Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

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Was tust Du zur Altersvorsorge

nichts
38
14%
NOCH nichts (bin noch ziemlich jung)
11
4%
lege Geld zur Seite
31
11%
Renten-/Kapitallebensversicherung
45
16%
Familie ist vermögend / Erbschaft
7
3%
Aktien/Aktienfonds
34
12%
sicherheitsorientierte Wertpapiere (Bundesschatzbriefe/Rentenfonds (keine Rentenversicherung!))
8
3%
selbst bewohnte Eigentums-Immobilie
32
12%
Immobilien (nicht selbst bewohnt) / Grundstücke (nicht: Immobilienfonds!)
10
4%
Bausparvertrag
19
7%
Unternehmensanteile (Fonds, Beteiligungen o.ä.)
11
4%
eigene Firma / Firma in Familienbesitz
3
1%
Gold / Silber / Platin usw.
10
4%
Andere Sachgegenstände
3
1%
Sonstiges
11
4%
 
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fidelchen
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von fidelchen » Mittwoch 6. November 2019, 14:52

Kief, ich kürze es mal ab... ich glaube politisch werden wir nie auf ein Nenner kommen und es ist sowieso das falsche Forum :).

Gucken wir uns mal - wie du es sagst - in 10 Jahren nochmal die Gesellschaft an...
AWG = Alles wird gut :-)

Nach ganz strenger Definition bin ich ein "Normalo"
Nach geschwächter Definition bin ich ein "SC-AB"
Und fühlen tu ich mich wie ein "XX-AB"
Was bin ich nun?

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Montecristo
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 6. November 2019, 15:50

fidelchen hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 15:09
Danke aber nichts für mich.
Wir haben letztes Wochenende Eigentumswohnungen angesehen. Die Eigentümergemeinschaften handhaben das sehr unterschiedlich.
Es gibt tatsächlich schlichte Gemüter ohne große Verwaltung und ohne Rücklagen. ("Das macht jeder alleine.")
Im Fall von Reparaturen beginnt dann vermutlich Heulen und Zähne klappern.

Und es gibt das genaue Gegenteil. Beim Lesen der Versammlungsprotokolle ahnt man: Die Ente bleibt draußen!!!
Zitat: Herr X und Herr Y diskutieren diesen Punkt sehr kontrovers. (Es ging um den Plan zum Mülltonnen rausstellen.)
Die Herren fielen ohnehin durch SEHR originelle Vorschläge auf...
*Flucht ergreif*

Vermutlich fasse ich meine Erlebnisse mal in einem Buch zusammen. Von dem Erlös können wir uns dann vielleicht auch eine Bruchbude oder zumindest ein kleines Drecksloch leisten. Von einer Schimmelhütte träumen wir nur noch.

Und nein, das ist kein Luxusproblem. Mietkosten wären für uns nochmal deutlich höher.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Kief » Mittwoch 6. November 2019, 21:35

fidelchen hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 14:52
Kief, ich kürze es mal ab... ich glaube politisch werden wir nie auf ein Nenner kommen und es ist sowieso das falsche Forum :).

Gucken wir uns mal - wie du es sagst - in 10 Jahren nochmal die Gesellschaft an...
Hinterher ist man eben immer schlauer, das ist keine Kunst.

Warum nicht umgekehrt mal schauen, woraus man vorher lernen kann?
Sag mir, welchen Prognosen und Qualitaeten Du traust, und ich sage Dir, wie nachhaltig Deine Einschaetzung ist.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Girassol » Donnerstag 7. November 2019, 17:40

Montecristo hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 15:50
Wir haben letztes Wochenende Eigentumswohnungen angesehen. Die Eigentümergemeinschaften handhaben das sehr unterschiedlich.
Es gibt tatsächlich schlichte Gemüter ohne große Verwaltung und ohne Rücklagen. ("Das macht jeder alleine.")
Im Fall von Reparaturen beginnt dann vermutlich Heulen und Zähne klappern.

Und es gibt das genaue Gegenteil. Beim Lesen der Versammlungsprotokolle ahnt man: Die Ente bleibt draußen!!!
Zitat: Herr X und Herr Y diskutieren diesen Punkt sehr kontrovers. (Es ging um den Plan zum Mülltonnen rausstellen.)
Die Herren fielen ohnehin durch SEHR originelle Vorschläge auf...
*Flucht ergreif*
Die anderen Leute sind genau das, was mich von einer Eigentumswohnung abschreckt. Ich will keine Endlosdiskussionen über Mülltonnen, stinkende Schuhe im Hausflur oder in welcher Farbe das Treppenhaus neu gestrichen werden soll.

