Welches Auto fahrt ihr?

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Le Chiffre Zéro
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Samstag 1. August 2020, 16:39

Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 15:31
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 13:27

Müssen wird man es nicht. Aber dann hat man die Gelegenheit dazu und kann am nächsten Tag mit einem vollen Akku losfahren.
Die Leute werden ihr Auto nicht unnötig laden. Und wenn doch, sind die Ladezeiten auch geringer.
Solange man ein Elektroauto mit Akku nicht in zwei Minuten für 1200 km Reichweite aufladen kann – zum Vergleich: einen Diesel kann man in zwei Minuten für 1200 km Reichweite auftanken –, werden sie lernen müssen, anders zu laden, als sie einen Verbrenner auftanken würden.

Aber die meisten Autofahrer haben ja noch nicht einmal gelernt, einen Hybrid anders zu fahren als einen reinen Verbrenner.
Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 15:31
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 13:27

Verbrenner tankt man auf, wenn man muß. Man fährt, bis die Tanknadel fast auf Reserve ist, und tankt dann von fast leer auf voll. Tankstellen gibt es ja an jeder Ecke – gerade auch auf dem Dorf, wo sie nach 18.00 Uhr die Supermärkte ersetzen.
Und? Nur weil das Tankstellenkartell hier nicht umrüsten will, heißt das nicht dass das Elektroauto dadurch schlecht ist. Und für Lobbyismus und schlechte Planung kann das Elektroauto nichts.
Das war nur zum Vergleich gedacht. Das sollte aufzeigen, wieviel einfacher es mit einem Verbrenner ist als mit einem Akku- oder Brennstoffzellenfahrzeug. Ich meine, was macht man denn jeweils, wenn man tanken oder laden muß?

Mit dem Verbrenner fährt man die fünf Kilometer zur nächsten Tankstelle und nach fünf Minuten mit vollem Tank wieder los. Geht einem der Sprit vorher aus, bleibt man am Straßenrand stehen, geht die wenigen Kilometer zur nächsten Tankstelle, kauft sich einen Benzinkanister, füllt den auf, bezahlt, geht zum Auto zurück und füllt den Tank zumindest ein Stück weit wieder auf. Wenn dann nicht die Kraftstoffleitung erst entlüftet werden muß, kann man gleich weiterfahren.

Da braucht man nicht vorausschauend zu fahren. Tanken kann man an jeder zweiten Ecke.

Mit dem Akkufahrzeug braucht man, sagen wir, 15 km oder mehr bis zur nächsten Ladesäule. Dafür sollte man noch Ladung haben. Und dann steht man da, wartet, bis der Akku aufgeladen ist – für den Akku soll Leerfahren und Volladen ja am besten sein –, und bohrt aus Langeweile in der Nase, weil die Ladesäule irgendwo im Nirgendwo steht, wo man sonst nichts tun kann. Bleibt man ohne Ladung liegen, muß man das ganze Auto stundenlang bis zur nächsten Ladesäule schieben, sich einen Abschleppdienst rufen oder jemanden finden, der einen mittels Abschleppseil oder Abschleppstange zur nächsten Säule mitnimmt.

Da handelt man also schon eher vorausschauend.

Mit dem Brennstoffzellenauto hat man auch schon mal 80 km und mehr bis zur nächsten Wasserstofftankstelle zu fahren. Schon wenn man über Hamburg nach Kiel fährt – und das ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, und trotzdem kann man da nicht alles erwarten, z. B. keine Wasserstofftankstelle –, sollte man vorher in Hamburg noch Wasserstoff tanken, denn die nächstgelegenen Wasserstofftankstellen sind in Brunsbüttel (Umweg quer durchs Land ohne Autobahn), Hamburg und Flensburg. Wenn man in Gegenden wie Mittelholstein, Ostfriesland, Thüringen, Vorpommern oder der Rhön mit leerem Wasserstofftank liegenbleibt, braucht man einen Abschleppdienst, der bereit ist, einem den Wagen über zig Kilometer zur nächsten Wasserstofftankstelle zu transportieren. Das kostet viel Geld, und man verliert sehr viel Zeit.

Da ist es zwingend notwendig, vorausschauend zu handeln.
Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 15:31
Wenn ich mein Auto bei jeder sich bietenden Gelegenheit bis zur Kapazitätsgrenze auflade, habe ich nicht viel Freude am Akku.
Irrelevant. Pkw-Akkus werden von der Ladeelektronik im Gegensatz zu Smartphone-Akkus nie bis zur Kapazitätsgrenze geladen, sondern nur bis ca. 80%. Und sie werden auch nie im Fahrbetrieb auf 0% geleert, sondern nur bis 20%.
Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 15:31
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 13:27

Das ist schlauer, als den Wagen zu fahren, bis die Ladeanzeige nur noch einen Balken hat und man dann in irgendeiner gottverlassenen Gegend eine Ladesäule suchen und eine lästige Zwangspause einlegen muß.
Du fängst an dich zu wiederholen: nochmal, das hat gar nichts mit dem Elektroauto zu tun.
Das hat absolut mit dem Elektroauto zu tun.

Wenn du ein E-Auto so fährst wie einen Verbrenner und die Reichweite bis zum letzten bißchen ausreizt, stehst du irgendwann eine halbe Stunde oder länger an einer Ladesäule in irgendeinem Wohngebiet oder Kuhkaff, wo absolut tote Hose ist, weil es nicht einmal einen Supermarkt oder einen Bäcker oder einen Kiosk oder ein Café oder ein Restaurant oder so gibt, wohin du in der Zeit gehen könntest.

Warum du da stehst? Weil es bis zur nächsten Ladesäule, wo du drumherum noch etwas anderes hättest erledigen können, nicht mehr gereicht hat. Und weil du an der letzten Ladesäule, wo du drumherum noch etwas anderes hättest erledigen können, noch „Akku hattest“ und es nicht nötig hattest zu laden.

