Fehlende Referenzerfahrungen?!

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Guhhran
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Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Guhhran » Montag 23. März 2020, 22:51

Ersteinmal wünsche ich allen natürlich Gesundheit und viel Glück in der momentanen Situation, welche für alle wohl eine ziemliche belastung ist.
Alle die normal weiter Arbeiten müssen so wie ich drücke ich natürlich die Daumen dass wie alle das durchstehen und weitermachen können. :cooler:
Der Beitrag ist wohl leicht...wirr geworden und besteht eigentlich mehr aus zufälligen Gedankengängen die mich gestern Nacht wach gehalten haben so dass ich nach nur 3h Schlaf meine Arbeit antreten durfte :roll:

So, nun zum eigentlichem Thema. Ich las erst kürzlich in einem Artikel über Erziehung und Umgang mit Pubertierenden
in dem es u.a. darum ging wie sich Eltern dem Kind gegenüber zu verhalten haben wenn dieses den ersten Freund / die erste Freundin mit nach Hause bringt und entsprechend Verhaltensempfehlungen wenn die Beziehung unweigerlich in die Brüche geht und die Kinder somit ihren ersten Liebeskummer erleben. Desweiteren wurde angeführt dass dieser ja besonders schlimm sei weil sie ja keine vorangegangenen Erfahrungen mit dem Thema haben und keinen Persönlichen vergleich ziehen können / (noch) nicht wissen dass es Möglich ist sich auch ein weiteres mal zu verlieben ect.

Nun, ich bin zwar ein paar Altersgruppen über dem eigentlich gemeinten Klientel aber darf behaupten genau jenen ersten Liebeskummer jetzt durchzumachen. Leider habe ich, sicherlich auch aufgrund meines Alters nicht solche mitfühlenden Eltern für dieses ''Problem'', das wurde nach einer Feier und einigem Alkohol angesprochen und danach für Abgehakt erklärt.
Bei meinen Freunden sieht es ähnlich aus. Und ich muss dem Wortlaut im Titel einfach zustimmen.
Mein Verstand sagt mir ebenso wie Freunde und Internetratgeber dass noch andere Frauen kommen werden und die Lieben mich vielleicht auch zurück und dann wird nicht mein bester Freund mich deswegen hintergehen usw. und so fort. Mein Verstand würde das auch gerne glauben. Aber dann kommen gleichzeitig Zweifel auf.

Ich war weder zuvor verliebt, noch könnte ich mir aktuell vorstellen einem anderem Menschen jemals wieder so nahe zu kommen. Und das nicht einmal weil ich vlt. nicht bereit dafür wäre sondern weil ich nicht im innersten daran glaube dass sich wieder eine Frau finden wird die das auch möchte. Vor jener Frau gab es in meinem Leben nichts, also keine Referenzerfahrung und alles sieht danach aus dass es auch nach jener Frau nichts geben wird. Also bleibt mir nur das denken an unsere Leistungsgesellschaft welche einem einbläut je mehr Leistung wir erbringen desto mehr werden wir entlohnt. Den Ansatz kann man nun aber schlecht für Gefühle anwenden.
Was wiederum aber heißt ich kann nicht anderes tun außer ich selbst zu sein und zu hoffen dass mich jemand so gut findet wie ich bin, ohne etwas dafür tun zu müssen (dieses ''nichts dafür tun müssen'' schließt aus dass man natürlich dennoch offen nach Menschen ausschau halten soll). Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch dass ICH bislang nie für ausreichend gut befunden wurde um mit mir was anzufangen. Und sei es nur eine Freundschaftliche begegnung zum anderem Geschlecht.

Also bleibt es dabei dass ohne eine Referenzerfahrung man nach rein logischem denken nie zum Schluss kommen kann man wäre ''genug'' für einen potenziellen Partner. Würde ich mich in ein neues OdB vergucken wäre ich zumindest eine Erfahrung reicher. Genauso wie dass eine ''Jugendbeziehung'' zumindest den Vorteil hat dass man die Erfahrung machen durfte von jemanden in dem bestimmten Augenblick für ''genug'' befunden worden zu sein.

