Der GNU/Linux-Thread

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Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Samstag 19. Januar 2019, 21:07

Irgendwie fehlte hier noch ein allgemeiner Thread über GNU/Linux, daher habe ich einen gestartet.

Um thematisch etwas beizutragen: Debian testing soll ja jetzt in die Freeze-Phase für den Übergang zu stable gehen. Trotzdem gibt’s weiterhin ständig jede Menge neue Pakete (vor allem wer in Rust entwickelt, dürfte als Debian-testing-Nutzer in letzter Zeit strahlende Augen bekommen haben) und Paketupgrades mit nicht unerheblichen Versionsnummernsprüngen.

Wenn das neuerdings deren Vorstellung von einem Freeze ist, kann das gern so bleiben. Ich rechne allerdings mit dem baldigen Einsetzen der Saure-Gurken-Zeit. (Und ich sollte meine Paketquellen allmählich umschreiben vom Namen der Version auf generelles testing.)
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 19. Januar 2019, 21:20

Yeah, ein Nerd-Thread! :lol:

Ich hab ja vorhin erst geschrieben ich hab Ubuntu in eine VM geschmissen. Naja, ich bleibe sicher bei Debian, aber sollte mal jemand von der Windows-Welt überlaufen wollen muss ich ja wissen was ich da empfehle... Negativ aufgefallen ist mir ein Starter(?) der direkt amazon.com aufruft, ist das in Amiland (wo ist Canonical angesiedelt?) sooo wichtig? :roll:
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Samstag 19. Januar 2019, 21:36

Die Einbindung von Amazon in Ubuntu sorgt schon seit Jahren für Ärger in der Community. Amazon soll Ubuntu sogar zum Datensammeln nutzen.

Bevor du Ubuntu LTS als Einsteigerdistribution empfiehlst, solltest du lieber Linux Mint empfehlen. In den 2000ern war Ubuntu noch eine gute Einsteigerdistribution, inzwischen lebt es nur noch von seinem Namen, seiner immer noch großen Verbreitung und der daraus resultierenden weitverbreiteten Gleichsetzung von Ubuntu und GNU/Linux.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 19. Januar 2019, 21:47

Was spricht denn alles gegen Ubuntu (LTS), also mal abgesehen dass da eine Firma mit vermutlich kommerziellen Interessen hintersteht? Mint kenne ich nur vom Namen, schiebe ich vielleicht mal durch die VM. Debian ist ja jetzt nicht sooo einsteigerfreundlich fand ich, wobei ich mir auch das Leben schwer gemacht habe mit minimaler Installation usw. Ansonsten spricht, außer den älteren Paketen, eigentlich auch nichts gegen Debian oder? Ich weiß, schwierige Frage, aber solange es friedlich bleibt können wir ja mal ein paar Gedanken darüber austauschen...

Wer benutzt hier im Forum eigentlich alles Linux und auf welchem Niveau? Das eigentliche Forum (der Server) wird wohl auch unter Linux laufen, ich setze mein Geld mal auf Debian...

edit: Vielleicht weisst du es zufällig, kann man sich bei Mint als root einloggen? Das mit dem sudo bei Ubuntu finde ich etwas doof, denn für einen PC/OS für einen DAU erscheint es mir am sinnvollsten ein extra Passwort für den ganzen Systemkram zu vergeben und dann (eventuell per Teamviewer) su zu benutzen. So kann der User selber kaum was kaputt machen, nur das mit den Updates müsste man noch angucken.
Zuletzt geändert von Mit müden Augen am Samstag 19. Januar 2019, 21:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Lazarus Long » Samstag 19. Januar 2019, 21:52

Hinter welcher der großen professionel genutzten Distributionen stecken denn keine finanziellen Interessen?

Die Frage ist durchaus ernst gemeint, da ich mich mit Linux nicht im geringsten auskenne,
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 19. Januar 2019, 21:55

Lazarus Long hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:52
Hinter welcher der großen professionel genutzten Distributionen stecken denn keine finanziellen Interessen?

