Der neue AB-Film!

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Hachiko
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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Hachiko » Sonntag 30. September 2018, 22:38

Calliandra hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 19:17
Hachiko hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 14:27
Am liebsten würde ich das einfach selbst in die Hand nehmen und wäre sicher, dass es dann auch wirklich gut wird (leider ist mir das zu umständlich, da ich keine Ahnung vom Filmgeschäft habe …
Das klingt jetzt allerdings nach einem Widerspruch :mrgreen:
Ansichtssache...
Ideen für eine Story oder Kernaussagen brächte ich genug auf, doch leider nicht die Lust dazu, es in einem eigenen Werk zusammenzufassen.
Das Gleiche gilt auch für ein Buch..., wo mir schon einige Male geraten wurde, eines zu schreiben, weil das bestimmt richtig gut werden würde (sogar veröffentlichen wollte man mal einen Text von mir)...

Aber naja, schöner Rat,....doch leider lässt meine Motivation dafür mächtig zu wünschen übrig...
Ich hab bereits einen Job und den mache ich gut, was sollte ich mehr wollen?
Am Ende noch berühmt werden??? - Nein danke!

Es fängt bei mir immer erst groß an und dann plötzlich wird mir mein Perfektionismus einfach zu anstrengend.
Das gilt auch für meine Nachrichten hier im Forum...für jede von ihnen gebe ich mir echt Mühe und groß zu diskutieren gebe ich oft auf, da mir der Lesestoff dann plötzlich einfach viel zu viel wird...

Zum Glück bin ich wohl aus dem Alter raus, wo ich stets Recht haben oder zumindest immer das letzte Wort haben müsste! :gewinner:
Vielleicht werde ich auch nur alt...

Gruß
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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Calliandra » Sonntag 30. September 2018, 22:42

Kief hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 21:59
Och, ich bin es gewohnt, Projekte anzupacken, von denen ich absolut keine Ahnung habe, und dann einfach sorgfaeltig zu arbeiten, und mir fachkundige Erfahrungswerte zu Hilfe zu holen ... und einfach etwas mehr Zeit einzukalkulieren. ;-)

Aber das Wichtigste fuer so was ist jemand, der nicht nur Lust darauf hat, sondern das ganze Projekt auch mit Energie vorantreibt.
Es leitet.
Da seh ich bisher keine Interessenten, eher im Gegenteil ... ;-)
Ich finde es auch toll, wenn es Leute gibt, die sich in Projekte mt Energie und Elan reinhängen können, die Neuland für sie sind.
Ich selbst kann das durchaus auch in gewissen Dingen machen (aber eher kleinere, weniger zeitaufwändige Projekte, wo ein durchschnittlich bis gutes Ergebnis dennoch realistisch ist).
Hier habe ich einfach zu viel Respekt. Ich meine, man wird nicht über Nacht Drehbuchschreiber oder Filmemacher. Und wenn ich mich "beschwere", dass es keinen guten Film zum Thema gibt, dann kann ich mir doch nicht als totaler Dilettant anmaßen, etwas besser als Profis machen zu können, nur weil ich (unfreiwillig) "Ahnung" vom Thema des Films habe. Und mein leider manchmal lästiger Perfektionismus wäre da auch nicht hilfreich, um sich sowas überhaupt vorzustellen ...
Davon abgesehen denke ich, dass es eben doch besser ist, wenn jemand, der nicht selbst betroffen ist, einen Plot für das Thema entwickelt, weil er einfach eine Sicht von außen hat, die frischer und neugieriger ist – und dabei ganz andere Ideen entstehen.

Also, Jungs, wenn ihr da Ambitionen habt, will ich euch keinesfalls ausbremsen – nur wäre ich dann wohl kein Bestandteil des Teams. Es sei denn, ihr braucht zwischendurch einen Kritiker :mrgreen:

Was ich mir hingegen tatsächlich real vorstellen kann, ist, mal zu schauen, ob man dieses Thema der Filmwelt irgendwie unterjubeln kann (oder eben wie gesagt erstmal der Filmhochschule) ...

