Attraktives Styling

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Seb-X
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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Seb-X » Donnerstag 17. Mai 2018, 18:15

canarias hat geschrieben:
Mittwoch 16. Mai 2018, 21:52
@Seb-X
Du brauchst aber Motivation. Dafür braucht es Auftrieb und der steigert sich, wenn du Lebensbereiche hast, wo du sagen kannst, damit bin ich zufrieden bzw. das ist mir gut gelungen.

Ich suchte mal ziemlich verkrampft ne andere Arbeitsstelle und nie tat sich was auf oder ich konnte mir die Tätigkeit nicht vorstellen.
Dann sah meine Kollegin mal was in der Personalabteilung. Ich hatte das gar nicht auf dem Schirm und dann war ich es, der sich da beworben hat und nicht die. Null Ahnung von Personalwesen und ich wurde genommen. Hier eben gut argumentiert, auch zwischenmenschlich. Ist aber jetzt auch was anderes als ne Partnerschaft.
Im Übrigen ist mir dieses Szenario schon zweimal genau so passiert.
Es geht nur mit Lockerheit und ner angenehmen, überzeugenden Ausstrahlung.
Ich wüsste keinen Lebensbereich, mit dem ich wirklich zufrieden bin. Unzufriedenheit ist mein größter Antrieb.
Lockerheit bedeutet noch lange nicht, dass man motiviert ist, dass man wirklich zu was richtig Bock hat. Versuche ich locker zu sein, führt das v.a. zu Prokrastination und Untätigkeit. Ich muss ja nichts. Ich bin dann das sprichwörtliche Schulterzucken.
Also: Wenn ich was erreichen oder verändern will, muss ich mich zwingen, mich zusammenreißen. Sonst wäre ich wahrscheinlich heute Hartzer.
"Wenn man aus einem protestantischen Land kommt, ist man immer etwas beschämt, wenn man bei der Arbeit nicht gelitten hat." (Lars von Trier)

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canarias
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Re: Attraktives Styling

Beitrag von canarias » Freitag 18. Mai 2018, 09:34

siehst du. Das ist bei mir anders. Ich glaube mich recht gut zu kennen und weiss, in welchen Bereichen ich was kann und das baue ich entsprechend aus.

Nur gibt's eben auch Terrarien auf denen ich mich weniger wohl fühle bzw. auch nicht viel beitragen kann. Genau das zeichnet aber auch die Spezies "Mensch" aus. Die Bereiche in denen wir gut sind, sind vollkommen variabel und genau daher rührt die sogenannte Individualität. Wir alle haben Stärken und Schwächen. Das zu erkennen und danach sein Leben auszurichten halte ich deshalb auch für richtig.

Das jetzt gerade diese gewisse Emotionaliät für non-verbale Sprechübungen sowie das damit verbundene Verständnis bei mir zu den Schwächen gehört, muss ich annehmen können. Es scheint bei mir nicht so richtig entwickelt zu sein. Kenne ja noch nicht einmal das "Verliebtheitsgefühl", andererseits ist genau das auch wieder dafür verantwortlich, dass ich dem Ganzen nicht so die immense Tragweite zuschreibe, wie andere hier.

Einen anderen Schluss kann ich nicht ziehen, denn sonst wäre ja Wunsch nach Bindung, die dazu nötigen Aktivitäten/Verhalten ja bereits in jungen Jahren dagewesen. Jetzt lese ich hier im Forum seit geraumer Zeit mit und glaube, dass sich ein Mensch da wohl eher weniger Gedanken drum macht, sondern lässt es einfach "flutschen". Diese Empfindungen müssen somit intuitiv gesteuert sein und folgen dem Instinkt und sind nicht rational erklärbar. Also müssen ursächliche, in der Evolutionstheorie begründete Verhaltensweisen irgendwo in der Genetik bei manchen Menschen "verschüttet" sein oder einfach nicht hinreichend ausgeprägt.

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Le Chiffre Zéro
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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Freitag 18. Mai 2018, 13:40

Wenona hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 00:07
Es ist für Männer so viel einfacher, etwas zu finden. Ne gute Hose, n gutes Oberteil, ferddich. Naja, und die Frisur ist noch wichtig.
Wenona hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 00:07
Warum erhöht ihr nicht mit einfachsten Mitteln eure Chancen bei Frauen?
Solange es wirklich nur „einfachste Mittel“ sind, geht es ja noch.

Aber dein Anspruch ans Aussehen von Frauen liest sich, als müßte eine Frau – jede Frau – jederzeit, auch morgens beim Bäcker in der Schlange – so aussehen, als sei sie gerade der Vogue oder dem Laufsteg in Paris oder Mailand entstiegen. So müssen wir Männer befürchten, daß auch wir immer so aussehen müßten, als hätten wir uns gerade aus einer Hochglanzseite der aktuellsten Ausgabe der GQ erhoben.

Es gibt ja auch für Männer gewisse Regeln bei der Kleidung, die allerdings herzlich wenigen Männern bekannt sind und deren Einhaltung fürchterlich ins Geld gehen kann.

Schon von der Taille abwärts wird es schwierig. „Gute Hose“ ist ja für einige schon kaum einhaltbar, jedenfalls nicht mit der 20-€-Jeans im Schon-verschlissen-Look. Wenn man erst hochwertige Jeans hat (um einmal bei Jeans zu bleiben), gilt: Zu einer blauen Jeans trägt man einen braunen Gürtel und braune Fullbrogues. Einen schwarzen Gürtel und/oder schwarze Schuhe trägt man nur zu schwarzen Jeans, dann aber beides, und auch die Schuhe haben bitteschön wieder Fullbrogues zu sein. Mindestens rahmengenähte (haben ja auch den Vorteil, wartungsfreundlich zu sein; geklebte Billigschuhe kann man beim ersten Schaden wegwerfen, weil sie kaum reparabel sind).

Ach ja, und dann sollte man ein Paar Schuhe höchstens alle drei Tage tragen. Das bedeutet: sechs Paar Schuhe für den Alltag. Nicht von Görtz, schon gar nicht vom Discounter wie Deichmann, sondern vom spezialisierten Herrenschuhhändler, wo kaum ein Paar weniger als 300 € kostet. Selbst wenn man – wie ich – all seine Schuhe heruntergesetzt bekommt, kostet diese Schuhgrundausstattung nicht unter 1.200 €. So manch einer füllt sich mit der Summe den kompletten Kleiderschrank und hat dann noch Geld übrig.

