Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

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Polarfuchs
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Polarfuchs » Donnerstag 9. August 2018, 17:18

Tyralis Fiena hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 13:01
Strange Lady hat geschrieben:
Donnerstag 2. August 2018, 23:13

Ich finde das sehr hart, wie du mit dir selbst ins Gericht gehst. Oftmals schreibt das Leben die Seiten, nicht wir. Es ist keine Schande, keine Karriere oder wenig Geld zu haben. Jeder Mensch hat einen leistungsunabhängigen Eigenwert und ein Recht auf ein Leben in Gemeinschaft, ganz gleich, wie seine Lebensverhältnisse aussehen. Auch ein Obdachloser hat das Bedürfnis nach zwischenmenschlichem Miteinander und Eingebundensein.
Ich selbst muss mir das immer wieder vergegenwärtigen. Auch bei mir finden sich Scham und GEfühle des Unzumutbarseins im Kern meiner Beziehungsunfähigkeit. Und ich habe einen relativ okayen Beruf und auch ein gewisses standing. Will sagen: die Wurzel des Übels liegt nicht in deinem nichtlinearen Berufsweg, sondern in deiner Selbstverachtung und deiner Scham und darin, dass du dir dein vermeintliches Scheitern nicht verzeihen kannst.
Naja ich spreche nicht die Bedürfnisse eines Obdachlosen ab, noch sehe ich andere als "wertlos" an. Ich habe überhaupt kein Standing und auch keinen Beruf mehr - was nicht heißt, dass ich nicht arbeite. Im unqualifizierten Bereich finde ich zum Glück noch immer wieder mal Arbeit. Nur mehr, also ein "Aufstieg" zu mehr Kontinuität bzw. Stabilität scheint nicht möglich. Mit meinem Scheitern werde ich immer wieder konfrontiert...sei es in Bewerbungen in Form von Absagen bzw. keine Antworten oder sei es familiär. Nicht, dass ich mich da direkt mit Vorurteilen rumschlagen muss, jedenfalls nicht direkt - wenn ich es mitbekomme, sind es stets nur die anderen, die man meint. Allerdings hatte dort keiner jemals mit längerer Arbeitslosigkeit zu tun gehabt oder psychischen Abweichungen. Insofern bin ich da auch ein Sonderling, ich schaffe nicht das, was für andere dort selbstverständlich erscheint.
Polarfuchs hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 23:03
Du könntest versuchen eine Umschulung aufgrund von gesundheitlichen Problemen zu beantragen. Es dauert sehr lange und ist sehr kompliziert, könnte aber mit der entsprechenden Unterstützung funktionieren.
Da hat mir deren Amtsarzt zuletzt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Allerdings war das auch mein Fehler, weil ich so dumm war, und die Zustimmung gegeben hatte, Unterlagen einholen zu dürfen. Der hat mich nie gesehen, geschweige denn mit mir gesprochen, sondern nur nach alter Aktenlage entschieden. Angeblich dürfte ich keine stressvollen Job machen und angeblich dürfte ich auch nicht soviel mit den Händen machen (und nur, weil ich in meinem alten Job durch die 8 Stunden Wickeln pro Tag an einer Maschine mir ein paar Mal eine Sehnenscheidenentzündung zugezogen hatte und mich deshalb krankmelden musste). Dieses Attest vom Amtsarzt hätte ich am liebsten zerrissen. Das Ende vom Lied war, dass man mir nichts gewähren würde, aber ich natürlich arbeitsfähig wäre. Trotz allem kann ich zumindest aufstocken, aber völlig weg bin da leider nicht.
Optimistin hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 08:06

Mir scheint, dass Grundsicherung häufig mit gesundheitlichen Problemen einhergeht, ihr schreibt von z.b. psychischen Beschwerden. Ist zuerst die Krankheit da und dann Hartz 4 oder umgekehrt?