Das spielt in einer Millionenmetropole wie Berlin, wo die Abstände zwischen Ladesäulen kleiner sind als die zwischen Tankstellen, keine Rolle. Wenn man aber über Land fährt, und damit meine ich nicht Autobahn, sondern durch die tiefste Pampa, also maximal Bundesstraße, wo zweistellige Kilometerzahlen zwischen den wenigen Ladesäulen liegen und es mehr Tankstellen als Ladestellen gibt, spielt das eine sehr viel größere Rolle. Da lädt man nicht da, wohin man maximal kommt, sondern da, wo man im Umkreis noch etwas anderes tun kann als gelangweilt in der Nase zu bohren.

Beim Verbrenner ist das scheißegal. Da stehst du nirgends eine halbe Stunde dumm herum und langweilst dich. Zwei Minuten tanken, kurz bezahlen, fertig, weiterfahren. Und, wie ich schon schrieb, Tankstellen gibt es auch, ja, gerade auf dem platten Land reichlich (auch wenn sie seit den 70ern auch da weniger geworden sind).

Beim Brennstoffzellenauto ist es noch viel schlimmer als beim Akkufahrzeug. Das Tanken von Wasserstoff geht viel schneller als das Laden von Akkus, ist aber viel seltener möglich. Da kann man nicht auf den letzten Kilometer fahren, wenn es im ganzen Landkreis und sämtlichen angrenzenden Landkreisen keine einzige Wasserstofftankstelle gibt. Da muß man wirklich schon bei „halbvollem Tank“ sehen, ob man es noch bis zur übernächsten Tankstelle schafft oder nicht lieber jetzt schon tankt.
Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 15:31
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 13:27

Wenn man sich sowieso ständig in einer Großstadt aufhält und nie weiter als 20 km von der nächsten Wasserstofftankstelle entfernt, spielt das keine Rolle. Aber sobald man eine größere Strecke über Land fährt, tankt man, sobald sich die Gelegenheit bietet, um nicht 150 km von der nächsten Wasserstofftankstelle entfernt mit leerem Tank liegenzubleiben. Und für Wasserstoff gibt es keine Benzinkanister. Wenn man da liegenbleibt, braucht man einen Abschleppdienst.
Dann ist es ja gut, dass wir an jeder Ecke ne Tanke haben. Man müsste ja nicht mal viel umrüsten.
Wenn die Umrüstung so einfach ist, ist es komisch, daß es in ganz Schleswig-Holstein genau zwei (2) Wasserstofftankstellen gibt, beide am äußersten Rand, beide weit weg von den größten Städten Kiel und Lübeck, und eine davon ist jetzt auch noch defekt.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.

Ich kann es euch erklären. Ich kann es aber nicht für euch verstehen. Das müßt ihr schon selbst tun.

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Paddie » Samstag 1. August 2020, 17:30

VW Up ... ^^

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Axolotl » Samstag 1. August 2020, 17:57

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Solange man ein Elektroauto mit Akku nicht in zwei Minuten für 1200 km Reichweite aufladen kann – zum Vergleich: einen Diesel kann man in zwei Minuten für 1200 km Reichweite auftanken –, werden sie lernen müssen, anders zu laden, als sie einen Verbrenner auftanken würden.

Aber die meisten Autofahrer haben ja noch nicht einmal gelernt, einen Hybrid anders zu fahren als einen reinen Verbrenner.
Wer sagt denn, dass das nicht geht? Habe schon einige beispiele hier genannt, wo das sogar noch schneller geht. Auch Beispiel wie Akkus problemlos 4000 km mit einer Ladung schaffen werden. Es dauert halt nur noch ein paar Jahre. Es müssen erstmal 70 Jahre fehlende Forschung und Entwicklung nachgeholt werden
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Das war nur zum Vergleich gedacht. Das sollte aufzeigen, wieviel einfacher es mit einem Verbrenner ist als mit einem Akku- oder Brennstoffzellenfahrzeug. Ich meine, was macht man denn jeweils, wenn man tanken oder laden muß?
Eben. Und der Vergleich zeigt doch, dass die Elektromobilität in erster Linie daran scheitert, dass kein Unternehmen bereit ist dafür etwas zu tun. Deutsche Autobauer hängen schon mindesten zehn Jahre hinter Tesla und vermutlich ähnlich lange hinter chinesischen Autobauern. Während in anderen Ländern fleißig Ladesäulen installiert wird, mach jeder Fritz ne Tanke auf.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

für den Akku soll Leerfahren und Volladen ja am besten sein
Wo hast du denn den Quatsch gehört? :lach: Ein derzeit gängiger Lithium Ionen Akku hat einen zulässigen Betriebsbereich (ohne dass er auf Dauer Schaden nimmt) von 20 bis 90 %. Leer fahren oder Tiefenentladung macht den Akku kaputt, verkürzt die Lebensdauer und sorgt dafür. dass frühzeitig einen Neuen brauchst. Sagte ich aber irgendwo schon mal glaube ich :gruebel: Voll aufladen auf 100 % ist übrigens genauso schädlich. Nur falls sich einer fragt, warum 90 %.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