Und so schick diese Schuhe auch aussehen mögen: Zu einem Anzug kann man sie nicht tragen. Natürlich braucht man für jeden Anlaß, für den man einen Anzug braucht, einen stilistisch passenden Anzug nebst Hemd und Krawatte. Auf gar keinen Fall sollte man mit derselben Art Anzug zum Vorstellungsgespräch, ins Theater und auf die Hochzeitsfeier gehen. So, wie es jeweils zum Anlaß passende Anzüge gibt, gibt es auch jeweils zum Anlaß passende Schuhe. Bei so manch einem Unternehmen gibt es Personaler, die genau darauf achten, denn der Anzug sollte auch zur Branche und zum angepeilten Einsatzgebiet passen – selbst wenn man letztlich im Beruf gar keinen Anzug tragen wird. Konfirmationsanzug und irgendwelche schwarzen Schuhe sind kaum mehr als „redlich bemüht“.

Woher bezieht man nun den Anzug? Gerade beim Anzug gilt: Aus dem Kaufhaus von der Stange geht gar nicht. Höchstens zur Konfirmation. Ich will ehrlich sein: Wer einmal einen individuell angepaßten Anzug hatte, für den sind die ganzen Banklehrlinge in ihren schlecht sitzenden C&A-Anzügen eine Beleidigung fürs Auge.

Der Herrenausstatter sollte es mindestens sein. Dort wird man von Experten beraten, die je nach gewünschtem Einsatzgebiet einen passenden Anzug – auch schon einmal aus hunderten – heraussuchen. Außerdem wird der Anzug normalerweise nicht gekauft wie gesehen, sondern abgesteckt und an den Kunden angepaßt. Ich kenne einen Herrenausstatter, bei dem man sogar balltaugliche Anzüge inklusive Anpassung für unter 400 € bekommt, und wer sonst noch in der Hamburger Gegend wohnt und ab und zu einen Anzug braucht, kennt den wahrscheinlich auch. Der richtige Dressman wird sich wahrscheinlich eher zu einem Herrenausstatter begeben, bei dem er noch edlere Anzüge wohlklingender Marken bekommt, und wer endgültig zuviel Geld hat, geht nicht zum Herrenausstatter, sondern zum Herrenschneider und läßt sich seine Anzüge auf den Leib schneidern.

Hier ist der Mann der Frau gegenüber übrigens im Nachteil, weil seine „gehobene Garderobe“ alles bedeckt außer dem Kopf, dem halben Hals und den Händen. Denn das muß sie höchst exakt. Bei einem Ballkleid muß nicht darauf geachtet werden, ob der Rocksaum millimetergenau auf die Schuhe fällt, weil er normalerweise gar nicht auf die Schuhe fällt. Bei einer Anzughose tut der Saum das, dafür gibt es sogar spezifische Regeln – und es ist recht unschön, wenn diese nicht eingehalten werden. Die Damen müssen auch nicht darauf achten, ob die Ärmel von Jackett und Hemd exakt zueinander und zur Armlänge des Trägers passen, weil sie weder das eine noch das andere tragen. Bei Businesskostümen mag das anders sein, aber Frauen tragen ja nicht zu allen gehobenen Anlässen Kostüme – Männer hingegen sollten zu allen gehobenen Anlässen perfekt sitzende Anzüge tragen. Und ein perfekt sitzendes Hemd: Die Größenzahl bei Herrenhemden bezeichnet den Halsumfang – in Zentimeterschritten, so genau muß das Hemd passen.

Unsere Vorteile beschränken sich fast nur darauf, daß wir immer flache Schuhe tragen können und kein Problem damit haben, wenn jemand den gleichen Anzug trägt wie man selbst.

Gut, der Herr trägt auch weniger Edelmetall und Edelsteine als die Dame. Meist beläuft es sich auf die Krawattenklammer (wenn man keine trägt, wird man sich irgendwann fragen, warum man sich nicht längst eine zugelegt hat, nachdem man x-mal den Sitz der Krawatte korrigiert hat) und evtl. die Armbanduhr (Lederarmbänder sind erlaubt, solange sie sich nicht mit dem Anzug beißen; mechanische Werke werden bevorzugt, idealerweise Automatik, hochwertige Chronographen sind die einzigen Ausnahmen; Kunststoff geht überhaupt nicht). Goldene Manschettenknöpfe gehen nur zu sehr festlichen Anlässen, dann aber gern. Eine Taschenuhr (die sind normalerweise sowieso schon mechanisch) sollte auch zum Anlaß und zum restlichen Outfit passen. Halsschmuck kommt bei „ihm“ nicht vor, weil er eh nicht sichtbar wäre unter hochgeschlossenem Hemd und Krawatte.

Man sieht jetzt schon: Auch als Mann kann man einen großen Aufwand und sehr viel Geld in sein Outfit stecken.

Hüte sind übrigens auch ein Thema, zugegeben eines, das heute ziemlich vernachlässigt wird. Vor einigen Jahrzehnten war es für den Mann komplett undenkbar, das Haus ohne Kopfbedeckung zu verlassen. Heute ist das anders. Das könnte der Grund sein, warum Borsalino insolvent ist: Kaum jemand kauft mehr einen Hut für 300 €, zumal auch nicht jeder einen Borsalino tragen kann – der Hut soll ja auch zur Statur passen.

Wenn Männer, die noch nicht im Rentenalter sind, heute einen Hut tragen, kann man Glück haben, und es handelt sich um einen Zylinder – getragen von jemandem, der auch schon im gesetzten Alter ist und für eine wie auch immer geartete Funktion (gern etwas, was an das 19. Jahrhundert oder die Jahrhundertwende erinnern soll) den Chapeau-clac trägt. Natürlich einen echten mit Funktion.

Sehr häufig sieht man aber leider gewisse Hüte auf den Köpfen von Hipstern (gern mit Vollbart) oder Nerds, die maximal Anfang/Mitte 20 sind und damit cooler wirken wollen (gern mit Neckbeard und/oder einer Figur, zu der ein Bowler oder Borsalino passen würde). Besagte Hüte sind Trilbys aus mit dünnem Stoff (gern Kunstfaser) überzogener Pappe, häufiger als nicht im Nadelstreifenlook, die selten mehr als 20 € kosten. Diese Trilbys nennt gerade letztere Personengruppe dann „Fedoras“, weil Indiana Jones und diverse Film-noir-Charaktere Fedoras tragen, weil sie genauso cool aussehen wollen, und weil sie den Unterschied nicht kennen. Mit Glück haben 20-25% von ihnen die richtige Statur und Gesichtsform für einen Trilby, aber dann ist da immer noch dieser nur zu offensichtliche Billighut, und der Rest sollte einen ganz anderen oder am besten gar keinen Hut tragen. Siehe auch Fedora Shaming.