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Siegfried » Sonntag 30. September 2018, 22:55

Was für eine Sorte AB sollte denn da gezeigt werden ?
Der Normalo der nur bissi Pech hat aber am Ende doch seine Traumfrau bekommt und das ganze auf eine Lovestory hinausläuft die es schon haufenweise gibt oder den unattraktiven, sozialphobischen Nerd der nur den ganzen Tag zu Hause hockt wo das ganze wohl auf einen langweiligen Film hinauslaufen würde.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Calliandra » Sonntag 30. September 2018, 22:58

Hachiko hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 22:38
Ideen für eine Story oder Kernaussagen brächte ich genug auf, doch leider nicht die Lust dazu, es in einem eigenen Werk zusammenzufassen.
...
Es fängt bei mir immer erst groß an und dann plötzlich wird mir mein Perfektionismus einfach zu anstrengend.
Du hast gerade parallel geantwortet, als ich die Antwort zu einem anderen Kommentar verfasst habe. Interessanterweise hast du auch den Aspekt Perfektionismus reingebracht.
Nur mit dem Unterschied, dass du trotzdem glaubst, du könntest das einfach so. (Nur dass dir dann dein Perfektionismus zu anstrengend werden würde). Mich würde mein Perfektionismus schon hindern, mich überhaupt mit solch einem komplexen Thema auseinanderzusetzen, mit dem ich keinerlei Erfahrung habe und mich dementsprechend inkompetent fühlen würde.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Calliandra » Sonntag 30. September 2018, 22:59

Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 22:55
Was für eine Sorte AB sollte denn da gezeigt werden ?
Der Normalo der nur bissi Pech hat aber am Ende doch seine Traumfrau bekommt und das ganze auf eine Lovestory hinausläuft die es schon haufenweise gibt oder den unattraktiven, sozialphobischen Nerd der nur den ganzen Tag zu Hause hockt wo das ganze wohl auf einen langweiligen Film hinauslaufen würde.
Weder noch ;) Kannst gern mal im Thread schmökern, da gab es schon ein paar Gedanken dazu ...

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Kief » Sonntag 30. September 2018, 23:18

Calliandra hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 22:42
Kief hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 21:59
Och, ich bin es gewohnt, Projekte anzupacken, von denen ich absolut keine Ahnung habe, und dann einfach sorgfaeltig zu arbeiten, und mir fachkundige Erfahrungswerte zu Hilfe zu holen ... und einfach etwas mehr Zeit einzukalkulieren. ;-)

Aber das Wichtigste fuer so was ist jemand, der nicht nur Lust darauf hat, sondern das ganze Projekt auch mit Energie vorantreibt.
Ich finde es auch toll, wenn es Leute gibt, die sich in Projekte mt Energie und Elan reinhängen können, die Neuland für sie sind.
Ich selbst kann das durchaus auch in gewissen Dingen machen (aber eher kleinere, weniger zeitaufwändige Projekte, wo ein durchschnittlich bis gutes Ergebnis dennoch realistisch ist).
Hier habe ich einfach zu viel Respekt. Ich meine, man wird nicht über Nacht Drehbuchschreiber oder Filmemacher. Und wenn ich mich "beschwere", dass es keinen guten Film zum Thema gibt, dann kann ich mir doch nicht als totaler Dilettant anmaßen, etwas besser als Profis machen zu können, nur weil ich (unfreiwillig) "Ahnung" vom Thema des Films habe. Und mein leider manchmal lästiger Perfektionismus wäre da auch nicht hilfreich, um sich sowas überhaupt vorzustellen ...
Und wie waere es mit einem pragmatischeren Ansatz?

Was ist denn im Rahmen des Moeglichen?
Ich halte es fuer suboptimal, anderen die Initiative anzubieten, und damit das Projekt tendenziell aus der Hand zu geben.
Eher frage ich mich, was machbar ist, was selbst auf die Beine stellbar ist.
Also: inwieweit ein solches Projekt als Amateur machbar ist.
Welche Formate in Eigenregie funktionieren.
Interviews oder andere persoenliche Assoziationen zu dokumentieren. Oder so?

Gibts da was, was Du Dir zutraust?


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Calliandra » Sonntag 30. September 2018, 23:35

