Jetzt mal Butter bei die Fische!

Themen rund um das Diskussionsklima im Absolute Beginner Treff

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zebulon

Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von zebulon » Donnerstag 13. September 2012, 19:02

Ursprünglich bin ich diesem Forum einmal beigetreten, weil ich die Hoffnung hatte mich hier mit Leuten auszutauschen, denen es im Leben so ergeht wir mir, die unter ihrer Partnerlosigkeit leiden, die für sich keine Zukunft mehr sehen und die einen Weg suchen damit trotzdem fertig zu werden.

In diesem Forum gibt es auch etliche Leute, die diesen Gedanken auch pflegen und einen höflichen Umgangston an den Tag legen, mit denen man sehr angenehm und angeregt diskutieren kann, die auch Konstruktives beitragen können. Diese Leute sind eine Freude und eine Zier für dieses Forum!

Aber dann seid noch Ihr hier; Ihr, die Ihr das Forum missbraucht um Euch selbst darzustellen, andere mit Eurer Meinung zu penetrieren und den Grundgedanken dieses Forums, nämlich das Miteinander sträflich korrumpiert. Gleichzeitig stellt Ihr Euch als überlegen jovial dar, glaubt dennoch tolerant zu sein und doch ist eine Unzulänglichkeit, die deutlich heraus sticht!

Ihr führt akademische Diskussionen an Stellen an denen Einfühlungsvermögen und Zurückhaltung gefordert wäre und selbst wenn man Euch aufruft Zurückhaltung zu wahren macht Ihr immer noch weiter.
Ihr habt kein Gefühl für andere, Ihr seid leer und doch seid Ihr arrogant und glaubt die personifizierte Wahrheit zu sein. Mitnichten! Ihr habt noch nichts geleistet in Eurem Leben und nehmt Euch doch das Recht heraus über Andere ein Urteil zu fällen, ein Recht, dass einfach Euch nicht zusteht!
Ihr nennt jene unter uns die darüber berichten wie sie leiden „Jammernde“ und diskutiert darüber ob sie das Forum verlassen sollten, als gehöre das Forum ausschließlich Euch! Ich finde das abstoßend und widerspricht dem, was Ihr doch eigentlich darstellen wollt!

Wenn Ihr Euch im RL auch nur annähernd so gebt wie in diesem Forum, braucht Ihr Euch nicht zu wundern, dass Ihr noch ABs seid.

Es ist eigentlich nicht mein Stil, aber ich wünsche Euch, dass Ihr einmal in Eurem Leben abstürzt, dass Ihr etwas erlebt, was Euch den Boden unter den Füßen weg reißt, Ihr nicht mehr wisst, wie es weiter geht kann und es Euch schier unerträglichste Mühen kostet um wieder auf die Beine zu kommen, damit Ihr Demut lernt! Manche haben das bitter, bitter nötig!
Ich wünsche Euch, dass es noch möglichst lange dauert bis Ihr einen Partner findet damit Ihr lernt wie sich andere fühlen!

Ich bin in der Zwischenzeit alt genug, dass mir ein paar altkluge Jungspunte meine Lebenserfahrung und die Souveränität, die ich erreicht habe, absprechen könnten.

Ich werde mich ein paar Wochen zurück ziehen und wenn ich wieder zurück komme, entscheide ich anhand dessen was ich vorfinde, ob ich weiter in diesem Forum bleibe.

Ich wünsche gute Selbsterkenntnis!
zebulon




P.S. Ihr glaubt jetzt natürlich schon wieder, dass ich diese Vorwürfe erhebe, weil ich mich angegriffen fühle. Glaubt nochmal!!! Ich berufe mich nur auf das, was ich beobachtet habe, wie Ihr mit manchen anderen umgeht, Bsp. schmog, aber auch etliche andere!
P.S.P.S. Ich werde auf diesen Thread nicht antworten (bin ja auch nicht mehr da) und auf PNs werde ich nicht antworten weil ich ohnehin nichts Konstruktives erwarte!