(Ich bin mir fast sicher, mit dem letzten Absatz mindestens ein halbes Dutzend User hier beleidigt zu haben.)

Auf dem richtigen Kopf und in Kombination mit der richtigen Statur und der richtigen Kleidung kann eine Kopfbedeckung auch gut aussehen. Es muß eben zum Typ passen. Manches paßt zu vielem, manches eher nicht. Natürlich können auch Hüte gut aussehen, in einer geeigneten Kombination von der richtigen Person getragen. Aber wenn nicht gerade Strohhutwetter ist (und auch einen Panama kann man nicht zu allem tragen), kann ein gutaussehender Hut wirklich ins Geld gehen. Stoff ist als Hutmaterial nicht geeignet; wenn, dann Filz. Aber ein guter Filzhut, der auch elegant wirkt, ist einigermaßen kostspielig – Stetson (die eben nicht nur Cowboyhüte herstellen, ich selbst habe nur Stetsons) verlangt durchweg dreistellige Europreise, die Hüte sind das Geld zwar wert, aber trotzdem teuer.

Wie schon angedeutet, ich trage selbst Hüte und gebe dafür auch gutes Geld aus. Der Hauptgrund, warum ich damit angefangen habe, hatte weniger mit Style zu tun als mit mittlerweile lückenhaftem Haupthaar und dem Wunsch, die Lücken vor Sonnenlicht zu schützen. Ich wollte aber keine Mütze tragen. So kam ich an meinen Panama. Inzwischen trage ich praktisch immer einen Hut, wenn ich das Haus verlasse. Zum einen scheine ich damit wirklich positiv aufzufallen. Zum anderen haben Hüte noch etwas an sich, was bei Sonnenschein sehr angenehm ist: die Krempe.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 18. Mai 2018, 16:53

Teenage Kicks hat geschrieben:
Montag 14. Mai 2018, 13:03
Wenn ich Lonesomecoders Beiträge richtig verstanden habe, sieht er folgende Punkte als Grund für seine Erfolglosigkeit beim anderen Geschlecht:

- Starkes Übergewicht
- unterdurchschnittliches Gesicht
- unmännliche Stimme
:gruebel:
Ich habe kein Problem mit meinem Übergewicht, ich fühle mich wohl und habe keinerlei Hemmungen, meinen Körper in Bademode oder beim FKK oder Therme ganz nackt zu präsentieren. Und auf Frauen, die viel Zeit ins eigene Schlank sein stecken und das vom Mann verlangen, stehe ich eh nicht. Aber mit meinen 165 cm hast du das stärkste Problem übersehen. Alleine das macht mir bei sehr vielen Frauen alle Chanen zunichte. Völlig egal, wie der Rest ist. Ich hatte einen Mitschüler, der auch nicht größer war und Bodybuilding machte, Spitzname "Kampfzwerg". Den wollte auch keine Frau haben. Sie redeten etwa so über ihn: "Der x ist 21 und hatte noch nie eine Freundin, weil er so klein ist. Sonst ist er aber hübsch und charmant. Du bist doch Single. Das wäre deine Chance." "Spinnst du? Ich lasse mich doch nicht von einem Zwerg hüpfen!".

Ich finde es grade nicht, aber Wenona schrieb, dass manche Männer fälschlicherweise denken, dass eine sexy angezogene Frau Männer kennenlernen will. Dass das meist nicht der Fall ist, wissen die meisten Männer. Trotzdem gefällt ihnen dieser Look aber besser als ein Schlabberpulli und eine zu weite Jeans.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 13:40
Hier ist der Mann der Frau gegenüber übrigens im Nachteil, weil seine „gehobene Garderobe“ alles bedeckt außer dem Kopf, dem halben Hals und den Händen.
Das stimmt und ich finde es schade, dass ein Mann im Gegensatz zu einer Frau nicht die Möglichkeit hat, die Anforderung "formale Kleidung" auch mit was kurzen und luftigen zu erfüllen.

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Kief » Freitag 18. Mai 2018, 17:49

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 16:53
Aber mit meinen 165 cm hast du das stärkste Problem übersehen. Alleine das macht mir bei sehr vielen Frauen alle Chanen zunichte. Völlig egal, wie der Rest ist. Ich hatte einen Mitschüler, der auch nicht größer war und Bodybuilding machte, Spitzname "Kampfzwerg". Den wollte auch keine Frau haben. Sie redeten etwa so über ihn: "Der x ist 21 und hatte noch nie eine Freundin, weil er so klein ist. Sonst ist er aber hübsch und charmant. Du bist doch Single. Das wäre deine Chance." "Spinnst du? Ich lasse mich doch nicht von einem Zwerg hüpfen!".
Das ist nicht ernster zu nehmen als maennliches Stammtisch-Geprolle.

Waehrend meiner Abiturzeit hatte ich nen Kumpel, ueber den ich dann auch meine erste Beziehung kennengelernt habe.
Der war auch irgendwas unter 1,70 m, war der Kampfzwerg, weil er Muskeltraining gemacht hat.
Das sah gut aus, war aber voellig irrelevant fuer seinen Erfolg bei Frauen.
Er war schon vor seinem Krafttraining charmant, zu Gymnasialzeiten, und hatte immer Frauen an seiner Seite.
Ist dann Barkeeper und Tuersteher gewesen, seine geringe Groesse hat ihn von nichts abgehalten, hat er nichtmal thematisiert. Ausser, wenn er Scherze ueber sich gemacht hat.

Er hat geflirtet, was das Zeug haelt, und hat die Frauen amuesiert.
Spitznamen weiss ich ned mehr, aber war auch irgendwas wegen klein sein.


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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Glockenspiel » Freitag 18. Mai 2018, 18:13

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 13:40
Wenona hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 00:07
Es ist für Männer so viel einfacher, etwas zu finden. Ne gute Hose, n gutes Oberteil, ferddich. Naja, und die Frisur ist noch wichtig.
Wenona hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 00:07
Warum erhöht ihr nicht mit einfachsten Mitteln eure Chancen bei Frauen?
Solange es wirklich nur „einfachste Mittel“ sind, geht es ja noch.

Aber dein Anspruch ans Aussehen von Frauen liest sich, als müßte eine Frau – jede Frau – jederzeit, auch morgens beim Bäcker in der Schlange – so aussehen, als sei sie gerade der Vogue oder dem Laufsteg in Paris oder Mailand entstiegen. So müssen wir Männer befürchten, daß auch wir immer so aussehen müßten, als hätten wir uns gerade aus einer Hochglanzseite der aktuellsten Ausgabe der GQ erhoben.

Es gibt ja auch für Männer gewisse Regeln bei der Kleidung, die allerdings herzlich wenigen Männern bekannt sind und deren Einhaltung fürchterlich ins Geld gehen kann.

