Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Themen rund um das Diskussionsklima im Absolute Beginner Treff

Moderatoren: Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal, Kathy

Antworten

Wie findest Du die Stimmung im Forum und was glaubst Du würde sie verbessern?

Mir gefällt das Forum so wie es ist.
11
6%
Das Forum hat seine guten und schlechten Tage, es muss nichts besonderes getan werden.
35
20%
Das Forum ist sehr negativ und dreht sich im Kreis, aber so ist es eben mit dem AB Thema.
38
22%
Die Forenregeln sollten konsequenter durchgesetzt werden.
25
14%
Ein Bereich in dem kein Off Topic erlaubt würde, würde bestimmt helfen.
11
6%
Es gibt einzelne alteingesessene User die zu viel Narrenfreiheit genießen und daher das Forenklima stören.
41
24%
Neue User, welche ein von meinem Weltbild abweichendes Weltbild haben, nerven mit ihrer Beiträgen.
7
4%
Wenn ich hier das sagen hätte, dann würde ich ...
5
3%
 
Abstimmungen insgesamt: 173

Kolinatan

Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Kolinatan » Samstag 26. Mai 2012, 09:53

Liebe Mitglieder,

aktuell scheint es so, dass sich der Rahmen in welchem ein inhaltlicher Austausch im Forum möglich ist, verschlechtert. Ich persönlich finde es schwer einzuschätzen was ist Ursache und was Wirkung. Was kann von technischer Seite oder durch die Moderatoren gemacht werden, ohne den persönlichen Austausch oder die Meinungsvielfalt zu beschränken.

Ich weiß, dass seit meiner administrativen Übernahme des Forums hier ein deutlich breiteres Spektrum an Meinungen geäußert werden kann. Leider mache ich aber auch die Erfahrung, das einzelne User durch das vehemente Vertreten Ihrer Weltbilder wiederum andere davon abhalten sich selbst einzubringen. Es ist verständlich das es keinen Spaß macht, ein Thema zu beginnen, welches dann aufgrund eines provokativen Beitrags, dann von einem anderen User entführt wird oder es gleich nur noch zu persönliche Anfeindungen führt. Der Inhalt wird egal und alle können sich gemeinsam über etwas oder jemanden aufregen.

Ich habe im folgenden ein paar Punkte zusammengestellt, mit denen ich ein größeres Stimmungsbild von Euch einholen möchte und ebenso seit Ihr aufgefordert hier im Thema Anregungen zu äußern was Euch ein angenehmeren Austausch ermöglichen würde.

Liebe Grüße und ein schönes langes Wochenende
Kolinatan

PS: Beachtet bitte, dass Ihr auf dieses Thema und die Umfrage nur antworten könnt, wenn Ihr sie aus einem Bereich aufgerufen habt, in welchem Ihr auch sonst schreiben könnt wie z.B. Austausch.

Joe_Sixpack

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Joe_Sixpack » Samstag 26. Mai 2012, 10:26

Was soll ich da schreiben? Es hat sich viel geändert seit 2007 und seit ich versuche, auf Idiotie, die gewollt oder ungewollt zu Tage tritt, nicht mehr zu reagieren, schreibe ich kaum noch, was vielleicht auch ein Zeichen dafür ist, dass es mir einfach zuviel geworden ist, mich hier durch unglaubliche Beiträge zu fräsen, um interessante beachtenswerte herauszufiltern, zu diesen eine Meinung zu entwickeln und eventuell zu antworten.

Ich werde alt. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, will ih mal dahingestellt sein lassen. Ist ja hier auch nicht die Frage. Ich denke Ihr macht Eure Sache den Umständen entsprechend gut. :good:

FrankBN

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von FrankBN » Samstag 26. Mai 2012, 11:01

Lieber Kolinatan, liebe Moderatoren

ich habe nur die letzte Option gewählt, welche ich gleich etwas ausführen werde.
Ansonsten hätte ich wohl eine Mischung aus den beiden Optionen davor wählen können. Mich nerven User, ob alt oder neu, die permanent ihr extremes Weltbild zum besten geben. Und das finde ich unabhängig von meinem eigenen Weltbild auch schlecht fürs gesamte Forum.

Sprich da ist schon mal ein Punkt den ich ausführen möchte. Meinungsfreiheit ist gut und schön, aber ein wenig Rücksichtnahme kann man auch erwarten. Sprich ich glaube, man sollte manche User versuchen etwas einzubremsen. (Ja das kann auch mal ich sein wenn ich nen schlechten Tag hab ;) ). Ihnen nahelegen, doch bitte damit jetzt mal auf zu hören, seinen Umgang mit den Anderen und deren Meinungen zu ändern. Oder im Zweifelsfalle mal lieber den Mund zu halten (au weia, schon wieder fühl ich mich da auch betroffen).

Und da komme ich dann nahtlos zum meinem zweiten Vorschlag. Dieses Nahelegen kann m.E. nur funktionieren, wenn es von Seiten der Administration öffentlich erfolgt. Denn nur dann merken wir alle was eigentlich von Moderatorenseite so gewünscht ist und was abläuft. Und nur dann können WIR auch auch mit einbringen. Können schreiben, ja das nervt mich auch schon lange, oder aber auch, nein habt euch mal nicht so ich finde das was Derjenige schreibt ganz gut. Sprich ihr Moderatoren habt quasi live ein Feedback was wir User uns wünschen würden.

Genau diese Diskussion um den Umgang MITEINANDER, die fehlt hier oft völlig oder beshränkt sich auf Sticheleien. Ich macht euch als Admin und Moderatoren viele Gedanken im Hintergrund, aber das dauert und bis wir das (durch eine Sperre) merken, ist die Situation oft schon weiter eskaliert. Da würde ein öffentliches "Stop, hier ist jetzt Schluss" von Moderatorenseite meiner Meinung nach eine weitere Eskaltion verhindern und sowohl dem Schreiber, als auch den Lesern die Möglichkeiten geben zu lernen, dass diese Art der Schreibe hier so nicht erwünscht ist. Und nicht wie es bisher häufig lief, dass irgendwann nach Tagen jemand gesperrt wurde und man im Grunde gar nicht wusste wofür.

In dem Sinne, mein Plädoyer für mehr administrative Öffentlichkeit und etwas mehr gegenseitige Rücksichtnahme. Danke fürs Lesen.

Viele Grüße,
D.

Robinson

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Robinson » Samstag 26. Mai 2012, 11:24

Jeder versuch, Menschen inhaltlich zu kanalisieren, scheitert notwendig. Mit sowas gibt es ja reichlich Erfahrungen on- und offline. Entweder entsteht dann früher oder später ein von vornerein homogenes Austauschklima, in dem "abweichende" Meinungen von vornherin ausgebremst werden, und daher das Forum nur mehr von den Leuten besucht wird, die sich, wie manche es gern nennen, politically correct (in Bezug auf die Forenvorgaben) äußern.So was ist ja praktisch auch - ohne Vorgaben und einfach aufgrund der Penetranz einiger User mit relativ homogenen und unflexiblen Ideen - im Unerfahren passiert
Oder die Leute finden dann halt andere Ausdrucksformen, mit denen die Regeln umgangen werden, und irgendwann stört es manche wieder ausdauernd, dass dauernd so indirekt und drumrum geredet wird.