Keiner schreibt über die Perspektive, wieder selbstständig für sich Sorgen zu können - fehlt diese im Loch "Grundsicherung" tatsächlich oder ist das persönlichkeitsbedingt, was meint ihr?
Meine depressiven Episoden kamen auf, als ich schon eine Zeitlang H4 bezog. Vom Jobcenter wird in puncto nachhaltiger Ausstieg aus dem ALG 2 Bezug nicht viel getan (so zumindest meine Erfahrungen). Man schickt nur anscheinend gerne die Leute immer wieder auf Bewerbungskurse, deren Teilnehmergruppierung sich sehr heterogen zusammensetzt - sowohl in der jeweiligen Biographie als auch beim Alter. Praktisch heißt das, dass dort zum Beispiel durchaus ältere Hilfsarbeiter, die noch nie jemals einen Computer bedient hatten, mit akademisch gebildeten Menschen zusammensitzen. Und wenn man etwas "mehr" drauf hat, wird man dort auch gern mal als "Hilfskraft" für den Dozenten herangezogen.
Medial lässt sich nachlesen, dass wohl immer mehr an Steuergeldern für die Verwaltung draufgeht, was am Ende für die nachhaltige Vermittlung nicht mehr vorhanden ist. Zu H4 stehe ich sehr zwiespältig gegenüber. Noch heute habe ich noch ein bescheidenes Gefühl beim Besuch des Jobcenters.

Ich versuche selbst, irgendwie einen Ausbildungsplatz zu bekommen, aber die Konkurrenz ist wohl gross. Erst vor 2 Wochen erhielt ich wieder eine Absage. Dabei hätte ich beim Bewerbungsgespräch wohl einen guten Eindruck gemacht, obwohl ich selbst nicht diese Empfindung hatte. So wie ich es auch hinten herum erfahren hatte, wäre ich wohl fast genommen worden, aber ein jüngerer Studienabbrecher schnappte mir im letzten Moment die Stelle vor Nase weg. Tja, shit happens.
Da der Amtsarzt des Jobcenters Probleme macht, solltest du dir Unterstützer suchen, die sich für deine Belange einsetzen.
Gibt es in deiner Nähe ein Berufsförderungswerk? Dort werden regelmäßig Infoveranstaltungen zum Thema Umschulung angeboten.

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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Kief » Donnerstag 9. August 2018, 18:03

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 14:00
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 13:34
Jene Menschen, gegen deren Haltung ich protestiere, das sind ihre Ausbeuter.
Auch die zahlen Steuern - tragen also dazu bei, dass Du satt genug bist, um gegen sie vorzugehen.
Kein Ablassbrief kann kompensieren, was sie woanders an Schaeden anrichten.

So viele andere Geschaefte und Arbeitgeber muessen sich an brutalen Markmechanismen orientieren, und kommen kaum ueber die Runden, koennen gegen ihren Willen ihre Arbeiter kaum bezahlen ...
diese Konsequenz, welche Tragweite das hat, das koennen die nicht mit ihren Steuern entschaedigen.
Selbstverstaendlich schaue ich, was ich fuer die Gesellschaft tun kann.
Das weiß ich und erkenne Dein Engagement an.
Trotzdem: Du nutzt das System, um gegen das System vorzugehen. Das ist in meinen Augen inkonsequent.
Ich sehe keine andere Moeglichkeit.
Ich gehe davon aus, alles was an Ideen auf den Tisch kommen koennte, was ich machen koennte, hat weniger Impact, als was ich bereits mache.
Gerne schaue ich nach saubereren Methoden, aber bereits jetzt und schon lange sehe ich saemtliche Aktionen als Kampf gegen die Zeit, wie viel noch schlimmer wir unsere Umwelt nachhaltig ruinieren, bis wir unsere Regierungssysteme endlich unter Kontrolle bekommen.

Darum halte ich es fuer den sinnvollsten Weg, das System gegen sich selbst richten zu lassen.
Bei meinem Obdachlosen-Projekt will ich genau das noch weiter zum Exzess treiben.
Mit meiner Sozial-Inkasso-Idee hatte ich einen aehnlichen Ansatz, die Absurditaeten gegen noch schlimmere Absurditaeten zu richten.
Zieht sich nur ziemlich hin, weil mir viele Kernkompetenzen fehlen, wie Verwaltung und Recherchen.