Nun ist es so dass ich im Gegensatz zu vielen anderen im Forum hier die Erfahrung sammeln durfte wie es sich anfühlt wenn das OdB in meinen Armen liegt, einschläft/ sich offensichtlich wohlfühlt, selbstständig den Kontakt sucht, Kuscheln und zu höchstzeiten das OdB küssen zu dürfen. Aber leider können mich diese Erfahrungen nicht wirklich umstimmen, ich kann sagen dass sich all das Unglaublich gut und lebendig angefühlt hat und es absolut wunderbar war. Aber es geschah nicht aus liebe zu mir heraus. Ich bin mir sicher dass sie Gefühle für mich hatte, nur leider nicht ''genug'', sonst wäre sie nicht bei meinem besten Freund gelandet. Die Zeit des Kuschelns war eher da heraus dass sie sich Einsam fühlte und ich eher als großer Bruder und beschützer wahrgenommen wurde. Dass es zum Kuss und etwas mehr kam nachdem sie dann vergeben war wurde von ihrer Seite im nachhinein auch als ''riesen Fehler'' bezeichnet der letztendlich dafür sorgte dass wir uns garnicht mehr sehen dürfen. Womit ich nach wie vor unglücklich verliebt alleine darstehe.

Vielen Dank fürs Lesen, ich erwarte ehrlich gesagt keien Antworten da es einfach nur so Gedanken sind die mir durch den Kopf gehen aber ich freue mich natürlich dennoch über jede Antwort von euch. :good:
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Himbeere » Dienstag 24. März 2020, 17:36

Ich bin AB. Was soll ich dazu sagen außer:
https://www.youtube.com/watch?v=t6nCoKkiQ5Y
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von AviferAureus » Dienstag 24. März 2020, 23:32

Guhhran hat geschrieben:
Montag 23. März 2020, 22:51
...Ich las erst kürzlich in einem Artikel über Erziehung und Umgang mit Pubertierenden in dem es u.a. darum ging wie sich Eltern dem Kind gegenüber zu verhalten haben wenn dieses den ersten Freund / die erste Freundin mit nach Hause bringt ...
:lach:

Automobilist

Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Automobilist » Dienstag 24. März 2020, 23:35

AviferAureus hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 23:32
Guhhran hat geschrieben:
Montag 23. März 2020, 22:51
...Ich las erst kürzlich in einem Artikel über Erziehung und Umgang mit Pubertierenden in dem es u.a. darum ging wie sich Eltern dem Kind gegenüber zu verhalten haben wenn dieses den ersten Freund / die erste Freundin mit nach Hause bringt ...
:lach:
Ja; ich denke auch, daß man sich die Lektüre getrost ersparen wird können....

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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Melli » Mittwoch 25. März 2020, 00:14

Erfahrungen macht man auch mit OdBs, mit denen es zu keiner Beziehung kommt. Sind nur leider keine guten Erfahrungen :(

Was "Referenz" hier bedeuten soll, weiß ich nicht. Macht es Sinn, jemanden an jemand anderem zu messen? Soll sich das irgendwann zu etwas abstrakten einreduzieren? Aber egal wie, schlimm kann es immer mal wieder werden. Sogar schlimmer als zuvor.

Aber elterliche Unterstützung? Fand bei mir nicht statt.
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von nobodywants » Mittwoch 25. März 2020, 08:20

Was genau ist jetzt die Frage?

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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 25. März 2020, 11:41

Melli hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 00:14
Erfahrungen macht man auch mit OdBs, mit denen es zu keiner Beziehung kommt. Sind nur leider keine guten Erfahrungen :(
Es sind keine beziehungserfahrungen.
Aber irgendwie habe ich meine kumpelfreundschaften genossen.
Alle zeit die ich mit meinen OdBs verbracht habe.
Trotz allem frust und schmerz.
Sonnst würde ich diese nicht so nachtrauern....
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Guhhran » Mittwoch 25. März 2020, 17:34

