis heute jedes Quäntchen Ihrer emotionalen Intelligenz dazu benutzt haben, Sie davor zu bewahren, die Vergangenheit in Ihren Begegnungen zu wiederholen. Jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt ins Unbekannte zu gehen und zu sehen, was passiert, wenn man sich mit verbessertem Mut an Beziehungen annähert. Es besteht kein Zweifel, dass wir in der Jugend geformt sind und die Formveränderung im Erwachsenenalter mit großen Schwierigkeiten erreicht wird. Sie müssen stark, entschlossen und bereit sein, sich in die emotionale Schusslinie zu brinen. Es wird Männer geben wie Ihren Vater da draußen, aber wer ist besser als Sie, um diesezu erkennen und von dieser Gefahr wegzusteuern?

Was auch immer als nächstes passiert, ist Ihre Entscheidung und Sie können den Status quo absolut nicht ändern, es sei denn, Sie sind bereit, die Dinge anders zu machen. Ihrem Vater zu erzählen, wie wütend Sie auf ihn sind, könnte Teil der Heilung sein. Er muss vor einer solchen Konfrontation sicher nicht geschützt werden, und wenn überhaupt, ist es längst überfällig. Aber wenn Sie weiter nach hinten schauen, ist es viel schwieriger, einen Weg nach vorne zu finden. Eine sinnvolle Interaktion und die Möglichkeit einer engagierten Beziehung haben den Preis, dass Sie Ihre Wachsamkeit aufgeben und Gelegenheiten ergreifen. Sie wissen, was Sie sich wünschen, Sie sind mehr als fähig, es zu erreichen, und Sie müssen versuchen, die unangebrachte und egoistische Schwäche eines fehlerhaften Elternteils nicht mehr als einen schlechten Start sein zu lassen. Ich habe eine unbegründete Ahnung, dass Ihre Zeit gekommen ist.
Kam mir bekannt vor (also die Kindheit, nicht dass sich nicht fallen lassen können) - nur ist mein Vater leider weiter gegangen.

Strange Lady
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Re: Kummerkastentante: ABine, Ende 30

Beitrag von Strange Lady » Montag 14. Mai 2018, 21:14

Danke - toller Beitrag. Muss ein wenig reflektieren - dann schreib ich was dazu.
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Strange Lady
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Re: Kummerkastentante: ABine, Ende 30

Beitrag von Strange Lady » Donnerstag 17. Mai 2018, 07:40

Dieerrax hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 17:37
Englisch hier:
https://www.theguardian.com/lifeandstyl ... a-frostrup

Deutsche Übersetzung:
Ich bin Enddreißigerin, Single, habe keine Kinder und ich war noch nie in einer Beziehung. Ich bin über die Jahre ein bisschen auf Dates gegangen und habe Onlinedating ausprobiert, aber das hat nie zu etwas Ernstem geführt. Ich habe manchmal ONS oder verbringe Zeit mit einem Mann, oft ist es sogar nett, aber ich kann niemals entspannt sein oder ich selbst sein, wenn ich mit Männern zusammen sein. Ich bin die Älteste von dreien und meine Eltern hatten immer schlimme Beziehungsprobleme. Über mehrere Jahre hinweg drohte mein Vater regelmäßig und laut, sich umzubringen, sollte meine Mutter ihn verlassen, er hatte extreme Stimmungsschwankungen und erzählte mir während dieser Episoden oft von ihrem Sexleben [als Kind wenn ich das richtig interpretiere]. Durch Sitzungen mit einem Psychologen wurde mir klar, dass ein Teil von mir immer noch in diesem Raum mit meinem Vater ist und gezwungen ist, seine weinenden und extrem intimen Geschichten zu hören, zu schockiert, um irgendetwas zu sagen, und diese Erfahrungen haben dazu geführt, dass ich Angst habe mit Männern völlig vertraut zu sein [eher: mich bei Männern völlig fallen zu lassen], sogar jetzt. Ich versuche herauszufinden, was ich tun kann, um da raus zu kommen und mich besser um mein lädiertes und verletztes Selbst zu kümmern.

