Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

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kiezematze

Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von kiezematze » Montag 2. April 2012, 23:22

Hallo

Ich habe jetzt schon von anderen usern Beiträge über deren Probleme gelesen, und dachte ich könnte euch mal mit meinen sorgen nerven.

Also erstmal bin ich auch ein AB, aber das ist nicht mein Hauptproblem... ich leide nämlich unter Zwangsgedanken, ehrlich gesagt bin ich fast schon besessen davon. Es ist (fast) täglich, fängt oft scho morgends an....
Es beinhalte hauptsächlich Situationen in denen ich von anderen Leuten attakiert, kritisiert diffamiert oder angeschnautzt werde. Beispiel: ich gehe mit Freunden abends was Trinken und werde von nem besoffenen Typen sexuell belästig, er kommt mir zu nahe u ist ungehobelt oder ich habe Angst vor dem späteren Berufsleben... mache da einen Fehler (oder noch besser mir wird einer zugeschoben) und werd dafür zur schnecke gemacht.... in den meisten Fällen lese/höre ich da was von anderen und übertrage dann die Situation auf mich, oder ich male mir selbst Situationen aus.
Hinzu kommt eine große Frustration und Zukunftsängste und Konzetrationsprobleme. Dann habe ich Angst dass ich ein Versager werde/bin... habe noch keine Abgeschlossene Berufsausbildung mit anfang 20 und an der Uni bin ich auch eher durchschnittlich, es könnte für den Masterstudiengang eng werden. die Berufschancen für mein Fach werden sowieso sehrl schlechtgeredet.
Ich weiß nicht was ich dagegen tun kann. Vielleicht habe ich den Knacks, seit ein Elternteil von mir unerwartet starb... davor war es glaub ich besser (weiß ich nicht mehr), auf jedenfall mal mit der Frust und der Zukunftsangst.
Ich bin finanziell von meinem verwittweten Elternteil abhängig und bin hörgeschädigt.... glaub bei mir ging alles schief was schiefgehen konnte :(

Das einzige für das ich mich erfreuen kann ist, wenn ich mit Freunden oder Familie was unternehme, aber teilweise leide ich da unter Sozialphobie... habe Angst davor das etwas passieren könnte (Zwangsgedanken) oder ein peinliches Missverständnis passiert, weil ich jemand akustisch schlecht verstehe.

vielen Dank, falls es sich jemand durchliest, hoffe es ist nicht zu lang geworden. :holy:
Bin offen für Tipps, Aufmunterungen, etc.
Zum Psychologen gehen wäre mir im Moment zu teuer, falls jemand auf die Idee kommt. ;)

Crystal
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Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Crystal » Dienstag 3. April 2012, 00:58

kiezematze hat geschrieben: Zum Psychologen gehen wäre mir im Moment zu teuer, falls jemand auf die Idee kommt. ;)
Das bezahlt die Krankenkasse...
(geh zum Hausarzt und lass dich dringenst an einen psychologischen Psychotherapeuten überweisen!!!)
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Rotrücken

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Rotrücken » Dienstag 3. April 2012, 00:59

Tja und wat willste jetzt hören? Sieh dir deine eigene Signatur an. ;) Das Leben ist nun mal kein Ponyhof.

Klar wirst du in deinem Leben fehler machen, und dafür zur verantwortung gezogen. Jeder macht Fehler. Solange man daraus lernt, ist es völlig in ordnung.

Das einzige was ich immer nicht verstehe, jeder muss unbedingt Studieren. Nicht wenige bringen gar nicht die nötige intelligenz mit.
Aber jammern dann wie scher doch alles wäre. Warum macht ihr nicht einfach erst mal eine normale Berufsausbildung. Ein paar Leute müssen sich auch die Pfoten dreckig machen.

Und das du in der Kneipe oder sonstwo ab und an mal angemacht wirst, ist auch nicht tragig. Bist also nicht ganz hässlich. Einige Abinen hier würden gerne mit dir tauschen. Die werden, erst gar nicht beachtet.

Was dein Hörproblem betrifft, das kann sicherlich mal zu missverständnissen kommen. So ist nun mal das Leben. Aber auch hier hast du die möglichkeit etwas dagegen zutun. Bzw. besser damit umzugehen. Es gibt heute sehr gute Hörgeräte die man fast nicht mehr sieht. Geh einfach mal zum Hörgeräteakustiker und lass dich beraten.