Automobilist hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 23:35
AviferAureus hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 23:32
Guhhran hat geschrieben:
Montag 23. März 2020, 22:51
...Ich las erst kürzlich in einem Artikel über Erziehung und Umgang mit Pubertierenden in dem es u.a. darum ging wie sich Eltern dem Kind gegenüber zu verhalten haben wenn dieses den ersten Freund / die erste Freundin mit nach Hause bringt ...
:lach:
Ja; ich denke auch, daß man sich die Lektüre getrost ersparen wird können....
wo die langeweile halt so hinführt :lol:
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Guhhran » Mittwoch 25. März 2020, 17:34

nobodywants hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 08:20
Was genau ist jetzt die Frage?
keine Frage, einfach nur random thoughts die immer mal wieder auftauchen
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Guhhran » Mittwoch 25. März 2020, 17:41

Melli hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 00:14
Erfahrungen macht man auch mit OdBs, mit denen es zu keiner Beziehung kommt. Sind nur leider keine guten Erfahrungen :(

Was "Referenz" hier bedeuten soll, weiß ich nicht. Macht es Sinn, jemanden an jemand anderem zu messen? Soll sich das irgendwann zu etwas abstrakten einreduzieren? Aber egal wie, schlimm kann es immer mal wieder werden. Sogar schlimmer als zuvor.

Aber elterliche Unterstützung? Fand bei mir nicht statt.
Ich verstehe dass so dass es weniger darum geht einzelne Personen bzw. die Erfahrungen mit diesen miteinander zu vergleichen sondern mehr darum Persönliche, allgemeine Erfahrungen gemacht zu haben. Beispiels wenn jemand sich die Knie aufschürft weiß er beim 2. oder 3. Mal dass die Wunde wieder verheilen wird da es ja immer so war. Das heißt nicht dass die Wunde beim nächsten mal weniger weh tut und auch nicht dass dies miteinander direkt veglichen wird z.b. welche Verletzung größer war, an welcher Stelle, wodurch diese entstanden ist ect. sondern dass die Erfahrung gemacht wurde dass die Wunde wieder verheilen wird.
So kann man das fast direkt auf solche Emotionalen Wunden übertragen. Man leidet beim nächsten mal genauso darunter, aber man weiß dass es irgendwann einmal besser werden wird. Also unabhängig von spezifischen Personen, es ist ja eh jedesmal anders.

Zumindest wenn ich logisch nachdenke, wenn mein Herz meinem Verstand jetzt noch folgen würde wäre das Top, leider macht mein unterbewusstsein mir ein Strich durch die Rechnung :schwarzekatze:
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Guhhran » Mittwoch 25. März 2020, 17:44

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 11:41
Melli hat geschrieben:
Mittwoch 25. März 2020, 00:14
Erfahrungen macht man auch mit OdBs, mit denen es zu keiner Beziehung kommt. Sind nur leider keine guten Erfahrungen :(
Es sind keine beziehungserfahrungen.
Aber irgendwie habe ich meine kumpelfreundschaften genossen.
Alle zeit die ich mit meinen OdBs verbracht habe.
Trotz allem frust und schmerz.
Sonnst würde ich diese nicht so nachtrauern....
Keine Spezifischen Beziehungserfahrungen obwohl es durchaus Erfahrungen mit zwischenmenschlichen Beziehungen sind xD
Aber ja, auch wenn es jetzt so weh tut bin ich dennoch froh auch dieses Erlebt zu haben.
Bei mir war es auch eine Kumpelfreundschaft bei der die Dame aber dann nichts dagegen hatte wenn ich meinen Willen durchsetze und weitergehe. Offiziell und Verbal wurde mir alles versagt aber ihr Verhalten war dann doch immer mal gegenläufig zu dem.
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Finnlandfreundin » Mittwoch 25. März 2020, 18:49

Guhhran hat geschrieben:
Montag 23. März 2020, 22:51

Ich war weder zuvor verliebt, noch könnte ich mir aktuell vorstellen einem anderem Menschen jemals wieder so nahe zu kommen. Und das nicht einmal weil ich vlt. nicht bereit dafür wäre sondern weil ich nicht im innersten daran glaube dass sich wieder eine Frau finden wird die das auch möchte. Vor jener Frau gab es in meinem Leben nichts, also keine Referenzerfahrung und alles sieht danach aus dass es auch nach jener Frau nichts geben wird.
Was wiederum aber heißt ich kann nicht anderes tun außer ich selbst zu sein und zu hoffen dass mich jemand so gut findet wie ich bin, ohne etwas dafür tun zu müssen (dieses ''nichts dafür tun müssen'' schließt aus dass man natürlich dennoch offen nach Menschen ausschau halten soll). Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch dass ICH bislang nie für ausreichend gut befunden wurde um mit mir was anzufangen. Und sei es nur eine Freundschaftliche begegnung zum anderem Geschlecht.