Kam mir bekannt vor (also die Kindheit, nicht dass sich nicht fallen lassen können) - nur ist mein Vater leider weiter gegangen.
Ich fand den dickmarkierten Satz irgendwie total stark. Die Erkenntnis ist mir nicht neu, aber die spezifische Formulierung hat's noch mal besonders eindrücklich vermittelt, fand ich.
Und es ist nicht nur so, dass man da in diesem Raum sitzt und immer das gleiche Ur-Erfahrungsmuster wieder und wiedererlebt. Ich muss mir jedesmal auch klar machen, dass ich alles mögliche tue, um das setting auch immer wieder zu rekonstruieren. D.h. man "baut" sich seine Ur-Erfahrung aktiv nach: man sucht sich das soziale Umfeld, die Menschen, die einen immer wieder das gleiche erleben lassen - man sucht sich einen Job, der einen immer wieder in die Überforderung treibt - man zieht sich in seinen Stressphasen in immer die gleichen alten Überlebens- und Fluchtmechanismen zurück.
Ich merke gerade an so vielen Stellen - an meinen Freunden und Beziehungen, an meinem Job, meinen Hobbies - dass ich echt das "Grundgefühl" zu rekonstruieren versuche, das ich als Kind erlebt habe.


Es tut mir leid, dass du so einen Scheiß mit deinem Vater erleben musste. Ich hoffe, dass du das irgendwann aufarbeiten kannst. Auf jeden Fall bringst du starke REssourcen mit, um damit umzugehen: Intelligenz, Neugierde, Aufgeschlossenheit für Neues. Ich finde echt, du bist eine Bereicherung für das Forum hier mit deinen vielen spannenden Impulsen, die du reinbringst. Thanks for being here, dieerrax :umarmung2:
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Re: Kummerkastentante: ABine, Ende 30

Beitrag von Dieerrax » Montag 21. Mai 2018, 16:27

Strange Lady hat geschrieben:
Donnerstag 17. Mai 2018, 07:40
Ich fand den dickmarkierten Satz irgendwie total stark. Die Erkenntnis ist mir nicht neu, aber die spezifische Formulierung hat's noch mal besonders eindrücklich vermittelt, fand ich.
Und es ist nicht nur so, dass man da in diesem Raum sitzt und immer das gleiche Ur-Erfahrungsmuster wieder und wiedererlebt. Ich muss mir jedesmal auch klar machen, dass ich alles mögliche tue, um das setting auch immer wieder zu rekonstruieren. D.h. man "baut" sich seine Ur-Erfahrung aktiv nach: man sucht sich das soziale Umfeld, die Menschen, die einen immer wieder das gleiche erleben lassen - man sucht sich einen Job, der einen immer wieder in die Überforderung treibt - man zieht sich in seinen Stressphasen in immer die gleichen alten Überlebens- und Fluchtmechanismen zurück.
Ich merke gerade an so vielen Stellen - an meinen Freunden und Beziehungen, an meinem Job, meinen Hobbies - dass ich echt das "Grundgefühl" zu rekonstruieren versuche, das ich als Kind erlebt habe.

Es tut mir leid, dass du so einen Scheiß mit deinem Vater erleben musste. Ich hoffe, dass du das irgendwann aufarbeiten kannst. Auf jeden Fall bringst du starke Ressourcen mit, um damit umzugehen: Intelligenz, Neugierde, Aufgeschlossenheit für Neues. Ich finde echt, du bist eine Bereicherung für das Forum hier mit deinen vielen spannenden Impulsen, die du reinbringst. Thanks for being here, dieerrax :umarmung2:
Danke Dir! Gute Einsicht und sehr präzise formuliert!
Und ich lese Deine Beiträge auch immer gerne! :umarmung2:

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Re: Kummerkastentante: ABine, Ende 30

Beitrag von Hachiko » Montag 21. Mai 2018, 19:11

Dieerrax hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 17:37
Kam mir bekannt vor (also die Kindheit, nicht dass sich nicht fallen lassen können) - nur ist mein Vater leider weiter gegangen.
Hallo Dieerrax,
ich muss zugeben: Ich werde irgendwie nicht schlau aus diesem Beitrag von "Mariella Frostrup" (Schreiberin des verlinkten Beitrags).
Vielleicht verstehe ich auch alles falsch...

Habe eher das Gefühl, dass sich Leser nur rauspicken, das sie glauben, was auch auf sie irgendwie/ scheinbar/ möglicherweise/ vielleicht zutrifft und sich damit nur noch mehr fertig machen oder eben für einen kurzen Moment besser fühlen...
"Besser" eigentlich auch nur, weil einem klar wird "Man ist nicht alleine" oder "Anderen geht es sogar noch schlechter".
Wirst wohl bald 31 Jahre jung...

Dass dein Vater "weiter gegangen" ist, interpretiere ich als seinen Tod oder abgebrochenen Kontakt, tut mir Leid.

Wie auch immer sehe ich in dem Text keinen Ansatz einer Lösung...eher ein Dilemma, welches man sich selbst immer weiter ausbaut!
Psychologen sind auch nur Hilfe zur Selbsthilfe...sofern man diese auch zulässt.