Schon von der Taille abwärts wird es schwierig. „Gute Hose“ ist ja für einige schon kaum einhaltbar, jedenfalls nicht mit der 20-€-Jeans im Schon-verschlissen-Look. Wenn man erst hochwertige Jeans hat (um einmal bei Jeans zu bleiben), gilt: Zu einer blauen Jeans trägt man einen braunen Gürtel und braune Fullbrogues. Einen schwarzen Gürtel und/oder schwarze Schuhe trägt man nur zu schwarzen Jeans, dann aber beides, und auch die Schuhe haben bitteschön wieder Fullbrogues zu sein. Mindestens rahmengenähte (haben ja auch den Vorteil, wartungsfreundlich zu sein; geklebte Billigschuhe kann man beim ersten Schaden wegwerfen, weil sie kaum reparabel sind).

Ach ja, und dann sollte man ein Paar Schuhe höchstens alle drei Tage tragen. Das bedeutet: sechs Paar Schuhe für den Alltag. Nicht von Görtz, schon gar nicht vom Discounter wie Deichmann, sondern vom spezialisierten Herrenschuhhändler, wo kaum ein Paar weniger als 300 € kostet. Selbst wenn man – wie ich – all seine Schuhe heruntergesetzt bekommt, kostet diese Schuhgrundausstattung nicht unter 1.200 €. So manch einer füllt sich mit der Summe den kompletten Kleiderschrank und hat dann noch Geld übrig.

Und so schick diese Schuhe auch aussehen mögen: Zu einem Anzug kann man sie nicht tragen. Natürlich braucht man für jeden Anlaß, für den man einen Anzug braucht, einen stilistisch passenden Anzug nebst Hemd und Krawatte. Auf gar keinen Fall sollte man mit derselben Art Anzug zum Vorstellungsgespräch, ins Theater und auf die Hochzeitsfeier gehen. So, wie es jeweils zum Anlaß passende Anzüge gibt, gibt es auch jeweils zum Anlaß passende Schuhe. Bei so manch einem Unternehmen gibt es Personaler, die genau darauf achten, denn der Anzug sollte auch zur Branche und zum angepeilten Einsatzgebiet passen – selbst wenn man letztlich im Beruf gar keinen Anzug tragen wird. Konfirmationsanzug und irgendwelche schwarzen Schuhe sind kaum mehr als „redlich bemüht“.

Woher bezieht man nun den Anzug? Gerade beim Anzug gilt: Aus dem Kaufhaus von der Stange geht gar nicht. Höchstens zur Konfirmation. Ich will ehrlich sein: Wer einmal einen individuell angepaßten Anzug hatte, für den sind die ganzen Banklehrlinge in ihren schlecht sitzenden C&A-Anzügen eine Beleidigung fürs Auge.

Der Herrenausstatter sollte es mindestens sein. Dort wird man von Experten beraten, die je nach gewünschtem Einsatzgebiet einen passenden Anzug – auch schon einmal aus hunderten – heraussuchen. Außerdem wird der Anzug normalerweise nicht gekauft wie gesehen, sondern abgesteckt und an den Kunden angepaßt. Ich kenne einen Herrenausstatter, bei dem man sogar balltaugliche Anzüge inklusive Anpassung für unter 400 € bekommt, und wer sonst noch in der Hamburger Gegend wohnt und ab und zu einen Anzug braucht, kennt den wahrscheinlich auch. Der richtige Dressman wird sich wahrscheinlich eher zu einem Herrenausstatter begeben, bei dem er noch edlere Anzüge wohlklingender Marken bekommt, und wer endgültig zuviel Geld hat, geht nicht zum Herrenausstatter, sondern zum Herrenschneider und läßt sich seine Anzüge auf den Leib schneidern.

Hier ist der Mann der Frau gegenüber übrigens im Nachteil, weil seine „gehobene Garderobe“ alles bedeckt außer dem Kopf, dem halben Hals und den Händen. Denn das muß sie höchst exakt. Bei einem Ballkleid muß nicht darauf geachtet werden, ob der Rocksaum millimetergenau auf die Schuhe fällt, weil er normalerweise gar nicht auf die Schuhe fällt. Bei einer Anzughose tut der Saum das, dafür gibt es sogar spezifische Regeln – und es ist recht unschön, wenn diese nicht eingehalten werden. Die Damen müssen auch nicht darauf achten, ob die Ärmel von Jackett und Hemd exakt zueinander und zur Armlänge des Trägers passen, weil sie weder das eine noch das andere tragen. Bei Businesskostümen mag das anders sein, aber Frauen tragen ja nicht zu allen gehobenen Anlässen Kostüme – Männer hingegen sollten zu allen gehobenen Anlässen perfekt sitzende Anzüge tragen. Und ein perfekt sitzendes Hemd: Die Größenzahl bei Herrenhemden bezeichnet den Halsumfang – in Zentimeterschritten, so genau muß das Hemd passen.

Unsere Vorteile beschränken sich fast nur darauf, daß wir immer flache Schuhe tragen können und kein Problem damit haben, wenn jemand den gleichen Anzug trägt wie man selbst.

Gut, der Herr trägt auch weniger Edelmetall und Edelsteine als die Dame. Meist beläuft es sich auf die Krawattenklammer (wenn man keine trägt, wird man sich irgendwann fragen, warum man sich nicht längst eine zugelegt hat, nachdem man x-mal den Sitz der Krawatte korrigiert hat) und evtl. die Armbanduhr (Lederarmbänder sind erlaubt, solange sie sich nicht mit dem Anzug beißen; mechanische Werke werden bevorzugt, idealerweise Automatik, hochwertige Chronographen sind die einzigen Ausnahmen; Kunststoff geht überhaupt nicht). Goldene Manschettenknöpfe gehen nur zu sehr festlichen Anlässen, dann aber gern. Eine Taschenuhr (die sind normalerweise sowieso schon mechanisch) sollte auch zum Anlaß und zum restlichen Outfit passen. Halsschmuck kommt bei „ihm“ nicht vor, weil er eh nicht sichtbar wäre unter hochgeschlossenem Hemd und Krawatte.

Man sieht jetzt schon: Auch als Mann kann man einen großen Aufwand und sehr viel Geld in sein Outfit stecken.

Hüte sind übrigens auch ein Thema, zugegeben eines, das heute ziemlich vernachlässigt wird. Vor einigen Jahrzehnten war es für den Mann komplett undenkbar, das Haus ohne Kopfbedeckung zu verlassen. Heute ist das anders. Das könnte der Grund sein, warum Borsalino insolvent ist: Kaum jemand kauft mehr einen Hut für 300 €, zumal auch nicht jeder einen Borsalino tragen kann – der Hut soll ja auch zur Statur passen.