Nun ist es so dass ich im Gegensatz zu vielen anderen im Forum hier die Erfahrung sammeln durfte wie es sich anfühlt wenn das OdB in meinen Armen liegt, einschläft/ sich offensichtlich wohlfühlt, selbstständig den Kontakt sucht, Kuscheln und zu höchstzeiten das OdB küssen zu dürfen. Aber leider können mich diese Erfahrungen nicht wirklich umstimmen, ich kann sagen dass sich all das Unglaublich gut und lebendig angefühlt hat und es absolut wunderbar war. Aber es geschah nicht aus liebe zu mir heraus. Ich bin mir sicher dass sie Gefühle für mich hatte, nur leider nicht ''genug'', sonst wäre sie nicht bei meinem besten Freund gelandet. Die Zeit des Kuschelns war eher da heraus dass sie sich Einsam fühlte und ich eher als großer Bruder und beschützer wahrgenommen wurde. Dass es zum Kuss und etwas mehr kam nachdem sie dann vergeben war wurde von ihrer Seite im nachhinein auch als ''riesen Fehler'' bezeichnet der letztendlich dafür sorgte dass wir uns garnicht mehr sehen dürfen. Womit ich nach wie vor unglücklich verliebt alleine darstehe.
Warum glaubst du, dass es nicht wieder eine Frau geben wird, die dich liebt? Vielleicht hast du ihr einfach eine Chance gegeben, dich so zu lieben wie du bist. Und wenn du glaubst, dass das nicht mehr klappt, gibst du potentiellen Partnerinnen garnicht die Chance. Auch wenn es mit ihr jetzt nicht geklappt hat, heißt das nicht, dass es beim nächsten Mal genauso läuft. Den Kumpel würde ich auf den Mond schießen und sie gleich hinterher.
Liebeskummer braucht Zeit, soweit bin ich mittlerweile, aber es geht vorbei. Vor dem Liebeskummer darfst du aber keine Angst haben, sonst verpasst du auch die schönen Momente und die sind es doch wert.

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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von tenorita » Samstag 28. März 2020, 16:27

Ich verstehe dich so, dass du glaubst, Liebeskummer sei leichter zu ertragen oder zu überwinden, wenn mna die Erfahrung schon ein- oder mehrmals vorher gemacht hat, weil man ja lernt, dass es irgendwann besser wird bzw. dass es doch noch mal jemand anders geben kann.
Das ist aber NICHT so, jedenfalls ist das meine Erfahrung! Sind die Gefühle gleich stark, wird auch der Verlust gleich stark empfunden, egal wie oft man das schon hinter sich hatte.
Trostknuddler für dich :umarmung2:
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von mak1 » Samstag 28. März 2020, 18:10

Himbeere hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 17:36
Ich bin AB. Was soll ich dazu sagen außer:
https://www.youtube.com/watch?v=t6nCoKkiQ5Y
Aber auch was Whoopy Goldberg dort sagte war ein kleines Lehrstück. ;)

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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Guhhran » Samstag 28. März 2020, 19:30

