Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Neveryoung » Samstag 15. Juni 2019, 00:04

So, das erste Date ist vorbei, es war die besagte Frau und ich lebe noch, das sind schon mal gute Nachrichten. Das Date dauerte etwas über 5 Stunden (etwas essen, spazieren gehen, kino) und sie hat dabei sehr sehr sehr viel gelacht. Vielleicht bin ich doch so witzig wie im Chat, keine Ahnung. Kann Humor allein ein gute Basis für eine Beziehung sein? Hmm, schwer zu sagen. Optisch war sie eine Granate, viel besser als auf den Fotos.

In den ganzen kranken Pick Up Videos auf Youtube heißt es immer, man sollte die Frau beim 1. Date küssen etc, bei uns hat es nur für eine Umarmung am Anfang und am Ende gereicht, beide waren aber irgendwie sehr verkrampft, ich bin wirklich nicht gut darin und sie scheinbar auch nicht. Menschen zu umarmen war mir immer irgendwie zu wider, ka wieso all die Normalos so drauf stehen.

Wie es weiter geht, keine Ahnung, darüber haben wir nicht gesprochen, aber immerhin habe ich jetzt ihre Handynummer. :lol:
Zuletzt geändert von Neveryoung am Samstag 15. Juni 2019, 00:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Neveryoung » Samstag 15. Juni 2019, 00:05

Ahja, und während des Dates hat Tinder die ganze Zeit verrückt gespielt, aufeinmal kamen 4 neue Matches rein, ka wo die her kamen, ich habe seit Tagen nicht mehr geswiped, höchstwahrscheinlich waren es noch alte Likes die jetzt von den Frauen bestätigt wurden. Ebenso haben tot geglaubte Frauen doch wieder geantwortet. Na ja alles ziemlich verrückt.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 15. Juni 2019, 00:08

Viel Glück weiterhin ;)
Du "musst" gar nichts. Jeder Mann und jeder Frau sind verschieden. Mach weiter so, vllt. ist beim zweiten oder dritten Date ein Kuss drin. Oder sogar mehr. Da gibts keine festen Regeln.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Neveryoung » Samstag 15. Juni 2019, 00:17

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 00:08
Viel Glück weiterhin ;)
Du "musst" gar nichts. Jeder Mann und jeder Frau sind verschieden. Mach weiter so, vllt. ist beim zweiten oder dritten Date ein Kuss drin. Oder sogar mehr. Da gibts keine festen Regeln.
Danke, ja es sind wohl alle verschieden. Sie schien mir sehr verkrampft zu sein und hatte es nicht so mit Berührungen, vielleicht ist sie eine von den Frauen die erstmal ne Weile brauchen bis sie sich öffnen können und Nähe zulassen, vielleicht muss sie erst genug Vertrauen aufbauen. Aber immerhin gab es paar Komplimente in meine Richtung und ich habe auch ihr paar Komplimente gemacht, aber die haben sie irgendwie nicht besonders gefreut... vielleicht waren das auch sehr schlechte Komplimente. Aber sie hat sich sehr sehr über die Blume gefreut die ich ihr gebracht habe und hat sie die ganze Zeit mitgetragen und auch Wasser in einem Cola Becher im Kino besorgt damit sie nicht verweht.

Aber ist auch egal, ich glaube wir müssen beide das ganze erstmal sacken lassen und ne Nacht drüber schlafen, oder zwei und dann kann man schauen wohin die Reise geht.


PS: Ahja, die roch die ganze Zeit extremst gut! Aber als ich zuhause angekommen bin, habe ich festgestellt dass es mein Parfüm war, ich habe ihn nur zum ersten mal ausprobieren und kannte den Geruch noch garned. :lol:

PPS: https://www.youtube.com/watch?v=Xglpjbjcv6o :lol:
Zuletzt geändert von Neveryoung am Samstag 15. Juni 2019, 00:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von VollAB » Samstag 15. Juni 2019, 00:53

Siegfried hat geschrieben:
Freitag 14. Juni 2019, 23:17
VollAB hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 20:21

Ohne den Algorithmus sind die Männer aber dazu gezwungen selektiver vorzugehen und nicht alles zu liken, was ihnen vor die Flinte kommt. Ein "Like" bekommt nur eine Bedeutung, wenn es auch das repräsentiert, was es ursprünglich repräsentieren sollte. Nämlich ein Interesse an der Person. Wenn jeder Kerl ehh alles liked, dann braucht man doch auch das ganze Matching System nicht, oder?