Die Frage ist durchaus ernst gemeint, da ich mich mit Linux nicht im geringsten auskenne,
Da gibt es Unterschiede. Einige Distributionen wie Suse/RedHat/irgendwas (LCZ weiß es) werden von Firmen vertrieben und sind teilweise sehr teuer, aber wegen Open Source bezahlt man nicht für das eigentliche Betriebssystem sondern für den Support (sehr wichtig für Firmen!). Andere Linuxvarianten wie Debian werden von einer gemeinnützigen Organisation rausgebracht.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von uhu72 » Samstag 19. Januar 2019, 22:57

Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:47
edit: Vielleicht weisst du es zufällig, kann man sich bei Mint als root einloggen? Das mit dem sudo bei Ubuntu finde ich etwas doof, denn für einen PC/OS für einen DAU erscheint es mir am sinnvollsten ein extra Passwort für den ganzen Systemkram zu vergeben und dann (eventuell per Teamviewer) su zu benutzen. So kann der User selber kaum was kaputt machen, nur das mit den Updates müsste man noch angucken.
Mint ist ein aufgepepptes Ubuntu, was auch wiederum ein aufgepepptes Debian ist, also vom Ursprung alles die gleiche Grütze.
Was meinst du mit als "root" einloggen? Im Terminal/Konsole kannst du überall root sein, grafisch afaik nirgendwo. Das macht man schon seit Jahren nicht mehr, keine Ahnung, welche Distribution das heute noch zu lässt. Typischerweise ist das auch nicht erforderlich.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von NeC » Sonntag 20. Januar 2019, 11:33

Ich kann LCZs Empfehlung zur Mint-Distribution für Windows-Umsteiger auch unterstützen. :good:

Ich bin mit DOS und Windows groß geworden, habe Windows NT und Windows 2000 gern und lange benutzt, und bin durch den Zwang zur Online-Freischaltung ab Windows XP dann ins Linux-Lager abgewandert. Das war ein steiniger Wechsel. Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, warum jemand ernsthaft behaupten könnte, dass Linux eine Alternative für den Desktop sei, und warum sich (aus Sicht eines Windows-NT-Jüngers) das alles so furchtbar schlecht benutzen lässt, und sich die Situation nur so langsam ändert.

Mittlerweile bin ich seit mehreren Jahren bei Mint und sehr zufrieden. Keine seltsamen aufgezwungenen Experimente mit der Benutzeroberfläche wie bei Ubuntu, aber dafür kontinuierliche Weiterentwicklung, d.h. das System wird nach und nach immer besser. Dazu aber der Unterbau von Ubuntu, und dadurch super Community-Support und große Auswahl in den Paketquellen.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:47
Das mit dem sudo bei Ubuntu finde ich etwas doof, denn für einen PC/OS für einen DAU erscheint es mir am sinnvollsten ein extra Passwort für den ganzen Systemkram zu vergeben und dann (eventuell per Teamviewer) su zu benutzen. So kann der User selber kaum was kaputt machen, nur das mit den Updates müsste man noch angucken.
Das funktioniert (zumindest bei Mint) fast von selbst - ein neu angelegter User ist ohne besonderes Hinzutun nicht in der "sudo"-Gruppe, kann also nichts kaputt machen, selbst wenn er "sudo" kennt bzw. irgendwo im Internet gefunden hat.

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Sonntag 20. Januar 2019, 13:22

Ich werde mir Mint angucken sobald es meine Depressionen zulassen... :oops: :oops: edit: Download läuft schon mal. Ich hab mal die Xfce-Variante genommen, good old classic XP look...

Zum Thema root-sudo-sandwich: Ich suche eine Distribution für einen DAU der irgendwann mal vielleicht umsteigen will (nicht das ihm was an FOSS läge aber W10 findet er nervig und ich mache Werbung für Linux...). Da ist es (vielleicht, ich überlege noch) am besten wenn er selber nur einen normalen Account hat und kein sudo benutzen kann. Wenn am System was gemacht werden muss würde ich mich per Teamviewer ins System einklinken und dann mit su und dem root-Passwort eine Rootshell öffnen, da kann ich dann apt usw ausführen. So war das gemeint und so funktioniert es auch auf meinem Rechner, denn diese Variante gefällt mir am besten. sudo+sudoers benutze ich nur um bestimmte Scripts (PPPOE-Verbindung herstellen/trennen, ja ich habe keinen Router) ohne nervige Passwörter ausführen zu können. Ja, die saubere Variante wäre das setuid-Bit oder sowas, aber das kannte ich damals noch nicht. Für mich ist es so ok. (Natürlich sind die entsprechenden Skripte nur von root änderbar, sonst hätte man ja eine wunderbare Sicherheitslücke. Wobei ich den PC ohnehin nur selber benutze, von daher...)
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Sonntag 20. Januar 2019, 15:38

