Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Rob_HBS » Montag 11. Dezember 2017, 17:43

also ich kam irgendwie schon immer mit etwas älteren besser klar als mit manchen gleichaltrigen und mit den meisten jüngeren - heutzutage fühle ich mich oft recht alt im gespräch mit irgendwelchen leuten so anfang 20.... aber irgendwie ist deren lebenswelt auch soweit von meiner entfernt. klar, das ist normal werdet ihr sagen, aber wenn ich mich zurückerinnere, wofür ich mich so mit anfang 20 oder noch etwas früher interessiert habe, was ich so gemacht habe usw erscheint mit das oft so, als würde eine galloppierende verblödung der jugend um sich greifen - allein weil heute ja alle mit ihren smartphones "verwachsen" und ohne quasi nicht mehr überlebensfähig sind...

es fällt mir generell schwer jüngere menschen als "erwachsene" wahrzunehmen. wenn einer BJ 2000 vor mir steht, ist der ja jetzt schon fast volljährig, aber für mich bleiben schon alle in den 90ern geborenen für immer "kinder"... wenn ich überlege, dass ich da gerade mit jemandem rede der umgerechnet noch nicht mal auf der welt war, als der erste matrix-film rauskam sprengt das meinen verstand :D :D
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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Reinhard » Montag 11. Dezember 2017, 22:43

Automobilist hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 00:04
P.S. : Bitte an die Moderation, die Überschrift doch bitte verbessern zu wollen...dieses " g " ist recht störend !
+1

Vor allem weiß ich dann nicht, ob "Integration" oder "Interaktion" gemeint ist. Argh. :verwirrt:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Chase29 » Montag 11. Dezember 2017, 23:05

Batman hat geschrieben:
Montag 20. November 2017, 17:02
Hallo :winken:

darüber wurde bestimmt schon sehr viel diskutiert. Ich habe in letzter Zeit öfters die Erfahrung gemacht, das ich mit Gleichaltrigen nicht so warm werde ( Anfang 20) So bewusst, war es mir gar nicht. Doch nachdem meine Mutter zu mir gesagt hat, du fühlst dich unwohl sobald Menschen in deinem Alter um dich sind :shock: Ich bin sehr oft mit älteren Menschen 50 aufwärts zusammen und mit denen habe ich kaum Probleme. Doch mit Personen in meinem Alter ist es eher angespannt :sadman: Also nicht immer, aber schon irgendwie häufiger. Ich frage mich grad, ob es etwas mit meinem ABtum zu tun hat und ich mich daher unsicher, unwohl fühle :gruebel: oder sind es doch andere Gründe. Gibt ja auch viele die einen Freundschaftskreis haben und auch HC - AB sind.

Kennt ihr das auch ?
Was meint ihr dazu ?

Batman :)
Ich denke, dass das wenig mit dem AB-Tum zu tun hat.
Im Gegenteil: Das AB-Tum hat mir - ungewollt - einiges an Zeit und Freiheiten beschafft, dass ich mit den Jahren nun Freunde und Bekannte aller Altersklassen habe. An machen Tagen verstehe ich mich mit Älteren am besten, an anderen mit den Jüngeren und oft ist es mit der Clique von früher super. Unwohl habe ich mich noch nie gefühlt, nicht einmal als einziger Single unter lauter Pärchen.

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von anbandoned » Montag 11. Dezember 2017, 23:14

Chase29 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 23:05
Batman hat geschrieben:
Montag 20. November 2017, 17:02
Hallo :winken:

darüber wurde bestimmt schon sehr viel diskutiert. Ich habe in letzter Zeit öfters die Erfahrung gemacht, das ich mit Gleichaltrigen nicht so warm werde ( Anfang 20) So bewusst, war es mir gar nicht. Doch nachdem meine Mutter zu mir gesagt hat, du fühlst dich unwohl sobald Menschen in deinem Alter um dich sind :shock: Ich bin sehr oft mit älteren Menschen 50 aufwärts zusammen und mit denen habe ich kaum Probleme. Doch mit Personen in meinem Alter ist es eher angespannt :sadman: Also nicht immer, aber schon irgendwie häufiger. Ich frage mich grad, ob es etwas mit meinem ABtum zu tun hat und ich mich daher unsicher, unwohl fühle :gruebel: oder sind es doch andere Gründe. Gibt ja auch viele die einen Freundschaftskreis haben und auch HC - AB sind.

