Andersartigkeit

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FrankieGoesTo...

Andersartigkeit

Beitrag von FrankieGoesTo... » Sonntag 13. Mai 2018, 13:55

Hallo Leutz,

kommt Ihr Euch auch so vor, als ob ihr nirgendwo richtig reinpasst?

Damit meine ich nicht, dass man sich wie vom anderen Stern fühlt...aber ich denke, mich kann man nicht in eine definierte Schublade stecken. Das würde mir nicht gerecht werden, verwirrt aber andere Menschen zu Beginn.

Ich mache immer genau so viele Dinge anders, dass ich selbst unter Sonderlingen noch anders ticke.

Ich nehme aus vielen Bereichen des Lebens was mit ohne mich diesem Bereich völlig hinzugeben und brau mir was eigenes draus - einen ganz eigenen Lifestyle-Cocktail. Während die angepassten da einen Tunnelblick entwickeln, bleibt meiner weiter offen.

Wie sieht es bei Euch aus?

Stabil
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Stabil » Sonntag 13. Mai 2018, 14:11

Ich pflege mein Leben sehr individuell zu gestalten,

aber auf diese Idee käme ich nie:
FrankieGoesTo... hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 13:55
... die angepassten da einen Tunnelblick entwickeln, ...
Du dichtest vermeintlich "Angepassten" einen "Tunnelblick an". Das kannst du nicht wissen.

FrankieGoesTo... hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 13:55
Während ..... , bleibt meiner weiter offen.
Ist das jetzt so etwas wie ein Überlegenheitsgefühl? Offenerer Blick als die anderen?

Auch das ist mir fremd. Mein Blick ist mein Blick und andere sehen, was sie sehen.
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 13. Mai 2018, 14:24

Ich hatte das gefuehl irgendwo rein zu passen nur in die trickfilmstudios wo ich gearbeitet habe.
Seit ich da wieder raus bin, fuehle ich mich in meinem AGH-job, zwisschen reiner normalos, und zwisschen den ganzen sozialarbeiterinnen, wie auf einen fremden planeten. Alle sprechen Deutsch aber man redet trotzdem nur an einander vorbei: wertvorstellungen, wuenschvorstellungen, lebensziele etc sind da nicht deckungsgleich. Selbstverwirklicher die nie sesshaft eine familie gruenden wollten sind da raetselhafte anamolien.
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von FrankieGoesTo... » Sonntag 13. Mai 2018, 14:34

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 14:11
Ich pflege mein Leben sehr individuell zu gestalten,

aber auf diese Idee käme ich nie:
FrankieGoesTo... hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 13:55
... die angepassten da einen Tunnelblick entwickeln, ...
Du dichtest vermeintlich "Angepassten" einen "Tunnelblick an". Das kannst du nicht wissen.

FrankieGoesTo... hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 13:55
Während ..... , bleibt meiner weiter offen.
Ist das jetzt so etwas wie ein Überlegenheitsgefühl? Offenerer Blick als die anderen?

Auch das ist mir fremd. Mein Blick ist mein Blick und andere sehen, was sie sehen.
Ich habe mich oft in Jugendszenen (Musik) bewegt. Diese definieren sich durch Abgrenzung. Das war nie so meins und blockierte sehr oft die Kreativität. Dort gab es auch immer ein elitäres Denken. Das habe ich damit gemeint.

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Re: Andersartigkeit

Beitrag von FrankieGoesTo... » Sonntag 13. Mai 2018, 14:42

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 14:24
Ich hatte das gefuehl irgendwo rein zu passen nur in die trickfilmstudios wo ich gearbeitet habe.
Seit ich da wieder raus bin, fuehle ich mich in meinem AGH-job, zwisschen reiner normalos, und zwisschen den ganzen sozialarbeiterinnen, wie auf einen fremden planeten. Alle sprechen Deutsch aber man redet trotzdem nur an einander vorbei: wertvorstellungen, wuenschvorstellungen, lebensziele etc sind da nicht deckungsgleich. Selbstverwirklicher die nie sesshaft eine familie gruenden wollten sind da raetselhafte anamolien.
Das Gefühl kenne ich auch. Ich liebe meine Kollegen, aber ich merke schon, dass wir völlig andere Lebenspläne haben.

