Warum wollen Männer nicht tanzen?

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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von BartS » Samstag 14. Juli 2018, 11:42

@Captain Unsichtbar, okay, dann kehren wir auf die Sachebene zurück und ich geh mal davon aus, dass Du zuletzt keine rhetorischen Fragen gestellt hast und wirklich an Antworten von mir interessiert bist (den Eindruck hatte ich leider vorher nicht). Zum einen, mich interessieren die Antworten sehr, warum jemand als Mann nicht gerne tanzt. Deshalb gehe ich auch auf diese Antworten ein und stelle u.a. weitere Fragen oder rücke manche Vorstellungen zum Tanzen zurecht. Aus meiner Sicht schlechte Argumente lasse ich nicht gelten, aber das ist in jeder Diskussion so und machst Du auch nicht anders.

Was mich nun interessieren würde, warum siehst Du folgende Aussage "Im Grunde genommen ist es etwas, was man eigentlich mal gemacht haben sollte, so wie eben auch Sex oder Schwimmen oder Singen (mir fallen gerade keine anderen Beispiele ein)." als Überhöhung. Frag doch mal Deine Eltern- und Großelterngeneration, welche Bedeutung das erlernen von Tanzschritten für sie und ihr Umfeld hatte. Gesellschaftlich gehörte der Besuch einer Tanzschule in der Jugendzeit zum guten Ton und setzte man später im Erwachsenenalter voraus. Und heute darben die Tanzschulen nicht, sondern erleben einen regen Zulauf von Jugendlichen. Der Abschlussball ist ein so großes familiäres Ereignis, was im Vorfeld mit viel Aufwand verbunden ist (Anprobe, Generalprobe, Einladung an Familienmitglieder usw.), was von der Bedeutung quasi kurz nach der Konfirmation kommt.
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von BartS » Samstag 14. Juli 2018, 11:50

Dead Milkman hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 09:47
Klar kann ich tanzen gehen, ich kann aber auch Theater spielen oder Mannschaftssport betreiben oder Kuschelparties geben.
Das sind Beschäftigungen, die sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern die man gut in sein Leben integrieren kann.
Dead Milkman hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 09:47
Alles besser, als z.B. allein vor dem fernseher hocken (wobei auch das manchmal das Richtige ist). Tanzen ist nicht die Königin der Hobbies, und wer nicht tanzt, hat nicht automatisch Unrecht. (Es gab hier einige Wortmeldungen von Leuten, die es ehrlich versucht, aber absolut keinen Zugang dazu gefunden haben.)
Gut, wir haben hier zwei Ansichten zu dem Thema gehört. Ich überspitze mal, sie lauteten, alle Hobbys sind gleich und Tanzen ist die Königin aller Hobbys. Beides sind Extrempositionen, die Wirklichkeit spielt sich aber irgendwo in der Mitte ab.
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Gilbert » Samstag 14. Juli 2018, 12:29

BartS hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 11:42
Der Abschlussball ist ein so großes familiäres Ereignis, was im Vorfeld mit viel Aufwand verbunden ist (Anprobe, Generalprobe, Einladung an Familienmitglieder usw.), was von der Bedeutung quasi kurz nach der Konfirmation kommt.
Großes familiäres Ereignis? Das wird anscheinend sehr unterschiedlich gesehen. Ich hatte damals keinerlei familiäre Unterstützung, als ich den Tanzunterricht zu Schulzeiten absolvierte. Kurz vorm Abschlußball beendete ich daraufhin das Ganze für mich und bin nicht mehr zum Tanzunterricht erschienen.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Endura » Samstag 14. Juli 2018, 12:46

BartS hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 11:42
Der Abschlussball ist ein so großes familiäres Ereignis, was im Vorfeld mit viel Aufwand verbunden ist (Anprobe, Generalprobe, Einladung an Familienmitglieder usw.), was von der Bedeutung quasi kurz nach der Konfirmation kommt.
Welcher Abschlussball? Sowas gibt es in Österreich nicht. Der jährliche Schulball meiner Schule war fast eine reine Saufveranstaltung, theoretisch gab es auch eine Tanzfläche, theoretisch.