Und nein man muss nicht wegen jedem Furz zum Mackedoktor rennen. Nur weil es gerade modern ist. Wenn man auf die Fresse fällt, steht man auf und läuft weiter. Oder man bleibt liegen und jammert wie schlecht die welt doch ist. Du hast es in der Hand.

Rotrücken

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Rotrücken » Dienstag 3. April 2012, 01:05

Crystal hat geschrieben: Das bezahlt die Krankenkasse...
(geh zum Hausarzt und lass dich dringenst an einen psychologischen Psychotherapeuten überweisen!!!)
Sorry, aber das ist doch der größe unsinn. Nicht jeder braucht "dringenst" eine therapie. Nur weil ich mal nicht Kacken kann, renne ich doch nicht gleich zum Therapeuten, sondern ändere meine ernährung.

Sergeant Pepper
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Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Sergeant Pepper » Dienstag 3. April 2012, 01:12

Mein Rat:

1) Ignoriere erst einmal Rotrückens gehässiges Gepoltere.

2) Wenn du deine Gedanken als zwanghaft empfindest, dir viele Sorgen um Studium u.ä. machst und erstmal kein Geld für Psychologen ausgeben willst (das aber wie gesagt im Endeffekt die KK ausgeben würde): es gibt an einer Uni oder FH in aller Regel eine kostenlose und unverbindliche psychologische Beratung für studienbezogene und auch sonstige Probleme, meist vom Studentenwerk angeboten. Die haben Schweigepflicht, sollten fachlich kompetent sein und können dir vielleicht eine erste Orientierung geben. Wenn es das gibt, überwinde dich und geh da doch einmal hin.

Wenn du dich dort nicht gut beraten fühlen solltest, verlier nicht den Mut und wende dich an Hausarzt/ärztin oder direkt Psychiater/Psychologen.

Viele Grüße
Hey now, baby, get into my big black car!
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Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Sergeant Pepper » Dienstag 3. April 2012, 01:14

@Rotrücken: Sag mal, bist du besoffen und musst an der Welt dein Mütchen kühlen, oder was?
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Rotrücken

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Rotrücken » Dienstag 3. April 2012, 01:20

Sergeant Pepper hat geschrieben:@Rotrücken: Sag mal, bist du besoffen und musst an der Welt dein Mütchen kühlen, oder was?
[netten Ausdruck entfernt]

Hör auf Leute Probleme einzureden, wo keine sind. Nicht jeder muss gleich zum Therapeuten.
Zuletzt geändert von Neri am Dienstag 3. April 2012, 08:50, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Netten Ausdruck entfernt

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Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von breschtling » Dienstag 3. April 2012, 07:49

Rotrücken hat geschrieben:Tja und wat willste jetzt hören? Sieh dir deine eigene Signatur an. ;) Das Leben ist nun mal kein Ponyhof.

Klar wirst du in deinem Leben fehler machen, und dafür zur verantwortung gezogen. Jeder macht Fehler. Solange man daraus lernt, ist es völlig in ordnung.

Das einzige was ich immer nicht verstehe, jeder muss unbedingt Studieren. Nicht wenige bringen gar nicht die nötige intelligenz mit.
Aber jammern dann wie scher doch alles wäre. Warum macht ihr nicht einfach erst mal eine normale Berufsausbildung. Ein paar Leute müssen sich auch die Pfoten dreckig machen.
....

Ein bisschen mehr Höflichkeit gegenüber anderen Usern wäre schon angebracht oder^^
Nicht wenige bringen gar nicht die nötige intelligenz mit
das ist schon eine Beleidigung! woher weißt du etwas über die Person?? Was bildest du dir ein du andere beurteilen zu können, die du nicht kennst?!


Weiß nicht was man kietzematze raten könnte.... vielleicht legt es sich wieder, weil sie schreibt was von nem Todesfall.....
Das Leben ist wie eine Achterbahn: mit Höhen und Tiefen und irgendwann kommt ein ungewisses aber sicheres Ende.

Gott gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Robinson

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Robinson » Dienstag 3. April 2012, 07:58

Rotrücken hat geschrieben:Hör auf Leute Probleme einzureden, wo keine sind. Nicht jeder muss gleich zum Therapeuten.
Hör auf Leuten Probleme wegzureden. Es geht nicht um jeden, sondern um Kietzematze und Crystals knappe Bemerkung ist die einzig Richtige.