Well, erster Eindruck von Mint Xfce: Besser als Ubuntu GNOME, aber der Vergleich ist aufgrund der verschiedenen Desktopumgebungen auch nicht fair (und Xfce kenne ich schon). Auf jeden Fall kein Amazonschrott und relativ wenige überflüssige Programme. Das Einzige was ich nicht finde ist eine vernünftige Übersicht über alle installierten Programme mit der Möglichkeit zu deinstallieren, so wie unter Windows in der Systemsteuerung. Synaptics geht aber zeigt halt die einzelnden Pakete inklusive Libraries usw an, etwas unpraktisch. Der Rest geht auf den ersten Blick problemlos. Ich werde also ab sofort Linux Mint empfehlen, Danke für den Tipp. :hut:
Achja, leider läuft der ganze Systemkram über sudo wie bei Ubuntu. Kann man vielleicht ändern, so weit habe ich nicht geguckt. sudo tut es im Zweifel auch, ist halt mehr Verantwortung für den Nutzer.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Sonntag 20. Januar 2019, 15:42

Nebenbei bemerkt:
NeC hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 11:33
Zwang zur Online-Freischaltung ab Windows XP
Das ist nicht ganz richtig, man konnte (und zumindestens vor einigen Monaten konnte man immer noch) XP per Telefon aktivieren. Aber gut, Linux ist eh viel besser. 8-)
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von uhu72 » Sonntag 20. Januar 2019, 15:45

Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 13:22
...
Zum Thema root-sudo-sandwich: Ich suche eine Distribution für einen DAU der irgendwann mal vielleicht umsteigen will (nicht das ihm was an FOSS läge aber W10 findet er nervig und ich mache Werbung für Linux...). Da ist es (vielleicht, ich überlege noch) am besten wenn er selber nur einen normalen Account hat und kein sudo benutzen kann. ...
Deine Chancen, dass das ohne viel manuelle Anpassungen klappt, stehen gut, würde ich sagen.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von uhu72 » Sonntag 20. Januar 2019, 15:49

hat Ubuntun/mint neben Synaptic nicht noch so
'n "Software-Shop", wo der ganze Systemklimbim nicht vorkommt, sondern nur Anwendungen?
Ich weiss jetzt gerade nicht , wie der genau heisst.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von uhu72 » Sonntag 20. Januar 2019, 15:55

Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 15:38
Achja, leider läuft der ganze Systemkram über sudo wie bei Ubuntu. Kann man vielleicht ändern, so weit habe ich nicht geguckt. sudo tut es im Zweifel auch, ist halt mehr Verantwortung für den Nutzer.
Nur so aus Neugier, an welchem Systemkram muss denn der DAU herumspielen können?
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Sonntag 20. Januar 2019, 15:58

uhu72 hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 15:49
hat Ubuntun/mint neben Synaptic nicht noch so
'n "Software-Shop", wo der ganze Systemklimbim nicht vorkommt, sondern nur Anwendungen?
Ich weiss jetzt gerade nicht , wie der genau heisst.
Ja, aber soweit ich sehe gibt es dort keine Liste der installierten Anwendungen, man muss erst nach einer Anwendung suchen um sie entfernen zu können.
uhu72 hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 15:55
Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 15:38
Achja, leider läuft der ganze Systemkram über sudo wie bei Ubuntu. Kann man vielleicht ändern, so weit habe ich nicht geguckt. sudo tut es im Zweifel auch, ist halt mehr Verantwortung für den Nutzer.
Nur so aus Neugier, an welchem Systemkram muss denn der DAU herumspielen können?
Ich dachte konkret an "neue Anwendung installieren".
Naja, anyway, das ganze ist - wenn es denn überhaupt mal relevant wird - noch weit entfernt... Ich bleibe bei Debian, nur dieser eine Xfce-Bug der immer die Desktopsymbole durcheinanderschmeißt nervt etwas.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Sonntag 20. Januar 2019, 21:10

Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:47
Was spricht denn alles gegen Ubuntu (LTS), also mal abgesehen dass da eine Firma mit vermutlich kommerziellen Interessen hintersteht?
Der Hauptkritikpunkt war Unity. Es wurde jahrelang darauf beharrt, daß Ubuntu ja auch so einsteigerfreundlich war (Ubuntu 5.10 „Breezy Badger“ war einsteigerfreundlich, jedenfalls einsteigerfreundlicher als alle anderen Distributionen damals inklusive SuSE). Diese Behauptung kam aber durchweg von Leuten, die es versäumten, einen Realitätscheck zu machen. Unity war von der Handhabung her alles andere als einsteigerfreundlich. Vor allem machte es Umsteigern von Windows den Umstieg unnötig schwer, denn die Bedienung war auf einmal drastisch anders.