tenorita hat geschrieben:
Samstag 28. März 2020, 16:27
Ich verstehe dich so, dass du glaubst, Liebeskummer sei leichter zu ertragen oder zu überwinden, wenn mna die Erfahrung schon ein- oder mehrmals vorher gemacht hat, weil man ja lernt, dass es irgendwann besser wird bzw. dass es doch noch mal jemand anders geben kann.
Das ist aber NICHT so, jedenfalls ist das meine Erfahrung! Sind die Gefühle gleich stark, wird auch der Verlust gleich stark empfunden, egal wie oft man das schon hinter sich hatte.
Trostknuddler für dich :umarmung2:
Jain, der Schmerz bleibt natürlich gleich, aber ich die Gewissheit ähnliches schon einmal oder mehrfach überstanden zu haben kann einen Hoffnung geben. Zumindest empfinde ich es in anderen Situationen so, aber die liebe lässt sich ja bekanntlich nicht vergleichen. Aber ich vermute bei mir noch ein paar Dinge dahinter, weswegen ich nicht so einfach mit der Sache abschließen kann. Und ich denke dass mein Umfeld, auch abseits meiner Familie nicht gerade ideal ist sich darin als AB zu bewegen während man unter Liebeskummer leidet.
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Hanuta » Samstag 28. März 2020, 20:53

Guhhran hat geschrieben:
Samstag 28. März 2020, 19:30
tenorita hat geschrieben:
Samstag 28. März 2020, 16:27
Ich verstehe dich so, dass du glaubst, Liebeskummer sei leichter zu ertragen oder zu überwinden, wenn mna die Erfahrung schon ein- oder mehrmals vorher gemacht hat, weil man ja lernt, dass es irgendwann besser wird bzw. dass es doch noch mal jemand anders geben kann.
Das ist aber NICHT so, jedenfalls ist das meine Erfahrung! Sind die Gefühle gleich stark, wird auch der Verlust gleich stark empfunden, egal wie oft man das schon hinter sich hatte.
Trostknuddler für dich :umarmung2:
Jain, der Schmerz bleibt natürlich gleich, aber ich die Gewissheit ähnliches schon einmal oder mehrfach überstanden zu haben kann einen Hoffnung geben. Zumindest empfinde ich es in anderen Situationen so, aber die liebe lässt sich ja bekanntlich nicht vergleichen. Aber ich vermute bei mir noch ein paar Dinge dahinter, weswegen ich nicht so einfach mit der Sache abschließen kann. Und ich denke dass mein Umfeld, auch abseits meiner Familie nicht gerade ideal ist sich darin als AB zu bewegen während man unter Liebeskummer leidet.
"Kann", richtig. Wird es aber auch so sein? Ich wage es zu bezweifeln.
Der Schmerz besteht ja zu einem großen Teil daraus zu denken, dass niemals wieder so eine tolle Person in dein Leben treten wird und das wird bei jedem Liebeskummer genau so sein.
Und da du jetzt noch voll drin bist und vermutlich noch mehrere Monate vielleicht sogar Jahre leiden wirst(sehr abhängig davon wie du damit umgehst), ist das ja gerade mal der Anfang. Klar machst du dir jetzt noch zig Gedanken darüber, dass es mit ihr vielleicht noch klappen könnte und schmiedest wahrscheinlich sogar schon Pläne. Das finde ich sogar recht normal.
Aber brauchst du dieses Mädchen denn wirklich, um zu überleben?

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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Guhhran » Sonntag 29. März 2020, 12:10

Ich bin für mich selbst zum Schluss gekommen dass eine Beziehung zu ihr sehr wahrscheinlich eh nicht lange gut gelaufen wäre. Auf freundschaftlicher Ebene vermisse ich sie dagegen sehr. Unabhängig von ihr verspüre ich jetzt aber starken Leidensdruck dahingehend dass mir diese Nähe und Wärme einer anderen Person fehlt Vorallem auch der direkte Hautkontakt. Was ich leider bislang nur von ihr bekam. Dass mein ehem. Bester Freund nun genau das hat und damit mir die Freundschaft aufgegeben hat und damit gleichzeitig mir den Umgang mit ihr versagt macht mich zusätzlich fertig. Der gesamte restliche Freundeskreis ist mittlerweile wieder verpartnert und ich komme natürlich auch den Partnern gut bis sehr gut klar, aber man ist dann doch wieder häufig das 5. Rad am Wagen. Zum Überleben braucht man nur sich selbst, aber zum Leben fehlt gerade ein riesiges Stück...
Aber danke dass ihr mir zuhört ich versuche mein "Jammern" auch weiter zu reduzieren 😅 :hammer:
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von tenorita » Sonntag 29. März 2020, 19:41