Kietzematze, wenn du das, was du hier geschrieben hast, einem Psychologen schilderst, brauchst du dir um die Finanzierung keine Sorgen machen. So einer kann da noch am ehesten helfen. Auch der Weg zur psychologischen Beratung der Uni kann dir weiterhelfen. - Und nein, davor brauchst du nicht auch noch Angst zu haben. Jeder Zahnarztbesuch ist riskanter.

Rotrücken: da schildert jemand, die hier noch dazu neu ist, dass sie Angst vor Kritik hat ("angeschnauzt werden"), und du kommst ihr als erstes SO?

Rotrücken

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Rotrücken » Dienstag 3. April 2012, 08:53

breschtling hat geschrieben: Ein bisschen mehr Höflichkeit gegenüber anderen Usern wäre schon angebracht oder^^
Nicht wenige bringen gar nicht die nötige intelligenz mit
das ist schon eine Beleidigung! woher weißt du etwas über die Person?? Was bildest du dir ein du andere beurteilen zu können, die du nicht kennst?!
Totaler Quatsch was du hier von dir gibst. Das ist keine Beleidigung, sondern eine tatsache. Es Studieren inzwischen viel zuviele, die gar nicht die vorraussetzung mit bringen. Mir hier beleidigung einer Person zu unterstellen, ist schon frech. Meine aussage war allgemein gehalten.
Weiß nicht was man kietzematze raten könnte....
Aha, du hast also nichts beizutragen, aber greifst andere an. Wie wäre es mal mit einem Löffel Höfflichkeit, die du ja von mir forderst. :wuetend:

Außerdem sind wir hier um uns auszutauschen. Aber leider lautet hier jeder zweite Satz "geh zum Therapeuten". Tolle empfehlung. :wuetend:


@Robinson
Auf deinen blödsinn, gehe ich erst gar nicht ein. Du labberst ja immer so ein dummes zeug. :frech:

SciFiGirl
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Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von SciFiGirl » Dienstag 3. April 2012, 09:04

@Kiezematze: deine Sitaution erinnert mich gewaltig an mich selbst. Du kannst offenbar dich ebensowenig von anderen Menschen und Situationen abgrenzen. Ich habe vor kurzem was über die Problematik der Hypersensibilität gelesen. Vielleicht ist das ein erster Ansatz? Keine Ahnung. Aber ich habe folgendes Buch gelesen: "Wenn die Haut zu dünn ist" von Rolf Sellin.

Dobi

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Dobi » Dienstag 3. April 2012, 09:17

SciFiGirl hat geschrieben:@Kiezematze: deine Sitaution erinnert mich gewaltig an mich selbst. Du kannst offenbar dich ebensowenig von anderen Menschen und Situationen abgrenzen. Ich habe vor kurzem was über die Problematik der Hypersensibilität gelesen. Vielleicht ist das ein erster Ansatz? Keine Ahnung. Aber ich habe folgendes Buch gelesen: "Wenn die Haut zu dünn ist" von Rolf Sellin.
Wollte das auch schreiben, das geht mir ähnlich... und ich glaube ehrlich mittlerweile, dass jeder irgendso einen Schwachpunkt hat. Mit der Angst vor der Zukunft jedenfalls kann ich auch mitreden :?

Das mit den Hörproblem ist halt fix. Machste nix dran... kannst Du aber auch erst mal nix für. Bei mir mit dem Rücken so. Interessanterweise fällts den meisten erst auf, wenn man drüber redet. Ansonsten bemerken sie es schon aber ist wie mit einem Pickel auffer Backe, er ist da aber es interessiert dann doch niemanden :spiegel:

orchideen

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von orchideen » Dienstag 3. April 2012, 10:46

rotrücken: hat dir jemand ins Gehirn geschissen? Wie kann man so wenig Empathie aufbringen? Die TE beschreibt das sie Probleme hat bereits weg zu gehen und sich den Leben zu stellen, weil sie Angst hat angemotzt zu werden und das erste was du tust ist sie anmotzen?

Sie schreibt sogar das sie Angst hat einen Beruf auszuüben und du rätst ihr sie soll das Studium schmeissen und 40h arbeiten gehen. wie soll das gehen und wer stellt eine Person, die so unsicher ist und sich daher wohl nicht verkaufen kann, denn ein? Heutzutage gibt es nur Jobs für Selbstdarsteller und nicht für qualifizierte.