Klar, bei einem Einfamilienhaus kann man auch Stress mit den Nachbarn haben, aber die sind dann eben doch ein Stückchen weiter weg.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 7. November 2019, 20:05

Girassol hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 17:40
Die anderen Leute sind genau das, was mich von einer Eigentumswohnung abschreckt. Ich will keine Endlosdiskussionen über Mülltonnen, stinkende Schuhe im Hausflur oder in welcher Farbe das Treppenhaus neu gestrichen werden soll.
Erzählt mir meine Frau auch dauernd. Zu bezahlen ist es hier aber einfach nicht. Da nützen mir auch Dauertiefstpreise in Ostfriesland nix.

Ich habe aber auch keine Lust einmal im Jahr Gruppentherapie mit gelangweilten Spinnern zu machen.
Es gibt Leute die stehen auf so etwas. Das Mülltonnen-Drama fand sich in beiden Protokollen der letzten zwei Jahre...
BTW: Die haben tatsächlich diskutiert die Heizungszähler im Vieraugenprinzip abzulesen um Kosten für den Dienstleister zu sparen...
Dafür wollten sie Ladestationen für Elektroautos hochziehen.

Wir sehen uns am Montag eine Souterrain-Wohnung an. In einer Höhle, da lebte ein Hobbit...
War Bilbo eigentlich auch AB? ZUmindest war er Dauersingle?
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Girassol » Donnerstag 7. November 2019, 23:43

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:05
Zu bezahlen ist es hier aber einfach nicht. Da nützen mir auch Dauertiefstpreise in Ostfriesland nix.
Ich weiß zwar nicht, wo bei dir "hier" ist, aber ich kann die Situation nachvollziehen. Grundstückssuche im Großraum Stuttgart macht auch keinen Spaß. Dabei ist der Suchradius jetzt schon seeehr groß und wird immer größer....

V. a. nachdem wir hier einen Bauplatz gesehen haben. Da fuhr nicht mal mehr ne S-Bahn hin, der Ort war in einem schlechteren Zustand als mein Heimatdorf auf der Ostalb und teuer war er natürlich erst recht.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Onkel ABobert » Freitag 8. November 2019, 23:21

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:05
BTW: Die haben tatsächlich diskutiert die Heizungszähler im Vieraugenprinzip abzulesen um Kosten für den Dienstleister zu sparen...
Dafür wollten sie Ladestationen für Elektroautos hochziehen.
Das ist doch aber eigentlich ein ganz guter Plan !?!
Es grüßt euch

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Freitag 8. November 2019, 23:27

Onkel ABobert hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 23:21
Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:05
BTW: Die haben tatsächlich diskutiert die Heizungszähler im Vieraugenprinzip abzulesen um Kosten für den Dienstleister zu sparen...
Dafür wollten sie Ladestationen für Elektroautos hochziehen.
Das ist doch aber eigentlich ein ganz guter Plan !?!
Die erste oder die zweite Idee?

Du kannst ja mal im Forum abstimmen lassen.
In Deinem Haus werden alle Parkplätze mit Ladestationen für E-Autos ausgestattet.
Die Miete steigt deshalb um 5%. Findest Du das gut? Warum nicht? Ist doch gut für die Umwelt!

Und ein Anstieg des Hausgeld oder eine Umlage der Investitionen auf die Eigentümer hat natürlich grundsätzlich keine Grenzen.
Da kann man nur noch den Joker "bauliche Veränderung" ziehen.
Und sich jeden Tag mit den Deppen im Hausflur streiten...
Zuletzt geändert von Montecristo am Freitag 8. November 2019, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Onkel ABobert » Freitag 8. November 2019, 23:31

Montecristo hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 23:27
Onkel ABobert hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 23:21
Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:05
BTW: Die haben tatsächlich diskutiert die Heizungszähler im Vieraugenprinzip abzulesen um Kosten für den Dienstleister zu sparen...
Dafür wollten sie Ladestationen für Elektroautos hochziehen.
Das ist doch aber eigentlich ein ganz guter Plan !?!
Die erste oder die zweite Idee?
Achso - ich hatte das so verstanden, daß mit dem ersparten Geld von 1) die Ladestationen finanziert werden sollen.
Es grüßt euch