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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Radioactivman » Sonntag 13. Mai 2018, 14:44

Ich fühle mich auch nicht ao, als ob ich hier (in die Gesellschaft) wirklich hingehöre, mal abgesehen davon, dass ich AB bin.

Es kommt mir oft so vor, dass ich in sehr vielen Dingen komplett anders denke, als der Rest der Menschheit. Zumindest anders, als die Menschen in meinem Umfeld.
Klar gibt es auch Schnittmengen, mit gemeinsamen Interessen, Denkweisen usw. aber generell bin ich, denke ich mal, schon „andersartig“.

Könnte aich mit ein Grund sein, warum ich AB bin bzw. warum auch ihr AB seid, weil wir nicht zum Großteil der Bevölkerung passen.

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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Stabil » Sonntag 13. Mai 2018, 15:37

Radioactivman hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 14:44
Könnte aich mit ein Grund sein, warum ich AB bin bzw. warum auch ihr AB seid, weil wir nicht zum Großteil der Bevölkerung passen.
Für eine Beziehung muss man nicht zum Grossteil der Bevölkerung passen. Das kann nicht der Grund sein.

Ich bin in Beziehung, weil ich mit einer Frau zusammenpasse. Mehr brauche ich nicht.
Ich konnte sie finden, weil ich mir keine Vorurteile über den Grossteil der Bevölkerung bilde, sondern in die Bevölkerung hineinzoome und nur einzelne Frauen sehe, wenn ich auf Partnersuche bin.
Der Vorgang ist bekanntlich: Kontakt aufnehmen, bekannt werden, sich öffnen, näher kommen, immer besser kennen lernen, bis es für beide entscheidungsreif wird. Der Ausgangspunkt ist immer eine einzelne Frau, eine Person. Wenn es nicht passt, rasch weiter suchen immer dran bleiben und nebenher reflektieren und dazu lernen.

Dieses "wir passen nicht zum Grossteil der Bevölkerung" ist ein Vorurteil mit schrecklichen Konsequenzen. Es blockiert im Handeln und es blockiert die Sich auf die einzelnen potentiellen Beziehungspartner als einzelne Personen.
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Stabil » Sonntag 13. Mai 2018, 15:42

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 14:24
Selbstverwirklicher die nie sesshaft eine familie gruenden wollten sind da raetselhafte anamolien.
Zum Glück gibt es da weibliche und männliche Exemplare davon.
FrankieGoesTo... hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 14:42
... , dass wir völlig andere Lebenspläne haben.
Ich habe schon von Frauen gehört, dass sie andere als die üblichen Lebenspläne haben.
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von FrankieGoesTo... » Sonntag 13. Mai 2018, 15:48

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 15:37
Radioactivman hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 14:44
Könnte aich mit ein Grund sein, warum ich AB bin bzw. warum auch ihr AB seid, weil wir nicht zum Großteil der Bevölkerung passen.
Für eine Beziehung muss man nicht zum Grossteil der Bevölkerung passen. Das kann nicht der Grund sein.

Ich bin in Beziehung, weil ich mit einer Frau zusammenpasse. Mehr brauche ich nicht.
Ich konnte sie finden, weil ich mir keine Vorurteile über den Grossteil der Bevölkerung bilde, sondern in die Bevölkerung hineinzoome und nur einzelne Frauen sehe, wenn ich auf Partnersuche bin.
Der Vorgang ist bekanntlich: Kontakt aufnehmen, bekannt werden, sich öffnen, näher kommen, immer besser kennen lernen, bis es für beide entscheidungsreif wird. Der Ausgangspunkt ist immer eine einzelne Frau, eine Person. Wenn es nicht passt, rasch weiter suchen immer dran bleiben und nebenher reflektieren und dazu lernen.