Auch wenn sie keine einser Kandidatin ist, macht sie trotzdem gerade das richtige. Sie stellt sich weiter dem Leben und den Leuten. Vlt ist das auch schlicht das falsche Fach. Ich hätte kein gutes Diplom gehabt, wenn ich ein anderes Fach studiert hätte. Sie muss sich ihren Problemen stellen und einiges wird leichter sein als sie dachte, aber was sie als erstes tun kann, weiß nur sie. Der Therapeut begleitet sie dabei das herauszufinden und unterstützt sie. Nicht jeder muss suizid gefährdet sein oder über 10 Persönlichkeiten verfügen bevor er sich professionelle Hilfe sucht.

Manchmal bist du schlimmer als jeder Troll, denn du meinst das auch noch ernst. Überleg mal ob so ein Sichtweise und so eine Denke nicht auch ins RL durchkommt und daher vlt was mit deinem AB sein zu tun hat.

PS: ich weiß ich war eben nicht nett mit dir, aber du hast definitiv keine Probleme damit angemotzt zu werden und scheinst es gerade auch zu brauchen, so wie du das hier provozierst.

Leo
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Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Leo » Dienstag 3. April 2012, 11:44

kiezematze hat geschrieben:und bin hörgeschädigt....
Zumindest hierbei kannst du dir vergleichsweise unkompliziert helfen lassen. Für 10 EUR Praxisgebühr kannst du dir bei einem Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) einen professionellen Hörtest machen lassen und je nachdem wie die Diagnose ausfällt bekommst du auch ein Rezept für Hörgerät(e). Die kostenlosen Kassenmodelle sind zwar nicht unbedingt die besten, aber zumindest besser als nichts. Dein Hörbereich wird dadurch in der Regel deutlich verbessert.

Dobi

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Dobi » Dienstag 3. April 2012, 11:48

Leo hat geschrieben:
kiezematze hat geschrieben:und bin hörgeschädigt....
Zumindest hierbei kannst du dir vergleichsweise unkompliziert helfen lassen. Für 10 EUR Praxisgebühr kannst du dir bei einem Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) einen professionellen Hörtest machen lassen und je nachdem wie die Diagnose ausfällt bekommst du auch ein Rezept für Hörgerät(e). Die kostenlosen Kassenmodelle sind zwar nicht unbedingt die besten, aber zumindest besser als nichts. Dein Hörbereich wird dadurch in der Regel deutlich verbessert.
Sie ist hörgeschädigt und nicht hirngeschädigt, ich bin mir ziemlich sicher, dass sie schon von selber drauf gekommen ist ;) :mrgreen:

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Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Leo » Dienstag 3. April 2012, 11:53

Dobi hat geschrieben:
Leo hat geschrieben:
kiezematze hat geschrieben:und bin hörgeschädigt....
Zumindest hierbei kannst du dir vergleichsweise unkompliziert helfen lassen. Für 10 EUR Praxisgebühr kannst du dir bei einem Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) einen professionellen Hörtest machen lassen und je nachdem wie die Diagnose ausfällt bekommst du auch ein Rezept für Hörgerät(e). Die kostenlosen Kassenmodelle sind zwar nicht unbedingt die besten, aber zumindest besser als nichts. Dein Hörbereich wird dadurch in der Regel deutlich verbessert.
Sie ist hörgeschädigt und nicht hirngeschädigt, ich bin mir ziemlich sicher, dass sie schon von selber drauf gekommen ist ;)
:mrgreen:
Das war von mir nicht böse gemeint. Manchmal sieht man aufgrund vieler Probleme den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und ist auch für kleine Tipps dankbar.

Wenn sie ein passendes Hörgerät hätte, wäre das akustische Hören vermutlich kein Problem mehr, das sie groß erwähnen würde. Mit dem richtigen Hörgerät kann man sehr viele Hörprobleme deutlich verbessern.