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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von BartS » Samstag 14. Juli 2018, 13:05

Gilbert hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 12:29
Großes familiäres Ereignis? Das wird anscheinend sehr unterschiedlich gesehen. Ich hatte damals keinerlei familiäre Unterstützung, als ich den Tanzunterricht zu Schulzeiten absolvierte. Kurz vorm Abschlußball beendete ich daraufhin das Ganze für mich und bin nicht mehr zum Tanzunterricht erschienen.
Finde ich schade in Deinem Fall. Widerlegt jetzt aber auch nicht die These, dass es in vielen Fällen ein großes familiäres Ereignis ist. Wer mal einen Abschlussball besucht und sieht, wer alles eingeladen ist und in welcher Garderobe alle erscheinen, weiß was ich meine.
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von BartS » Samstag 14. Juli 2018, 13:12

Endura hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 12:46
Welcher Abschlussball? Sowas gibt es in Österreich nicht. Der jährliche Schulball meiner Schule war fast eine reine Saufveranstaltung, theoretisch gab es auch eine Tanzfläche, theoretisch.
Wie das in Österreich abläuft, dazu habe ich zu wenig Einblick. Wobei ich Österreich eigentlich mit einer großen Ball-Tradition verbinde und an die zahlreich Debütantenpaare an den Opernbällen denke.
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Hoppala » Samstag 14. Juli 2018, 13:33

Dead Milkman hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 09:47
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 01:00
Der Mensch ohne Tanzen ist nicht ganz vollständig. (...) Anscheinend ist uns Tanzen sogar noch mehr in Fleisch und Blut als Essen + Sex, so das es als eigenständig zu betrachtendes Element des Menschseins gar nicht ins Blickfeld geriet.
Und an diesem Punkt wird mir die Diskussion echt zu surreal. Wenn dem so wäre - wenn Tanzen in der Wichtigkeit noch vor Essen + Sex und gleich hinter Atmen anzusiedeln wäre - dürfte es nur begeisterte Tänzer geben und niemanden, der das in Frage stellt. Deine Schlussfolgerung sähe dann aber sicher so aus, dass du uns tanzkritischen Menschen zivilisatorische Verderbtheit unterstellst.
Du greifst dir da aus all dem, was ich darstelle, ausgerechnet eine Bemerkung raus die als Fußnote und innerhalb dieser Fußnote mit dem einleitendem Wörtchen "Anscheinend" meinerseits bereits als eher loser Faden denn Behauptung, Argument oder Information kenntlich gemacht ist. Sollte ich daraus nun schließen, dass du den fundierteren Anmerkungen nichts entgegenbringen willst? Dann allerdings wäre mir unverständlich, warum du mit deiner Kritik an diesem Randaspekt gleich wieder die gleiche Breitseite austeilst.

Anders gesagt: ich kann deine Einwände, so vorgebracht, nicht als fundiert erkennen. Außer gewohnheitsmäßig und lern-uninteressiert (Nachtrag: wie ich unten sehe, bist du doch lerninteressiert. Das fügt sich in meine Irritation über dein Vorgehen ein). Denn das ist alles nicht schlüssig und geht auch nicht auf meine Beiträge ein; außer, ich interpretiere das auf der Grundlage: "Ich will das nicht, und Schluss. Notfalls ist jeder Grund gut genug, um dabei zu bleiben, und wer was anderes behauptet, will mir nichts Gutes."
Naja.

Wie gesagt: surreal und "wenn dem so wäre" - ich habe den Gedanken selbst nicht zu Ende gedacht. Kann sein, kann nicht sein. "Surreal" halte ich aber für eine eindeutig viel zu voreilige Wertung, noch dazu von dir unhaltbar "begründet" - was damit wieder eher mein Hauptargument stützt.
Wieso unhaltbar? Deshalb: Weil ich selbst bereits dargelegt habe, dass es bei all diesen Punkten Sonderfälle gibt; insofern ist "dürfte nur begeisterte Tänzer" eine fehlerhafte Schlussfolgerung und als Argumentationsgrundlage untauglich. Es ist auch keineswegs aus meinen Worten herleitbar, dass man nun unbedingt "begeistert" tanzen müsste. Nur weil die meisten Leute öfter was essen - tun sie das zwingend "begeistert"??? Deine abgeleiteten Argumente sind also fehlerhaft abgeleitet.

Die Fortführung, ich würde irgendwem "zivilisatorische Verderbtheit" unterstellen, ignoriert zusätzlich erneut - und diesmal kaum noch entschuldbar -, dass DU die Sache mit der Zivilisation eingebracht hast und ICH nun schon mehrfach darauf hingewiesen habe, dass das NICHT mein Thema ist.