Ebenso gibt es offline, also da, wo sich Menschen lebend begegnen, bewährte Regeln, um Dikussionen in einer bestimmten Art und Weise zu zivilisieren. Zum einen eine durchsetzungsfähige und -willige Moderation, die ihre Agenda und Richtlinien offenlegt (so dass man weiß, woran man ist) und das auch konsequent und glaubwürdig und damit akzeptiert umsetzt.

Oder strikte formale Regeln: Jeder (oder manche) hat zu einem Thema X Worte oder Y Beiträge frei, danach darf er nicht mehr schreiben. So wird es in Parlamenten geregelt. Wäre sicher auch technisch umsetzbar, da braucht ja nur eine Maschine mitzählen.

Was hier im Moment besteht, ist im Grunde Kneipenatmosphäre: Jeder quatscht seinen Senf, und wenn er sich zu sehr daneben benimmt, kommt der Wirt (oder die Bedienung), ermahnt ihn, verweigert das 73. Bier oder setzt den Störer mal kurz vor die Tür. Oder andere Kneipengäste bedrängen ihn, als Zeichen: nu reicht's und, geh mal an die frische Luft. Ich finde das ausgesprochen normal, für alle am freizügigsten und gleichzeitig völlig ausreichend.

Kann ja sein, dass der Wirt manchmal etwas sehr lax durchgreift: dann leert sich seine Kneipe, der Umsatz sinkt, weil die Leute sich nicht mehr wohl fühlen. Ebenso, wenn er zu rigide ist.

Wie sieht es denn aus: wie hat sich denn die aktive Beteiligung entwickelt? Mehr/weniger User? Mehr/weniger Beiträge? Das lässt sich doch (mit hoffentlich sehr wenig Aufwand, irgendeiem Statistiktool) statistisch aufschlüsseln: Wieviele aktive User im Zeitraum, wieviel schrieben sie im Schnitt, Verteilung. Dann wird man sehen, wie der Trend ist und ob es irgendwie bsorgniserregend nach unten geht.


PS: Dass hier tatasächlich User ankreuzen: "Mich stört, wenn sich hier Leute mit anderem Weltbild äußern" ist doch hoffentlich ein Ergebnis ihres Witzes und ihrer Ironie??

exlamento

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von exlamento » Samstag 26. Mai 2012, 11:35

Vielleicht kann man den Befund nochmal genauer unter die Lupe nehmen oder klarer benennen und an etwas festmachen. Naja: In der Gesamtschau erkenne ich, dass es etwa Beleidigungen und Themenkaperei gibt, teilweise auch regelmäßig. Ob sich nun etwas "verschlechtert" hat könnte man eventuell über die Menge messen, der Rest sind subjektive Eindrücke und die Frage, ob es einen stört. Das ist aber nicht der Punkt, sondern, ob es besser sein könnte. Freilich. Also die

...zweite Frage: Was könnte oder müsste getan werden?
Immerhin gibt es Forenregeln. Ob die jetzt besonders gut sind sei mal dahingestellt, sie sind allerdings geeignet, das Diskussionsklima zu steigern. Leider kommt es hier nur sehr vereinzelt zu Maßnahmen gegen einzelne Benutzer (Sperrungen), in anderen Fällen von wiederholten Regelverstößen leider oft nicht.

Was also genau und wogegen tun? Konkret sehe ich nur bei Anfeindungen Handlungsbedarf, also hinsichtlich § 16 der Forenregeln. Aaaaaalso, für den Fall, dass es stört..., Beleidigungen sanktionieren

Anderes Thema am Rande: vehementes Vertreten von Weltbildern. Kann da jemand ein Beispiel für nennen? Ich kann mir darunter viel vorstellen, aber eines nicht: etwas negatives, für das Klima problematisches. In den Forenregeln steht auch, man solle nicht andere zu Übereinstimmung zwingen, sondern sachlich besprechen. Aber nochmal einen Schritt zurück: Wo war jetzt noch das Problem mit dem vehementen Vertreten von Weltbildern?


Ah, was das Thema mit dem "Respekt ablegen" angeht: Warum die Themenschließung? Alternativen:
-Hinweis (bitte zurück zum Thema)
-Off topic löschen
-Off topic verlagern

fertig.

AUch ist "Nachdem das Anfangsthema bereits seit längerem verlassen wurde" doch wahrlich keine Begründung für eine Themenschließung, auch wenn es richtig ist, dass ab Seite drei es komplett in ein anderes Thema kippte. Man könnte ja schließlich auch zum Thema zurückfinden. Komischerweise wurden andere Themen, die auch lange verlassen wurden, nicht geschlossen (im übrigen zum Glück, das aber nur als Beleg für Willkür).
Dazu setzen solche Themenschließungen uneindeutige Signale.
Steht dahinter nun ein: "Ihr sollt euch nicht darüber unterhalten", oder eher "Ihr könnt euch darüber unterhalten aber nicht in diesem Thread, der schon ein festes Thema hat" oder ganz was anderes?

m13ab
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Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von m13ab » Samstag 26. Mai 2012, 11:51

Was hier im Moment besteht, ist im Grunde Kneipenatmosphäre: Jeder quatscht seinen Senf, und wenn er sich zu sehr daneben benimmt, kommt der Wirt (oder die Bedienung), ermahnt ihn, verweigert das 73. Bier oder setzt den Störer mal kurz vor die Tür. Oder andere Kneipengäste bedrängen ihn, als Zeichen: nu reicht's und, geh mal an die frische Luft. Ich finde das ausgesprochen normal, für alle am freizügigsten und gleichzeitig völlig ausreichend.
Sehr richtig, Robinson.

supersilk

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von supersilk » Samstag 26. Mai 2012, 20:56

Wie ich auch schon in vielen Threads immer wieder geschrieben habe, bin ich persönlich strikte dafür, JEDE sachliche Meinung zuzulassen. Dass man jemanden aufgrund seines Weltbildes oder seiner Haltung zu einem Diskussionsthema sperrt oder ermahnt oder zensuriert fände ich undenkbar und empörend. Wir sind unter anderem auch deshalb im Forum, um über unsere Erfahrungen und Beobachtungen ungehemmter berichten zu können als dies mit unbetroffenen Menschen im realen Leben der Fall ist, die dafür kein Verständnis haben. Wer mit einer Meinung nicht einverstanden ist, ist jederzeit frei, einen Gegenmeinung zu posten.

Anderseits würde dem Forum ein Anheben der Diskussionskultur guttun. Plädieren würde ich inbesondere dafür, dass die Forenregeln im Bereich "Respekt" konsequenter ausgelegt werden. Eine Änderung der Regeln ist gar nicht nötig. Die Forenregeln sagen zum Beispiel "Behandelt euer Gegenüber so, wie ihr einen guten Freund behandeln würdet."