Kennt ihr das auch ?
Was meint ihr dazu ?

Batman :)
Ich denke, dass das wenig mit dem AB-Tum zu tun hat.
Im Gegenteil: Das AB-Tum hat mir - ungewollt - einiges an Zeit und Freiheiten beschafft, dass ich mit den Jahren nun Freunde und Bekannte aller Altersklassen habe. An machen Tagen verstehe ich mich mit Älteren am besten, an anderen mit den Jüngeren und oft ist es mit der Clique von früher super. Unwohl habe ich mich noch nie gefühlt, nicht einmal als einziger Single unter lauter Pärchen.
Jop das kann ich weitestgehend bestätigen. Wenn es einige wenige gute Sachen gibt, die das AB-tum mit sich bringen, dann ist es aufjedenfall ein großer Bekanntenkreis verschiedener Altersklassen/Subkulturen etc.
Ich selber kommen mehr aus dem Hardcore/Metal Umfeld aber ich habe mich für verschiedene andere Bereiche immer wieder geöffnet wie Techno, Indie, etc. Dementsprechende Festivals besucht und dergleichen. Natürlich auch irgendwo mit der Intention Frauen kennenzulernen - natürlich ohne Erfolg bzw mit denselben Muster wie auch sonst :D
Dafür durfte ich aber viele Menschen kennenlernen.
Mittlerweile hänge ich aber nicht mehr so gerne mit jüngeren Leuten ab. Gerade bei denen schlägt mir das AB-tum auf den Magen. Viele von denen sind zwischenmenschlich/sexuell einfach viel reifer als ich und ich werde depressiv wenn Leute die 5 Jahre jünger sind als ich von ihrem Liebesleben erzählen
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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von DerMaestro » Dienstag 12. Dezember 2017, 00:09

Ich kann mich dem nur anschließen, dass man als 30+ nicht das erreicht hat (Familie etc.), was andere schon erreicht haben, und das erinnert mich an eine Situation aus dem Alltag: Es wundert mich jedes Mal, wenn ich in einem Laden von einem/r Mitarbeiter(in), der/die um die 20 ist, gesiezt werde. Das kommt mir irgendwie komisch vor - weil ich mich innerlich nicht fühle wie 30+, sondern eher so wie der Mitarbeiter, und den altersüblichen, besagten "Erfahrungslevel" noch nicht erreicht habe.

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Batman » Dienstag 12. Dezember 2017, 10:00

Franzi hat geschrieben:
Samstag 9. Dezember 2017, 14:20
Das schafft Unsicherheit und eine Diskrepanz. Warum die sich halt ab und zu mal betrinken um locker zu werden und um einfach mal Spass zu haben und Blödsinn zu machen geht deinem Verstand völlig ab. Die haben halt womöglich eine ganz andere Unbeschwertheit mit der sie das Leben angehen...Da fehlt bei dir das Verständnis und umgekehrt bei denen...das ist nicht schlimm.
Beobachte die Menschen um dich herum die andere Erfahrungen gemacht haben und nehme bewußt die Unterschiede zwischen ihnen und dir wahr....aber fange nicht an diese Unterschiede negativ zu bewerten das führt zur Stagnation und zu nichts...nur zu Negativität und innerer Aggression.
Sicherlich gibt es den Einen oder die Andere, der oder die genau insgeheim Eigenschaften an dir bewundert, die du nicht erahnen kannst. Wenn du auf wenig Liebe und Verständnis in deiner Kindheit oder Jugend zurückgreifen kannst, fange an, dich selber zu lieben und dir Gutes zu tun...das ist der Schlüssel...die Eigenliebe, denn nur wer sich selber liebt kann auch von Anderen geliebt werden.

