Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Ahab1985 » Mittwoch 14. August 2019, 14:30

Bite entschuldigt die dumme frage aber was heißt OdB?

Und das mit den tinder und co ist schon so ne sache
Meiner meinung nach bringen die alle nicht hauptsache man steckt geld rein und dann wirds auch ned besser

Sind halt meistens nur Fake account angemeldet die denk ich mir mal hauptsache verzweifelte leute anlocken soll (so wie uns 😁)

Und da währen wir wieder bei dem Teufelskeis die besten begegnungen kann man über bekannte machen (hoff ich mal drauf) und sein umfeld nur ist das halt auch meistens dunn gesät also bringt das auch nicht umsonst heißt es ja auch nicht teufelskreislauf
Für die ganzen schreibfehler Entscheidunge ich mich schon mal vorab😁

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Melli
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Melli » Mittwoch 14. August 2019, 14:44

Ahab1985 hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:30
Bite entschuldigt die dumme frage aber was heißt OdB?
Objekt der Begierde.

In der Praxis ist jemand, mit dem es ja doch nie was wird :(
Es genügt nicht, Löcher in die Luft zu starren, man muß auch den Blick durch sie hindurch wagen.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Ahab1985 » Mittwoch 14. August 2019, 15:06

Melli hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:44
Ahab1985 hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:30
Bite entschuldigt die dumme frage aber was heißt OdB?
Objekt der Begierde.

In der Praxis ist jemand, mit dem es ja doch nie was wird :(
Vielen dank für die Auskunft
Für die ganzen schreibfehler Entscheidunge ich mich schon mal vorab😁

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Lazarus Long » Mittwoch 14. August 2019, 15:07

Melli hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:44
Ahab1985 hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:30
Bite entschuldigt die dumme frage aber was heißt OdB?
Objekt der Begierde.
Inspiriert durch Luis Buñuels Film "Dieses obskure Objekt der Begierde"...
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 14. August 2019, 15:12

Melli hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:44
Ahab1985 hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 14:30
Bite entschuldigt die dumme frage aber was heißt OdB?
Objekt der Begierde.

In der Praxis ist jemand, mit dem es ja doch nie was wird :(
Ich kenne schon einige beispiele von menschen, die erfolgreich deren OdBs erobern konnten....
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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gatem » Mittwoch 14. August 2019, 15:17

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:56
Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 11:24
Je nachdem, wie lange die Schulzeit zurückliegt, macht das keinen Unterschied, da die Erfahrungen zu lange her sind.

mal aus der Definition: „Die betroffenen Erwachsenen verfügen im Unterschied zu ihren Altersgenossen über keine, nur sehr bruchstückhafte oder lange zurückliegende Erfahrungen mit Liebesbeziehungen (sei es zum eigenen oder zum anderen Geschlecht).“
Ich hatte beim Schreiben die Definition "HC: nie Sex, nie Beziehung; SC: nie Beziehung, aber schon mal Sex gehabt" im Kopf.
Dennoch sind unterm Strich beides AB.
Und aus meiner Sicht ist die Komponente „nie eine Beziehung gehabt“ psychisch ohnehin deutlich belastender als „nie Sex gehabt“.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von AviferAureus » Mittwoch 14. August 2019, 16:25

AviferAureus hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 13:32
Für feste Beziehungen ist der Status auf jeden Fall deutlich wichtiger als für lockere Bettgeschichten.
... warum suchst du nicht nach (möglichst aktuellen) über Menschen sondern über Affen?
Für Menschen findet man ganz ähnliche Ergebnisse:
"We found a strong positive relationship between status and reproductive success in this contemporary sample of male university employees. A largely similar finding has been reported by Mueller & Mazur on a sample of West-Point Military Academy graduates of 1950 (Mueller & Mazur 1998, 2001). These results provide clear evidence for a positive association between male status and reproductive success in large institutions that may be representative also for other units in modern society."
(Martin Fieder*, Susanne Huber, Fred L. Bookstein§, Karoline Iber*, KatrinSchafer§, Georg Winckler* & Bernard Wallner§, Status and Reproduction in Humans: New Evidence for the Validity of Evolutionary Explanations on Basis of a University Sample, in: Ethology 111, 940 (947) [2005])

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von knopper » Mittwoch 14. August 2019, 16:48

Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 15:17
Dennoch sind unterm Strich beides AB.
Und aus meiner Sicht ist die Komponente „nie eine Beziehung gehabt“ psychisch ohnehin deutlich belastender als „nie Sex gehabt“.
ja sind es! Aber evt. hatte ja manch ein SC-AB doch etwas mehr als nur einen On Night Stand evt. eine sehr kurze Affäre, ein regelmäßiges sehen usw... und ist somit von einem HC-AB der noch nie ne Frau angefasst, geküsst, noch nie geflirtet, von mir aus noch nie mit ner Frau getanzt hat usw.. schon meilenweit entfernt.

Beide jetzt vollkommen gleichzustellen bzw. die Probleme die beide haben gleichzusetzen halte ich für falsch.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gahaltan » Mittwoch 14. August 2019, 17:05

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 11:42
Die in meiner Signatur verlinkten Publikationen enthalten viele Daten und nenne Quellen, das ist ein guter Startpunkt.
1) das sind zwei doktorarbeiten, ich will doch hoffen, dass die "Viele Daten" enthalten und "Quellen nennen"
2) die arbeit von sprenger ist nicht freu zugänglich. welche daten daraus stützen denn deine genaue ansicht? angesichts der tatsache, dass es in der studie hauptsächlich darum geht, die besonderen kommunikationsmuster von ABs aufzudecken, kann ich mir kaum vorstellen, dass er stark aufs aussehen abhebt
3) die dissertation von frost (die ich nicht besonders gelungen finde" stellt im ergebnisteil (seite 118) fest:

"Wunschpartner und aktueller Partner: Die Ergebnisse der Studien von 2008 und 2011
stützen die Hypothese, dass Frauen weniger Wert auf gutes Aussehen legen und eher
Merkmale, die für Ressourcen und Stand stehen bevorzugen
, wohingegen Männer der
Attraktivität der Frau großen Wert beimessen und den materiellen Werten weniger
Beachtung schenken. Hierin und im nächsten Punkt stimmen die Ergebnisse mit den
Erkenntnissen von BUSS & SHACKELFORD (2008), BUSS (1989 & 2007), GEARY ET AL. (2004),
MILLER & WAYNFORTH (2001) und weiteren überein. "

und auch heute, in gleichberechtigten zeiten:
"In Bezug auf die Ressourcen des Mannes konnte BUSS (1989) belegen, dass „auch
die sexuelle Revolution der späten 1960er und frühen 1970er Jahre […] an diesen
Unterschieden zwischen den Geschlechtern nichts [geändert hat].“ (BUSS 2004 S. 160). "


Wenn du welche kennst, die zeigen, dass Arbeitslosigkeit einer der Hauptursachen fürs ABtum ist, dann nenne sie mir.
Nein, je bildungsferner, desto sexuell aktiver und Bildungsferne ist der größte Risikofaktor für keine oder nur prekäre Arbeit. Oder anders herum: wenn ABs überdurchschnittlich oft Abschlüsse für gute Jobchancen machen, ist das Risiko für Arbeitslosigkeit geringer.
Hier gehts um Bildung und Sex: https://www.spiegel.de/lebenundlernen/u ... 00494.html
https://www.gesund.at/beziehung/bildung-frauen-sex/ https://www.sueddeutsche.de/karriere/st ... -1.1093023

diese studie postuliert, dass die bildungsergebnisse von frauen schlechter werden, je mehr sexpartner sie haben. sie besagt NICHT, dass weniger bildung zu mehr sexpartnern führt und hat daher überhaupt nichts mit dem zu tun, was du behaupten willst (die naheliegende frage ist natürlich, wie die wissenschaftler bitte nachweisen wollen, in welche richtung die kausalität geht. scheint halt einfach ne schlechte studie zu sein, also sollte man die gar nicht mit aufmerksamkeit bedenken)