GNOME 3 ist etwas besser, aber auch noch nicht optimal.

Dann ist da die Verbandelung mit Amazon, die immer wieder kritisiert wird, zumal diese Verbandelung so ausgeführt ist, daß Amazon die Ubuntu-Nutzer ausspähen kann. Es ist schon klar, daß Mark Shuttleworth Canonical und *buntu nicht bis in alle Ewigkeit aus eigener Privattasche finanzieren konnte, aber hätte man das nicht auch anders regeln können?

Ich sage: Wenn es schon unbedingt ein *buntu sein soll, sollte man sich lieber Xubuntu ansehen. Der Unterbau ist derselbe, aber mit Xfce4 statt GNOME 3, evtl. mit einer etwas anderen Auswahl an Anwendungen und ohne Amazon-Zwangseinbindung.

LTS-Versionen mögen zwar stabil sein. Aber zum einen sind Nicht-LTS-Versionen dadurch keine Bleeding-Edge-Geschichten, die so stabil sind wie Nitroglyzerin – auch wenn häufig Nicht-LTS-Versionen angedichtet wird, noch instabiler zu sein, als tatsächliche Bleeding-Edge-Rolling Releases wie Arch oder Aptosid tatsächlich sind.

Und zum anderen sitzt man spätestens kurz vorm Distributions-Upgrade mit uralter Software da. Debian stable hat das Problem auch. Doch, das wirkt sich mitunter störend aus. Beispielsweise kommt man an Features wie OMEMO-Verschlüsselung in XMPP oder Webapps im Firefox erst mit sehr großer Verspätung heran.

Man sieht es auch immer wieder im Minetest-Forum, daß Ubuntu-User sich wundern, daß dieser oder jener Mod bei ihnen in Minetest nicht funktioniert – weil die Minetest-Version in den Ubuntu-LTS-Quellen schon zum Release einer neuen Ubuntu-LTS-Version schon nicht mehr taufrisch und zwei Jahre später steinalt ist, Mods aber für gewöhnlich gegen die jeweils aktuellste Minetest-Release-Version gebaut werden. Das heißt, aktuell werden Mods im allgemeinen gegen Minetest 0.4.17.1 gebaut, und noch dieses Jahr soll Minetest 5.0 erscheinen – Ubuntu 18.04 LTS „Bionic Beaver“ wird aber noch bis April 2020 Minetest 0.4.16 haben. Womöglich wird es mit der Minetest-Version in Ubuntu LTS in absehbarer Zeit nicht einmal mehr möglich sein, auf öffentlichen Servern zu spielen, weil die eine neuere Version voraussetzen, als Ubuntu LTS bieten kann.

Das Ganze wirkt sich noch extremer aus bei denen, die es von Windows her noch gewohnt sind, alle Upgrades, die abgesegnet werden müssen, also nicht am User vorbeigeschmuggelt werden können, wegzuklicken. Selbst heute dürften viele Ubuntu-Privatuser noch 16.04 LTS „Xenial Xerus“ nutzen – oder gar 14.04 LTS „Trusty Tahr“. Die dürften mittlerweile von Mozilla nicht einmal mehr Firefox-Erweiterungen bekommen, denn meines Wissens bietet Mozilla die alten Addons für den Desktop-Firefox nicht mehr an, sondern nur noch Webextensions.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:47
Mint kenne ich nur vom Namen, schiebe ich vielleicht mal durch die VM.
Das normale Mint basiert auf Ubuntu LTS und wird noch einmal zweieinhalb bis drei Monate später aktualisiert. (Inzwischen kann man Mint zumindest aktualisieren; früher rieten die Macher von Mint eher dazu, die jeweils neueste Version komplett neu zu installieren.)
Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:47
Debian ist ja jetzt nicht sooo einsteigerfreundlich fand ich, wobei ich mir auch das Leben schwer gemacht habe mit minimaler Installation usw.
Ich glaube, Debian war schon schlimmer. Aber es stimmt, wer zwar GNU/Linux nutzen, sich aber noch nicht aus der von Windows gewohnten Komfortzone bewegen möchte, für den ist Debian nicht so gut geeignet, denn hie und da wird man noch selbst Hand anlegen müssen. Und im Gegensatz zu Ubuntu geht Debian beispielsweise bei der Installation nicht davon aus, daß ein blutiger Anfänger am Rechner sitzt, sondern daß da jemand sitzt, der Ahnung hat.