Wenn ein Freund emotionalen Schmerz zum Ausdruck bringt kann man mit Anteilnahme oder meinetwegen auch mit Schweigen reagieren. Was sicherlich nicht darunter fällt ist Lächerlichmachen ("och du aaarmer aaarmer") oder das Anbringen von schadenfreudigem Lachen. Generell sind Witze innerhalb von Threads wo User ernsthafte, emotional belastende Themen diskutieren unangebracht. Man kann einen Witze-Thread aufmachen und dort auch gerne über das AB-Thema lachen, aber es muss dann keiner diesen Teil lesen wenn er in einer schlechten Stimmung ist. Im Austausch-Teil des Forums sollten alle User und ihre Meinungen ernst genommen werden. Ernst heisst nicht dass sie nicht kritisiert werden dürfen, aber ausschliesslich sachlich. Mit der Aussage "das ist Quatsch" oder "was für ein Unsinn Du wieder erzählst" habe ich keine Probleme. Mit der Aussage "Du bist vielleicht ein Idiot" schon. Ausserdem sollte eine solche harsche Kritik nur geäussert werden, wenn sie die Einleitung zu einem sachlichen Argument ist. Etwa "Das ist Quatsch, denn ich kenne da folgendes Beispiel..." kann ein legitimer Auftakt zu einem Argument sein. Hingegen "So ein Quatsch. *lachsmiley*" (Ende Beitrag) ist mangels konstruktivem Gehalt unangebracht.

Generell sollten alle persönlichen Angriffe vermieden werden, welche deutlich unter die Gürtellinie gehen. Beispielsweise die absichtliche Verfälschung von Namen zum Zwecke der Diskreditierung einer Person. Von meinem Nick habe ich schon diverse Varianten gehört, z.B. "Super-Silke" oder "Herr Superseide" und Ähnliches. Wenngleich geistreich und originell sind solche Verfälschungen innerhalb einer hitzigen Diskussion nicht angebracht. Gleiches gilt für Schimpfwörter wie "Jammerläppchen" und ähnliches. Solche Auswüchse dürften meiner Meinung nach nicht nur zu einer Verwarnung führen und dann öffentlich stehen bleiben sondern sollten direkt zensuriert werden. Unter eine ähnliche Kategorie fallen Beleidigungen der Art "Du brauchst mal ne Therapie" oder "such Dir einen guten Psychiater" (falls nicht eingebunden in einer sachlichen Auseinandersetzung zum Thema Psychotherapie).

Ich würde einen deutlichen Unterschied machen zwischen Fällen, wo ein Forenuser oder eine Gruppe von Forenuser persönlich beleidigt werden und Fällen, wo das als Aussage zum Thema zu verstehen ist. Beispielsweise habe ich mit der Aussage "viele Männer die ich kenne sind nunmal einfach Jammerlappen" deutlich weniger Mühe als mit Aussagen wie "Du bist ein Jammerlappen" oder "Vorsicht, gleich posten hier wieder die Jammerlappen", die gegen einen deutlich eingegrenzteren und den Betreffenden bekannten Personenkreis gerichtet sind.

Um im Einzelfall zu erwägen, ob ein Beitrag ein Verstoss ist gegen gute Diskussionskultur kann man sich meines Erachtens die Frage stellen, ob dieser Beitrag auch hätte in einer verbindlicheren Diskussionsrunde etwa am Fernsehen geäussert werden können. In einer Sendung wie dem "Nachtcafe" werden schonmal kontroverse Meinungen geäussert und diese im Regelfall (wenn es nicht ins Rassistische z.B. geht) auch nicht unterdrückt. Dass sich Diskussionsteilnehmer absichtlich mit falschem Namen ansprechen, als Idioten bezeichnen, sich gegenseitig zum Psychiater empfehlen oder schallend lachen wenn von psychischen Problemen geredet wird, ist hingegen undenkbar. Besteht eine Aussage diesen "Nachtcafe-Test" nicht, verletzt sie meines Erachtens die Regeln der Diskussionskultur. Ich denke, dass alle meine oben erwähnten Beispiele und gleich auch alle in Zukunft anzutreffenden Verstösse durch diese Regel erfasst werden.

Was die "Narrenfreiheit" alteingesessener User angeht, so komme ich nach mehr Reflexion der jüngsten Ereignisse zu dem Schluss, dass das Problem wohl eher darin besteht, dass diese User die Schlupflöcher der bisher verwendeten Forenregeln besser auszunützen wissen als andere. Dadurch, dass die von mir oben skizzierten Verstösse gegen den Anstand nicht geahndet werden, können solche User zum Beispiel durch wiederholtes hämisches Lachen über andere User, die eine ernsthafte Diskussion wünschen, letztere so sehr provozieren, bis diese ausrasten und sich zum Verwenden eines Schimpfwortes hinreissen lassen. DIESER Verstoss wird dann geahndet, während die vorangehenden Respektlosigkeiten keine Folgen haben. Dadurch könnte der Eindruck entstehen, die Moderatoren seien parteiisch. Auch das lässt sich vermeiden, indem wie von mir vorgeschlagen respektlose Provokationen schneller unterbunden werden. Es ist nicht einzusehen, weswegen die Verwendung eines Schimpfwortes schwerer wiegt als die Verunglimpfung durch geschmacklose Witze.

Forever No

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Forever No » Sonntag 27. Mai 2012, 10:16

Ich finde dies ein äußerst schwieriges Thema.
Ich werde mir erlauben einige Dinge die ich meine an bestimmten Personen deutlich zu machen.

Vom Grundsatz her ist es aber einfach so, dass hier diejenigen die tatsächlich AB sind oder aber waren sehr oft bereits eine Geschichte der Verletzungen erlebt haben und nicht zuletzt deshalb auf bestimmte, aber nicht jeder die gleichen, Äußerungen anderer besonders sensibel reagieren.
Einige bringen aus meiner Sicht die Feinfühligkeit einer Dampfwalze mit.
Darüber hinaus gibt es natürlich auch immer mal wieder auch ein paar Trolle, die leider nicht immer ganz einfach zu erkennen sind.
Im Unterschied zu einigen anderen sehe ich in Nicht- und in Ex-ABs kein Problem. Das bei einigen so beliebte Spiel "Der/Die ist ja gar kein (richtige[r]) AB" interessiert mich ehrlich gesagt auch wenig.
Auch sind ja immer mal wieder Erfolgsmeldungen aufreger - mich ärgert in diesem Zusammenhang dann eigentlich eher der Neid, der gelegentlich schon fast in Hass umschlägt nach meinem empfinden, der denjenigen entgegenschlägt, die etwas geschaft haben.

Nachdem sich an meinem Vorschreiber ja die letzten Tage schon ausgiebig abreagiert wurde. Nachdem ich das was er schrieb am Anfang abgewogen und durchdacht fand finde ich unterdessen, dass er sich ein festes Gedankengebäude gezimmert hat andem alles abprallt. Er erinnert mich in seiner Art des Diskutierens an gewisse Politiker die im Rahmen von Talk-Shows ihre Verlautbarungen austauschen und Talk-Shows schaue ich nicht zuletzt deshalb schon seit Jahren nicht mehr. Ich persönlich ignoriere ihn da ich an seiner Art des Meinungsaustausches nicht interessiert bin.