https://www.focus.de/gesundheit/news/se ... 00830.html
die studie sagt lediglich, dass der sex für gebildete frauen schlechter ist als für weniger gebildete. das sagt rein null aus darüber, wann die erstmals sex haben oder mit wievielen männern. liest du eigentlich die links, die du als argumente postest?
Gatem hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 09:56
https://blog.gleichklang.de/partnerscha ... -merkmale/
Passt gut zu allem, was ich sonst wo auch gelesen habe.
statt "gelesen" meinst du wohl "reininterpretiert"
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 19:14
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 16:23
Zitiere mir einmal bitte, die Aussage hier in diesem Thread, die das behauptet. Solange bleibt es ein Strohmann-Argument. ;)
Alle, die sagen, das ich mit dem Gegenteil Unrecht habe. Wer behauptet, meine Aussage, dass die wenigsten ABs arbeitslos sind, falsch sein, behauptet auch, dass Arbeitslosigkeit dort ein gehäuftes Problem ist.
und wenn ich behaupten würde, die arbeitslosigkeit entspricht etwa der in der normalbevölkerung? dein "die wenigsten" ist auch nicht grade ein exakter begriff, der eine sachliche diskussion möglich macht.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 13. August 2019, 19:14
Wie ich auf meine Aussagen komme, habe ich bereits erläutert. Es gibt Quellen, die sagen, dass ABs überdurchschnittlich gebildet sind und gehäuft im MINT-Bereich arbeiten. Stimmst du dem noch zu? Dazu wurden hier auch schon mehrere Links gepostet von mir und etwa NBUC.
ab da bin ich raus. diese quellen gibt es nicht. zumindest nicht in diesem thread bisher. (wenn man mit "quelle" meint "wissenschaftlich fundierte quelle")
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 14. August 2019, 19:19

AviferAureus hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 16:25
Für Menschen findet man ganz ähnliche Ergebnisse:
"We found a strong positive relationship between status and reproductive success in this contemporary sample of male university employees. A largely similar finding has been reported by Mueller & Mazur on a sample of West-Point Military Academy graduates of 1950 (Mueller & Mazur 1998, 2001). These results provide clear evidence for a positive association between male status and reproductive success in large institutions that may be representative also for other units in modern society."
(Martin Fieder*, Susanne Huber, Fred L. Bookstein§, Karoline Iber*, KatrinSchafer§, Georg Winckler* & Bernard Wallner§, Status and Reproduction in Humans: New Evidence for the Validity of Evolutionary Explanations on Basis of a University Sample, in: Ethology 111, 940 (947) [2005])
Mal deutsch übersetzt:
Männliche Universitätsangestellte (ob es sich wohl eher um Putzkräfte oder Institutsdirektoren handelt, wird nicht verraten) zeugen mehr Kinder als ... (wird nicht verraten; vermutlich der Bevölkerungsdurchschnitt?)
Ähnliches berichtet eine Studie unter West-Point Militärakademie Absolventen des Absolventen-Jahrgangs 1950.

Ob man nun der Folgerung im Zitat zustimmen will, dass dies "klare Beweise" für einen Zusammenhang von männlichem Status und Nachwuchszahl in großen Institutionen ähnlicher Struktur seien, muss jeder selbst entscheiden.

Ich halte die Ergebnisinterpretation für leichtfertig und belegfrei hochgepimpt.
West Point Absolventen sind zum Beispiel sportlich, haben ein recht sicheres Auskommen, auch Familein und Angehörige werden nach dem Ableben des Kandidaten versorgt, und Uniformen wirken angeblich auf manchen Frauen sexy.
Bei den "Universitätsangestellten" dürfte es sich auch weniger um den HiWi als den Professor handeln. Oder vielleicht doch um den feierfreudigen HiWi? Wer weiß. Auf jeden Fall spielt hier ein hoher Bildungsgrad und damit verbunden Aussicht auf einigermaßen verlässliche Finanzierung mit rein.
Und auch diese genannten Faktoren - die oben keinerlei Erwähnung finden - sind nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten, wie solche Ergebnisse zustande kommen, ohne dass die Schlussfolgerung (Ursache) auch nur im entferntesten zutreffen muss.

Gegenrell ist bei solchen Studien zu bedenken, dass immer nur gewisse Ausschnitte getestet werden. Wer aussagen zu LMS machen will, testet halt LMS. Überrraschenderweise ist jedes mögliche Ergebnis ein "Beleg" für die LMS These: egal ob nun L, M oder S laut Studien eine höhere Bedeutung hat ...
Aspekte wie "ist ein netter Typ" werden gar nicht erst abgefragt.