Dieses "wir passen nicht zum Grossteil der Bevölkerung" ist ein Vorurteil mit schrecklichen Konsequenzen. Es blockiert im Handeln und es blockiert die Sich auf die einzelnen potentiellen Beziehungspartner als einzelne Personen.
Sehe ich nicht ganz so. Wenn man seine Andersartigkeit/Individualität akzeptiert, strebt man nicht mehr nach den gesellschaftlichen Idealen. Das macht den Kopf freier.

Da passt dann auch Dein 2. Absatz dazu. Ich suche mir die, die zu mir passen.

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Re: Andersartigkeit

Beitrag von canarias » Sonntag 13. Mai 2018, 15:51

Ich passe auch nicht wirklich ins Weltbild, ich habe aber auch keine Ambitionen. Ich kann jedoch heute nicht mehr gut alleine sein und bin deshalb oft und gerne unterwegs.
Hat aber alles nix mit Beziehung ja oder nein zu tun. Ich glaube manchmal auch wieder es ist gut so, wie es ist. Bin nicht sonderlich engagiert beim Suchen. Wenns mich packt mach ich mal was, es gibt für mich aber auch reichlich anderes. Da ich selbst doch eher glaube, so etwas nicht über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten zu können, sind es wohl doch eher Momentaufnahmen, wo ich mich dann einfach mal etwas mehr nach Nähe sehne. Den nächsten Tag denke ich womöglich wieder anders, wenn ich auf der Arbeit oder im Verein hocke.

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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 13. Mai 2018, 15:55

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 15:37
Für eine Beziehung muss man nicht zum Grossteil der Bevölkerung passen. Das kann nicht der Grund sein.

Ich bin in Beziehung, weil ich mit einer Frau zusammenpasse. Mehr brauche ich nicht.
Ich konnte sie finden, weil ich mir keine Vorurteile über den Grossteil der Bevölkerung bilde, sondern in die Bevölkerung hineinzoome und nur einzelne Frauen sehe, wenn ich auf Partnersuche bin.
Der Vorgang ist bekanntlich: Kontakt aufnehmen, bekannt werden, sich öffnen, näher kommen, immer besser kennen lernen, bis es für beide entscheidungsreif wird. Der Ausgangspunkt ist immer eine einzelne Frau, eine Person. Wenn es nicht passt, rasch weiter suchen immer dran bleiben und nebenher reflektieren und dazu lernen.

Dieses "wir passen nicht zum Grossteil der Bevölkerung" ist ein Vorurteil mit schrecklichen Konsequenzen. Es blockiert im Handeln und es blockiert die Sich auf die einzelnen potentiellen Beziehungspartner als einzelne Personen.
Ich habe weder deinen beziehungsdrang, noch eine wuensch staendig neue menschen kennen zu lernen.
So lange als ich nicht in eine spezifische frau verliebt bin, bin ich lieber single: seit ich nie sekondaire ziele wie familienplanung hatte hat auch da nie eine uhr getickt.

Verlieben tu ich mich sehr langsam, und ohne absichte beim ersten begegnung, ueber wochen bis monaten, in frauen die ich in der arbeit, frueher in der schule, zwangshaft regelmaessig begegnet bin, meist hat es als freundschaft angefangen und haben die frauen selbst mit flirten angefangen (und auch nur in ein teil von denen, bei nicht passende frauen hat es auch nichts gebracht das die mit mir geflirtet haben, und ich habe auch einige von denen gekorbt.). Es waren in den spaeteren jahren meist nonkonformistische kunestlerische selbstverwirklicher wie ich.
Vollkommen willkeurlich fremde frauen in lokale, diskos, supermaerkte ansprechen wuerde mich nichts bringen.
Ich haette auch keinerlei grund sie an zu sprechen.
Auf den ersten blick finde ich niemanden interessant und bin ich zudem sehr oberflaechlich - da wuerden nur playmates & co meine sofortige interesse wecken. Und mit grossem wahrscheinlichkeit doch nicht passen, wegen volkommen inkompatibelen lebensstile.
Verliebt habe ich mich meist in frauen die fuer mich erst auf den hundersten blick oder so interessant geworden sind, ohne das ich die dazu zuerst kuessen mueste, sex haben mueste, etc.
Ich habe auch keinerlei lust mich zu dutzende betten hin zu quaelen (sex ohne verliebtheit waere fuer mich kein vergnuegen) bis es bei den tausendste oder so klappt. Keine unerwuenschte intimitaeten mit semi-austauschbaren frauen fuer mich bitte. Das ist fuer mich erst grueselig.
Diese wegwefstrategie wie du diese empfelst bring mir nur zum grauen.
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von nobodywants » Sonntag 13. Mai 2018, 17:39