Guhhran hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2020, 12:10
Aber danke dass ihr mir zuhört ich versuche mein "Jammern" auch weiter zu reduzieren 😅 :hammer:
Mit "Jammern" hat das überhaupt nichts zu tun! Du solltest das auch für dich nicht so einordnen, denn der Begriff ist negativ besetzt und indirekt wertest du dich damit selber ab.
Die starken( schmerzhaften) Gefühle beim Liebeskummer, welcher ein Trauerprozess ist, werden eigentlich nur von denen übertroffen, die man aushalten muss, wenn ein nahestehender Mensch stirbt. Ist also alles andere als leicht, sowas wegzustecken und innerlich Abstand zu gewinnen. Die einzige Entlastung ist ( neben Ablenkung), sich auszutauschen und auch das ist gar nicht so einfach, weil viele im Umfeld das ja gar nicht hören wollen....Daher ist doch hier genau der richtige Ort dafür, ohne dass man sich deshalb selbst abwerten müsste.
Ich finde auch wirklich nicht, dass du "es" schon überwunden haben müsstest- sowas dauert einfach länger ( es sei denn, man hat das unverhoffte Glück, nach kurzer Zeit jemanden anderes zu treffen, mit dem man zufällig auch noch so richtig glücklich wird)...Also nimm dich selbst in den Arm und gestehe es dir zu und sei nicht so streng mit dir selber.
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von Guhhran » Sonntag 29. März 2020, 23:15

tenorita hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2020, 19:41
Guhhran hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2020, 12:10
Aber danke dass ihr mir zuhört ich versuche mein "Jammern" auch weiter zu reduzieren 😅 :hammer:
Mit "Jammern" hat das überhaupt nichts zu tun! Du solltest das auch für dich nicht so einordnen, denn der Begriff ist negativ besetzt und indirekt wertest du dich damit selber ab.
Die starken( schmerzhaften) Gefühle beim Liebeskummer, welcher ein Trauerprozess ist, werden eigentlich nur von denen übertroffen, die man aushalten muss, wenn ein nahestehender Mensch stirbt. Ist also alles andere als leicht, sowas wegzustecken und innerlich Abstand zu gewinnen. Die einzige Entlastung ist ( neben Ablenkung), sich auszutauschen und auch das ist gar nicht so einfach, weil viele im Umfeld das ja gar nicht hören wollen....Daher ist doch hier genau der richtige Ort dafür, ohne dass man sich deshalb selbst abwerten müsste.
Ich finde auch wirklich nicht, dass du "es" schon überwunden haben müsstest- sowas dauert einfach länger ( es sei denn, man hat das unverhoffte Glück, nach kurzer Zeit jemanden anderes zu treffen, mit dem man zufällig auch noch so richtig glücklich wird)...Also nimm dich selbst in den Arm und gestehe es dir zu und sei nicht so streng mit dir selber.
Das schlimmste daran ist ja eigentlich dass man das ganze ja garnicht mehr möchte. Ich will nicht dass mich irgendeiner der beiden noch beschäftigt, vorallem wo keiner noch länger Rolle in meinem Leben spielt (und spielen wird). Es nervt mich selber und ich empfinde das als negativ weil es mich immer so stark runterzieht weshalb ich auch davon ausgehe dass es meinem Umfeld dann genauso geht und dies vielleicht auf mich projiziert wird. Ablenken hilft natürlich immer mal kurzfristig was manchmal aber auch das genaue Gegenteil bewirkt da alle Freunde Verpartnert sind oder eine F+ ect. eingegangen sind und man dann entweder ein Pärchen vor sich hat oder es wird früher oder später über den Partner gesprochen.
Ich denke das wird mich noch sehr, sehr lange Beschäftigen und wohl leider auch ein Stück weit Prägen...die erste Liebe, der erste Kuss, der erste Verrat und Ablehnung. Diese Erfahrungen und auch der aktuelle recht große Leidensdruck und resultierenden noch stärkeren Selbstzweifel haben mich immerhin dazu angetrieben manche Dinge zum positiven zu verändern und offener auf neue Bekanntschaften zuzugehen. Leider merke ich aber auch dass ich, sollte es einmal dazu führen und der unwahrscheinliche Fall eintreten dass es jemanden gibt der Interesse an mir zeigt, ich dann auch so fair sein muss darauf nicht einzugehen weil es Momentan reine Ablenkung wäre solange ich das alles noch nicht verarbeitet habe. Aber das kann ich erst dann entscheiden wenn der Fall eintrifft.
Ich habe immer das Gefühl ich schulde den Menschen etwas, wahrscheinlich aus der Angst davor abgelehnt zu werden will ich immer alles richtig machen und opfere mich auf, wenngleich auch freiwillig.
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Re: Fehlende Referenzerfahrungen?!