Mach dir bewusst, wo du hin willst, wo du stehst und wie du am besten weiterkommst!
ONS ("One-Night-Stands") passen nicht ganz zu dem Text, wo es heißt "I do have sex sometimes..", doch darauf will ich gar nicht hinaus.
Das ist nur ein Beispiel, wo ich ganz sicher bin, dass das mit Sicherheit nicht einmal den Ansatz einer Lösung darstellt!
Ganz im Gegenteil: Es verstumpft, macht nur umso mehr einsam und treibt irgendwann in den Selbsthass...

Zumindest denk ich mir das so...
Schon allein beim Lesen solcher Aussagen, krieg ich immer die Krise, dass sich manche Menschen überhaupt erst so tief fallen lassen.

Gruß
Hachi
Ein Traumpartner ist nur so lange ein Traum, wie keiner an ihn glauben will.... :cooler:
Früher war ich dumm und habe nur aus Fehlern gelernt,...heute versuche ich in jedem auch eine Chance zu sehen!

Eine bloße Chance im Leben kann buchstäblich alles verändern...

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Re: Kummerkastentante: ABine, Ende 30

Beitrag von Dieerrax » Montag 21. Mai 2018, 20:25

Hachiko hat geschrieben:
Montag 21. Mai 2018, 19:11
Dieerrax hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 17:37
Kam mir bekannt vor (also die Kindheit, nicht dass sich nicht fallen lassen können) - nur ist mein Vater leider weiter gegangen.
Hallo Dieerrax,
ich muss zugeben: Ich werde irgendwie nicht schlau aus diesem Beitrag von "Mariella Frostrup" (Schreiberin des verlinkten Beitrags).
Vielleicht verstehe ich auch alles falsch...

Habe eher das Gefühl, dass sich Leser nur rauspicken, das sie glauben, was auch auf sie irgendwie/ scheinbar/ möglicherweise/ vielleicht zutrifft und sich damit nur noch mehr fertig machen oder eben für einen kurzen Moment besser fühlen...
"Besser" eigentlich auch nur, weil einem klar wird "Man ist nicht alleine" oder "Anderen geht es sogar noch schlechter".
Wirst wohl bald 31 Jahre jung...

Dass dein Vater "weiter gegangen" ist, interpretiere ich als seinen Tod oder abgebrochenen Kontakt, tut mir Leid.

Wie auch immer sehe ich in dem Text keinen Ansatz einer Lösung...eher ein Dilemma, welches man sich selbst immer weiter ausbaut!
Psychologen sind auch nur Hilfe zur Selbsthilfe...sofern man diese auch zulässt.

Mach dir bewusst, wo du hin willst, wo du stehst und wie du am besten weiterkommst!
ONS ("One-Night-Stands") passen nicht ganz zu dem Text, wo es heißt "I do have sex sometimes..", doch darauf will ich gar nicht hinaus.
Das ist nur ein Beispiel, wo ich ganz sicher bin, dass das mit Sicherheit nicht einmal den Ansatz einer Lösung darstellt!
Ganz im Gegenteil: Es verstumpft, macht nur umso mehr einsam und treibt irgendwann in den Selbsthass...

Zumindest denk ich mir das so...
Schon allein beim Lesen solcher Aussagen, krieg ich immer die Krise, dass sich manche Menschen überhaupt erst so tief fallen lassen.

Gruß
Hachi
Ich kriege bei allem, was du geschrieben hast hier als Antwort die Krise. Ich sehe in deiner Antwort und der bizarren Annahme, dass alles "eine Lösung" sein müsse, keine Lösung...
Dass dein Vater "weiter gegangen" ist, interpretiere ich als seinen Tod oder abgebrochenen Kontakt, tut mir Leid.
:lach: :wuetend: :roll: :roll:

Lassen wir das - dir bringt's nichts. Cool! Mir schon. ¯\_(ツ)_/¯
Habe eher das Gefühl, dass sich Leser nur rauspicken, das sie glauben, was auch auf sie irgendwie/ scheinbar/ möglicherweise/ vielleicht zutrifft und sich damit nur noch mehr fertig machen oder eben für einen kurzen Moment besser fühlen...
"Besser" eigentlich auch nur, weil einem klar wird "Man ist nicht alleine"
Wenn du "man ist nicht alleine" als falsch oder nicht hilfreich ansiehst - boa, dann freu dich bitte über deine Situation, aber nehme nicht an, dass das bei anderen auch der Fall sein müsse.
Zuletzt geändert von Dieerrax am Montag 21. Mai 2018, 21:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kummerkastentante: ABine, Ende 30