Nun hängt sich das Ganze sowieso an einem - wie dargestellt - fürs Thema erst mal nicht weiter wesentlichen Aspekt auf, von daher kann's mir egal sein.
Etwas irritierend finde ich diese fortgesetzte Breitseite unter falscher Flagge aber dennoch; die sich Treibholz zum Ziel nimmt, selbst da noch daneben geht ... aber so tut, als wäre damit der gegnerische Flaggschiff-Kapitän der Piraterie überführt ... irritierend. - Falls das der Zweck der Übung war: geschafft!
Dead Milkman hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 09:47
Mein Schlusswort ist, dass mich dieser Thread generell neugierig gemacht hat und ich plane, mal in einen Tanzkurs reinzuschnuppern (in einen, der auch Grobmotoriker aufnimmt freilich).
Das ist doch mal was!
Falls (!) deine Idee ist, etwas mehr über dieses ominöse Tanzen zu erfahren (per eigenem Erleben), würde ich dir empfehlen, dich zuerst mal über diverse Tanzstile, die zugehörigen Musikformen und - soweit möglich - die darum kreisende lokale Szene" zu informieren. Ggf. auch über unterschiedliche Kurs- bzw. Unterrichts- und Übungsverfahren.
Denn beim Tanzen kommen immer gleich sehr viele andere Aspekte mit rein, die je nach dem aber sehr unterschiedliche Erfahrungen ermöglichen. Vieles von den Hindernissen, die hier und in anderen Threads geschildert werden, sind nämlich gar nicht dem Tanzen an sich geschuldet, sondern dem jeweiligen Drumrum. (Und anderes der ungünstigen persönlichen Herangehensweise.)
Anders gesagt: 1 Versuch ist gerad soviel, wie in saure Gurke beißen, das Gesicht verziehen und mitteilen, dass "Essen" wohl nichts für einen ist ... (oder es ist doch gleich leckerer Schokokeks + mehr davon! Kann natürlich auch mal sein!).

Auch als bisher völlig desinteressierter Nichttänzer lässt sich da beispielsweise per Youtube schon mal ein Eindruck gewinnen, um dann vielleicht die gröbste Saure-Gurken-Gefahr zu bannen.

Übrigens: je mehr man - vielleicht später mal - von der Sache vesteht - um so eher weiß man dann auch die anfangs so seltsame saure Gurke zu schätzen ...
Es ist eben auch eine Frage dessen, was man informationshalber weiß und gefühlsmäßig erlebt hat.

Kurs ist übrigens nicht "Tanzen", sondern "spezifische Tanzform lernen".
Dass dieser Unterschied sowohl umgangssprachlich als auch von geschäftsinteressierten Tanzlehrern gern übergangen wird, ändert nichts daran, dass es was anderes ist.

Jeder aufs breite Publikum orientierte Anfängerkurs geht von "Grobmotorikern" als Teilnehmer aus - also keine Bange! Aber wie so oft, ist auch da die Bandbreite innnerhalb einer zufällig zusammengesetzten Gruppe oft groß, und die einen 10% langweilen sich, die anderen 10% sind überfordert. Je nach Tanzlehrer sind die "Ränder" größer. Das lässt sich nicht vermeiden, außer mit Einzelunterricht und Erfahrung im Tanzlehrerbeurteilen.

Eine kleine Aufzählung gibt's hier. Meine rasche Querprobe hat allerdings schon diverse Lücken (von den Halbwahrheiten zu schweigen) ergeben .. immerhin, ein Anfang.

Gutes Gelingen!
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Samstag 14. Juli 2018, 16:40