Oben drauf kommt dann noch das oft miserable Leseverständnis einiger Foristen, die mit solchen "Ergebnissen" hausieren gehen.

Homo sapiens sind eine von rund 500 Primatenarten. Das Sozialverhalten variiert sehr weit. Das menschliche ist allein schon aufgrund kulturellhistorischer Überlieferungsmechanismen unvergelichbar. Soweit einzelne Aspekte übertragbar sind, müssen die Voraussetzungen für diese Übertragbarkeit im Einzelnen gezeigt werden. Die pure Behauptung ist gleichbedeutend mit "BS".

Ganz nebenbei löst keine einzige wissenschaftliche Studie irgendjemandes persönliche Schwierigkeiten bei der Beziehungsfindung. Da könnte man auch mit ner Dampfwalze ne Sandburg bauen wollen.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 14. August 2019, 19:41

Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 15:17
Dennoch sind unterm Strich beides AB.
Und aus meiner Sicht ist die Komponente „nie eine Beziehung gehabt“ psychisch ohnehin deutlich belastender als „nie Sex gehabt“.
Leider gibt es keine feste, eindeutige Definition von "AB". Klar, je nachdem was wer sie stark will, leidet jeder verschieden drunter, ob nun Sex, Beziehung oder beides fehlt.
AviferAureus hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 16:25
Für Menschen findet man ganz ähnliche Ergebnisse:
"We found a strong positive relationship between status and reproductive success in this contemporary sample of male university employees. A largely similar finding has been reported by Mueller & Mazur on a sample of West-Point Military Academy graduates of 1950 (Mueller & Mazur 1998, 2001). These results provide clear evidence for a positive association between male status and reproductive success in large institutions that may be representative also for other units in modern society."
(Martin Fieder*, Susanne Huber, Fred L. Bookstein§, Karoline Iber*, KatrinSchafer§, Georg Winckler* & Bernard Wallner§, Status and Reproduction in Humans: New Evidence for the Validity of Evolutionary Explanations on Basis of a University Sample, in: Ethology 111, 940 (947) [2005])
Danke, werde ich mir die Tage mal durchlesen.

@ Galtahan:
"die arbeit von sprenger ist nicht freu zugänglich." Leider gibt es nicht alle Publikationen kostenlos. Ich kann nichts für die Gier der Wissenschaftsverlage und es gratis hier reinstellen ist auch nicht (Urheberrecht).
"welche daten daraus stützen denn deine genaue ansicht?" Bevor er mit seiner eigenen Forschungsarbeit beginnt, gibt er einen Überblick über den Stand der Forschung zur AB-Thematik.

"Wunschpartner und aktueller Partner: Die Ergebnisse der Studien von 2008 und 2011" Du hast dir das passende rausgesucht :) Steht aber noch mehr drin, z.B.:
"SHOUP & GALLUP (2008) sowie etliche andere Forscher
haben bei ihren Studien herausgefunden, dass Frauen Fotos von Männern als besonders
attraktiv bewerten, wenn die Männer einen sehr männlichen, muskulösen und
keilförmigen Oberköper sowie ein markantes und eckiges Gesicht hatten. Weiterhin
konnte belegt werden, dass solche Männer eine stärkere Anziehungskraft auf Frauen
auswirken, mehr Verabredungen und Sexualpartnerinnen haben."

"Aufgrund der Tatsache, dass sich die genetische Qualität des Gegenübers in dessen Physis
manifestiert, bevorzugen Frauen kräftige, athletische und größere Männer mit
markantem und maskulinem Gesicht (vgl. LITTLE ET AL. 2007 und THORNHILL & GANGESTAD
1999)"

"Aus diesem Grund präferieren Frauen gesunde, athletische und große Männer, die
Durchsetzungsvermögen und Furchtlosigkeit zeigen. (vgl. BUSS & SCHMITT 1993)."

"ACKARD ET AL. (2000) haben herausgefunden, dass attraktive Menschen
zufriedenere Partnerschaften leben. Sie führen dies vor allem darauf zurück, dass
attraktive Personen häufiger Sex haben, sich dabei komfortabler fühlen und sexuell
aufgeschlossener sind."