Beitrag von Strange Lady » Montag 21. Mai 2018, 20:41

@Dierrax

:umarmung2:

Nimm dir hier nicht alles zu Herzen. Viele hier schreiben einfach nur, weil sie zu allem ihren Senf abgeben müssen, auch wenn sie nicht betroffen sind.. Beiträge schreiben ist für viele ein Hobby. D.h. sie schreiben auch zu Themen, zu denen sie gar keinen Bezug haben.
Ich musste auch den Kopf schütteln über Hachikos Antwort. Verstehe irgendwie nicht, "woher" er kommt, aus welcher Erfahrung heraus er spricht.
Klingt alles so bezuglos.
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Re: Kummerkastentante: ABine, Ende 30

Beitrag von Hachiko » Montag 21. Mai 2018, 22:10

Hallo alle,
gut, damit habt ihr nun ein Ziel gefunden, auf dem ihr gemeinsam rumhacken könnt....lasst euch aus, das tut gut!
Ist sowieso mein letzter Beitrag in diesem Thread (keine Sorge, ich lese vermutlich noch mit...)!

Nur noch zu meiner Verteidigung:
Ich schreibe eigentlich immer allgemein bezogen, ohne zu sehr persönlich zu werden...und vor allen Dingen: Aus meiner Sicht!
Damit auch gerne mal Klartext, was leider ab und zu böse rüberkommt aber sicher keine Absicht darstellt...

Sorry, wenn ich mir nicht die Zeit dafür nehme, mich in jede oder jeden erst vollstens einzufinden, nur um richtig zu verstehen und meinen "Senf" (meine Meinung) entsprechend fachgerecht dazu auszugeben (ganz ehrlich: Ist mir auch zu anstrengend)...

Auf jeden Fall halte ich meine Beiträge für deutlich hilfreicher, als von manch anderen, die praktisch nur stumm zustimmen oder irgendwelche Aussagen vom Starter- bzw. irgendeinem Folge-Post bestätigen (bringt aus meiner Sicht null neue Erkenntnisse)...

Was den Vater betrifft, sollte nur etwas weiter gelesen werden...
"..oder abgebrochenen Kontakt" - Warum auch immer und wenn er auch der Schlimmste war, kann es mir nur leid tun!
Was sollte ich daran "schönreden" oder "milde" ausdrücken?
Vermutlich fehlt mir diese weiche Seite, unangenehme Dinge einfach mal nur für mich zu behalten oder zu ignorieren...

Meine "Erfahrungen" sind sowohl eigener wie fremder Natur!
Die meisten habe ich einfach, zugegebenermaßen, mehr durch mir sehr nahe stehende Personen, miterleben dürfen/müssen, als selbst erlebt...und konnte dabei öfter beobachten, wohin das führte, wenn einfach niemand was sagt...

Mein eigenes Leben bisher verlief dagegen relativ ruhig...
Gut, eine Scheidung da, Alkohol dort, Gewalt ab und zu auch mal zu sehen, aber sonst?
Heutzutage scheint mir das, auch durch das viele Fernsehprogramm, mehr "alltäglich" wie "besonders" zu sein...
Bitte nicht falsch verstehen..sowas sollte am besten absolut nie vorkommen!

Ich weiß dadurch nur, wie ich mir die Zukunft wünsche und was da auf keinen Fall seinen Platz finden darf!
Genau darüber tausche ich mich dann auch gerne mal aus und werde immer als "zu optimistisch" abgetan...
Würde ich schon noch lernen, wenn ich nur älter bin - höre ich schon seit Ewigkeiten und nervt nur noch!

Meine Beiträge beziehen sich eigentlich immer auf den jeweiligen Post, den ich, wenigstens teilweise, zitiere...
Ansonsten geht das wohl in den Raum an alle!

Gruß :putzen2:
Hachi
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Früher war ich dumm und habe nur aus Fehlern gelernt,...heute versuche ich in jedem auch eine Chance zu sehen!

Eine bloße Chance im Leben kann buchstäblich alles verändern...

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Re: Kummerkastentante: ABine, Ende 30

Beitrag von Strange Lady » Montag 21. Mai 2018, 22:48

Ich will gar nicht auf dir rumhacken. Ich kapiere nur deinen ganzen Diskussionsmodus nicht. Diese Mischung aus distanzierter Kritik und gleichzeitig Albernheit und Pauschalität? Aber das hat sicher auch viel mit mir zu tun. Irgendwie ist bei mir der Wurm drin ... mir kommen viele Beiträge hier einfach nur noch schräg vor.

Nichts für ungut.
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