Franzi
Hallo Franzi,

Antwort kommt etwas spät, hab die letzten Tage flachgelegen :sadman:
Ich selbst habe Erfahrungen mit Alkohol und schon recht viel. Hatte zweimal bisher einen Filmriss, habe auch mit anderen getrunken. Ich habe zu dem sehr negative Erfahrungen mit Alkohol in der Familie gemacht. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich das nicht brauche. Vorallem sehe ich nix positives daran, der Alkohol verändert Menschen! Jedem das sein, ist ja völlig legitim zum Essen, auf etwas anstoßen, doch übertreiben muss nicht sein :dont: hätte ich bestimmt vor drei Jahren noch anders gehen.

Das mit dem beobachten habe ich schon in Angriff genomen und da merke ich schon sehr, wie es von dem Auftreten abhängig ist, einfach die Art wie man sich gibt und was man austrahlt. Das was man nach Aussehen gibt, bekommt man ja auch zurück. Klappt manchmal besser und dann wieder weniger. Es ist dann einfach so, wenn die Frage aufkommt, wo ist deine Freundinn...? Einfach zum kotzen :?

Ich habe sehr Liebe von meiner Familie bekommen und bin sehr behüttet aufgewachsen. Sie waren immer für mich da. Doch manchmal haben sie mich nicht so gut verstanden, wenn ich heim kam und geweint habe ( gemobbt wurde ) was ist den los ? Da habe ich mich dann mehr verschlossen. Das ist Vergangenheit, hat auch hiermit nix zu tun.

Danke :) :winken:
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird/Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab/Die Umstände kannst du dir nicht immer aussuchen. Wie du mit ihnen umgehst, schon/Remember the name :boxing:

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Batman » Dienstag 12. Dezember 2017, 10:02

Automobilist hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 00:04
P.S. : Bitte an die Moderation, die Überschrift doch bitte verbessern zu wollen...dieses " g " ist recht störend !
Wie kann ich das ändern ?
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird/Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab/Die Umstände kannst du dir nicht immer aussuchen. Wie du mit ihnen umgehst, schon/Remember the name :boxing:

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Krausig » Dienstag 12. Dezember 2017, 10:37

anbandoned hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 23:14
Chase29 hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 23:05

Ich denke, dass das wenig mit dem AB-Tum zu tun hat.
Im Gegenteil: Das AB-Tum hat mir - ungewollt - einiges an Zeit und Freiheiten beschafft, dass ich mit den Jahren nun Freunde und Bekannte aller Altersklassen habe. An machen Tagen verstehe ich mich mit Älteren am besten, an anderen mit den Jüngeren und oft ist es mit der Clique von früher super. Unwohl habe ich mich noch nie gefühlt, nicht einmal als einziger Single unter lauter Pärchen.
Jop das kann ich weitestgehend bestätigen. Wenn es einige wenige gute Sachen gibt, die das AB-tum mit sich bringen, dann ist es aufjedenfall ein großer Bekanntenkreis verschiedener Altersklassen/Subkulturen etc.
Ich selber kommen mehr aus dem Hardcore/Metal Umfeld aber ich habe mich für verschiedene andere Bereiche immer wieder geöffnet wie Techno, Indie, etc. Dementsprechende Festivals besucht und dergleichen. Natürlich auch irgendwo mit der Intention Frauen kennenzulernen - natürlich ohne Erfolg bzw mit denselben Muster wie auch sonst :D
Dafür durfte ich aber viele Menschen kennenlernen.
Mittlerweile hänge ich aber nicht mehr so gerne mit jüngeren Leuten ab. Gerade bei denen schlägt mir das AB-tum auf den Magen. Viele von denen sind zwischenmenschlich/sexuell einfach viel reifer als ich und ich werde depressiv wenn Leute die 5 Jahre jünger sind als ich von ihrem Liebesleben erzählen
Was ist denn das für ein seltsamer, verallgemeinender Zusammenhang? Für DICH kann es ja zutreffen, dass du weil du keine Freundin hast, viel verschiedenes allein unternehmen kannst und so immer wieder neue Leute kennen lernst.
Der AB, der deswegen AB ist, weil er als Soziophobiker nur Hause rumhockt (nur als Beispiel) der hat aber vom AB-Tum gar nix.