Die wichtigste Frage ist doch eher: Was bringt einem Mann ein Match mit einer Person, die sie persönlich eh nicht attraktiv findet, aber aufgrund der Tatsache, dass wenige bis keine Frauen, die ihrem Beuteschema entsprechen sie wiederum zurückliken, "gezwungen sind" auch diese zu liken, die sie nicht attraktiv finden?
Beim alles liken sind die, die man nicht attraktiv findet im Prinzip nur Kollateralschaden den man hin nimmt und einfach nicht drauf antwortet wenn da ein Match zustande kommt. Die Hoffnung besteht ja darauf das halt überhaupt die eine oder andere antwortet die man auch attraktiv findet. Die paar Profile von den attraktiven Matches kann man sich auch noch hinterher mal durchlesen. Ist halt wesentlich effektiver als sich 100 Profile genauer anzuschauen und zu selektieren wo dann nur 2 oder 3 Antworten bzw. Matches bei rauskommen.

Bei einer attraktiven jungen Frau macht dieses Vorgehen überhaupt keinen Sinn da dann wohl von 100 Likes die die vergibt mindestens 80-90 Matches zurückbekommt. :verwirrt:
Die Frage bleibt weiterhin unbeantwortet.
Wenn man die "Unattraktiven" eh als Kollateralschaden sieht, warum dann erst diesen erzeugen, wenn man auch einfach gar nicht erst liken kann? Die Hoffnung darauf, dass eine "Attraktive" antwortet kann auch weiterhin bestehen, wenn man die ganzen "Unattraktiven" nicht liked oder ist das abhängig voneinander?

"Ist halt wesentlich effektiver als sich 100 Profile genauer anzuschauen und zu selektieren wo dann nur 2 oder 3 Antworten bzw. Matches bei rauskommen."
Damit kommen wir auf meinen von dir zitierten Beitrag zurück. Warum gibt es das Matching System überhaupt, wenn man eh alles liked und als Frau keine Gewissheit darüber hat, ob der Kerl an einem interessiert ist oder nicht? Sprich: Ein Like hat keinerlei Aussagekraft, wenn jeder eh alles liked.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Melli » Samstag 15. Juni 2019, 07:19

Neveryoung hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 00:05
Ebenso haben tot geglaubte Frauen doch wieder geantwortet.
Hat man denen Smartphones als Grabbeigaben mit in die Gruft gegeben? 🧟‍♀️

SCNR :lach:

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 15. Juni 2019, 10:10

VollAB hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 00:53
Die Frage bleibt weiterhin unbeantwortet.
Wenn man die "Unattraktiven" eh als Kollateralschaden sieht, warum dann erst diesen erzeugen, wenn man auch einfach gar nicht erst liken kann? Die Hoffnung darauf, dass eine "Attraktive" antwortet kann auch weiterhin bestehen, wenn man die ganzen "Unattraktiven" nicht liked oder ist das abhängig voneinander?

"Ist halt wesentlich effektiver als sich 100 Profile genauer anzuschauen und zu selektieren wo dann nur 2 oder 3 Antworten bzw. Matches bei rauskommen."
Damit kommen wir auf meinen von dir zitierten Beitrag zurück. Warum gibt es das Matching System überhaupt, wenn man eh alles liked und als Frau keine Gewissheit darüber hat, ob der Kerl an einem interessiert ist oder nicht? Sprich: Ein Like hat keinerlei Aussagekraft, wenn jeder eh alles liked.
Die Antwort auf die erste Frage hast du schon direkt unten selbst zitiert. Weil es deutlich an Zeit spart.
Das Matchingsystem würde in einer idealen Welt so wie vom Erfinder gedacht funktionieren. Aber wir sind nicht in einer idealen Welt, wo jeder in Etwa die selben Chancen auf ein Like hat, sondern in einer sehr oberflächlichen, wo etwa 10 % der jeweils oberstens eines Geschlechts fast 90 % des Interesses bekommen. Außerdem sind beide Geschlechter nicht gleich selektiv, sondern Frauen sind evolutionär bedingt (deutlich größere Folgen von Sex, Schwangerschaft und Kind groß ziehen, Verhütungsmittel spielen so tief im Unterbewusstsein keine Rolle) deutlich selektiver als Männer. Das kombiniert sorgt dafür, dass ein unattraktiver Mann, der selektiv liked, fast keine Matches hat. Eine unattraktive Frau bei selektiven Männern auch nicht. Was machen die Männer also? Massenliken und bei den wenn überhaupt vorhandenen Matches genauer hinschauen. Leider hat so für eine unattraktive Frau ein Like auch kaum Wert. Aber was soll man machen? Selektiv liken macht bei vllt. 0,03 % Matchquote keinen Sinn. Technisch steuert Tinder dem schon entgegen indem Massenliken abgestraft wird und das System außerdem versucht, Vorschläge in der eigenen Liga zu machen, dem Quasimodo die Topmodels gar nicht erst anzeigt. Aber hilft nur sehr bedingt. Das Problem ist nicht die Technik, sondern die Mehrheit der Nutzer, die unabhängig vom eigenen Marktwert nur die Top-Gegenüber will. Gab schon zig andere Konzepte für Datingsapps, durchsetzen konnte sich außer Tinder nicht wirklich eins.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Siegfried » Samstag 15. Juni 2019, 10:29