Kief hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 23:18
Ich halte es fuer suboptimal, anderen die Initiative anzubieten, und damit das Projekt tendenziell aus der Hand zu geben.
Warum? Ich fände es eher spannend, was rauskommt, wenn sich jemand der Thematik widmet, die für ihn neu ist und welche Möglichkeiten derjenige findet, es spannend in Szene zu setzen. Jemand, der auch weiß, wie man sowas macht. Eine gute Recherche wäre natürlich wichtig.
Außerdem, was heißt schon "aus der Hand geben"? Wenn es einen Film auf dem Markt gäbe, der das Thema behandelt, und man hätte dann als Laie immernoch Ambitionen, dazu auch was zu machen, warum nicht? Davon abgesehen würde der Film im 1. Fall wahrscheinlich mehr Menschen erreichen, im zweiten Fall wäre es wohl eher ein Nischenpublikum.
Kief hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 23:18
Eher frage ich mich, was machbar ist, was selbst auf die Beine stellbar ist.
Also: inwieweit ein solches Projekt als Amateur machbar ist.
Welche Formate in Eigenregie funktionieren.
Interviews oder andere persoenliche Assoziationen zu dokumentieren. Oder so?
Gibts da was, was Du Dir zutraust?
Sagen wir mal so: Es würde mich gar nicht reizen. Jedenfalls nicht beim Thema Film.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von MacMiiu » Montag 1. Oktober 2018, 00:11

Calliandra hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 22:42
Hier habe ich einfach zu viel Respekt. Ich meine, man wird nicht über Nacht Drehbuchschreiber oder Filmemacher. Und wenn ich mich "beschwere", dass es keinen guten Film zum Thema gibt, dann kann ich mir doch nicht als totaler Dilettant anmaßen, etwas besser als Profis machen zu können, nur weil ich (unfreiwillig) "Ahnung" vom Thema des Films habe. Und mein leider manchmal lästiger Perfektionismus wäre da auch nicht hilfreich, um sich sowas überhaupt vorzustellen ...
...
Was ich mir hingegen tatsächlich real vorstellen kann, ist, mal zu schauen, ob man dieses Thema der Filmwelt irgendwie unterjubeln kann (oder eben wie gesagt erstmal der Filmhochschule) ...
Letzteres sowieso. Nicht nur die bei dir. Ich würde noch 1,2 dazu nehmen.
Zu Obigen davor: Sagen wir mal so. Die "Macher" sind die Karosserie, aber wir sind das Benzzzziiiiinnnn! :mrgreen:
Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 22:55
Was für eine Sorte AB sollte denn da gezeigt werden ?
Der Normalo der nur bissi Pech hat aber am Ende doch seine Traumfrau bekommt und das ganze auf eine Lovestory hinausläuft die es schon haufenweise gibt oder den unattraktiven, sozialphobischen Nerd der nur den ganzen Tag zu Hause hockt wo das ganze wohl auf einen langweiligen Film hinauslaufen würde.
wie Calliandra oben schon sagte. Sieh dir mal den thread durch. Bzw Episodenfilm, wo man mehrere Facetten zeigt. Zeigen könnte.
Calliandra hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 23:35
Warum? Ich fände es eher spannend, was rauskommt, wenn sich jemand der Thematik widmet, die für ihn neu ist und welche Möglichkeiten derjenige findet, es spannend in Szene zu setzen. Jemand, der auch weiß, wie man sowas macht. Eine gute Recherche wäre natürlich wichtig.
das gilt für Beides, Spielfilm wie Doku. Wobei es ja auch gemischte Formen gibt.
Calliandra hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 23:35
Davon abgesehen würde der Film im 1. Fall wahrscheinlich mehr Menschen erreichen, im zweiten Fall wäre es wohl eher ein Nischenpublikum.
es soll viele erreichen. Es sollte aber auch noch an unsere Welt(en) nah dran sein. Das ist das Kunststück.

Ohne plots geht es nicht. Und niemand hat Zeit und Bock sich selbst hopp hopp zum Roman zu machen, der auch erfolgreich sein muss, damit es Regisseure reizt. Aber authentische, witzige wie traurige, tiefsinnige wie schräge plots oder scripts von einer Gruppe (wir), das könnte schon Aufmerksamkeit erregen. Versuchen halt...
... was ich mit 12 wissen wollte, weiss ich immer noch nicht.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Hachiko » Montag 1. Oktober 2018, 11:13

Calliandra hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 19:46
Es gab da wirklich mal einen 30-minütigen Kurzfilm, wo auch das AB-Thema wieder irgendwie eine Rolle gespielt hat. Nur war da eben eher das Thema, dass der Protagonist schwul war (und ohnehin auch noch ziemlich jung).
Ist aber trotzdem ein toller Film:
https://www.youtube.com/watch?v=ngpq9OSsv-I
Hallo Calliandra,
danke für die Empfehlung, ich habe mir das Video gestern noch komplett angesehen.