"Bei der kurzfristigen Partnerwahl haben Merkmale wie der Beruf und die
Karrieremöglichkeiten des Mannes sowie Charaktereigenschaften, die für einen guten
Vater und Mann stehen, so gut wie keine Bedeutung. Hier achten die Frauen vor allem
auf physische Merkmale, die für gute Gene sprechen".

Für den Anteil im MINT-Bereich suche ich noch was.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Lazarus Long » Mittwoch 14. August 2019, 21:01

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 19:41
Leider gibt es keine feste, eindeutige Definition von "AB".
So weit ich weiß ist der Erfinder des Begriffs "Absolut Beginner" noch immer mal gelegentlich hier im Forum.
Wenn ich mich nicht ganz täusche, dann ging es ihm dabei um die Beziehungserfahrung.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von AviferAureus » Mittwoch 14. August 2019, 21:50

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 19:41
AviferAureus hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 16:25
....(Martin Fieder*, Susanne Huber, Fred L. Bookstein§, Karoline Iber*, KatrinSchafer§, Georg Winckler* & Bernard Wallner§, Status and Reproduction in Humans: New Evidence for the Validity of Evolutionary Explanations on Basis of a University Sample, in: Ethology 111, 940 (947) [2005])
Danke, werde ich mir die Tage mal durchlesen.
War auf academia.edu (wo man sich glaube ich zwar anmelden muss, aber mehr auch nicht): http://univie.academia.edu/Departments/ ... ts?page=31

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Melli » Mittwoch 14. August 2019, 22:27

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 19:41
Leider gibt es nicht alle Publikationen kostenlos.
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Es genügt nicht, Löcher in die Luft zu starren, man muß auch den Blick durch sie hindurch wagen.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gahaltan » Mittwoch 14. August 2019, 22:51

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 19:41
@ Galtahan:
"die arbeit von sprenger ist nicht freu zugänglich." Leider gibt es nicht alle Publikationen kostenlos. Ich kann nichts für die Gier der Wissenschaftsverlage und es gratis hier reinstellen ist auch nicht (Urheberrecht).
ist mir schon klar, aber zitieren ist immer noch erlaubt, niemand redet davon, dass du das ding hier einstellen sollst.

"welche daten daraus stützen denn deine genaue ansicht?" Bevor er mit seiner eigenen Forschungsarbeit beginnt, gibt er einen Überblick über den Stand der Forschung zur AB-Thematik.

klar macht er das, normale wissenschaftliche vorgehensweise. aber was davon stützt deine vorgetragenen ansichten?

"Wunschpartner und aktueller Partner: Die Ergebnisse der Studien von 2008 und 2011" Du hast dir das passende rausgesucht :) Steht aber noch mehr drin, z.B.:
"SHOUP & GALLUP (2008) sowie etliche andere Forscher
haben bei ihren Studien herausgefunden, dass Frauen Fotos von Männern als besonders
attraktiv bewerten, wenn die Männer einen sehr männlichen, muskulösen und
keilförmigen Oberköper sowie ein markantes und eckiges Gesicht hatten. Weiterhin
konnte belegt werden, dass solche Männer eine stärkere Anziehungskraft auf Frauen
auswirken, mehr Verabredungen und Sexualpartnerinnen haben."

"Aufgrund der Tatsache, dass sich die genetische Qualität des Gegenübers in dessen Physis
manifestiert, bevorzugen Frauen kräftige, athletische und größere Männer mit
markantem und maskulinem Gesicht (vgl. LITTLE ET AL. 2007 und THORNHILL & GANGESTAD
1999)"

"Aus diesem Grund präferieren Frauen gesunde, athletische und große Männer, die
Durchsetzungsvermögen und Furchtlosigkeit zeigen. (vgl. BUSS & SCHMITT 1993)."

"ACKARD ET AL. (2000) haben herausgefunden, dass attraktive Menschen
zufriedenere Partnerschaften leben. Sie führen dies vor allem darauf zurück, dass
attraktive Personen häufiger Sex haben, sich dabei komfortabler fühlen und sexuell
aufgeschlossener sind."