Also ja, ich nutze ganz absichtlich das System, um gegen das System vorzugehen.
Unter den eh schon kaum noch effizienten Ansaetzen ist das jener, den ich als einzigen noch halbwegs wirksam einschaetze.


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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Einfach nur ich » Donnerstag 9. August 2018, 20:12

Es ist bekannt, dass rund die Hälfte der Bezieher von Hartz IV psychisch angeschlagen oder krank sind. Darüber hinaus bestehen vielfältige weitere Problemlagen. Das stellte sogar das eigene Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit einst eindeutig fest.

Statt aber diesen Menschen zu helfen, wird meist versucht, sie unter Anwendung von Druck und mit allen möglichen, teils sogar klar rechtswidrigen Methoden aus der Arbeitslosenstatistik zu entsorgen. Das System "Hartz IV", wie es in der Praxis vollzogen wird, ist krank hoch zehn, ja, menschenunwürdig für so ein reiches Land wie Deutschland.

Ich warte mittlerweile sehnsüchtig darauf, dass das wahr wird, was viele Experten aus allen möglichen Lagern prognostizieren: Dass nämlich die nächste industrielle/digitale Revolution Millionen von Jobs in unserem Land verschwinden lassen wird. Und zwar auch solche in der Verwaltung und in hochqualifizierten Berufen. Der Weg für ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre frei, das, gut umgesetzt, einen wirklichen zivilisatorischen Fortschritt und mehr Freiheit für die Menschen bringen könnte.
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Axolotl » Donnerstag 9. August 2018, 22:28

Einfach nur ich hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 20:12
Es ist bekannt, dass rund die Hälfte der Bezieher von Hartz IV psychisch angeschlagen oder krank sind. Darüber hinaus bestehen vielfältige weitere Problemlagen. Das stellte sogar das eigene Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit einst eindeutig fest.

Statt aber diesen Menschen zu helfen, wird meist versucht, sie unter Anwendung von Druck und mit allen möglichen, teils sogar klar rechtswidrigen Methoden aus der Arbeitslosenstatistik zu entsorgen. Das System "Hartz IV", wie es in der Praxis vollzogen wird, ist krank hoch zehn, ja, menschenunwürdig für so ein reiches Land wie Deutschland.
Viel interessanter ist, wie viel Prozent davon sind überhaupt erst durch das System krank geworden. Ich kenne da Fallbeispiele, wo der dauernde Druck vom Jobcenter schon beim anblick von Briefen Panikattacken und psychische Zusammenbrüche ausgelöst hat. Und das waren Leute die regelmäßig zig Bewerbungen pro Monat geschrieben haben und die Leute trotzdem unter Druck gesetzt haben.
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Kief » Donnerstag 9. August 2018, 22:56

Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 22:28
Viel interessanter ist, wie viel Prozent davon sind überhaupt erst durch das System krank geworden.
Ich mache mir bewusst, wo ueberall die unterschwelligen Belastungen auftauchen, damit ich das nicht unbemerkt zulasse.
Dennoch bemerke ich bereits die im Unterbewusstsein implantierten Trigger, dass ich auf bestimmte Behoerdenbriefe bereits blockiert bin.

Fuer bestimmte Behoerden benoetige ich aerztliche Bestaetigungen, daher suche ich mir demnaechst eine Diagnostikerin/Therapetin, die hoffentlich auch diese psychischen Konsequenzen dokumentiert.
Mal schauen, was daraus wird ...


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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 9. August 2018, 23:13

Endura hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 08:21
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 08:13
- ich muss niemanden bei der Umgehung des Mindestlohnes unterstützen.
Ich halte das für einen gefährlichen Eingriff in den freien Arbeitsmarkt
:roll:

Die Wortwahl ist schon fragwürdig. Der Arbeitsmarkt ist sowas wie ein fragiles Baugerüst, das Menschen gefährdet, wenn man darin eingreift? Wer wird da denn einer Gefahr ausgesetzt?
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Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Einfach nur ich » Donnerstag 9. August 2018, 23:32

Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 22:28
Viel interessanter ist, wie viel Prozent davon sind überhaupt erst durch das System krank geworden. Ich kenne da Fallbeispiele, wo der dauernde Druck vom Jobcenter schon beim anblick von Briefen Panikattacken und psychische Zusammenbrüche ausgelöst hat. Und das waren Leute die regelmäßig zig Bewerbungen pro Monat geschrieben haben und die Leute trotzdem unter Druck gesetzt haben.
Ja, den Prozentsatz der durch das Hartz-IV-Sytem krank Gemachten zu eruieren, wäre in der Tat interessant.

