Bahngeschichten

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Swenja
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Re: Bahngeschichten

Beitrag von Swenja » Mittwoch 3. Juli 2019, 08:46

https://www.golem.de/news/durchschnitts ... ket-newtab

" Durchschnittsgeschwindigkeit
Chinas Züge erreichen mit 317 km/h den ersten Platz

In einer ausführlichen Auswertung hat sich Railway Gazette die schnellsten fahrplanmäßigen Bahnverbindungen angeschaut. China schafft es erstmals, über 300 Kilometer pro Stunde zu erreichen. Neueinsteiger Marokko ist mit einer neuen Bahnstrecke knapp hinter Deutschlands schnellster Verbindung. ... "
Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.
Victor Hugo

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schmog
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Re: Bahngeschichten

Beitrag von schmog » Sonntag 14. Juli 2019, 10:54

Die SBB bietet alte Züge auf einer Internetseite zum Kauf an. Im Angebot stehen Lokomotiven, Steuerwagen oder gar ein Rettungs- und Löschzug.
https://www.20min.ch/schweiz/news/story ... --14540256
So schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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kreisel
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Re: Bahngeschichten

Beitrag von kreisel » Sonntag 14. Juli 2019, 11:27

Gestern war in Köln wohl "Lichterfest". Manch einer hat die Stadt / Fest nie genießen können und wurde
in den Weiten der Bahn verschluckt.
"Oberleitungsstörung".

Mit der Straßenbahn ist man an einen anderen Ort geschickt worden. Dort kam irgendwann der Schienenersatzverkehr.
Dieser hat einen weder zum Zielort noch zum Heimatort gebracht, sondern irgendwohin, ein paar km weiter.
Danach ist nichts mehr passiert. zwei bis drei Stunden.

Der Folgezug, der den Schienenersatzverkehr dann wieder zielführend ersetzen sollte und der erst nach zwei
Stunden eintrudelte, fuhr gerade mal zwei Stationen. Danach wieder Warten.
Der weitere Zug, der nach der xten unzutreffenden Auskunft kommen sollte, und der einen WIRKLICH die normale Strecke weiterbringen sollte, kam ebenfalls ein paar Stunden lang nicht.
Die Hoffnung STIRBT zuletzt.

Manche Mitreisende /- leidende waren schon 8 Stunden in diesem Spiel unterwegs.
Ich 5 Stunden, für ca 85 km. Wie es ausgegangen ist weiß ich nicht. Campen am Bahnhof?
Ein Mitreisender konnte einen Kumpel organisieren und ich bettelte ihn an, mich mitzunehmen.
so war ich tatsächlich noch am selben Tag zuhause ( von 17 Uhr an).

Das war so unglaublich scheiße, intransparent und unorganisiert, dass mir selbst die Erstattung der halben
Fahrkarte nur wie ein Hohn vorkommen würde. An allen drei Orten, an denen ich als Zwischenstop war, war
tiefste Pampa; niemand zum fragen von der DB, ob man ein Taxi nehmen könnte,bzw. wenn man es telefonisch
machte, wurde man auf den Schienenersatzverkehr verwiesen, und dass es "heute noch" ginge (hatten ja noch 7
Stunden Zeit, wie beruhigend :? ).

Die ständigen Prognosen, dass ein Zug kommt und die positiven Infos von der Bahn App, die stets
enttäuscht wurden, weil die Züge dann doch nicht fuhren, auch hinter der Störung nicht, wo sie angeblich
eingesetzt werden sollten, waren zermürbend.

15 Min. Verspätung ok, 1 h Verspätung, ärgerlich aber kann passieren, zwei - würde ich mittlerweile auch noch tolerieren. Aber 5 h, und andere 8 h festhängen lassen und das nicht als Grund sehen, ein Taxi zu finanzieren? "Schienenersatzverkehr" der die reinste Makulatur war?? :fluchen: :fluchen:

Ich denke, dass die Bahn an diesem Tag einige Kunden verloren hat.
Blöd nur, dass es so wenig Alternativen gibt. Ich hoffe, dass es bald mehr Alternativen gibt, dass man die
Leute nicht so behandeln kann und sowas zumuten kann, Kunden, die für eine Fahrt nicht wenig Geld zahlen,
und denen Stunden, Selbstbestimmung, wo man sein mag und Nerven klaut.
Ist auch psychisch nicht angenehm, wenn man 5 Stunden in Unsicherheit verbringt und ständig realisiert,
dass die Lösung keine ist und man nicht weiß wie es weitergeht und eh schon müde und erschöpft ist.
Und wenn man für das leibliche Wohl nicht sorgen kann, da in der Pampa nichts offen und zugänglich war.