VollAB hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 00:53

Die Frage bleibt weiterhin unbeantwortet.
Wenn man die "Unattraktiven" eh als Kollateralschaden sieht, warum dann erst diesen erzeugen, wenn man auch einfach gar nicht erst liken kann? Die Hoffnung darauf, dass eine "Attraktive" antwortet kann auch weiterhin bestehen, wenn man die ganzen "Unattraktiven" nicht liked oder ist das abhängig voneinander?

"Ist halt wesentlich effektiver als sich 100 Profile genauer anzuschauen und zu selektieren wo dann nur 2 oder 3 Antworten bzw. Matches bei rauskommen."
Damit kommen wir auf meinen von dir zitierten Beitrag zurück. Warum gibt es das Matching System überhaupt, wenn man eh alles liked und als Frau keine Gewissheit darüber hat, ob der Kerl an einem interessiert ist oder nicht? Sprich: Ein Like hat keinerlei Aussagekraft, wenn jeder eh alles liked.
Die Antwort auf deine Frage wäre wohl Zeiterspaniss. Einfach wahllos 100 Likes zu vergeben kann in 2-3 Minuten passiert sein. Durch das selektieren geht Zeit verloren wenn man sich jedes Profilbild erstmal 2-3 Sek. anschaut und danach entscheidet. So brauch man vielleicht eine halbe Stunde oder auch länger.

Durch das Liken kann man aber auf sich aufmerksam machen.
Wenn in der normalen Übersicht nach den normalen Filtereinstellungen (Altersbereich, Entfernung, etc.) immer noch 1000 andere Männer übrig bleiben ist die Wahrscheinlichkeit das Frau genau auf mein Profil geht und anschaut und auch noch ein Like vergibt sehr gering. Jetzt bekommt Frau vielleicht 50, 100 oder 200 Likes. Es wäre jetzt nicht verwunderlich wenn die Neugier der Frau geweckt wird und sie mal nachschaut wer sie dann gelikt hat und ob da nicht vielleicht paar interessante Kandidaten dabei sein könnten wo Frau auch gern ein Like zurück gibt. Als Mann hat man dadurch seine Chancen erhöht und das Matching System seinen Sinn gehabt.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Tania » Samstag 15. Juni 2019, 11:06

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 10:29

Durch das Liken kann man aber auf sich aufmerksam machen.
Stimmt. Aber was nützt es, jemanden auf sich aufmerksam zu machen, den man gar nicht will? :gruebel:
Einfach wahllos 100 Likes zu vergeben kann in 2-3 Minuten passiert sein. Durch das selektieren geht Zeit verloren wenn man sich jedes Profilbild erstmal 2-3 Sek. anschaut und danach entscheidet. So brauch man vielleicht eine halbe Stunde oder auch länger.
100 Fotos 2-3 Sekunden anschauen kostet 300 Sekunden. Also 5 Minuten. Wie kommst Du auf nr halbe Stunde und mehr? :gruebel:

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Neveryoung » Samstag 15. Juni 2019, 11:09

Melli hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 07:19
Neveryoung hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 00:05
Ebenso haben tot geglaubte Frauen doch wieder geantwortet.
Hat man denen Smartphones als Grabbeigaben mit in die Gruft gegeben? 🧟‍♀️

SCNR :lach:
Scheint so, und die stehen nur alle paar Tage von denen Toten auf, daher kommen ihre Nachrichten so selten an. :mrgreen:

Zum Thema:

