Was man als Kind dachte ...

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kreisel
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von kreisel » Sonntag 19. November 2017, 10:16

orpheus hat geschrieben:
Samstag 18. November 2017, 23:43
Dass es in dem Lied "Es ist ein Ros entsprungen" tatsächlich um Pferde geht :) :)
Ja, dachte ich auch, ein Pferd war überhaupt das einzige Argument FÜR
dieses Lied, wie bei der Serie Bonanza, wo die Geschichte der alten Herren ja
nun wirklich langweilig war.

Valentin
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Valentin » Donnerstag 5. Juli 2018, 07:06

...
Bei 'Uruguay' habe ich mir eine Kreuzung aus einem Hirsch und einem Waldvogel vorgestellt.

Ich muss dazu sagen, dass das Wort "Geweih" im süddeutschen Raum gerne das erste E verliert, so dass man - als Kind - eher "Gweih" wahr- und aufnimmt. Und dann in Verbindung mit dem Uhu ... dessen Bezeichnung natürlich leicht abgewandelt werden muss, da es sich ja nicht um den typischen Uhu handelt. Das ist ja logisch, selbst als Kind!
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Milchbub
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Milchbub » Donnerstag 5. Juli 2018, 19:10

Valentin hat geschrieben:
Donnerstag 5. Juli 2018, 07:06
...
Bei 'Uruguay' habe ich mir eine Kreuzung aus einem Hirsch und einem Waldvogel vorgestellt.

Ich muss dazu sagen, dass das Wort "Geweih" im süddeutschen Raum gerne das erste E verliert, so dass man - als Kind - eher "Gweih" wahr- und aufnimmt. Und dann in Verbindung mit dem Uhu ... dessen Bezeichnung natürlich leicht abgewandelt werden muss, da es sich ja nicht um den typischen Uhu handelt. Das ist ja logisch, selbst als Kind!
:lol: Die Erklärung ist gut nachvollziehbar. ;)
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von bettaweib » Donnerstag 5. Juli 2018, 19:13

Ich dachte immer , Wickie wäre ein starkes, selbstbewusstes Mädchen.
"Das haben Sie neu arrangiert" - "Nein, haben wir nicht. Wir konnten es nur nicht besonders gut spielen."

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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Reinhard » Freitag 12. Oktober 2018, 17:57

... dass man nur in Monaten ohne R im Namen draußen barfuß laufen kann ... was einem halt so erzählt wird ... jetzt ist es Mitte Oktober und es geht :D
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von MannMitHut » Freitag 12. Oktober 2018, 22:09

Reinhard hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 17:57
... dass man nur in Monaten ohne R im Namen draußen barfuß laufen kann ... was einem halt so erzählt wird ... jetzt ist es Mitte Oktober und es geht :D
Ich hatte heute Nachmittag beim Einkaufen auch die Sandalen an. Das gab's auch noch nie am 12.10. ...

Zum Thema:

Früher wurde das "Nachrichtenblatt der Gemeinde" im Volksmund "Lokalanzeiger" genannt. Ich stellte mir vor, dass da die Kneipen aufgelistet sind - und wunderte mich nicht, das meine Eltern und meine Großmutter das Blatt jede Woche von der ersten bis zur letzten Seite studierten...

Meine Eltern hatten eine Bekannte namens Sieglinde. Bis ich lesen und schreiben konnte, dachte ich, dass die "Zicklinde" heißt... (ein Nachbar hatte Ziickel, deshalb war mir das Wort bekannter als "Sieg").
"Ich war leider nie verheiratet und bin es, Gott sei Dank, noch immer nicht." (Johannes Brahms, 1833-1897)

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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Reinhard » Sonntag 21. Oktober 2018, 23:22

... ich dachte, Autofahren wäre ziemlich anstrengend und erfordert viel Konzentration.

"Während der Fahrt nicht mit dem Fahrer sprechen!" :nudelholz:



:lach: :lach:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Nell The Sentinel » Montag 22. Oktober 2018, 14:14

Für mich ist Autofahren der Inbegriff des Erwachsenseins. Ich dachte immer, wenn ich Auto fahren kann, dann bin ich erwachsen. So wie manche denken, wenn sie 18 sind, dann sind sie erwachsen.

Aber ich finde Auto fahren sehr anstrengend. Vor allem Autobahn geht bei mir gerade nicht. Da sind mir die Tempi zu schnell, da kommt mein Reaktionsvermögen nicht hinterher. Und ich dös fast augenblicklich weg.
Erwachsensein ist schon scheiße

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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von SLopes » Mittwoch 24. Oktober 2018, 11:32

Als Kind habe ich immer gedacht, das die Menschen in Fernseher mich auch sehen konnten und hab mich immer sehr beobachtet gefühlt :mrgreen: :mrgreen:
Liebe Grüße
Sofia :D <3

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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Valkyrja » Donnerstag 28. Februar 2019, 22:54

Da ich wirklich aus einer extrem Bildungsfernen Familie komme, habe ich immer unter dem Mangel an Büchern und Lernmöglichkeiten gelitten.

Mein grösster Wunsch als kleines Mädchen war, mit einem Wissenschaftler sprechen zu können.

Ich war lange Zeit nämlich der Ansicht, dass ein Wissenschaftler auch alles wisse und ich dann endlich mal Fragen nach Lust und Laune stellen kann UND auch Antworten bekomme.

Heute weiss ich, dass auch Studierte und Fachleute einen nun ja, wie soll ichs sagen... mitunter einen ziemlich beschränkten Horizont haben könnem....
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Valkyrja » Donnerstag 28. Februar 2019, 22:56

SLopes hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 11:32
Als Kind habe ich immer gedacht, das die Menschen in Fernseher mich auch sehen konnten und hab mich immer sehr beobachtet gefühlt :mrgreen: :mrgreen:
Das habe ich auch mal gedacht.
Das sschloss auch Bilder und Poster mit ein, wo die Leute direkt in die Kamera schauten.