BartS hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 11:42
@Captain Unsichtbar, okay, dann kehren wir auf die Sachebene zurück und ich geh mal davon aus, dass Du zuletzt keine rhetorischen Fragen gestellt hast und wirklich an Antworten von mir interessiert bist (den Eindruck hatte ich leider vorher nicht). Zum einen, mich interessieren die Antworten sehr, warum jemand als Mann nicht gerne tanzt. Deshalb gehe ich auch auf diese Antworten ein und stelle u.a. weitere Fragen oder rücke manche Vorstellungen zum Tanzen zurecht. Aus meiner Sicht schlechte Argumente lasse ich nicht gelten, aber das ist in jeder Diskussion so und machst Du auch nicht anders.
Natürlich war die Frage ernst gemeint, weshalb sollte ich sonst fragen :roll: Ja das Nachfragen ist das eine, was du aber noch viel mehr tust, ist solange nachbohren, bis man gar keine richtige Antwort mehr geben kann. Denn du lässt einfach alles, dass du dir selbst nicht erklären kannst bzw. nicht verstehst, als Antwort nicht gelten. Darum nimmt es mich wunder: was erwartest du von einem Menschen für eine Antwort, der schlicht kein Interesse hat? An welchem Punkt würdest du mit der Nachfragerei aufhören und die Antwort bzw. Meinung einfach akzeptieren? Siehst du, es ist gar nicht möglich diese Diskussion zu deiner Zufriedenstellung zu führen und gleichzeitig zum eigenen Standpunkt zu stehen, denn alles was dir nicht passt, akzeptierst du als Argument nicht bzw. weist es als nichtig ab. Damit machst du dir es natürlich einfach. Darum kommt bei mir der Eindruck auf, dass es dir einfach nur darum geht Recht zu haben. Aber hier geht es nicht um richtig oder falsch. Den das Hobby Tanzen ist objektiv weder richtig noch falsch. Es ist einfach ein Thema zu dem man eine Meinung oder gar grösseres Interesse haben kann.
Was mich nun interessieren würde, warum siehst Du folgende Aussage "Im Grunde genommen ist es etwas, was man eigentlich mal gemacht haben sollte, so wie eben auch Sex oder Schwimmen oder Singen (mir fallen gerade keine anderen Beispiele ein)." als Überhöhung. Frag doch mal Deine Eltern- und Großelterngeneration, welche Bedeutung das erlernen von Tanzschritten für sie und ihr Umfeld hatte. Gesellschaftlich gehörte der Besuch einer Tanzschule in der Jugendzeit zum guten Ton und setzte man später im Erwachsenenalter voraus. Und heute darben die Tanzschulen nicht, sondern erleben einen regen Zulauf von Jugendlichen. Der Abschlussball ist ein so großes familiäres Ereignis, was im Vorfeld mit viel Aufwand verbunden ist (Anprobe, Generalprobe, Einladung an Familienmitglieder usw.), was von der Bedeutung quasi kurz nach der Konfirmation kommt.
Die Überhöhung steht im Fettgedruckten. "Mal gemacht haben muss". Das könnte ich genauso über meine Interessen sagen, wohlwissend, dass das nur für mich gelten würde.
Von meinen Eltern hat keiner je getanzt, keiner hat jemals so etwas wie eine Tanzschule von innen gesehen, ich weiss nicht mal ob es da so etwas gab. Meine Grosseltern soweit ich weiss auch nicht. Und ich selbst kenne in meinem Umfeld nur Hiphop-Tänzer. So etwas wie ein Abschlussball gibts bei uns nicht. Das kenne ich so nur aus Ami-Filmen/Serien. Und die ganzen kirchlichen Anlässe sind -- soweit ich das gehört habe -- ziemlich spiessbürgerliche Veranstaltungen.
"You talk about redefining my identity. I want a guarantee that I can still be myself."
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Samstag 14. Juli 2018, 16:41

Endura hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 12:46
Welcher Abschlussball? Sowas gibt es in Österreich nicht. Der jährliche Schulball meiner Schule war fast eine reine Saufveranstaltung, theoretisch gab es auch eine Tanzfläche, theoretisch.
Die Saufveranstaltung hatten wir auch nur ohne -ball und ohne Tanzfläche. :lach:
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von BartS » Samstag 14. Juli 2018, 19:02

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 16:40
Natürlich war die Frage ernst gemeint, weshalb sollte ich sonst fragen :roll:
Nur seltsamerweise wenn ich Fragen stelle, dann unterstellst Du mir, dass ich an den Antworten nicht interessiert bin. Von daher fände ich es gut, eine gewisse Symmetrie in die Betrachtungsweise heranzuziehen. Deine oder meine Motivation Fragen zu stellen, sind sicher nicht besser oder schlechter.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 16:40
Ja das Nachfragen ist das eine, was du aber noch viel mehr tust, ist solange nachbohren, bis man gar keine richtige Antwort mehr geben kann. Denn du lässt einfach alles, dass du dir selbst nicht erklären kannst bzw. nicht verstehst, als Antwort nicht gelten.
Zum Beispiel wo?
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 16:40
Darum nimmt es mich wunder: was erwartest du von einem Menschen für eine Antwort, der schlicht kein Interesse hat?
Darf man denn nicht fragen, warum man kein Interesse am Tanzen hat? Kann ja sein, dass ein Nichttänzer sich selbst nie diese Frage explizit gestellt hat, weil es ihm einfach genügte kein Interesse zu haben. Wenn er durch die Frage hier angeregt zum ersten Mal darüber nachdenkt, warum kein Interesse besteht, dann hat dieser Thread schon einen Zweck erfüllt. Und wenn man sich vorher Gedanken darüber gemacht hat, dann kann man doch einfach schreiben, was die genaueren Gründe sind.