Der Frauenhass der von einigen Männern hier praktiziert wird verwundert mich immer wieder, aber er ist finde ich in den allermeisten Fällen leicht zu durchschauen und ich kann mit dem Geschreibsel dann entsprechend umgehen. Ich kann mir aber vorstellen das dies einer Reihe von Frauen schwerer fällt.
Die Männerverachtung die von eingen Frauen hier praktiziert wird war zumindest für mich viel schwerer zu durchschauen. Sie geht mich auch viel mehr an - in beiderlei Sinn - da sie bei mir auf sehr fruchtbaren Boden fällt.

Was natürlich auch auffällt ist die zum Teil sehr unterschiedliche Bewertung der Sexualitität - bis hin zu dem für mich völlig unsinnigen Ansinnen Sexualität grundsätzlich aus Beziehung herauszubestimmen. Noch interessanter finde ich allerdings, wie damit von einigen umgegangen wird, wenn Mann bzw. Frau ausschließlich Sex will. Bestimmtes Verhalten wird dann sehr gern als moralischer gekennzeichnet als anderes. Für mich wäre es in diesem Zusammenhang unmoralisch wenn jemand jemand anderem durch Lug und Betrug zu Sex überredet. Für mich ist es nicht unmoralisch, wenn zwei Leute, wissend was sie tun, Sex miteinander haben. Diese Wertung erfolgt eher nicht offen, sie erfolgt zumeist unterschwellig, verletzend ist sie wie ich finde aber trotzdem. Das umgekehrt Frauen (sind es nur Frauen?) die, aus welchen Ursachen auch immer, Probleme mit der Vorstellung von Sex haben, eben dieses vorgeworfen wird ist für diese sicherlich ebenso verletzend.

Wenn, wie mir gestern/vorgestern wiederfahren, allerdings nicht zum ersten mal, mir gesagt wird, das ich mich in der Situation befinde in der ich bin, weil ich es so will (und all die Jahre so gewollt habe) dann empfinde ich das arrogante Anmaßung des bzw. der betreffenden (auch der Begriff Unverschämtheit fällt mir dazu ein). Ich halte mich für einen relativ ruhigen und ausgeglichenen Menschen, ich kann mir aber gut vorstellen, dass andere cholerischere Charaktere darauf sehr anders reagiert hätten und dann sie es gewesen wären, die ein paar Tage sperre hätten. Dies ist natürlich nur als Beispiel gedacht, andere werden da vermutlich sie betreffend andere Fälle anführen können.

Der letzte Punkt den ich noch ansprechen möchte manifestiert sich für moch in einem Namen: HenryLee.
Ich liebe Ironie und möchte in einer Welt in der es sie nicht gibt nicht leben. Ich finde auch Sarkasmus oder hier und da eine zynische Anmerkung sehr anregend. Ich weiß aber das viele so ihre Probleme damit haben. Ich halte mich spätestens dann zurück bzw. entschuldige mich, wenn ich bemerkte (und nein, ich bin da natürlich nicht perfekt), dass ich über das von mir gewünschte Ziel hinaus geschossen bin. HenryLee beherrscht es für mich nicht an dieser Grenze halt zu machen. Da er sich gern "Opfer" sucht die auch bei anderen (alt eingesessenen [?]) wenig angesehen sind wird er mit der Vorgehensweise vermutlich auch nie ein Problem bekommen. Seine Opfer wie ich vermute hin und wieder schon - siehe oben.

Antonia hat in einem Thread sehr ehrlich und sehr nachvollziehbar etwas dazu geschrieben, warum hier einige Dinge dürfen, die andere nicht dürfen. Wie man mit diesem allzumenschlichen Problem umgehen soll, dass weiß ich nicht, denn diejenigen die diesen persönlichen Kontakt nicht haben, die haben nur das geschriebene Wort.

Zu guter letzt - ich habe dazu auch in einem Thread schon etwas geschrieben - der Vorschlag von FrankBN zu zensieren. Dem Forenbesitzer steht es sicherlich zu derartiges festzulegen, es gibt ja auch Foren wo jeder Beitrag erst gegengelesen wird bevor das allgemeine Publikum ihn zu sehen bekommt - oder eben nicht. Ich persönlich finde Zensur die über die Einhaltung der gesetzlichen Regeln hinaus geht nicht gut. Ich lebe damit hier Dinge zu lesen, die ich für dumm, falsch, weltfremd, meinetwegen sogar beleidigend finde. Die Moderatoren sollten aus meiner Sicht nur das tun, was die lateinisch Wurzel ihrer Benennung bedeutet: mäßigen und steuern.
Da sie hier in Doppelfunktion sind sollten sie in irgendeiner Form deutlich machen, was sie als Moderator tun und was als normale Forumsteilnehmer.

Ich möchte im übrigen nicht in der Haut der Moderatoren stecken. Deshalb hier ausdrucklich mein Dank an sie und den Admin für ihre Arbeit.

supersilk

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von supersilk » Sonntag 27. Mai 2012, 16:06

Noch ein Nachtrag: wo ich FrankBN zustimmen möchte ist bei dem Wunsch nach mehr öffentlichen Stellungnahmen durch Moderatoren und die Forenleitung. Damit wir ein Gefühl dafür bekommen was im Forum erlaubt und erwünscht ist. Nach dem jetzigen System erfährt man beispielsweise gar nicht, ob jemand für eine unziemliche Äusserung verwarnt worden ist und fühlt sich entsprechend im Stich gelassen. Anstatt mich mit Robinson in Threadlänge darüber zu streiten, ob die Aussage "geh zum Psychiater" nun beleidigend ist und gegen die Forenrichtlinien verstösst oder nicht, würde ich mir wünschen, dass sich die Forenleitung zu solchen Fragen direkt und öffentlich äussert. Ich bin auch bereit, ein "Urteil" zu meinen Ungunsten zu akzeptieren. Auch wenn das in meinen Augen zur weiteren Verrohung der Kultur hier führen würde, wüssten dann zumindest alle, welches Level an Anstand nun gefordert wird.

Forever No

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Forever No » Sonntag 27. Mai 2012, 16:26

@supersilk: Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass Du findest, dass es eine Beleidigung ist jemanden dazu aufzufordern einen Facharzt aufzusuchen?

supersilk

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von supersilk » Sonntag 27. Mai 2012, 16:35

Ja, das hast Du richtig verstanden. Ich finde das in einer sachlichen Diskussion beleidigend. Du nicht?

Auch hier kannste ganz einfach meinen "Nachtcafe-Test" anwenden. Hast Du schonmal in einer politischen Diskussionsrunde am Fernsehen gehört, dass der Eine dem Anderen sagte "Ach, sie finden dieses Gesetz tatsächlich gut? Gehen Sie mal zum Psychiater!". Würde das akzeptiert werden? Wäre das salonfähig unter anständigen Menschen? Diese Art von Niveau mag unter Besoffenen am Stammtisch angebracht sein, aber nicht wenn man eine ernsthafte Diskussion wünscht.