Nachdem ich jetzt eine Nacht drüber geschlafen habe, komme ich eher zur Erkenntnis dass es nichts wird mit dieser Frau. Aber nicht von meiner sondern von ihrer Seite. Ich glaube da hat einfach etwas zwischen uns nicht gepasst oder der Funke wollte nicht überspringen ka, verstehen wird man es wohl ohnehin nie ganz also macht es keinen Sinn darüber nachzudenken.
Allem Anschein nach sollte man als Mann nicht die Frauen daten die einem sehr gefallen, sondern die bei denen man die höchsten Chancen ausrechnet. (wenn sie natürlich das persönliche optische Mindestmaß erfüllen) So machen es wohl die "normalos"
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Tyralis Fiena » Samstag 15. Juni 2019, 12:27

Beim Swipen selektiere ich auch, aber es ist in meinen Augen die deutlich schlechtere Strategie, wenn man selbst zu den Unattraktiven gehört. Ein grosses Problem beim selektiv liken sehe ich darin, dass ich selbst eventuell nicht unbedingt erkennen kann, ob die eigenen Ansprüche inzwischen völlig abgedriftet sind. Außerdem bleiben mir Muster verborgen, die sich beim Wahllos-Liken aufzeigen könnten. Wenn ich die Menge vorher nicht selbst beschneide, könnte ich vielleicht Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Menschen erkennen, die einen ebenso liken, um meine eigene Schlüsse daraus ziehen. Leider ist die Überlegung bei Tinder nur theoretisch, denn der Algorithmus wirkt dem Massenlike entgegen und Likes lassen sich in der Freeversion nicht sehen - wobei ich mal annehme, dass für Leute wie mich vielleicht egal ist. Entweder ich beschneide mich durch meine Strategie selbst oder der Algorithmus tut es für mich. In beiden Fällen schmälern sich die Chancen wohl deutlich.

Außerdem ist der eigene Like aus meiner Position heraus eh nichts wert. Auf den meisten dieser "Börsen" dürfte teils erheblicher Männerüberschuss herrschen. Und ohne den hiesigen Damen hier zu nahetreten zu wollen, ich glaube die meisten Frauen auf diesen Plattformen können sich bequem auswählen, wenn sie wollen. Das macht deren Like aus meiner Sicht auch um etwas bedeutungsvoller und manifestiert den Grundgedanken, dass eigentlich eh die Frau zuvor "auswählt" - nur das online keine Körpersprache bzw. Mimik zur Geltung kommen kann und deswegen über ein verkrüppeltes Equivalent in Form eines Likes von der Frau rüberkommt.


Nochmal meine Ansicht ohne Geschwafel in Kurzfassung:
- Selektiv liken ist als unattraktiverer Mensch auf solchen Plattformen die schlechtere Strategie
- zu hohe eigene Ansprüche kommen so schlechter ans Tageslicht
- Eventuelle Muster zwischen den Profilen, die einen liken und sichtbar werden, bleiben verborgen
- durch den Männerüberschuss, welche auf diesen Plattformen massenhaft liken, geht man damit auch eher unter, wenn man keine besonderen Merkmale hat, mit denen man aus der Masse herausstechen kann.
- man hat die Wahl, ob man sich mit selektiv liken selbst ins eigene Knie schiesst oder ob das der Algorithmus für einen tun soll, wenn man massenlikt.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von VollAB » Samstag 15. Juni 2019, 13:42

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 10:10
VollAB hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 00:53
Die Frage bleibt weiterhin unbeantwortet.
Wenn man die "Unattraktiven" eh als Kollateralschaden sieht, warum dann erst diesen erzeugen, wenn man auch einfach gar nicht erst liken kann? Die Hoffnung darauf, dass eine "Attraktive" antwortet kann auch weiterhin bestehen, wenn man die ganzen "Unattraktiven" nicht liked oder ist das abhängig voneinander?