Ich habe auch nicht für alles Interesse. Aber ich kann es soweit reflektieren, dass ich nach einiger Überlegung sagen kann, warum mich eine Sache nicht interessiert. Und ich kann dazu auch stehen.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 16:40
An welchem Punkt würdest du mit der Nachfragerei aufhören und die Antwort bzw. Meinung einfach akzeptieren?
Ich habe doch an mehreren Stellen die Fragen an konkrete User beendet. Sonst würde ich mit Dead Milkman, Gilbert oder LonesomeCoder immer noch diskutieren, warum sie (bisher) nicht tanzen wollten. :D
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 16:40
Siehst du, es ist gar nicht möglich diese Diskussion zu deiner Zufriedenstellung zu führen und gleichzeitig zum eigenen Standpunkt zu stehen, denn alles was dir nicht passt, akzeptierst du als Argument nicht bzw. weist es als nichtig ab.
Entschuldigung, aber da bist Du doch kein Deut anders. Wenn Du ein Argument nicht akzeptierst oder es für schlecht befindest, dann harkst Du nach. Das sieht man doch in der Diskussion mit mir. :D Du hast sogar ein zweites Mal bei mir nachgefragt. Also warum sollten das nicht auch andere User machen dürfen?

Davon mal abgesehen, nicht jedes Argument was als persönlicher Grund gegen das Tanzen vorgebracht wurde, hatte auch wirklich Substanz oder war einigermaßen logisch. Nur mal als Beispiel zu Beginn des Threads. Da schrieb ein User "Ich gehe nicht tanzen, weil ich es nicht kann. So einfach ist das.". Klingt erstmal plausibel. Nur kann niemand vorher Paartanzen, wenn er es nicht lernt. Und das ist ja der Grund, warum Tanzschulen existieren, nämlich um es zu lernen. Würden wir stets nach dem Grundsatz leben "ich tue nur die Dinge, die ich wirklich gut kann", dann wird man nie in der Lage sein, neue Dinge zu erlernen.

Ich weiß, dass es nicht jeden gefällt, aber man kann auch plausibel klingende Begründungen hinterfragen, ob es tatsächlich der wahre Grund ist oder wirklich so gewichtig ist. Sehr oft leben wir nach Glaubenssätzen, die uns eher hemmen als fördern. Ob man am Ende des Tages für sich sagt, ja, ich gehe doch zur Tanzschule oder es immer noch sein lässt, ist jedem selbst überlassen. Ich zwinge hier ja niemanden zu irgendwas. Aber man muss auch ertragen können, wenn man von außen eine bestimmte Haltung hinterfragt. Das lässt sich vom Tanzen auf praktisch alle Lebensbereiche übertragen.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 16:40
Damit machst du dir es natürlich einfach. Darum kommt bei mir der Eindruck auf, dass es dir einfach nur darum geht Recht zu haben. Aber hier geht es nicht um richtig oder falsch. Den das Hobby Tanzen ist objektiv weder richtig noch falsch.
Das hat auch niemand hier behauptet.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 16:40
Die Überhöhung steht im Fettgedruckten. "Mal gemacht haben muss". Das könnte ich genauso über meine Interessen sagen, wohlwissend, dass das nur für mich gelten würde.
Es gibt nun mal in jeder Gesellschaft Dinge, von denen man sagen würde, dass man sie gemacht haben oder können sollte. Ich will mal ein Beispiel geben, um zu zeigen, dass man damit auch anders umgehen kann. Mobilität wäre da so ein Thema und heute würde man sagen, dass man im Grunde eine Fahrerlaubnis haben sollte, um sich an dieser individuellen Mobilität beteiligen zu können. Ich sage es aber offen, ich habe keine Fahrerlaubnis. Ich habe auch nie eine Fahrschule besucht. Ich sage das aber auch offen, weil es da jede Menge erstaunte Fragen gibt. Ich konnte mir nie so richtig vorstellen, mich am Autoverkehr zu beteiligen und habe Zeit und Geld nicht für eine Fahrschule ausgegeben. Außerdem finde ich es nicht sonderlich intelligent, wenn in jedem Auto fast genau 1,0 Personen im Schnitt sitzen. Es ist ein anderes Leben ohne Auto und Führerschein, aber weitgehende Einschränkungen empfinde ich nicht, weil hier jede Menge an Alternativen existieren (als Mitfahrer, Bus, Bahn, zu Fuß). Früher haben mich diese Nachfragen genervt, aber irgendwann merkte ich, mich deswegen nicht verstecken zu müssen. Meine Mobilität ist nicht wirklich eingeschränkt und gerade für größere Strecken gibt es wirklich bessere Alternativen.