Ich finde es interessant, welches Höflichkeitsgefühl bestimmte Leute haben. Und genau deswegen ist es dringend notwendig, dass Moderatoren und Forenleitung hier aufklären, nach welchen Massstäben wir uns richten sollen. Wenn die Forenleitung entscheidet, dass "Du musst zum Psychiater" ein legitimes Argument ist in einer Sachdebatte, dann sei es so. Ich kann das akzeptieren und werde mich dann bemühen, das auch an geeigneter Stelle in meinen Diskurs einzubauen, damit wenigstens die "Spiesse gleich lang" sind. Jeder von uns KANN sich auf das Stammtisch-Niveau begeben wenn es verlangt wird. Ich mache aber keinen Hehl draus dass es mir weiterhin lieber wäre, wir würden einen etwas gehobeneren Stil pflegen wo man über die SACHE redet und solche "Andeutungen", dass jemand krank ist oder spinnt, nur weil man dessen Meinung nicht mag, geahndet werden.

Wenn wir ehrlich sind, ist die Verwendung von solchen Aussprüchen wie "Du bist einfach krank" oder "such Dir Hilfe" oder "wer hat Dir ins Gehirn ..." eigentlich bloss ein Zeichen dafür sind, dass einem die sachlichen Argumente eben ausgegangen sind und die persönliche Verunglimpfung das letzte Mittel ist was man noch zur Verfügung hat.

Robinson

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Robinson » Sonntag 27. Mai 2012, 17:07

WENN es schon explizit sachlich zugehen soll (was ich nicht befürworte), würde ich doch dringend empfehlen, bei der aufzeigbaren SACHLAGE zu bleiben bzw. eigene Meinungen/Interpretationen klar erkennbar davon zu trennen.
supersilk hat geschrieben:Nach dem jetzigen System erfährt man beispielsweise gar nicht, ob jemand für eine unziemliche Äusserung verwarnt worden ist und fühlt sich entsprechend im Stich gelassen.
Ich nehme an, dass es sich hierbei eigentlich um eine Ich-Aussage handeln soll?
supersilk hat geschrieben:Anstatt mich mit Robinson in Threadlänge darüber zu streiten, ob die Aussage "geh zum Psychiater" nun beleidigend ist und gegen die Forenrichtlinien verstösst oder nicht,
Ich streite mich darüber nicht, mit niemandem, schon gar nicht in Threadlänge.
Ich habe nie jemand geschrieben "geh zum Psychiater". (Das lässt sich mit einer Kombinationssuche auch sehr leicht feststellen - wer andere Ergebnisse zu Tage fördert: bitte mittteilen.)
Ich erspare mir, hier positiv zu wiederholen, was ich alles so empfohlen habe, aber das gehört ganz sicher nicht dazu.
Forever No hat geschrieben:@supersilk: Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass Du findest, dass es eine Beleidigung ist jemanden dazu aufzufordern einen Facharzt aufzusuchen?
Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand einen anderen zu irgendwas im Reallife Umzusetzendem "auffordern" kann. Insofern ist der Sachverhalt schon sachlich nicht gegeben, und eine Bewertung erübrigt sich damit.
Man kann hier was empfehlen, Tipps, Ideen, Meinungen, oder Ratschläge mitteilen. Aber auffordern kann man hier eigentlich nur zu einem bestimmten Verhalten IM Forum. "Geh zum Psychiater!" ist da meines Wissens keine realistische Option und bedarf daher auch keiner Regelung.

supersilk

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von supersilk » Sonntag 27. Mai 2012, 17:13

Öhm... um es nochmal klar zu machen. Es geht nicht um TIPPS hier. Es geht nicht darum, dass in einem Thread zum Thema "wie hilfreich ist Psychotherapie" jemand schreibt "MIR hat die Psychotherapie geholfen und ich kann es Dir nur empfehlen". Es geht darum, dass so eine Aussage vollkommen themenfremd eingeworfen wird in einer Debatte über ein ganz anderes Thema, z.B. A sagt "das Aussehen ist nunmal das Wichtigste bei der Partnersuche" und dann sagt B "such Dir professionelle Hilfe!". Ich denke, der Unterschied sollte leicht erkennbar sein.

Aber ich will jetzt nicht in diesem Umfragethread AUCH noch einen Streit darüber lostreten. Darum ist es höchste Zeit dass diejenigen die was zu sagen haben hier sich zu unseren Vorschlägen und Fragen zu Wort melden.

e-schredder
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Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von e-schredder » Sonntag 27. Mai 2012, 17:27

@Kolinatan: Danke, dass du diesen Thread aufgemacht hast. Es ist nämlich offensichtlich geworden, dass über dieses Thema mal besprochen werden muss. Auch danke, dass du dieses Forum leitest und auch kontroverse Themen und unangenehme Wahrheiten zulässt, auch wenn leider das Forenklima darunter leidet.

Immer wiederkehrende Themen: Dafür hat vor längerer Zeit Lion das AB-Wiki geschaffen. Im Forum ist so viel Wissen in vielen kleinen Häppchen veröffentlicht worden, dass gut sortiert damit "dumme" Fragen unnötig würden und Anfängern damit weiter geholfen werden könnte. Ich habe den Eindruck, dass ABs insgesamt zu antriebsarm sind und zu wenig Vertrauen in ihre eigenen Erfahrungen haben, um sich fürs Wiki aufzuraffen. Schade.

Nervende neue User: Sie bekamen genug sachliche Kritik, wurden oft genug gesperrt und verschwanden meist auch wieder für immer. Sie wurden meist recht schnell als nicht ernst nehmbar und unzugänglich erkannt. Kein großes Problem finde ich.

Alteingesessene User:

Ich schrieb bereits: Während man immer predigt, man solle Ich-Botschaften senden und die Zielperson persönlich anschauen und ansprechen, wird im Forum zum Gegenteil erzogen, indem Beiträge, in denen der Störer direkt kritisiert wird, deaktiviert werden. Wenn man aber immer in der dritten Person und Passiv und mit Smileys garniert schreibt, kommt man damit durch.

Vielleicht habt ihr Mods und Admins unterschätzt, dass persönlicher Angriffe mit persönlich gemeinten und unpersönlich formulierten verbalen Angriffen genauso gut gehen. Diese unpersönliche Kommunikation und unterdrückten Meinungsäußerungen können zu vermeintlichen Mehrheitsmeinungen führen, die in Wirklichkeit nur von einer Minderheit vertreten werden. Wie wäre es denn, in einem geschlossenen moderierten Bereich, persönliche (und sachliche) Kritik zuzulassen und klare Ansagen zu machen, was hier gewünscht wird und was nicht?

Mich stören ebenfalls User, die nicht zu logischem Denken fähig sind und anderen irgendwas unterstellen. (Aus "Alle Diebe sind Türken" folgt nicht "Alle Türken sind Diebe".) Es ist mir hier mehrfach passiert, dass andere Forenuser mich falsch verstanden haben, manchmal anscheinend so falsch wie möglich, und sogar nach Richtigstellung meinerseits und Aufforderung, solche Unterstellungen zu unterlassen. Nachdem ich die Mods informiert habe, folgte nichts oder vielleicht eine PN an den Störer. Hier hätte ich konsequenteres Handeln gewünscht.