Liebe Mods, lieber Admin,

sollte ich mit diesem Beitrag zu weit gegangen sein, nehme ich eine Sperre oder sogar einen Ausschluss hin.

Alles Gute
zebulon

Uhas
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Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von Uhas » Donnerstag 13. September 2012, 19:21

Eine Diskussion eröffnen ohne weiter diskutieren zu wollen sieht für mich tatsächlich danach aus, dass es hauptsächlich darum geht, dass du dir persönlich auf die Füße getreten fühlst. Würde es dir nur um die anderen gehen, müsstest du dich nicht sofort so stark zurückziehen, betrifft dich ja nicht, oder?

Mir würde noch viel mehr zu diesem Beitrag einfallen, aber da ja sowieso keine Antwort kommen wird, lass ich's bis auf einen Hinweis: Ich denke ein Problem ist, dass das hier einfach eine Fehleinschätzung ist.
weil ich die Hoffnung hatte mich hier mit Leuten auszutauschen, denen es im Leben so ergeht wir mir, die unter ihrer Partnerlosigkeit leiden, die für sich keine Zukunft mehr sehen und die einen Weg suchen damit trotzdem fertig zu werden.
Diese Leute gibt es hier im Forum, aber es ist keine Forum nur für solche. Und es gibt auch immer noch unterschiedliche Arten mit der aufgegebenen Hoffnung umzugehen... negativ stoßen meist nur diejenigen auf, die sich weder wirklich damit abfinden wollen, noch dann im Umkehrschluss bereit sind konstruktiv etwas zu ändern. Und bestenfalls anderen noch nahelegen möchten, dass diejenigen ja gar nicht erst anfangen sollte auch mal positiv zu denken, weil's ja nichts bringt... Und das Verhalten findest du dann viel toleranter und vertretbarer? Klingt für mich nach "Mit zweierlei Maß messen".

Und wie gesagt, ich gebe für mich selbst gerne zu, dass auch ich nur ein Mensch bin und meine Toleranz eben auch Grenzen hat. So what?
Every day is a chance to change the story
Don't run away, take a shot, give it everything you've got
– Young Guns, „I Was Born, I Have Lived, I Will Surely Die“

exlamento

Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von exlamento » Donnerstag 13. September 2012, 21:27

Einen bestimmten Eindruck zu bekommen oder etwas zu kritisieren ist die eine Sache, die völlig unschädlich ist. Etwas anderes ist manchmal die Art und Weise: Einerseits offen, dann aber verdeckt (Wer versteckt sich hinter dem ominösen "Ihr"?) und sehr vorwurfsvoll ohne das in irgendeiner Form zu belegen.

Wie ist es angesichts der Härte der Vorwürfe um die eigene Nase bestellt - etwa gemessen an Überlegenheit und Toleranz? Wer sagt, zebulons Vorstellungen wären die einzig richtigen?

Man muss sich einen Satz wie den folgenden mal auf der Zunge zergehen lassen: "Ihr habt noch nichts geleistet in Eurem Leben und nehmt Euch doch das Recht heraus über Andere ein Urteil zu fällen."

Vom "Zurecht AB"-Vorwurf mal ganz zu schweigen.

Mir scheint Du hast vielleicht irgendwas in den falschen Hals bekommen oder auch nicht. Ich halte dein Post hier, offen und ehrlich, für eine einseitige und überzogene Reaktion worauf auch immer.

Genug gesagt.
zebulon hat geschrieben:Aber dann seid noch Ihr hier; Ihr, die Ihr das Forum missbraucht um Euch selbst darzustellen, andere mit Eurer Meinung zu penetrieren und den Grundgedanken dieses Forums, nämlich das Miteinander sträflich korrumpiert. Gleichzeitig stellt Ihr Euch als überlegen jovial dar, glaubt dennoch tolerant zu sein und doch ist eine Unzulänglichkeit, die deutlich heraus sticht!