Ich bin und fühle mich sehr häufig anders in Gruppen von Menschen. Meistens fühle ich mich als Resultat von Unverstanden sein und Isolation überflüssig und sinnlos. Das kommt besonders bei Frauen so in mir durch. Bei Männern geht's manchmal. Häufig fühle und denke ich dann auch das es egal ist ob ich anwesend bin oder nicht es fällt nicht auf bzw. macht keinen Unterschied. Abfall for life.

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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Automobilist » Sonntag 13. Mai 2018, 17:44

Eulen nach Athen tragen ? Bei den " bunten Vögeln " eingereiht zu sein - sagt ohnehin bereits alles aus.
Was ist " humour " ? Excellenz Erich Ludendorff

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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Stabil » Sonntag 13. Mai 2018, 18:31

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 15:55
Ich habe weder deinen beziehungsdrang, noch eine wuensch staendig neue menschen kennen zu lernen.
Phantastisch!
Ich hab es im anderen Thread schon zurech gerückt und ich will es auch hier nicht so stehen lassen, was du so über meine Person erfindest und mir andichtest.

Die Tatsachen sehen ganz anders aus. Ich lebe seit vielen Jahren in einer glücklichen Beziehung und habe keine Affairen. Einen Wunsch ständig neue Menschen kennen zu lernen verspüre ich nicht.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 15:55
Diese wegwefstrategie wie du diese empfelst bring mir nur zum grauen.
Auch hier ist die Kreativität mit dir durch gegangen.
Nirgends habe ich eine Wegwerfstrategie empfohlen.
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 13. Mai 2018, 18:47

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 18:31
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 15:55
Ich habe weder deinen beziehungsdrang, noch eine wuensch staendig neue menschen kennen zu lernen.
Phantastisch!
Ich hab es im anderen Thread schon zurech gerückt und ich will es auch hier nicht so stehen lassen, was du so über meine Person erfindest und mir andichtest.

Die Tatsachen sehen ganz anders aus. Ich lebe seit vielen Jahren in einer glücklichen Beziehung und habe keine Affairen. Einen Wunsch ständig neue Menschen kennen zu lernen verspüre ich nicht.
Seit du in einen beziehung bist, hast du natuerlich jetzt keine aktuelle beziehungsdrang, aber ich gehe mal davon aus das du deine aktive suche die du hier empfehlst auch selber so gemacht hast, bevor du in deine beziehung geraten bist.

Weiter rede ich ausschliesslich von meinen eigenen bedarf neue menschen kennen zu lernen, oder eher den mangel daran. Introvertierte menschen - und davon gibt es hier so einige - verspueren selten den lust staendig neue bekanntschaften zu machen. Deine strategie von staendig neue frauen ansprechen ist nicht fuer jedem hier eine gute angehensweise.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 15:55
Diese wegwefstrategie wie du diese empfelst bring mir nur zum grauen.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 18:31
Auch hier ist die Kreativität mit dir durch gegangen.
Nirgends habe ich eine Wegwerfstrategie empfohlen.
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 18:31
Wenn es nicht passt, rasch weiter suchen immer dran bleiben und nebenher reflektieren und dazu lernen.
- ist fuer mich wegwerfstrategie.
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Stabil » Sonntag 13. Mai 2018, 19:14