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Die Antwort auf die erste Frage hast du schon direkt unten selbst zitiert. Weil es deutlich an Zeit spart.
Das Matchingsystem würde in einer idealen Welt so wie vom Erfinder gedacht funktionieren. Aber wir sind nicht in einer idealen Welt, wo jeder in Etwa die selben Chancen auf ein Like hat, sondern in einer sehr oberflächlichen, wo etwa 10 % der jeweils oberstens eines Geschlechts fast 90 % des Interesses bekommen. Außerdem sind beide Geschlechter nicht gleich selektiv, sondern Frauen sind evolutionär bedingt (deutlich größere Folgen von Sex, Schwangerschaft und Kind groß ziehen, Verhütungsmittel spielen so tief im Unterbewusstsein keine Rolle) deutlich selektiver als Männer. Das kombiniert sorgt dafür, dass ein unattraktiver Mann, der selektiv liked, fast keine Matches hat. Eine unattraktive Frau bei selektiven Männern auch nicht. Was machen die Männer also? Massenliken und bei den wenn überhaupt vorhandenen Matches genauer hinschauen. Leider hat so für eine unattraktive Frau ein Like auch kaum Wert. Aber was soll man machen? Selektiv liken macht bei vllt. 0,03 % Matchquote keinen Sinn. Technisch steuert Tinder dem schon entgegen indem Massenliken abgestraft wird und das System außerdem versucht, Vorschläge in der eigenen Liga zu machen, dem Quasimodo die Topmodels gar nicht erst anzeigt. Aber hilft nur sehr bedingt. Das Problem ist nicht die Technik, sondern die Mehrheit der Nutzer, die unabhängig vom eigenen Marktwert nur die Top-Gegenüber will. Gab schon zig andere Konzepte für Datingsapps, durchsetzen konnte sich außer Tinder nicht wirklich eins.
Du beantwortest die Frage nicht. Du erklärst lediglich das System, welches ich längst als Prämisse annahm.
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 10:29
Die Antwort auf deine Frage wäre wohl Zeiterspaniss. Einfach wahllos 100 Likes zu vergeben kann in 2-3 Minuten passiert sein. Durch das selektieren geht Zeit verloren wenn man sich jedes Profilbild erstmal 2-3 Sek. anschaut und danach entscheidet. So brauch man vielleicht eine halbe Stunde oder auch länger.

Durch das Liken kann man aber auf sich aufmerksam machen.
Wenn in der normalen Übersicht nach den normalen Filtereinstellungen (Altersbereich, Entfernung, etc.) immer noch 1000 andere Männer übrig bleiben ist die Wahrscheinlichkeit das Frau genau auf mein Profil geht und anschaut und auch noch ein Like vergibt sehr gering. Jetzt bekommt Frau vielleicht 50, 100 oder 200 Likes. Es wäre jetzt nicht verwunderlich wenn die Neugier der Frau geweckt wird und sie mal nachschaut wer sie dann gelikt hat und ob da nicht vielleicht paar interessante Kandidaten dabei sein könnten wo Frau auch gern ein Like zurück gibt. Als Mann hat man dadurch seine Chancen erhöht und das Matching System seinen Sinn gehabt.
Das Like-System soll aber kein Shopping-Center für die Frau sein, wo sie nach jedem Like auch direkt ein Match bekommt. Welche Aussagekraft hat ein Like dieser Art, wenn eh jeder Mann alles und jeden liked?
Das Matching-System hätte seinen Sinn damit komplett verfehlt. Denn es geht ja gerade darum, dass sich zwei Personen finden, die sich wirklich interessant finden.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Gahaltan » Samstag 15. Juni 2019, 13:43

quintessenz: je unattraktiver, desto eher sollte man sich tinder gold holen, dann sieht man, wer einen gelikt hat
„Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane.“

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Siegfried » Samstag 15. Juni 2019, 14:50

VollAB hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 13:42
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 10:10
VollAB hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 00:53
Die Frage bleibt weiterhin unbeantwortet.
Wenn man die "Unattraktiven" eh als Kollateralschaden sieht, warum dann erst diesen erzeugen, wenn man auch einfach gar nicht erst liken kann? Die Hoffnung darauf, dass eine "Attraktive" antwortet kann auch weiterhin bestehen, wenn man die ganzen "Unattraktiven" nicht liked oder ist das abhängig voneinander?