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Freitag 8. November 2019, 23:38

Onkel ABobert hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 23:31
Achso - ich hatte das so verstanden, daß mit dem ersparten Geld von 1) die Ladestationen finanziert werden sollen.
Du warst zu schnell. Ich habe meinen Beitrag ergänzt und Dir oben geantwortet.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Onkel ABobert » Montag 11. November 2019, 12:28

Montecristo hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 23:27
Onkel ABobert hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 23:21
Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:05
BTW: Die haben tatsächlich diskutiert die Heizungszähler im Vieraugenprinzip abzulesen um Kosten für den Dienstleister zu sparen...
Dafür wollten sie Ladestationen für Elektroautos hochziehen.
Das ist doch aber eigentlich ein ganz guter Plan !?!
Die erste oder die zweite Idee?

Du kannst ja mal im Forum abstimmen lassen.
In Deinem Haus werden alle Parkplätze mit Ladestationen für E-Autos ausgestattet.
Die Miete steigt deshalb um 5%. Findest Du das gut? Warum nicht? Ist doch gut für die Umwelt!

Und ein Anstieg des Hausgeld oder eine Umlage der Investitionen auf die Eigentümer hat natürlich grundsätzlich keine Grenzen.
Da kann man nur noch den Joker "bauliche Veränderung" ziehen.
Und sich jeden Tag mit den Deppen im Hausflur streiten...
Danke, jetzt erst gelesen :-)
Ich sehe kein Problem.

Du sprichst ja selber die "bauliche Veränderung" an. Somit kein Mehrheitsbeschluss, sondern nur einstimmig. Also kann schon ein einziger Miteigentümer die Maßnahme verhindern. Die Kosten für größere Maßnahmen werden - zumindest bei uns - im Vorfeld über eine (temporär) erhöhte Rücklagenbildung angespart. Alternative wäre eine Sonderumlage - das ist den Eigentümern ja aber bei der Abstimmung bekannt, so daß wiederum der Unwillige die Entscheidung blockieren kann.

Normale Instandsetzungsarbeiten werden natürlich per Mehrheitsbeschluss entschieden. Da kann es natürlich auch schnell mal um mehrere hunderttausend EUR gehen, wenn eine Fassadensanierung, Dachsanierung und ein kaputter Aufzug zusammenkommen. Nach meiner Erfahrung der letzten 30 Jahre steht und fällt eine solide Planung mit der Hausverwaltung. Eine gute Hausverwaltung sieht die Instandsetzungsarbeiten schon Jahre vor der Notwendigkeit kommen, so daß die Rücklagenbildung entsprechend angepaßt wird.

Beispielsweise wurden in meinem Haus das Dach vor etwa 10 Jahren saniert, die Balkone (Betonsanierung) vor etwa 8 Jahren, der Aufzug vor etwa 3 Jahren und die komplette Fassade im letzten Jahr. Diese "Großmaßnahmen" haben in der Summe etwa 500.000 EUR gekostet, mein Anteil daran war rechnerisch etwa 17.000 EUR. Ich habe aber keinen EUR per Sonderumlage zahlen müssen, sondern nur etwa 50 EUR monatlich zusätzlich zu den normalen Nebenkosten. Durch die Verteilung auf über 10 Jahre war das ohne weiteres möglich.

Eine schlechte Hausverwaltung hätte im Vorfeld gar nichts gemacht, sondern erst dann reagiert, wenn alles kaputt ist und die Reparaturen nicht mehr aufgeschoben werden können. Im schlimmsten Fall hätte ich dann irgendwann eine Sonderumlage von vielleicht 10.000 EUR zahlen müssen. In diesem Fall hätte ich (hoffentlich) mitgedacht, und die 10.000 EUR selber über die 10 Jahre angespart gehabt - aber andere eben nicht, und die haben dann in der Tat ein Problem.

Meistens sind das dann die Leute, die aus Desinteresse zu keiner Eigentümerversammlung gehen, nicht mit abstimmen und sich dann anschließend über die anderen Leute aufregen .....