–, und bohrt aus Langeweile in der Nase, weil die Ladesäule irgendwo im Nirgendwo steht, wo man sonst nichts tun kann.
Hab gar nicht gewusst, dass Tankstellen solche Entertainment Center sind :lach: Ach komm, jetzt wirds langsam lächerlich. Das ist echt fischen nach Argumenten. Und das hier war nicht mal ein gutes.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Bleibt man ohne Ladung liegen, muß man das ganze Auto stundenlang bis zur nächsten Ladesäule schieben, sich einen Abschleppdienst rufen oder jemanden finden, der einen mittels Abschleppseil oder Abschleppstange zur nächsten Säule mitnimmt.
Ohne Sprit ist auch nicht der Hit :lach: Also mal ehrlich, du tust gerade so als könnte ein Auto mit leerem Tank noch die Welt umrunden :roll:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Da handelt man also schon eher vorausschauend.
Genau. Da gebe ich nicht mal eben Gas und fahre 300 km/h. Was nicht nur besser für die Umwelt ist, sondern auch die Mitmenschen vor rücksichtslosen Verkehrsraudis schützt. Ich würde das eine Win-Win-Sitution nennen.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Mit dem Brennstoffzellenauto hat man auch schon mal 80 km und mehr bis zur nächsten Wasserstofftankstelle zu fahren.
Und wo ist da jetzt der Kritikpunkt an dem Fahrzeug, welches ja einwandfrei funktioniert? Du beschwerst dich grade am falschen Ende. Das ist ist gerade wie sich beim Verkäufer darüber zu beschweren, dass der Hersteller nicht geliefert hat. Das Problem ist da, sage ich nichts. Das liegt aber eben daran, dass da niemand auch nur einen Finger rührt.

Ich gebe dir Brief und Siegel drauf. In spätestens fünf Jahren stellt jemand fest, dass man da ein riesen Absatzmarkt gehabt hätte, aber jetzt schon chinesische Firmen und Tesla diesen Markt bedienen und sich dadurch eine goldene Nase verdienen. ISt wie beim Mobilfunk, wo Deutschland so lange gewartet hat, dass jetzt Huawei uns mit 5G versorgt. :roll:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Schon wenn man über Hamburg nach Kiel fährt – und das ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, und trotzdem kann man da nicht alles erwarten, z. B. keine Wasserstofftankstelle –, sollte man vorher in Hamburg noch Wasserstoff tanken, denn die nächstgelegenen Wasserstofftankstellen sind in Brunsbüttel (Umweg quer durchs Land ohne Autobahn), Hamburg und Flensburg. Wenn man in Gegenden wie Mittelholstein, Ostfriesland, Thüringen, Vorpommern oder der Rhön mit leerem Wasserstofftank liegenbleibt, braucht man einen Abschleppdienst, der bereit ist, einem den Wagen über zig Kilometer zur nächsten Wasserstofftankstelle zu transportieren. Das kostet viel Geld, und man verliert sehr viel Zeit.
Du wiederholst immer das selbe inhaltlich korrekte, an der Sache jedoch nichts am Problem ändernde Argument. Denn deine Ressentiments gegen das Elektro- und Wasserstoffauto basieren gar nicht auf Problemen mit dem Auto, sondern auf der Umstand dass sich niemand einen Dreck darum schert die notwendige Infrastruktur aufzubauen. Eine Infrastruktur die auch für den Verbrenne nicht über Nacht entstand.

Wie ich bereits sagte, ein Apfel-Birne-Vergleich.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Da ist es zwingend notwendig, vorausschauend zu handeln.
Ich fahre auch nicht mit 5 Liter im Tank los, wenn ich weiß ich brauche 50 km zur nächsten Tanke. Das ist gemäß der StVO als vermeidbare Verkehrsbehinderung sogar mit einem Bußgeld belegt. Das sollte also Standard sein. Lustigerweise ist es das auch. Das macht jeder Autofahrer automatisch.

Daher ist dein Argument so oberflächlich, dass es droht sachlich falsch zu werden.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Irrelevant. Pkw-Akkus werden von der Ladeelektronik im Gegensatz zu Smartphone-Akkus nie bis zur Kapazitätsgrenze geladen, sondern nur bis ca. 80%. Und sie werden auch nie im Fahrbetrieb auf 0% geleert, sondern nur bis 20%.
So soll es auch sein ;)
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39


Das hat absolut mit dem Elektroauto zu tun.
Nein, hat es nicht.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Wenn du ein E-Auto so fährst wie einen Verbrenner und die Reichweite bis zum letzten bißchen ausreizt, stehst du irgendwann eine halbe Stunde oder länger an einer Ladesäule in irgendeinem Wohngebiet oder Kuhkaff, wo absolut tote Hose ist, weil es nicht einmal einen Supermarkt oder einen Bäcker oder einen Kiosk oder ein Café oder ein Restaurant oder so gibt, wohin du in der Zeit gehen könntest.
Wie du hiermit auch gleich wortgewaltig beweist.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39
Warum du da stehst? Weil es bis zur nächsten Ladesäule, wo du drumherum noch etwas anderes hättest erledigen können, nicht mehr gereicht hat. Und weil du an der letzten Ladesäule, wo du drumherum noch etwas anderes hättest erledigen können, noch „Akku hattest“ und es nicht nötig hattest zu laden.
...oder hiermit....
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Das spielt in einer Millionenmetropole wie Berlin, wo die Abstände zwischen Ladesäulen kleiner sind als die zwischen Tankstellen, keine Rolle. Wenn man aber über Land fährt, und damit meine ich nicht Autobahn, sondern durch die tiefste Pampa, also maximal Bundesstraße, wo zweistellige Kilometerzahlen zwischen den wenigen Ladesäulen liegen und es mehr Tankstellen als Ladestellen gibt, spielt das eine sehr viel größere Rolle. Da lädt man nicht da, wohin man maximal kommt, sondern da, wo man im Umkreis noch etwas anderes tun kann als gelangweilt in der Nase zu bohren.
...hiermit....
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Beim Verbrenner ist das scheißegal. Da stehst du nirgends eine halbe Stunde dumm herum und langweilst dich. Zwei Minuten tanken, kurz bezahlen, fertig, weiterfahren. Und, wie ich schon schrieb, Tankstellen gibt es auch, ja, gerade auf dem platten Land reichlich (auch wenn sie seit den 70ern auch da weniger geworden sind).
....damit auch....
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Beim Brennstoffzellenauto ist es noch viel schlimmer als beim Akkufahrzeug. Das Tanken von Wasserstoff geht viel schneller als das Laden von Akkus, ist aber viel seltener möglich. Da kann man nicht auf den letzten Kilometer fahren, wenn es im ganzen Landkreis und sämtlichen angrenzenden Landkreisen keine einzige Wasserstofftankstelle gibt. Da muß man wirklich schon bei „halbvollem Tank“ sehen, ob man es noch bis zur übernächsten Tankstelle schafft oder nicht lieber jetzt schon tankt.
Und jetzt hast du schon zum dritten mal den gleichen Argumentationszyklus durchlaufen. Bin geneigt zu sagen. Mantra-artig runtergebetet trifft es eigentlich besser. Das amcht es aber trotzdem nicht richtig.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Wenn die Umrüstung so einfach ist, ist es komisch, daß es in ganz Schleswig-Holstein genau zwei (2) Wasserstofftankstellen gibt, beide am äußersten Rand, beide weit weg von den größten Städten Kiel und Lübeck, und eine davon ist jetzt auch noch defekt.
Was ist daran komisch? Die Umrüstung bedarf natürlich Investitionen, die keiner tätigen will. Ist wie mit Kohlekraftwerken. Es gibt absolut keinen Grund diese am Laufen zu halten, aber sie müssen noch Gewinn einfahren, bevor sie eingemottete werden dürfen. So funktioniert unsere Marktwirtschaft nun mal. 🤷‍♂️ Und da unsere Tankstellen alle mafiaartig im Kartell organisiert werden, wird keiner davon auch nur einen Millimeter abweichen, so lange nicht das gesamte Kartell mitzieht.
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Don Rosa » Samstag 1. August 2020, 19:02