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Lupus solum » Dienstag 12. Dezember 2017, 10:47

Also nach meiner persönlichen Erfahrung ist es andersherum.

Schwerfallende Integration mit Gleichaltrigen führt zu AB-tum

Ich konnte noch nie mit jungen Leuten was anfangen (bis auf sehr wenige Ausnahmen). Seit der Pubertät habe ich mich komplett wegentwickelt von gleichaltrigen. Es ging nur noch ums Saufen und Feiern. Zwei Dinge die ich absolut schrecklich finde. Ich habe öfters ausprobiert Leute in meinem Alter kennen zu lernen. War auf Partys, Geburtstagen etc. Aber es entstand nie eine Verbindung zu jemandem. Deswegen habe ich mich langsam zurückgezogen und keinen Kontakt zu Leuten aufgebaut. Damit hat natürlich auch der Kontakt zu Frauen gefehlt.
Ich hab einfach keinen Plan was ich mit Gleichaltrigen machen soll.
Wenn es um Dinge wie Uni, Arbeit, Wohnsituation oder um komplexere Themen wie Politik, Gesellschaft und Umwelt geht ist die Kommunikation sehr leicht. Darüber baut man aber keinen Kontakt auf.

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Pierre » Dienstag 12. Dezember 2017, 12:28

Lupus solum hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 10:47
Also nach meiner persönlichen Erfahrung ist es andersherum.

Schwerfallende Integration mit Gleichaltrigen führt zu AB-tum

Ich konnte noch nie mit jungen Leuten was anfangen (bis auf sehr wenige Ausnahmen). Seit der Pubertät habe ich mich komplett wegentwickelt von gleichaltrigen. Es ging nur noch ums Saufen und Feiern. Zwei Dinge die ich absolut schrecklich finde. Ich habe öfters ausprobiert Leute in meinem Alter kennen zu lernen. War auf Partys, Geburtstagen etc. Aber es entstand nie eine Verbindung zu jemandem. Deswegen habe ich mich langsam zurückgezogen und keinen Kontakt zu Leuten aufgebaut. Damit hat natürlich auch der Kontakt zu Frauen gefehlt.
Komisch, meine Beobachtung ist, dass grad Saufen und Feiern ein Grund ist, warum Frauen die Nase rümpfen und sich abwenden.

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 12. Dezember 2017, 12:32

Bei mir in der Schule war zumindest Saufen was, was die Beliebtheit bei Frauen stark gesteigert hätte (Gymnasium).
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Lupus solum » Dienstag 12. Dezember 2017, 12:47

Pierre hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 12:28
Lupus solum hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 10:47
Also nach meiner persönlichen Erfahrung ist es andersherum.

Schwerfallende Integration mit Gleichaltrigen führt zu AB-tum

Ich konnte noch nie mit jungen Leuten was anfangen (bis auf sehr wenige Ausnahmen). Seit der Pubertät habe ich mich komplett wegentwickelt von gleichaltrigen. Es ging nur noch ums Saufen und Feiern. Zwei Dinge die ich absolut schrecklich finde. Ich habe öfters ausprobiert Leute in meinem Alter kennen zu lernen. War auf Partys, Geburtstagen etc. Aber es entstand nie eine Verbindung zu jemandem. Deswegen habe ich mich langsam zurückgezogen und keinen Kontakt zu Leuten aufgebaut. Damit hat natürlich auch der Kontakt zu Frauen gefehlt.
Komisch, meine Beobachtung ist, dass grad Saufen und Feiern ein Grund ist, warum Frauen die Nase rümpfen und sich abwenden.
Ich bezweifel nicht, dass manchen Frauen saufende Männer nicht gefallen. Aber über Partys/Feiern lernt man am besten Leute des anderen Geschlechts kennen. Für einen Großteil der Menschen ist Feiern halt der Lebensmittelpunkt in jungen Jahren.