Ich gebe dir mal kurz nur ein Beispiel (weitere wären möglich), wie eine offenbar sadistisch veranlagte persönliche Ansprechpartnerin (Arbeitsvermittlerin) in unserem Jobcenter agiert:

Ein Kunde reichte eine Krankschreibung ein. Es folgte eine Einladung zum Meldetermin nach deren vermutlichem Ende. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wurde aber anschließend von einer Fachärztin für Neurologie/Psychiatrie um einige Wochen verlängert. Umgehend reichte der Kunde gegen Empfangsbestätigung den gelben Schein im Jobcenter ein. Darauf folgte eine erneute Einladung zum ersten Bürotag nach dem prognostizierten Ende der Krankschreibung durch die Arbeitsvermittlerin - verbunden mit der Auflage, sich bei einer weiteren Verlängerung der Arbeitsunfähigkeit unaufgefordert am 1. Tag nach dem Ende der Krankheit beim Jobcenter zu melden. So weit, so gut.

Aber, jetzt kommt das Abartige dieser Dame: Drei Tage später erhielt der Jobcenter-Kunde einen Brief von ihr, in dem sie ihm einen weiteren Termin mitteilte, just einen Tag nach dem vom letzten Schreiben. Sie forderte ihn darin auf, bei einer Verlängerung der Krankschreibung eine Bettlägerigkeitsbescheinigung/ Wegeunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt vorzulegen, da eine pure Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei einem Meldetermin von ihr nicht mehr als ausreichend erachtet werden könne. Dreisterweise drohte sie darüber hinaus eine Sanktion an, weil der Kunde zu seinem letzten Termin angeblich ohne Angabe von Gründen nicht erschienen sei. Dabei hatte sie doch auf genau diese nachweislich abgegebene Krankschreibung einen Tag später mit einer Einladung reagiert, mit einem Meldetermin exakt am ersten möglichen Tag nach dem prognostizierten Ende der Krankschreibung. Damit entlarvte sich diese Jobcenter-Dame selbst als Lügnerin.

Diese Frau agiert bei anderen Kunden ebenfalls öfter mit der Androhung von Sanktionen, selbst wenn sich diese korrekt verhalten haben. Damit beabsichtigt sie, die Leute psychisch unter Druck zu setzen und gegen die Wand zu fahren. Selbst während Krankschreibungen lässt sie die Leute nicht in Ruhe, bombardiert sie mit Stellenangeboten, die meist nicht einmal zur jeweiligen Person passen. Aber egal, darum geht es ihr nicht. Sie will die Menschen psychisch zermürben, damit sie leichtes Spiel hat. Sie genießt es offensichtlich, Menschen zu erniedrigen und zu zerstören. Jobcenter mit ihrem Machtgefälle sind ein Paradies für Sadisten.
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Kief » Donnerstag 9. August 2018, 23:42

Einfach nur ich hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 23:32
Sie genießt es offensichtlich, Menschen zu erniedrigen und zu zerstören.
Was fuer Charaktere die JobCenter anziehen, und welche Charaktere unter den Belastungen eher rausgehen, dass ist sicherlich ebenfalls ein sehr kritisches Thema ...
und es brennt mir unter den Fingern, auszufuehren, was ich (vermutlich von Inge Hannemann) erfahren habe.

Allerdings gehe ich davon aus, dass das schon ziemlich ueber die urspruengliche Fragestellung hinausgeht.
Bevor dieses Thema also noch weiter in politische Dimensionen eintaucht, wuerde ich gerne mal nachhaken, in welcher Richtung noch Fragen und Informationsbedarf bestehen.
Optimistin, wie steht es?