Ich fühlte mich immer von denen beobachtet.
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Melli » Freitag 1. März 2019, 00:12

Valkyrja hat geschrieben:
Donnerstag 28. Februar 2019, 22:54
Heute weiss ich, dass auch Studierte und Fachleute einen nun ja, wie soll ichs sagen... mitunter einen ziemlich beschränkten Horizont haben könnem....
Ich bin nicht nur bekennender Fachidiot :specht:, wenn ich diesen Thread durchlese, denke ich, ich muß bereits als Kind tatsächlich todlangweilig gewesen sein :shy:
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Pferdefreundin » Freitag 1. März 2019, 12:07

Als Kind habe ich gedacht, dass bei einer Gulaschkanone die Erbsen einzeln rausgeschossen kommen. (damit zieht man mich bis heute auf xD)

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Melli
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Melli » Freitag 1. März 2019, 12:39

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 25. Juni 2017, 01:03
Ich dachte, dass es normal ist, in Drei-Generationen-Haushalten zu leben.
Das denke ich bis heute noch :schuechtern: Wenn ich als Kind/Jugendliche mal Bekannte besuchte, hatte ich natürlich Respekt vor Elders, aber eigentlich waren die durchweg recht freundlich. Nicht selten sogar mir wohlgesonnener als die jüngeren. Wahrscheinlich lag das an meiner seriösen, grundsoliden Ausstrahlung :oops:

Heute bin ich trotz AB in der Position. Das ist schon gut :)
Felix87 hat geschrieben:
Donnerstag 30. März 2017, 16:35
Ich dachte als Kind immer, dass man als Erwachsener keine Probleme mehr hat, weil man immer machen kann, was man möchte.
Je nach dem, wie man sein Leben gestaltet, ist da schon ein kleines bißchen was dran :coolsmoke:

Dabei war meine Kindheit insgesamt so schlimm nun auch wieder nicht, weil ich schon mir Freiräume bewahren konnte.
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Melli » Samstag 2. März 2019, 10:50

NeC hat geschrieben:
Sonntag 25. Juni 2017, 13:11
Ich dachte als (kleines) Kind, dass alle Indianer Frauen sind. Vermutlich wegen dem oft langen Kopfhaar, dem Hang zu Federschmuck und Körperbemalung, und dem schrillen Kriegsgeheul. ;)
Bei Angehörigen fremder Völker liegen auch Erwachsene öfter mal mit ihren Einschätzungen daneben. Kein Grund zur Beunruhigung.

Übrigens sehen die wenigsten Indianer aus wie Pierre Briece und Uschi Glas :mrgreen:

Aber manche sehen wirklich sehr gut aus, und manche sind sogar sehr nett :oops:
zumsel hat geschrieben:
Freitag 31. März 2017, 19:57
Als Kind dachte ich Mädchen sind blöd. :mrgreen:
Komisch, ich dachte, Jungs seien doof :roll: Nein, dachte ich gar nicht. Ich dachte vielmehr, was wiederholen da manche Leute beständig die Behauptung, es sei in einem bestimmten Alter "normal", daß Mädchen Jungs doof fänden, und umgekehrt :schlafen:

Manche Jungs haben mir mit ihrem Auftreten Angst gemacht. Das ist etwas anderes.
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Simonetta » Montag 4. März 2019, 13:30

Wenn im Dezember der Himmel rot ist backen die Engel im Himmel Plätzchen... :)

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Solstice
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Solstice » Dienstag 5. März 2019, 13:35

Ich dachte "Vokuhila" wäre ein Begriff aus einer fremden Sprache. So wie z.B. "Irokese" (Frisur). :lol: :mrgreen:

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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Melli » Dienstag 5. März 2019, 14:11

Solstice hat geschrieben:
Dienstag 5. März 2019, 13:35
Ich dachte "Vokuhila" wäre ein Begriff aus einer fremden Sprache. So wie z.B. "Irokese" (Frisur). :lol: :mrgreen:
Leider ist das mit solchen Haartrachten doch etwas kompiziert :shock:

Die Etymologie von "Iroquois" o.ä. scheint auch nicht ultimativ geklärt. Mag aber sein, daß darin wirklich irgendein Reflex von Proto-Algonkin *elen-yiw-a "person" steckt. Zusammengesetzt aus *elen-i- "plain, real, even, original, ordinary" + *-yiw "person" :buch:

(Ich hoffe, ich muß mich nicht zur alg. Nominaldeklination äußern :oops:)
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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von kreisel » Dienstag 5. März 2019, 14:14

Solstice hat geschrieben:
Dienstag 5. März 2019, 13:35
Ich dachte "Vokuhila" wäre ein Begriff aus einer fremden Sprache. So wie z.B. "Irokese" (Frisur). :lol: :mrgreen:
und ich dachte gerade, das ist doch das Instrument / Tröte :mrgreen:
Aber nee, das war ja eine Vuvuzela

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Re: Was man als Kind dachte ...

Beitrag von Melli » Dienstag 5. März 2019, 14:24

kreisel hat geschrieben:
Dienstag 5. März 2019, 14:14
Aber nee, das war ja eine Vuvuzela
Das Wort konnte ich mir auch nie merken, geschweige aussprechen. Aber als es 2010 anläßlich der WM die Dinger in Plastikausführung überall so billig gab, wollte ich mir mal eines gekauft haben, um zu versuchen, ob man damit auch Musik machen kann. Natürlich habe ich letztlich doch nicht daran gedacht :specht:
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