Also ruhig in den Diskussionen mal zeigen, dass man auch ein Arsch in der Hose hat und nicht gleich zu jammern anfängt, wenn eine oder die zweite Nachfrage zu dem Thema kommt. :D Wer eine gesetzte Meinung zum Thema Tanzen hat (egal ob Pro oder Kontra), den bringen auch ein paar bohrende Fragen nicht aus dem Tritt.
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Lazarus Long » Samstag 14. Juli 2018, 19:29

Ich habe damals in der Realschule wie fast alle den Tanzkurs iclusive Abschlußball mitgemacht.
Da sich im Folgejahr zu wenig Jungs gemeldet haben, wurde gefragt, ob aus unserem Jahrgang noch welche mitmachen wollen. Ein Schulfreund wollte gern, aber nicht allein und so habe ich noch ein zweites mal mitgemacht.
Wenn dann auf Hochzeiten etc getanzt wurde, dann versuchte ich nach Kräften umzusetzen, was ich gelernt hatte. Insbesondere hatte ich gelernt, dass der Mann führt. Das sahen die Frauen aber anders. Darüber hinaus durfte ich mir anhören, das ich so ziemlich alles falsch mache - wenn ich tue, was ich im Tanzkurs gelernt hatte.
Den Hauch Sicherheit, den man mir im Kurs eingeflößt hatte, der wurde mir so ganz schnell ausgetrieben.

Ich denke eigentlich nur an einen Tanz gern zurück und der war auf der Abschlußfeier der Realschule und da lag es wohl eher daran, daß man sehr eng tanzen mußte und ich dabei SIE in den Armen hielt, daß einzige mal in meinem Leben. (Wenige Jahre später durfte ich dann ihren Sarg mittragen.)
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
Deutscher Staatsmann und Mitbegründer der Humboldt-Universität zu Berlin
1767 - 1835

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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von BartS » Samstag 14. Juli 2018, 20:45

Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 19:29
Wenn dann auf Hochzeiten etc getanzt wurde, dann versuchte ich nach Kräften umzusetzen, was ich gelernt hatte. Insbesondere hatte ich gelernt, dass der Mann führt. Das sahen die Frauen aber anders. Darüber hinaus durfte ich mir anhören, das ich so ziemlich alles falsch mache - wenn ich tue, was ich im Tanzkurs gelernt hatte.
Den Hauch Sicherheit, den man mir im Kurs eingeflößt hatte, der wurde mir so ganz schnell ausgetrieben.
Letzteres ist wirklich schade. Das Beste was eine Tanzschule in dem Bezug vermitteln kann ist, dass es beim Tanzen kein richtig oder falsch gibt. Man kann höchstens "anders tanzen". ;) Tanzen heißt aber auch, sich auf den Anderen einzustellen. Das ist auch nicht leicht und lernt man eigentlich nur dann gut, wenn man in den Kursen mit möglichst unterschiedlichen Menschen tanzt.