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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 9. August 2018, 23:45

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 08:13
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 23:59
Es ist jederzeit moeglich, eine Stelle zu finden, bei der sich die Arbeit nicht lohnt, und der finanzielle Abstand zum Hartz-IV-Bezug kaum nennenwert ist.
Ist die Frage ob man das will.
Ich würde es wollen. Hartz4 ist in meiner Vorstellung ein Geschenk der arbeitenden Menschen an die, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Kraft verdienen können. Einen Job, den man physisch und psychisch leisten könnte (was ja leider oft nicht der Fall ist), mit dem Argument abzulehnen "da bekomme ich auch nicht mehr als wenn ich mir das Geld schenken lasse" fällt für mich in dieselbe Richtung wie "warum sollte ich mir nen Job suchen, ich kann doch weiter bei Mama wohnen, im Kühlschrank ist genug zu essen, und den neuen Fernseher wünsch ich mir einfach zu Weihnachten". Mit dem kleinen Unterschied, dass Mama die Wahl hat, ob sie ihren kleinen Liebling rausschmeißt. Der Finanzierer des Hartz4- Beziehers hat diese Wahl nicht, sondern muss sich diesbezüglich auf die Mitarbeiter des JC verlassen.

Allerdings ist es meiner Erfahrung nach oft nicht mal möglich, so eine leistbare Stelle zu finden, bei der man wenigstens das bekommt, was man vom Amt bekäme. Und da wäre dann auch meine Grenze erreicht - ich muss niemanden bei der Umgehung des Mindestlohnes unterstützen.

Wobei die Auswüchse ja noch viel früher anfangen. Was soll es bringen, dass, wenn man 100 Arbeitslose hat und 25 Stellenangebote, sich alle auf alle Stellen bewerben sollen? Wird ja eh nur höchstens jeder vierte genommen.

Nur damit der Statistik oder der moralischen Position Genüge getan wurde? Da bewirbt sich dann der Introvertierte auf die Arbeit mit Menschen und der Extravertierte auf die Arbeit mit Zahlen und Statistiken, oder der Denker auf den Handwerksjob und der Künstler auf die Fließbandarbeit. Eine bessere Ausstattung der Unternehmen mit Arbeitskräften kriegt man damit nicht hin, wobei es dann noch gut ist, dass die die Geeigneteren nehmen, sonst käme noch größerer Mist raus. Wobei die ja auch nicht alles wissen.

Ich habe mal was gehört von einer Allokationsfunktion des Marktes, aber wenn alle gezwungen sind, jeden angebotenen Job zu nehmen, dann kann man die Idee mal ganz gepflegt in der Pfeife rauchen. :coolsmoke: (Ich nehm jetzt den Smilie weil ich zu faul bin, einen Pfeifenraucher zu suchen).


Von menschenwürdiger Tätigkeit will ich gar nicht anfangen. Wobei das Feld ja auch schon damit erledigt wäre, wenn die Arbeitslosen nicht unter solchen Druck gesetzt werden. Das sind dann die ABs unter den Tätigkeiten: die will keiner haben ... :zaehneputzen:
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Reinhard » Freitag 10. August 2018, 00:01

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 10:40
Und erzähl mir bitte jetzt nix von "Wenn wir den Menschen nicht Hartz4 zahlen würden, gäbe es bewaffnete Aufstände". Zahlung von Sozialleistungen hat noch keinen ideologisch motivierten Anschlag verhindert.
Keinen ideologisch motivierten, aber ob Anschläge verhindert wurden, weißt du nicht.

Nicht stattgefundene Anschläge stehen ja prinzipbedingt nicht in den Zeitungen. :!:

Wobei der typische "Anschlag" einer solchen Personen wohl nur ein Todesopfer hat, das dann mit aufgeschnittenen Pulsadern in irgendeiner Badewanne liegt, anstatt mehrere Tote von einer Sprengstoffweste zerfetzt. Und damit gar nicht als Anschlag wahrgenommen wird, selbst wenn er stattfindet. Das liegt aber auch an der Schuldabladung beim Einzelnen, da tötet man bei seinem Anschlag halt den angeblich Verantwortlichen ...