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 12. Dezember 2017, 12:56

Ich bin beim Weggehen in der Schulzeit immer nur auf feste, geschlossene Gruppen gestoßen. Da gab es kaum Vermischung. Sozial integriert sein war Voraussetzung, um Leute zum Weggehen zu haben (und auf Privatparties eingeladen zu werden) und nicht Weggehen eine Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen.
Mag sein, dass es diese Gruppenbildung so stark nur auf Land gibt, wo man Auto und Fahrer braucht (U 18 darf nicht fahren und Ü 18 will auch mal was trinken), weil die Strecken fürs zu Fuß gehen zu weit sind und Nachts kein ÖPNV fährt.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Pierre » Dienstag 12. Dezember 2017, 13:18

Lupus solum hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 12:47
Pierre hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 12:28
Komisch, meine Beobachtung ist, dass grad Saufen und Feiern ein Grund ist, warum Frauen die Nase rümpfen und sich abwenden.
Ich bezweifel nicht, dass manchen Frauen saufende Männer nicht gefallen. Aber über Partys/Feiern lernt man am besten Leute des anderen Geschlechts kennen. Für einen Großteil der Menschen ist Feiern halt der Lebensmittelpunkt in jungen Jahren.
Ich denke, es ist eher so dass prinzipiell alles bemäkelt wird. Also wenn du Parties und Alkohol nicht magst, dann bist Du deswegen "langweilig". Und wenn du gern auf Parties bist, dann bist du deswegen, wasweissich, unseriös.

Das dahinterstehende Prinzip lautet: "Die Frau ist, der Mann tut".

Und daraus folgt, dass individuelle Marotten ganz verschieden bewertet werden. Wenn also eine Frau täglich zwei Stunden im Badezimmer verbringt oder fünfzig paar Schuhe kauft, dann ist das auf jeden Fall etwas, das Bewunderung verdient, denn sie ist eben so.
Wenn dagegen ein Mann gern auf Parties geht (oder ungern auf Parties geht), dann ist das etwas was er tut (oder nicht tut), und also kann man das kritisieren, daran herummäkeln und herumbiegen.

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Lupus solum » Dienstag 12. Dezember 2017, 13:30

Pierre hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 13:18
Lupus solum hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 12:47
Pierre hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 12:28
Komisch, meine Beobachtung ist, dass grad Saufen und Feiern ein Grund ist, warum Frauen die Nase rümpfen und sich abwenden.
Ich bezweifel nicht, dass manchen Frauen saufende Männer nicht gefallen. Aber über Partys/Feiern lernt man am besten Leute des anderen Geschlechts kennen. Für einen Großteil der Menschen ist Feiern halt der Lebensmittelpunkt in jungen Jahren.
Ich denke, es ist eher so dass prinzipiell alles bemäkelt wird. Also wenn du Parties und Alkohol nicht magst, dann bist Du deswegen "langweilig". Und wenn du gern auf Parties bist, dann bist du deswegen, wasweissich, unseriös.

Das dahinterstehende Prinzip lautet: "Die Frau ist, der Mann tut".

