Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

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canarias
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Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von canarias » Donnerstag 12. April 2018, 19:07

Was meint ihr zu der Frage?

Ist das nur eine Ausrede für die Menschen, die glauben es nicht zu können oder gibt es das tatsächlich? Also Menschen, denen man wirklich empfehlen sollte, besser alleine zu leben.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Cavia » Donnerstag 12. April 2018, 19:18

Ach, ich habe schon Männer getroffen, oder Frauen haben mir von ihnen erzählt, die in ihrem Leben noch keine feste, längere Beziehung hatten, obwohl sie viele Chancen hatten. Aber die hauen ab, wenn es ernst wird und springen dann von Frau zu Frau. Sie haben noch nicht die richtige getroffen, könnte man dann argumentieren, aber diese Männer waren schon um die 40 Jahre alt. Bindungsphobiker gibt es wohl. Dass es Menschen gibt, die beziehungsunfähig sind, obwohl sie gern in einer Partnerschaft leben würden, glaube ich persönlich nicht.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 12. April 2018, 19:21

Klar gibts das. Die nötige Bereitschaft zu Anpassungen, Unterordnung, Verzicht, Einschränkungen, usw. hat nicht jeder. Nicht jeder kann oder will die Vorteile von Beziehungen über deren Nachteile stellen.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Cavia » Donnerstag 12. April 2018, 19:29

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 19:21
Klar gibts das. Die nötige Bereitschaft zu Anpassungen, Unterordnung, Verzicht, Einschränkungen, usw. hat nicht jeder. Nicht jeder kann oder will die Vorteile von Beziehungen über deren Nachteile stellen.
Beziehungsunwillig ist aber nicht dasselbe wie beziehungunfähig.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Elli » Donnerstag 12. April 2018, 19:29

Man könnte ja genausogut das umdrehen und über die andere Hälfte (oder das andere Dreiviertel, 80 %, ich weiß es gar nicht) sagen "unfähig, allein zu sein" ...
Wenn jemand allein sein WILL / fürs Alleinsein gemacht ist (klar gibt es das!, und ich glaube, wir haben auch einige Beispiele hier im Forum), würde ich ihm/ihr keine Unfähigkeit unterstellen wollen. Von Unfähigkeit würde ich nur sprechen, wo zwar Bindungswilligkeit da ist, aber der/diejenige eben nicht kann, wie es dem Wesen entspricht (ich glaube schon, dass es das auch gibt). Also das alte "Leidensdruck"-Argument.
Freilich schwierig zu unterscheiden manchmal, was nun Nichtkönnen und was Nichtwollen ist.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 12. April 2018, 19:31

Cavia hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 19:29
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 19:21
Klar gibts das. Die nötige Bereitschaft zu Anpassungen, Unterordnung, Verzicht, Einschränkungen, usw. hat nicht jeder. Nicht jeder kann oder will die Vorteile von Beziehungen über deren Nachteile stellen.
Beziehungsunwillig ist aber nicht dasselbe wie beziehungunfähig.
Eine bei einem selber erkannte Beziehungsunfähigkeit kann aber zur Beziehungsunwilligkeit führen :) So ist es bei mir. Man könnte im ersten Satz von mir auch "Bereitschaft" mit "Bereitschaft oder Fähigkeit" ersetzen. Dann ist es umfassender.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von schmog » Donnerstag 12. April 2018, 19:35

Das gibt es!

Ich bin der lebende Beweis. :sadman:
Zustand und Band Status Quo ist super

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Endura » Donnerstag 12. April 2018, 20:10

Natürlich gibt es das. Das eigentlich erschreckende ist, dass solche Personen auch in langjährigen Beziehungen zu finden sind. :shock:

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Cavia » Donnerstag 12. April 2018, 20:13

Endura hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 20:10
Natürlich gibt es das. Das eigentlich erschreckende ist, dass solche Personen auch in langjährigen Beziehungen zu finden sind. :shock:
Doch, sie sind dann beziehungsfähig, führen nur nicht die Art von Beziehung, die du als erstrebenswert erachtest.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Endura » Donnerstag 12. April 2018, 20:23