Ihr führt akademische Diskussionen an Stellen an denen Einfühlungsvermögen und Zurückhaltung gefordert wäre und selbst wenn man Euch aufruft Zurückhaltung zu wahren macht Ihr immer noch weiter.
Ihr habt kein Gefühl für andere, Ihr seid leer und doch seid Ihr arrogant und glaubt die personifizierte Wahrheit zu sein. Mitnichten! Ihr habt noch nichts geleistet in Eurem Leben und nehmt Euch doch das Recht heraus über Andere ein Urteil zu fällen, ein Recht, dass einfach Euch nicht zusteht!
Ihr nennt jene unter uns die darüber berichten wie sie leiden „Jammernde“ und diskutiert darüber ob sie das Forum verlassen sollten, als gehöre das Forum ausschließlich Euch! Ich finde das abstoßend und widerspricht dem, was Ihr doch eigentlich darstellen wollt!

Wenn Ihr Euch im RL auch nur annähernd so gebt wie in diesem Forum, braucht Ihr Euch nicht zu wundern, dass Ihr noch ABs seid.

kalle_schlau

Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von kalle_schlau » Freitag 14. September 2012, 01:14

"Wer einen Pfeil abschießen will, muss ein Ziel haben."

(Türkisches Sprichwort)

Suria

Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von Suria » Freitag 14. September 2012, 08:15

Lieber zebulon!

Ich kann die Allgemeinsituation nicht beurteilen, da ich nur noch sporadisch hier im Forum unterwegs bin und daher nicht sagen kann, wer Recht hat und wer nicht ... deswegen werde ich meine neutrale Meinung schreiben. Nämlich, dass ich schon ein wenig Tränen in den Augen wegen deinem Post hatte. Es tut einem sehr leid, so was zu lesen. Ich kann mir auch vorstellen, was in dir vorgeht ... da will man hier endlich Zuspruch unter Gleichgesinnten finden und stattdessen kommt das genaue Gegenteil :sadwoman: . Ich persönlich hoffe, dass du uns erhalten bleibst und dich nicht von denjenigen, die dich runterziehen, unterkriegen lässt.

Andererseits finde ich es von meiner Seite aus nicht so gut, wenn man die Hoffnung verliert. Es gibt immer Hoffnung.

Ich kann, wie gesagt, nicht beurteilen, inwiefern du "jammerst", aber auch das ist falsch. Es gibt Leute, die sind sterbenskrank und es gibt wiederum Leute, die haben keinen mehr, der sie lieb hat. DAS ist schlimm. Ich denke mir auch manchmal: ich habe die Schnauze voll von diesem Leben, am liebsten wäre mir, wenn ich morgen gar nicht mehr aufwache ... doch schon bald darauf denke ich mir: bist du doof? Du hast so viel, für das es sich lohnt, zu leben! Vielleicht keinen Partner an der Seite, aber was soll's. Ich finde auch, dass das Leben auch ohne Partner lebenswert ist. Ich habe mein ganzes Leben lang ohne Partner verbracht und hatte nie das Gefühl, als würde mir was fehlen. Ich habe trotzdem mein Leben glücklich verbracht (zumindest den Löwenanteil davon :D ).

orchideen

Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von orchideen » Freitag 14. September 2012, 09:02