Dafür ist Debian merklich leichtgewichtiger als Ubuntu – sogar noch als Xubuntu, wenn man den standardmäßigen Xfce4-Desktop wählt.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:47
Ansonsten spricht, außer den älteren Paketen, eigentlich auch nichts gegen Debian oder? Ich weiß, schwierige Frage, aber solange es friedlich bleibt können wir ja mal ein paar Gedanken darüber austauschen...
Eigentlich nicht. Wie gesagt, es hat „Schwuppdizität“, was gerade auf älterer und/oder energiesparender Hardware eine Rolle spielt (einem Top-of-the-Line-i7 mit RAM in Servergrößenordnungen und entsprechend potenter Grafikkarte kann man auch Kubuntu zumuten, das merkt der gar nicht). Wenn man den Netinstaller nimmt, ist es noch etwas leichter, weil es weniger Unfug vorinstalliert. (Okay, deinstallieren kann man immer und meistens spurloser als unter Windows.)

Auf dem Desktop würde ich zu Debian testing raten. Es ist nicht weit hinter sid her und meistens ziemlich stabil. Okay, zugegeben, vor geraumer Zeit gab es Streß mit einer neuen Kernel-Version, die mit gewisser Hardware – darunter dem, worauf ich gerade schreibe – nicht konnte. Aber solchen Ärger kann man auch unter Ubuntu LTS haben, und es ist selten. Inzwischen überschreibt ja auch Debian (zumindest buster, das aktuelle testing) nicht mehr den Kernel mit der neuen Version, so daß man idealerweise nach einem Kernel-Upgrade immer noch einen Altkernel als Reserve hat (im Gegensatz zu Ubuntu empfiehlt Debian aber die Deinstallation des alten Kernel und streicht ihn aus den Quellen), und ich hatte zusätzlich noch den Liquorix-Kernel, der wesentlich häufiger Upgrades bekommt.

Was bei Debian wohl am lästigsten ist, ist die panische Schnappatmung, in die die Community verfällt, wenn man Fremdquellen einbindet, die irgendetwas mit Ubuntu zu tun haben. Zugegeben, wenn man nicht aufpaßt, hat man den Abhängigkeitensalat, und als Newbie bekommt man den auch nicht gelöst. Aber es ist sogar unmöglich, der Debian-Community zu erklären, daß Ubuntuzilla trotz des Namens genau null ubuntuspezifische Abhängigkeiten hat und ganz einfach Mozillas eigene Vanilla Binary Builds von Firefox, Firefox ESR und Thunderbird per Paketmanager ausliefert. Und es gibt Leute, die keine Lust auf Firefox ESR haben, sondern die aktuellen Versionen haben wollen, die Debian nicht anbietet.

Allerdings: Während es bei Ubuntu heißt, man soll immer alles schön über die Paketverwaltung installieren (davon bin ich bei TeX Live schon seit Ewigkeiten weg), wird dem Debianer häufiger zum Selbstkompilieren geraten. Auch wenn das häufig recht einfach vonstatten geht, hat man doch nicht immer die Zeit und Geduld dafür. Und gerade das Kompilieren eines größeren Browsers (Firefox, Chromium) kann sogar auf acht Kernen seine Zeit dauern.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:47
edit: Vielleicht weisst du es zufällig, kann man sich bei Mint als root einloggen?
Beim normalen Mint nicht. Das basiert, wie ich schon schrieb, auf Ubuntu.