Cavia hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 20:13
Endura hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 20:10
Natürlich gibt es das. Das eigentlich erschreckende ist, dass solche Personen auch in langjährigen Beziehungen zu finden sind. :shock:
Doch, sie sind dann beziehungsfähig, führen nur nicht die Art von Beziehung, die du als erstrebenswert erachtest.
Ich würde das nicht wirklich Beziehung nennen, die wohnen halt zufällig im selben Haus oder Wohnung, schlafen nebeneinander (aber nicht miteinander) und das wars dann mit den Beziehungsmerkmalen. Machen nichts miteinander, schenken sich nichts zum Geburtstag, zu Weihnachten, oder Jahrestag. Vielleicht war es mal eine Beziehung.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von fidelchen » Donnerstag 12. April 2018, 20:34

Ja gibt es und das in ganz unterschiedlichen Ausprägungen...

Aber die meisten die das als Grund nennen sind es vermutlich auch nicht ;)...

Ich glaube jedenfalls das 90% derjenigen die das sagen nicht wirklich Beziehungsunfähig sind sondern einfach noch nicht den passenden gefunden haben bzw. hohe emotionale oder praktische Anforderungen haben.
AWG = Alles wird gut :-)

Nach ganz strenger Definition bin ich ein "Normalo"
Nach geschwächter Definition bin ich ein "SC-AB"
Und fühlen tu ich mich wie ein "XX-AB"
Was bin ich nun?

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Hachiko » Donnerstag 12. April 2018, 21:15

canarias hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 19:07
Ist das nur eine Ausrede für die Menschen, die glauben es nicht zu können oder gibt es das tatsächlich?
Meiner Meinung nach trifft es diese Aussage voll auf den Punkt, da kann ich nicht mehr viel dazu sagen (aber ich tu´s trotzdem)! :lol:
"Fähig" ist nämlich, aus meiner Sicht, jeder - was spricht auch dagegen??
Sogar Wikipedia sagt: Es ist die Eigenschaft, etwas zu können.

Das, woran es immer wieder scheitert ist nur die Bereitschaft: Entweder man selbst oder der andere will sich nicht auf auf jemanden einlassen.
Am Ende schimpft sich der Spaß "unerwiderte Liebe" und das tut natürlich höllisch weh.
Klar, dass man irgendwann den Eindruck gewinnt, man wäre nicht beziehungsfähig... allen anderen gelingt es ja schließlich auch, ganz egal, wie wenig man es ihnen zugetraut hätte.

Mal die Hand aufs Herz: Sicherlich kennt jeder mindestens eine Person, von der er nie geglaubt hätte, dass sie jemals vor euch einen Partner oder gar Sex gehabt hätte!

Außerdem ist es doch so viel leichter zu sagen "Tja, ich bin beziehungsunfähig, da kann man wohl nix machen" als "Ja ich will aber Heidi Klum/Tom Kaulitz und sonst keinen" (die zwei Namen hab ich jetzt aus einem anderen Thread übernommen - hat nix zu sagen!!! :brille1: )

- Die einen sind zu stolz und wollen sich nicht verbiegen - für nix und niemanden! (Sturheit siegt)
>> Es muss von Anfang an passen, sonst wird es nix...am besten, er oder sie nimmt mich, wie ich bin!!
- Die anderen wollen nur das Beste vom Besten - geben anderen keine Chance! (Eitelkeit siegt)
>> Der/Die eine oder keine (Die Firma - toller Song... :kopfhoerer: )
- Die letzte Gruppe will am liebsten nur verschwinden - lieber alleine sein! (Depression siegt)
>> Für nichts fühlt man sich gut genug...

Mehr Gründe bzw. grobe Typen fallen mir jetzt nicht ein.
Bevor es kommt: Ich würde mich zur Eitelkeitsgruppe zählen, weil ich mich selbst als wählerisch empfinde.
Doch nicht, weil ich die schönste, klügste oder tollste Frau suche, sondern weil ich einfach eine Frau will, auf die ich stolz sein kann, weil wir wunderbar harmonieren würden...Leider passt so keine zu mir...scheinbar zumindest... :kopfstand:
Ein Traumpartner ist nur so lange ein Traum, wie keiner an ihn glauben will.... :cooler:
Früher war ich dumm und habe nur aus Fehlern gelernt,...heute versuche ich in jedem auch eine Chance zu sehen!