Das mit den jammer vorwurf hast du in den falschen Hals bekommen. Jammern tut hier jeder mal. Was richtig nervt sind dann aber die Frage um Rat und dann wirklich jeden Rat zu verwerfen, warum er niemals nicht funktionieren kann. Wenn man sich dabei nur auf eigene Erfahrungen berufen würde wäre selbst das ok. Aber man beruft sich häufig auf hören-sagen-Erfahrungen von Dritten oder auf nebulöse Statistiken oder auf Theorien die soweit an der Realität vorbei gehen, das man nicht weiß, wo beginnen mit der Kritik. Gerade bei den zwei letzten Varianten hilft empathie nicht viel, sondern zeigt ein Problem abseits des ursprünglichen threadproblems. Das kann nur behoben werden, wenn man auf die Lücke zwischen eignener Vorstellung und Realität hinweist.
Jeder hier versteht das der andere leidet. Wäre dir denn wirklich geholfen wenn wir alle dich bemitleiden? Mal ehrlich bei einem mitglied kommen keine Ratschläge und kaum noch erklärungen, jeder ist bei ihm recht hilflos und ausser mitleid bekommt er nahezu nichts anderes mehr zu hören, was ihn aber nicht weiterbringt. Er scheint damit auch nicht glücklicher zu werden oder sich angenommener zu fühlen. Keine einzige Reaktion- egal was wir hier schreiben- würde dazu führen das du dich sofort besser fühlst, das du beliebt, geliebt bist oder deine Sehnsucht nach Zärtlichkeit gestillt ist. Wenn überhaupt sind Ratschläge der einzige Weg dorthin und die werden immer dauern und über einen steinigen Weg führen.

Dobi

Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von Dobi » Freitag 14. September 2012, 09:17

kalle_schlau hat geschrieben:"Wer einen Pfeil abschießen will, muss ein Ziel haben."

(Türkisches Sprichwort)
Alice: Könntest Du mir sagen, welchen Weg ich nehmen soll?

Katze: Das hängt zum guten Teil davon ab, wohin Du gehen möchtest.

Alice: Ach, das ist mir eigentlich egal wohin.

Katze: Dann ist es eigentlich auch egal, welchen Weg Du nimmst.

Trallalalala

Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von Trallalalala » Freitag 14. September 2012, 11:28

Ich glaube, es ist an der Zeit mal etwas zu dem Konflikt zwischen "Jammerern" und "krankhaften Positivdenkern" zu sagen.

Sich in der Hoffnungslosigkeit zu suhlen kann ein Mechanismus sein um weiteren Enttäuschungen vorzubeugen. Wenn jemand sich einredet aufgegeben zu haben, können ihn weitere Nackenschläge nicht weiter runterziehen - er ist ja schon ganz unten. Dafür schadet seine pessimistische Haltung seinen Chancen die er vielleicht doch noch hat - und in die er ganz im Verborgenen doch noch etwas Hoffnung setzt.

Der chronische Optimist macht mit seiner Haltung eher Punkte gut. Allerdings muss er damit klar kommen dass das vielleicht nicht ausreicht und er immer wieder schmerzhaft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Viele Jammerer halten dieses Wechselbad aus krampfhaft beteuerter Hoffnung und folgender Enttäuschung nicht (mehr) aus und schützen sich mit ihrer vorsorglich pessimistischen Grundhaltung.

Ich denke, hier kann helfen dass wir in der Strategie die nicht unsere ist und die uns nervt dennoch einen gleichberechtigten, anderen Weg zum gleichen Ziel sehen und uns nicht so sehr in Details verlieren und den anderen zu widerlegen versuchen.

Daneben gibt es aber Teilnehmer die nicht nur aus strategischen Gründen hilflos und hoffnungslos erscheinen. Diese wehren jeden Vorschlag zur Änderung oder Verbesserung der Situation ab. Tatsächlich sind sie weder durch Verständnis noch Anfeindung davon abzubringen. Diesen kann ich nur raten, dass sie ihre Gefühlssituation nicht als unabänderliche Realität begreifen, sondern als psychische Störung, die sowohl therapiebedürftig als auch therapiefähig ist.

Abgesehen davon dass es schlechte Therapeuten gibt, machen aber auch viele Betroffene den Fehler dass sie den Therapeuten auf eine falsche Fährte locken, weil sie in ihren Problemschilderungen an der Stelle ansetzen wo sie selber das Problem lokalisieren, was nicht zwangsläufig die ist an der man ansetzen muss. Tatsächlich sind diese Patienten keinerlei konstruktiven Änderungen zugänglich, so lange der Wall aus Hilf- und Hoffnungslosigkeit nicht durchbrochen wird. Wenn der Therapeut das nicht selber erkennt muss man ihn darauf hinweisen. Einer der seine Zulassung nicht im Lotto gewonnen hat müsste damit umgehen können.