Für mich war es erst ein Film mit "Superheldenpotential" (der Junge, der am Anfang gemobbt, verprügelt und verarscht wird, entwickelt sich zum wahren Frauenschwarm), ging über auf "Horror" (OmG: Typ knutscht mit Typ und die Nutte war mir die ganze Zeit sowieso nicht ganz koscher - Gänsehaut-Feeling, jedoch nicht im positiven Sinne und ohne mehr zu verraten) und endete schließlich als "Drama" (Junge und Nutte gehen mit ihren Problemen wieder ihre eigenen Wege)...

Wobei für den jungen Sean viell. ein"'Maybe-Happy-End" (Ansichtssache) entstand...
Während ich für Katie eher noch einen harten Weg sehe.. :crybaby:

Sorry, wenn ich damit schon zu viel verrate...

Happy Monday!
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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Calliandra » Montag 1. Oktober 2018, 13:38

Hachiko hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 11:13
Für mich war es erst ein Film mit "Superheldenpotential" (der Junge, der am Anfang gemobbt, verprügelt und verarscht wird, entwickelt sich zum wahren Frauenschwarm), ...
Ich fand es gut, dass es eben nicht dieses Klischee war.
Hachiko hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 11:13
ging über auf "Horror" (OmG: Typ knutscht mit Typ und die Nutte war mir die ganze Zeit sowieso nicht ganz koscher
...
Dass er schwul ist, hatte ich ja schon bei der Ankündigung erwähnt. Und ich habe auch kein Problem damit. Was ich jedenfalls gut fand, war, er ist irgendwie anders als der Durchschnitt (ob das nun schwul ist oder AB oder was auch immer) und macht eine Entwicklung durch und öffnet sich (auch jemandem gegenüber, wo man es gar nicht erwarten würde) … und wie das dann die Handlung und das Verhalten beider beeinflusst, fand ich toll. Auch wie sie dann von anfänglicher Genervtheit zu Empathie und Sympathie zu ihm übergehen konnte, fand ich schön umgesetzt.
Ich denke, das ist auch für jeden AB aufschlussreich, dass sich Dinge verändern können, wenn man den Mut zu gewissen Schritten in Bezug auf andere hat, ohne dass es sofort in einer Beziehung endet.
Hachiko hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 11:13
... und endete schließlich als "Drama" (Junge und Nutte gehen mit ihren Problemen wieder ihre eigenen Wege)...
Wobei für den jungen Sean viell. ein"'Maybe-Happy-End" (Ansichtssache) entstand...
Während ich für Katie eher noch einen harten Weg sehe.. :crybaby:
Ich finde keinesfalls, dass sie mit ihren Problemen einfach wieder ihre eigenen Wege gehen. Es gibt kein klassisches Happy End (was ich eben auch eher komisch finden würde), aber die Situation ist eine ganz andere als am Anfang des Films. Er hat total viel an Selbstakzeptanz gewonnen – und damit eine Grundlage, worauf er aufbauen kann, um sich sein Leben so zu gestalten, wie es für ihn richtig ist. Für sie ist es natürlich nicht einfach, aber sie ist eine starke Persönlichkeit und hat ihren Weg gefunden, mit der Situation umzugehen. Und ob sie durch die Begegnung nicht auch ihre Situation nochmal klarer vor sich hatte und vielleicht doch auch Wege sucht, das zu ändern, blieb ja offen (was ich auch gut fand, denn sonst wäre es gleich wieder schnell in die Kitschecke gekippt).
Übrigens fand ich auch gut, dass es eben nicht nur Drama war, sondern auch witzige Momente hatte (z. B. die Auswahl der Muffins oder die Szene mit "Just ignore the cute boobs").

Es kann sein, dass es einfach am unterschiedlichen Filmgeschmack liegt, dass wir den Film so unterschiedlich wahrnehmen. Kann aber auch sein, dass es mit unterschiedlichen Erwartungen, Einstellungen oder Lebenserfahrungen zu tun hat.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von TheRealDeal » Montag 1. Oktober 2018, 16:02

Strange Lady hat geschrieben:
Samstag 29. September 2018, 23:16
Von Woody Allan hätte ich gern einen! Der könnte auch locker beide Geschlechter bedienen.

Und Aki Kaurismäki traue ich das auch zu.
Richtig, den Kaurismäki hätte ich fast vergessen... :daumen:

Woody Allen kann das bestimmt. Da gab es doch mal eine Szene, ich nenne sie "Blowjob Lektion", wo eine Frau auf einer Banane dermaßen herum gekaut hat, dass mir meine Ba... also Mann, hat mir das vom Zusehen wehgetan... ;) Könnte aus "Celebrity" gewesen sein...