Bei LMDE (Linux Mint Debian Edition, basiert auf Debian stable) bin ich mir nicht sicher. Bei Debian hängt das Anlegen eines root-Kontos ja davon ab, ob du ein root-Paßwort vergibst. Vergibst du keines, bekommst du sudo.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:47
Das mit dem sudo bei Ubuntu finde ich etwas doof, denn für einen PC/OS für einen DAU erscheint es mir am sinnvollsten ein extra Passwort für den ganzen Systemkram zu vergeben und dann (eventuell per Teamviewer) su zu benutzen. So kann der User selber kaum was kaputt machen, nur das mit den Updates müsste man noch angucken.
unattended-upgrades müßte eigentlich von vornherein mit root-Rechten laufen und keine Nutzerinteraktion erfordern. Auf einem sudolosen System würde ich es sogar so einstellen, daß es nicht nur die Sicherheitsupgrades installiert, damit der User nicht ewig unnötigerweise mit uralter Software unterwegs ist.

Wenn man eh im selben LAN sitzt wie der DAU mit seiner Maschine, kann man statt TeamViewer auch ssh nehmen. Selbst wenn man dann nur die Konsole hat, kann man die Pakete ja mit aptitude handhaben, das ich sehr viel praktischer finde als Synaptic, geschweige denn diese App-Store-Verschnitte. (Andererseits ist Synaptic sehr praktisch zum Säubern des Systems von alten Konfigurationen und verwaisten Bibliotheken, das kann aptitude nicht.)
uhu72 hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 22:57
Mint ist ein aufgepepptes Ubuntu, was auch wiederum ein aufgepepptes Debian ist, also vom Ursprung alles die gleiche Grütze.
Früher war Ubuntu ein etwas umgestaltetes Debian testing. Inzwischen haben die beiden nur noch den Paketmanager gemeinsam.
uhu72 hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 22:57
Was meinst du mit als "root" einloggen?
Ein root-Konto, mit dem man sich am Login anstelle des Nutzerkontos bzw. auf der Konsole per su anmelden kann, und das ein eigenes Paßwort hat. Das war bei allen *nices Standard, bis Ubuntu mit sudo anfing, das mit dem Nutzerpaßwort funktioniert, und als erste Distribution das root-Konto abschaffte – brauchte man ja nicht mehr, jetzt gab’s ja sudo.
NeC hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 11:33
Mittlerweile bin ich seit mehreren Jahren bei Mint und sehr zufrieden. Keine seltsamen aufgezwungenen Experimente mit der Benutzeroberfläche wie bei Ubuntu, aber dafür kontinuierliche Weiterentwicklung, d.h. das System wird nach und nach immer besser. Dazu aber der Unterbau von Ubuntu, und dadurch super Community-Support und große Auswahl in den Paketquellen.
Und man kann ziemlich problemlos PPAs verwenden, weil Mint am Paketbestand von Ubuntu fast nichts verändert.