Wenn Männer, die noch nicht im Rentenalter sind, heute einen Hut tragen, kann man Glück haben, und es handelt sich um einen Zylinder – getragen von jemandem, der auch schon im gesetzten Alter ist und für eine wie auch immer geartete Funktion (gern etwas, was an das 19. Jahrhundert oder die Jahrhundertwende erinnern soll) den Chapeau-clac trägt. Natürlich einen echten mit Funktion.

Sehr häufig sieht man aber leider gewisse Hüte auf den Köpfen von Hipstern (gern mit Vollbart) oder Nerds, die maximal Anfang/Mitte 20 sind und damit cooler wirken wollen (gern mit Neckbeard und/oder einer Figur, zu der ein Bowler oder Borsalino passen würde). Besagte Hüte sind Trilbys aus mit dünnem Stoff (gern Kunstfaser) überzogener Pappe, häufiger als nicht im Nadelstreifenlook, die selten mehr als 20 € kosten. Diese Trilbys nennt gerade letztere Personengruppe dann „Fedoras“, weil Indiana Jones und diverse Film-noir-Charaktere Fedoras tragen, weil sie genauso cool aussehen wollen, und weil sie den Unterschied nicht kennen. Mit Glück haben 20-25% von ihnen die richtige Statur und Gesichtsform für einen Trilby, aber dann ist da immer noch dieser nur zu offensichtliche Billighut, und der Rest sollte einen ganz anderen oder am besten gar keinen Hut tragen. Siehe auch Fedora Shaming.

(Ich bin mir fast sicher, mit dem letzten Absatz mindestens ein halbes Dutzend User hier beleidigt zu haben.)

Auf dem richtigen Kopf und in Kombination mit der richtigen Statur und der richtigen Kleidung kann eine Kopfbedeckung auch gut aussehen. Es muß eben zum Typ passen. Manches paßt zu vielem, manches eher nicht. Natürlich können auch Hüte gut aussehen, in einer geeigneten Kombination von der richtigen Person getragen. Aber wenn nicht gerade Strohhutwetter ist (und auch einen Panama kann man nicht zu allem tragen), kann ein gutaussehender Hut wirklich ins Geld gehen. Stoff ist als Hutmaterial nicht geeignet; wenn, dann Filz. Aber ein guter Filzhut, der auch elegant wirkt, ist einigermaßen kostspielig – Stetson (die eben nicht nur Cowboyhüte herstellen, ich selbst habe nur Stetsons) verlangt durchweg dreistellige Europreise, die Hüte sind das Geld zwar wert, aber trotzdem teuer.

Wie schon angedeutet, ich trage selbst Hüte und gebe dafür auch gutes Geld aus. Der Hauptgrund, warum ich damit angefangen habe, hatte weniger mit Style zu tun als mit mittlerweile lückenhaftem Haupthaar und dem Wunsch, die Lücken vor Sonnenlicht zu schützen. Ich wollte aber keine Mütze tragen. So kam ich an meinen Panama. Inzwischen trage ich praktisch immer einen Hut, wenn ich das Haus verlasse. Zum einen scheine ich damit wirklich positiv aufzufallen. Zum anderen haben Hüte noch etwas an sich, was bei Sonnenschein sehr angenehm ist: die Krempe.
Das finde ich aber ziemlich einfach gesagt.
Frauen haben meiner Ansicht nach einen deutlich größeren Aufwand, wenn es darum geht sich perfekt für einen speziellen Anlass fertig zu machen.
Und wenn es wirklich darauf ankommt, dann kann Mann ja zum Herrenausstatter gehen und sich dort eine "Experten"-Meinung holen.
Ein schönes und passendes Kleid zu finden ist ebenfalls nicht so einfach. Dazu noch eine entsprechende Frisur bzw. Schmuck etc. zu finden bedarf auch sehr sehr viel Zeit.

Gutes Styling erfordert nicht zwangsläufig hohe Investitionen. Primark ist nicht so beliebt, weil teure Klamotten Pflicht sind.

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Tania » Samstag 19. Mai 2018, 13:49

Glockenspiel hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 18:13
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 13:40
Wenona hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 00:07
Es ist für Männer so viel einfacher, etwas zu finden. Ne gute Hose, n gutes Oberteil, ferddich. Naja, und die Frisur ist noch wichtig.
Wenona hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 00:07
Warum erhöht ihr nicht mit einfachsten Mitteln eure Chancen bei Frauen?
Solange es wirklich nur „einfachste Mittel“ sind, geht es ja noch.

Aber dein Anspruch ans Aussehen von Frauen liest sich, als müßte eine Frau – jede Frau – jederzeit, auch morgens beim Bäcker in der Schlange – so aussehen, als sei sie gerade der Vogue oder dem Laufsteg in Paris oder Mailand entstiegen. So müssen wir Männer befürchten, daß auch wir immer so aussehen müßten, als hätten wir uns gerade aus einer Hochglanzseite der aktuellsten Ausgabe der GQ erhoben.

Es gibt ja auch für Männer gewisse Regeln bei der Kleidung, die allerdings herzlich wenigen Männern bekannt sind und deren Einhaltung fürchterlich ins Geld gehen kann.

Schon von der Taille abwärts wird es schwierig. „Gute Hose“ ist ja für einige schon kaum einhaltbar, jedenfalls nicht mit der 20-€-Jeans im Schon-verschlissen-Look. Wenn man erst hochwertige Jeans hat (um einmal bei Jeans zu bleiben), gilt: Zu einer blauen Jeans trägt man einen braunen Gürtel und braune Fullbrogues. Einen schwarzen Gürtel und/oder schwarze Schuhe trägt man nur zu schwarzen Jeans, dann aber beides, und auch die Schuhe haben bitteschön wieder Fullbrogues zu sein. Mindestens rahmengenähte (haben ja auch den Vorteil, wartungsfreundlich zu sein; geklebte Billigschuhe kann man beim ersten Schaden wegwerfen, weil sie kaum reparabel sind).

Ach ja, und dann sollte man ein Paar Schuhe höchstens alle drei Tage tragen. Das bedeutet: sechs Paar Schuhe für den Alltag. Nicht von Görtz, schon gar nicht vom Discounter wie Deichmann, sondern vom spezialisierten Herrenschuhhändler, wo kaum ein Paar weniger als 300 € kostet. Selbst wenn man – wie ich – all seine Schuhe heruntergesetzt bekommt, kostet diese Schuhgrundausstattung nicht unter 1.200 €. So manch einer füllt sich mit der Summe den kompletten Kleiderschrank und hat dann noch Geld übrig.