Deutsch: Von mir aus. Aber bitte, BITTE, keinen Schweiger oder Schweighöfer Film...

Wenn der Film schön werden soll, dann wünsche ich mir Guillermo del Toro und wenn er einfach gut werden soll, ohne dass man so genau weiß warum eigentlich, dann die Coen-Brüder.
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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von zumsel » Montag 1. Oktober 2018, 16:34

Ich habe meinen ganz persönlichen AB-Film vor in paar Jahre gefunden.
Wenn ich ihn mir anschaue werde ich jedes Mal mega emotional.

Der Film heißt "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück"
Er spricht meine ursprünglichsten tiefsten Gefühle an als ich Begann mich gegen mein AB-Leben zu entscheiden und das zu suchen, was mir gut tut. Dabei habe ich emotional viele Höhen und Tiefen durchlebt und die kuriosesten Erlebnisse gehabt: Ich musse lernen loszulassen, ich musste lernen alleine klar zu kommen, ich musste lernen Glück zu erkennen und wirklich zu leben. Ich musste lernen, dass Sex allein nicht glücklich macht. Und auch jetzt sehe ich noch viele Aufgaben vor mir. Doch ich verbinde die Frage nach meinem Glück nicht mehr mit einem Ziel. Vielmehr ist es die Suche nach Glück, die mich dazu gebracht hat immer wieder aufs neue die Wunder dieser Welt annehmen zu können und Türen zu sehen, wo für mich als AB nur verbaute Mauern wahren.

Und diese Freiheit überwältigt mich immer wieder aufs Neue !

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Siegfried » Montag 1. Oktober 2018, 16:41

Auch wenn die Doku nur indirekt was mit AB's zu tun hat sondern es um soziale Phobie geht fand ich die doch sehr gut
weil ich mit dem männlichen Protagonisten viele Gemeinsamkeiten besitze die die AB Falle stark fördern und man kein
Land mehr sieht da jemals rauszukommen.
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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Calliandra » Montag 1. Oktober 2018, 17:05

zumsel hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 16:34
Ich habe meinen ganz persönlichen AB-Film vor in paar Jahre gefunden.
...
Der Film heißt "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück"
Ja, witzig, die filmische Umsetzung kenne ich zwar nicht, aber ich habe vor ein paar Jahren begonnen, Französich zu lernen – und das Buch haben wir im Sprachkurs gelesen und besprochen. Ich mochte auch die Erkenntnisse, die er jeweils in den einzelnen Episoden für sich gewonnen hat. Ich finde überhaupt auch (und kann es durch eigene Erfahrung bestätigen), dass Reisen alleine eine gute Methode ist, über sich selbst was zu lernen und sich zu entwickeln. Damit meine ich nicht unbedingt einen Wochenendausflug in die nächstgrößere Stadt, sondern durchaus weitere Reisen in unbekannte Gebiete, wo man sich ein bisschen durchschlagen und ggf. auch sprachlich behaupten muss.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Calliandra » Montag 1. Oktober 2018, 17:34

Siegfried hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 16:41
Auch wenn die Doku nur indirekt was mit AB's zu tun hat sondern es um soziale Phobie geht fand ich die doch sehr gut
weil ich mit dem männlichen Protagonisten viele Gemeinsamkeiten besitze die die AB Falle stark fördern und man kein
Land mehr sieht da jemals rauszukommen.
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Ja, ich denke auch, dass Schüchternheit wohl oft ein Grund ist, der dazu führt, dass man AB wird. Ich selbst kenne von mir durchaus auch ziemlich ausgeprägte Schüchternheit von früher, die ich jedoch im Laufe der Jahre (zumindest in alltäglichen Dingen) durch verschiedene Herausforderungen und Entwicklungen ganz gut überwunden habe. Große Ausnahme: Sobald ich wirklich mal jemanden sehr attraktiv finde, bin ich plötzlich wieder das verschüchterte Mädchen von früher, was kaum wagt, einen Blick zu riskieren.

Aaaber: nach einem Ereignis, was bei mir letztens ein paar Dinge an die Oberfläche gebracht hat, habe ich mich letztens beim Ausgehen mal hinreißen lassen, bewusst auszuprobieren, was eigentlich passiert, wenn ich jemanden, der mir gefällt, offensiv anfirte (die lockere Atmosphäre und so eins, zwei Bierchen vorweg helfen da natürlich auch ganz gut – und ich war in der richtigen Stimmung). Und siehe da … es war sogar erfolgreich und wir haben uns an dem Abend gut amüsiert (auch wenn es auf den Abend begrenzt war und andere sich vielleicht eher 20 Jahre früher so verhalten hätten und da jetzt durch sind). Aber für mich war es einfach gut zu sehen, hey, das ist möglich!