Beitrag von tenorita » Montag 30. März 2020, 01:06

Guhhran hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2020, 23:15
Das schlimmste daran ist ja eigentlich dass man das ganze ja garnicht mehr möchte. Ich will nicht dass mich irgendeiner der beiden noch beschäftigt, vorallem wo keiner noch länger Rolle in meinem Leben spielt (und spielen wird). Es nervt mich selber und ich empfinde das als negativ weil es mich immer so stark runterzieht ...
Das Gefühl kann ich gut nachvollziehen. Trotzdem kommt man am besten voran, wenn man innerlich akzeptiert, dass es einen momentan ( leider) ständig beschäftigt. Leider ist es unmöglich, sich vorzunehmen, dass es einen NICHT beschäftigen soll. Es verhält sich so wie mit dem berühmten Satz: " Denken Sie NICHT an einen blauen Elefanten..." Manche schaffen es, das Ganze zu verdrängen. Das ist aber in der Regel eine ungesunde Strategie. Verdrängte Gefühle bahnen sich irgendwann einen Weg an die Oberfläche, wenn man sie überhaupt gar nicht gebrauchen kann. Gefühle müssen gefühlt werden, um sie verarbeiten zu können.
...weshalb ich auch davon ausgehe dass es meinem Umfeld dann genauso geht und dies vielleicht auf mich projiziert wird.
In solchen Situationen sind mit Sicherheit nicht alle Mitmenschen hilfreich. Aber einige wenige oft schon! Die sind dann bereit, immer mal wieder nachzufragen, hören sich den Kummer immer mal wieder an und sind einfach da. Da trennt sich oft die Spreu vom Weizen...Es gibt jedenfalls keinen Grund, sich wegen seiner Traurigkeit schlecht zu fühlen, die hat ja schließlich einen Grund. Wobei es hilfreich ist, sich anzuschauen, was für Gefühle es genau sind, die einen nicht zur Ruhe kommen lassen? Ist es Traurigkeit, Verlustangst, Wut, das Gefühl, verraten worden zu sein und von wem? Oder noch ganz andere Gefühle? Das solltest du bei dir beobachten. Wenn man die Gefühle genauer benennen kann, kann man besser mit ihnen umgehen.
Ablenken hilft natürlich immer mal kurzfristig was manchmal aber auch das genaue Gegenteil bewirkt da alle Freunde Verpartnert sind oder eine F+ ect. eingegangen sind und man dann entweder ein Pärchen vor sich hat oder es wird früher oder später über den Partner gesprochen.
Gönn dir Ablenkung! Sie löst das Problem nicht- sobald man alleine ist, wird man sowieso wieder auf seine Gedanken zurückgeworfen. Ablenkung kann einem aber kleine Erholungspausen verschaffen, damit man nicht völlig überanstrengt wird.Schau, wer dir in deinem Umfeld momentan besonders gut tut! Vergleiche dich " beziehungsmäßig" nicht mit anderen. Sollten sie in einer glücklichen Beziehung sein, dann sei es ihnen herzlich gegönnt. Aber glaub mir auch: es ist nicht alles Gold, was glänzt! Bau dir nicht im Kopf dieses Bild " ALLE sind in einer glücklichen Beziehung und kriegen es hin, nur ich nicht..." Das entspricht nicht der Realität! ( Jede zweite Ehe wird geschieden...) DEINE Zeit wird kommen, glaube fest daran!