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Samstag 1. August 2020, 19:41

Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 17:57
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

Solange man ein Elektroauto mit Akku nicht in zwei Minuten für 1200 km Reichweite aufladen kann – zum Vergleich: einen Diesel kann man in zwei Minuten für 1200 km Reichweite auftanken –, werden sie lernen müssen, anders zu laden, als sie einen Verbrenner auftanken würden.

Aber die meisten Autofahrer haben ja noch nicht einmal gelernt, einen Hybrid anders zu fahren als einen reinen Verbrenner.
Wer sagt denn, dass das nicht geht? Habe schon einige beispiele hier genannt, wo das sogar noch schneller geht.
Ganz einfach Physik, genauer gesagt Elektrik.

Wenn ein Tesla Model S mit 100-kWh 400 km schafft, bräuchte er für 1200 km eine Akkukapazität von 300 kWh. Selbst wenn davon nur etwa 60% benutzt werden, um die Lebensdauer zu erhöhen, sind das 180 kWh nutzbare Kapazität.

Um die innerhalb von 2 Minuten zu laden, bräuchte es 180 kWh / 2 min = 90 kWh / 1 min = 5400 kWh / 1 h = 5.400.000 W. Also ein Ladegerät mit fast der Leistung einer modernen vierachsigen Drehstrom-Ellok – Bombardier TRAXX 2/2E/3, Dauerleistung 5600 kW –, die auf diese Leistung aber auch nur bei einer Fahrdrahtspannung von mindestens 15.000 V (16,7 Hz Einphasenwechselstrom, Standardbahnstromsystem in Norwegen, Schweden, Deutschland, der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein und Österreich) kommt.

Diese Leistung entspricht bei 400 V Kraftstrom einer Stromstärke von 13.500 A. Dafür bräuchte man Ladekabel, die – pro Leiter – jeweils mehr als daumendick sind und sich weder zu Hause noch an der Ladesäule kompakt aufrollen lassen, schon gar nicht im Kofferraum.

Hinzu kommt die notwendige Kühlung der Akkus, die sich bei derart schneller Ladung extrem stark erhitzen werden.
Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 17:57
Eben. Und der Vergleich zeigt doch, dass die Elektromobilität in erster Linie daran scheitert, dass kein Unternehmen bereit ist dafür etwas zu tun. Deutsche Autobauer hängen schon mindesten zehn Jahre hinter Tesla und vermutlich ähnlich lange hinter chinesischen Autobauern. Während in anderen Ländern fleißig Ladesäulen installiert wird, mach jeder Fritz ne Tanke auf.
Die deutschen Autobauer wollten sich bis in alle Ewigkeit auf den Lorbeeren ihrer in den 90ern eingeführten Turbodiesel-Direkteinspritzer ausruhen und immer lustig weiter Geld scheffeln mit Motorentechnik, deren Entwicklung längst abgeschrieben war.

Neue Abgasnormen haben sie „erfüllt“ mit immer neuer Schummelsoftware, die Prüfstände erkennt. Das war auch – abgesehen von Leistungssteigerungen, damit ihnen die Konkurrenz nicht im wahrsten Sinne des Wortes davonrannte – die einzige wirkliche Innovation, aber die war eben lebensnotwendig.

Und alternative Antriebstechniken hätten sie am liebsten verhindert. Zumindest haben sie im Schulterschluß mit der deutschen Motorpresse lange Zeit alles getan, um etwaigen interessierten Käufern alles madig zu machen, was keinen Verbrennungsmotor hat. Unter „Elektroauto“ verstand man lange Zeit nur entweder diese Ultraleichtfahrzeuge mit Scheibenrädern aus den 80ern oder Kleinst-, Klein- und Kompaktautos, die nicht schneller als 80 km/h laufen und höchstens 100 km Reichweite haben. Der VW Golf Citystromer hatte damals kaum einen anderen Zweck, als zu suggerieren: „LOL, mit E-Autos werdet ihr nie irgendwo ankommen!“

In den USA hat die Mineralöllobby Jagd auf alternative Antriebstechniken gemacht – in Deutschland waren das die alteingesessenen Automobilkonzerne, die keine Lust hatten, in diese Richtung wirklich zu investieren (kostet Geld, das sich lieber die Vorstände und die Shareholders in die Taschen stecken wollen), und gleichzeitig verhindern wollten, daß irgendwelche Konkurrenten damit Erfolg haben.