Es gibt hier auch einzelne Mitglieder, die nach eigenen Angaben kaum Lebenserfahrungen haben: keine Körbe in der Disko, keine Auslandserfahrung, keine Blind Dates, keine gescheiterte Beziehung mit richtig Zoff, allenfalls eine Zufallsbeziehung oder einen Gnadenfick. Soweit ok. Aber zu allem müssen sie ihren Senf dazugeben (eine typisch deutsche Unart übrigens): schlaue Sprüche, Tipps, Bewertungen oder gar Beleidigungen, natürlich in der dritten Person. Und Leute, die ihren Arsch hochkriegen, Anstrengungen unternehmen und Risiken eingehen, unterhalten sich über ihre Probleme und müssen sich sowas anhören. Und wenn man den Störer fragt, woher er denn seine Erfahrung habe, oder er solle doch mal selbst mit gutem Beispiel vorangehen, dann kommt ein "keine Lust" oder ein "lustiger Spruch" mit Smileys garniert.

Auch das ist eine Form von Herabsetzung. (Das Problem ist bekannt und im Englischen gibt es den Begriff "keyboard jockeys"). Sie sind nicht auf den ersten Blick leicht zu erkennen. Ich finde aber, dass ihr sie und ihre solche subtilen Herabsetzungen zu lange geduldet habt. ABs haben nun mal definitionsgemäß wenig und erst recht wenig gute Erfahrungen. Sie sollen hier über tatsächliche Erfahrungen, Beobachtungen und Einschätzungen reden. Aber niemand soll hier unfundiertes Geschwätz oder gar Beleidigungen von Leuten anhören müssen, die weder was zum Thema wissen noch betroffen sind noch was ändern wollen.
Zuletzt geändert von e-schredder am Sonntag 27. Mai 2012, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
Es lohnt einfach nicht Beiträge dieses Herren zu lesen. Er wird dieses allerdings als Kompliment auffassen

exlamento

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von exlamento » Sonntag 27. Mai 2012, 17:41

supersilk hat geschrieben:Öhm... um es nochmal klar zu machen. Es geht nicht um TIPPS hier. Es geht nicht darum, dass in einem Thread zum Thema "wie hilfreich ist Psychotherapie" jemand schreibt "MIR hat die Psychotherapie geholfen und ich kann es Dir nur empfehlen". Es geht darum, dass so eine Aussage vollkommen themenfremd eingeworfen wird in einer Debatte über ein ganz anderes Thema, z.B. A sagt "das Aussehen ist nunmal das Wichtigste bei der Partnersuche" und dann sagt B "such Dir professionelle Hilfe!". Ich denke, der Unterschied sollte leicht erkennbar sein.
Ist er auch. Zuerst, also vor supersilks letztem Beitrag, dachte ich auch: supersilk verhält sich in Diskussionen sehr vorbildlich, liegt aber mit der Behauptung falsch, "Geh zum Facharzt" wäre eine Beleidigung. Nach dieser Klarstellung aber kann ich dem nur beipflichten: Die Äußerung "such Dir professionelle Hilfe" ins blaue Hinein als Reaktion auf eine Meinung, die man ablehnt, ist eine ehrrürige Herabwürdigung ohne Sachbezug und daher beleidigend. Die folgt etwa der Heuristik "Deinen Standpunkt teile ich gar nicht, finde ihn 'krank'/nicht nachvollziehbar/unnormal - ich selbst muss keine Anstrengung mehr unternehmen, wie du es gemeint hast, sondern kann direkt urteilen: du solltest dir helfen lassen".

supersilk selbst ist schon öfter Opfer solcher Anfeindungen geworden, ähnlich ergeht es zB auch Hopeless manchmal. Mir geht es hier gar nicht um Schutz oder Verteidigung, sondern um die Art der Kommunikation. Offenheit, Nachfühlen und Kontextberücksichtigung wären Voraussetzungen für gute und faire Dialoge. Realiter erlebt man immer wieder, dass Teilnehmer etwa nur wortwörtlich genommen werden, (absichtlich?) missverstanden werden und in Schubladen bleiben. Es ist wenig dagegen einzuwenden, wenn Leute erstmal in Schubladen landen - fürchterlich finde ich, dass so viele die Schubladen dann gleich zu machen und den anderen keine Gelegenheit mehr lassen, anders gesehen zu werden.

Robinson

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Robinson » Sonntag 27. Mai 2012, 17:51

Es gibt einzelne alteingesessene User die zu viel Narrenfreiheit genießen und daher das Forenklima stören.
Wie wäre es eigentlich noch mit den Fragen:

Es gibt einzelne alteingesessene User die Narrenfreiheit genießen und daher das Forenklima stabilisieren.

Es gibt einzelne alteingesessene User die zu wenig Narrenfreiheit genießen und daher das Forenklima stören.

Es gibt einzelne neue User die zu viel Narrenfreiheit genießen und daher das Forenklima stören.

Es gibt einzelne neue User, die sich zu wenig Narrenfreiheit nehmen und daher das Forenklima stören.

Sowie weitere Variationen.
Ich meine nur. Mir kommt diese Fragestellung halt etwas arg tendenziös vor, weil sie bereits voraussetzt bzw. nahelegt, dass überhaupt a) irgend zuviel Narenfreieht habe und b) die unbestimmte "Alteingessene" sin (gemessen an: Zahl der Beiträge? Jüngstem Forenanmeldedatum? Zahlde rgeposteten Worte?). Und dass ausgerechnet diesem schwammigen und als Frage bereits tendenziösen Punkt so viele zustimmen ...

Wie wäre es z. B. mit:
Es gibt einzelne User hier, die etwas genauer lesen und denken sollten, bevor sie sich äußern.

Irgendwer dagegen? - So kann man hohe Zustmmungswerte erzeugen, ganz sachlich ..
supersilk hat geschrieben:Es geht darum, dass so eine Aussage vollkommen themenfremd eingeworfen wird in einer Debatte über ein ganz anderes Thema, z.B. A sagt "das Aussehen ist nunmal das Wichtigste bei der Partnersuche" und dann sagt B "such Dir professionelle Hilfe!". Ich denke, der Unterschied sollte leicht erkennbar sein.
Dass es über die Frage, welches Thema gerade relevant ist, keine einheitliche Meinung gibt - auch vor dem Hintergrund, dass sich zentrale Themen im Zuge einer Diskussoion gern mal verschieben. - mag von Einzelnen bedauert weden (nicht von mir), sollte aber m E. nicht dazu führen, dass dann an der Meinung eines einzelnen Users ausgerichtet wird, was "Thema ist". Z
So wie du es darstellst, habe ich das hier auch noch nie gelesen. Da waren immer noch ein paar Debattenschritte dazwischen.
Im übrigen greift die Moderation ja durchaus ab und an ein, wenn es ihr zu arg abseitig wird UND deutlich wird, dass das dem ein oder anderen, möglicherweise dem Threadersteller, zu bunt wird. Zur Not könnte man einem Threadersteller die "Herrschaft" über sein Thema geben?