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 10:40
Und um das Verhungern zu vermeiden, würden die meisten Menschen wohl doch lieber einen mies bezahlten Job annehmen, statt sich eine Waffe zu besorgen.
Ja. Das schließt aber nicht aus, dass sich bewaffnete Gang-Kriminalität bildet. Vorm Tun-was-man-will steht noch das Können.
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Kief » Freitag 10. August 2018, 00:20

Reinhard hat geschrieben:
Freitag 10. August 2018, 00:01
Wobei der typische "Anschlag" einer solchen Personen wohl nur ein Todesopfer hat, das dann mit aufgeschnittenen Pulsadern in irgendeiner Badewanne liegt, anstatt mehrere Tote von einer Sprengstoffweste zerfetzt. Und damit gar nicht als Anschlag wahrgenommen wird, selbst wenn er stattfindet. Das liegt aber auch an der Schuldabladung beim Einzelnen, da tötet man bei seinem Anschlag halt den angeblich Verantwortlichen ...
Da haette ich ja unseren Link, wo wir das etwas aufzeigen ...
dass das keine Einzelfaelle mehr sind, und manche ganz gezielt aus Protest sich umbringen.
Veraendert nur nix, die Schreibtischtaeter kuemmert das ned.


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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Tania » Freitag 10. August 2018, 00:41

Reinhard hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 23:45

Nur damit der Statistik oder der moralischen Position Genüge getan wurde? Da bewirbt sich dann der Introvertierte auf die Arbeit mit Menschen und der Extravertierte auf die Arbeit mit Zahlen und Statistiken, oder der Denker auf den Handwerksjob und der Künstler auf die Fließbandarbeit. Eine bessere Ausstattung der Unternehmen mit Arbeitskräften kriegt man damit nicht hin, wobei es dann noch gut ist, dass die die Geeigneteren nehmen, sonst käme noch größerer Mist raus. Wobei die ja auch nicht alles wissen.

Ich habe mal was gehört von einer Allokationsfunktion des Marktes, aber wenn alle gezwungen sind, jeden angebotenen Job zu nehmen, dann kann man die Idee mal ganz gepflegt in der Pfeife rauchen. :coolsmoke:
Die Passage meines Posts über "physisch und psychisch leistbare Jobs" hast Du wahrgenommen? Dass das JC da regelmäßig anderer Ansicht ist als der "Kunde", ist ja kein Geheimnis. Und dank Bewerbungszwang und entsprechenden Sanktionen bewerben sich dann tatsächlich viele Menschen auf Jobs, die sie weder leisten wollen noch können. Das stiehlt sowohl den Arbeitssuchenden als auch den Arbeitgebern und den JC-Mitarbeitern Zeit, Geld und Nerven.

Oft habe ich den Eindruck, dass das System vor allem an Demotivation und Unfähigkeit individueller Mitarbeiter scheitert... Und dass die auch noch in der Überzahl sind.

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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Einfach nur ich » Freitag 10. August 2018, 01:11

Tania, hast du eigentlich verstanden, worauf das System "Hartz IV" überhaupt abzielt? Als ob es dort um zielgenaue Förderung und Vermittlung der Kunden (Vorsicht: Euphemismus) ginge ...
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Kief » Freitag 10. August 2018, 01:13

Tania hat geschrieben:
Freitag 10. August 2018, 00:41
Oft habe ich den Eindruck, dass das System vor allem an Demotivation und Unfähigkeit individueller Mitarbeiter scheitert... Und dass die auch noch in der Überzahl sind.
Wenn es nur das waere ...
dann koennte man dem ja halbwegs leicht mit Reden und Aufklaerung begegnen.

Aber hinter dem Chaos steckt ja Methode.
Welcher Beteiligte kann sich das schon eingestehen?
Hintergruende durchzusprechen, und was der individuelle Sachbearbeiter an persoenlichen Konsequenzen ziehen koennte, Reflektion der jeweiligen Verantwortung, das ist schnell unangenehm, das bringt keinen Fortschritt.