Dann kam Tesla und machte das angeblich Unmögliche Realität: 400 km bei normalem Autobahntempo mit einer Akkuladung. Der Rest ist Geschichte – eine Geschichte, in der Hyundai sowohl akkuelektrische als als Brennstoffzellenfahrzeuge noch vor Mercedes serienreif hatte. Eine Geschichte, in der fast die gesamte deutsche Automobilindustrie inklusive der Zulieferer bitter für ihr stures Verharren im Jahr 1995 bezahlt.
Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 17:57
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 16:39

–, und bohrt aus Langeweile in der Nase, weil die Ladesäule irgendwo im Nirgendwo steht, wo man sonst nichts tun kann.
Hab gar nicht gewusst, dass Tankstellen solche Entertainment Center sind :lach: Ach komm, jetzt wirds langsam lächerlich. Das ist echt fischen nach Argumenten. Und das hier war nicht mal ein gutes.
Das habe ich schon erklärt, aber du hast es offensichtlich nicht gelesen, weil du nur das lesen willst, was du irgendwie verwenden kannst, um mich vorsätzlich öffentlich lächerlich zu machen und dich selbst besser (und wie der ständig überlegene Sieger der Diskussion) aussehen zu lassen.

Das Betanken eines Autos mit Verbrennungsmotor dauert nur zwei Minuten. Da wird einem nicht langweilig. Selbst das Bezahlen bzw. Schlangestehen dauert länger. Normalerweise ist man nach fünf Minuten von der Tankstelle wieder weg.

Und an Tankstellen kann man beispielsweise einen Kaffee trinken. Oder einen kleinen Snack zu sich nehmen. Oder etwas einkaufen (wie gesagt, in vielen Dörfern ersetzen die Tankstellen nach 18.00 Uhr oder 19.00 die Supermärkte, die dann geschlossen sind, als einzige noch verbliebene Einkaufsmöglichkeit).

Nun stehen aber zumindest außerhalb von Berlin – und nachweislich auch in Berlin – nicht alle Ladesäulen an Tankstellen. Nicht wenige stehen tatsächlich an Orten, wo die meisten Menschen nicht wüßten, wie sie ihre Zeit verbringen sollen, während die Akkus ihres Fahrzeugs aufladen.
Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 17:57
deine Ressentiments gegen das Elektro- und Wasserstoffauto
Und die habe ich wo genau zum Ausdruck gebracht?

Ich habe nur sachlich klargestellt, daß gewisse Dinge noch nicht so praxisnah sind, wie man es vom Verbrenner gewohnt ist. Dies verneinst du vehement, ohne es auch nur ein bißchen mit Beweisen zu belegen, nur um mich vor dem versammelten Forum zum Idioten zu machen.

Aber du bist beileibe nicht der erste, der das versucht.
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Ich kann es euch erklären. Ich kann es aber nicht für euch verstehen. Das müßt ihr schon selbst tun.

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Axolotl » Samstag 1. August 2020, 20:16

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 19:41

Ganz einfach Physik, genauer gesagt Elektrik.
Oh von beidem verstehe ich mit Sicherheit mehr als du.

Zum Rest empfehle ich dir mal, dich mit dem aktuellen Stand der Akkumulatorforschung vertraut zu machen. Dann siehst du mal was alles geht. Auch ohne dir ein Umspannwerk vor die Tür zu bauen ;) Man kann Akkus nämlich nicht nur durch Strom aufladen.
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von NBUC » Samstag 1. August 2020, 20:23

Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 20:16
Man kann Akkus nämlich nicht nur durch Strom aufladen.
Wie wäre das zu verstehen?
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Axolotl » Samstag 1. August 2020, 20:30

NBUC hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 20:23

Wie wäre das zu verstehen?
Google mal nach Redox-Flow-Batterie.
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von NBUC » Samstag 1. August 2020, 20:53

Axolotl hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 20:30
NBUC hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 20:23

Wie wäre das zu verstehen?
Google mal nach Redox-Flow-Batterie.
Danke, kannte ich so noch nicht.
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Axolotl » Samstag 1. August 2020, 21:04

NBUC hat geschrieben:
Samstag 1. August 2020, 20:53

Danke, kannte ich so noch nicht.
Gerne :) Es gibt aber noch viel spannenderes derzeit in der Forschung. Auch auf dem Gebiet der elektrisch zu ladenden Akkus. Es braucht halt alles nur etwas Zeit. Auf dem Gebiet Akkuforschung hängen wir Jahrzehnte hinterher.
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Onkel ABobert » Sonntag 2. August 2020, 11:16

Le Chiffre Zero, ich gebe dir absolut Recht.