Und so schick diese Schuhe auch aussehen mögen: Zu einem Anzug kann man sie nicht tragen. Natürlich braucht man für jeden Anlaß, für den man einen Anzug braucht, einen stilistisch passenden Anzug nebst Hemd und Krawatte. Auf gar keinen Fall sollte man mit derselben Art Anzug zum Vorstellungsgespräch, ins Theater und auf die Hochzeitsfeier gehen. So, wie es jeweils zum Anlaß passende Anzüge gibt, gibt es auch jeweils zum Anlaß passende Schuhe. Bei so manch einem Unternehmen gibt es Personaler, die genau darauf achten, denn der Anzug sollte auch zur Branche und zum angepeilten Einsatzgebiet passen – selbst wenn man letztlich im Beruf gar keinen Anzug tragen wird. Konfirmationsanzug und irgendwelche schwarzen Schuhe sind kaum mehr als „redlich bemüht“.

Woher bezieht man nun den Anzug? Gerade beim Anzug gilt: Aus dem Kaufhaus von der Stange geht gar nicht. Höchstens zur Konfirmation. Ich will ehrlich sein: Wer einmal einen individuell angepaßten Anzug hatte, für den sind die ganzen Banklehrlinge in ihren schlecht sitzenden C&A-Anzügen eine Beleidigung fürs Auge.

Der Herrenausstatter sollte es mindestens sein. Dort wird man von Experten beraten, die je nach gewünschtem Einsatzgebiet einen passenden Anzug – auch schon einmal aus hunderten – heraussuchen. Außerdem wird der Anzug normalerweise nicht gekauft wie gesehen, sondern abgesteckt und an den Kunden angepaßt. Ich kenne einen Herrenausstatter, bei dem man sogar balltaugliche Anzüge inklusive Anpassung für unter 400 € bekommt, und wer sonst noch in der Hamburger Gegend wohnt und ab und zu einen Anzug braucht, kennt den wahrscheinlich auch. Der richtige Dressman wird sich wahrscheinlich eher zu einem Herrenausstatter begeben, bei dem er noch edlere Anzüge wohlklingender Marken bekommt, und wer endgültig zuviel Geld hat, geht nicht zum Herrenausstatter, sondern zum Herrenschneider und läßt sich seine Anzüge auf den Leib schneidern.

Hier ist der Mann der Frau gegenüber übrigens im Nachteil, weil seine „gehobene Garderobe“ alles bedeckt außer dem Kopf, dem halben Hals und den Händen. Denn das muß sie höchst exakt. Bei einem Ballkleid muß nicht darauf geachtet werden, ob der Rocksaum millimetergenau auf die Schuhe fällt, weil er normalerweise gar nicht auf die Schuhe fällt. Bei einer Anzughose tut der Saum das, dafür gibt es sogar spezifische Regeln – und es ist recht unschön, wenn diese nicht eingehalten werden. Die Damen müssen auch nicht darauf achten, ob die Ärmel von Jackett und Hemd exakt zueinander und zur Armlänge des Trägers passen, weil sie weder das eine noch das andere tragen. Bei Businesskostümen mag das anders sein, aber Frauen tragen ja nicht zu allen gehobenen Anlässen Kostüme – Männer hingegen sollten zu allen gehobenen Anlässen perfekt sitzende Anzüge tragen. Und ein perfekt sitzendes Hemd: Die Größenzahl bei Herrenhemden bezeichnet den Halsumfang – in Zentimeterschritten, so genau muß das Hemd passen.

Unsere Vorteile beschränken sich fast nur darauf, daß wir immer flache Schuhe tragen können und kein Problem damit haben, wenn jemand den gleichen Anzug trägt wie man selbst.

Gut, der Herr trägt auch weniger Edelmetall und Edelsteine als die Dame. Meist beläuft es sich auf die Krawattenklammer (wenn man keine trägt, wird man sich irgendwann fragen, warum man sich nicht längst eine zugelegt hat, nachdem man x-mal den Sitz der Krawatte korrigiert hat) und evtl. die Armbanduhr (Lederarmbänder sind erlaubt, solange sie sich nicht mit dem Anzug beißen; mechanische Werke werden bevorzugt, idealerweise Automatik, hochwertige Chronographen sind die einzigen Ausnahmen; Kunststoff geht überhaupt nicht). Goldene Manschettenknöpfe gehen nur zu sehr festlichen Anlässen, dann aber gern. Eine Taschenuhr (die sind normalerweise sowieso schon mechanisch) sollte auch zum Anlaß und zum restlichen Outfit passen. Halsschmuck kommt bei „ihm“ nicht vor, weil er eh nicht sichtbar wäre unter hochgeschlossenem Hemd und Krawatte.

Man sieht jetzt schon: Auch als Mann kann man einen großen Aufwand und sehr viel Geld in sein Outfit stecken.

Hüte sind übrigens auch ein Thema, zugegeben eines, das heute ziemlich vernachlässigt wird. Vor einigen Jahrzehnten war es für den Mann komplett undenkbar, das Haus ohne Kopfbedeckung zu verlassen. Heute ist das anders. Das könnte der Grund sein, warum Borsalino insolvent ist: Kaum jemand kauft mehr einen Hut für 300 €, zumal auch nicht jeder einen Borsalino tragen kann – der Hut soll ja auch zur Statur passen.

Wenn Männer, die noch nicht im Rentenalter sind, heute einen Hut tragen, kann man Glück haben, und es handelt sich um einen Zylinder – getragen von jemandem, der auch schon im gesetzten Alter ist und für eine wie auch immer geartete Funktion (gern etwas, was an das 19. Jahrhundert oder die Jahrhundertwende erinnern soll) den Chapeau-clac trägt. Natürlich einen echten mit Funktion.

Sehr häufig sieht man aber leider gewisse Hüte auf den Köpfen von Hipstern (gern mit Vollbart) oder Nerds, die maximal Anfang/Mitte 20 sind und damit cooler wirken wollen (gern mit Neckbeard und/oder einer Figur, zu der ein Bowler oder Borsalino passen würde). Besagte Hüte sind Trilbys aus mit dünnem Stoff (gern Kunstfaser) überzogener Pappe, häufiger als nicht im Nadelstreifenlook, die selten mehr als 20 € kosten. Diese Trilbys nennt gerade letztere Personengruppe dann „Fedoras“, weil Indiana Jones und diverse Film-noir-Charaktere Fedoras tragen, weil sie genauso cool aussehen wollen, und weil sie den Unterschied nicht kennen. Mit Glück haben 20-25% von ihnen die richtige Statur und Gesichtsform für einen Trilby, aber dann ist da immer noch dieser nur zu offensichtliche Billighut, und der Rest sollte einen ganz anderen oder am besten gar keinen Hut tragen. Siehe auch Fedora Shaming.