Leider fehlt es in der Jugend an Selbstwertgefühl und Chupze das in der Praxis auch umzusetzen. Und im Erwachsenenalter hat man vielleicht das Selbstwertgefühl, aber es fehlt an Zeit oder Motivation, es mit dem tanzen (wieder) zu probieren.
Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 19:29
Ich denke eigentlich nur an einen Tanz gern zurück und der war auf der Abschlußfeier der Realschule und da lag es wohl eher daran, daß man sehr eng tanzen mußte und ich dabei SIE in den Armen hielt, daß einzige mal in meinem Leben. (Wenige Jahre später durfte ich dann ihren Sarg mittragen.)
Ohje, sehr dramatisch. :sadman:
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 16. Juli 2018, 17:21

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 19:07
BartS hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 17:46
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 17:21
Da muss ich dir zustimmen, ich sehe Tanzen auch nur als ein Hobby unter vielen an, das nichts besonderes ist. Und dazu noch eins, dass mich gar nicht interessiert.
Vielleicht hängt auch das Eine mit dem Anderen zusammen. :D
Du kannst dir offenbar echt nicht vorstellen, dass andere Menschen nicht für die selben Dinge ein Interesse haben wie du... :roll: Es gibt so viele verschiedene Interessensgebiete, irgendwie bezweifle ich, dass du für tatsächlich jedes einzelne davon ein Interesse hast.
Kann ich schon. Ich zocke selber am PC. Halte zocken aber trotzdem für ein unwichtiges, nicht sinnvolles, belangloses Hobby unter vielen anderen. Ich rechne es niemanden negativ an, wenn er es nicht tut. Einen Teil meiner Zeit verwende ich zum Stressabbau und Ablenkung. Bin auch nur ein Mensch. Tanzen ist da nicht anders als zocken. Hat gar nichts damit zu tun, dass ich nicht tanze.
BartS hat geschrieben:
Samstag 14. Juli 2018, 11:42
Der Abschlussball ist ein so großes familiäres Ereignis, was im Vorfeld mit viel Aufwand verbunden ist (Anprobe, Generalprobe, Einladung an Familienmitglieder usw.), was von der Bedeutung quasi kurz nach der Konfirmation kommt.
Ich konnte nicht mitmachen (weder Kurs noch Ball), da hier kein Mädchen übrig blieb. Die in den Klassen drüber wollten nicht nochmal oder konnten wegen Nachmittagsunterricht in der höheren Klasse nicht und die in der Klasse drunter hatten auch schon wem. Sagten sie. Wird bei manchen gestimmt haben, bei manchen nicht. Mit meiner Mutter wäre es mir zu peinlich gewesen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Montag 16. Juli 2018, 17:30

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 17:21
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 19:07
BartS hat geschrieben:
Freitag 13. Juli 2018, 17:46
Vielleicht hängt auch das Eine mit dem Anderen zusammen. :D
Du kannst dir offenbar echt nicht vorstellen, dass andere Menschen nicht für die selben Dinge ein Interesse haben wie du... :roll: Es gibt so viele verschiedene Interessensgebiete, irgendwie bezweifle ich, dass du für tatsächlich jedes einzelne davon ein Interesse hast.
Kann ich schon. Ich zocke selber am PC. Halte zocken aber trotzdem für ein unwichtiges, nicht sinnvolles, belangloses Hobby unter vielen anderen. Ich rechne es niemanden negativ an, wenn er es nicht tut. Einen Teil meiner Zeit verwende ich zum Stressabbau und Ablenkung. Bin auch nur ein Mensch. Tanzen ist da nicht anders als zocken. Hat gar nichts damit zu tun, dass ich nicht tanze.
Du hast irgendwie auch so ein Abwehrreflex xD Ich habe in dem Post doch BartS zitiert, weshalb fühlst du dich jetzt angesprochen? :gruebel:
Ich war ja eigentlich sogar auf deiner Seite...
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 16. Juli 2018, 17:32

Sorry, ja, eigentlich bezieht sich mein Beitrag auf den Kommentar von BartS.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von BartS » Montag 16. Juli 2018, 17:37

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Montag 16. Juli 2018, 17:30
Du hast irgendwie auch so ein Abwehrreflex xD Ich habe in dem Post doch BartS zitiert, weshalb fühlst du dich jetzt angesprochen? :gruebel:
Ich war ja eigentlich sogar auf deiner Seite...
Weil Du gerade da bist. ;) Ich habe in meinen letzten Posting an Dich einige Fragen aufgeworfen. Möchtest Du noch darauf eingehen?
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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Hachiko » Samstag 28. Juli 2018, 20:17

BartS hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 09:05
Hachiko hat geschrieben:
Samstag 5. Mai 2018, 19:01
Steht aber, seit diesem Jahr, auf meiner Jahresvorsatz-Liste mit dabei!
Wird sie auch 2019 auf Deiner Vorsatzliste stehen? ;)
Hallo BartS,

vielelicht, vielleicht auch nicht...ein paar Monate bleiben ja noch! :coolgun:

Gruß
Hachi
Ein Traumpartner ist nur so lange ein Traum, wie keiner an ihn glauben will.... :cooler:
Früher war ich dumm und habe nur aus Fehlern gelernt,...heute versuche ich in jedem auch eine Chance zu sehen!