"Bei der kurzfristigen Partnerwahl haben Merkmale wie der Beruf und die
Karrieremöglichkeiten des Mannes sowie Charaktereigenschaften, die für einen guten
Vater und Mann stehen, so gut wie keine Bedeutung. Hier achten die Frauen vor allem
auf physische Merkmale, die für gute Gene sprechen".
du hast ne menge zitate gebracht grade, denen ich nicht widerspreche und deren inhalt ich auch nie bestritten hätte. dass du dich trotzdem bemüßigt fühlst, sie anzubringen, lässt mich vermuten, ich sollte nochmal kurz abstecken, worüber wir eigentlich in die dikussion geraten sind:

es begann damit, dass du jemand anderem verklickert hast, dass es wissenschaftliche quellen braucht und bloße anekdoten keinen beweiswert haben, du aber selber im gleichen posting eine anekdote gebracht hast:
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:09
Die meisten Frauen in meinem Umfeld mit Abitur und Studium haben keine Partner mit akademischen Hintergrund. War schon in der Schule so. Groß über Hauptschüler schimpfen, aber fürs Bett waren sie sehr gefragt. Weiß sogar eine Frau mit Dr., die einen Maler als Partner hat.
ein bißchen potenzial für verwirrung hast du da schon gelegt dadurch, dass du zuerst von partnern redest, dann von bettgefährten und dann wieder von partner.
da das den viel breiteren raum hatte, habe ich mich auf den partneraspekt bezogen.

hingewiesen auf den widerspruch meintest du dann ohne wissenschaftliche stützung deiner ansicht:
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 10:31
Bzgl. Optik verpartnern sie sich nicht nach unten, aber bzgl. Beruf ist die Bereitschaft schon da. Ist ja anno 2019, wo die meisten Frauen finanziell selbstständig sind im Gegensatz zu vor 40 Jahren, wo ein Mann noch eine wirtschaftliche Notwendigkeit war, möglich. Statt Beruf und Einkommen kann nun anders selektiert werden.
ich habe dich darauf hingewiesen, dass die studienlage dem widerspricht und immer stärker gilt "gleich und gleich gesellt sich gern". im übrigen sprichst du da wieder dizidiert von partnerschaft.
wo habe ich denn bitte behauptet, bei kurzfristigen geschichten sei das aussehen nicht von eminenter bedeutung?
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gatem » Donnerstag 15. August 2019, 10:13

knopper hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 16:48
Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 15:17
Dennoch sind unterm Strich beides AB.
Und aus meiner Sicht ist die Komponente „nie eine Beziehung gehabt“ psychisch ohnehin deutlich belastender als „nie Sex gehabt“.
ja sind es! Aber evt. hatte ja manch ein SC-AB doch etwas mehr als nur einen On Night Stand evt. eine sehr kurze Affäre, ein regelmäßiges sehen usw... und ist somit von einem HC-AB der noch nie ne Frau angefasst, geküsst, noch nie geflirtet, von mir aus noch nie mit ner Frau getanzt hat usw.. schon meilenweit entfernt.

Beide jetzt vollkommen gleichzustellen bzw. die Probleme die beide haben gleichzusetzen halte ich für falsch.
Unterschiede sind sicher vorhanden, aber ich würde diese nicht als „meilenweit entfernt“ bezeichnen wollen.
Ja, wenn man es bis in die letzten Details herunterdröselt, dann wird man sicherlich zu dem Ergebnis kommen, dass alle Betroffenen unterschiedlich sind. Das verbindende Element ist aber eben, dass alle es nicht schaffen, eine stabile romantische Beziehung zu anderen Menschen aufzubauen. Sich da mit den Unterschieden zu befassen ist m.E. nicht zielführend, da eine Betrachtung der Gemeinsamkeiten für ein Vorankommen deutlich nützlicher sein dürfte.