Wie in einer Kneipe halt. Wenn alle munter sind, kann's weitergehen. Für Stimmungshochs- und tiefs ist der Wirt nicht verantwortlich.

Ich kenne da eine Regel, mit der alle super gut zurecht kommen: du darfst dir soviel Raum und Freiheiten nehmen, wie du willst, solange du den anderen genug Raum und Freiheit lässt, dass die ihr Ding machen können (wenn sie wollen! Also, es dann auch tun.) Wenn es insgesamt zu eng wird, muss sich jeder ein bisschen mäßigen. Wer mitmachen will, bekommt sein Eckchen ab. Wem's dennoch nicht mehr genug Platz ist (weil der nicht unendlich ist), der verzieht sich.
So wird der Verkehr auf fast allen Tanzflächen geregelt, auf denen ich unterwegs bin. Es sind keinerlei "Moderatoren" erforderlich oder überhaupt vorhanden. Wenn wirklich mal jemand stört - sich zum Beispiel mal ein Besuffski dazwischen verirrt, wird ihm entweder großzügig Platz gemacht, oder er wird von irgendjemand, der sich gerad berufen fühlt - meist mehreren - sanft aus dem Verkehr gezogen. Manchmal greifen auch ein paar Beherzte zu Tischen und Stühlen und vergrößern die Fläche einfach.

Im Forum ist der Platz praktisch unendlich. Es sollte hier also erst recht klappen.

Ich habe ein wenig den Eindruck, dass einige User, die die "Schutzzone AB-Forum" gesucht und gefunden haben, innerhalb derer die nächste Nische suchen, in der sie sich vom normalen Alltagsleben (bzw. hier: Kneipenatmosphäre mit verstärkter Tendenz, Menschen mit besonderen Beziehungsproblemen anzuziehen) zurückziehen können. Ich glaube nicht dass die ehrenamltiche Moderation das hier leisten kann.
Es gibt Menschen, die im RL arge Probleme mit Kommunikation haben. Andere nicht.
Es würde mich wundern, wenn sich eine entsprechende Bandbreite nicht auch im Forum äußern würde. Das müssen dabei nicht die jeweils gleichen Personen sein, da die Miteilungsformen und -qualitäten hier andere sind. Aber wie überall: einige kommen damit besser zurecht, andere schlechter.
supersilk hat geschrieben:Aber ich will jetzt nicht in diesem Umfragethread AUCH noch einen Streit darüber lostreten.
Zum Streiten brauchst du mindestens 2. Ich bin schon mal nicht dabei. Ich habe meine Meinung zum Threadthema mitgeteilt und habe eben gerade nur eine sachliche Richtigstellung angebracht; was ja hoffentlich ganz in deinem Sinne ist.

supersilk

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von supersilk » Sonntag 27. Mai 2012, 18:10

Robinson hat geschrieben:Wie in einer Kneipe halt. Wenn alle munter sind, kann's weitergehen. Für Stimmungshochs- und tiefs ist der Wirt nicht verantwortlich.
Ich glaube die Uneinigkeit, die dem allem zugrunde liegt ist eben die Frage, welche Art von Niveau und Atmosphäre wir hier pflegen WOLLEN. Du scheinst Dich am Vorbild Kneipe/Stammtisch orientieren zu wollen. Und da gilt tatsächlich: was nicht grade strafrechtlich relevant ist, ist erlaubt. Und wer die Atmosphäre nicht mag soll halt gehen. Ich habe ein anderes "Idealbild" einer Debatte. Eher so wie in einem Seminar oder einer politischen Runde. Und da wird halt einfach die Messlatte für niveauvolles Verhalten ungleich höher angesetzt.

Es gibt da kein richtig oder falsch. Bloss solange wir mit VERSCHIEDENEN Vorstellungen ins Forum kommen ist der Zoff vorbestimmt.

Forever No

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Forever No » Sonntag 27. Mai 2012, 18:11

@Robinson: Es ist mir unklar, weshalb du meinst eine Frage die ich zwecks Textverständnisses an supersilk gestellt habe, auf die dir eigene seltsame Art zu zerfledder. Es darf aber auch gern dein Geheimnis bleiben.

@supersilk: Danke für die mit der Antwort verbundene Klarstellung. Sollte es wie von dir beschrieben gewesen sein, dann finde ich es nicht in Ordnung.

Robinson

Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Robinson » Sonntag 27. Mai 2012, 19:26

Forever No hat geschrieben:@Robinson: Es ist mir unklar, weshalb du meinst eine Frage die ich zwecks Textverständnisses an supersilk gestellt habe, auf die dir eigene seltsame Art zu zerfledder. Es darf aber auch gern dein Geheimnis bleiben.
Ich darf es aber auch beantworten?
Ich denke nicht, dass es zu einer sachlichen Diskussion oder gar Klärung einer Frage beiträgt, wenn Themen debattiert werden, die schlichtweg konstruiert sind und realiter nicht vorhanden.
Dass der konstruierte Fall kein guter Stil ist, steht auch für mich außer Frage. (Beleidigend hingegen finde ich es überhaupt nicht. Wieso sollte es? Was ist denn die geringschätzende Herabsetzung? Die Ansicht, dass man vielleicht krank sei und vielleicht ärztliche Hilfe benötigt???) - Nur: wann und wo ist dieser Fall überhaupt gegeben? Da wurden doch - und das habe ich versucht darzulegen - einige relevante Zwischenschritte ausgelassen.
Und falls in den Tiefen des Forum versteckt solche Fälle zu finden sind (ich lese ja wahrhaftig nicht alles hier): In relevanter Anzahl? Denn sicher ist nicht die Forderung, dass die Moderation JEDEN Ausrutscher (oder was jemand dafür hält) verhindern/ahnden sollte.

