Sinnvolle und sichere Geldanlage

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Zwerg
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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Zwerg » Donnerstag 17. Januar 2019, 07:38

Das lässt sich meiner Meinung nach nur beantworten, wenn man die persönliche Situation betrachtet.

Beispiel:
Ein Bekannter hat sich über seine Frau in Thailand ein Häuschen gekauft, das er vermietet. Nach seinen Angaben mit 8 % Rendite.

Beachte:
-Das Risiko ist beachtlich, weil Grunderwerb durch Ausländer in Thailand im Allgemeinen nicht erlaubt ist
-Der Mann ist vermögend, d. h. ein erheblicher oder völliger Kapitalverlust für ihn tragbar
-Er hat über seine Frau Beziehungen zu Thailand
-Er hat Erfahrungen in der Baubranche

Mein Fazit:
Ich würde diese Anlage nicht wählen. Was für A gut ist muss nicht auch für B gut sein.

Kief
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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Kief » Freitag 18. Januar 2019, 04:39

Ich empfehle - mich! :gewinner:
Das ist ja mal ein seltener Thread, in dem Werbung gefragt ist!

In etwa einem halben oder ganzen Jahr werden meine Vorbereitungen soweit gediehen sein, dass ich mich Investoren anbiete - von da an bin ich kaeuflich ... ;-)


K

PS: wer konkretere Infos jetzt schon haben will: Immobilien, erstmal Klein(st)-Immobilien, hauptsaechlich Grossstaedte.

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Zwerg » Freitag 18. Januar 2019, 07:39

Kief hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 04:39
Ich empfehle - mich! :gewinner:

PS: wer konkretere Infos jetzt schon haben will: Immobilien, erstmal Klein(st)-Immobilien, hauptsaechlich Grossstaedte.
Mit Blick auf den Wertverlust über die Gesamtlaufzeit gerechnet keine lukrative Anlage.

Wie sagte doch kürzlich eine Kollegin über Beziehungen: Wenn der Zucker erst mal abgeschleckt ist...

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Kief » Freitag 18. Januar 2019, 12:19

Zwerg hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 07:39
Kief hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 04:39
Ich empfehle - mich! :gewinner:

PS: wer konkretere Infos jetzt schon haben will: Immobilien, erstmal Klein(st)-Immobilien, hauptsaechlich Grossstaedte.
Mit Blick auf den Wertverlust über die Gesamtlaufzeit gerechnet keine lukrative Anlage.

Wie sagte doch kürzlich eine Kollegin über Beziehungen: Wenn der Zucker erst mal abgeschleckt ist...
Oha, mit einer Prognose bei bisherigen Informationsstand lehnst Du Dich aber weit aus dem Fenster.

Zu weit, viel zu weit - diese Behauptung ist nicht haltbar.
Darauf wuerde ich sogar Leib und Leben setzen, Deine Prognose ist voellig uebereilt.


K

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Wolleesel » Freitag 18. Januar 2019, 12:57

Gold ist meistens nicht schlecht
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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Einfach nur ich » Freitag 18. Januar 2019, 19:22

Wolleesel hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 12:57
Gold ist meistens nicht schlecht
Kommt darauf an, denn es kann mitunter viele Jahre dauern, bis die persönlichen Kursverluste von z. B. 25 oder 30 Prozent wieder ausgeglichen sind, wenn man zu einem ungünstigen Zeitpunkt investiert hat. Außerdem bezieht man aus einem reiner Goldanlage heraus keine laufenden Erträge, hat aber zusätzlich womöglich laufende Kosten dafür zu tragen (Bankschließfach o. Ä.).

https://www.wallstreet-online.de/rohsto ... ||ads:null
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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Montecristo » Samstag 19. Januar 2019, 18:38

In der Tat: In den letzten 10 Jahren hätte man an Gold SEHR WENIG Freude gehabt.

Es gibt einen Vorschlag für ein Permanent Portfolio mit einem Anteil von 25% Gold.
Das ist der höchste, mir bekannte, Anteil bei einer halbwegs nachvollziehbaren Strategie. (Apokalyptiker gibt es natürlich zu Hauf...) In der Vergangenheit (letzte 40-50 Jahre) hätte es gepasst.

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Tania » Samstag 19. Januar 2019, 18:49

Montecristo hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 18:38
In der Tat: In den letzten 10 Jahren hätte man an Gold SEHR WENIG Freude gehabt.
.... es sei denn es kommt in Form eines Ringes aus der Hand eines schockverliebten Millionärs. :pfeif:

Aber Vorsicht wenn bei Kontakt mit Feuer plötzlich feine Linien sichtbar werden!

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von NeC » Samstag 19. Januar 2019, 19:04

Da in der Threadüberschrift "Sinnvoll und sicher" steht, bleibt eigentlich nur eine Investition in eine am besten selbst genutzte Wohnimmobilie übrig. Auch wenn die Preise in den letzten Jahren stark angezogen haben.

"Irgendwas mit Aktien" ist jedenfalls das komplette Gegenteil von sinnvoll und sicher.

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Siegfried » Dienstag 12. Februar 2019, 09:31

NeC hat geschrieben:
Samstag 19. Januar 2019, 19:04
Da in der Threadüberschrift "Sinnvoll und sicher" steht, bleibt eigentlich nur eine Investition in eine am besten selbst genutzte Wohnimmobilie übrig. Auch wenn die Preise in den letzten Jahren stark angezogen haben.