FrankieGoesTo... hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 15:48
Wenn man seine Andersartigkeit/Individualität akzeptiert, strebt man nicht mehr nach den gesellschaftlichen Idealen.
Na klar, Individualität und Selbstakzeptanz befreien. Dann wird es mir aber auch egal, ob ich zum Grossteil der Bevölkerung passe.
Ich habe keine Ahnung wieviele Frauen in meiner Stadt mich als Partner haben wollten, wenn sie mich nur richtig kennen lernen würden. Irgendwo habe ich mal gelesen, das wären im Mittel so 1%. Damit beschäftige ich aber mich nicht. Ich halte das schlicht für irrelevant, weil nicht die Bevölkerung sondern Frauen als Personen interessant sind. Die Beschäftigung mit der Bevölkerung lenkt von der Beschäftigung mit den Frauen als Personen ab.

Ein paar Frauen wirds wohl geben in meiner Umgebung, die gut passen würden. Wenn ich suche, dann brauche ich auch nur eine davon zu finden.

Bei der Suche ist mMn ganz wichtig, sich so zu zeigen, wie man ist. Man sollte doch eine finden, die einen mag, wie man ist.

Wenn man sich authentisch zeigt, dann kommt man schon mit den richtigen Frauen in Kontakt. Da sind schon die ersten oberflächlichen Kontakte erfreulich. So helfen einem die Frauen sozusagen bei der richtigen Wahl. Man muss ja schliesslich einander finden.
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von FrankieGoesTo... » Sonntag 13. Mai 2018, 19:54

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 19:14
FrankieGoesTo... hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 15:48
Wenn man seine Andersartigkeit/Individualität akzeptiert, strebt man nicht mehr nach den gesellschaftlichen Idealen.
Na klar, Individualität und Selbstakzeptanz befreien. Dann wird es mir aber auch egal, ob ich zum Grossteil der Bevölkerung passe.
Ich habe keine Ahnung wieviele Frauen in meiner Stadt mich als Partner haben wollten, wenn sie mich nur richtig kennen lernen würden. Irgendwo habe ich mal gelesen, das wären im Mittel so 1%. Damit beschäftige ich aber mich nicht. Ich halte das schlicht für irrelevant, weil nicht die Bevölkerung sondern Frauen als Personen interessant sind. Die Beschäftigung mit der Bevölkerung lenkt von der Beschäftigung mit den Frauen als Personen ab.

Ein paar Frauen wirds wohl geben in meiner Umgebung, die gut passen würden. Wenn ich suche, dann brauche ich auch nur eine davon zu finden.

Bei der Suche ist mMn ganz wichtig, sich so zu zeigen, wie man ist. Man sollte doch eine finden, die einen mag, wie man ist.

Wenn man sich authentisch zeigt, dann kommt man schon mit den richtigen Frauen in Kontakt. Da sind schon die ersten oberflächlichen Kontakte erfreulich. So helfen einem die Frauen sozusagen bei der richtigen Wahl. Man muss ja schliesslich einander finden.
Da sind wir uns einig.

Mein Eingangspodt bezog sich auch nicht auf die Partnersuche. Hätte ich dazuschreiben sollen.

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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Morningstar » Sonntag 13. Mai 2018, 20:38

Kenne ich nur zu gut, gerade bei Dates scheinen Frauen sehr bedacht darauf zu sein einen in irgendeine Schublade stecken zu wollen und wenn man dann denn nicht so recht in irgendeine Schublade passen will so wird man dann eben doch in eine hinein gezwängt, als das wären "Bunter Vogel", "Freak", "Nerd", oder gar gleich "looser".

Bei mir ist das so das ich in keine Subkultur hineinpasse. Zwar lehne ich den kapitalistischen, materialistischen Mainstream ab und schere mich nichts so viel um Karriere und Status aber in die Linken Subkulturen, Hippietum, Punk usw passe ich eben auch nicht rein. Was bleibt das ich von meinem Lifestyle und Lebensphilosophie so individuell bin das ich nirgends richtig reinpasse und folglich auch quasi nirgends mit dabei bin.