Abgesehen davon stellt sich die Frage, was die Moderation da machen soll? Wenn jemand einem anderen sagt, er möge mal zum Arzt gehen, außer Haus, zum Sport oder auch nur "unter Menschen". Ja richtig, ich sehe nicht, wieso ein Psychiater eine schlechtere Adresse sein sollte als ein Fitnesstudio. Wenn das Eine eine nicht zubeanstandende Bemerkung ist, dann auch das Andere. Und umgekehrt. Nur dann - also WENN man niemand mehr schreiben dürfte "meiner Meinung nach mach mal dies oder das"; oder jemand bestimmt, wann er diese Meinung haben und äußern darf - ... also, dann hätten wir hier Regeln wie bei den Anonymen Alkoholikern (wurden ja auch schon mal an anderer Stelle vorgeschlagen): Ausschließlich Ich-Aussagen, keine Ratschläge, die nicht ausdrücklich erbeten sind. Das Ergebnis wäre weithin ein reines Mitteilungsforum. Das wären dann nicht nur andere Regeln, das wäre was GANZ anderes.
supersilk hat geschrieben:Du scheinst Dich am Vorbild Kneipe/Stammtisch orientieren zu wollen. Und da gilt tatsächlich: was nicht grade strafrechtlich relevant ist, ist erlaubt.
Das gilt nicht nur in der Kneipe. Meines Wissens ist das der bundesweit geltende Standard, soweit nicht privatrechtlich andere Regeln durchgesetzt werden (können) - die dann aber immer als besondere Ausnahme gelten.
Ich orientiere mich an dem, wie ich das Forum i Moment empfinde. Und ich finde, das läuft soweit ganz ordentlich. Ich orientiere mich also an meiner Erfahrung.
Ich persönlich finde Kneipe um einiges gemütlicher, persönlicher, freundlicher, offener, ehrlicher und unkomplizierter als Seminar oder politische Debatte - alles Eigenschaften, die ich angesichts des doch recht emotionalen und persönlichen Charakters des Forenthemas für sinnvoll halte. Der Preis dafür ist, dass es auch mal rauer zugeht. Möchte ich das alles aufgeben, nur damit mich der Heini vom Barhocker hinten in der Ecke nicht "Wi*er" nennt, ohne das der Wirt ihm Hausverbot erteilt? Nein.
supersilk hat geschrieben:Ich habe ein anderes "Idealbild" einer Debatte. Eher so wie in einem Seminar oder einer politischen Runde. Und da wird halt einfach die Messlatte für niveauvolles Verhalten ungleich höher angesetzt.
Noch höher als "alles ist erlaubt, soweit nicht strafrechtlich relevant" (und ich will ergänzen: solange das Strafrecht ebenfalls vom Grundsatz ausgeht, alles ist erlaubt, solange Schaden anderer unter Abwägung der sonstigen Umstände vermieden wird) kann die Latte m. E. gar nicht liegen. Jede Einschränkung wäre eben das: Einschränkung = Latte niedriger. Wie oben bereits gesagt: Im Einzelfall mag das sinnvoll sein.

Im Seminar gibt es meist ein kurz- oder langfristiges Ergebnis, das erreicht werden muss (Wisensvermittlung, Schein, Punkte etc.) Damit ist ein Rahmen vorgegeben, der gewisse Begrenzungen der Rede erfordert. Welches wäre im Forum das zu erreichende Ziel? - Außerdem gibt es im Seminar einen professinellen "Diskussionsleiter".

Gleiches in der politischen Debatte. Hier ist mindestens der Zeitrahmen vorgegeben. Und Profis, die das Ganze managen; zumindest Autoritätspersonen, die im Zweifel per Hausrecht alle Anwesenden rauswerfen können. (Das ist im Forum fraglos gegeben. Kolinatan braucht nur dichtmachen.)
Das würde ansonsten dem Gedanken Parlament, von mir als denkbare uind erprobte Regelung bereits angesprochen, entsprechen: Begrenzte Anzahl Beiträge, begrenzte Länge, Ende.

Inhaltlich aber kann man da ohne rigide Eingriffsmöglichkeit nur wenig steuern. Ich bezweifle,dass das hier überhaupt machbar ist, ohne das das Forum am Ende tot darnieder liegt. Ich bezweifle außerdem, dass das jemand ohne Kohle hier machen will -jedenfalls keiner, der dabei dennoch Leben in der Bude hält. Ich sehe also nur FORMALE Begrenzungen überhaupt als sinnvoll umsetzbar.


Soweit INHALTLICHE Begrenzungen gewünscht sind, müsste meines Erachtens in einer Positivliste (und das ist genau das Problem) ausgearbeitet sein, wie das genau geschehen soll, wer es machen soll, welche Wege für die Konfliktlösung es bei Missverständnissen/Streitigkeiten über die korrekte Auslegung gibt, welcher Zeitrahmen für einzelne Schritte eingeräumt wird usw usf (ich habe bestimmt noch einiges vergessen). Ohne so eine Positivliste wäre nur ein neues Spielfeld für Streitereien/Missverständnisse eröffnet; und falls die per Kraft der Moderation erstickt werden, recht schnell ein totes Forum, weil dann hier schnell nur noch weithin homogene Ansichten stehen. Es wäre sozusagen das Modell der aufgeklärten Monarchie - solange die richtig austariert und Meinungen nicht zu weit voneinadner abweichen, geht's einigermaßen. Das ist außerordentlich personenabhängig. Wer - mit der nötigen Autorität und Durchhaltevermögen - macht's??

Ich halte es für verdammt unpraktisch. Wenn nicht langfrisig unmöglich. Die autoritäre Lösung (ich nenne es mal so), die du dir wünschst, nimmt dem einzelnen User Freiheiten ab - und Verantwortung ab: Die Verantwortung, hier für sich selbst zu sorgen. Worte Worte sein zu lassen. Ich bezweifle, dass diese Autorität jemand leisten will. Und auch, dass das jemand leisten sollte. Außer jeder für sich.
Und zwar AUCH im realen Alltagsleben.

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Re: Umfrage für ein besseres Diskussionsklima

Beitrag von Harald » Sonntag 27. Mai 2012, 19:30

Forever No hat geschrieben:@Robinson: Es ist mir unklar, weshalb du meinst eine Frage die ich zwecks Textverständnisses an supersilk gestellt habe, auf die dir eigene seltsame Art zu zerfledder. Es darf aber auch gern dein Geheimnis bleiben.

@supersilk: Danke für die mit der Antwort verbundene Klarstellung. Sollte es wie von dir beschrieben gewesen sein, dann finde ich es nicht in Ordnung.
Ich denke, es geht um diesen Beitrag letzter Absatz. ICh will aber zum speziellen Fall nichts sagen. Meiner Auffassung nach sind in Robinsons Postings sehr oft halbversteckte Beleidigungen oder Herabsetzungen des Gegenübers enthalten, ohne dass er aber jemals ausfallend würde. Habe auch keine Idee, wie darauf konkret reagiert werden könnte.

@Topic: Ich denke, dass sich von Robinsons und HenryLees Art, hier zu kommunizieren, relativ viele Leute immer wieder beleidigt fühlen. Für das Forenklima, hielte ich es daher für sinnvoll, wenn Neri, als Moderatorin sich beim Schmäh-Führen mit den beiden auf Kosten Dritter (Ironie-Schild reichen, den "Es-steht-im-Internet-Witz machen etc ...) stark zurückhalten würde. Durch dieses gemeinsame Schmäh-Führen kann schnell der Eindruck entstehen, die beiden hätten "die Moderation" hinter sich.

Ansonsten besteht, bei Bulletin Boards das Problem, dass man off-Topic-gewordene Teilthreads nicht leicht ausblenden kann. Hier sind ebenfalls die Moderatoren gefragt, und zwar meiner Meinung nach weniger mit ohnehin nicht so sinnvollen Ermahnungen, bei Thema zu bleiben sondern durch ausgleidern in neue Threads. Auch wenn bestimmte Teilnehmer wie z.B. Robinson und Supersilk sehr ausführlich einen Teilaspekt des Threadthemas diskutieren, bietet sich eine Ausgliederung an, weil der Thread für die anderen kaum noch lesbar ist.

Ansonsten hat die Morderation und Administration bei wirklich wichtigen Dingen immer sehr rasch reagiert und auch keine Unklarheit über weitere Schritte gelassen. Finde die Arbeit sehr gut.

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