(Ich bin mir fast sicher, mit dem letzten Absatz mindestens ein halbes Dutzend User hier beleidigt zu haben.)

Auf dem richtigen Kopf und in Kombination mit der richtigen Statur und der richtigen Kleidung kann eine Kopfbedeckung auch gut aussehen. Es muß eben zum Typ passen. Manches paßt zu vielem, manches eher nicht. Natürlich können auch Hüte gut aussehen, in einer geeigneten Kombination von der richtigen Person getragen. Aber wenn nicht gerade Strohhutwetter ist (und auch einen Panama kann man nicht zu allem tragen), kann ein gutaussehender Hut wirklich ins Geld gehen. Stoff ist als Hutmaterial nicht geeignet; wenn, dann Filz. Aber ein guter Filzhut, der auch elegant wirkt, ist einigermaßen kostspielig – Stetson (die eben nicht nur Cowboyhüte herstellen, ich selbst habe nur Stetsons) verlangt durchweg dreistellige Europreise, die Hüte sind das Geld zwar wert, aber trotzdem teuer.

Wie schon angedeutet, ich trage selbst Hüte und gebe dafür auch gutes Geld aus. Der Hauptgrund, warum ich damit angefangen habe, hatte weniger mit Style zu tun als mit mittlerweile lückenhaftem Haupthaar und dem Wunsch, die Lücken vor Sonnenlicht zu schützen. Ich wollte aber keine Mütze tragen. So kam ich an meinen Panama. Inzwischen trage ich praktisch immer einen Hut, wenn ich das Haus verlasse. Zum einen scheine ich damit wirklich positiv aufzufallen. Zum anderen haben Hüte noch etwas an sich, was bei Sonnenschein sehr angenehm ist: die Krempe.
Das finde ich aber ziemlich einfach gesagt.
Wie hätte er es denn komplizierter ausdrücken können?
The woods are lovely, dark and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
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(Robert Frost)

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Glockenspiel » Samstag 19. Mai 2018, 13:52

In dem er auch mal versucht hätte die Frauenseite zu beleuchten.

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 20. Mai 2018, 11:33

Kief hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 17:49
Das ist nicht ernster zu nehmen als maennliches Stammtisch-Geprolle.

Waehrend meiner Abiturzeit hatte ich nen Kumpel, ueber den ich dann auch meine erste Beziehung kennengelernt habe.
Der war auch irgendwas unter 1,70 m, war der Kampfzwerg, weil er Muskeltraining gemacht hat.
Das sah gut aus, war aber voellig irrelevant fuer seinen Erfolg bei Frauen.
Er war schon vor seinem Krafttraining charmant, zu Gymnasialzeiten, und hatte immer Frauen an seiner Seite.
Ist dann Barkeeper und Tuersteher gewesen, seine geringe Groesse hat ihn von nichts abgehalten, hat er nichtmal thematisiert. Ausser, wenn er Scherze ueber sich gemacht hat.

Er hat geflirtet, was das Zeug haelt, und hat die Frauen amuesiert.
Spitznamen weiss ich ned mehr, aber war auch irgendwas wegen klein sein.
Das, was diese Frauen über ihn sagten, habe ich gut gehört. Ich saß direkt im Schulbus in der Reihe gegenüber. Da er mit 21 (nach dem Abi verloren sich die Wege und darüber bin ich wegen seinem Verhalten auch nicht traurig) noch nie eine Frau hatte, ist die Meinung dieser Frauen aber repräsentativ für die meisten anderen Frauen. Sonst wurde er als hübsch, gebildet und charmant beschrieben (naja, zu Männern war es es nicht).

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Kief » Sonntag 20. Mai 2018, 11:48

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 11:33
Kief hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 17:49
Das ist nicht ernster zu nehmen als maennliches Stammtisch-Geprolle.
Das, was diese Frauen über ihn sagten, habe ich gut gehört. Ich saß direkt im Schulbus in der Reihe gegenüber. [ ... ], ist die Meinung dieser Frauen aber repräsentativ für die meisten anderen Frauen. [ ... ]
Und?
Dann glauben sie es halt.

Hoerst Du auf nen Stammtisch, wenn die sich einig sind bei einem Thema, bei dem die Leute ihren Ueberblick aber total ueberschaetzen?
Nur weil sie plappern, muss das ned gehaltvoll oder fundiert sein.
Fuer manche Themen musst Du leider darauf achten, wie fundiert und reflektiert Leute sind.


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Re: Attraktives Styling

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 20. Mai 2018, 11:57

Ja, aber wenn das Gerede für manche Leute wie für ihn oder mich die Realität ist, ist es die Realität, egal wie dumm, unreflektiert oder inhaltlich sinnfrei oder unberechtigt es ist. Es gab ja auch sonst keine Frauen, die ihn oder mich wollten.

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Kief » Sonntag 20. Mai 2018, 12:27

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 11:57
Ja, aber wenn das Gerede für manche Leute wie für ihn oder mich die Realität ist, ist es die Realität, [ ... ]
Da sind wir jetzt am Punkt "Ueberzeugungen" angekommen.

Und da haben wir ja schon laenger verschiedene Standpunkte.
Weil ich das absolut nicht so fuer gesicherte Realitaet sehe.
Und nen "Realitaets-Check" empfehle ... von jemandem, der/die ein paar Ebenen mehr begreift, als ein Stammtisch-Coach oder so ne Clique.


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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Endura » Dienstag 22. Mai 2018, 10:20

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 11:33
Das, was diese Frauen über ihn sagten, habe ich gut gehört. Ich saß direkt im Schulbus in der Reihe gegenüber. Da er mit 21 (nach dem Abi verloren sich die Wege und darüber bin ich wegen seinem Verhalten auch nicht traurig) noch nie eine Frau hatte, ist die Meinung dieser Frauen aber repräsentativ für die meisten anderen Frauen. Sonst wurde er als hübsch, gebildet und charmant beschrieben (naja, zu Männern war es es nicht).
Entnehme ich dem letzten Satz, dass es ein Mobber war?

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 22. Mai 2018, 19:36

Ja, aber im Vergleich zu den anderen Mobbern sehr harmlos. Mobber waren die größten Frauenhelden der Schule, Mobbing war da also sicher nicht der Grund, warum er nie eine abbekam.