Und daraus folgt, dass individuelle Marotten ganz verschieden bewertet werden. Wenn also eine Frau täglich zwei Stunden im Badezimmer verbringt oder fünfzig paar Schuhe kauft, dann ist das auf jeden Fall etwas, das Bewunderung verdient, denn sie ist eben so.
Wenn dagegen ein Mann gern auf Parties geht (oder ungern auf Parties geht), dann ist das etwas was er tut (oder nicht tut), und also kann man das kritisieren, daran herummäkeln und herumbiegen.
Naja, das ist in meinen Augen aber doch ein sehr enges Weltbild. Frauen kriegen auch genug ab. Ne Frau die sich total die Kante gibt wird sicher nicht als bewunderswert sondern als billig bezeichnet. Eine Frau die immer noch ein paar Schuhe braucht wird als materialistisch gesehen. Es ist eher so, dass es unterschiedliche Geschlechtsbilder gibt und wenn man dem Bild seines eigenen Geschlechts nicht entspricht dann hat man es stellenweise schwer. Ich würde definitiv sagen, dass es für einen Mann weniger bedenkenswert ist sich volllaufen zu lassen als für eine Frau da Saufen dann doch eher eine "männliche" Tätigkeit ist.
Frauen und Männer werden für unterschiedliche Dinge bewundert und kritisiert. Gesellschaftliche und soziale Gleichberechtigung werden wir (leider?) nie erreichen, da Frauen und Männer sich schon von Natur aus unterschiedlich bewerten.

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Tintenmalerin » Dienstag 12. Dezember 2017, 19:26

Pierre hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 13:18
Das dahinterstehende Prinzip lautet: "Die Frau ist, der Mann tut".
Ich kenne dieses Prinzip eher aus dem Bereich Film.
Frauen sind, und zwar meist hübsch, Männer dagegen tun, und können dadurch etwas bewirken.
Es gibt das Klischee der Frau, die dem Protagonisten wichtig war und deren einzige Rolle in einer Geschichte es ist, zu sterben, um dem männlichen Hauptcharakter eine tragische Hintergrundgeschichte und/oder die Motivation für irgendeine Heldentat zu geben.
Dabei ist der Mann der Handelnde und die Frau bleibt Objekt.

Dieses "Ich bin nun mal so." kenne ich auch, meist eben von jemandem direkt gesagt. Ich habe das immer als Verweigerung angesehen. Da hat jemand absolut keinen Bock, an seinen Macken zu arbeiten, um jemand anderem entgegen zu kommen. Egal, ob nun von einem Mann oder einer Frau gesagt.
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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Pierre » Dienstag 12. Dezember 2017, 20:36

Tintenmalerin hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 19:26
Pierre hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 13:18
Das dahinterstehende Prinzip lautet: "Die Frau ist, der Mann tut".
Ich kenne dieses Prinzip eher aus dem Bereich Film.
Ah? Ja, da bestimmt auch. Das ist ziemlich grundlegend und taucht fast überall auf.
Frauen sind, und zwar meist hübsch, Männer dagegen tun, und können dadurch etwas bewirken.
Es gibt das Klischee der Frau, die dem Protagonisten wichtig war und deren einzige Rolle in einer Geschichte es ist, zu sterben, um dem männlichen Hauptcharakter eine tragische Hintergrundgeschichte und/oder die Motivation für irgendeine Heldentat zu geben.
Dabei ist der Mann der Handelnde und die Frau bleibt Objekt.
Das kommt so aus den Ritterromanzen - und schon da war die Frau verklärtes Ziel der Sehnsucht, dem niemals genügt werden kann. Und da wird auch deutlich, wie es zur vermeintlichen Objektrolle kommt:
"Der Werbende ist der umworbenen Frau untergeordnet und wird in den literarischen Werken oft wortwörtlich als Dienstmann (mhd. dienstman) der Dame vorgestellt."
Das TUN ist die Zuständigkeit des Untergebenen, während der Lehnsgeber lediglich auf dem Thron zu sitzen braucht, er IST (aus sich selbst oder von Gottes Gnaden).