Gerade bei Dates zeigt sich dann doch das Frauen damit ein Problem haben wenn man nirgends so recht in ein irgendwie standard konformes Identitätsmuster passt, da scheint man dann doch relativ schnell als in der Kategorie "Der ist komisch, mit dem will ich besser nicht gesehen werden" zu landen so das es dann erst gar nicht zu einem zweiten treffen/Date kommt.

Ausnahmen waren bisher nur Asiatinnen, die nur festgestellt haben das ich irgendwie total anders sei, jedoch ohne sich daran zu stören. D.h als kleiner Tipp für jene welche so ihre Probleme haben dem Mainstream zu entsprechen, schaut einfach mal ob evtl Frauen aus einem anderen Kulturkreis besser zu euch passen als die Einheimischen. Bei mir scheint das jedenfalls definitiv so zu sein.

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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Stabil » Sonntag 13. Mai 2018, 20:43

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 18:47
aber ich gehe mal davon aus das du deine aktive suche die du hier empfehlst auch selber so gemacht hast, ...
Du kannst von nichts ausgehen, da du nicht richtig verstanden hast, was ich empfehle. Da bestehen offensichtlich noch grosse Missverständnisse.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 18:47
... bevor du in deine beziehung geraten bist.
Ich bin keineswegs in eine Beziehung geraten. Ich habe mich gemeinsam mit meiner jetzigen Partnerin für die Beziehung entschieden.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 18:47
Weiter rede ich ausschliesslich von meinen eigenen bedarf neue menschen kennen zu lernen, oder eher den mangel daran.
Warum eigentlich? Dir habe ich keine Änderung deines Vorgehens empfohlen.
Du scheinst mit deiner Vorgehensweise glücklich zu sein, warum sollte ich da Empfehlungen geben?
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 18:47
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 18:31
Wenn es nicht passt, rasch weiter suchen immer dran bleiben und nebenher reflektieren und dazu lernen.
- ist fuer mich wegwerfstrategie.
Nein hier wird nichts weg geworfen. Das wäre eine unpassende Metapher. Es geht um etwas anderes.
Man sucht Kontakt, bekommt Kontakt, führt Gespräche oder Korrespondiert (elektronisch), zeigt sich und lernt kennen.
Wenn dann die Sympathie fehlt, die Interessen zu verschieden sind, die Lebensplanungen inkompatibel sind, Die Vorstellungen von und die Wünsche an Beziehung nicht harmonieren, zieht man die Konsequenzen. Man beendet dann den Kennenlernprozess, vielleicht bleibt man befreundet, bedankt sich für die Gespräche, wünscht einander alles Gute für die Weitersuche und verabschiedet sich. Danach kann man gleich weiter suchen. Ausdrücklich wurde begleitende Reflexion und Dazulernen empfohlen.
Das empfehle ich mit gutem Gewissen Personen, die mit ihrer Beziehungslosigkeit unzufrieden sind und in Beziehung kommen wollen.
Wenn jemand mit seinem Singlestatus zufrieden ist und nicht sucht, dann betrifft ihn das Ganze wohl nicht.

Weiter will ich nicht ins Detail gehen, weil ich deine Unterstellungen und deine Wortwahl anstrengend finde.
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Re: Andersartigkeit

Beitrag von Karlsson » Sonntag 13. Mai 2018, 21:33

Ja, ich fühle mich auch andersartig...
Ich mixe mir meinen eigenen Lebens-Cocktail. Manche Dinge, die allgemein im Gespräch sind, z.B. der ESC, interessieren mich nicht, ich kann mich an Dinge erfreuen, die für andere wahrscheinlich langweilig sind... Ich kann nicht über alles lachen, worüber der Durchschnittsmensch gerne lacht.
Ich denke, daß ich in vielerlei Hinsicht schon ein bisschen 'anders' bin und nicht überall dazugehöre...
Peace! 🍀

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