Ich denke das wird mich noch sehr, sehr lange Beschäftigen und wohl leider auch ein Stück weit Prägen...die erste Liebe, der erste Kuss, der erste Verrat und Ablehnung. Diese Erfahrungen und auch der aktuelle recht große Leidensdruck und resultierenden noch stärkeren Selbstzweifel haben mich immerhin dazu angetrieben manche Dinge zum positiven zu verändern und offener auf neue Bekanntschaften zuzugehen. Leider merke ich aber auch dass ich, sollte es einmal dazu führen und der unwahrscheinliche Fall eintreten dass es jemanden gibt der Interesse an mir zeigt, ich dann auch so fair sein muss darauf nicht einzugehen weil es Momentan reine Ablenkung wäre solange ich das alles noch nicht verarbeitet habe. Aber das kann ich erst dann entscheiden wenn der Fall eintrifft.
Beschäftigen- ja! Das liegt in der Natur der Dinge... Prägen- natürlich! Es ist ein einschneidendes Erlebnis, das prägt jeden Menschen...Du hast es aber( mit der Kraft deiner eigenen Gedanken) in der Hand, in welche Richtung es dich prägt! Führt es dazu, eine Bindungsangst zu entwickeln, dich selbst noch mehr abzuwerten, dich nicht auf andere Frauen einzulassen etc.- nicht gut! Führt es dazu, dass du erkennst, dass du ein Mensch bist, der zu tiefen, aufrichtigen Gefühlen und Liebe fähig ist- schon besser! Du hast mal geschrieben, dass du so vorher noch nicht empfunden hast-et voila, du bist DOCH dazu fähig- und irgendwann wird auch eine Frau kommen, die das sehr zu schätzen weiß!
Es tut verdammt weh- das ist normal! Daraus resultierende noch stärkere Selbstzweifel- da machst du einen Denkfehler!!!! Warum um alles in der Welt solltest du " minderwertig" sein, wenn du von anderen mies behandelt und ausgenutzt wirst? Ich habe deine Geschichte ja von Anfang an mitverfolgt. Und dir auch schon geschrieben, dass ich glaube, dass dein "OdB" massive Probleme hat. Im Grunde hat sie dich dafür missbraucht, damit besser klar zu kommen- sehr unfair, dir gegenüber! Und dein " Freund" genauso- er wusste, was du fühlst und hat sich trotzdem mit ihr eingelassen. Wohingegen DU dich, trotz der Schwierigkeit, die erste Liebe zu erleben und AB zu sein, konsequent und absolut fair verhalten hast (und du bist noch sooo unglaublich jung, dein Verhalten zeugt aber von einer unglaublichen Reife, du hast das alles total richtig gemacht!) Wie du also darauf kommst, es gäbe einen Grund, dass du in Selbstzweifel fallen musst, ist mir schleierhaft! Verabschiede dich von diesen falschen Gedanken! Du leidest unter den Problemen von anderen, das hat aber nichts damit zu tun, dass du etwas falsch gemacht hast oder " nichts wert" bist. Das ist einfach Quatsch!( Und mal ganz ehrlich- so wie du es geschildert hast, wird bei den beiden mit Sicherheit auch nicht alles eitel Sonnenschein sein. Die haben bestimmt ihre massiven Probleme. Die Vorstellung " OdB und bester Freund sind in glücklicher und harmonischer Beziehung und ich falle hinten runter" hat SEHR wahrscheinlich mit der Realität auch nicht sehr viel zu tun). Versuche, weiter auf andere zuzugehen, das ist der richtige Weg. Und wenn jemand Interesse an dir zeigt ( und ich halte das NICHT für unwahrscheinlich, denn du wirkst auf mich wie ein einfühlsamer, sensibler, für sein Alter aber auch reifer und sehr besonnener junger Mann), dann gib IHR bitte eine Chance!
Ich habe immer das Gefühl ich schulde den Menschen etwas, wahrscheinlich aus der Angst davor abgelehnt zu werden will ich immer alles richtig machen und opfere mich auf, wenngleich auch freiwillig.
Diesen Satz verstehe ich im obigen Zusammenhang nicht. Kannst du das nochmal genauer erklären?
Carpe diem! Quam minimum credula postero...

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