Unglaublich, dass man eine Leistung bucht, darauf angewiesen ist, und die ist nach 5 - 8 Stunden
immer noch nicht erfüllt und es wird getan, als wäre es eine Lappalie.
Welcher private Dienstleister kann sich sowas sonst erlauben?!
Ich hoffe so inständig, dass es bald Konsequenzen gibt. Alternativen, auf die man aufspringen kann.

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Dérkesthai
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Re: Bahngeschichten

Beitrag von Dérkesthai » Sonntag 14. Juli 2019, 11:57

kreisel hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 11:27
Gestern war in Köln wohl "Lichterfest". Manch einer hat die Stadt / Fest nie genießen können und wurde
in den Weiten der Bahn verschluckt.
"Oberleitungsstörung".

Mit der Straßenbahn ist man an einen anderen Ort geschickt worden. Dort kam irgendwann der Schienenersatzverkehr.
Dieser hat einen weder zum Zielort noch zum Heimatort gebracht, sondern irgendwohin, ein paar km weiter.
Danach ist nichts mehr passiert. zwei bis drei Stunden.

Der Folgezug, der den Schienenersatzverkehr dann wieder zielführend ersetzen sollte und der erst nach zwei
Stunden eintrudelte, fuhr gerade mal zwei Stationen. Danach wieder Warten.
Der weitere Zug, der nach der xten unzutreffenden Auskunft kommen sollte, und der einen WIRKLICH die normale Strecke weiterbringen sollte, kam ebenfalls ein paar Stunden lang nicht.
Die Hoffnung STIRBT zuletzt.

Manche Mitreisende /- leidende waren schon 8 Stunden in diesem Spiel unterwegs.
Ich 5 Stunden, für ca 85 km. Wie es ausgegangen ist weiß ich nicht. Campen am Bahnhof?
Ein Mitreisender konnte einen Kumpel organisieren und ich bettelte ihn an, mich mitzunehmen.
so war ich tatsächlich noch am selben Tag zuhause ( von 17 Uhr an).

Das war so unglaublich scheiße, intransparent und unorganisiert, dass mir selbst die Erstattung der halben
Fahrkarte nur wie ein Hohn vorkommen würde. An allen drei Orten, an denen ich als Zwischenstop war, war
tiefste Pampa; niemand zum fragen von der DB, ob man ein Taxi nehmen könnte,bzw. wenn man es telefonisch
machte, wurde man auf den Schienenersatzverkehr verwiesen, und dass es "heute noch" ginge (hatten ja noch 7
Stunden Zeit, wie beruhigend :? ).

Die ständigen Prognosen, dass ein Zug kommt und die positiven Infos von der Bahn App, die stets
enttäuscht wurden, weil die Züge dann doch nicht fuhren, auch hinter der Störung nicht, wo sie angeblich
eingesetzt werden sollten, waren zermürbend.

15 Min. Verspätung ok, 1 h Verspätung, ärgerlich aber kann passieren, zwei - würde ich mittlerweile auch noch tolerieren. Aber 5 h, und andere 8 h festhängen lassen und das nicht als Grund sehen, ein Taxi zu finanzieren? "Schienenersatzverkehr" der die reinste Makulatur war?? :fluchen: :fluchen:

Ich denke, dass die Bahn an diesem Tag einige Kunden verloren hat.
Blöd nur, dass es so wenig Alternativen gibt. Ich hoffe, dass es bald mehr Alternativen gibt, dass man die
Leute nicht so behandeln kann und sowas zumuten kann, Kunden, die für eine Fahrt nicht wenig Geld zahlen,
und denen Stunden, Selbstbestimmung, wo man sein mag und Nerven klaut.
Ist auch psychisch nicht angenehm, wenn man 5 Stunden in Unsicherheit verbringt und ständig realisiert,
dass die Lösung keine ist und man nicht weiß wie es weitergeht und eh schon müde und erschöpft ist.
Und wenn man für das leibliche Wohl nicht sorgen kann, da in der Pampa nichts offen und zugänglich war.

Unglaublich, dass man eine Leistung bucht, darauf angewiesen ist, und die ist nach 5 - 8 Stunden
immer noch nicht erfüllt und es wird getan, als wäre es eine Lappalie.
Welcher private Dienstleister kann sich sowas sonst erlauben?!
Ich hoffe so inständig, dass es bald Konsequenzen gibt. Alternativen, auf die man aufspringen kann.
:umarmung2: :umarmung2: :umarmung2:
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Re: Bahngeschichten

Beitrag von schmog » Dienstag 16. Juli 2019, 16:13

Fahrdienstleiter fährt Lok aufs falsche Gleis - und will sie mit dem Auto abschleppen
https://www.spiegel.de/panorama/westers ... 77298.html
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68440/4323028

:mrgreen:
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Re: Bahngeschichten

Beitrag von Mit müden Augen » Dienstag 16. Juli 2019, 16:22

Eine Lok mit einem Auto abschleppen... :specht: Umgekehrt hätte es ja noch Sinn gemacht.
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

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