Ich bestreite nicht, daß ein Elektrofahrzeug eine gute Alternative sein KÖNNTE. Nämlich dann, wenn

1) die echte Reichweite 500 KM + X beträge (sicherlich in absehbarer Zeit machbar)
2) die Ladezeit für weitere 500 KM bei fast leerem Akku max. 30 min beträge (wohl auch in absehbarer Zeit machbar)
3) der Kaufpreis des Fahrzeuges auf Verbrenner-Niveau sinkt und auf den Akku eine langfristige Garantie gegeben wird (15 Jahre / 300.000 KM) oder bei kürzerer Garantie Tauschakkus bezahlbar bleiben (wie heute etwa eine Motorinstandsetzung) - bei Massenverbreitung nicht ausgeschlossen
4) die Ladeinfrastruktur so ausgebaut wird, daß 40 Mio Elektroautos entweder in der eigenen Garage (auf dem Land) bzw. an ausreichend öffentlichen Ladesäulen, also praktisch an JEDEM öffentl. Parkplatz entlang der Straßen (in der Stadt) problemlos und ohne Wartezeiten aufgeladen werden können (und da sehe ich zumindest in der Stadt keine Chance, alleine schon vom Stromnetz her)
5) die Ladeinfrastruktur an Fernstraßen (Autobahnen usw) so ausgebaut würde, daß bei Situationen wie Ferienbeginn auch mal Hunderte Fahrzeuge gleichzeitig nachladen können (halte ich für ausgeschlossen aufgrund Stromnetz und Flächenbedarf für Hunderte von Ladestationen an einer einzigen Autobahn"tank"stelle

Zumindest 4) und 5) halte ich auch bei entsprechendem politischen Willen für nicht umsetzbar.

Das Elektroauto wird trotzdem kommen, weil es politisch gewollt ist und Verbrennern durch Fahrverbote, höhere Besteuerung usw das Leben schwer gemacht werden wird.

Die Wahrheit, die nur bislang keiner ausspricht bzw. hören will: Unsere gesamte Mobilität wird sich zwangsweise ändern, d. h. es wird einen Rückschritt in Zeiten geben, wo der Normalverdiener kein eigenes Fahrzeug hatte und längere Strecken mit Bus und Bahn zurücklegte. Dazu Car-Sharing-Konzepte mit Elektroautos vorwiegend in den Städten und die Landbevölkerung hat eben Pech gehabt. Statt eines Wochenendausfluges in die Berge oder ans Meer, wie ich es praktisch jedes Wochenende praktiziere, bleibt man zu Hause.

Ich hoffe sehr, daß es nicht so kommt, bin aber auf Sicht der nächsten 10 bis 20 Jahre nicht sehr optimistisch.
Es grüßt euch

Onkel ABobert

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 2. August 2020, 11:26

Ich weiß jetzt gerade nicht, warum überhaupt für Elektroautos die Fähigkeit zu weiten Überlandfahrten so ausschlaggebend sein soll? :gruebel:

Dafür gibt es andere Lösungsmöglichkeiten wie Bahnfahren, Fliegen, Anmietung von Autos, die langstreckengeeignet sind (evtl. sogar mit Verbrenner) oder sonst was. Schließlich will doch die Person verreisen und nicht das Auto.
Die Abstimmung zum Schreibwettbewerb "Eindeutig zweideutig" läuft gerade.
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von schmog » Sonntag 2. August 2020, 11:27

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:26
Ich weiß jetzt gerade nicht, warum überhaupt für Elektroautos die Fähigkeit zu weiten Überlandfahrten so ausschlaggebend sein soll? :gruebel:

Dafür gibt es andere Lösungsmöglichkeiten wie Bahnfahren, Fliegen, Anmietung von Autos, die langstreckengeeignet sind (evtl. sogar mit Verbrenner) oder sonst was. Schließlich will doch die Person verreisen und nicht das Auto.
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Axolotl » Sonntag 2. August 2020, 11:54

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:26
Ich weiß jetzt gerade nicht, warum überhaupt für Elektroautos die Fähigkeit zu weiten Überlandfahrten so ausschlaggebend sein soll? :gruebel:
Weil uns Menschen wie Ulf Poschardt im Fernsehen erzählen, dass Auto = Freiheit bedeutet und manche Menschen das wörtlich nehmen. Ähnlich wie die ganzen Covid-Demonstranten auch glauben, dass Schutzmaßnahmen = Diktatur heißt 🤷‍♂️
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:26

Dafür gibt es andere Lösungsmöglichkeiten wie Bahnfahren, Fliegen, Anmietung von Autos, die langstreckengeeignet sind (evtl. sogar mit Verbrenner) oder sonst was. Schließlich will doch die Person verreisen und nicht das Auto.
Das ist eben diese Denke, die seit Jahrzehnten in den Köpfen verankert ist. Die kriegt man so schnell nicht raus. Sieht man an der Art, wie Le Chiffre Zero argumentiert, ganz gut.
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Der Asiate » Sonntag 2. August 2020, 12:22

Onkel ABobert hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:16
Le Chiffre Zero, ich gebe dir absolut Recht.

Ich bestreite nicht, daß ein Elektrofahrzeug eine gute Alternative sein KÖNNTE. Nämlich dann, wenn