"Ist halt wesentlich effektiver als sich 100 Profile genauer anzuschauen und zu selektieren wo dann nur 2 oder 3 Antworten bzw. Matches bei rauskommen."
Damit kommen wir auf meinen von dir zitierten Beitrag zurück. Warum gibt es das Matching System überhaupt, wenn man eh alles liked und als Frau keine Gewissheit darüber hat, ob der Kerl an einem interessiert ist oder nicht? Sprich: Ein Like hat keinerlei Aussagekraft, wenn jeder eh alles liked.
Die Antwort auf die erste Frage hast du schon direkt unten selbst zitiert. Weil es deutlich an Zeit spart.
Das Matchingsystem würde in einer idealen Welt so wie vom Erfinder gedacht funktionieren. Aber wir sind nicht in einer idealen Welt, wo jeder in Etwa die selben Chancen auf ein Like hat, sondern in einer sehr oberflächlichen, wo etwa 10 % der jeweils oberstens eines Geschlechts fast 90 % des Interesses bekommen. Außerdem sind beide Geschlechter nicht gleich selektiv, sondern Frauen sind evolutionär bedingt (deutlich größere Folgen von Sex, Schwangerschaft und Kind groß ziehen, Verhütungsmittel spielen so tief im Unterbewusstsein keine Rolle) deutlich selektiver als Männer. Das kombiniert sorgt dafür, dass ein unattraktiver Mann, der selektiv liked, fast keine Matches hat. Eine unattraktive Frau bei selektiven Männern auch nicht. Was machen die Männer also? Massenliken und bei den wenn überhaupt vorhandenen Matches genauer hinschauen. Leider hat so für eine unattraktive Frau ein Like auch kaum Wert. Aber was soll man machen? Selektiv liken macht bei vllt. 0,03 % Matchquote keinen Sinn. Technisch steuert Tinder dem schon entgegen indem Massenliken abgestraft wird und das System außerdem versucht, Vorschläge in der eigenen Liga zu machen, dem Quasimodo die Topmodels gar nicht erst anzeigt. Aber hilft nur sehr bedingt. Das Problem ist nicht die Technik, sondern die Mehrheit der Nutzer, die unabhängig vom eigenen Marktwert nur die Top-Gegenüber will. Gab schon zig andere Konzepte für Datingsapps, durchsetzen konnte sich außer Tinder nicht wirklich eins.
Du beantwortest die Frage nicht. Du erklärst lediglich das System, welches ich längst als Prämisse annahm.
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 10:29
Die Antwort auf deine Frage wäre wohl Zeiterspaniss. Einfach wahllos 100 Likes zu vergeben kann in 2-3 Minuten passiert sein. Durch das selektieren geht Zeit verloren wenn man sich jedes Profilbild erstmal 2-3 Sek. anschaut und danach entscheidet. So brauch man vielleicht eine halbe Stunde oder auch länger.

Durch das Liken kann man aber auf sich aufmerksam machen.
Wenn in der normalen Übersicht nach den normalen Filtereinstellungen (Altersbereich, Entfernung, etc.) immer noch 1000 andere Männer übrig bleiben ist die Wahrscheinlichkeit das Frau genau auf mein Profil geht und anschaut und auch noch ein Like vergibt sehr gering. Jetzt bekommt Frau vielleicht 50, 100 oder 200 Likes. Es wäre jetzt nicht verwunderlich wenn die Neugier der Frau geweckt wird und sie mal nachschaut wer sie dann gelikt hat und ob da nicht vielleicht paar interessante Kandidaten dabei sein könnten wo Frau auch gern ein Like zurück gibt. Als Mann hat man dadurch seine Chancen erhöht und das Matching System seinen Sinn gehabt.
Das Like-System soll aber kein Shopping-Center für die Frau sein, wo sie nach jedem Like auch direkt ein Match bekommt. Welche Aussagekraft hat ein Like dieser Art, wenn eh jeder Mann alles und jeden liked?
Das Matching-System hätte seinen Sinn damit komplett verfehlt. Denn es geht ja gerade darum, dass sich zwei Personen finden, die sich wirklich interessant finden.
Wie LSC schon schrieb leben wir in keiner Idealen Welt und das kaputte Online-Dating System ergibt eben diese Auswuchse. In jedem Online Dating System(Portal) genauso wie in der realen Welt haben junge attraktive Frauen immer die Auswahl und gerade online Massenweise Auswahl wie im Shopping-Center weil alle Männer scharf auf sie sind. Die werden überall zu gespammt sei es mit Nachrichten oder Likes.