Man bedenke aber: in einem eigenen Haus kann man solcherlei Sachen zwar selber entscheiden und muß sich mit niemandem abstimmen - aber man muss sie auch eben selber bezahlen. Und da kommt mit Sicherheit deutlich mehr Kosten auf den Eigentümer zu, als die anteiligen Kosten des Eigentümers einer Eigentumswohnung.
Es grüßt euch

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Dienstag 12. November 2019, 10:09

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:05
Wir sehen uns am Montag eine Souterrain-Wohnung an. In einer Höhle, da lebte ein Hobbit...
Grundriss etwas strange. War wohl vorher eine Büroetage. Daher LAN und TV in jedem Zimmer.
Elternschlafzimmer ohne Fenster und direkt neben der allgemeinen Waschküche. Sogar Verbindung über Tür.
Küche war natürlich nie vorgesehen. Die Anschlüsse sind etwas lieblos im Wohnzimmer gelandet.
Sicherheitstechnisch (Einbrecher) auch eher ein Alptraum.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Vidar » Mittwoch 20. November 2019, 13:06

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... ml?premium
https://www.nbim.no/
Der norwegische Staatsfond hat inzwischen die 10 Billionen NOK Grenze überschritten, entspricht aktuell ziemlich genau 1 Milliarde € bzw. ~190.000€ pro Einwohner.
Das wäre - wie auch im FAZ Artikel angesprochen -keine schlechte Art der finanziellen Altersvorsorge :)
Aus dem Artikel:
Auf kleiner Flamme funktioniert aber so etwas auch in Deutschland schon. Bayern zahlt seit zwanzig Jahren rund 110 Millionen Euro im Jahr in den Bayerischen Pensionsfonds ein, um daraus einen Teil der Pensionsverpflichtungen zu bestreiten. Die Verwaltung hat die Bundesbank übernommen. Im Vergleich zum norwegischen Pensionsfonds sehen die Richtlinien aber eine geringere Aktienquote von 35 Prozent vor. Seit der Auflage des Fonds belief sich die durchschnittliche jährliche Rendite auf 4,26 Prozent und entspricht damit in etwa der Rendite des norwegischen Fondskolosses.

In Alaska gibt es seit 1976 einen Staatsfonds. Die Einwohner erhalten jedes Jahr die Hälfte der erzielten Fondsgewinne ausgeschüttet. Die andere Hälfte wird wieder angelegt. In Singapur finanziert der Staatsfonds die Infrastruktur und investiert in für besonders wichtig gehaltene Branchen im eigenen Land.
Prinzipiell traut der Deutsche dem Ganzen aber nicht über den Weg, daher wird das in großem Stil auch nie passieren. Naja, nicht mein Problem.

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Freier Mensch » Sonntag 24. November 2019, 09:26

@vidar

Leider würde das bei uns nicht klappen. Eine kurze Gegenbewegung an der Börse und es gäbe Schlagzeilen wie: "Staatsfonds 7,5% im Minus. Wie viel Geld soll noch vernichtet werden?"

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von fidelchen » Montag 25. November 2019, 15:37

Freier Mensch hat geschrieben:
Sonntag 24. November 2019, 09:26
@vidar

Leider würde das bei uns nicht klappen. Eine kurze Gegenbewegung an der Börse und es gäbe Schlagzeilen wie: "Staatsfonds 7,5% im Minus. Wie viel Geld soll noch vernichtet werden?"
Solche Schlagzeilen gibt es dahinten sicherlich dann auch :mrgreen: ... Nur ist das Risikobewusstsein dort wohl etwas anders ;)...

Deswegen sind ja Medien so furchtbar, insbesondere Börsen-News/Artikel zu aktuellen Bewegungen und Prognosen sollte man IGNORIEREN und nicht lesen ;)... Sowas ist eine Garantie zur Geldvernichtung :mrgreen: ... Man findet zu ALLEM gute Gründe dagegen oder dafür...