1) die echte Reichweite 500 KM + X beträge (sicherlich in absehbarer Zeit machbar)
Das Tesla Model S schafft jetzt schon über 600km (WLTP) mit einer Ladung. Bei 130km/h schafft das Model S noch bis zu 480km.
Onkel ABobert hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:16
2) die Ladezeit für weitere 500 KM bei fast leerem Akku max. 30 min beträge (wohl auch in absehbarer Zeit machbar)
Am Supercharger kann man das Model S in 20 Minuten zu 50% und in 40 Minuten zu 80% aufladen. Damit sollte man 380km weit kommen. Eine längere Strecke am Stück ist sowieso ungesund. Andere Modelle schaffen 80% in 30 Minuten.
Onkel ABobert hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:16
3) der Kaufpreis des Fahrzeuges auf Verbrenner-Niveau sinkt und auf den Akku eine langfristige Garantie gegeben wird (15 Jahre / 300.000 KM) oder bei kürzerer Garantie Tauschakkus bezahlbar bleiben (wie heute etwa eine Motorinstandsetzung) - bei Massenverbreitung nicht ausgeschlossen
:daumen:
Onkel ABobert hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:16
4) die Ladeinfrastruktur so ausgebaut wird, daß 40 Mio Elektroautos entweder in der eigenen Garage (auf dem Land) bzw. an ausreichend öffentlichen Ladesäulen, also praktisch an JEDEM öffentl. Parkplatz entlang der Straßen (in der Stadt) problemlos und ohne Wartezeiten aufgeladen werden können (und da sehe ich zumindest in der Stadt keine Chance, alleine schon vom Stromnetz her)
40 Mio. Elektroautos werden es irgendwann in Jahrzehnten vielleicht sein, aber die werden ganz bestimmt nicht gleichzeitig geladen. Bis dahin wird die Ladestruktur nach und nach ausgebaut. Aktuell sind es eher 200.000 E-Autos in Deutschland.
Onkel ABobert hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:16
5) die Ladeinfrastruktur an Fernstraßen (Autobahnen usw) so ausgebaut würde, daß bei Situationen wie Ferienbeginn auch mal Hunderte Fahrzeuge gleichzeitig nachladen können (halte ich für ausgeschlossen aufgrund Stromnetz und Flächenbedarf für Hunderte von Ladestationen an einer einzigen Autobahn"tank"stelle
An großen Autobahnraststätten gibt es doch diese riesigen Parkplätze. Wenn man dort an jede Parkbucht eine Ladesäule installiert, müsste das Problem mit dem Platz doch gelöst sein. Das Stromnetz wird geschützt, indem die Ladeleistung bei steigender Anzahl entsprechend reduziert wird. Dann muss man halt mehr Zeit einplanen. Aber erstmal muss es so viele E-Autos geben, die geladen werden wollen.
Das wichtigste im Leben sind deine Familie, deine Freunde und deine Gesundheit. Nimm dir Zeit für deine Familie und Freunde, sonst nimmt die Zeit sie dir. Dann bist du irgendwann nicht nur krank, sondern auch ganz allein.​

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Axolotl » Sonntag 2. August 2020, 16:17

Der Asiate hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 12:22
Onkel ABobert hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:16
4) die Ladeinfrastruktur so ausgebaut wird, daß 40 Mio Elektroautos entweder in der eigenen Garage (auf dem Land) bzw. an ausreichend öffentlichen Ladesäulen, also praktisch an JEDEM öffentl. Parkplatz entlang der Straßen (in der Stadt) problemlos und ohne Wartezeiten aufgeladen werden können (und da sehe ich zumindest in der Stadt keine Chance, alleine schon vom Stromnetz her)
40 Mio. Elektroautos werden es irgendwann in Jahrzehnten vielleicht sein, aber die werden ganz bestimmt nicht gleichzeitig geladen. Bis dahin wird die Ladestruktur nach und nach ausgebaut. Aktuell sind es eher 200.000 E-Autos in Deutschland.
Geplant waren eine Million. :roll:
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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Onkel ABobert » Montag 3. August 2020, 20:48

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 2. August 2020, 11:26
Ich weiß jetzt gerade nicht, warum überhaupt für Elektroautos die Fähigkeit zu weiten Überlandfahrten so ausschlaggebend sein soll? :gruebel:

Dafür gibt es andere Lösungsmöglichkeiten wie Bahnfahren, Fliegen, Anmietung von Autos, die langstreckengeeignet sind (evtl. sogar mit Verbrenner) oder sonst was. Schließlich will doch die Person verreisen und nicht das Auto.
Es gibt sicherlich Menschen, denen das nicht wichtig ist. Bestreite ich nicht.
Für mich ist es essentiell. Ich könnte für Kurzstrecken, Einkaufen, Weg zur Arbeit etc. auf ein Auto verzichten. Nicht aber in der Freizeitgstaltung.

Gerade vor 10 Minuten habe ich mit meinem besten Freund ausgemacht, daß wir uns am Mittwoch Abend treffen. In einer Pizzeria in 180 KM Entfernung. Um 18 Uhr fahre ich nach der Arbeit los, um 19:30 Uhr treffen wir uns dort und gegen 23 Uhr fahre ich wieder nach Hause. Ohne ein Auto mit 400 KM Reichweite plus Puffer könnte ich das gar nicht machen, denn mit der Bahn ist der Ort gar nicht erreichbar. Und dafür jedes Mal einen Mietwagen nehmen, ist viel zu umständlich. Der nächste Mietwagenveleih ist in der nächsten größeren Stadt, 20 KM entfernt. Wie sollte das organisatorisch gehen?

Ich will z. B. an einem Sonntagmorgen zusammen mit meinem Hund ohne lange zu überlegen und zu planen in mein Auto steigen und mal eben in die Berge zum Wandern fahren. Wenn das Wetter paßt, also kurzfristig entschieden.

Oder bei schönem Wetter eine Alpenrundfahrt mit 500 KM machen. Auch kurzfristig, nicht schon ein paar Tage vorher geplant.

Und wenn ich von Süddeutschland an die Nordsee, Ostsee, nach Südfrankreich oder auch mal nur in den Harz oder die Eifel fahre, was ich 3-4 mal jährlich mache, will ich das auch ohne Einschränkungen machen (Hund!) und dann auch vor Ort mein Auto dabei haben.

Alles, was in Richtung Mietwagen geht, scheitert zu 99% am Hund (aus Hygienegründen von den Vermietern nicht gewollt, was ich auch verstehe), weiterhin an der kurzfristigen Verfügbarkeit bzw. überhaupt am Aufwand. Selbst, wenn es in meiner Kleinstadt einen Autovermieter gäbe (was nicht der Fall ist), so könnte ich wohl kaum am Sonntag um 7:30 Uhr mal eben von jetzt auf gleich ein passendes Fahrzeug bekommen.