Eine bloße Chance im Leben kann buchstäblich alles verändern...

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Glockenspiel » Freitag 13. April 2018, 01:45

Ich weiß nicht inwiefern man sagen kann, dass eine Person beziehungsunfähig ist, weil sie noch keine Frau/Mann hatten. Das ist mir viel zu leicht erklärt und lässt vielen wieder einen Punkt finden, wo sie eine Rechtfertigung für sich selbst finden, warum sie noch keine Beziehung hatten. In einigen Fällen mag das stimmen, aber in den allermeisten wohl nicht. Denn für das andere Geschlecht "unsichtbar" zu sein, rührt sicher nicht daraus, dass man beziehungs -oder bindungsunfähig ist.
Eine Beziehungsunfähigkeit kommt erst zum tragen, wenn man auch die tatsächlichen Chancen hat eine Beziehung einzugehen und dafür muss man schon potentielle Partner um sich haben.
Jemand der beziehungsunfähig hat Angst sich einem anderen Menschen zu öffnen und schreckt zurück, wenn er/sie das Gefühl hat, dass sie jetzt mehr für die Beziehung investieren müssten. Man hat also Probleme anderen Menschen zu vertrauen und sich von einer verletzlichen Seite zu zeigen.
Dies führt eben oft dazu, dass diese Menschen sich zwar mit Menschen treffen, aber sobald es zu weit geht, greift der Selbschutzmechanismus und blockiert jede weitere Annäherung.

Man kann daher erst feststellen, ob man wirklich beziehungsunfähig ist, wenn man mal in so eine Situation kommt, wo es darum geht sich der anderen Person mehr zu öffnen.
Die meisten, die gar nicht erst die Möglichkeiten haben werden sich wohl eher eine Beziehungsunfähigkeit einreden wollen, weil sie nicht damit konfrontiert werden wollen, dass sie beim anderen Geschlecht aufgrund ihrer wahrgenommenen Persönlichkeit nicht gut ankommen oder gar nicht bemerkt werden.
Und natürlich gibt es auch einige Beziehungsunwillige, die lediglich die Vorzüge einer Beziehung haben wollen - vornehmlich Sex - aber ansonsten alleine gut klarkommen und auf keinen angewiesen sein wollen.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Ninja Turtle » Freitag 13. April 2018, 05:20

canarias hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 19:07
Was meint ihr zu der Frage?

Ist das nur eine Ausrede für die Menschen, die glauben es nicht zu können oder gibt es das tatsächlich? Also Menschen, denen man wirklich empfehlen sollte, besser alleine zu leben.
Meinst du vielleicht Bindugsunfähigkeit/-angst?
Beziehungen im weitesten Sinne haben doch alle irgendwie?
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Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Thomas90 » Freitag 13. April 2018, 06:43

Cavia hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 19:18
Ach, ich habe schon Männer getroffen, oder Frauen haben mir von ihnen erzählt, die in ihrem Leben noch keine feste, längere Beziehung hatten, obwohl sie viele Chancen hatten. Aber die hauen ab, wenn es ernst wird und springen dann von Frau zu Frau. Sie haben noch nicht die richtige getroffen, könnte man dann argumentieren, aber diese Männer waren schon um die 40 Jahre alt. Bindungsphobiker gibt es wohl. Dass es Menschen gibt, die beziehungsunfähig sind, obwohl sie gern in einer Partnerschaft leben würden, glaube ich persönlich nicht.
Das finde ich krass. Gerade wenn man doch nicht mehr zu den ganz Jungen Hüpfern gehört wünscht man sich doch an sich etwas festes oder neigt dazu sich etwas aufbauen zu wollen was bleibt. Etwas lockeres einer Beziehung vorzuziehen wäre jetzt schon mit 28 nicht mein Fall selbst wenn ich es könnte.

Ich persönlich glaube an sich schon dass es direkt Leute gibt die Beziehungsunfähig sind bzw. Glaube ich dass dies das falsche Wort ist. Bindungphobiker können sich ja schwer an eine andere Person binden. Sie würden vielleicht gerne aber sehen es als einfacher an immer nur was lockeres zu haben und sind in diesem Sinne unfähig eine nähere oder innigere Beziehung aufzubauen, weil sie einfach zu Grosse Angst haben.