Hoffen wir, daß Cinnamon und MATE noch lange bei Gtk+3 bleiben – und vor allem Gtk+3 noch länger unterstützt wird, wie es angekündigt wurde, und nicht mit Erscheinen von Gtk+4 wie eine heiße Kartoffel fallengelassen wird. Das heißt, irgendwann wird man auf Gtk+4 umschwenken müssen. Qt3 ist ja auch mausetot, weshalb es das Trinity-Projekt gibt: KDE 3 auf neuen Qt-Versionen.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 21:47
Das funktioniert (zumindest bei Mint) fast von selbst - ein neu angelegter User ist ohne besonderes Hinzutun nicht in der "sudo"-Gruppe, kann also nichts kaputt machen, selbst wenn er "sudo" kennt bzw. irgendwo im Internet gefunden hat.
Der erste angelegte User ist allerdings immer sudoer. Das heißt, wenn man einem DAU ein Mint aufsetzt, sollte man sich zuerst selbst ein Konto anlegen und dann nachträglich eines für den eigentlichen Nutzer der Maschine.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 13:22
Ich werde mir Mint angucken sobald es meine Depressionen zulassen... :oops: :oops: edit: Download läuft schon mal. Ich hab mal die Xfce-Variante genommen, good old classic XP look...
Xfce4 kannst du verbiegen und umkonfigurieren bis zum Gehtnichtmehr – von Windows 9x über CDE/Motif (bis hin zum Farbschema, oder was glaubst du, woher „Solarisiert“ kommt) bis hin zu noch nie Dagewesenem.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 13:22
Zum Thema root-sudo-sandwich: Ich suche eine Distribution für einen DAU der irgendwann mal vielleicht umsteigen will (nicht das ihm was an FOSS läge aber W10 findet er nervig und ich mache Werbung für Linux...). Da ist es (vielleicht, ich überlege noch) am besten wenn er selber nur einen normalen Account hat und kein sudo benutzen kann. Wenn am System was gemacht werden muss würde ich mich per Teamviewer ins System einklinken und dann mit su und dem root-Passwort eine Rootshell öffnen, da kann ich dann apt usw ausführen. So war das gemeint und so funktioniert es auch auf meinem Rechner, denn diese Variante gefällt mir am besten.
Wenn es sowieso du bist, der den Rechner administriert, kannst du auch Debian nehmen. Für den User, der nichts einstellen muß (und auch nicht darf), macht es keinen Unterschied. Eventuell wird der Rechner sogar noch etwas flotter je nachdem, wie leistungsfähig die Hardware ist.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 13:22
ja ich habe keinen Router
Ich hätte noch einen Linksys WRT54GL. Der kann zwar nur bis 100 Mb/s (mit Tomato anscheinend nicht einmal das) und WLAN nur bis 802.11g und ist bei mir ausgemustert, aber wenn man sich als Geek einen Router zulegt, sollte es schon ein Geek-Router sein. (Heute wäre das eher Asus.)
uhu72 hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 15:55
Nur so aus Neugier, an welchem Systemkram muss denn der DAU herumspielen können?
Wenn ich es richtig verstanden habe, soll er genau davon die Finger lassen. Deshalb bekommt er ein neues Nutzerkonto ohne sudo.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 15:58
Ich bleibe bei Debian, nur dieser eine Xfce-Bug der immer die Desktopsymbole durcheinanderschmeißt nervt etwas.
Welches Debian hast du? stable, testing oder sid?

Jedenfalls bin ich unter Debian dabei, mich von Xfce4 – das ich eigentlich immer ganz gerne eingesetzt habe – zu trennen, weil es da irgendwie zur Zicke geworden ist. LXDE kann man auch schön machen, und es ist flinker. Und nachdem ich das ein paarmal gemacht habe, geht der Desktopwechsel ziemlich gut.

Nun ja, wir werden sehen, was Xfce 4.14 bringt. Damit soll ja der Wechsel auf Gtk+3 vollzogen werden, der bei LXDE auch in Arbeit ist – LXQt zum Trotze. (Das hat wahrscheinlich auch deswegen so lange gedauert, weil man erst darauf warten wollte, daß Gtk+3 nicht mehr alle Naselang seine Standards umwirft und endlich eine Langzeitversion erscheint.) Die Unterstützung von Wayland ist immer noch Zukunftsmusik.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mr. Lonely » Sonntag 20. Januar 2019, 21:44

Alles außer Gentoo ist für Pussies!
Arch würde ich gerade noch so durchgehen lassen.
;)
Finde meinen Nick voll blöd. Ich bin mit 100%iger Sicherheit davon ausgegangen, dass der schon vergeben ist!

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Don Rosa
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Don Rosa » Sonntag 20. Januar 2019, 21:58

Mr. Lonely hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 21:44
Alles außer Gentoo ist für Pussies!
:daumen:

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Versingled » Montag 21. Januar 2019, 07:34

Ich hab' mal vor 20 Jahren mit SuSE angefangen, hatte aber irgendwann die Schnauze voll davon dass kein Upgrade ohne Probleme über die Bühne ging. Bin dann zu den Kubuntu LTS-Versionen gewechselt und seit letztem Jahr bei Mint (aktuell 2 PC und 2 Schleppies).

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von sonderbärchen » Montag 21. Januar 2019, 08:25

Mir gehts wie vielen, die hier gepostet haben.

Seit 2008 hatte ich ubuntu.
Damit war gut arbeiten. Mir gefiel die Gnome-Oberfläche.

Irgendwann kam unity.
Das mit amazon hab ich noch nicht gewusst.
Das bestürzt mich geradezu.

Jedenfalls hab ich mir vor ca. 5 Jahren Mint geholt und bin seither glücklich und zufrieden.

An Debian in Reinstform hab ich mich noch nicht rangetraut. Don't change a running system.
macht verrückt
***was euch***
verrückt macht

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