Solange sie mit Verdraengung durchkommen, solange werden sie sich lieber verweigern.


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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Hoppala » Freitag 10. August 2018, 01:16

Nur ein schneller, untypischer Gedanke, in diese Debatte mit typischen Argumenten hineingeworfen:

In welcher Art Staat möchte man lieber leben?

In einem, der sich selbst ethisch zwingende Regeln auferlegt hat, für die Menschen - jeden, ohne Ansehen irgendwelcher Ausschlussgründe - in seinem Staatsgebiet ein Minimum materielles, soziales und psychisches Auskommen bereitzuhalten; auch wenn das dann in der praktischen Durchführung mal mehr, mal weniger gut gelingt?

Oder in einem, der sich Regeln auferlegt, die bestimmten Menschen - auch eigenen Staatsbürgern -, aus bestimmten, Gründen, welchen auch immer, das Vorhalten eines existenziellen Minimums verweigern - Motto: "sollen die sich halt selbst drum kümmern, wenn sie nicht (... bestimmte Gründe eintragen)."


Es gibt ja durchaus beide (und noch mehr) Modelle auf der Welt.
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Tania » Freitag 10. August 2018, 01:19

Einfach nur ich hat geschrieben:
Freitag 10. August 2018, 01:11
Tania, hast du eigentlich verstanden, worauf das System "Hartz IV" überhaupt abzielt? Als ob es dort um zielgenaue Förderung und Vermittlung der Kunden (Vorsicht: Euphemismus) ginge ...
Es geht meines Wissens um zwei Punkte: a) den Menschen dabei unterstützen, wieder selbstständig seinen Lebensunterhalt zu verdienen und b) ihm bis dahin durch Bereitstellung finanzieller Mittel das Überleben zu sichern.

Leider ist es damit ähnlich wie mit dem Sozialismus: Idee gut, Umsetzung ausgesprochen mangelhaft.

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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Kief » Freitag 10. August 2018, 01:30

Tania hat geschrieben:
Freitag 10. August 2018, 01:19
Es geht meines Wissens um zwei Punkte: a) den Menschen dabei unterstützen, wieder selbstständig seinen Lebensunterhalt zu verdienen und b) ihm bis dahin durch Bereitstellung finanzieller Mittel das Überleben zu sichern.
Schroeder ist stolz, mittels Hartz-IV den Niedriglohnsektor massiv erweitert zu haben.
Hat er ganz offen mit geprahlt.
Er wusste, was er damit anrichtet.

Den ganzen PR-Kram, wem das doch helfen soll,
da gehe ich davon aus dass die beteiligten Politiker an der Spitze grossteils ganz genau wussten, dass das alles Schoenrednerei ist, den Leuten das Gift zu versuessen.


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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Einfach nur ich » Freitag 10. August 2018, 01:55

Hartz IV sollte in erster Linie abschrecken, so die Intention bei der Entwicklung und Umsetzung des Projekts. Das funktioniert ja auch prächtig. Je mehr Schreckensmeldungen öffentlich werden, umso besser. Auftrag erfüllt.
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Optimistin » Freitag 10. August 2018, 06:19

Kief hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 23:42
Bevor dieses Thema also noch weiter in politische Dimensionen eintaucht, wuerde ich gerne mal nachhaken, in welcher Richtung noch Fragen und Informationsbedarf bestehen.
Optimistin, wie steht es?
Danke für die Frage Kief: Mir geht es um Erlebnisberichte einzelner Foristen. Die nun stattfindende politische Diskussion ist vermutlich unvermeidlich, aber für mich weniger interessant.
Einige Berichte sind ja gepostet worden - vielen Dank dafür :D - , gerne hätte ich noch mehr Stimmen mit ihrer Geschichte gehört.
Aber wer bis jetzt nicht geschrieben hat, wird es sehr wahrscheinlich auch nicht mehr tun.
Darum viel Freude beim Weiterdiskutieren - ich bin raus :winken:
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Re: Grundsicherung - eine Frage an Bezieher

Beitrag von Kathy » Freitag 10. August 2018, 07:29

Moderation
Ich bitte euch, die politische Diskussion einzustellen.

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