Also sag du mir was für einen Sinn das Matching System überhaupt für eine attraktive Frau hat ? Auch wenn Männer nur noch selektiv Likes vergeben würden hätten die attraktiven Frauen immer noch massenweise Matches da sie eh vom jedem zweiten Mann oder mehr gelikt werden.
Ein grosses Problem beim selektiv liken sehe ich darin, dass ich selbst eventuell nicht unbedingt erkennen kann, ob die eigenen Ansprüche inzwischen völlig abgedriftet sind. Außerdem bleiben mir Muster verborgen, die sich beim Wahllos-Liken aufzeigen könnten. Wenn ich die Menge vorher nicht selbst beschneide, könnte ich vielleicht Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Menschen erkennen, die einen ebenso liken, um meine eigene Schlüsse daraus ziehen.
Das ist auch ein Interessanter Ansatz.
Wenn ich keine Matches bekomme könnte es einfach daran liegen das man nur an Personen selektiv Likes vergibt die allesamt attraktiv sind und eigentlich immer mindestens 3 Ligen über der eigenen Attraktivität liegen. Und anschließend jammern wie Scheiße doch Online-Dating ist. :lach:

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Neveryoung » Samstag 15. Juni 2019, 14:52

Ich muss mittlerweile überhaupt nicht mehr liken, ich habe Tinder Gold und sehe wer mich liked, und es kommen dabei immer 2 manchmal 3 neue Frauen täglich dazu, ab und an auch welche die mich sehr interessieren würden. So könnte ich zurück liken und einen Match entstehen lassen, aber ich habe grade keine Lust dazu.

Es wäre echt gut wenn es eine Möglichkeit gäbe den Account inaktiv zu schalten ohne ihn dabei zu löschen.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Talbot » Samstag 15. Juni 2019, 15:00

Gahaltan hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 13:43
quintessenz: je unattraktiver, desto eher sollte man sich tinder gold holen, dann sieht man, wer einen gelikt hat
Ehrlich gesagt würde ich jedem der Tinder nutzen will raten:
Überleg dir genau ob du es machen willst oder nicht.
Und wenn ja dann mach es gleich richtig.
Vernünftige/Gute Fotos schießen bzw. schießen lassen, komplett neuen Account anlegen, Tinder Gold holen und dann selektiv liken.
Und am besten noch den ein oder anderen Guide reinziehen wie man sich im Gespräch am besten bei Tinder anstellt und an Dates kommt.
Entweder voll durchziehen oder es sein lassen.
Alles andere führt doch wie man bei den meisten sieht eh nur zu ner Menge Frustration und da kann man es dann auch gleich lassen.
Spart man sich ne Menge Zeit und Nerven.

Und weil eh jemand damit ankommen wird:
Klar gibt es Typen, die sich einfach so Tinder runterladen, ein Profil ohne irgendeinen Text machen, ein bis zwei gammelige Selfies hochladen und trotzdem zig Frauen klarmachen.
Und ja, natürlich ist das unfair, aber daran, dass das Leben unfair ist wird sich nie was ändern.
Das funktioniert halt für ein paar Prozent der Männer und daran wird sich auch nichts ändern.
Und wenn das offensichtlich nicht für einen selbst funktioniert sollte man das auch nicht nachmachen und sich dann im Nachhinein beschweren und rumjammern sondern lieber für sich passendere Wege einschlagen (auch wenn es aufwendigere Wege sind).

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von Captain Unsichtbar » Samstag 15. Juni 2019, 15:08

Viele Seiten Gerede und immer noch keine echten Argumente... :verwirrt:

Die Antwort auf die eigentliche Frage "Was bringen einem Matchs, die man nicht ernst meint und dementsprechend nicht nutzen wird?" lässt nach wie vor auf sich warten.
Einige Ausreden, viel um-den-Brei-Gerede, wenig Substanz. Am Ende bleibts bei Nichts.

Am häufigsten lese ich das Argument, "ich weiss ja dann nicht wer mich liked". Und weiter? Was würde es ändern? Der Sinn dahinter ist ja eigentlich, dass sich beide "mögen" und nicht der, dass man(n) einfach alles abgreift, was halt grad geht... Das ist schlicht und einfach verlogen, wenn man auf diese Art künstlich ein Match generiert, obwohl man vorher gar kein Interesse hatte. Da kann mans meiner Meinung nach auch lassen.
Und wem das System nicht passt, braucht ja nicht Tinder zu wählen. Auf anderen Plattformen kann man Frauen auch ohne Match anschreiben. Ich habe früher, als ich aktiv war Frauen immer direkt angeschrieben und gar nicht erst "rumgeswiped". Meine Chats/Kontakte kamen alle auf diese Art zustande. Der Match kam meist erst hinterher.
Talbot hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 15:00
Klar gibt es Typen, die sich einfach so Tinder runterladen, ein Profil ohne irgendeinen Text machen, ein bis zwei gammelige Selfies hochladen und trotzdem zig Frauen klarmachen.
Gut, von klarmachen kann jetzt keine Rede sein, aber zu Kontakten/Chats kam ich immer mit meinen "gammeligen Selfies". :coolgun: :mrgreen:
War zwar nicht Tinder, aber ich glaube nicht, dass es grosse Unterschiede zwischen den Apps gibt.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von NBUC » Samstag 15. Juni 2019, 15:16