Natürlich klappt das deswegen nicht immer so, und für jemanden, der wirklich eine soziale Phobie hat (was ja nochmal mehr ist als einfach nur Schüchtetnheit), wird es kaum ausreichen, sich in einer Situation bewusst zu sagen, ich probier das jetzt mal aus. Aber wahrscheinlich muss jeder für sich die Stelle finden, um loszulaufen.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von TheRealDeal » Montag 1. Oktober 2018, 19:13

zumsel hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 16:34
Vielmehr ist es die Suche nach Glück, die mich dazu gebracht hat immer wieder aufs neue die Wunder dieser Welt annehmen zu können und Türen zu sehen, wo für mich als AB nur verbaute Mauern wahren.

Und diese Freiheit überwältigt mich immer wieder aufs Neue !
Du brauchst die Mauern nicht zu wahren, reiß sie ruhig ein... ;) Und nein, es gibt keine Zufälle... ;)
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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von MacMiiu » Montag 1. Oktober 2018, 21:32

huhu,

ich hab auch Interessantes entdeckt. Zufall.
Nicht AB-Film, aber bzgl. Thema + auch bzgl. dem Aufbau passt es imho als Info hier.

Einsamkeit und Sex und Mitleid (2017, also gar nicht alt)
https://de.wikipedia.org/wiki/Einsamkei ... nd_Mitleid
Hier steht:
Der Film zeigt abwechselnd Szenen aus dem Leben von 15 Bewohnern einer Großstadt, die immer wieder in wechselnden Konstellationen aufeinanderprallen

Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=htQ044Kkliw
Jeder kann die Welt verändern. So heisst es am Ende. Hm...... okay, wir sind ja dran. Und Calliandra hat das Fanal gesetzt. :mrgreen:
... was ich mit 12 wissen wollte, weiss ich immer noch nicht.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Calliandra » Montag 1. Oktober 2018, 22:00

TheRealDeal hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 16:02
... und wenn er einfach gut werden soll, ohne dass man so genau weiß warum eigentlich, dann die Coen-Brüder.
Wo du sagst, die Coen-Brüder. Der Dude aus The Big Lebowski würde doch eigentlich auch als Figur gut als AB durchgehen :mrgreen:

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Calliandra » Montag 1. Oktober 2018, 22:05

MacMiiu hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 21:32

Einsamkeit und Sex und Mitleid (2017, also gar nicht alt)
https://de.wikipedia.org/wiki/Einsamkei ... nd_Mitleid
Hier steht:
Der Film zeigt abwechselnd Szenen aus dem Leben von 15 Bewohnern einer Großstadt, die immer wieder in wechselnden Konstellationen aufeinanderprallen
Hach, schon wieder ein Film, wo das Buch kannte, aber irgendwie von der Verfilmung nix mitbekommen habe :mrgreen:
Ja, da gab's ein paar unterhaltsame Momente und es war nett gemacht, wie sich die Wege jeweils kreuzten.
MacMiiu hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 21:32
Jeder kann die Welt verändern. So heisst es am Ende. Hm...... okay, wir sind ja dran. Und Calliandra hat das Fanal gesetzt. :mrgreen:
Nee nee :dont: Ich habe hier hur ganz unschuldig einen Film-Thread eröffnet.

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Re: Der neue AB-Film!

Beitrag von Kief » Montag 1. Oktober 2018, 23:05

Calliandra hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 22:05
MacMiiu hat geschrieben:
Montag 1. Oktober 2018, 21:32
Jeder kann die Welt verändern. So heisst es am Ende. Hm...... okay, wir sind ja dran. Und Calliandra hat das Fanal gesetzt. :mrgreen:
Nee nee :dont: Ich habe hier hur ganz unschuldig einen Film-Thread eröffnet.
Und wir wollen hier Deine Unschuld rauben ...
aeh, also dass Du mit Lust ne aktivere Rolle uebernimmst ...
das Heft in die Hand nimmst ...
Deine aufregenden Qualitaeten praesentierst ...
oder so ... :holy:

...wir wollen halt nur Dein Bestes! :oho:


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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