Woher ich das weiß? Na, weil ich selber diesen Fehler gemacht, jahrelang nutzlose Psychotherapie hinter mich gebracht und Therapeuten frustriert habe. Dank meiner Beredsamkeit und meines laienhaften Wissens um bestimmte Vorgänge habe ich sie dazu gebracht mich auf das zu behandeln, was ich selber dachte dass es mein vorrangiges Problem sei.

Es bedurfte eines besonders talentierten Psychologen der auf mein Geschwätz nichts gegeben und zwischen den Zeilen meiner Aussagen gelesen hat. Der hat mir dann in drei Sätzen erklärt wo mein zuerst zu lösendes Problem liegt und da fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren. Nicht, dass es damit erledigt gewesen wäre und es ist nicht einmal gesagt dass mein Problem überhaupt noch zu lösen ist - aber wenigstens hat aufgehört dass ich mich unverstanden fühlte und mich nur Ratschlägen gegenüber sah, die ich nicht umsetzen konnte.

Ganz ehrlich: Allzu viel Hoffnung hat mir das nicht wiedergegeben. Ich bin heute davon überzeugt, dass es mir unmöglich ist mich auf "mainstream-Geschmack" umzumodeln. Wenn ich eine Chance in Beziehungsdingen habe, dann indem ich meine ökologische Nische finde in der eine Frau sitzt die auf eine mit mir kompatible Art und Weise ebenso "anders" ist. Aber ich denke nun dass das möglich (wenn auch nicht einfach) ist.

Onionhead89

Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von Onionhead89 » Freitag 14. September 2012, 14:41

Dass du dich schonmal früher hier angemeldet hast, dann wohl wieder abgemeldet, im letzten Jahr wohl wieder neu angemeldet und jetzt womöglich wieder abmelden willst, zeigt doch schon wieder sehr deutlich den (M)AB-typischen Wankelmut auf...da hat glaube ich orchideen auch schon ein paar mal drauf verwiesen :buch:
Ich hofffe, dass ich das mit dem aktiven und dem inaktiven zebulon so richtig interpretiert habe.
zebulon ff. hat geschrieben:Ursprünglich bin ich diesem Forum einmal beigetreten, weil ich die Hoffnung hatte mich hier mit Leuten auszutauschen, denen es im Leben so ergeht wir mir, die unter ihrer Partnerlosigkeit leiden, die für sich keine Zukunft mehr sehen und die einen Weg suchen damit trotzdem fertig zu werden.
Habe hier mal das farbig markiert, was m.M.n. nicht hier hin passt.
Wenn jemand für sich wirklich keine Zukunft mehr sieht, so glaube ich, dass der/diejenige sich nicht mehr mit anderen austauschen würde/wollte.
Dann ist ein ein Forum für Leute die auswandern wollen oder ein Marxistenforum (sofern man an der nicht mehr erkennbaren Zukunft für sich oder andere etwas ändern möchte) vielleicht eher empfehlenswert. ;)
P.S. Ihr glaubt jetzt natürlich schon wieder, dass ich diese Vorwürfe erhebe, weil ich mich angegriffen fühle. Glaubt nochmal!!! Ich berufe mich nur auf das, was ich beobachtet habe, wie Ihr mit manchen anderen umgeht, Bsp. schmog, aber auch etliche andere!
P.S.P.S. Ich werde auf diesen Thread nicht antworten (bin ja auch nicht mehr da) und auf PNs werde ich nicht antworten weil ich ohnehin nichts Konstruktives erwarte!
Ich bezweifle, dass du beim Erstellen deiner Threads im Austausch und bei Hinweise/Tipps/Ratschläge jemals was Konstruktives erwartet bzw. instinktiv verlangt hättest. Vielleicht siehst du es ja nur als "konstruktiv" an, wenn du von allem in Selbstmitleid bestätigt wirst. Das dachten sich aber schon einige andere hier...
Ich bin in der Zwischenzeit alt genug, dass mir ein paar altkluge Jungspunte meine Lebenserfahrung und die Souveränität, die ich erreicht habe, absprechen könnten.
Ich denke nicht, dass sich das zu sehr auf "Jungspunte" bezieht, denn m.E. ist es eigentlich Robinson, der dir so ziemlich am häufigsten alternative Wege aufzuzeigen versucht (und der ist wohl eher in deiner Altersklasse... :gruebel: ) Ich denke, es ist gut, dass er es bei dir (und auch bei anderen) versucht.
Das scheint mir aber auch bei dir so zu sein, dass in den ganzen Threads dir Leute Rettungsringe zuwerfen, im guten Glauben, du wolltest für dich aus deinen Threads einen verwertbaren positiven Nutzen daraus schlagen. Stattdessen weist du die Rettungsringe zurück, weil zu wenig Luft drin sein könnte oder sie zu morsch sind... :roll:
Ich werde mich ein paar Wochen zurück ziehen und wenn ich wieder zurück komme, entscheide ich anhand dessen was ich vorfinde, ob ich weiter in diesem Forum bleibe.