Bahnfahren finde ich persönlich sogar ganz angenehm (wenn Corona mal wieder vorbei ist), aber auch das scheitert am Hund. Zum einen, weil ich dann mindestens 2-3 mal eine Umsteigepause von mind. 30 Min einplanen müßte, um mit dem Hund zwischendurch Gassi zu gehen und zum anderen am Platzangebot. Der HUnd darf ja auf keinen Sitz (obwohl man Kindertarif zahlen muß, auch so eine Sache), d. h. den quetscht man scih zwischen die Beine und die anderen Fahrgäste freuen sich. Wenn der Hund größer ist als ein Schoßhündchen, kann man das vergessen. Gleiches gilt für Flugzeug, dort müßte er sogar in den Frachtraum. Im Leben nicht.

Klar sind das meine persönlichen Gründe und nicht jeder hat einen Hund. Aber jeder, der seine Freizeit aktiv gestaltet, wird ähnliche Gründe finden.

Mein Kumpel ist Segler und fährt im Sommer jedes Wochenende an einen See zum Segeln und ein paar mal jährlich zu seinem Boot in Südfrankreich, beides ohne Auto praktisch nicht erreichbar. Mein anderer Kumpel ist Dauercamper und fährt fast jedes Wochenende auf den Campingplatz, ca. 200 KM entfernt. Ladeeinrichtungen gibt es da nicht, und nebenbei gesagt bei ihm zu Hause auch nicht, da er mitten in der Stadt wohnt und am Straßenrand parkt. Ein Arbeitskollege ist nebenberuflich Eishockey-Schiedsrichter und fährt in der Saison jeden Samstag Hunderte KM zu den Spielen. Ein anderer Arbeitskollege nimmt regelmäßig an Reitwettbewerben teil und zieht dafür einen schweren Pferdeanhänger durch halb Süddeutschland, dafür hat er sich extra einen starken Geländewagen angeschafft.

Klar kenn ich auch Menschen, die am Wochenende nur auf ihrem Balkon bzw. in ihrem Garten sitzen und allerhöchstens mal mit dem Fahrrad ins nächste Freibad fahren. Oder Großstadtbewohner, die ihren Kiez nie verlassen. Für die spielt das keine Rolle. Aber die Menschen sind nunmal hetereogen und ich wette, weit über die Hälfte hat irgendeinen persönlichen Grund, warum ein Elektrofahrzeug nicht paßt.

Es ist einfach so, daß ein Auto mit Verbrennungsmotor universell alles kann, von Kurzstrecke zum Einkaufen bis hin zu 1000 KM Langstrecke am Tag. Und ein Elektroauto eben nur eingeschränkt.

Ich könnte mir ein Elektroauto gut als Zweitwagen vorstellen, für alle Strecken in 100 KM Umkreis. Dann bräuchte ich aber trotzdem zzusätzlich einen Verbrenner. Wirtschaftlich ergibt das keinen Sinn.
Es grüßt euch

Onkel ABobert

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Reinhard » Montag 3. August 2020, 21:02

Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 3. August 2020, 20:48
Ich könnte mir ein Elektroauto gut als Zweitwagen vorstellen, für alle Strecken in 100 KM Umkreis. Dann bräuchte ich aber trotzdem zzusätzlich einen Verbrenner. Wirtschaftlich ergibt das keinen Sinn.
Das schreibt Mister "Fahrzeuge sind eines meiner Hobbies" ... nix dagegen, aber plötzlich soll es dann doch wieder wirtschaftlich sein? :gruebel:
Die Abstimmung zum Schreibwettbewerb "Eindeutig zweideutig" läuft gerade.
https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1219684#p1219684 :hierlang:

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Onkel ABobert » Montag 3. August 2020, 21:18

Reinhard hat geschrieben:
Montag 3. August 2020, 21:02
Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 3. August 2020, 20:48
Ich könnte mir ein Elektroauto gut als Zweitwagen vorstellen, für alle Strecken in 100 KM Umkreis. Dann bräuchte ich aber trotzdem zzusätzlich einen Verbrenner. Wirtschaftlich ergibt das keinen Sinn.
Das schreibt Mister "Fahrzeuge sind eines meiner Hobbies" ... nix dagegen, aber plötzlich soll es dann doch wieder wirtschaftlich sein? :gruebel:
Hobby sind meine beiden Oldtimer. Das läuft bei mir unter Vergnügen.
Das Alltagsfahrzeug ist ein günstiger Dacia. Das Elektrofahrzeug wäre dann sozusagen das Viert-Fahrzeug. Da wird es mir dann schon zu unwirtschaftlich bzw. kann ich es mir ab einem bestimmten Punkt nicht mehr leisten.

Und mal abgesehen von mir: jemand, der ein Auto einfach nur als Fortbewegungsmittel sieht, wird sich auch keine zwei Fahrzeuge vorhalten wollen.
Es grüßt euch

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Re: Welches Auto fahrt ihr?

Beitrag von Der Asiate » Montag 3. August 2020, 21:21

Onkel ABobert hat geschrieben:
Montag 3. August 2020, 20:48
Gerade vor 10 Minuten habe ich mit meinem besten Freund ausgemacht, daß wir uns am Mittwoch Abend treffen. In einer Pizzeria in 180 KM Entfernung. Um 18 Uhr fahre ich nach der Arbeit los, um 19:30 Uhr treffen wir uns dort und gegen 23 Uhr fahre ich wieder nach Hause. Ohne ein Auto mit 400 KM Reichweite plus Puffer könnte ich das gar nicht machen, denn mit der Bahn ist der Ort gar nicht erreichbar.
Wenn die Pizzeria einen Parkplatz mit Ladesäulen hat, reicht auch eine Reichweite von 250km (inkl. Puffer).
Das wichtigste im Leben sind deine Familie, deine Freunde und deine Gesundheit. Nimm dir Zeit für deine Familie und Freunde, sonst nimmt die Zeit sie dir. Dann bist du irgendwann nicht nur krank, sondern auch ganz allein.​

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