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Glockenspiel » Dienstag 22. Mai 2018, 20:59

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 22. Mai 2018, 19:36
Ja, aber im Vergleich zu den anderen Mobbern sehr harmlos. Mobber waren die größten Frauenhelden der Schule, Mobbing war da also sicher nicht der Grund, warum er nie eine abbekam.
Entspricht absolut nicht meiner Realität. Zwischen Mobbing und Beliebtheit bei Frauen sehe ich absolut keinen kausalen Zusammenhang. Ich denke die meisten werden wohl auch eher nicht gut ankommen.
Ich hatte in meiner Schule genügend Mobber, die Mitläufer waren und sehr gerne eine Freundin gehabt hätten bzw. auch mitgemobbt haben, weil sie dachten, dass die damit cool wären. Tatsächlich hatten aber dann aber nur die Leitwölfe in ihrer Gruppe eine Freundin. Natürlich waren das dann auch Arschlöcher, aber wenn man jung ist, dann ist man ja auch noch deutlich anders eingestellt als im Erwachsenenleben.

Scheinbar beziehst du dich in all deinen Berichten lediglich auf deine Schulzeit, die schon Jahrzehnte her ist und setzt dies als Maßstab für alles, was aktuell bei dir passiert.

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Serendipity » Mittwoch 23. Mai 2018, 08:06

Wenona hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 00:07
Warum erhöht ihr nicht mit einfachsten Mitteln eure Chancen bei Frauen?
Gegenfragen: Warum schimmert in deinen Beiträgen eigentlich immer wieder durch, dass du offenbar mehr Wert auf die äußere Schale als auf den inneren Kern legst? Warum ist ein schicker Blender für Dich attraktiver, als ein authentischer Durchschnittstyp?
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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Stabil » Mittwoch 23. Mai 2018, 09:11

Serendipity hat geschrieben:
Mittwoch 23. Mai 2018, 08:06
Wenona hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 00:07
Warum erhöht ihr nicht mit einfachsten Mitteln eure Chancen bei Frauen?
... offenbar mehr Wert auf die äußere Schale als auf den inneren Kern legst?
... schicker Blender für Dich attraktiver, als ein authentischer Durchschnittstyp?
Ich weiss nicht, das ist bei mir nicht so angekommen.
Das habe ich so verstanden, dass sie auch auf Äusseres Wert legt.
Sie scheint eher einen schicken und authentischen Typen zu bevorzugen.

Von einer Unvereinbarkeit von 'innen und aussen' oder 'schick und authentisch', habe ich bei ihr nicht gelesen.

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Serendipity » Mittwoch 23. Mai 2018, 12:14

Stabil hat geschrieben:
Mittwoch 23. Mai 2018, 09:11
Serendipity hat geschrieben:
Mittwoch 23. Mai 2018, 08:06
Wenona hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 00:07
Warum erhöht ihr nicht mit einfachsten Mitteln eure Chancen bei Frauen?
... offenbar mehr Wert auf die äußere Schale als auf den inneren Kern legst?
... schicker Blender für Dich attraktiver, als ein authentischer Durchschnittstyp?
Ich weiss nicht, das ist bei mir nicht so angekommen.
Das habe ich so verstanden, dass sie auch auf Äusseres Wert legt.
Sie scheint eher einen schicken und authentischen Typen zu bevorzugen.

Von einer Unvereinbarkeit von 'innen und aussen' oder 'schick und authentisch', habe ich bei ihr nicht gelesen.
Vielleicht nicht im zitierten Beitrag.
Aber ich betrachte und beziehe mich eher auf ihr gesamtes Œuvre, welches sie im Forum zum Besten gibt.
Und da habe -zumindest ich- genau diesen Eindruck der Unvereinbarkeit bzw. eindeutigen Bevorzugung des schicken Äußerem vor allem anderem, im Laufe der Zeit bekommen.
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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Glockenspiel » Mittwoch 23. Mai 2018, 13:17

Serendipity hat geschrieben:
Mittwoch 23. Mai 2018, 12:14
Stabil hat geschrieben:
Mittwoch 23. Mai 2018, 09:11
Serendipity hat geschrieben:
Mittwoch 23. Mai 2018, 08:06

... offenbar mehr Wert auf die äußere Schale als auf den inneren Kern legst?
... schicker Blender für Dich attraktiver, als ein authentischer Durchschnittstyp?
Ich weiss nicht, das ist bei mir nicht so angekommen.
Das habe ich so verstanden, dass sie auch auf Äusseres Wert legt.
Sie scheint eher einen schicken und authentischen Typen zu bevorzugen.

Von einer Unvereinbarkeit von 'innen und aussen' oder 'schick und authentisch', habe ich bei ihr nicht gelesen.
Vielleicht nicht im zitierten Beitrag.
Aber ich betrachte und beziehe mich eher auf ihr gesamtes Œuvre, welches sie im Forum zum Besten gibt.
Und da habe -zumindest ich- genau diesen Eindruck der Unvereinbarkeit bzw. eindeutigen Bevorzugung des schicken Äußerem vor allem anderem, im Laufe der Zeit bekommen.
Kann ich so nicht bestätigen. Auch mit Hinzuziehung ihrer vergangenen Beiträge hier im Forum kann ich leider nicht feststellen, dass sie dem äußeren Erscheinungsbild deutlich mehr Bedeutung zumisst als den inneren Werten.
Und wie Stabil bereits gesagt hat ist "schick und authentisch" kein Widerspruch, sondern kann sehr oft miteinanderlaufen.
Es ist aus meiner Sicht ein absolut legitimer Anspruch jemanden zu wollen, der sich auch gut kleiden kann bzw. der auf sein Äußeres Acht gibt. Ich behaupte mal, dass die meisten gerne so einen Partner hätten.

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Re: Attraktives Styling

Beitrag von Serendipity » Mittwoch 23. Mai 2018, 13:31

Glockenspiel hat geschrieben:
Mittwoch 23. Mai 2018, 13:17
Kann ich so nicht bestätigen. Auch mit Hinzuziehung ihrer vergangenen Beiträge hier im Forum kann ich leider nicht feststellen, dass sie dem äußeren Erscheinungsbild deutlich mehr Bedeutung zumisst als den inneren Werten.
Wahrnehmung ist nun einmal subjektiv!
Glockenspiel hat geschrieben:
Mittwoch 23. Mai 2018, 13:17
Und wie Stabil bereits gesagt hat ist "schick und authentisch" kein Widerspruch, sondern kann sehr oft miteinanderlaufen.
Es ist aus meiner Sicht ein absolut legitimer Anspruch jemanden zu wollen, der sich auch gut kleiden kann bzw. der auf sein Äußeres Acht gibt. Ich behaupte mal, dass die meisten gerne so einen Partner hätten.
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