Es gibt nicht umsonst sogar Strategien die eine Aktie eher negativ bewerten umso mehr GUTE Analystenmeinungen zu der Aktie bestehen ;)
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Vidar » Mittwoch 4. Dezember 2019, 20:31

"In der Befragung zeigte sich, dass der monatliche Nettoverdienst von Vollzeitbeschäftigten zwischen den letzten Monaten vor der Auswanderung und dem Zeitpunkt der Befragung im Ausland im Schnitt um stolze 1186 Euro pro Monat angestiegen ist. Das entspricht einem Gehaltsplus von mehr als 14.000 Euro pro Jahr."
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... -mehr.html
Surprise, surprise.
Bei 4000 brutto kommt man halt als Unverheirateter bereits auf 40% Abgabenlast in Deutschland (2400 netto), woanders schlanke 25.5% (3000 netto).
Bei 6000 brutto 44% vs 29.5% oder 3350€ netto vs 4230€ netto.
Es gibt afaik eine Konstellation, in dem sich in Deutschland arbeiten finanziell lohnen würde bzw. keine Einbußen entstehen: Wenn bei Verheirateten nur einer arbeiten geht, ansonsten gibt es jedesmal genug bessere Alternativen.

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Onkel ABobert » Donnerstag 5. Dezember 2019, 08:52

Vidar hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 20:31
Es gibt afaik eine Konstellation, in dem sich in Deutschland arbeiten finanziell lohnen würde bzw. keine Einbußen entstehen: Wenn bei Verheirateten nur einer arbeiten geht, ansonsten gibt es jedesmal genug bessere Alternativen.
... wenn man im Ausland leben will. Ich möchte es nicht, auch nicht für 1000 EUR netto mehr im Monat.
Es grüßt euch

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Obelix » Donnerstag 5. Dezember 2019, 22:58

Vidar hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 20:31
"In der Befragung zeigte sich, dass der monatliche Nettoverdienst von Vollzeitbeschäftigten zwischen den letzten Monaten vor der Auswanderung und dem Zeitpunkt der Befragung im Ausland im Schnitt um stolze 1186 Euro pro Monat angestiegen ist. Das entspricht einem Gehaltsplus von mehr als 14.000 Euro pro Jahr."
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... -mehr.html
Surprise, surprise.
Bei 4000 brutto kommt man halt als Unverheirateter bereits auf 40% Abgabenlast in Deutschland (2400 netto), woanders schlanke 25.5% (3000 netto).
Der Artikel ist kostenpflichtig, daher werde ich ihn nicht lesen. Aber ich weiß auch aus eigener Erfahrung, wie das funktioniert, da ich doch einige Jahre in der Schweiz gelebt habe. Die ca. 25% Abzüge sind nur ein Teil der Geschichte. Dazu kommen noch diverse Aspekte, die in Deutschland in der Steuer- und Abgabenlast enthalten sind, in der Schweiz aber extra vom Netto zu zahlen sind. Da wäre einerseits die Krankenkasse, zu der auch immer ein gewisser Selbstbehalt dazukommt. Dazu sind sämtliche Gebühren, die irgendwo anfallen können, deutlich höher: Behördengänge, Müllentsorgung, und und und. Von den sprichwörtlichen "Schweizer Preisen" mal ganz zu schweigen.
Unterm Strich stimmt es dann schon, dass man als Single in der Schweiz am Ende des Monats (in der Regel) mehr Geld übrig hat als in Deutschland, aber schließlich wollen wir ja nicht Single bleiben. Und wenn man dann einen Lebenspartner hat, und dazu womöglich noch Kinder, dann kehrt sich das Ganze um, und das Leben in Deutschland wird im Vergleich auf einmal richtig günstig.

... aber wer ausschließlich aus finanziellen Gründen auswandert, der übersieht ohnehin zu viele Aspekte. Ich habe schon genug Auswanderer gesehen, die irgendwann reumütig zurückgekehrt sind, weil sie mit ihrem Zielland nicht klargekommen sind - in welcher Hinsicht auch immer.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Vidar » Donnerstag 5. Dezember 2019, 23:34

@Obelix:
Ich bezog mich mangels eigener diesbezüglicher Erfahrung nicht auf die Schweiz, wenngleich man dort auch kaum bloß den selben Bruttosatz anlegen dürfte. Wer in Deutschland 4000 € brutto verdient, wird dort ja wohl eher 7000 Franken oder mehr verdienen - zumindest sind das die Erfahrungen von Bekannten.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_d ... t_pro_Kopf
25% sind es in der CH laut Statistik, die unter dem Strich als + bleiben.

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Samstag 14. Dezember 2019, 22:43

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