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Tintenmalerin » Mittwoch 13. Dezember 2017, 17:08

Pierre hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 20:36
Das kommt so aus den Ritterromanzen - und schon da war die Frau verklärtes Ziel der Sehnsucht, dem niemals genügt werden kann.
Das ist ein Erklärungsansatz. Ich glaube kaum, dass sich die Erzähltradition von - zum Beispiel - Actionfilmen oder Liebeskomödien einzig auf die Hohe Minne zurückverfolgen lässt. Zumal diese in ihrer Zeit bei weitem nicht die einzige existierende Erzählform war. Sie hatte nebenbei auch mit der realen Lebenswelt zu der Zeit wenig Ähnlichkeit.
vermeintlichen Objektrolle
Ich zitiere mal aus dem von dir verlinkten Artikel;
"Die Umworbene hingegen nimmt im Text keine aktive Rolle ein. Sie erscheint als Objekt, dessen (höfische) Werte einzig dazu dienen, die Werbebemühungen des Mannes zu rechtfertigen."
Das TUN ist die Zuständigkeit des Untergebenen, während der Lehnsgeber lediglich auf dem Thron zu sitzen braucht, er IST (aus sich selbst oder von Gottes Gnaden).
Das ist doch arg vereinfacht.

Ich würde immer das Tun dem Sein vorziehen. Lediglich zu sein ist mir zu wenig, dass ist für mich gleichbedeutend damit, zur Passivität, zum Warten und Verharren verdammt zu sein, von Willkür und gutem Willen anderer abhängig.
Habe ich das richtig verstanden, das dir das Sein lieber wäre als das Tun?
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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Pierre » Mittwoch 13. Dezember 2017, 17:24

Tintenmalerin hat geschrieben:
Mittwoch 13. Dezember 2017, 17:08
Das TUN ist die Zuständigkeit des Untergebenen, während der Lehnsgeber lediglich auf dem Thron zu sitzen braucht, er IST (aus sich selbst oder von Gottes Gnaden).
Das ist doch arg vereinfacht.
Das schon - aber lustigerweise passt es bis hin zum Verhalten von Eizelle und Samenzelle.
Ich würde immer das Tun dem Sein vorziehen. Lediglich zu sein ist mir zu wenig, dass ist für mich gleichbedeutend damit, zur Passivität, zum Warten und Verharren verdammt zu sein, von Willkür und gutem Willen anderer abhängig.
Habe ich das richtig verstanden, das dir das Sein lieber wäre als das Tun?
Nein, hast Du nicht. ;)
Das Ding ist ein Komplement (nicht zu verwechseln mit Kompliment) - das sind zwei, die sich gemeinsam zu einem sinnvollen Ganzen ergänzen, und die dazu unterschiedlich, aber meist nicht einfach nur gegensätzlich sind.
Der Punkt ist da also nicht, zu bestimmen was einem lieber wäre, sondern zu erkennen dass eines vom anderen abhängt und sich aus dem anderen als dessen Ergänzung definiert. ;)

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Re: Erschwert der AB Zustand die Interagtion mit Gleichaltrigen?

Beitrag von Tintenmalerin » Mittwoch 13. Dezember 2017, 17:57

Pierre hat geschrieben:
Mittwoch 13. Dezember 2017, 17:24
Das Ding ist ein Komplement (nicht zu verwechseln mit Kompliment) - das sind zwei, die sich gemeinsam zu einem sinnvollen Ganzen ergänzen, und die dazu unterschiedlich, aber meist nicht einfach nur gegensätzlich sind.
Der Punkt ist da also nicht, zu bestimmen was einem lieber wäre, sondern zu erkennen dass eines vom anderen abhängt und sich aus dem anderen als dessen Ergänzung definiert. ;)
Ich habe nicht vor, mich einer angeblich naturgegebenen Dualität zu unterwerfen, die mir dermaßen gegen den Strich geht. Von daher kann ich mit diesem Punkt nichts anfangen.
Das Leben ist einzigartig und wunderschön, selbst wenn es gerade schwer zu ertragen ist.

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