Ich wünsche gute Selbsterkenntnis!
zebulon
Scheint irgendso eine neumodische Krankheit ausm Ländle zu sein, dass man - unter der Erkenntnis, Notdurft gebaut zu haben - sich dann erstmal verpieselt/in "Sicherheit" bringt...siehe Mappus und Co. bei S21... :specht:

Ich wünsche auch dir ne gute Selbsterkenntnis; am besten, dass du dir dann auch mal im klaren bist, ob du deine Situation akzeptieren möchtest, um so ein wenig inneren Frieden zu haben...
oder ob du noch was wagen willst. Um Hilfe zu rufen und dann jeden vermeintlichen Rettungsring wegzuwerfen, weil jener von arroganten oder bauernschlauen Usern stammen könnte, wird dir garnichts bringen...und ich bin mir sicher, du weißt das auch :daumen:

Desweiteren hoffe ich zudem, dass du bei einigen Passagen, die du schriebst, lediglich zu sehr einen im Tee hattest :?

HenryLee

Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von HenryLee » Freitag 14. September 2012, 16:08

Das Jammern als solches wird hier sicherlich nicht verleidet, aber es kommt sicherlich auch immer auf die "Form" des Jammerns an.
Ein "Ich bin traurig und frustriert weil ich allein bin und gerade niemand zum reden, knutschen oder sonst was habe" kommt anders rüber als "ich kann einfach nicht verstehen warum sich die scheiss deutschen Weiber nicht von so einem patenten, intelligenten und netten Mann wie mir reihenweise flachlegen lassen" um es mal etwas extrem zu formulieren.
Zuletzt geändert von HenryLee am Freitag 14. September 2012, 16:40, insgesamt 1-mal geändert.

FrankBN

Re: Jetzt mal Butter bei die Fische!

Beitrag von FrankBN » Freitag 14. September 2012, 16:39

HenryLee hat geschrieben:Das Jammern als solches wird hier sicherlich nicht verleidet, aber es kommt sicherlich auch immer auf die "Form" des Jammerns an.
Ein "Ich bin traurigund frustiriert weil ich allein bin und gerade niemand zum reden, knutschen oder sonst was habe" kommt anders rüber als "ich kann einfach nicht verstehen warum sich die scheiss deutschen Weiber nicht von so einem patenten, intelligenten und netten Mann wie mir reihenweise flachlegen lassen" um es mal etwas extrem zu formulieren.
Ja. Oder aber "als alter AB hat man doch eh keine Chance mehr" ..

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