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 15. August 2019, 10:33

AviferAureus hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 21:50
LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 19:41
AviferAureus hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 16:25
....(Martin Fieder*, Susanne Huber, Fred L. Bookstein§, Karoline Iber*, KatrinSchafer§, Georg Winckler* & Bernard Wallner§, Status and Reproduction in Humans: New Evidence for the Validity of Evolutionary Explanations on Basis of a University Sample, in: Ethology 111, 940 (947) [2005])
Danke, werde ich mir die Tage mal durchlesen.
War auf academia.edu (wo man sich glaube ich zwar anmelden muss, aber mehr auch nicht): http://univie.academia.edu/Departments/ ... ts?page=31
Hier wurde der Zusammenhang zwischen Position der Stelle in der Hierarchie an der Uni und die Kinderzahl verglichen. Was mir hier für einen Zusammenhang zu meinen Aussagen fehlt: die Betrachtung weiterer Faktoren. Ist das Einkommen bzw. Position (was zusammenhängt laut Studie) wirklich der einzige Faktor gewesen, der für den Unterschied verantwortlich ist? Oder sind vllt. die Gründe, warum jemand weniger oder keine Kinder hat auch Gründe, warum jemand keine Karriere machen kann oder will?
Auch wird hier Erfolg des Mannes bei der Partnersuche an der Kinderzahl festgemacht. Aber was ist mit Leuten, die bewusst keine oder wenig Kinder wollen, auch wenn sie Frauen finden würden, die sich auf eine Beziehung mit Kindern einlassen würden?

@ Galtahan:
"ist mir schon klar, aber zitieren ist immer noch erlaubt, niemand redet davon, dass du das ding hier einstellen sollst." Ist über sehr viele Seiten verstreut und teils auch in Diagrammen und Tabellen. Wenn ich einzelne Beispiele raussuche, wird mir wieder selektives Zitieren unterstellt. Aber vllt. komme ich am WE dazu, was rauszuschreiben.
"da das den viel breiteren raum hatte, habe ich mich auf den partneraspekt bezogen." Ich redete von beidem. Sowohl für Sex als auch Beziehungen haben die mir in Real bekannten Frauen mit akademischen Hintergrund meist keine Anforderung an den Partner, dass der auch einen solchen hat weil anderes ihnen wichtiger ist. Auch zu bedenken: jemand mit Haupt- oder Realschule und Ausbildung hat schon viel früher Beruf und damit Einkommen, eigenen Wohnung und Auto als jemand, der Abi macht und studiert. Und das vorher genannte sind auch wichtige Faktoren, vor allem für Frauen, die noch nicht im Beruf sind.
"wo habe ich denn bitte behauptet, bei kurzfristigen geschichten sei das aussehen nicht von eminenter bedeutung?" Du speziell nicht.

=== Für ABs bevorzugt im MINT-Bereich:
"Der Zusammenhang ist falsch: Angehörige bestimmter Studienfächer haben nicht weniger Sex aufgrund des Studienfaches. Sondern ein Mensch, der ein bestimmtes Studienfach wählt, bringt eine bestimmte Veranlagung mit." So zum Beispiel bei den Nerds, einem Phänomen, das man häufiger eben bei den Informatikern antrifft: "Nerds haben in der Tat weniger Sex, aber das liegt auch daran, dass sie oft schüchterne Außenseiter sind und/oder ihr Äußeres zu wenig auf 'attraktiv & sexy' trimmen. Infolgedessen haben sie es schwerer, an Partner für Liebe und Sex zu geraten".
(Poschenrieder, https://www.unicum.de/de/studentenleben ... n-wolltest)
Der oft sehr geringe Frauenanteil in den MINT-Studiengängen und die Vorurteile gegenüber etwa Informatikern oder Maschinenbauern dürften auch ihren Teil dazu beitragen.
Richtig frappierend ist in dieser Untersuchung ein Blick auf die Sex-Abstinenz nach Fächern. Der Anteil der Jungfrauen bei den Kunststudentinnen in Wellesley: genau null Prozent. In Biologie dagegen waren es 72, in Biochemie und Mathematik sogar 83 Prozent. Ähnlich fiel das Ergebnis am MIT aus - 20 Prozent Verkehrs-Vermeider in den Geisteswissenschaften, aber 73 Prozent in Biologie.
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/u ... 00494.html

Aber Sex wäre gut fürs Studium, vor allem in der Prüfungszeit:
"Beim Sex produziert der Körper vermehrt die Hormone Adrenalin und Cortisol. Das regt das Gehirn an", so Habermehl. Es spreche einiges dafür, dass ein befriedigendes Sexualleben die Entfaltung geistiger Kräfte begünstige, vor allem in lernintensiven Fächern wie Medizin, Mathematik und Physik, die hohe Anforderungen an die Kombinatorik stellen. "Um die zu stabilisieren, ist ein geregeltes Sexualleben eine wunderbare Sache."
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/u ... 64296.html
Naja, kann mir egal sein, besser als 1,0 hätte ich eh nicht mehr sein können :D
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