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 15:08
Viele Seiten Gerede und immer noch keine echten Argumente... :verwirrt:

Die Antwort auf die eigentliche Frage "Was bringen einem Matchs, die man nicht ernst meint und dementsprechend nicht nutzen wird?" lässt nach wie vor auf sich warten.
Einige Ausreden, viel um-den-Brei-Gerede, wenig Substanz. Am Ende bleibts bei Nichts.

Am häufigsten lese ich das Argument, "ich weiss ja dann nicht wer mich liked". Und weiter? Was würde es ändern? Der Sinn dahinter ist ja eigentlich, dass sich beide "mögen" und nicht der, dass man(n) einfach alles abgreift, was halt grad geht...
Was heißt jetzt "alles liked" - wirklich alles?

Ich schätze nach dem kleinen (und zu dem Zeitpunkt mangels weiterer Infos weitestgehend optisch sortierten) Bereich "finde ich sofort toll" kommt ein extrem breiter grauer Bereich "sagt mir jetzt gar nichts", bevor es dann in die schwarze Zone geht, wo einem schon klar ist, dass da wenigstens ein kleines Wunder anliegen müsste um da noch Interesse zu erzeugen. Aber aus dem grauen Bereich könnte halt eine tolle Persönlichkeit alles noch rausreißen. Und bei Tinder ist es da wohl im Gegensatz zur ausformulierten Ansprache anderswo eben auch halbwegs technisch möglich den großen Schrotschuss auch zu setzen.
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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von VollAB » Samstag 15. Juni 2019, 15:21

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 14:50
Wie LSC schon schrieb leben wir in keiner Idealen Welt und das kaputte Online-Dating System ergibt eben diese Auswuchse. In jedem Online Dating System(Portal) genauso wie in der realen Welt haben junge attraktive Frauen immer die Auswahl und gerade online Massenweise Auswahl wie im Shopping-Center weil alle Männer scharf auf sie sind. Die werden überall zu gespammt sei es mit Nachrichten oder Likes.
Und genau DA kommt der Algorithmus ins Spiel, der den Massenlikern einen Strich durch die Rechnung macht.
Zumal in der realen Welt die jungen attraktiven Frauen sicher nicht von Anmachen überhäuft werden wie im Internet. Ich kenne jedenfalls keine Frau, die direkt massenweise Kerle um sich hat, die alle Schlange stehen, um es bei ihr zu versuchen. Das trauen sich die Kelre nämlich nur im Netz.
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 14:50
Also sag du mir was für einen Sinn das Matching System überhaupt für eine attraktive Frau hat ? Auch wenn Männer nur noch selektiv Likes vergeben würden hätten die attraktiven Frauen immer noch massenweise Matches da sie eh vom jedem zweiten Mann oder mehr gelikt werden.
Für eine attraktive Frau würde es kaum etwas ändern. Für die Frauen am "unteren Ende" würde es aber sehr viel ändern, da sie mit Leuten gematcht werden, die sie vielleicht auch wirklich interessant finden und von denen sie nicht nur als Kollateralschaden gesehen werden.
Ohne so einen Algorithmus müsste sich Frau am "unteren Ende" aber immer, trotz dem Like, fragen, ob der Mann denn wirklich Interesse hat oder lediglich alles geliked hat und sie als Kollateralschaden sieht.

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Re: Ein AB auf Tinder, ein Erfahrungsbericht

Beitrag von NBUC » Samstag 15. Juni 2019, 15:28

VollAB hat geschrieben:
Samstag 15. Juni 2019, 15:21
Für eine attraktive Frau würde es kaum etwas ändern. Für die Frauen am "unteren Ende" würde es aber sehr viel ändern, da sie mit Leuten gematcht werden, die sie vielleicht auch wirklich interessant finden und von denen sie nicht nur als Kollateralschaden gesehen werden.
Ohne so einen Algorithmus müsste sich Frau am "unteren Ende" aber immer, trotz dem Like, fragen, ob der Mann denn wirklich Interesse hat oder lediglich alles geliked hat und sie als Kollateralschaden sieht.
Wenn die likes "rationiert" werden, wird sie wie im RL einfach keine mehr bekommen.
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