Aber von welchen Gründen die man einer Person empfehlen sollte alleine zu bleiben sprechen wir denn?
Vorstellungsthread:

https://www.abtreff.de/viewtopic.php?f=9&t=23385

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von canarias » Freitag 13. April 2018, 08:50

Ninja Turtle hat geschrieben:
Freitag 13. April 2018, 05:20
canarias hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 19:07
Was meint ihr zu der Frage?

Ist das nur eine Ausrede für die Menschen, die glauben es nicht zu können oder gibt es das tatsächlich? Also Menschen, denen man wirklich empfehlen sollte, besser alleine zu leben.
Meinst du vielleicht Bindugsunfähigkeit/-angst?
Ja, oder auch einfach die Angst vor Veränderung.

In mir schlummert die auf jeden Fall, die war aber mal deutlich schlimmer. Ich kann heute eher mal sagen, ja... mach doch einfach. Das aber ist dann intuitiv, ohne Kopf. Der Kopf kommt dann aber wieder und spielt mir Streiche, der dann das 'instinktive' Vorgehen wieder stört.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Strange Lady » Freitag 13. April 2018, 09:00

Natürlich gibt es Beziehungs- und Bindungsphobiker. Ich würde tatsächlich zwischen Beziehung und Bindung unterscheiden. Beziehungen habe ich in Familie, Alltag, Freundeskreis genug ... aber immer mit einer bestimmten Distanz und Unverbindlichkeit. Sobald es zu nah dran und intim wird, bricht die blanke Panik aus. Dennoch ist der Wunsch danach äusserst präsent.
Ich kenne auch so einige Menschen, die vollkommen beziehungsunfähig sind, d.h. Probleme haben sogar unverbindliche Alltags- und Berufsbeziehungen zu halten.

Ich finde es schade, dass der Leidensdruck dieser Menschen hier in Frage gestellt wird.
00201220000021020101

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Ninja Turtle » Freitag 13. April 2018, 09:04

canarias hat geschrieben:
Freitag 13. April 2018, 08:50
Ninja Turtle hat geschrieben:
Freitag 13. April 2018, 05:20
canarias hat geschrieben:
Donnerstag 12. April 2018, 19:07
Was meint ihr zu der Frage?

Ist das nur eine Ausrede für die Menschen, die glauben es nicht zu können oder gibt es das tatsächlich? Also Menschen, denen man wirklich empfehlen sollte, besser alleine zu leben.
Meinst du vielleicht Bindugsunfähigkeit/-angst?
Ja, oder auch einfach die Angst vor Veränderung.

In mir schlummert die auf jeden Fall, die war aber mal deutlich schlimmer. Ich kann heute eher mal sagen, ja... mach doch einfach. Das aber ist dann intuitiv, ohne Kopf. Der Kopf kommt dann aber wieder und spielt mir Streiche, der dann das 'instinktive' Vorgehen wieder stört.
Ich kann mir schon vorstellen, dass es Ängste gibt, die einen daran hindern Beziehungen einzugehen und aufrecht zu erhalten.
Aber eine Beziehungsunfähigkeit an sich, kann ich mir nicht vorstellen.
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Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von canarias » Freitag 13. April 2018, 09:06

@Strange Lady

da bin ich absolut bei dir. Es lässt sich mit Sicherheit etwas abbauen, wenn auch sehr langsam. Genau das wird auch der Grund sein, warum ich mich im Urlaub mit bestimmtem Ende immer leichter tue.

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Re: Beziehungsunfähig - gibt es das wirklich?

Beitrag von Darth Bane » Freitag 13. April 2018, 11:00

Ich würde die Frage ganz klar bejahen. Wenn Menschen beispielsweise mit Mitte oder Ende 40 vier Scheidungen hinter sich haben, ist das für mich ein Indikator für Beziehungsunfähigkeit. Kommt im Showgeschäft recht häufig vor. Aber auch unsere Politiker eifern dem mittlerweile gerne nach. Ich nenne da mal die Namen Oskar Lafontaine und Altkanzler Gerhard Schröder.
Genau zwei sollen es sein. Nicht mehr, nicht weniger. Einer, der die Macht verkörpert, und einer, der nach ihr giert.

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