Gahaltan
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Registriert: Mittwoch 9. April 2014, 13:59
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AB Status: AB unter 30

Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von Gahaltan » Donnerstag 15. August 2019, 16:18

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 15. August 2019, 10:33
=== Für ABs bevorzugt im MINT-Bereich:
"Der Zusammenhang ist falsch: Angehörige bestimmter Studienfächer haben nicht weniger Sex aufgrund des Studienfaches. Sondern ein Mensch, der ein bestimmtes Studienfach wählt, bringt eine bestimmte Veranlagung mit." So zum Beispiel bei den Nerds, einem Phänomen, das man häufiger eben bei den Informatikern antrifft: "Nerds haben in der Tat weniger Sex, aber das liegt auch daran, dass sie oft schüchterne Außenseiter sind und/oder ihr Äußeres zu wenig auf 'attraktiv & sexy' trimmen. Infolgedessen haben sie es schwerer, an Partner für Liebe und Sex zu geraten".
(Poschenrieder, https://www.unicum.de/de/studentenleben ... n-wolltest)
was sogar im artikel selbst eingeleitet wird mit:
Mythos 6: Sportstudenten haben den meisten, Informatiker den wenigsten Sex!
"Ich kenne keine einzige Untersuchung, die das seriös bestätigt", erklärt uns Sexualforscher Konrad Weller gleich mal zur Einleitung. Korrekt. Es gibt sie nicht, gefragt haben wir trotzdem.
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von knopper » Donnerstag 15. August 2019, 16:30

Gahaltan hat geschrieben:
Donnerstag 15. August 2019, 16:18

Mythos 6: Sportstudenten haben den meisten, Informatiker den wenigsten Sex!
"Ich kenne keine einzige Untersuchung, die das seriös bestätigt", erklärt uns Sexualforscher Konrad Weller gleich mal zur Einleitung. Korrekt. Es gibt sie nicht, gefragt haben wir trotzdem.
mag sein. Aber was jetzt das Äußere betrifft so dürften sich hier durchaus Unterschiede zeigen.

Logo ist nicht jeder Sportstudent ein durchtrainierter Beachboy bzw. Dauerpumper mit Sixpack... aber "Hardcoreprogrammierer" mit Cola und Chips + entsprechendem Gewicht & Kellerbräune, wird allerdings hier so gut wie nie vorkommen...gehe ich zumindest mal von aus.

:D

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Re: Als Einziger überhaupt keinen Erfolg mit den Dating Apps

Beitrag von NBUC » Donnerstag 15. August 2019, 16:47

Gahaltan hat geschrieben:
Donnerstag 15. August 2019, 16:18
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 15. August 2019, 10:33
=== Für ABs bevorzugt im MINT-Bereich:
"Der Zusammenhang ist falsch: Angehörige bestimmter Studienfächer haben nicht weniger Sex aufgrund des Studienfaches. Sondern ein Mensch, der ein bestimmtes Studienfach wählt, bringt eine bestimmte Veranlagung mit." So zum Beispiel bei den Nerds, einem Phänomen, das man häufiger eben bei den Informatikern antrifft: "Nerds haben in der Tat weniger Sex, aber das liegt auch daran, dass sie oft schüchterne Außenseiter sind und/oder ihr Äußeres zu wenig auf 'attraktiv & sexy' trimmen. Infolgedessen haben sie es schwerer, an Partner für Liebe und Sex zu geraten".
(Poschenrieder, https://www.unicum.de/de/studentenleben ... n-wolltest)
was sogar im artikel selbst eingeleitet wird mit:
Mythos 6: Sportstudenten haben den meisten, Informatiker den wenigsten Sex!
"Ich kenne keine einzige Untersuchung, die das seriös bestätigt", erklärt uns Sexualforscher Konrad Weller gleich mal zur Einleitung. Korrekt. Es gibt sie nicht, gefragt haben wir trotzdem.
Lonesomecoder hat doch richtig gelesen: Die spezifische Untersuchungen gibt es nicht, den Effekt ansonsten schon. Nur wird er nicht direkt mit dem Studienfach erklärt, sondern damit, dass Leute Studienfächer eher passend zu ihrer Persönlichkeit wählen.
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