"Irgendwas mit Aktien" ist jedenfalls das komplette Gegenteil von sinnvoll und sicher.
Immobilen sind mir mittlerweile zu teuer geworden. Die Blase kann auch schnell platzen und zu Verlusten führen.

Wenn man in Städten in wohlhabenden Stadtvierteln günstig ein runtergekommenes Objekt finden könnte, es mit polnischen Arbeitern schwarz modernisieren/renovieren und dann gut vermieten. :mrgreen:


In dieser 0 Zins Phase kann man wohl ohne Risiko nirgends noch was verdienen....nicht mal die Inflation bekommt man raus wer es 100% sicher haben will.

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Clochard » Dienstag 12. Februar 2019, 09:43

griechische Staatsanleihen, da passiert nix mehr, die sind durch

immerhin 5 %

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Ringelnatz » Dienstag 12. Februar 2019, 10:01

Ich habe von verschiedenen Seiten gehört, dass ETFs gut wären, wenn man sich nicht so gut auskennt. Habe das aber selbst nicht.

Mein Tipp wäre noch: Streuen - also nicht alles in eine Sache investieren, sondern etwas in Immobilien, etwas in Aktien, etc. Wenn irgendwas nicht klappt, bist du dann nicht völlig ruiniert.
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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Arikari » Dienstag 12. Februar 2019, 10:46

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 09:31


Wenn man in Städten in wohlhabenden Stadtvierteln günstig ein runtergekommenes Objekt finden könnte, es mit polnischen Arbeitern schwarz modernisieren/renovieren und dann gut vermieten. :mrgreen:
...und in das Objekt anschließend nie wieder etwas investieren, weder in Reparaturen noch in Service (wer braucht schon einen Hausmeister?). Damit hast du die Investitionsstrategie meines Vermieters perfekt beschrieben. :mrgreen:
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Montecristo » Dienstag 12. Februar 2019, 10:52

Clochard hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 09:43
griechische Staatsanleihen, da passiert nix mehr, die sind durch

immerhin 5 %
Es sind mittlerweile eher 3,5% bei den kürzeren Laufzeiten :crybaby:
Bis 45 HC AB: Es kann sich ändern.

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Tania » Dienstag 12. Februar 2019, 11:01

Arikari hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 10:46
...und in das Objekt anschließend nie wieder etwas investieren, weder in Reparaturen noch in Service (wer braucht schon einen Hausmeister?). Damit hast du die Investitionsstrategie meines Vermieters perfekt beschrieben. :mrgreen:
Ich fürchte, die Kosten für einen Hausmeister werden dann Bestandteil der Nebenkosten. Da muss der Vermieter nichts investieren außer bisschen Schreibarbeit. Die Frage ist nur: wollen alle Mieter für den Hausmeister mehr zahlen? Wenn ja, beauftragt doch einfach selbst einen. Kommt auf dasselbe raus und ihr hättet sogar direkte "Befehlsgewalt"

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Arikari » Dienstag 12. Februar 2019, 12:33

Tania hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 11:01
Arikari hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 10:46
...und in das Objekt anschließend nie wieder etwas investieren, weder in Reparaturen noch in Service (wer braucht schon einen Hausmeister?). Damit hast du die Investitionsstrategie meines Vermieters perfekt beschrieben. :mrgreen:
Ich fürchte, die Kosten für einen Hausmeister werden dann Bestandteil der Nebenkosten. Da muss der Vermieter nichts investieren außer bisschen Schreibarbeit. Die Frage ist nur: wollen alle Mieter für den Hausmeister mehr zahlen? Wenn ja, beauftragt doch einfach selbst einen. Kommt auf dasselbe raus und ihr hättet sogar direkte "Befehlsgewalt"
Von den alteingesessenen Mietern weiß ich, dass es früher einen Hausmeister gab, der stundenweise nach dem Rechten schaute und die Grünflächen pflegte. Nachdem das Haus vor ein paar Jahren den Besitzer gewechselt hat, wurde er entlassen. Die Nebenkosten sind dadurch nicht gesunken. Jetzt auf eigene Kosten einen Hausmeisterdienst zu beauftragen sehe ich da nicht ein. Der war in den NK schon drin. Zumal man sicher eh nicht um Kompetenzgerangel mit dem Besitzer käme.
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

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Re: Sinnvolle und sichere Geldanlage

Beitrag von Tania » Dienstag 12. Februar 2019, 13:02

Arikari hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 12:33

Von den alteingesessenen Mietern weiß ich, dass es früher einen Hausmeister gab, der stundenweise nach dem Rechten schaute und die Grünflächen pflegte. Nachdem das Haus vor ein paar Jahren den Besitzer gewechselt hat, wurde er entlassen. Die Nebenkosten sind dadurch nicht gesunken. Jetzt auf eigene Kosten einen Hausmeisterdienst zu beauftragen sehe ich da nicht ein. Der war in den NK schon drin. Zumal man sicher eh nicht um Kompetenzgerangel mit dem Besitzer käme.
Eigentlich hast Du Anspruch auf eine Nebenkostenabrechnung, in der jede Position einzeln aufgeführt ist. Stehen da Hausmeisterkosten, ohne dass es nen Hausmeister gibt, dann forder die zurück.

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