Eine bloße Chance im Leben kann buchstäblich alles verändern...

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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Abine aus MUC » Dienstag 21. August 2018, 14:02

Als Tänzerin hab ich mich das auch schon oft gefragt, warum es so schwer ist, Tanzpartner zu finden - selbst wenn man nen eigenen Partner hat.

Allerdings scheint auch was dran zu sein - so sagten z.B. schon einige Tanzlehrer und meine Beobachtungen sagen mir das gleiche - dass es vielen Männern schwerer fällt mit dem Rhythmus als vielen Frauen. Ein Tanzlehrer im Anfängerkurs meinte mal, es sei eigentlich fast immer so, dass die Frauen VOR den Männern den Rhythmus hören oder wissen, was für ein Tanz es ist. Meine Beobachtungen haben das auch bestätigt, dass es häufig so ist. Nicht immer allerdings ... mein Tanzpartner hört das zum Glück sehr gut :D


Und grundsätzlich glaub ich, dass es als "unmännlich" verpönt ist. Für viele Männer ist das wohl "zu geziert" oder so. Außerdem haben viele Männer - vielleicht auch mehr als Frauen? - da Angst, ihr Gesicht zu verlieren. Liest man ja auch hier in den Kommentaren: Angst sich zu blamieren. Ich kanns halt nicht etc.
Normalerweise würde man ja denken, man lernt das ja genau deshalb, weil mans nicht kann. Aber viele glauben, alle schauen einem dann zu und urteilen.

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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von Endura » Dienstag 21. August 2018, 14:09

Ich hab es nie gelernt. Das Alter wo andere Jugendliche in die Tanzschule gehen, war meine übelste Mobbingzeit. Da ich zu der Zeit auch Null Kontakt zum weiblichen Geschlecht hatte, gab es noch ein zusätzliches Hindernis.

Außerdem ist für mich Tanzen etwas höchst erotisches, das kann ich mir sowieso nur in einer festen Beziehung vorstellen. Ein Teil von mir freut sich über den mitunter engen Körperkontakt manchmal zu sehr. :oops:

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Re: Warum wollen Männer nicht tanzen?

Beitrag von BartS » Dienstag 21. August 2018, 14:35

Endura hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 14:09
Ich hab es nie gelernt. Das Alter wo andere Jugendliche in die Tanzschule gehen, war meine übelste Mobbingzeit. Da ich zu der Zeit auch Null Kontakt zum weiblichen Geschlecht hatte, gab es noch ein zusätzliches Hindernis.
Ich habe meine erste Tanzstunde mit 30 gehabt. Ich fand das viel besser so, weil ich wesentlich selbstsicherer war und gesetzter als mit 15. Ich fand es auch entspannter, dass die anderen Tanzschüler schon deutlich erwachsen waren, da fallen auch weniger blöde Kommentare.
Endura hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 14:09
Außerdem ist für mich Tanzen etwas höchst erotisches, das kann ich mir sowieso nur in einer festen Beziehung vorstellen. Ein Teil von mir freut sich über den mitunter engen Körperkontakt manchmal zu sehr. :oops:
Das ist interessant, weil letztens schrieb eine Frau in einer Singlebörse sinngemäß, oh Du gehst in die Tanzschule, da lernst Du bestimmt viele erotische Frauen kennen. :D Nichts gegen die Frauen in der Tanzschule, aber die allermeisten sind wie Du und ich. Ähm, okay, wir sind keine Frauen, aber weißt was ich meine. Viele Nichttänzer haben oft.....phantasievolle Vorstellungen vom Ablauf der Tanzstunden und den vielen Körperkontakt. Aber für Tänzer ist das ziemlich normal. Das vermutlich so wie für einen regelmäßigen FKK-Besucher, für den ist viele nackte Menschen zu sehen auch nichts besonderes. Also glaube ich, nach den ersten 8 Tanzstunden siehst Du das selbst mit dem engen Körperkontakt nicht mehr so......eng. ;)
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