Ich kenne zwei Leute, die laufen seit Jahrzehnten mit schlechtem Gehör herum und wenn ich sie frage, warum sie nicht zum HNO-Arzt gehen meinen sie "das brauche ich nicht". Sie wissen nicht, was für ein Segen Hörgeräte sein können.

orchideen

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von orchideen » Dienstag 3. April 2012, 13:14

Hörgeräte sollen angeblich in Räumen mit vielen Geräuschen nicht sehr angenehm sein und es soll schwerer sein Gesprächen zu folgen, wenn eine ganze Gruppe redet. Ob das so ist weiß ich nicht, haben mir aber verschiedene Trägerinnen mal erzählt, die aber zu zugegeben eher der älteren Generation angehören. Geld hatten die aber auch keins und somit nur die Kassengeräte bekommen. Ob sich das je nach Art der Hörschädigung anderes verhält weiß ich nicht. Aber falls sie es ähnlich erlebt kann sie das Weggehen in Gruppen und das gerade in Bars und Discos trotz Hörgerätes als belastend empfinden. Um selbstsicherer zu werden, wäre es wohl notwendiger zu lernen, das auch ein Missverständnis kein Problem ist, wenn man selber diese Option immer in Hinterkopf hat und vlt auch mal so dem anderen Mitmenschen mitteilt.

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Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von Leo » Dienstag 3. April 2012, 13:43

orchideen hat geschrieben:Hörgeräte sollen angeblich in Räumen mit vielen Geräuschen nicht sehr angenehm sein und es soll schwerer sein Gesprächen zu folgen, wenn eine ganze Gruppe redet. Ob das so ist weiß ich nicht, haben mir aber verschiedene Trägerinnen mal erzählt, die aber zu zugegeben eher der älteren Generation angehören. Geld hatten die aber auch keins und somit nur die Kassengeräte bekommen. Ob sich das je nach Art der Hörschädigung anderes verhält weiß ich nicht. Aber falls sie es ähnlich erlebt kann sie das Weggehen in Gruppen und das gerade in Bars und Discos trotz Hörgerätes als belastend empfinden. Um selbstsicherer zu werden, wäre es wohl notwendiger zu lernen, das auch ein Missverständnis kein Problem ist, wenn man selber diese Option immer in Hinterkopf hat und vlt auch mal so dem anderen Mitmenschen mitteilt.
Ich habe nur ca. 65% normales Hörvermögen, was sich darin zeigt, dass ich einigen Gespräche schlicht und einfach rein akustisch nicht ganz folgen konnte. Das war sehr hinderlich und manchmal nervig.

Ich habe mittlerweile zwei gut angepasste Hörgeräte (leider sehr teuer und nicht von der Kasse bezahlt) und höre damit ziemlich gut. Jedenfalls absolut kein Vergleich zum Hören ohne Geräte. Die billigen Kassenmodelle sind tatsächlich nicht optimal, aber selbst die sind im Normalfall besser als kein Hörgerät. Und es gibt meiner Ansicht nach keinen Grund, auf ein Hörgerät zu verzichten (auch Kassenmodelle sind relativ klein und unscheinbar hinterm Ohr), wenn man schlecht hört.

Es ist fast wie ein neues Lebensgefühl, wieder gut hören zu können. Auch wenn nicht immer alles wert ist, unbedingt gehört zu werden. :D

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Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von alecfish » Mittwoch 4. April 2012, 11:17

Wenn du noch keine Therapie gemacht hast und wirklich diese Problematik hast wie du sie schilderst übernimmt das auf jedenfall die KK,also brauchst du selbst kein Geld ;)

Das mit dem Studium,sei froh dass du eins hast..und auch wenn jetzt die Jobchancen nicht so rosig scheinen du weißt ja nicht wie es ist wenn du fertig bist. Immerhin hast du was in der Tasche und man kann sich immer weiterbilden. Du hast auf jeden Fall eine ganze Menge dann erreicht!!
Im Traum und in der Liebe gibt es keine Unmöglichkeiten.
(János Arany)

feliz

Re: Zwangsgedanken, Frustration u Angst vor Zukunft

Beitrag von feliz » Mittwoch 4. April 2012, 16:53

Klingt nach einem ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex. Angst vor Ablehnung, Versagensängste und ein ständig arbeitendes Gehirn, was sich keine Ruhe gönnt und jede Kleinigkeit auf alle Eventualitäten durchkauen muss. Natürlich verbunden mit viel zu hohen Anforderungen an sich selbst.. Das trifft meiner Meinung nach auf viele hier zu und ist meist der Hauptgrund fürs AB-Dasein. Bin selbst so ein Kandidat dafür.

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